Freitag, 25. März 2022

Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Wenn ich nach dem Willen des offensichtlich komplett geistesgestörten neuen Gesundheitskaspers zuhause bei meiner Liebreizenden den ganzen Tag eine Maske tragen soll, dann führt das unweigerlich zu „Verkehrsbeschränkungen“, so gesehen passt der neue Euphemismus für die Schikane sogar.

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„Machen Sie auf, hier spricht die Polizei! Wir haben gesehen, wie Sie ohne Maske aus dem Küchenfenster geschaut haben!“

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Liebe Impfzwangfetischisten: Wenn ich mich irre, stehe ich nur als dummer Schwurbler da, der sich selbst „schlecht geschützt“ hat – und sonst ist nichts passiert. Aber wenn ihr euch irrt, dann gibt es hunderttausende Tote. Also, wo ist das größere Risiko: bei meinem Irrtum oder bei eurem? Was, wenn ich Recht behalte?

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Wenn man sich die Qualität der aus verschimmelten Kisten geklaubten Ausschusswaffen aus DDR-Beständen anschaut, hätte Deutschland die lieber an Putin liefern sollen, um den Ukrainern zu helfen.

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Lachanfall zum Tage (ich kann den sowas von verstehen…):



Donnerstag, 24. März 2022

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (83)

 

 
 

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Wer sein Vertrauen in die Berichterstattung des Westens erhalten will

von LePenseur
 
 
... sollte besser vermeiden, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen — denn da würden ihm die Augen übergehen, was da alles an Desinformation seitens der US-Regierung geplant war, z.B. in der Operation Northwoods (und nur aufgrund eines offenbar vorhandenen Rest-Gewissens bei John F. Kennedy von diesem blockiert wurde). Da wollte man bspw. inszenieren:
  • Verbreitung von Gerüchten über Kuba durch geheime Radiosender
  • Anschläge gegen kubanische Flüchtlinge in den USA, für die man Castro verantwortlich machen wollte
  • Versenkung eines amerikanischen Schiffes in der Bucht von Guantánamo
  • Zerstörung einer amerikanischen Militärbasis oder eines amerikanischen Flugzeuges und anschließende Beschuldigung kubanischer Truppen
  • Störung des zivilen Luftverkehrs, Angriffe auf Schiffe und Zerstörung eines US-Militär-flugzeuges durch Flugzeuge vom Typ MiG
  • Zerstörung eines angeblich mit ferienreisenden Studenten gefüllten Passagierflugzeuges
  • möglichen Unfalltod des Astronauten John Glenn als kubanische Sabotage darstellen
  • Inszenierung einer Terroraktion mittels des tatsächlichen oder simulierten Versenkens kubanischer Flüchtlinge
  • Inszenierung von kommunistischen kubanischen Terroraktionen im Bereich Miami und in anderen Städten Floridas sowie in Washington
  • Angriff und Abschuss einer zivilen Chartermaschine durch ein kubanisches Flugzeug.
(Und daß sich Kennedy diesen Plänen des deep state widersetzte, dürfte am vorzeitigen Ende seiner Präsidentschaft nicht ganz unbeteiligt gewesen sein ...)
 
Das sind keine krausen Verschwörungstheorien irgendwelcher USA-Feinde, sondern kann man ganz offiziell in Lexikonartikeln nachlesen. So, wie auch den »Gulf of Tonkin incident«, der dem deep state endlich das ersehnte — und dann freilich gründlichst in die Hosen gegangene — Halali-Blasen auf Nordvietnam ermöglichte.
 
In späteren Jahren war der deep state offenbar noch tiefer, und der Morallevel von US-Politruks endgültig bei 100% Heuchelei angekommen, und seitdem (man könnte als Datum sicher zutreffend »irgendwann vor 9/11« angeben) wird ganz ungeniert agiert. Was nicht paßt, wird passend gemacht, wer nicht mittut, der kann und muß es sehr bald nicht mehr, weil er verschwindet oder am Friedhof besuchbar ist.

Ein Werte-Westen, wie er schöner nicht gedacht werden kann. Damit jetzt nicht die üblichen Trolle aus dem Keller kriechen (sie werden es trotzdem, aber egal ...): ja, ich weiß, daß das nicht nur im Werte-Westen vorkam und -kommt! Geschenkt — das weiß eh ein jeder!

Aber: welche moralische Superiorität beansprucht dieser vorgebliche »Werte«-Westen, wenn er es mindestens genauso macht wie die, die er unter Moralvorwänden bekämpft und verurteilt? Wenn zwei Mafia-Banden um die Macht ringen, dann ist das über alle Betroffenen unschön — aber noch weit unschöner ist, wenn eine der Mafia-Banden sich dazu in den Talar des Richters (oder gar: Beichtvaters) wirft, und den anderen das als unmoralisch vorwirft, was sie selbst völlig ungeniert begeht!

Falls es dem einen oder anderen Leser bisher noch nicht aufgefallen ist: wenn es etwas gibt, was ich verabscheue — dann ist es Heuchelei. Und von der findet sich nicht nur aktuell, sondern schon seit Jahrzehnten, eigentlich: seit der Weltherrschaft des angelsächsischen Zivilisationskreises, mehr als mein Magen verträgt ...


Vergessen wir es einfach?

Gastkommentar
von elfenzauberin
 
 
Die Ukraine-Krise wird natürlich dafür verwendet, von den Verbrechen der Bundesregierung im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen abzulenken. Nur wird es das nicht spielen! Vergessen wir nicht,
  • dass de facto ein Art Ermächtigungsgesetz installiert wurde, das die Grundrechte jeden Bürgers per Verordnungskraft nach Belieben einschränken kann
  • dass tausende Betriebe, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Existenzen ruiniert wurden
  • dass wir seit 2 Jahren mit nutzlosen und schikanösen Abstands- und Maskenregeln drangsaliert werden, wo die Politiker selbst auf die selbst aufgestellten Regeln pfeifen (siehe ORF-Gala und aktuell das Bussi-Bussi-Flüchtlings-Event).
Wir werden dafür sorgen, dass jeder einzelne dieser mutmaßlichen Verbrecher vor Gericht gestellt und abgeurteilt wird, vom Bundeskanzler abwärts über die gekauften Experten bis hin zu den gekauften Zeitungsfritzen, die uns wissentlich und nachweislich belogen haben.
 
Erinnert sich noch irgendwer an einen gewissen Kanzler Kurz, der internen Protokollen zufolge den Menschen absichtlich Angst eingejagt hatte? Der von 100.000 Toten sprach und der das Narrativ in die Welt setzen ließ, dass Kinder ihre Großeltern umbringen?

Das Kurz »negatives Framing« eingesetzt hat (es wird keine Maskenpflicht kommen, es wird kein Lockdown kommen, es wird keine Impfpflicht kommen), damit genau das zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt wird? 

Vergessen wir auch nicht, dass sämtliche Freiheitsbeschränkungen und Maßnahmen nicht nur rechts-widrig, sondern auch komplett nutzlos waren. Die Überlastung der Spitäler oder Intensivstationen hat es nie gegeben, genauso wie es die angeblich ach so vielen Coronatoten nicht gegeben hat.
 
Was es aber tatsächlich gibt, sind zahlreiche Erwachsene in den besten Jahren, die im Gefolge der Impfung lange vor Ablauf ihrer Lebenszeit einfach gestorben sind — an Herzinfarkten, an Lungen-embolien, an Hirnblutungen, an Hirninfarkten usw.

Die Übersterblichkeit nach den Impfungen lässt sich auf euromomo glasklar nachweisen.
 
Nein, das haben wir nicht vergessen und werden wir nicht vergessen! 

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin


Unvaccinated lives matter.

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Ab heute müssen auch geboosterte und desinfizierte Österreicher in Innenräumen wieder verpflichtend FFP2-Masken tragen. So geht „Freedom“.

Der Lagerstau im Umetikettierungskeller der Hygiene Austria wird abgebaut.

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Waffen dürfen nicht in Kriegsgebiete geliefert werden.

Das Regime in Katar darf nicht unterstützt werden.

Giga-Tanker müssen von den Weltmeeren verschwinden.

Grüne stehen zu ihrem Wort.

Bis sie regieren.

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Nutzt die warme Zeit. Lernt Wollsocken stricken.

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Ich frage mich, ob Menschen, die allein beim Fahrrad fahren durch den Park eine Maske tragen, auch den ganzen Abend in der Bar ein Kondom tragen.

Um den gleichen Wirksamkeitsgrad zu erreichen, auch noch ein geklöppeltes.


Mittwoch, 23. März 2022

Da sage noch einer, es gäbe heute keine guten Nachrichten ...

von LePenseur
 
 
Denn zum heutigen Abgang in Amerika kann man ja wirklich nur sagen: 
 
 
Gut gemacht, Lieber Gott!
Nur ... warum erst jetzt ??

