Freitag, 9. Januar 2026

„Iran hasst den Islam“: Mullah-Regime vor seinem blutigen Ende?

von Manfred Müller
 
 
Unter der obigen Überschrift verkündet Dr. David Berger auf seiner Website Philosophia perennis frohlockend:
Im Iran findet derzeit eine echte Revolution statt, und es gibt die größten explizit anti-islamischen Proteste in der Geschichte. Die protestierenden Demonstranten übernehmen in Städten im ganzen Land die Kontrolle und das Regime steht nun vor einer realen Chance, zu stürzen. Warum schweigen die Medien in Deutschland weitgehend zu den Vorgängen? 
Die Ähnlichkeit der aktuellen Vorgänge im Iran mit denen von 2014 beim Maidan, später in Georgien und bei ähnlichen vom CIA und den bekannten US-„Philantropen“ (in Interessenkoalition mit der Israel Lobby, die die meisten US-Politiker besticht und/oder erpresst) inszenierten und finanzierten, natürlich immer ganz, ganz „echten“ Revolutionen, die allerdings seltsamerweise stets ein charakteristisches Merkmal gemeinsam haben, nämlich die globale Hegemonie des US-Regimes und das hochprofitable Business seiner unterstützenden Finanzverbrecher zu fördern, ist Herrn Dr. Berger offenbar noch nicht aufgefallen. 
 
Sollten wir das nicht ebenfalls etwas „seltsam“ finden ...? Und Hochwürden Berger lieber den guten Rat geben: Si tacuisses, philosophus mansisses ...
 

1 Kommentar:

  1. Schwierig zu sagen. Im Iran gibt es ja eine lange Tradition des säkularen Widerstandes gegen die Mullahs. Auch sind die ethnischen Perser nur eine relative Mehrheit der Bevölkerung, knapp danach kommen schon die turkstämmigen Azeris. Also die gleiche Volksgruppe wie im benachbarten Aserbaidschan (mit starker Neigung Richtung Türkei).
    Dazu noch die von außen finanzierten Volksmudschahedin (die immer wieder mal Terroranschläge verüben). Die übrigens dank USA ihr aktuelles Hauptquartier in Albanien (!) haben, nachdem man sie aus dem Irak rausgeschmissen hat.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Volksmudschahedin

    Aber auch die traditionell einflussreichen Basaris (Händler, Ladenbesitzer usw.), die schon am Sturz des Shah beteiligt waren stellen sich offenbar jetzt gegen das islamische Regime. Ziemliches Durcheinander.

    Wäre gut, wenn das iranische Regime verschwinden würde, aber was nachfolgt ist letztlich auch relevant. Schlimmer geht immer - siehe Libyen, Syrien usw. Und erste Anlaufstelle für "Flüchtlinge" ist dann natürlich wieder einmal Europa.

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