Donnerstag, 20. Dezember 2018

Europa den Europäern!

von Fragolin

Wenn man einmal mehr das vollkommen irrationale Doppeldenk, landläufig auch als Heuchelei bezeichnet, der Meinungsbildungsinstitute vulgo Medien präsentiert bekommen möchte, muss man sich nur die Ausflüsse zum Afrika-Festessen der EU-Spitze in Wien geben.

Einfaches Beispiel:
Wenn ein Trump „Amerika gehört den Amerikanern“ sagt, dann ist das zutiefst nazionalistisches Volkstumgegeifer eines ewiggestrigen rassistischen Ausländerhassers.
Wenn ein Strache „Europa gehört den Europäern“ sagt, dann ist das zutiefst nazionalistisches Volkstumgegeifer eines ewiggestrigen rassistischen Ausländerhassers.
Wenn ein Moussa Faki Mahamat, seines Zeichens immerhin der Kommissionspräsident der Afrikanischen Union, also so eine Art pigmentierter Juncker, aber „Afrika gehört den Afrikanern“ sagt, dann ist das ein Zeichen fortschrittlichen Selbstbewusstseins.

Und so hätscheln und tätschelnd die zwei ranghöchsten Vertreter der EU, einmal der Kommissionspräsident und einmal der amtierende Ratsvorsitzende, einen selbstbewussten und fortschrittlichen afrikanischen Machthaber, der das lupenreine Bild dessen abgibt, was man von einem Negerführer erwartet. („Du Pauli, lass den Basti auch mal da unten ein bissi tätscheln, dann packen wir nochmal 5 Millionen drauf...“)



Oh, höre ich da jetzt den Aufschrei der Sprachbehinderten, das N-Wort darf man aber nicht sagen, das wäre diskriminierend – liebe Gutschwätzer, wenn ich diese Gestalt als „Neger“ bezeichne ist das höchstens eine Beleidigung für ehrliche Dunkelhäutige. Und auch das „was man von einem Negerführer erwartet“ ist keine Hetze sondern einfach eine Tatsache, denn er steht in einer langen Reihe von afrikanischen Herrschern mit ähnlichem Demokratie- und Rechtslevel.

Paul Kagame ist als ugandischer Tutsi-General (mit militärischer Ausbildung der USA, no na) in Ruanda einmarschiert (ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg), hat dort mehrere Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen begangen (Hinrichtung von Kriegsgefangenen, Massaker an Zivilisten, also übliche Folklore zwischen afrikanischen Stämmen), hat in Ruanda die Macht an sich gerissen und die Verfassung ausgehebelt (nach der er inzwischen gar nicht mehr Präsident sein dürfte, aber eine gefälschte Volksabstimmung richtet das schon), die Opposition ausgeschaltet (und das darf man wörtlich nehmen), einen zweiten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Kongo geführt und so weiter – also die übliche demokratische Lichtgestalt, mit denen sich unsere demokratischen Lichtgestalten aus Brüssel so gerne kuschelnd zeigen.

Einmal in Wien müsste die UNO diesen Typen eigentlich einkassieren und nach den Haag verfrachten, aber he, das ist doch ein Verbündeter der USA und außerdem ein lupenreiner Demokrat und momentan eben ein Oberzampano der ebenso lupenrein demokratischen Afrikanischen Union.

Wenn deren Kommissionspräsident, übrigens ein Ex-Mitglied des autoritären Herrscherregimes des Tschad, weltweit als eines der brutalsten, demokratiebefreitesten und migrantenproduzierendsten bekannt, also „Afrika gehört den Afrikanern“ belfert, meint er dann damit auch die seit Generationen in Afrika geborenen und lebenden weißen Farmer in Namibia und Südafrika, die aktuell mit Duldung der Regierungen in einem Umfang von marodierenden Banden Schwarzer verfolgt und gemeuchelt werden, dass man es bereits als rassistischen Völkermord einstufen kann? Oder soll es heißen: Afrika gehört den Schwarzen, und Weiße haben da nichts verloren? Jubelt unsere Medienkamarilla damit gerade über xenophoben Rassismus? Oder ist das, was der Mann sagt, eigentlich völkerrechtliches Selbstverständnis und wird nur bei uns hetzerisch als xenophober Rassismus bezeichnet, während es eigentlich ganz normal wäre zu sagen „Europa gehört den Europäern“?
Diese Fragen kann gerne jeder für sich selbst beantworten.

Man darf nicht meinen, dass das ein Spielplatz ist, wo man einfach hingehen und sich bedienen kann.“

Das gilt auch für Europa. Also nehmt bei der Heimreise von Wien gleich eure ganzen hierher verirrten Schäfchen wieder mit.

