Dienstag, 11. Juni 2024
Noch eines Komponisten ist heute zu gedenken
Vor zehn Jahren
Sein Vater war der zu seiner Zeit als einer der virtuosesten Hornisten und sensible Interpret anspruchsvoller Solopartien allgemein — auch von seinem »Feind« Richard Wagner! — geschätzte Franz Strauss (der selbst für sein Instrument einige mehr als bloß »hübsche« Kompositionen verfaßt hatte). Seine Mutter, kränklich, und oft in Sanatorien zu langen Erholungsaufenthalten abwesend, entstammte hingegen der zwar fraglos vermögenden, aber eher kunstfernen Bierbrauer-Dynastie Pschorr — eine Genmischung, wie sie disparater kaum gedacht werden kann.
Montag, 10. Juni 2024
Die dunkle Seite der Macht
Frederick Delius
Ergreifend ist jedenfalls die Schilderung des letzten Jahres vor Delius' Tod und die tragischen Ereignisse um sein endgültiges Begräbnis in Surrey, die uns die englische Wikipedia mitteilt:
Delius's grave at St Peter's Church, Limpsfield In 1933, the year before both composers died, Elgar, who had flown to Paris to conduct a performance of his Violin Concerto, visited Delius at Grez. Delius was not on the whole an admirer of Elgar's music, but the two men took to each other, and there followed a warm correspondence until Elgar's death in February 1934. Elgar described Delius as "a poet and a visionary".
Delius died at Grez on 10 June 1934, aged 72. He had wished to be buried in his own garden, but the French authorities forbade it. His alternative wish, despite his atheism, was to be buried "in some country churchyard in the south of England, where people could place wild flowers". At this time Jelka was too ill to make the journey across the Channel, and Delius was temporarily buried in the local cemetery at Grez.
By May 1935, Jelka felt she had enough strength to undertake the crossing to attend a reburial in England. She chose St Peter's church, Limpsfield, Surrey as the site for the grave. She sailed to England for the service, but became ill en route, and on arrival was taken to hospital in Dover and then Kensington in London, missing the reburial on 26 May. The ceremony took place at midnight; the headline in the Sunday Dispatch was "Sixty People Under Flickering Lamps In A Surrey Churchyard". The vicar offered a prayer: "May the souls of the departed through the mercy of God rest in peace." Jelka died two days later, on 28 May. She was buried in the same grave as Delius.
Zum Schluß dieses kleinen Gedenkartikels noch ein Werk aus der frühen Schaffensperiode, dem Jahr 1888, "Spring Morning":
Im Westen nichts Neues
Sonntag, 9. Juni 2024
Erste Ansprache von Robert Fico nach dem Attentat
Wir haben die (Schein-)Wahl ...
Welche Gerichte auf dem Menü stehen - darauf haben Sie keinen Einfluß. Sie wissen auch nicht, ob sich nicht hinter einem "Kalbsbutterschnitzerl" bloß ein ziemlich ordinäres Fleischlaberl*) — das nur ganz von fern ein Kalb hat muhen hören — verbirgt. Welche Mogelpackung sich hinter gestelztem Küchenfranzösisch verbirgt. Ob der Wein korkt ... etc. pp.
Bei keinem der angebotenen Gerichte wissen Sie, ob es aktuell gut ist — denn auch wenn Sie beim letzten Mal das Schnitzel zäh und geschmacklos fanden, wissen Sie ja deshalb nicht, ob es diesmal besser, gleich schlecht oder gar noch schlechter ist (vielleicht hatte einer der der Köche Streit mit seiner Frau und verhaut daher jedes Gericht — oder, umgekehrt, war das damals vielleicht der Fall...?)
Der Ober**), den Sie um Rat fragen könnten, wird Ihnen vermutlich auch nicht die Wahrheit sagen, denn der wird vom Restaurantbetreiber bezahlt und vermutlich Anweisung haben, die Bestellungen ein bisserl zu "steuern" .. damit auch Ladenhüter wegkommen).
Sie können theoretisch andere Gäste, die in der Nähe sitzen, fragen, was sie gerade essen und wie's schmeckt — aber wissen Sie, welch perversen oder abgestumpften Geschmack genau dieser Gast vielleicht hat?
Sie können (heutzutage) Ihr Smartphone wegen "Erfahrungsberichten" konsultieren — nur: wissen Sie, ob die Fakes von einer PR-Agentur sind, oder "echt"?
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Legende: der "Ober" im Vergleich sind die Systemmedien; "andere Gäste" die Alternativmedien, die Sie zufällig kennen; "Erfahrungsberichte" die Meinungsumfragen, Wahlomaten etc.
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Fazit: Sie sind weitestgehend dem Zufall ausgeliefert. Im Restaurant bei der Bestellung ebenso wie in der Wahlkabine beim Ankreuzen.
NUR: was wäre denn die Alternative für Sie? Nicht ins Restaurant zu gehen und lieber zu hungern? (Dafür "sicher" sein, keinen Durchfall oder Brechanfall zu erleiden! Sättigt Sie das?)