 
Ach, ist doch egal! Hauptsache dabeisein, und aus vollem Herzen mitsingen (den Text kennt eh jeder):
 

 

Das wird ja noch lustig!

 

 
 

Ein vermutlicher Wahlbetrug in Georgia

von LePenseur
 
 
... aus dem Jahr 2020 ist wieder einen kleinen Schritt näher an der Aufklärung: 
Georgia ballot harvesting probe advances as state elections board approves subpoena

Action allows Secretary of State investigators to compel testimony, delivery of evidence.

The Georgia Elections Board has approved a subpoena to secure evidence and testimony in an ongoing investigation into whether third-party liberal activists illegally gathered thousands of absentee ballots in the 2020 general election and a subsequent runoff that determined Democrat control of the U.S. Senate.
 
The vote was a major win for Secretary of State Brad Raffensperger, who announced the investigation into alleged ballot harvesting in January and was seeking the sub-poena authority to assist the probe.
(Zur Erklärung: »subpoena« ist eine Vorladung zu einer Aussage, die ggf. unter Strafe erzwungen werden kann). Das Unbefriedigende an der derzeitigen Gesetzeslage ist, daß wohl der Stimmenkauf unzulässig ist und (theoretisch) bestraft werden kann, aber das Wahlergebnis selbst dadurch nicht ungültig wird. Eine rechtliche Inkonsequenz, die das Vertrauen in Wahlvorgänge nicht eben zu stärken vermag ...

Unangenehme Wahrheiten

 
... die er freilich mit keineswegs angenehmeren Unwahrheiten in seinem Artikel locker durchmischt, präsentiert Andreas Unterberger seinen Lesern. Dazu ein manche Dinge zurechtrückender

 
Gastkommentar
von elfenzauberin

 
Der Artikel von Dr. Unterberger geht völlig ins Leere. Er geht nämlich von der irrigen und grund-falschen Annahme aus, dass die Preisbildung in der Energiepolitik nach Angebot und Nachfrage gebildet wird. Dem ist aber nicht so. Die Energiepreise werden mit politischen Maßnahmen künstlich hochgehalten — gleich ob es sich um Benzin, Gas oder Strom handelt. Mit Preisbildung durch Angebot und Nachfrage hat das nichts mehr zu tun. Insofern ist es keineswegs Populismus, wenn die FPÖ einmal die Sinnhaftigkeit einer Mineralölsteuer und einer Mehrwersteuer auf Energie hinterfragt. Das Beseitigen der unnötigen Steuerlast wäre eher als ein »Zurück-zu-marktwirtschaftlichen« Prinzipien zu sehen!
 
Es gibt dann noch weitere folgenschwere Auswirkungen, die die Sanktionsbefürworter noch nicht einmal ansatzweise durchschaut haben. Die reichen Länder sehen mit Interesse, wie einfach es ist, privates russisches Vermögen zu beschlagnahmen. Die erdölfördernden Ländern überlegen sich mittlerweile ganz genau, ob es angesichts dieser Umstände nicht besser ist, das Öl nicht in Dollar sondern in einer anderen Währung abzurechnen, denn wer weiß? Heute ist der russische Oligarch dran, dessen Vermögen eingezogen wird, morgen ist es der Ölscheich. Jedenfalls versetzt man mit solchem Aktionismus der Glaubwürdigkeit einer Währung einen nachhaltigen Tiefschlag. 
 
Die allergrößten Idioten waren wohl diejenigen, die Sanktionen und noch mehr Sanktionen gegen Russland forderten und nicht verstanden, dass man sich damit in erster Linie selbst ins Knie schießt. Es ist ganz ähnlich wie beim Klimaschutz, wo ein paar Gehirnamputierte glauben, Europa könne im Alleingang die Welt retten. Bei Sanktionen verhält es sich ganz ähnlich: Sanktionen strahlen in erster Linie auf einen selbst zurück und führen in weiterer Folge meist zum Gegenteil dessen, was be-absichtigt war. So beginnt nach Sanktionen eine intensive Suche nach anderen Möglichkeiten, um an diese Produkte heranzukommen, mitunter führ das auch zu Autarkiebestrebungen, die ihrerseits wieder Kriege befeuern.
 
Was unsere Politiker zu bieten haben, ist leider nichts anderes als Aktionismus: Frieren für den Frieden — was kommt als nächstes? Fasten für den Frieden mit Eva Blimlinger, Michael Ludwig und Peter Hacker? Und dazu tanzen eine Fr. Edstadtler und eine Fr. Köstinger oder eine Fr. Gewessler mit dem Agenda-2030-Sticker herum, wo dem Bürger versichert wird, er wird zwar nichts mehr besitzen, aber glücklich sein. 

Wenn es uns nicht alsbald gelingt, derartige Unpersonen von öffentlichen Ämtern fernzuhalten, wo sie weiterhin unermeßlichen Schaden anrichten können, dann haben wir ein echtes Problem, gegen das der Ukraine-Konflikt ein Kindergeburtstag sein wird. Wenn es dazu kommt, ist die Wahrscheinlichkeit nicht mehr gar so klein, dass das Volk Brauchtumspflege in der Art von 1789 betreibt.
 
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P.S.: Noch eine Peinlichkeit am Rande: 

Das ukrainische Bildungsministerium bittet ausdrücklich darum, die ukrainischen Schüler, die als Kriegsflüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, nicht in »integrativen Willkommensklassen« zu unterrichten, wie das ab 2015 bei der großen Einwanderungswelle angeboten wurde.

Grund dafür ist das schlechte Bildungsniveau der deutschen Schulen, und man fürchtet um den Verlust der nationalen Identität der Schüler. Der Unterricht in der Ukraine sei »intensiver, vollzieht sich in kürzerer Zeit als in Deutschland und hat höhere Anforderungen«, heißt es in der Begründung der ukrainischen Generalkonsulin Iryna Tybinka. Schließlich sei Asyl nur ein vorübergehender Aufenthalt- eine Vorstellung, die der deutschen Regierung inzwischen offenbar fremd geworden sei.

In der Ukraine ist man sich im Klaren darüber, dass das deutsche Bildungssystem hirnlose Schafe produziert, die nichts anderes zusammenbringen werden, als sich rechtzeitig den vierten, fünften und sechsten Stich abzuholen — für mehr reicht es nicht.
 

Fußnoten zum Totalitarismus

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Hier wie angekündigt trotz Zeitmangels (deshalb auch ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit – das würde wohl Wochen dauern und dann Bände füllen – und ohne Lektorierung und Kontrolle) ein paar Gedanken zum „Totalitarismus“ und „Kollektivismus“:


Was wir erleben, scheint das finale Gefecht, „The Last Stand“, zwischen dem Kollektivismus und dem Individualismus zu sein. Die Schafe der humanen Herde haben sich mit Abermillionen Dahingeschlachteten und watend in Seen aus Blut einige wenige Jahrzehnte des Luxus‘ erkämpft, neben der dumpf blökenden Herde auch Individualisten zu dulden, die sich ganz frank und frei selbst entschieden, auf welchem Stück der Wiese sie weiden möchten, welche Kräuter sie verschmähen und welche eigenen Gedanken sie denken und, als Krönung der größten Freiheit in der Schafheits-, äh, Menschheitsgeschichte, welche sie frei artikulieren möchten.

Diese Individualisten, diese schwarzen und bunten Schafe, diese Wellensittiche im Spatzenschwarm, sind den Kollektivisten ein Dorn im Auge, aber noch viel schlimmer, sind den Hirten und ihren Hunden ein Gräuel, stellen sie doch deren Autorität, ja gar deren Sinn infrage. Individualisten, die sich frei entscheiden, die sich nicht in den wärmenden Schutz der Herde kuscheln, sich nicht blökend aneinanderdrängen, wenn die Hirten ihnen die Bedrohung durch Kälte, Wolf und Virus in Dauerschleife in die Ohren dröhnen, und dann trotz alldem wagen, nicht zu erfrieren, nicht gefressen zu werden und nicht dahinzuröcheln, sondern ganz im Gegenteil der regelmäßigen Schur oder gar den immer wiederkehrenden Alarmübungen vor dem Wolfe, von der seltsamerweise weniger Schafe wiederkehren als ein ganzes Wolfsrudel übrig gelassen hätte, keck entgehen, indem sie das Alarmgebell dreist ignorieren. Sie sind die Kontrollgruppe des Kollektivs, die beweist, dass es des Kollektivs nicht bedarf und dass auch die Interaktion mit dem Nachbarn nicht durch Hirten und Hunde gelenkt werden muss sondern ohne diese sogar besser funktioniert.

