In der bei Touristen beliebten Region Patagonien im Süden Argentiniens toben schwere Wald-brände. Es handele sich um eine der schwersten Umweltkrisen, die die Provinz Chubut je erlebt habe, sagte Gouverneur Ignacio Torres dem Radiosender Radio Mitre.
"Jedes Jahr gibt es Brände, ob versehentlich oder vorsätzlich, aber jetzt wächst jeder Brandherd exponentiell und ist nur sehr schwer zu kontrollieren", so Torres. Zudem erlebe die Region derzeit "die größte Dürre seit 1965".
Die argentinische Regierung geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Brände vorsätzlich gelegt worden sind. Die Polizei habe demnach Beweise sichergestellt. Festgenommen wurde bisher niemand.(Quelle)
Von Europa wissen wir, daß solche Waldbrände Regionen für Wirtschaft und Touristik erschließen sollen. Ist das hier auch so?
Im Dezember 2023 öffnete Präsident Javier Milei Land in Patagonien für vermehrte aus-ländische Investitionen, indem er ein früheres Gesetz, das den ausländischen Besitz von länd-lichem Land einschränkte, aufhob und ein neues Anreizsystem für Großinvestitionen einführte.
Darüber hinaus kürzte Milei die Mittel für das nationale Brandbekämpfungssystem um 81 %.
Im Jahr 2024 brannten 50.000 Hektar Land in Patagonien, und Milei entsandte das Militär, um die indigene Bevölkerung der Region – die Mapuche – zu verhaften und sie wegen Brand-stiftung anzuklagen.
Die Mapuche-Kultur in Patagonien reicht bis ins Jahr 600 v. Chr. zurück.
In den Provinzen Río Negro und Chubut sind groß angelegte, millionenschwere Industrie- und Bergbauprojekte in Planung, da Milei seine Ziele zur Schaffung einer extrem offenen Markt-wirtschaft in Argentinien vorantreibt.
Drei britische Unternehmen, Pan American Gold (Muttergesellschaft BP), Rio Tinto und Pata-gonia Gold, haben im Rahmen von Mileis „Landverkäufen” in den Bau von Gold- und Silber-minen, Ölpipelines und Lithiumminen in Patagonien investiert.
Das Volk der Mapuche muss umgesiedelt werden, da das Land verwüstet wird.
Und die Brände bereiten das Land für den Bergbau vor.(Quelle)
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