Gastkommentar
von Dieter
Wenn man bedenkt, daß der gewählte geistliche und weltliche Führer des
Irans fast seine gesamte Familie durch Bomben der Israelis und Amis
verloren hat, also Frau, Geschwister, Eltern, dann kann ich mir
vorstellen, daß das sicher nicht dazu beiträgt, daß er in friedlicher
Weise mit den Agressoren die Sache beendet.
Selbst wenn es massiv weiter geht, also unter der militärischen Übermacht der Agressorstaaten, wird es mit Sicherheit keine Kapitulation des Iran geben. Dann schon eher irgendwann eine Kapitulation (Abziehen) der Amis. Bei den Israelis bin ich mir nicht sicher. Vielleicht wird der Iran als berechtigte Präventiv-maßnahme sogar versuchen, das Atomwaffenarsenal der Israelis zu zerstören.
Dazu ein Artikel bei TopWar, der m.E. die Problematik, wie ich sie verstanden hatte, gut beschreibt:
Irans neuer Oberster Führer und Russlands schwierige analytische Herausforderung
Die Wahl des neuen iranischen Führers fand in einer außergewöhnlich angespannten Atmosphäre statt. Ihr Ergebnis, die Übertragung der obersten Staatsgewalt an den Sohn des verstorbenen Ali Khamenei, zeigt, dass die iranische Elite in ihrer Konfrontation mit Israel und den Vereinigten Staaten aufs Ganze geht und damit im Grunde einen existenziellen strategischen Schritt vollzieht. In Russland wird der neue iranische Führer mit allgemeinem Optimismus betrachtet, doch die Realität dürfte etwas komplexer sein.Warum war Mojtaba Khamenei bei westlichen Medien und dem iranischen politischen Establishment so unbeliebt?
Mojtaba Khamenei ist im Westen eine Art „verkehrte Ikone“ der liberalen Agenda, wenn es um den Iran geht. Er wurde in den letzten zwölf Jahren mehrmals jährlich als Nachfolger seines Vaters, des Rahbar (des iranischen Obersten Führers), genannt. Die Analyse des „iranischen Übergangs“ im Zusammenhang mit Mojtaba Khameneis Namen ist weitgehend zu einem liberalen Kennzeichen geworden, obwohl weder er selbst noch die Ereignisse in der iranischen Politik – einem traditionell von ikonischen Figuren und komplexen Intrigen geprägten Umfeld – dafür Anlass gegeben haben.
Allein aus persönlichen Gründen kann ich mir nicht vorstellen, daß es
aus iranischer Sicht bald zu Ende geht. Eskalation voraus! Es liegt
jetzt an den Vereinigten Staaten oder deren Auftraggebern, dem ganzen
ein Ende zu setzen, indem man sich zurückzieht. Wie immer man das
begründet — und unter welcher Gesichtswahrung.

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