Jetzt geht es dieser Kontrollgruppe an den Kragen. Das Kollektiv wird gekennzeichnet, es kennzeichnet sich auf Geheiß der Hirten, deren Gedankengut sie sich freiwillig unterwerfen um nicht selbst denken zu müssen, selbst, färbt sich in der Wolle konform, schnallt sich Erkennungszeichen ins Gesicht und lässt sich chemisch und genetisch markieren. Und so wird die Kontrollgruppe sichtbar, Maskenverweigerer, Impfverweigerer – die Bezeichnungen sprechen doch Bände. Man verweigert einen Befehl. Eine Bitte würde man ausschlagen, eine Aufforderung ignorieren. Aber es ist ein Befehl, der Befehl des Hirten an die Herde und der Befehl der Herde, Konformität herzustellen, sich in das System zu fügen, „solidarisch“ zu sein mit dem einzigen Sinn, Zweck und Grund, eine erkennbare Einheit zu bilden. Es bringt an keinem Punkt den behaupteten Nutzen, aber es bringt den erwünschten Nutzen der Rückkehr aus der temporären Freiheit in die bewährte Dressur. Die schwarzen und bunten Schafe werden in die graue Masse zurückgemobbt oder, so sie sich renitent weigern, ausgeschlossen. Da kann einer „Verfassungsministerin“ schon mal rausrutschen, dass jene, die sich nicht, wie ihr Kanzler es forderte, „die Zügel straff ziehen“ lassen, „keinen Platz in unserem Land“ mehr haben sollen. Die Schafe, die nicht mitblöken, sind von der Weide zu verdammen, gefolgt vom Wunsch, der Wolf möge sie zerfleischen, diese elenden Wolfsleugner. Die Hunde dürfen sie (noch) nicht reißen, aber bereits beißen. Auch die kleinen Lämmer. Ganz besonders diese.

Es ist das Waterloo des Humanismus, der freiheitlichen Gesellschaftsorganisation und des Rechtsstaates, dessen Recht vom Volke ausgeht und zumindest ein gelegentliches zustimmendes Nicken der Schafe oder einiger aus deren Mitte gewählter Vertreter erfordert. Es ist das letzte Gefecht, und es sieht für das menschliche Individuum und seine grundlegenden Existenzrechte auf Leben, Gesundheit, Unversehrtheit, Freiheit und Chancengleichheit nicht besonders gut aus. Denn die Masse der Menschen will offensichtlich lieber in einem goldenen Käfig wohnen als in der gefährlichen Freiheit des Dschungels. Hauptsache man kann im Käfig netflix empfangen, bekommt seine Amazon-Pakete und ausreichend Lebensmittel, zur Not auch rationiert.

Und so lässt sich eine Gesellschaft, die in einer Freiheit dekadent und feist geworden ist, die einst mit dem Blute ganzer Generationen erkauft wurde, nun stufenweise in den finsteren Keller des Totalitarismus hinunterstoßen, noch ein Schubs und noch ein Schubs. Wer sie darauf hinweist, wird niedergebrüllt, man wolle doch wohl nicht seine Heimat mit dem Putinreiche oder gar Nordkorea vergleichen – nun ja, warum nicht? Wenn mir jemand mit dem Gewehrkolben die Scheiße aus dem Leib prügelt, dann wird es mich nur minimal aufbauen, dass er woanders das Gerät schon umgedreht und abgedrückt hätte. Wie soll mich das auch trösten?

Totalitarismus kommt in vielen Formen daher, aber die Bewertung, welche denn die bessere sei oder ab welchem Grad der Umsetzung man das Kind denn auch beim Namen nennen dürfe, so wie bei einem archaischen Initiationsritual („Wenn du den ersten Büffel mit bloßen Händen erlegt hast, erfährst du deinen wahren Namen!“), fehlt. Man darf den heranwachsenden Totalitarismus noch nicht beim Namen nennen, denn er muss erst Demonstranten erschießen / Oppositionelle in Lager stecken / während der Fastenzeit Essenden den Kopf abschlagen – zutreffendes oder erwünschtes bitte unterstreichen.

„Wir leben in keinem Totalitarismus, ich kann tun und lassen was ich will, ohne dass mich jemand daran hindert, wenn ich nur geboostert, getestet, desinfiziert, QR-gescannt und mit Maske geschützt bin!“, tönt es aus den Mündern, die solche Einlassungen gerne mit einem kernigen: „Geh einfach impfen, du Idiot!“ garnieren. Aber stimmt das, leben wir wirklich in keinem Totalitarismus?

Fragen wir mal die Allwissende Müllhalde, auf die lässt sich leichter Verlinken als in die Bücher der Philosophen in dem staubigen Dachkammerregal, wo sie seit Projekt Gutenberg vor sich hin modern:


„Viele totalitäre Staaten [...] weisen ganz bestimmte, ihnen allen gemeinsame Merkmale auf, nämlich beispielsweise:

Eine alles durchdringende totale Ideologie bzw. totalitäre Ideologie, die nicht auf ein kritisches Bewusstsein, sondern auf Überzeugung setzt, [...]mit einem zentralen integrativen Feindbild […] und der Schaffung eines neuen Menschen (Transhumanismus).“

Alleine in diesem ersten Punkt manifestiert sich eine Trefferquote, die bei jedem „Schiffe versenken“ zum unweigerlichen Sieg führen würde.

Die Ideologie des heutigen Totalitarismus heißt „Pandemiebekämpfung“, und da ist es auch vollkommen irrelevant, ob man überhaupt so etwas wie eine Pandemie hat, das ist schlichtweg egal. Niemand hat bei den jeweiligen Herrschern hinterfragt, ob es ein Weltjudentum, eine bolschewistische Bedrohung, imperialistische Konterrevolutionäre oder andere erklärte Bedrohungen überhaupt gibt und jemals gab – und wenn doch, wurde er auf die eine oder andere Art zum Schweigen gebracht. Heute würde man sagen: sein Kanal wurde nachhaltig gesperrt. Das passiert heute auch, wenn man am Narrativ des Totalitarismus zu zweifeln wagt. Man muss die Leute ja nicht gleich umbringen, das gibt keine schöne Optik, es reicht, wenn man sie ausgrenzt, verstößt, isoliert, niederbrüllt, ihnen die Sozialpunkte und Rationierungsmarken entzieht und sie dann verhungern oder erfrieren lässt, um mal ein wenig in die nahe Zukunft zu prophezeien, denn daran sind sie ja offensichtlich selbst schuld.

Auch das Mittel der „Pandemiebekämpfung“ ist alternativlos. Wenn das totalitäre Regime bestimmt, allein „die Impfung“ wäre das Mittel der Rettung, dann darf das nicht hinterfragt werden, sonst… siehe oben.

„Impfen, impfen, impfen!“ ist das neue „Sieg heil!“

Auch das integrative Feindbild ist schon klar umrissen und wurde mit ausreichend seine gesellschaftliche Stellung würdigenden Begriffen punziert: der Ungeimpfte. Auch bekannt als Verweigerer, Impfgegner, Covidiot, Schwurbler, Esoteriker, Entwurmungsmittelfresser, Reichsbürger, Staatsverweigerer, Neofaschist, Terrorist und Nazi. Spätestens mit den letzteren Zuschreibungen legitime Zielscheibe der ebenso integrativen Sturmtruppen der sogenannten „Sozialistischen Antifa“, die man getrost mit SA abkürzen kann ohne dass es inhaltliche Bedenken dagegen anzumelden gibt. Jeder Totalitarismus achtet darauf, dem Feindbild ausreichend Zuschreibungen zukommen zu lassen, es müssen zwar keine Karikaturen auf „Stürmer“-Niveau mehr sein, man kann es ja heute medial viel leichter per Erzählung erledigen. „Ungeimpfte“ sind geistig Zurückgebliebene, durch Dummheit Abgehängte, von irrationalen Ängsten getriebene Subjekte aus der untersten Kruste des gesellschaftlichen Bodensatzes, die primitiven Parolen hinterherlaufen und Pferdemedizin fressen. Dass genau das oft von Menschen ventiliert wird, die zwar dreifach geboostert sind, aber ansonsten von irrationalen Ängsten getriebene Subjekte aus der untersten Kruste des gesellschaftlichen Bodensatzes sind, die primitiven Parolen hinterherlaufen und sich Gentechnik spritzen lassen, gehört zu den auch sonst eher humorlosen Totalitarismen inhärenten Treppenwitzen.

Den letzten Treffer bezügliche „Transhumansimus“ brauche ich nicht mehr kommentieren, da hat sein begeisterter Anhänger Klaus Schwab mit feuchten Wurstfingern bereits ganze Bücher drüber geschrieben.


„Unterordnung des Einzelnen unter die Gemeinschaft (Volksgemeinschaft, Klassenlose Gesellschaft, Diktatur des Proletariats), nach dem Grundsatz: „Gemeinsinn geht vor Eigennutz!“, „Du bist nichts, dein Volk ist alles“ (Nationalsozialismus) bzw. „Vom Ich zum Wir“ (in der DDR). Dieser Kollektivismus bedingt die Unterdrückung des Individuums und den Verlust der persönlichen Freiheit.“

Die nächste Fregatte auf dem kleinen Blatt des „Schiffe versenken“-Spiels geht blubbernd auf Grund.

