Dienstag, 14. Mai 2019

Gastgeschenke

Gastkommentar — einfach geschenkt!
von it's me


Österreich hat seinen nächsten, veritablen Skandal, verursacht natürlich durch die megaböse Naziregierung, in dem Fall durch Bundesakanzler Kurz.

Was hat er gemacht? Er hat dem Kronprinzen von Abu Dhabi als Gastgeschenk einen Lipizzaner geschenkt im Wert von 15.000 €. Die Linken sind empört, es gibt Unterstellungen, mit Steuergeld sorglos umzugehen, weil 12.000 € aus dem Köstinger-Ministerium kamen und 3.000 € aus der Spanischen Hofreitschule. Speerspitze der „Aufdeckung“ ist wieder einmal das Nachfolgeorgan der „Arbeiterzeitung“ und Zentralorgan der SPÖ, „Der Standard“, der kein gutes Haar an dieser Sache lässt und seine Poster, die die Regierung sofort abgelöst sehen möchten.

Was die Genossen in ihrer bewiesenen wirtschaftlichen Inkompetenz nicht kapieren, dass dieses Gastgeschenk unserem Land in Form wirtschaftlicher Rentabilität zum Vorteil gereichen wird. Außerdem klagen viele Poster, dass Österreich zwar ein teures ( 15.000 € für ein vollausgebildetes Pferd aus Piber halte ich für sehr günstig ) Geschenk mitbrachte, im Gegenzug jedoch keines erhielt. So ist das einmal bei Einladungen, dass der Eingeladene Blumen, eine Flasche Wein oder eine Bonbonnière mitbringt, in dem Fall halt ein exklusiveres Präsent, jedoch selbst durch die Einladung geehrt wird.

Ich stelle mir jetzt bildlich vor, wie eine Einladung im linken Weltbild ausschauen soll: meine Frau und ich sind eingeladen, wir bringen Blumen mit und eine Magnum Grünen Veltliners Smaragd 2002 Honivogl von Hirtzberger. Unsere Gastgeber schenken meiner Frau eine Orchidee und mir eine Magnum Grünen Veltliners Smaragd 2012 Singerriedel von F.J. Gritsch. Merkt denn niemand, wie kurios/ schräg/ dumm/ unlogisch das wäre?

Aber all diese Vorwürfe gleiten ab ins Komische, wenn man bedenkt, dass dieser Vorwurf der „Geldverschwendung“ von derselben Seite kommt, die kein Problem hatte mit der „Energiebereinigung“ deszukünftigen Krankenhauses Nord durch einen ehemaligen Autoverkäufer um das Sechsfache des Preises des Lipizzanerhengstes. Ebenfalls kein Skandal war es 1982, als der
amerikanische Präsident Ronald Reagan einen Lipizzanerhengst als Geschenk erhalten hatte, war doch damals der Säulenheilige der Linken, Bruno Kreisky Bundeskanzler mit einem Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger, was mich wieder an den Spruch erinnert: „Die Linken sind nur so lange tolerant, wie sie an der Macht sind.“



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