Sie können natürlich einwenden: essen muß man, sonst verhungert man irgendwann. Wählen "muß" man nicht.
Gegeneinwand meinerseits: wenn Sie nie wählen, dann wählen die andern für Sie, oder, um bei Vergleich zu bleiben: Sie werden zwangsernährt, weil Sie entkräftet umgefallen sind (okay, jeder Vergleich hinkt ...)
Im Klartext: was haben Sie davon, die Kräfteverteilung zwischen ganz, halb und gelegentlich fast überhaupt nicht durchgeknallten Polit-Astlöchern dem Gutdünken anderer, die Sie gar nicht kennen, zu überlassen? Würden Sie etwa im Restaurant dem Herrn am Nebentisch die Wahl überlassen, ob Sie Schnitzel oder Rindsroulade vorgesetzt bekommen — oder gar was nachhaltig "Veganes"?
Nein, sorry, da wähle ich mir mein Unglück doch lieber selber ...
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P.S.: weil Sie die Zahl der Nichtwähler 1933 wissen wollten: es waren 11,26% der Wahlberechtigten. Und - was hat's ihnen genutzt ...?
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*) für Piefkes: Frikadelle, Boulette — nur daß in Österreich sogar
ein Fleischlaber vermutlich schmackhafter ist *schnell wegduck* ...
Samstag, 8. Juni 2024
Empfehlung zur Europawahl
Es ist die einzige Möglichkeit des Steuerviehs überhaupt noch ein Zeichen zu setzen. Also bewegt den Hintern, egal ob die Opposition gesteuert oder echt ist. Die Dinge sind nie so klar, wie sie angeblich scheinen. Es spielt auch keine Rolle, ob das Parlament Befugnisse hat oder nicht, es geht hier - wie fast überall - um Psychologie.
Das sind die Fakten und daraus leitet sich ab, was uns bevor stehen könnte. Und es sollte niemand glauben, das die Ereignisse im Nahen Osten nichts mit den Realitäten in Absurdistan zu tun hätten.
Die Anordnung des Internationalen Gerichtshofs, das Blutbad in Rafah zu stoppen, und die Bemühungen des Internationalen Gerichtshofs, Haftbefehle für die Verhaftung hochrangiger israelischer Führer wegen Serienkriegsverbrechen in Gaza zu beantragen, versetzten die israelisch-amerikanische Truppe erwartungsgemäß in hysterische Raserei.
Der Kern der Angelegenheit betrifft die wahren Herren und Manager des Imperiums des Chaos und der Plünderung – viel mehr als ihre bescheidenen Abgesandten. Die Herren können nicht zulassen, dass irgendeine Institution ihren Einfluss auf das offizielle Narrativ lockert.
Das offizielle Narrativ lautet: „In Gaza gibt es keinen Völkermord“ und es wurden keine „roten Linien“ überschritten. Dies ist das offizielle Diktat des kollektiven Westens. Es sind keine Verstöße zulässig. Sie werden zu verfassungswidrigen Extremen greifen, um eine totale narrative Kontrolle durchzusetzen, mit einer eisernen PR-Operation, um den ganzen Planeten Schicht für Schicht in Propagandastarre zu hüllen.
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Es ist auch kein Wunder, dass der Völkermord im Gazastreifen eine erneute antikoloniale Welle in der gesamten globalen Mehrheit ausgelöst hat.
Dennoch reicht das nicht aus.
Niemand stoppt den Völkermord tatsächlich.
Das wäre praktisch nur möglich, wenn man Israel eine verheerende militärische Niederlage zufügen würde – wobei die Sieger die Bedingungen der Kapitulation diktieren würden.
Das ist nicht machbar – zumindest noch nicht – und trägt dazu bei, dass die biblischen Psychopathen glauben, sie könnten mit allem davonkommen.
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Andrea Zhok ist Professor für Ethische Philosophie an der Universität Mailand und einer der bedeutendsten unabhängigen italienischen Intellektuellen.
Zhok führt uns weiter in die – entsprechend tragische – Sackgasse, mit der der kollektive Westen derzeit rechnet.Der Westen unter dem Hegemon, sagt er, habe immer nur einen Plan A gehabt. Es habe keinen Plan B gegeben.
Das impliziere, dass der Westen weiterhin alle Formen des Teilens und Herrschens gegen die großen eurasischen Mächte – Russland, China und Iran – anwenden werde. Zhok stellt zu Recht fest, dass Indien im Wesentlichen unter Kontrolle ist. Das ist das Scheidewegsszenario, in dem wir uns gerade befinden.
Mit Blick auf die Zukunft handelt es sich entweder um einen offenen heißen Krieg oder um eine Reihe hybrider Kriege zwischen Großmächten und ihren Vasallen – im Wesentlichen um den Dritten Weltkrieg.Zhok zeigt, wie der Westen unter dem Hegemon nun davon besessen ist, „systemische Wunden“ zu schaffen, die zu zyklischer Zerstörung führen können. Um diese „Wunden“ zu öffnen, gibt es im Wesentlichen zwei Verfahren:
Krieg und Pandemien.
