Mittwoch, 7. August 2019

Die Realität

von Fragolin

Zur Erbauung und Einführung hier nochmal mein Dialog mit einem gewissen „Franzl“ unter dem Artikel „Heucheln und Hetzen“ im LePenseur-Blog:

Franzl hat gesagt...
"...was aber nicht an den Waffen liegt sondern an der Gesellschaft, die permanent Irre aller Hautfarben und Herkünfte ausflocken lässt, aber das ist ein anderes Thema"

Das "Thema" ist genau das, dass fast alle Massenmörder der letzten 30 Jahre in den USA (von Timothy McVeigh übr den Columbine School-Attentäter, den Las vegas-Hochhausschützen bis neuerdings zu den El Paso- und Dayton Tätern mitnichten Irre "aller Hautfarben und Herkünfte" waren, sondern sog. "bioamerikanische" weiße Männer.

Es sei denn, man bestreitet auch diese Fakten mit derselben hingebungsvollen Überzeugung, wie man die Mondlandung vor 50 Jahren und die Saudi-arabischen 9/11-Mörder für Fake hält

Fragolin hat gesagt...
Werter Franzl,
es mag Echokammern geben, in denen man sich die Statistik so lange hinbiegt, bis sie ins Weltbild passt, aber ich halte mich da lieber an die Fakten, die Kriminologen erarbeiten:
"Von den 25 Massenerschießungen in der Datenbank des Waffengewaltarchivs im Januar 2019 wurden 16 Prozent (vier) von weißen Männern begangen. 4 Prozent (einer) wurden von einem Hispano-Amerikaner begangen; 64 Prozent (16) wurden von Afroamerikanern begangen; und in 16 Prozent oder vier Fällen ist die Rasse des Angreifers unbekannt."
Im Original und auch als Ganzes recht interessant hier zu finden:
https://centerforinquiry.org/blog/who-are-mass-shooters-mass-shooter-demographics-part-2/

Ja, der Irrsinn in den USA geht querbeet, nur im Gegensatz zu mir, der ich nicht bestreite, dass eben auch Weiße durchknallen, wollen Leute wie Sie auf rassistische Weise alle Straftaten, die von Nichtweißen begangen wurden, einfach ausblenden oder sogar frech den Weißen unterjubeln, um den eigenen "guten" Rassismus billig zu befriedigen. Brüllend unterlegt von der linksextremen Presseseite wie SZ, Zeit und Standard. Nicht umsonst muss man sich die Fakten von US-Seiten und aus US-Medien holen.

Nein, ich bleibe bei meiner Aussage, die sogar noch recht freundlich ausfällt, wenn man die absoluten Zahlen der Täter in Relation zum prozentuellen Bevölkerungsanteil stellt.
MfG Fragolin

Franzl hat gesagt...
@Fragolin:
Dann nennen Sie uns doch bitte die Namen der afroamerikanischen Massenmörder, die auch nur annähernd so viele unschuldige Menschen ermordet haben wie McVeigh, der Hochhausschutze und jetzt Patrick C. Ich bin gespannt auf Ihre Belege

Fragolin hat gesagt...
Werter Franzl,
nach dem Erhalt von Belegen Belege zu fordern ist schon etwas pittoresk. Können Sie lesen? Wenn ja, dann tun Sie es einfach, wenn nein, kann ich Ihnen auch nicht helfen.
Namenslisten müssen Sie sich schon selbst ergoogeln, wenn Sie welche haben wollen.
Sie haben von mir den Link und ein Zitat eines US-Kriminologen samt Nennung einer offiziellen Statistik.
Sie bekommen von mir gerne auch noch einen Namen: Samuel Little. Der gefährlichste Serienkiller der USA, bisher gesichert sind 93 Opfer, aber man ermittelt noch immer, ob es nicht weit mehr waren. Ja, ein Afroamerikaner. Na sowas.
Meine Aussage wurde bewiesen. Wenn Sie Details wollen, recherchieren Sie selbst. Mit dreisten Forderungen wird sie nicht widerlegt. Legen Sie selbst eine Beweisliste vor, dass Afroamerikaner niemals Massenmörder sind. Dass Weiße keine sind habe ich nämlich nirgends behauptet.
Netter Versuch.
MfG Fragolin


