Montag, 5. August 2019

Heucheln und Hetzen

von Fragolin

Sieben Mexikaner waren unter den von dem Amokschützen in El Paso Getöteten. Der Rest waren Nordamerikaner, Weiße, also eigentlich (im Falle des Army-Veteranen oder der weißen Oma, die er niedermähte, sogar weit) außerhalb seines angeblich rassistischen Beuteschemas. In El Paso, direkt an der Mexikanischen Grenze, dürfte das dem normalen Kundendurchschnitt an einem Einkaufswochenende in der Mall entsprechen. Das heißt, der hätte sich sehr große Mühe beim Zielen geben müssen, um beim Herumballern mit einer AK47 keine Mexikaner zu treffen. Er hätte aber genau nur auf solche gezielt, wenn er aus rassistischem Hass nur solche hätte töten wollen.
Das passt nicht zusammen.

Dass es bei der Einstufung dieses Amoklaufes, wie er in den USA leider allzu oft vorkommt (was aber nicht an den Waffen liegt sondern an der Gesellschaft, die permanent Irre aller Hautfarben und Herkünfte ausflocken lässt, aber das ist ein anderes Thema) zu einem rassistischen Terroranschlag nur um eines geht, nämlich einen möglichst großen Kübel voller Anschuldigungen und hasszerfressener Hetze über Trump auszukippen, kann man an der Medienreaktion sehen. Dieses permanente Ausschlachten von Wahnsinnstaten und Morden für die eigene politische Agenda ist widerlich und menschenverachtend.

Übrigens ein sehr europäisches Phänomen, denn die meisten amerikanischen Medien gehen da ziemlich wenig emotionalisierend mit um und halten sich an die Fakten. Da kann man sehr schnell Tathergang, Täter-Identität und die Namen der Opfer erfahren, was bei teutonischen Schubsattacken zum Beispiel Tage braucht. Die Politiker geifern und hetzen zwar sofort los, aber einseitig meinungsbildend darüber berichten tun nur die deutschsprachigen Mainstream-Medien.

Man erlebt das ja auch als Blogger, wenn die Linkstrolle wieder aus ihren Löchern kriechen und sofort losgeifern, um mit erfundenen Zitaten und dreisten Lügen hier eine Befürwortung für irgendwelche Amokläufe, Massenmorde oder andere Schwerverbrechen zu konstruieren, die es zwar nachweislich nicht gibt, da ich Gewalt in jeglicher Form ablehne und an keiner Stelle gutheiße, aber linke Hetzer können keine Gelegenheit verstreichen lassen, um auf noch so vielen brutal abgeschlachteten Unschuldigen ihr politisches Kleingeld zu schlagen und ihre Hassparolen zu verbreiten. Da ist es ihnen auch nicht zu blöd, zu lügen, dass sich die Balken biegen.

Dem Irren droht in Texas übrigens die Todesstrafe.
Mal sehen, ob die Aufrechten und Zivilgesellschaftlichen, die Toleranzbesoffenen und bei einem farbigen Täter jedesmal Verständnistriefenden auch in diesem Fall vehement dagegen protestieren und gegen die Vollstreckung demonstrieren werden. Dann, liebe Heuchler, werden eure Masken fallen, unter eurem tosenden Schweigen, der brüllenden Stille bis hin zu hämischer Freude in den Kommentarspalten eurer Hetzblase.
Ihr seid solche Heuchler und Hetzer, man kann es täglich sehen.
Und eure billigen Versuche, dieses Blog durch Lügen und Hetze zu verunglimpfen, werde ich kommentarlos löschen. Ich habe es nämlich nicht Not, mich von euch provozieren zu lassen.

Kommentare:

Franzl hat gesagt…

"...was aber nicht an den Waffen liegt sondern an der Gesellschaft, die permanent Irre aller Hautfarben und Herkünfte ausflocken lässt, aber das ist ein anderes Thema"

Das "Thema" ist genau das, dass fast alle Massenmörder der letzten 30 Jahre in den USA (von Timothy McVeigh übr den Columbine School-Attentäter, den Las vegas-Hochhausschützen bis neuerdings zu den El Paso- und Dayton Tätern mitnichten Irre "aller Hautfarben und Herkünfte" waren, sondern sog. "bioamerikanische" weiße Männer.

Es sei denn, man bestreitet auch diese Fakten mit derselben hingebungsvollen Überzeugung, wie man die Mondlandung vor 50 Jahren und die Saudi-arabischen 9/11-Mörder für Fake hält.

Anonym hat gesagt…

Zum Motiv des Täters kursiert ein Schreiben, das etwa 20 Minuten vor der Tat anonym online gestellt worden war und Patrick C. zugeschrieben wird. Der Anschlag wird darin als "Antwort auf die Invasion spanischsprachiger Menschen in Texas" bezeichnet. Es drückt auch Sympathien für den Attentäter von Christchurch in Neuseeland aus, der in zwei Moscheen 51 Menschen erschossen hatte. Außerdem heißt es darin: "Ich werde heute vermutlich sterben."