Denn der „Ungeimpfte“ mit all seinen oben erwähnten Spitznamen ist ja auch der Unverantwortliche, der Unsolidarische, der Rücksichtslose. Wer in der Edtstadlerschen Volksgemeinschaft der Österreicher (und in Deutschland sieht es ja nicht anders aus) noch willkommen sein und einen Platz haben will, der muss sich dem Wunsch der Volksgemeinschaft beugen und die geforderten Rituale und Prüfungen ablegen, am Impfabonnement teilnehmen, brav die Gesichtswindel tragen, sich vor dem Betreten jeglicher Lokalität die Hände desinfizieren, auf Geheiß jedem kontrollierenden Volksgenossen bereitwillig seinen Zugehörigkeitsausweis in Form eines QR-Codes vorweisen und als kleinen Bonus erkannte Verweigerer oder Leugner den Behörden zur Anzeige zu bringen. Nur wer sich unterwürfig in die im Gleichschritt marschierende Drohnengemeinschaft eingliedert, und das ohne auch nur ein einziges dieser Rituale zu hinterfragen oder anzuzweifeln, wird in das große Kollektiv assimiliert. Widerstand ist zwecklos.

Jeder Kollektivismus endet unweigerlich im Totalitarismus, denn jede Herde folgt unweigerlich dem Leithammel, jede Horde dem Häuptling. Deshalb endete bisher jede Demokratie, und das seit tausenden von Jahren, in der Tyrannei. Immer und ausnahmslos. So wie der praktische Kommunismus (im Gegensatz zu seinem immer wieder verklärten theoretischen, utopischen Pendant) nur totalitär sein kann und immer mit Massengräbern endete.

Ich wage die Prognose, dass auch dieser globale Anlauf wieder Massengräber produzieren wird, und ich befürchte, es werden mehr sein als jemals in der Menschheitsgeschichte; Hekatomben von Toten. Sie schaffen immer eine Steigerung.


„Keine Gewaltenteilung: Legislative, Exekutive und Judikative sind nicht unabhängig und getrennt voneinander, sondern „liegen in der Hand“ des Diktators oder der herrschenden Partei.“

Neu am aktuellen Totalitarismus ist, dass es eben keinen auf eine Person festgemachten „Diktator“ oder nur eine „Partei“ gibt, denn die Parteien gaukeln den Untertanen, denen man alle paar Jahre das Schauspiel einer Pseudo-“Wahl“ gönnt, eine Vielfältigkeit vor, die nirgends wirklich existiert. Das erkennt man dann, wenn sie doch einmal zur Wahrung der demokratischen Camouflage eine Abstimmung zelebrieren, bei der rein zufällig alle politischen „Gegner“ einmütig das Pfötchen heben. Und jene, die da nicht mitspielen, werden kurzerhand zu „Antidemokraten“ erklärt, was besonders putzig ist, da es ja impliziert, dass „Demokratie“ soviel bedeuten würde wie „Einmütigkeit“, und eine abweichende Entscheidung in einer Demokratie eigentlich gar nicht vorgesehen ist, also zu unterbleiben habe.

Dass besonders dieser Punkt in seiner Komplexität dem kreuzchenmalenden und denkbetreuten Stimmvieh zu hoch ist und allgemein betrachtet außerhalb ihrer Begriffswelt liegt, erkennt man daran, dass sie das Narrativ, das Ergebnis einer demokratischen Wahl auf Pfiff der Sprechmarionette der Herrscher des globalen Totalitarismus „rückgängig“ zu machen, wäre ein Akt der Demokratie, während die demokratische Wahl selbst ein Akt diktatorischer Machtergreifung wäre, auf keinen nennenswerten Widerstand in der breiten Masse stieß sondern von dieser sogar noch gegen die unweigerlich aus ihren muffigen Löchern kriechenden und typisch staatsverweigernd dagegen motzenden Individualisten glühend verteidigt wurde.

Von einer Gewaltenteilung kann man nach Razzien und Rauswürfen bei nicht dem totalitären Narrativ folgenden Richtern, dem Austausch von Behördenleitern nach ihrer Windschlüpfrigkeit im aufbrausenden Sturm und der persönlichen Einsetzung von Höchstrichtern durch die Statthalter des totalitären Hinterzimmer-Regimes auch nicht mehr ausgehen.

Die neuen Machthaber bedienen sich damit einer vollkommen neuen Strategie. Sie treten nicht vor den Vorhang und verkünden: „Wir sind eure Regierung!“, sondern sie lassen in Wahlsimulationen eigens im eigenen Laufställchen erzogene Marionetten als ihre Sprechpuppen fungieren, besetzen Entscheidungsposten mit diesen Abhängigen und Dankbaren, die sie sich erkaufen, erpressen und erziehen und ziehen die Fäden aus dem Hintergrund. Dabei agieren sie aber durchaus nicht geheim, veröffentlichen ihre Pläne sogar in Buchform, berichten von ihren Plänen in Interviews, denn sie haben verstanden, dass das beste Versteck für einen Geheimplan die Litfaßsäule ist. Wenn es dort klebt, wird dir jeder erklären, dann kann es nicht geheim sein und dann ist der Glaube daran, das wäre als Handlungsanweisung gemeint, was da steht, eine Verschwörungstheorie und esoterisches Idiotengeschwurbel. Weil sie wissen, dass jeder sagen wird: „Die werden ja nicht so dumm sein, darüber offen zu sprechen“, sind sie so klug, offen darüber zu sprechen. Den Rest erledigen die gekauften Medien und die schafsdumpfe kollektivistische Masse.


„Überwachung: Der Machthaber (also der Diktator oder die Partei) versucht, die Bevölkerung seines Staates zu „erfassen“, so dass dem Einzelnen kein Privatleben und kein Freiraum mehr bleibt. Aber nicht nur das äußere Handeln, sondern auch das Denken und Fühlen der Menschen soll beeinflusst werden. Mittel dazu sind Propaganda und Erziehung im Sinne des Staates, die ständige Indoktrination und die Manipulation „von der Wiege bis zur Bahre“.“

Ich suche gerade den Punkt, der auf die heutige Zeit nicht zutrifft. Es geht heute sogar noch viel weiter. In die Privatsphäre, in das Denken und Fühlen der Menschen einzudringen, sie zu formen, zu konformisieren, ist noch nicht genug; der Untertan, die Drohne, muss gebrochen werden, sich voll und ganz unterwerfen, auch in seiner Körperlichkeit. Er muss jeglicher Grundrechte entsagen, darauf verzichten, eigene Meinungen zu besitzen, eigene Gedanken zu denken, ja sogar das eigene Blut in den Venen fließen zu lassen. Er muss bereit sein, sich nicht nur an jeder Tür mit abstrakten und für ihn selbst unlesbaren QR-Codes auszuweisen, sich einem System der Bewertung und Gnade der Machthaber bedingungslos zu unterwerfen, sich in einer permanenten Überwachung und Rückverfolgung aller Bewegungen, Kontakte, Handlungen und Äußerungen zu bewegen, mit zugeteilten Waren, Gütern, Wohnsituationen zufrieden zu geben, sondern sich sogar über gentechnische Veränderungen und mikroelektronische Komponenten in seinem Körper komplett und ganz vom Kollektiv assimilieren zu lassen. Dem Internet der Dinge folgt das Internet der Körper, mit dem Ziel, das Internet der Gehirne herzustellen, und da sind wir von den Borg nicht mehr weit entfernt. Wie es aussieht, sind es selbstgefühlte Utopisten, die glauben, uns in eine Utopie zu führen, aber am Ende erwartet uns eine Dystopie. Ich unterstelle Leuten wie Klaus Schwab, dass sie wirklich daran glauben, der dumpfen Masse einen Gefallen zu tun und sie in eine leuchtende Zukunft zu führen, in der sie jubeln: „Ich besitze gar nichts und bin glücklich!“ Die glauben wirklich, den Menschen das Paradies zu bereiten, wenn sie alle in einen Käfig sperren, der sich auch noch in ihrem eigenen Inneren, dem Kern ihres Selbst befindet, so dass sie nie mehr daraus entfliehen können. Der Kollektivismus spült immer besondere Soziopathen an die Spitze. Bezahlen tut es am Ende das doch nicht so glückliche Kollektiv mit Bergen von Toten.


