von Helmut
Herr Ulf Poschardt ist der Herausgeber der „Welt”. Natürlich sind die großen Medien in Deutschland (und auch in anderen Ländern) weisungsgebunden. Nun hat er sich in einem Interview relativ offen und mit Blick auf Investigationsjournalismus zum Thema Epstein geäußert.
Das passt nicht so recht mit einem anderen Vorgang zusammen, nämlich mit dem Entfernen des Videos, das man bis vor kurzem über die "Welt" anklicken und sehen konnte. Hat mich zu einer Mailanfrage an Herrn Poschardt gebracht, und bin gespannt, ob man da überhaupt eine Antwort bekommt. Mein Schreiben:
Das passt nicht so recht mit einem anderen Vorgang zusammen, nämlich mit dem Entfernen des Videos, das man bis vor kurzem über die "Welt" anklicken und sehen konnte. Hat mich zu einer Mailanfrage an Herrn Poschardt gebracht, und bin gespannt, ob man da überhaupt eine Antwort bekommt. Mein Schreiben:
Ihr Interview betreff Epstein
Sehr geehrter Herr Poschardt,
ich beziehe mich auf das Interview, das ich heute in facebook entdeckt habe:
https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=875418222060168
Ihre Darstellung sowie Bewertung der Situation in diesem Interview fand ich überzeugend, was mich zu meiner nachstehenden Fragestellung führt. Natürlich geht es beim Thema Epstein um Vorgänge und Personen, die nicht im Rampenlicht Deutschlands stehen. Möglicherweise tut man sich da leichter, im investigativen Sinn hier Klarheit zu fordern.
Ich stelle mir die Frage, inwieweit Sie als Herausgeber das Rückgrat haben, auch frappante Vorgänge in Deutschland öffentlich zugänglich zu belassen.
Worum geht es mir:
Mehrere Jahre lang war das berühmte "Einladungsvideo", das im Jahre 2015 von der damaligen Bundeskanzlerin Merkel in Auftrag gegeben wurde und eine Art von Anleitung darstellt, wie man auf einfache Weise das Asylrecht in Deutschland in Anspruch nehmen kann, im Internet zu sehen. Dieses Video gabs in allen möglichen Sprachen, natürlich in den arabischen genauso wie in paschtunisch und anderen afghanischen Sprachen und war über die Seite der "Welt" anzuklicken.
Nun ist dieses Video seit einiger Zeit aus dem Internet verschwunden, und an die Stelle des Videos hat man lediglich eine Beschreibung in Worten gesetzt:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article145792553/Video-fuer-Fluechtlinge-Der-Werbefilm-fuer-das-gelobte-Asylland-Germany.html
Nun stelle ich mir und Ihnen die Frage, warum die "Welt" dieses Video aus der Verfügbarkeit herausgenommen hat. Schließlich war und ist es ein Zeitdokument, was letztlich die Politik der "Teddybärenwerfer" erklärt. Sogar KI bewertet es mit dem Kommentar:
Es handelt sich um ein historisches Dokument aus der Zeit der Flüchtlingskrise 2015, das die damalige Haltung und die Diskussionen in der Medienlandschaft widerspiegelt.
Meine Fragen schlüssle ich nun detailliert auf:
1) Wer hat das veranlasst, dass dieses Video nicht mehr zu sehen ist?
- Waren es Kreise der CDU?
- War es Frau Merkel selbst?
- Welche Begründung wurde dafür angegeben?
2) Wurde diese Entscheidung der "Welt", das Video herauszunehmen, mit Hilfe von Druckmitteln bewirkt?
- Bot man Zahlungen für die Entfernung an?
- Kündigte man Kürzungen der Presseförderung im Falle der Nichtentfernung an?
Natürlich werde ich wohl kaum eine adäquate Antwort auf diese Fragen bekommen, das liegt schon "in der Natur der Sache". Da ich aber ein Befürworter des "fair-plays" bin, auch bei Presseanfragen, weise ich bereits zu Beginn darauf hin, dass meine Anfrage in mehreren politischen Foren in einigen EU-Ländern abgedruckt wird, was auch eine mögliche Antwort Ihrerseits betrifft.
Mit freundlichen Grüßen
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