Mittwoch, 8. Februar 2023

Rauscher berauscht sich ...

von it's  me 
 
 
Wer ein Role Model für Hass im Journalismus sucht, wird im Standard fündig, genau bei der Kolumne von Hans Rauscher, der über Kick schreibt: Kickl ist ein Feind unseres freien Lebensmodells und beginnt seine Hassorgie mit 
 »Die Grund- und Freiheitsrechte, die Menschenrechte, die Minderheitenrechte sind unantastbar. Dieser Grundkonsens unserer Republik steht außer Frage«, sagt der Bundespräsident.

Hätte er sich nur den Wutschaum von seinem fetten Maul gewischt, hätte er vielleicht erkannt, dass er sich mit diesem Satz widerspricht, denn die präsidialen „Freiheitsrechte“ zu loben, vergessend, dass genau dieser Hofburggreis keine Probleme hatte mit der Impfpflicht, die dem Nürnberger Kodex Absatz 1, über seinen eigenen Körper bestimmen zu dürfen, widerspricht.

Ein weiteres, aber fundamentales Freiheitsrecht hat er ebenfalls vergessen: die Freiheit, einer anderen politischen Meinung zu sein, die nicht dem linken, woken Zeitgeist entspricht. Natürlich ist das in der heutigen Zeit ein schweres Vergehen, wenn nicht gar ein Verbrechen, wenn man nicht van der Bellens oder Rauschers politische Einstellung teilt.

Dann kritisiert Rauscher, dass einige FPÖ-Politiker während van der Bellens Rede verächtlich geschaut hätten, vergessend, dass dies im „Hohen Haus“ bei Reden von politischen Gegnern die Norm darstellt, was bis zu wegwerfenden Handbewegungen und Verbalinjurien reicht, aber wenn es den im linken Spektrum angesiedelten Hofburggreis betrifft, handelt es sich um ein Sakrileg.

Wäre ich im Parlament gesessen und derselbe Präsident, der die Impfpflicht unterzeichnete und Monate später von Freiheit für die Bürger faselt, hätte ich ganz sicher laut aufgeheult und ihn einen Pharisäer genannt. Rauscher interpretiert die Tatsache, dass die FPÖ-Abgeordneten nicht glücklich über van der Bellens Wortwahl waren, 

 als blanke Verachtung von Grund- und Freiheitsrechten. 

Auf die Idee kommt er natürlich nicht (denn dann könnte er nicht seine schriftliche Gülle ausleeren), dass den Abgeordneten der Widerspruch in der Rede missfällt und nicht die Verfassung! Auf der einen Seite von Freiheitsrechten zu sprechen und auf der anderen Seite dieselben zu Grabe zu tragen. Aber wenn ein Linker einmal in Rage ist, dann kann es schon geschehen, dass er sich selbst widerspricht und dies nicht mehr erkennt, fällt dies auch seinen Genossen nicht einmal auf in ihrem ebenfalls enormen Hass auf alle, die den Mut haben, eine eigene, unterschiedliche politische Meinung zu haben.

Danach kriecht Rauscher dem von mir nicht gewählten Präsidenten noch weiter darmaufwärts (nur symbolisch gemeint, wenn man sich Rauschers Anatomie anschaut) mit der Aussage:.

Kickl ist ein Feind "unseres freien, europäischen Lebensmodells“. 

Frage an Rauscher: Worin liegt unsere Freiheit? Dass hunderte Frauen jährlich nicht mehr frei über ihre Sexualität bestimmen dürfen? Dass ein Nein kein mehr Nein ist? und man besser nicht an Bahnsteigen stehen soll, wenn man am Leben hängt, und dass in vielen Orten Frauen und Kinder nicht mehr wagen, allein auf die Straße zu gehen? Wo liegt die Freiheit, als Apostat ermordet zu werden oder als Muslima, die es wagt, westlich leben zu wollen?

Niemand, und auch nicht die FPÖ, hatte ein Problem mit dem wirklich freien Lebensmodell, das wir bis vor wenigen Jahren besaßen und das uns jetzt abhanden gekommen ist, aber das zu kritisieren, wird bald als Verfassungsbruch gelten, wenn es nach vdB und Rauscher geht.

Weiter geht’s mit Rauscher’s Miserere (bekanntlich der medizinische Ausdruck für Scheißen aus dem Mund, verursacht durch einen Darmverschluss): 

 Die FPÖ spricht ja echte Probleme an (Chiffre: "Ausländer"). Ja, sie spricht sie an – mit Lügen, wie die populistische Ultrarechte in Österreich und anderswo generell.