„Keine bürgerlichen Freiheiten bzw. die Missachtung der Menschenrechte, keine Meinungsfreiheit, keine Medienfreiheit, de facto keine Religions- und Gewissensfreiheit, keine Freiheit der Kunst und Lehre. Das Pressewesen wird weitestgehend durch den Diktator bzw. die herrschende Partei beeinflusst. Die Meinungsfreiheit wird durch die Zensur unterdrückt oder ist gar nicht mehr vorhanden.“

Wer sich nicht den Initiationsritualen unterwirft, der kennt alle diese Punkte. „Lockdown für Ungeimpfte“, „2G“ und „2G+“. Und wenn ich sage, der Punkt, an dem dreiste Inanspruchnahme der Meinungsfreiheit und renitentes Einfordern der Bürgerrechte zur lebensbedrohenden Übung wird, sei noch nicht ganz erreicht, dann ist das wichtigste Wort in diesem Satz das „noch“. Spätestens seit November letzten Jahres kann kein Mensch mehr ernsthaft einen Satz mit den Worten: „Aber so weit werden sie nicht gehen…“, beginnen.

Freiheit der Kunst? Fragt mal Nena oder Naidoo, wie weit die gehen darf. Schauspieler und Regisseure werden aus Serien geworfen, Sänger bekommen Auftrittsverbote, man euphemisiert das sogar als „Cancel Culture“, als ob es dabei um eine kulturelle Marotte der Gesellschaft ginge und kein gezieltes Unterdrückungsinstrument des neuen Totalitarismus. Ebenso die Freiheit der Lehre. Stichwort Professor Sönnichsen. Der berechtigten und inzwischen durch Studien mehr als gestützten Kritik an den Maßnahmen, die jene Stufen auf der Treppe in den Totalitarismus darstellen, über die wir schrittweise hinabgestoßen werden, reicht aus, um von der Universität Wien gefeuert zu werden. Und wer als Arzt nicht das Lied der Machthaber singt bekommt von der Ärztekammer Disziplinarverfahren umgehängt und muss mit dem Entzug der Approbation und damit seiner wirtschaftlichen Existenzgrundlage rechnen. Was jene, die aus Angst, Gier und Gewinnlertum den Vorgaben stramm folgen, nicht begriffen haben und bald schmerzhaft und zu spät werden erkennen müssen, ist, dass auch ihnen die wirtschaftliche Existenzgrundlage genommen werden wird. Auch sie werden nichts besitzen, und wenn sie es wagen sollten, nicht darüber glücklich zu sein, können sie damit rechnen, bei der Vergabe der für die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern vergebenen zweckgebundenen Krypto-Credits übersehen zu werden oder leider für den siebenten Booster nicht mehr zugelassen zu werden, der alle sechsfach Geboosterten mit ihrem vernichteten Immunsystem einzig am Leben hält. Nicht nur wer mit den Wölfen fressen will, sondern auch der, der nicht von den Wölfen gefressen werden will, muss mit den Wölfen heulen. Und darin werden die Schafe gerade perfekt dressiert.

Zur Freiheit der Presse muss ich wohl nichts mehr sagen. Das wurde bereits ausreichend durchgekaut. Und auch hier kann man eine beliebige Anzahl unterschiedlicher Zeitungen aus dem Regal nehmen und dem Herdenschaf vor den Latz knallen, ihn mit der Nase direkt auf ein ganzes Dutzend exakt gleich lautender Schlagzeilen, Artikel und sogar mit den gleichen Formulierungen meinungsformenden Kommentaren stoßen, es wird nur die Augen rollen und dir ausrichten, dass die Phantasterei von der „Gleichschaltung der Medien“ dummes Reichsbürger- und Staatsverweigerergeschwätz wäre. Die Dressur hat ja auch nicht erst heute begonnen, aber wie es scheint, ist sie inzwischen weit genug fortgeschritten, um den Totalitarismus einführen zu können.

Dass ich inzwischen nicht nur vermute sondern sogar recht sicher bin, dass bis spätestens 2023 kein freies Bloggen mehr möglich sein wird, habe ich schon ein paar Mal erwähnt. Ich sehe nichts in der aktuellen Situation, was mich diese Meinung revidieren lassen würde.


Spitzeltum, Geheimdienst, Geheimpolizei bzw. Politische Polizei, willkürliche Verhaftung und Repression der Bevölkerung sollen jedes unabhängige Denken im Keim ersticken und die Menschen einschüchtern.

Auch das willkürliche Einprügeln schwarzbehelmter Prügeltruppen auf alte Menschen oder Minderjährige zählt dazu. Es wird Pfefferspray gezielt auf Kleinkinder gesprüht, um Eltern und Familien davon abzuhalten, sich künftig öffentlich gegen das herrschende Narrativ, also das Narrativ der Herrschenden, zu stellen. Ansonsten sind da noch die Razzien nach „Hassrede“, sprich ebenso willkürliche Hausdurchsuchungen wegen Facebook-Postings oder Blogbeiträgen, bei denen schon mal bei Sonnenaufgang eine Sondereinheit ein Reihenhaus stürmt und den Vater vor den Augen der Kinder wie einen Schwerverbrecher im Pyjama aus dem Haus schleift, um ihn vor der ganzen Nachbarschaft als Kriminellen bloßzustellen. Oder Razzien bei Richtern, die nicht konform entscheiden oder renitent dem Irrglauben anhängen, es würde sich um mehr als eine reine Simulation eines Rechtsstaates handeln. Absetzung von Höchstrichtern oder Geheimdienstleitern, wenn man sich deren unterwürfiger Treue nicht zu einhundert Prozent sicher sein kann. Säuberung in den Behörden auf allen Ebenen, wo immer man Sand im Getriebe vermuten kann. Bedrohung der Bürger, sie würden als Konsequenz der Nonkonformität eben nicht mehr das Haus verlassen dürfen, kein Amt mehr betreten, in keinem Krankenhaus mehr behandelt werden, ihren Job verlieren.


„Oft Sammelzonen wie Konzentrationslager, oder Arbeitslager wie z. B. das sowjetische Lagersystem Gulag, Geheimgefängnisse bzw. Folter von Häftlingen.“

Aus Australien und Kanada sieht man da verstörende Bilder, aber ich sehe das besonders hier in Europa eher so, dass trotz des gelegentlichen Brüllens besonders hysterischer Zeugen Coronas nach Konzentrationslagern für Renitente, solche eher nicht kommen werden. Es gibt einfachere Methoden, Menschen einzusperren, nämlich in ihren Wohnungen, bewacht von den Blockwarten in der Nachbarschaft, die eine 24-Stunden-Observation garantieren, die kein Knast bieten könnte. Und das auch noch ganz freiwillig und gratis, in der Hoffnung, beim System den einen oder anderen Sonderpunkt, eine Erlaubnis für etwas Luxus oder eine Urlaubsreise zu bekommen. Ich höre in letzter Zeit nie mehr die Frage, wie das damals in der DDR hätte passieren können, dass sich die Leute für nichts gegenseitig ausgespitzelt haben. Anscheinend haben sie‘s inzwischen begriffen, dass auch da die Brodersche Analyse „Weil sie damals so waren, wie ihr heute seid“ eine Punktlandung darstellt.

Auch Folter ist in ihrer körperlichen Ausprägung unmodern geworden, zu unschön sind die Bilder, die entstehen, wenn man erfährt, dass da jemand körperlich gefoltert wurde, Waterboarding macht einen schlechten Ruf, also geht man subtiler vor: man foltert psychisch. Man setzt unter Druck, man terrorisiert, verteilt Nadelstiche, kocht die Leute aus, zieht ihnen die Zügel straff, übt offenen Zwang aus.


Häufig auch Militarismus im Leben der Bevölkerung, Allgemeine Wehrpflicht und entweder eine aggressive Außenpolitik oder diplomatische und sonstige Isolation.

Der Chef der „Gecko“ genannten Reptiloiden steckt nicht umsonst permanent in seinem Kampfstrampler und bellt aktuell auch in die Mikrofone, man müsse, wenn sich der renitente Pöbel weiterhin weigere, sich dem inzwischen auf vier Stiche angewachsenen gentechnischen Therapieprogramm zu unterwerfen, im Sommer eben auf Zwangsmaßnahmen gegen die Renitenten zurückgreifen. Man droht also inzwischen ganz offen damit, die Menschen zusätzlich zu den bewährten Wegsperr- und Terrorprogrammen mit Militärgewalt aus ihren Häusern zu zerren und zwangszustechen. Totalitarismus kann die Existenz von Menschen, die ihm den Gehorsam und die Unterwerfung verweigern, nicht tolerieren.


Also wenn mir jemand erklären will, dass das, was wir gerade erleben, kein Totalitarismus in Reinkultur ist, dann muss ich dem leider entgegnen, dass es eben die zwei Dinge gibt, nämlich das, was er glaubt, und das, was ich sehe, und egal wie er dazu steht: Wenn etwas watschelt wie eine Ente und quakt wie eine Ente, dann ist es kein Wiesel. Die Zeit der Demokratie- und Rechtsstaats-Simulation ist vorbei. Der Totalitarismus ist bereits etabliert, und ich befürchte, das ist irreparabel, es ist nicht fünf Minuten nach zwölf sondern bereits locker halb zwei.


