von Helmut
Ich denke, dass allseits bekannt ist, wie das in Rumänien abgelaufen ist. Rumänien hat Erdgas und Erdöl, und war deshalb wirtschaftlich unter Ceausescu autark. Das durfte nicht sein, weil die Erdgas- und Erdölvorräte den westlichen Konzernen zur Verfügung stehen müssen. Das war einer der Gründe, warum man die sog. „Revolution“ 1989 in Rumänien vom Ausland aus eingefädelt hat.
Um das mit den aktuellen Zahlen zu belegen:
Rumänien verfügt über 4 Billionen Kubikfuß (Tcf) an nachgewiesenen Gasreserven (Stand 2017)
Rumänien verfügt über 600.000.000 Barrel nachgewiesene Ölreserven (Stand 2025)
Schön. Nun untersuchen wir mal, wem denn nun die Tankstellennetze in Rumänien gehören, auf denen der Treibstoff verkauft wird:
Um das mit den aktuellen Zahlen zu belegen:
Rumänien verfügt über 4 Billionen Kubikfuß (Tcf) an nachgewiesenen Gasreserven (Stand 2017)
Rumänien verfügt über 600.000.000 Barrel nachgewiesene Ölreserven (Stand 2025)
Schön. Nun untersuchen wir mal, wem denn nun die Tankstellennetze in Rumänien gehören, auf denen der Treibstoff verkauft wird:
Hier ist die aktuelle Besitzstruktur der wichtigsten Netze (Stand 2026):
Marktführer & Großkonzerne
OMV Petrom: Das größte Netzwerk wird von der OMV Petrom SA betrieben, die mehrheitlich (51 %) zum österreichischen OMV Konzern gehört. Sie betreibt Tankstellen sowohl unter der Marke OMV als auch unter der Marke Petrom.
Rompetrol: Dieses Netz gehört zur KMG International Group, die sich vollständig im Besitz der kasachischen staatlichen Ölgesellschaft KazMunayGas befindet. Rompetrol ist für 2026 auf Expansionskurs und plant die Eröffnung von 13 neuen Stationen.
MOL: Die ungarische MOL Group betreibt ebenfalls ein dichtes Netz in Rumänien und festigte ihre Position in den letzten Jahren durch strategische Übernahmen.
Lukoil: Das rumänische Netz der Marke Lukoil wird von der Tochtergesellschaft des russischen Energiekonzerns Lukoil kontrolliert.
Weitere internationale Akteure
Socar: Die staatliche Ölgesellschaft von Aserbaidschan ist seit einigen Jahren mit einem wachsenden Netz auf dem rumänischen Markt vertreten.
Gazprom: Auch der russische Konzern betreibt über seine serbische Tochter (NIS) einzelne Stationen im Land.
Merkt man was? Rumänien selbst hat gar nichts, - es ist alles in ausländischer Hand. Um das zu erreichen, hat man diese korrupten Politiker, beginnend mit dem 1. Regime nach dem Umsturz, zur Macht verholfen.
Ich kringel mich, wie die ÖMV die Rumänen über den Tisch gezogen hat, damit sie die Rechte zu den Bohrungen in der Schwarzmeerregion bekommen:
Das war die Bedingung, dass Österreich sein Veto zur Schengen-Mitgliedschaft für die Rumänen zurückgezogen hat. Wissen die meisten Rumänen gar nicht, die Propagandapresse hat da ganze Arbeit geleistet.
Die NATO-Politik produziert noch ganz andere Kapriolen:
Bleiben wir mal bei der Moldaurepublik (Republik Moldawien). Die sind auf ausländische Importe für ihren Treibstoffbedarf angewiesen. Und jetzt kommts:
Die Republik Moldau ist bei Treibstoffen (Benzin, Diesel, Flüssiggas) nahezu vollständig von Importen abhängig. Im Jahr 2024 stammten die Importe von Erdölprodukten hauptsächlich aus Rumänien, das als Hauptlieferant fungiert.
Hier sind die wichtigsten Fakten zur Treibstoffversorgung (Stand 2024/2025):
Hauptlieferant Rumänien: Rumänien lieferte 2024 etwa 99,1 % des importierten Benzins, 74,1 % des Diesels und 69 % des Flüssiggases.
Schaun wir uns mal die Preise an:
In Rumänien kostet der Treibstoff ca. 8 Lei, und in der Republik Moldawien ca. 5,5 Lei. Der derzeit (noch) große Vorteil: Die meisten Rumänen wissen das nicht. Sonst wäre schon Polen offen. (Umrechnung 1 Euro = 5.05 Lei)
Sehen wir mal auf andere Länder, z.B. Persien. Schauen wir mal in die Geschichte dieses Landes:
Nennen wir die Dinge doch einmal beim Namen: Die Situation, die wir heute im Iran haben, wurde vom Westen produziert, weil sie den Iranern ihr eigenes Öl vorenthalten haben.
Schauen wir mal nach Mexiko.
Die Enteignung der Ölindustrie in Mexiko am 18. März 1938 durch Präsident Lázaro Cárdenas war ein historischer Wendepunkt, der das Land wirtschaftlich, politisch und sozial tiefgreifend veränderte. Sie markierte das Ende der Kontrolle ausländischer (vor allem US-amerikanischer und britischer) Ölkonzerne und die Gründung des staatlichen Ölunternehmens PEMEX.
Mexiko gehört weiterhin zu den bedeutenden Erdölproduzenten der Welt, auch wenn die Produktion seit den Höchstständen in den 2000er Jahren gesunken ist. Weltweit: Mexiko liegt im Jahr 2024/2025 bei der Rohölproduktion etwa auf Platz 11 bis 13.
Westliche Hemisphäre: Innerhalb Amerikas ist Mexiko der viertgrößte Produzent, hinter den USA, Kanada und Brasilien.
Produktionsmenge: Die tägliche Förderung lag 2024 bei rund 1,5 bis 1,9 Millionen Barrel pro Tag (BBL/D).
Reserven: Mexiko verfügt über die siebzehntgrößten Ölreserven weltweit.
Der 18.März ist seitdem in Mexiko ein gesetzlicher Feiertag.
Nun wieder zurück zu Rumänien:
Aufgrund dieser geschichtlichen Tatsachen habe ich den damaligen Präsidenten von Rumänien, Herrn Klaus Johannis, per Mail gefragt, ob es für Rumänien auch mal einen Tag geben wird, so wie in Mexiko, an dem man die Enteignung der ausländischen Ölkonzerne feiert.
Ich habe keine Antwort bekommen. Nun stellen wir uns mal die Frage, warum man mit aller Macht versucht und es auch geschafft hat, die Kohle in Deutschland abzuschaffen. Weil dann die Luft besser wird? Sicher sind hier keine wirtschaftlichen und energiestrategischen Interessen dahinter, - wie könnte denn das auch sein…..
That’s life. Wie der Russe zu pflegen sagt.
Ich habe keine Antwort bekommen. Nun stellen wir uns mal die Frage, warum man mit aller Macht versucht und es auch geschafft hat, die Kohle in Deutschland abzuschaffen. Weil dann die Luft besser wird? Sicher sind hier keine wirtschaftlichen und energiestrategischen Interessen dahinter, - wie könnte denn das auch sein…..
That’s life. Wie der Russe zu pflegen sagt.
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