Donnerstag, 12. Februar 2026

Douglas Macgregor: We're Back To Endless Wars

von kennerderlage
 
 
Where is the MAGA-president? I think it‘s an illusion. I think MAGA is dead.“ Mit diesem deprimierenden  Zitat aus der Diskussion  kann man die Sendung von Daniel Davis mit Douglas Macgregor zusammenfassen: 
 

Zusammenfassung unter dem Video (auf Deutsch):

Oberst Douglas Macgregor argumentiert, dass Trump mit dem Versprechen angetreten sei, „endlose Kriege“ zu beenden und „America First“ zu priorisieren. Stattdessen verantwortet er jedoch ein massives, intransparentes Verteidigungsbudget von 1,5 Billionen Dollar und eine zunehmende Anzahl militärischer Konfrontationen. Anstatt Auslandseinsätze zu reduzieren, verschärft die US-Politik die Spannungen – insbesondere mit dem Iran und Russland – und scheitert gleichzeitig daran, den Krieg in der Ukraine zu beenden. 
 
Sie kritisieren die Beschlagnahmungen russischer, iranischer und venezolanischer Öltanker durch die USA als symbolische, wirtschaftlich unbedeutende und strategisch sinnlose Aktionen, die Russland provozieren könnten, ohne dessen Kriegsanstrengungen nennenswert zu schwächen. Diese Schritte werden eher als politisches Theater und wirtschaftliches Eigeninteresse (Steigerung der US-Ölexporte) denn als ernsthafte Strategie dargestellt. 
 
Die Diskussion weist Behauptungen zurück – die in europäischen Medien und Denkfabriken kursieren –, Russland würde nach einem Waffenstillstand in der Ukraine die NATO oder das Baltikum schnell angreifen. Solche Szenarien werden als absurde Panikmache bezeichnet, die dazu diene, einen andauernden Konflikt zu rechtfertigen und Institutionen aus der Zeit des Kalten Krieges aufrechtzuerhalten. 
 
Russland habe weder Interesse noch Anreiz, sich nach Westen auszudehnen, und bevorzuge normalisierte Wirtschaftsbeziehungen. 
 
Insgesamt wird in diesem Abschnitt argumentiert, dass Washington, europäische Führungskräfte und einfluss-reiche Denkfabriken mehr an der Aufrechterhaltung von Feindseligkeiten und andauernden Kriegen interessiert seien als an Verhandlungslösungen. 
 
Trumps Instinkt neige zwar möglicherweise zur Beendigung von Konflikten, so der Redner abschließend, doch habe er es versäumt, entschlossen zu handeln und Kriege und Spannungen trotz gegenteiliger Wahlversprechen fortbestehen lassen.

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