Die afrikanische Jugend will den afrikanischen Kontinent nicht verlassen, um auf einem anderen Kontinent zu leben.“

Ach nein? Wieso behauptet dann die UNO genau das Gegenteil? Wieso schaffen straff organisierte NGO-Fährdienste kaum das Übersetzen aller Migrationswilligen? Wieso engagieren Zigtausende junge Afrikaner teure Schlepper, um irgendwie von ihrem Kontinent runterzukommen?
Und warum, du kleiner lügender Despot, regst du dich dann auf, wenn europäische Staaten den „Migrationspakt“ nicht unterzeichnen, wenn angeblich eh keiner emigrieren will?

Lügen, Lügen, Lügen, wann immer sie den Mund aufmachen.
Und unsere Medien hinterfragen nichts sondern verbreiten vorgekaute Jubelmeldungen.

P.S. „Europa gehört den Europäern“ ist inzwischen eh Geschichte, denn Europa gehört hauptsächlich den USA, russischen Oligarchen, Saudischen Petromilliardären, Chinesischen Investoren und marodierenden Türkenfahnenschwingern.

Kommentare:

Chronist hat gesagt…

Das wird alles stimmen, was der Blogger hier dem mutmaßlichne Kriegsverbrecher Kagame vorwirft.

Es macht die Sache allerdings sehr trübe, dass der Blogger wissentlich kein Wort darüber verliert, dass vorher (!) innerhalb weniger Wochen die katholischen Hutu fast eine Million Tutsi abgeschlachtet hatten.

Man merkt die Absicht...

Fragolin hat gesagt…

Werter Chronist,
der Blogger verheimlicht sogar, dass Gott am achten Tag die Idioten erschuf, weil er nach seinem Ruhetag merkte wie langweilig die Welt ohne deren sinnleere Kommentare wäre.
Komisch, dass es dir plötzlich so wichtig ist, dass die Religion von Verbrechern eine Rolle spielt. Und ebenso komisch, dass du hier versuchst, Kriegsverbrechen zu relativieren und in bester sowjetischer Manier Whataboutismus zu betreiben.
Weil andere noch brutaler Zivilisten abgeschlachtet haben ist also alles gut. Deine kranke Denkweise wurde hiermit zur Kenntnis genommen, ein Posten bei der EU wird sich sicher finden. Oder wenigstens bei der SPÖ. Obwohl, da bist du wahrscheinlich eh schon...
MfG Fragolin

Chronist hat gesagt…

Werter Fragolin,

über Ihre beleidigenden Invektiven gehe ich hinweg, diese kommentieren sich selbst.

Wenn also jemand daran erinnert, dass rein zahlenmässig der große Vorsitzende Mao der schlimmste Massenmörder des 20. Jahrhunderts (und der Weltgeschichte) war, dann betreibt er Ihrer Ansicht nach "Whataboutismus", "relativiert" den Holocaust und ist in seiner Denkweise "krank". Ja, er ist dann wohl ein Nazi.

Wessen Denkweise "krank" ist, die meine oder evt. die Ihre, lassen wir einmal dahin stehen.

Und dass die Religion von Verbrechern wichtig sei, konnte man bisher vor allem Ihren zahl- und wortreichen Kommentaren entnehmen.

Fragolin hat gesagt…

Werter Chronist,
die Religion von Verbrechern ist nur dann wichtig, wenn diese Religion der einzige oder prägende Grund ist, aus dem das Verbrechen geschieht. Genau dann ist sie wichtig, sonst nicht. Und was Mao und Hitler jetzt mit einem afrikanischen Kriegsverbrecher zu tun haben, kannst auch nur du erkennen. Aber das kennen wir schon von Leuten wie dir, spätestens im zweiten Beitrag muss "Hitler" und "Nazi" kommen, egal an wie dürren Haaren herbeigezerrt.

In dem Artikel geht es darum, dass unsere EU-Bonzen mit einem Kriegsverbrecher turteln.
Alles andere ist Ablenkung. Schmeiß weiter deine Nebelgranaten, der Inhalt bleibt immer der gleiche: der trunkene Truchsess und der jugendliche Höfling lassen sich von einem Kriegsverbrecher und Massenmörder am Nasenring vorführen und von einem Vertreter einer unmenschlichen Diktatur maßregeln. Das ist Fakt, der Rest ist billige Ablenkung und gehört hier nicht her. Gelobt sei der Achte Tag!
MfG Fragolin