Sonntag, 28. Februar 2021

»Der Aussätzige müßte heute eigentlich 135 Euro Strafe zahlen…«

 
Vor vierzehn Tagen hielt der Erzbischof von Paris, Michel Aupetits, eine bemerkenswerte Predigt:
Der Schwerpunkt der Predigt des Pariser Erzbischofs (und Arztes) Michel Aupetit am 14. Februar in Saint-Germain-l’Auxerrois liegt wieder auf dem Evangelium, mit einem Abstecher zur ersten Lesung und damit zum Alten Testament. Anschaulich arbeitet er für seine Zuhörer den Unterschied im Verständnis zu Menschen mit ansteckenden Krankheiten heraus, wie er in den beiden Schrifttexten gegenüber Aussätzigen zutage tritt und vom damaligen Verständnis für diese Kranken zeugt.
Und jetzt vergleiche man das mit den Wortspenden hiesiger Kirchen»fürsten« — es ist zum Weinen ...
 

1 Kommentar:

gerd hat gesagt…

Bei der sog. Bergpredigt hätte das Ordungsamt Verwarunungen erteilt, weil ein "Verweilverbot" bestand.
Der "Einzug in Jerusalem" wäre als nicht angemeldete Demonstration verboten worden.
Es kamen nur diejenigen in den Raum des "Abendemahl" mit negativem Testergebnis, Maskenpflicht und Sicherheitsabständen.

Leonardo hätte sich den Kopf zerbrochen, wie er das Gemälde proportionell gestalten könnte.

Kurzum: Die Erlösung hätte nicht stattfinden können...