Warum ich das jetzt nochmal in einen Haupteintrag ziehe?
Weil erstens gerade das gesamte Lügengebäude krachend in sich zusammenfällt und herauskommt, dass beide Attentäter, der von El Paso ebenso wie der von Dayton, nicht einmal millimeterweise irgendwo rechts anstreiften sondern ganz im Gegenteil bei dem von Dayton recht eindeutig, bei dem von El Paso aus seinem sozial-ökologischen Manifest heraus ziemlich weit links stehen. Und zweitens bei Klonovsky auch noch ein netter Link zu finden ist, der dem „Franzl“ mit seinen kruden Behauptungen zwar keine Namensliste, aber ein nettes Bild bietet. Die Optik der Täter reicht aus, um seine Aussagen als haltlose Behauptungen und freche Lügen zu entlarven.
Das ist die Realität, die in der Wunschwelt-Filterblase der Linksextremen keinen Platz hat:




Kommentare:

Franzl hat gesagt…

Werter "Fragolin",
da Sie mir die "Ehre" erweisen, mich prominent in Ihrem Blog zu zitieren als Beispiel für "linke Lügengebäude" und als sog. "Linksextremen", darf ich kurz darauf antworten.

ad 1. Wo habe ich gesagt, "dass Afroamerikaner niemals Massenmörder sind"?? Sie werden keinen Beleg für diese krude Behauptung finden. Ich habe nur festgestellt, dass die schlimmsten und opferreichsten politisch motivierten Attentate in den USA von weißen Bioamerikanern verübt wurden, die alle eine ähnliche Agenda verfochten haben.

ad 2. In Ihrer Optik scheint jeder, der Ihre Narrative bezweifelt, gleich ein schwarzvermummter, Molotowcocktails werfender brandschatzender "Linksextremer" zu sein. Ich für mein Teil kann nur sagen, dass ich noch nie links gewählt habe, sondern ein treuer (Wechsel)Wähler der von Ihnen sog. "Systemparteien" bin. Da diese für Sie indes allesamt "links" sind, von der CSU bis zu den Grünen, bin ich in Ihrer Weltsicht eben doch ein "Linksextremer".

ad 3. Patrick C. war also ein "Linker", weil sein Manifest "sozial-ökologische" Inhalte enthält. Seltsam, dass dann ausgerechnet Donald Trump, der nun von linken Vorstellungen so weit entfernt ist wie ein Eisbär von der Sahara, neuerdings gegen "Rassismus" und das rechte Gerede von der "Überlegenheit der weißen Rasse" wettert.
Im übrigen ist es eine Binsenwahrheit, dass gerade bei "rechten" Aktivisten erstaunlich oft ökologische, tw. auch esoterische Inhalte einen hohen Stellenwert haben. Kann bei z.B. bei Kubitschek nachlesen, der in Deutschland als intellektueller Kopf der "Neuen Rechten" gilt.

Aber wer sogar Hitler und die Nazis für "links" erklärt ("DieNaziswarenlinksweilsiejaSozialistenwaren"), der kann natürlich auch McVeigh und Patrick C. zu Linksextremen mutieren. Dann ist also auch der Narrativ vom "Bevölkerungsaustausch", der im El Paso-Manifest der Kernpunkt ist, in Wahrheit gar nicht rechts, sondern links. Komisch nur, dass dieser Narrativ bei den Rechtspopulisten so beliebt ist.

Michael hat gesagt…

Mhhh, also ich kann kaum Weiße erkennen. Vielleicht kann's der Franzl, mit viel (ganz viel) Phantasie? Aber vielleicht bin ich bloß ideologisch verblendet?

MfG an den geschätzten Fragolin!

gerd hat gesagt…

>>Wo habe ich gesagt, "dass Afroamerikaner niemals Massenmörder sind"??<<

Werter Franzl,
sie behaupten, "dass fast alle Massenmörder(..)mitnichten Irre aller Hautfarbe und Herkünfte waren, sondern sog. bioamerikanische weiße Männer." Sie haben also behauptet, dass Afroamerikaner nur sehr selten oder so gut wie nie Massenmörder sein können. Der Link auf das Schaubild sagt nun doch etwas ganz anderes aus.(Farbenblindheit zählt nicht als Ausrede) Und das sind "nur" die Massenmörder aus dem Jahr 2019. Es scheint wohl eine beliebte Sportart der sog. Wechselwähler zu sein, die Wahrheit so lange zu verneinen, bis sie selber glauben, was sie da verzapfen. Mit der "kurzen" Antwort bestätigen sie selber diese Vermutung. Ihren Mut sich selbst zu blamieren möchte ich gerne in der Gelegenheit haben, wenn es nötig ist die Wahrheit zu sagen.