Das war jetzt mal etwas länger, aber das musste mal raus.

Sollte ich mich irren und alles nur ein falscher Eindruck sein und morgen plötzlich die alte Normalität, die Freiheit und der Frieden der Vergangenheit wieder einkehren, werde ich zur Strafe und aus Erleichterung meinen halben Weinkeller leeren. Sollte ich Recht behalten leere ich ihn auch, denn bald wird mir keine einzige Flasche davon mehr gehören In diesem Sinne danke den treuen Lesern für‘s durchhalten und ein beherztes „Prost!“

Dienstag, 22. März 2022

»Diejenigen, die sich der NWO widersetzen, werden die Hilfe und den Schutz Gottes haben«

von LePenseur
 
 
  

Ein bemerkenswertes Interview (vom 21.12.2021) mit dem früheren Nuntius in Washington, Erzbischof Carlo Maria Viganò. Wenngleich ich keineswegs alle seine »therapeutischen« Ratschläge teile, so versage ich ihm deshalb keineswegs die Hochachtung vor seiner klarsichtigen Diagnose — doch noch viel mehr vor seinem Mut, mit dem der die für die Machthaber in aller Welt (und leider auch: in fast allen Kirchen!) so unerwünschten Analysen der aktuellen Lage, und was uns in diese geführt hat, fest und ruhig ausspricht:
Es gibt einen Mann, der in diesem Moment die Hierarchie der antikatholischen Kirche von Bergoglio erschreckt. Dieser Mann wurde von den Mainstream-Medien massiv und bösartig angegriffen. Sie haben versucht, ihn zu verleumden und ihn als Kriminellen oder als jemanden darzustellen, der die Gesellschaft in große Gefahr bringt. Dieser Mann ist Erzbischof Viganò. Seine Exzellenz ist für die Katholiken und sogar für die Nichtgläubigen, die sich in dieser verkehrten Welt nach Gerechtigkeit und gesundem Menschenverstand sehnen, wie ein Polarstern der Hoffnung geworden. Viganò hat ruhig gesprochen, aber seine sanfte Stimme hat die Mächtigen der Welt erschreckt. Viganò hat den Great Reset und den Plan, die Menschheit zu zerstören, entlarvt. Er hat das Eindringen der Freimaurerei in die Gesellschaft und in die Kirche deutlich angeprangert.

Mit anderen Worten: Viganò ist schuldig, die Wahrheit gesagt zu haben, wie ein demütiger Hirte Gottes. In diesem Interview, das uns Seine Exzellenz gewährt hat, sagt er uns einmal mehr, in welcher Art von historischer Periode wir leben.
Wenn man wissen will, mit welchen Mitteln dieser mutige Geistliche verfolgt wird, braucht man nur bei Wikipedia nachzulesen, wo unter der Zwischenüberschrift »Verschwörungsmythen« zu seinem Aufruf »Veritas liberabit vos« nachzulesen ist:
In dem Pamphlet wird beklagt, dass unter dem Vorwand der COVID-19-Pandemie Rechte und Grundfreiheiten vieler Bürger „unverhältnismäßig und ungerechtfertigt einge-schränkt“ würden; die öffentliche Gesundheit dürfe kein Alibi werden, „um die Zivil-behörden von ihrer Pflicht zu befreien, klug für das Gemeinwohl zu handeln“. Es werden Zweifel an der tatsächlichen Ansteckungsgefahr des Coronavirus geäußert und die Berichterstattung über die Pandemie als „Alarmismus“ bezeichnet. Die ergriffenen Ein-dämmungsmaßnahmen förderten die Einmischung „fremder Mächte“ mit schwer-wiegenden sozialen und politischen Folgen; „supranationale Einheiten“ mit „unklaren Absichten“ strebten unter Zuhilfenahme einer Corona-Angst die „Schaffung einer Weltregierung“ an.
Und ist nicht all das, was hier von Wikipedia desavouierend als »Verschwörungsmythen« bagatellisiert wird, mittlerweile offensichtlich eingetreten oder zumindest auf der deklarierten Agenda der Macht-eliten? 
 
Auch das obige Interview, nun fast genau ein Vierteljahr alt, hat nichts an seiner Richtigkeit eingebüßt. Im Gegenteil: manches, was wir uns damals noch kaum vorstellen konnten, ist inzwischen leider längst Realität geworden ...
 
 

Aber die USA sind doch die Guten! Die machen sowas doch nicht!

von LePenseur
 

Das russische Verteidigungsministerium enthüllte nun weitere Details über Experimente mit gefährlichen Krankheitserregern in ukrainischen Bio-Waffen-Laboren, die von den USA kontrolliert wurden. So sollen große Mengen menschlichen Biomaterials nach Großbritannien und in andere europäische Länder transferiert worden sein. Dazu will das Ministerium bald Dokumente veröffentlichen. Aus den Russland-Enthüllungen führt eine Spur direkt zu US-Präsident Joe Bidens Sohn, Hunter.

Vom Pentagon überwachte Projekte
 
Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, sprach in einem Briefing am Donnerstag von einem Labor in Kharkow, wo unter Aufsicht von US-Spezialisten viele Jahre lang systematisch Geheimprojekte durchgeführt worden seien.
Tja — offenbar doch. Und das nette Detail, daß mit Fledermaus-Viren »geforscht« wird ... komt uns das nicht irgendwie bekannt vor? Da war doch irgendwas mit Fledermäusen, oder ...? 

Fußnoten zum Dienstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Wir leben im postfaktischen Zeitalter; abgekoppelt von allen Erkenntnissen, Fakten und Realitäten wird nur das hinausgekreischt, was man für richtig hält, und gemäß den Postulaten des Konstruktivismus ist der Sprechakt über die eigene Befindlichkeit bereits ausreichend, um diese zu einem unumstößlichen Fakt zu machen, der durch kein Gegenargument entkräftet werden kann, da dieses automatisch von diskussionsunwürdigen Untermenschen kommen muss, denn jeder diskussionswürdige Herrenmensch kann nur der eigenen Meinung sein und nur diese Realität als wahr anerkennen.

Durch dieses psychopathologische Denkwirrwarr sind Leute wie Wagenknecht zu "Rechtsextremen" geworden und Gestalten wie Baerbock und Lauterbach zu Ministern. Es ist die Herrschaft des Irrsinns, der Realitätsverweigerung, des Wahns.

***

Hat man ja auch bemerkt an der Reaktion der Grünen auf eine Anfrage der AfD bezüglich der Energiepreise: "Mit Nazis diskutieren wir nicht!"

***

Menschen, die nicht das eigene Weltbild teilen, weil sie es wagen, über Fakten zu verfügen, sind automatisch Rechtsextreme und mit denen diskutiert man nicht. Die absolute Realitätsleugnung und Denkverweigerung, die Pippilangstrumpfisierung der Politik.

Wir haben fertig. Die Eliten in den Wolkentürmen haben uns Vollpfosten, Realitätsverweigerer und Faktenignoranten, Psychopathen, Schwurbler und hirnlose Parolenbrüller vor die Nase gesetzt, damit wir sehnsuchtsvoll endlich die hoffentlich bald kommenden Retter begrüßen, die rein zufällig sie selbst sein werden. Game over.


Montag, 21. März 2022

Nur weil man flüchtet, muß man sich auch nicht alles gefallen lassen!

Gastkommentar
von Deliberator Austriacus


"Die Ankunft der ukrainischen Flüchtlinge beim Kirchenwirt in Maria Dreieichen (Mold, Bezirk Horn – Niederösterreich) verlief am Freitagabend etwas anders als erwartet.

16 ukrainische Flüchtlinge wurden mit einem Schnitzelessen empfangen (geplant waren rund 50 Flüchtlinge). Doch bereits beim Betreten des Quartiers sagten einige Gäste augenrollend, dass sie hier nicht bleiben werden, denn hier gäbe es keine Infrastruktur, man wolle eine Schule, einen Kindergarten, ein Spital, Einkaufsmöglichkeiten und Jobs. Der Wunsch-Ort wäre Baden." (Quelle)

 

Offenbar ist ein Landgasthof, dessen Zimmer mit WC, Dusche und TV ausgestattet sind, nicht gut genug als Unterkunft für Flüchtlinge. 

Meine Großeltern, die 1945 aus Breslau flüchten mussten und bei Krems Zuflucht fanden, waren damals weniger anspruchsvoll.

