Donnerstag, 19. Februar 2026

Heilige Greta, bitt für uns! (Schneechaos in Rumänien)

von Helmut
 
 
Ich weiß nicht, ob das in den Medien außerhalb Rumäniens so detailliert gebracht wird, deshalb ein paar Eindrücke von den Ereignissen des Schneefalls, der in der Nacht vom 17./18.2.2026 begann. Allerdings war es nicht nur die weiße Pracht, die von oben gekommen ist, sondern vielfach auch die starken Winde, die natürlich Verwehungen mit sich brachten.

Ein paar Ausschnitte:

Domnesti
(ca. 5 km westlich von Bukarest)

Schneehöhe 51 – 53 cm, Zentrum blockiert, Autobahn A1 blockiert, Stromausfall in mehreren Gebieten:

Bukarest, am Morgen des 18.2.2026:

Da sowohl die Gehwege als auch die Straßen aufgrund des Schneefalls überwiegend unpassierbar waren, versuchen die Leute, in den Gleisbetten der Straßenbahn zu Fuß zu ihrer Arbeitsstelle zu kommen. Die Straßenbahnen fahren sowieso nicht, wg. des nächtlichen Schneefalls.

Die Schneeräumfahrzeuge sind total überfordert und insbesondere viel zu wenig.

Dragasani (im Dreieck Ramnicu Valcea–Pitesti–Craiova gelegen, im Tal des Alt (rum. Olt) — hier haben die Leute erst gar nicht versucht, ihr Auto zu benützen:

Kronstadt (Brasov):

Der Große Hauptplatz vor der Schwarzen Kirche, das Zentrum der Stadt:

Slobozia (ca. 100 km östlich von Bukarest):

Die Polizei hat die Nationalstraße DN 21 gesperrt, weil es dort kein Durchkommen gibt:

Galati (nordöstlich von Bukarest ca. 200 km, am Rande des berühmten Donaudeltas:

Es gibt kaum mehr ein Durchkommen auf den Landstraßen:

Irgendwo in der Osthälfte Rumäniens — es sieht auf den Landstraßen fast überall so aus. Auch die Einsatzkräfte (Schneeräumfahrzeuge, Polizei, Ambulanz, etc.) sind überfordert. Der Präfekt (in Deutschland Regierungspräsident, in Österreich Bezirkshauptmann) vom Raum Bukarest hat gemeint, dass die Einsatzpläne für die Schneeräumung überaltert sind. Nun ja, sie haben sich eben auf die Heilige Greta verlassen:

https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=1461972525577909

Aber für die Landwirtschaft ist es gut. Besonders in der Osthälfte, in den flachen Gebieten, ist der Grund-wasserspiegel extrem abgesunken und die Trockenheit macht der Landwirtschaft zu schaffen. Durch den Schnee und hoffentlich eine anhaltende Kälteperiode resp. langsames Auftauen kann das Wasser nun langsam in den Boden einsickern. Wenn es zu einem plötzlichen Tauwetter kommt, dann ist auch diese Chance dahin und es gibt wieder Überschwemmungen.
 
 

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