Fragolin hat gesagt…

Werter Franzl,
wenn Sie Ihre eigenen Worte nicht mehr lesen können, nun ja, dann tun Sie mir leid. Und Sie können mir etliche Märchen über sich erzählen, mein Bild von Ihnen mache ich mir über Ihre von Antifa-Propaganda geprägten Märchen Marke:
"...dass fast alle Massenmörder der letzten 30 Jahre in den USA (...) mitnichten Irre "aller Hautfarben und Herkünfte" waren, sondern sog. "bioamerikanische" weiße Männer."
Nein, waren sie nicht. Das ist ein typisch linksextremes Narrativ.
Wenn Sie sich selbst als Mensch der konservativen Mitte fühlen, aber brav Antifa-Lügen trommeln, dann sollten Sie mal Ihren Kompass neu justieren.
MfG Fragolin

Anonym hat gesagt…

@Franzl
"Aber wer sogar Hitler und die Nazis für "links" erklärt ..."

Sebastian Haffner, "Anmerkungen zu Hitler" (In 1970er Jahren erschienen)

Zitat:
... und 1944 hatte sich schließlich sogar eine Art großer Koalition politischer und militärischer konservativer Hitlergegner gebildet, die in dem Unternehmen des 20. Juli gipfelte.

Immerhin: Es war die einzige Opposition, die ihm bis zum Schluss zu schaffen machte; die einzige, die eine, wenn auch geringe Chance hatte, ihn zu Fall zu bringen, und die wenigstens einmal auch den Versuch dazu machte. Und diese Opposition kam von rechts. Von ihr aus gesehen stand Hitler links.

Jürgen hat gesagt…

Auch der kluge Sebastian Haffner war vor gelegentlichen Irrtümern nicht gefeit. Die Verschwörer vom 20. Juli waren in ihrem militärischen Teil sicherlich eher "rechts" eingestellt, (wobei dieser Begriff mit dem, was heute rechts ist, wenig zu tun hat, denn es waren überwiegend adelige, preußisch-monarchistisch-nationalkonservativ Gesonnene, denen liberale Demokratie und Rechtsstaat fremd waren), aber der Verschwörerkreis war ja breiter, hatte auch einen politischen und kirchlichen Arm, zu dem auch nicht wenige Sozialdemokraten gehörten.

Aber selbst von den "rechten" militärische Verschwörern wäre niemand auf die Idee gekommen, Hitler und die Nazis als "links" zu bezeichnen. Schon gar nicht Stauffenberg. Er war ja bis in die Kriegszeir hinein noch Hitler und dem NS-Regime inoweit zugeneigt, als er in ihm das einzige Bollwerk gegen den linken Bolschewismus sah.

Last but not least: wenn man sich erinnert, das bis in die 80er Jahre hinein in Deutschland Stauffenberg in rechten Kreisen als "Volksverräter" galt und Kasernen und Schulen nur gegen den erbitterten Widerstand rechter Kreise nach Stauffenberg benannt werden konnten, mutet Haffners These eher abenteuerlich an.

Le Penseur hat gesagt…

Cher Jürgen,

nicht nur Haffner, sondern auch Sie sind nicht vor Irrtümern gefeit ...

... in ihrem militärischen Teil sicherlich eher "rechts" eingestellt, (wobei dieser Begriff mit dem, was heute rechts ist, wenig zu tun hat ...

müßte richtigerweise heißen

... wobei dieser Begriff mit dem, was heute rechts als "rechts" bezeichnet wird, wenig zu tun hat ...

dann stimmt es natürlich! War aber wohl nicht ganz das, was Sie sagen wollten.

Denn wenn man den Nationalsozialismus als "rechts" bezeichnet, liegt man einfach daneben: "rechts" ist konservativ, "Thron und Altar", von mir aus noch "(Alt-)Liberal" (schon das nur cum grano salis ...). doch nicht die Prolo-Schlägertruppe um Hitler, Göring, Goebbels, Streicher & Co.

Nur wenn man den — als waschechten Sozi gestarteten! — Mussolini als "rechts" bezeichnet, kann man überhaupt auf derartig absurde Zuordnungen verfallen!