»Das Imperium der Lügen«

von LePenseur
 
 
... erhielt — ach, welch ein Zufall! — die Kündigung ihrer Website und wird daher demnächst nicht mehr erreichbar sein. Zum Gedenken daran bringen wir einen ihrer interessanten Artikel:
 

Das amerikanische Imperium zerstört sich selbst

Aber niemand dachte, dass es so schnell gehen würde

von Michael Hudson, 07.03.2022

 

Imperien folgen oft dem Verlauf einer griechischen Tragödie und führen genau das Schicksal herbei, das sie verhindern wollten. Das ist mit Sicherheit der Fall beim amerikanischen Imperium, das sich selbst in einer nicht ganz so langsamen Bewegung demontiert. 

Die Grundannahme wirtschaftlicher und diplomatischer Prognosen ist, dass jedes Land in seinem eigenen Interesse handelt. Eine solche Argumentation ist in der heutigen Welt nicht hilfreich. Beobachter des gesamten politischen Spektrums verwenden Ausdrücke wie "sich ins eigene Knie schießen", um die diplomatische Konfrontation der USA mit Russland und ihren Verbündeten zu beschreiben. Aber niemand hätte gedacht, dass sich das amerikanische Imperium so schnell selbst zerstören würde. 

Mehr als eine Generation lang haben die prominentesten US-Diplomaten vor dem gewarnt, was sie für die ultimative äußere Bedrohung hielten: eine Allianz aus Russland und China, die Eurasien be-herrschen würde. Amerikas Wirtschaftssanktionen und militärische Konfrontation haben diese beiden Länder zusammengetrieben und treiben andere Länder in deren entstehende eurasische Umlaufbahn. 

Es wurde erwartet, dass die wirtschaftliche und finanzielle Macht Amerikas dieses Schicksal abwenden würde. In dem halben Jahrhundert, seit die Vereinigten Staaten 1971 den Goldstandard aufgegeben haben, haben die Zentralbanken der Welt nach dem Dollar-Standard gearbeitet und ihre inter-nationalen Währungsreserven in Form von US-Schatzpapieren, US-Bankeinlagen und US-Aktien und -Anleihen gehalten. Der daraus resultierende Treasury-Bill-Standard hat es Amerika ermöglicht, seine ausländi-schen Militärausgaben und die Übernahme von Investitionen in anderen Ländern einfach durch die Schaffung von Dollar-Schuldscheinen zu finanzieren. Die Zahlungsbilanzdefizite der USA landen in den Zentralbanken der Länder mit Zahlungsüberschuss als deren Reserven, während die Schuldner des globalen Südens Dollar benötigen, um ihre Anleihegläubiger zu bezahlen und ihren Außenhandel zu betreiben. 

Dieses geldpolitische Privileg – die Seigniorage des Dollars – hat es der US-Diplomatie ermöglicht, dem Rest der Welt eine neoliberale Politik aufzuzwingen, ohne selbst viel militärische Gewalt anwenden zu müssen, außer um sich das Öl des Nahen Ostens zu schnappen. 

Die jüngste Verschärfung der US-Sanktionen, die Europa, Asien und andere Länder am Handel und an Investitionen mit Russland, dem Iran und China hindern, hat den Verbündeten der USA enorme Opportunitätskosten – die Kosten der verpassten Chancen – aufgebürdet. Und die jüngste Kon-fiszierung des Goldes und der Devisenreserven Venezuelas, Afghanistans und nun auch Russlands[1] sowie die gezielte Beschlagnahmung von Bankkonten wohlhabender Ausländer (in der Hoffnung, ihr Herz und ihren Verstand zu gewinnen, da sie auf die Rückgabe ihrer beschlagnahmten Konten hoffen), hat der Vorstellung ein Ende gesetzt, dass Dollarbestände – oder jetzt auch Vermögenswerte in Pfund Sterling und Euro, den NATO-Satelliten des Dollars – ein sicherer Anlagehafen sind, wenn die Welt-wirtschaftslage ins Wanken gerät. 

Daher bin ich etwas betrübt, wenn ich beobachte, wie schnell sich dieses auf die USA ausgerichtete Finanzsystem innerhalb von nur ein oder zwei Jahren entdollarisiert hat. Das Grundthema meines Buches Super Imperialism war, wie in den letzten fünfzig Jahren der US-Schatzwechselstandard ausländische Ersparnisse in die US-Finanzmärkte und US-Banken gelenkt hat und der Dollar-Diplo-matie einen Freifahrtschein gab. Ich dachte, dass die Entdollarisierung von China und Russland angeführt werden würde, die die Kontrolle über ihre Volkswirtschaften übernehmen wollen, um die Art von finanzieller Polarisierung zu vermeiden, die den Vereinigten Staaten die Austerität aufzwingt.[2] Aber die US-Beamten zwingen Russland, China und andere Nationen, die nicht in die US-Umlaufbahn eingebunden sind, die Zeichen der Zeit zu erkennen und ihr Zögern bei der Entdollarisierung zu überwinden. 

Ich hatte erwartet, dass das Ende der dollarisierten imperialen Wirtschaft durch das Ausscheren anderer Länder herbeigeführt würde. Aber genau das ist nicht geschehen. Die US-Diplomaten selbst haben sich dafür entschieden, die internationale Dollarisierung zu beenden und Russland dabei zu helfen, seine eigenen Mittel für eine selbständige landwirtschaftliche und industrielle Produktion aufzubauen. Dieser globale Zerfallsprozess läuft bereits seit einigen Jahren, angefangen mit den Sanktionen, die Amerikas NATO-Verbündete und andere Wirtschaftssatelliten am Handel mit Russ-land hindern. Für Russland hatten diese Sanktionen die gleiche Wirkung wie Schutzzölle. 

Russland war zu sehr von der neoliberalen Ideologie der freien Marktwirtschaft eingenommen, um Maßnahmen zum Schutz seiner eigenen Landwirtschaft und Industrie zu ergreifen. Die Vereinigten Staaten leisteten die nötige Hilfe, indem sie Russland zur Eigenständigkeit zwangen. Als die baltischen Staaten sich den amerikanischen Sanktionen beugten und den russischen Markt für ihren Käse und andere landwirtschaftliche Produkte verloren, baute Russland schnell seinen eigenen Käse- und Milchsektor auf – und wurde gleichzeitig zum weltweit führenden Getreideexporteur. 

Russland entdeckt gerade (oder steht kurz davor), dass es keine US-Dollar zur Stützung des Rubel-kurses braucht. Die russische Zentralbank kann die Rubel schaffen, die für die Bezahlung der in-ländischen Löhne und die Finanzierung der Kapitalbildung benötigt werden. Die Konfiszierung der Dollar- und Euro-Reserven durch die USA könnte Russland schließlich dazu veranlassen, sein Festhalten an der neoliberalen Geldphilosophie, für die Sergej Glaziev seit langem eintritt, zugunsten der Modernen Geldtheorie (MMT) aufzugeben. 

Die gleiche Dynamik des Unterlaufens vorgeblicher US-Ziele ist mit den US-Sanktionen gegen die führenden russischen Milliardäre eingetreten. Die neoliberale Schocktherapie und die Privatisierungen der 1990er Jahre ließen den russischen Kleptokraten nur eine Möglichkeit, aus den Vermögenswerten, die sie der Öffentlichkeit entrissen hatten, Kapital zu schlagen. Das war die Einverleibung ihrer Einkünfte und der Verkauf ihrer Aktien in London und New York. Die inländischen Ersparnisse waren vernichtet worden, und die US-Berater überzeugten die russische Zentralbank, kein eigenes Rubelgeld zu schaffen. 

Das Ergebnis war, dass Russlands nationales Öl-, Gas- und Mineralienvermögen nicht zur Finan-zierung einer Rationalisierung der russischen Industrie und des Wohnungsbaus verwendet wurde. Anstatt die Privatisierungserlöse in die Schaffung neuer russischer Schutzmaßnahmen zu investieren, wurden sie für den neureichen Erwerb britischer Luxusimmobilien, Yachten und anderer globaler Fluchtkapitalanlagen verbrannt. Aber die Sanktionen, die die Dollar-, Pfund- und Euro-Bestände russischer Milliardäre in Geiselhaft nehmen, haben dazu geführt, dass die Londoner City zu einem zu riskanten Ort geworden ist, um ihr Vermögen zu halten – und für die Vermögenden aller anderen Nationen, die potenziell den US-Sanktionen unterliegen. Durch die Verhängung von Sanktionen gegen die reichsten Russen, die Putin am nächsten stehen, hofften die US-Beamten, sie dazu zu bewegen, sich seiner Abspaltung vom Westen zu widersetzen und somit effektiv als Einflussagenten der NATO zu dienen. Doch für die russischen Milliardäre scheint ihr eigenes Land allmählich am sichersten zu sein. 