Fragolin hat gesagt…

Anonym, lies den Text. Wie gesagt, ich lösche deine frechen Lügen.
Zukünftig ganz ohne Kommentar meinerseits. Du bist raus.
MfG Fragolin

Fragolin hat gesagt…

Werter Franzl,
es mag Echokammern geben, in denen man sich die Statistik so lange hinbiegt, bis sie ins Weltbild passt, aber ich halte mich da lieber an die Fakten, die Kriminologen erarbeiten:
"Von den 25 Massenerschießungen in der Datenbank des Waffengewaltarchivs im Januar 2019 wurden 16 Prozent (vier) von weißen Männern begangen. 4 Prozent (einer) wurden von einem Hispano-Amerikaner begangen; 64 Prozent (16) wurden von Afroamerikanern begangen; und in 16 Prozent oder vier Fällen ist die Rasse des Angreifers unbekannt."
Im Original und auch als Ganzes recht interessant hier zu finden:
https://centerforinquiry.org/blog/who-are-mass-shooters-mass-shooter-demographics-part-2/
Ja, der Irrsinn in den USA geht querbeet, nur im Gegensatz zu mir, der ich nicht bestreite, dass eben auch Weiße durchknallen, wollen Leute wie Sie auf rassistische Weise alle Straftaten, die von Nichtweißen begangen wurden, einfach ausblenden oder sogar frech den Weißen unterjubeln, um den eigenen "guten" Rassismus billig zu befriedigen. Brüllend unterlegt von der linksextremen Presseseite wie SZ, Zeit und Standard. Nicht umsonst muss man sich die Fakten von US-Seiten und aus US-Medien holen.
Nein, ich bleibe bei meiner Aussage, die sogar noch recht freundlich ausfällt, wenn man die absoluten Zahlen der Täter in Relation zum prozentuellen Bevölkerungsanteil stellt.
MfG Fragolin

Franzl hat gesagt…

@Fragolin:
Dann nennen Sie uns doch bitte die Namen der afroamerikanischen Massenmörder, die auch nur annähernd so viele unschuldige Menschen ermordet haben wie McVeigh, der Hochhausschutze und jetzt Patrick C. Ich bin gespannt auf Ihre Belege.

Fragolin hat gesagt…

Werter Anonym von 18:10,
vielleicht wird irgendwann die bis jetzt von den Behörden selbst nicht bestätigte Authentizität nachgewiesen - und? Was ändert das jetzt?
Ja, es kann sein, dass der nicht nur einen Knall sondern sogar einen rassistischen Knall hatte. Was bei Schwarzen, die aus dem gleichen Grunde Weiße niederschießen (wenn man US-Medien folgt passiert das gar nicht so selten, wie man uns hier glauben lassen will) aber witzigerweise keinen juckt.
Jedenfalls hat der, wenn er aus Hass gegen Latinos nur eine Trefferquote von einem Drittel erreicht nicht nur heftig einen an der Klatsche sondern ist auch noch Totalversager zum Quadrat, weil er mehr Nicht-Latinos abgeknallt hat. Man rettet die "weiße Rasse" kaum dadurch, dass man sie abmurkst. Das ist ja, als ob der Christchurch-Irre erst die ganzen Identitären abgeschossen hätte, um sich dann einer Moschee zu widmen und die Reconquista einzuläuten.
Aber vielleicht wird da auch gerade etwas konstruiert, was so schön in den startenden Wahlkampf passt. Ort, Täter und mögliches Motiv passen einfach zu schön, um sich diese Chance entgehen zu lassen.
Wie gesagt: politisches Kleingeld auf Leichen. Kann man ja schön finden, ich tu es aber nicht.
MfG Fragolin

Fragolin hat gesagt…

Ich hoffe mal, dass da nichts dran ist:

https://www.danisch.de/blog/2019/08/05/accelerationism-beide-us-taeter-linksextrem/

Nein, echt! Denn das wäre eine politische Bombe, deren Detonationswelle in den USA keinen Stein auf dem anderen lässt...

Fragolin hat gesagt…

Werter Franzl,
nach dem Erhalt von Belegen Belege zu fordern ist schon etwas pittoresk. Können Sie lesen? Wenn ja, dann tun Sie es einfach, wenn nein, kann ich Ihnen auch nicht helfen.
Namenslisten müssen Sie sich schon selbst ergoogeln, wenn Sie welche haben wollen.
Sie haben von mir den Link und ein Zitat eiens US-kriminologen samt Nennung einer offiziellen Statistik.
Sie bekommen von mir gerne auch noch einen Namen: Samuel Little. Der gefährlichste Serienkiller der USA, bisher gesichert sind 93 Opfer, aber man ermittelt noch immer, ob es nicht weit mehr waren. Ja, ein Afroamerikaner. Na sowas.
Meine Aussage wurde bewiesen. Wenn Sie Details wollen, recherchieren Sie selbst. Mit dreisten Forderungen wird sie nicht widerlegt. Legen Sie selbst eine Beweisliste vor, dass Afroamerikaner neimals Massenmörder sind. Dass Weiße keine sind habe ich nämlich nirgends behauptet.
Netter Versuch.
MfG Fragolin