Mittwoch, 3. Februar 2021

Euer Palliativblogger

 
So bezeichnet sich Hadmut Danisch in einem eben lesenswerten wie leider unerbaulichen Artikel auf seinem Blog. Unerbaulich nicht, weil Danisch was falsch macht, sondern weil rund um ihn viel zu viel – man könnte fast sagen: alles! – falsch läuft! 
Vom Zerfall

2.2.2021 17:20
 
Ein Indikator für den Zustand der Gesellschaft ist, wenn Pessimismus, Realismus und Empirie deckungsgleich werden.
 
Ein langjähriger Leser meldete sich vor einigen Tagen bei mir und meinte, mein Blog habe sich verändert. Wenn er die Tage mein Blog lese, bekomme er den Eindruck, es befinde sich alles im Zerfall. Ich habe extra zurückgefragt, aber er meinte damit nicht, dass mein Blog zerfällt, sondern das, worüber ich schreibe. Er fühle sich, als stehe er vor dem Eiffeltum, sehe den aber voller Risse, korrodiert, marode, als sei es sicher und unabwendbar, dass er einstürze. Als der mir das so erzählte, den Tonfall, musste ich eher an das Arecibo-Observa-torium denken, wo man ja die Risse auch kannte, sagen konnte, dass es bald einstürze, aber nichts mehr dagegen tun konnte, weil man es schon nicht mehr betreten konnte.
Wenn Sie die Wahrheit ungeschminkt ertragen können, dann lesen hier weiter. Wenn nicht, dann halt hier zugucken. Denn da muß man nur die Inszenierung, die Schönfärberei, die Lücken und die Lügen ertragen können. Aber das sind wir ja dank unserer derzeitigen Systemmedien gewöhnt.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Eine weitere Verhöhnung und Verächtlichmachung der zahllosen Opfer der blutigen "DDR"-Diktatur.
Aber das sind wir von unseren Anti-Systemmedien ja gewöhnt.

Le Penseur hat gesagt…

Cher (chère?) Anonym,

gestatten Sie die Frage: sind Sie so blöd — oder stellen Sie sich nur so blöd, als ob Sie den Sinn der Link-Alternative zum Schluß des Artikels nicht verstehen könnten?

Fragolin hat gesagt…

Werter Anonym,
wer gegen die Verächtlichmachung der gleichen Ostdeutschen, die 1989 gegen Honecker auf die Straße gingen und dies heute gegen Merkel tun, als Nazis und Faschisten (wieder wortgleich wie bereits von Honeckers Schergen) keinen Mucks macht, aus dessen Mund klingt dieser Spruch wie die wirkliche Verhöhnung. Die Verhöhnung der Opfer der DDR-Diktatur ist es, heute von einer Stadi-Trulla die Grenzen des Sagbaren diktiert zu bekommen.
MfG Fragolin

Kreuzweis hat gesagt…

Werter anonymer Kretin!
Sie verhöhnen die Opfer des "BRD"-Regimes ebenso wie die der "DDR". Als "pars pro toto" erinnere ich an den jungen Mann, der in Chemnitz von einem Asylanten bei einen Raub ermordet wurde, worauf die Einheimischen Spontandemos veranstalteten und von Ihrem Regime nach Art der "DDR" verhetzt wurden, und der Bundespräser sowie unzählige Regime-Kretins linksetremistische "Musiker" zur Verhöhnung des Opfers auf seinem Grab tanzen ließen.
Viele, wenn nicht die meisten, ehmaligen Regimikritiker der DDR sind heute Anti-Systemmedien-Kritiker und Kritiker des "BRD"-Regimes, wie z.B. Vera Lengsfeld oder Manfred Haferburg, der wie nur wenige mit seinem Buch "Wohn-Haft" das Satanische der DDR zeigte. Das schreibt Ihnen jemand, der auch mal das "Vergnügen" hatte, in Hohenschönhausen zu Gast gewesen zu sein, als Untersuchungsgefangener 1986. Es hat wohl keinen Zweck zu sagen, "Schämen Sie sich für Ihren billigen Versuch!"