Der Nationalsozialismus war eine genuin traditionsfeindliche Bewegung (Beweise dafür lieferte er täglich während seiner Herrschaft, die alles im Sinne (s)einer "Volksgemeinschaft" gleichschaltete!), den traditionellen Eliten mit Mißtrauen, ja vielfach blankem Haß gegenüberstehend. All das ist nicht "rechts" — jedenfalls nicht in dem Sinne, in dem man es vor der "Umdeutung aller Begriffe" durch die Frankfurter Schule und ihre Jünger der 68er-Generation verstanden hat.

Sie müssen mir aber gestatten, daß ich nicht jeden definitorischen Unsinn, der einem marxistischen Hirn entspringt, kritiklos übernehme.

Und all das sagt nicht ein pöhser heutiger "Rechter", sondern schon der große alte Liberale Ludwig von Mises, der als "Jude" vor den Nazis nach Amerika emigrieren mußte (und dessen in Österreich befindliches [Sach-]Vermögen, u.a. seine riesige Bibliothek, von den Nazis enteignet wurde. Ironie der Geschichte: sein in Großbritannien bedindliches [Geld-]Vermögen wurde dann von den Briten ebenfalls enteignet, weil er ja nach Österreichs Besetzung durch Hitler-Deutschland ab der britischen Kriegserklärung an Deutschland als "Deutscher" ein "feindlicher Ausländer" war ...). Mises war wiohl denkmöglich (wie sie mir hoffentlich zustimmen werden) kein "Rechter" ...

Aber selbst von den "rechten" militärische Verschwörern wäre niemand auf die Idee gekommen, Hitler und die Nazis als "links" zu bezeichnen

Nun, auch das ist falsch. Es gab gerade in den monarchistisch gesinnten Kreise eine große Ablehnung gegen die "National-Bolschewiken" (wie man diese Kreise verächtlich nannte) — und wir dürfen nicht vergessen, daß es davon mehr als genug in der NSDAP gegeben hat; einige, die Hitler gefährlich wurden, sind zwar im sogen. Röhm-"Putsch" einen Kopf kürzer gemacht worden, sie waren aber im Kreis der Gauleiter und auch in der Parteizentrale durchaus nach wie vor eine große Fraktion. Nicht umsonst hat bspw. der edel motivierte, aber naive (und nach 1945 schmählich von rom zum Sündenbock gemachte) Bischof Hudal in seinem — von niemandem mehr gelesenen, und daher beliebig verfälschbaren! — Buch über die NS-Bewegung exakt vor dieser Gefahr gewarnt (zu Hudal habe ich übrigens hier eine ganze Artikelserie verfaßt; für Berufsantifanten und andere Geschichtsklitterer zum Ärgernis, für andere vielleicht zur Erweiterung ihres Horizonts ...)

(Fortsetzung)

Le Penseur hat gesagt…

(Fortsetzung)

... bis in die 80er Jahre hinein in Deutschland Stauffenberg in rechten Kreisen als "Volksverräter" galt und Kasernen und Schulen nur gegen den erbitterten Widerstand rechter Kreise nach Stauffenberg benannt werden konnten ...

Auch das ist keineswegs "rechten Kreisen" letztlich anzulasten, sondern hat durchaus seine Berechtigung durch die verhängnisvolle Konzeptlosigkeit, mit der der Putsch vom 20. Juli statfand. Idealismus reicht halt nicht, um Erfolg zu haben! Auch dazu habe ich in einem Artikel über Generaloberst Guderian diesen großen (und von seinen Kriegsgegnern bis heute mit Hochachtung betrachteten) Feldherrn ausgiebig zitiert. Und seine Argumente können mich durchaus überzeugen.

Ja, das ist alles heute nicht mehr opportun zu wissen, und schon gar nicht: zu schreiben. Heute ist man "in", wenn die Nazis als "rechts" bezeichnet, und die AfD als "die neuen Nazis".

Sie verzeihen mir hoffentlich (d.h.: ich weiß natürlich: Sie verzeihen mir nicht! Ist mir aber auch egal ...) wenn ich dafür den treffenden Ausdruck "Bullshit!" verwende.

Wastl hat gesagt…

Mal eine einfach Frage an die "Hitler war eindeutig ein Linker"-Überzeugten:

Warum eigentlich hat der "Linke" Hitler im spanischen Bürgerkrieg seine "Legion Condor" dann nicht auf der Seite der "linken" Republikaner, sondern auf der Seite des "rechten" Franco gegen die "Linken" kämpfen lassen?