Seit vielen Jahrzehnten kämpfen die US-Notenbank und das Finanzministerium dagegen an, dass Gold seine Rolle in den internationalen Reserven zurückerhält. Aber wie werden Indien und Saudi-Arabien ihre Dollarbestände sehen, wenn Biden und Blinken versuchen, sie unter Druck zu setzen, damit sie der "regelbasierten Ordnung" der USA folgen, anstatt ihre eigenen nationalen Interessen zu verfolgen? Das jüngste US-Diktat lässt ihnen kaum eine andere Wahl, als damit zu beginnen, ihre eigene politische Autonomie zu schützen, indem sie ihre Dollar- und Euro-Bestände in Gold umwandeln, als einen Vermögenswert, der frei von der politischen Haftung ist, als Geisel für die zunehmend kostspieligen und störenden US-Forderungen gehalten zu werden. 

Die US-Diplomatie hat Europa seine erbärmliche Unterwürfigkeit unter die Nase gerieben, indem sie seine Regierungen aufforderte, ihre Unternehmen dazu zu bringen, ihre russischen Vermögenswerte für Pfennigbeträge abzustoßen, nachdem Russlands Devisenreserven blockiert wurden und der Rubel-kurs abstürzte. Blackstone, Goldman Sachs und andere US-Investoren kauften schnell auf, was Shell Oil und andere ausländische Unternehmen abgaben. 

Niemand hätte gedacht, dass die Weltordnung der Nachkriegszeit (1945-2020) so schnell zusammen-brechen würde. Eine wirklich neue internationale Wirtschaftsordnung ist im Entstehen begriffen, auch wenn noch nicht klar ist, welche Form sie annehmen wird. Aber die Konfrontationen, die sich aus dem "Triezen des Bären" mit der US/NATO-Aggression gegen Russland ergeben, haben eine kritische Masse überschritten. Es geht nicht mehr nur um die Ukraine. Sie ist lediglich der Auslöser, ein Katalysator, der einen Großteil der Welt aus der US/NATO-Umlaufbahn treibt. 

Der nächste Showdown könnte in Europa selbst stattfinden, wenn nationalistische Politiker versuchen, sich von dem übermäßigen Machtstreben der USA gegenüber ihren europäischen und anderen Verbündeten zu lösen, um sie in Abhängigkeit von US-amerikanischem Handel und Investitionen zu halten. Der Preis für ihren fortwährenden Gehorsam ist die Auferlegung einer Kosteninflation für ihre Industrie und die Unterordnung ihrer demokratischen Wahlpolitik unter Amerikas NATO-Prokonsuln. 

Diese Folgen können nicht wirklich als "unbeabsichtigt" bezeichnet werden. Zu viele Beobachter haben genau darauf hingewiesen, was passieren würde – allen voran Präsident Putin und Außenminister Lawrow, die erklärten, wie sie reagieren würden, wenn die NATO sie in die Enge treiben würde, während sie die russischsprachigen Menschen der Ostukraine angreifen und schwere Waffen an Russ-lands Westgrenze verlegen. Die Folgen waren absehbar. Den Neokons, die die US-Außenpolitik kontrollieren, war das schlichtweg egal. Wer die russischen Bedenken anerkannte, galt als Putin-versteher. 

Europäischen Beamten war es nicht unangenehm, der Welt ihre Sorgen mitzuteilen, dass Donald Trump verrückt sei und die internationale Diplomatie aus dem Gleichgewicht bringe. Aber sie scheinen von dem wieder aufkeimenden Russlandhass der Biden-Administration durch Außenminister Blinken und Victoria Nuland-Kagan überrumpelt worden zu sein. Trumps Ausdrucksweise und Manierismen mögen ungehobelt gewesen sein, aber Amerikas Neokonservativen sind viel mehr von einer global bedrohlichen Konfrontation besessen. Für sie war es eine Frage, wessen Realität als Sieger hervorgehen würde: die "Realität", die sie glaubten, schaffen zu können, oder die wirtschaftliche Realität außerhalb der Kontrolle der USA. 

Was das Ausland nicht für sich selbst getan hat, um den IWF, die Weltbank und andere starke Arme der US-Diplomatie zu ersetzen, dazu zwingen amerikanische Politiker sie jetzt. Anstatt dass sich die Länder Europas, des Nahen Ostens und des Globalen Südens aufgrund ihrer eigenen langfristigen wirtschaftlichen Interessen abspalten, treibt Amerika sie dazu, so wie es das mit Russland und China getan hat. Immer mehr Politiker werben um die Gunst der Wähler, indem sie die Frage stellen, ob ihren Ländern mit neuen Währungsvereinbarungen besser gedient wäre, die den dollarisierten Handel, die Investitionen und sogar den ausländischen Schuldendienst ersetzen. 

Der Druck auf die Energie- und Lebensmittelpreise trifft die Länder des Globalen Südens besonders hart und fällt mit ihren eigenen Covid-19-Problemen und dem drohenden fälligen Schuldendienst in Dollar zusammen. Irgendetwas muss nachgeben. Wie lange werden diese Länder noch Sparmaß-nahmen ergreifen, um ausländische Anleihegläubiger zu bezahlen? 

Wie werden die Volkswirtschaften der USA und Europas angesichts ihrer Sanktionen gegen die Einfuhr von russischem Gas und Öl, Kobalt, Aluminium, Palladium und anderen Grundstoffen zurecht-kommen? Amerikanische Diplomaten haben eine Liste von Rohstoffen erstellt, die ihre Wirtschaft dringend benötigt und die daher von den verhängten Handelssanktionen ausgenommen sind. Damit verfügt Putin über eine handliche Liste von Druckpunkten über die USA, die er bei der Neugestaltung der Weltdiplomatie nutzen kann, um europäischen und anderen Ländern dabei zu helfen, sich von dem Eisernen Vorhang zu lösen, den Amerika errichtet hat, um seine Satelliten in die Abhängigkeit von hochpreisigen US-Lieferungen zu zwingen? 

Die Biden-Inflation 

Die endgültige Abkehr vom Abenteurertum der NATO muss jedoch aus den Vereinigten Staaten selbst kommen. Im Vorfeld der diesjährigen Zwischenwahlen werden Politiker einen fruchtbaren Boden finden, wenn sie den US-Wählern zeigen, dass die von Benzin und Energie angeführte Preisinflation ein politisches Nebenprodukt der von der Biden-Administration verhängten Blockade der russischen Öl- und Gasexporte ist. (Gas wird nicht nur zum Heizen und zur Energieerzeugung benötigt, sondern auch zur Herstellung von Düngemitteln, an denen es bereits einen weltweiten Mangel gibt. Diese Situation wird durch die Blockade der russischen und ukrainischen Getreideexporte in die Vereinigten Staaten und nach Europa noch verschärft, was die Lebensmittelpreise bereits in die Höhe treibt. 

Es besteht bereits eine auffällige Diskrepanz zwischen der Sicht des Finanzsektors auf die Realität und derjenigen, die in den Mainstream-Medien der NATO verbreitet wird. Am Montag, dem 7. März, stürzten die europäischen Aktienmärkte bei ihrer Eröffnung ab, während der Ölpreis der Sorte Brent auf 130 Dollar pro Barrel anstieg. In der morgendlichen BBC-Nachrichtensendung "Today" warnte der konservative Abgeordnete Alan Duncan, ein Ölhändler, davor, dass die nahezu verdoppelten Preise für Erdgas-Termingeschäfte die Unternehmen in den Ruin zu treiben drohten, die sich verpflichtet hatten, Europa zu den alten Preisen mit Gas zu versorgen. Doch zurück zu den militärischen "Zwei-Minuten-Hass"-Nachrichten: Die BBC lobte weiterhin die tapferen ukrainischen Kämpfer und die NATO-Politiker drängten auf mehr militärische Unterstützung. In New York stürzte der Dow Jones Industrial Average um 650 Punkte ab, und der Goldpreis stieg auf über $ 2.000 je Unze – ein Zeichen dafür, wie der Finanzsektor den weiteren Verlauf des US-Spiels einschätzt. Die Nickelpreise stiegen sogar noch stärker – um 40 Prozent.

Der Versuch, Russland zu einer militärischen Reaktion zu zwingen und damit im Rest der Welt in ein schlechtes Licht zu rücken, entpuppt sich als ein Trick, der lediglich darauf abzielt, dass Europa mehr zur NATO beiträgt, mehr US-Militärgüter kauft und sich noch stärker in die handels- und währungs-politische Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten begibt. Die dadurch verursachte Instabilität führt dazu, dass die Vereinigten Staaten so bedrohlich wirken, wie Russland vom NATO-Westen dargestellt wird. 

* 

1. Nach dem Sturz von Muammar Gaddafi durch die NATO im Jahr 2011 verschwand auch das libysche Gold. 

2. Siehe zuletzt: Radhika Desai and Michael Hudson (2021), “Beyond Dollar Creditocracy: A Geopolitical Economy,” Valdai Club Paper No. 116. Moscow: Valdai Club, 7 July, repr. in Real World Economic Review (97), https://rwer.wordpress.com/2021/09/23