Wenn jemand lügt, dann ist es u.a. genau dieses linksextreme Schmierblatt namens Standard, der kein Problem hat, die angebliche Rentner - Putschisten in Deutschland trotz Unschuldsvermutung namentlich und mit Foto zu benennen, aber bei Messermoden immer nur von „Männern“ spricht, obwohl die Herkunft der Täter bekannt ist. Und genau diese Information stünde uns Autochthonen zu, immerhin bezahlen wir – im Gegensatz zu den #refugeeswelcome -„Gästen“ aus dem Orient und aus Nordafrika – Steuern.
 

5 Kommentare:

Sandokan hat gesagt…

Wie man an seiner Hetze gegen Impfgegner und Maßnahmenkritiker gesehen hat, hängt die Einstellung zu Grundrechten offenbar von der Tagesverfassung ab und nicht von der Verfassung.

Antikommunist hat gesagt…

Das ist richtig gut:
"...Wo liegt die Freiheit, als Apostat ermordet zu werden oder als Muslima, die es wagt, westlich leben zu wollen?" -
barmen die, die laut Beifall klatschen, wenn in ihrem Reich, in dem die Sonne niemals untergeht, der Herrscher im Kreml seine Tiraden gegen den Westen und die "verderbliche, tödliche westliche Lebensweise" loslässt. Da sind die (selbsternannten) "Islamkritiker" dann ganz beeindruckt.

Alter Kummerl hat gesagt…

@Antikommunist

ich finde es wirklich nicht gut, dass du schon mit deinem Nickname offensichtliche Hetze gegen die einzige echte Oppositionspartei gegen Putin betreibst!
Schäme dich!

Atlantiker hat gesagt…

Wie du weißt, wird in der „Staatsduma“ seit einem Jahr nur noch einstimmig entschieden. Es gibt in Russland im „Parlament“ keine Opposition. Die Kommunisten unter Sjuganow sind besonders laute Kriegshetzer und plärren Putins Lügen von dem „Nazi-Regime“ in Kiew begeistert mit. Ist ja auch logisch, wo Putin wieder ihr altes Riesenreich errichten will und kürzlich, als er Stalingrad besuchte, dort ein neues Denkmal seines großen kommunistischen Lehrmeisters enthüllt wurde.

Le Penseur hat gesagt…

Cher Atlantiker,

Wie du weißt, wird in der „Staatsduma“ seit einem Jahr nur noch einstimmig entschieden. Es gibt in Russland im „Parlament“ keine Opposition.

Nun, Ihre Einschätzung wird bspw. von Wikipedia durchaus relativiert:

Sie stimmt in der Duma bei wichtigen Abstimmungen nur selten gegen die Regierungspartei Einiges Russland und wurde deswegen schon wie 2012 vom Politikwissenschaftler Jürgen Hartmann als Juniorpartner der Staatspartei bezeichnet. Roman Goncharenko von der Deutschen Welle hingegen sieht die KPRF als die „einzige wirkliche Oppositionskraft im russischen Parlament“. Eine ähnliche Meinung vertritt der Politikwissenschaftler Luke March, welcher die KPRF in einem Aufsatz für die Bundeszentrale für politische Bildung als „einzige halbwegs unabhängige Oppositionspartei“ in Russland bezeichnete.

Weder die "Deutsche Welle" noch die "Bundeszentrale für politische Bildung" sind für besondere Putin-Hörigkeit bekannt und beide genießen hinsichtlich ihrer politischen Einschätzung durchaus weithin Wertschätzung. Ihre Einschätzung, cher Atlantiker, wird also eigentlich nur von Prof. Hartmann, einem Emeritus der Bundeswehrhochschule in Hamburg, geteilt. Ich vermute, daß auf solchen Posten üblicherweise US-handverlesene Personen mit ausgeprägter NATO-Freundlichkeit sitzen, die demgemäß Rußland mit merklicher Schlagseite beurteilen.

Die Kommunisten unter Sjuganow sind besonders laute Kriegshetzer und plärren Putins Lügen von dem „Nazi-Regime“ in Kiew begeistert mit.

Erstens gibt es tatsächlich mehr als genug "Banderistas" in Selenskijs Regime, sodaß der platte Vorwurf von "Putins Lügen" ziemlich lächerlich rüberkommt — und zweitens: wundert es Sie wirklich, daß gerade eine KPRF einem derart nazistisch unterwanderten Regime feindlich gegenübersteht? Mich eigentlich nicht.

Ist ja auch logisch, wo Putin wieder ihr altes Riesenreich errichten will ...

Will er das wirklich? Ich kann mir schwerlich vorstellen, daß Putin besondere Sehnsucht danach hat, bspw. die Westukraine zu "erobern". Denn wenn er boshaft ist, dann läßt er sie den Polen, die danach gieren und sich damit ein banderistische Danäergeschenk unter den Nagel reißen, das sie für ihre nationalen Größenwahn auch redlich verdienen ;-)