Ziemlich irrational für einen echten Linken, oder?
Das ebenfalls linke Ruland jedenfalls hat die linken Republikaner unterstützt.

Franzl hat gesagt…

Nachtrag an @Fragolin:

In seinem "Manifest" schreibt der in Ihren Augen "linke" El-Paso-Mörder Patrick Crusius, er habe ein Zeichen setzen müssen gegen die immer stärkere Überfremdung der USA mit Latinos, "die uns unsere Art zu leben rauben und die Demokraten an die Macht bringen."

Vielleicht könne Sie uns erklären, was an daran typisch links ist. Wenn das links ist, dann ist auch diese Blog hier ein linker Blog. Denn da geht es ja auch tagaus, tagein um die "überfremdung" und den "Bevölkerungsaustausch" und dass die Linken nicht an die Macht kommen.

Fragolin hat gesagt…

Werter Wastl,
der Feind meines Feindes ist mein Freund. Alle drei einte ihre Gegnerschaft zum sowjetischen imperialistischen Kommunismus. In Spanien standen sich die gleichen Kräfte gegenüber wie im Rest Europas.
Und wer sich mit dem Werdegang Spaniens ab 1933 ein bisschen beschäftigt, der wird sehen, dass da von kommunistischer Seite recht blutig vorgegangen wurde. Franco war am Anfang sogar lange Zeit gegen einen Putsch eingestellt, bis die Kommunisten gegnerische Parlamentarier ermorden ließen (soviel zu deren Demokratie und Republikanismus), also ganz so einfach ist es nicht, wie die Schwarzweißmaler das gerne geschichtsklittern.
Und Hitler war erwiesenermaßen die andere Seite der sozialistischen Medaille, der Gegenpol zum Kommunismus, aber trotzdem Teil der gleichen Münze. Er wurde von in- und ausländischen Kräften hochgepusht, weil man ihn fälschlicherweise als das kleinere Übel fehleinschätzte. (Sogar die Anti-Hitler-Verschwörung um Stauffenberg wurde von den westlichen Alliierten, deren Hilfe die Attentäter suchten, nicht unterstützt sondern sogar behindert - warum wohl?)
Hitler war auf jeden Fall (auch selbsterklärt) mehr Sozialist als Konservativer; nach dem damals gültigen Kompass war der niemals auch nur ansatzweise rechts, denn der rechte Rand stand eher für Monarchisten und Stockkonservative. Hitler an den rechten Rand zu stellen war politisch unsinnig; die Zuteilung der Plätze im Parlament resultierte auch nicht aus der "rechten Gesinnung" sondern der einfachen Tatsache, dass sich kommunistische und nationalsozialistische Hardliner sonst permanent am linken Rand geprügelt hätten.
Hitler war nicht das Gegenteil der Sozialisten sondern ihr ärgster Konkurrent. Wenn jemand mit weißen Hasen eine goldene Nase verdient, wird sein größter Konkurrent nicht der Hersteller roter Flamingos sein sondern jemand, der die gleichen weißen Hasen produziert.
Aber ich lasse das Thema jetzt, das könnte den Rahmen hier sprengen. Es gibt ausreichnd Literatur von international anerkannten Historikern dazu, da muss man sich nicht wegen einem Dreisatzposting verausgaben.
Die Welt ist nicht schwarz und weiß, gut und böse, rechts und links.
MfG Fragolin

Fragolin hat gesagt…

Werter Franzl,
der ElPaso-Attentäter schrieb, dass die "unangenehme Wahrheit" sei, dass "sowohl Demokraten als auch Republikaner uns seit Jahrzehnten im Stich gelassen haben" und anstatt etwas gegen Raubbau an den Ressourcen und der Umwelt zu tun, massenweise Fremde in das Land schaufeln, um die Zerstörung des Landes zu intensivieren.
Bleiben wir einfach bei den Fakten, ist das ein Öko-Freak. Wenn Sie der Meinung sind, die wären rechts, ist mir das auch egal. Faschistisch sind sie auf jeden Fall, und das als marxistische Grüne. Wer Abtreibung als Klimarettung euphemisiert, tut das eben auch mit dem Mord an Klimasündern.
Wie gesagt, vielleicht mal den eigenen Kompass neu justieren? Wer weit genug nach links geht, kommt am rechten Rand wieder raus...
MfG Fragolin