Er argumentiert, dass nur „ein neuer Horizont der Menschenopfer“ in der Lage sei, die „ultimative Wahrheit“ des Westens weiterhin auf tönernen Füßen stehen zu lassen.Quelle: https://thecradle.co/articles/supporting-genocide-to-halt-multipolarity
Und nun der nötige Klartext direkt aus der Giftküche.
Heute habe ich mir ein ausführliches Interview mit einem ehemaligen IDF-Geheimdienstoffizier angehört. Seine Position war klar:
„Wir streben“, sagte er, „einen Weltkrieg an“.Israel sollte sich daher nicht davon abhalten lassen, einige der radikalsten Maßnahmen umzusetzen, da sein Handeln rückwirkend am Kontext des bevorstehenden brutalen Weltkonflikts gemessen wird.
Auf dieses Endziel lassen auch alle Verlautbarungen der europäischen Geistesgestörten schließen.
Zeigt diesen bösartigen Kreaturen wenigstens mit einem Kreuz auf dem Wahlzettel gegen das aberwitzige Kriegsgeschrei, das Ihr sie verachtet.
EinMannheimer Verwirrtheiten
Der Krug geht nicht zum Wasser
Auch in diesem Fall hoffen alle, dass es ausreicht, verbal "Konsequenzen" anzukündigen, weil der Anlass für all die Aufregung zweifellos innerhalb der nächsten Woche vollkommen verschwunden sein wird. Schon jetzt sind sicherlich viele Menschen überzeugt, dass in Mannheim ein psychisch Kranker einen Polizisten angegriffen - mehr wird von der ganzen Tragödie am Ende nicht übrigblieben.
Schon wer "politischer Islam" sagt, hat die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung festgelegt, stellt sich außerhalb der Gemeinschaft der Demokraten. Man kann diese Dreistigkeit empörend finden, muss aber bewundern bemerken, dass diese Strategie noch immer aufgeht.
Über ein Thema, das totgesagt wurde und doch quicklebendig ist: Maß und Messer: Warum es das Wort "Messergewalt" vor 2005 gar nicht gab
Ist doch ganz eindeutig: psychisch krank — so ist's doch!
Ist es auch Wahnsinn, hat es doch Methode!
Freitag, 7. Juni 2024
NATO schafft „Landkorridore“ in Europa für US-Soldaten
Die NATO bereitet die Entsendung von US-Truppen an die Ostfront vor und schafft dafür die Logistik. Ein aktueller Bericht zeigt, wie weit die Kriegsvorbereitung bereits ist.
Die NATO hält weiterhin am Eskalationskurs fest. Während Gerüchte sagen, dass Frankreich bald die Entsendung von Truppen verkünden wird, schicken auch die USA mehr Soldaten nach Europa – Richtung Russland. Dafür arbeitet die NATO an „Landkorridore“ durch Europa.
Deutschland im Visier
Konkret geht es um die Entsendung amerikanischer Truppen an die EU-Russland-Fronten im Falle eines umfassenden Konflikts mit Russland. Entsprechende Details wurden von Beamten an den britischen Telegraph weitergegeben. Der Schritt kommt nur kurz nach der großen NATO-Übung „Steadfast Defender“. Die Übung endete am 31. Mai und war offenbar eher Generalprobe als Übung. Außerdem zeigen die militärischen Pläne, den Status der EU: Man ist nicht viel mehr als ein US-amerikanisches Protektorat.
Denn nun richtet man „Landkorridore“ ein, um die Verlegung von US-Soldaten durch Mitteleuropa zu beschleunigen und bürokratische Hürden abzubauen. Damit könne man „schnell reagieren“, falls Russlands „aggressives Vorgehen in der Ukraine nach Westen ausufert.“ „Alles ist so angelegt, dass die nötige Widerstandsfähigkeit vorhanden ist – Robustheit, Reserven und auch Redundanzen“, sagte Generalleutnant Alexander Sollfrank, der Chef des Joint Support Enabling Command der NATO, gegenüber Telegraph.
Die Routen der NATO sind bereits abgesteckt. Hier die wichtigsten Punkte des Telegraph-Berichts, der zeigt, wie weit die Kriegspläne bereits sind:
Der Plan sieht vor, dass die US-Truppen in niederländischen Häfen landen und dann mit dem Zug durch Deutschland nach Polen reisen. Hinter den Kulissen werden Vorkehrungen getroffen, um die Routen zu anderen Häfen zu verlängern, damit die Moskauer Streitkräfte diese Logistik nicht abschneiden können.
Sollte die NATO-Zugverbindung aber doch zerstört werden, durch Sabotage oder russischen Bomben, wird man auf Häfen Italien, Griechenland und der Türkei ausweichen. Denn die Häfen in den Niederlanden, Deutschland und im Baltikum gelten als besonders anfällig für russische Raketenangriffe.
Von den italienischen Häfen aus können die US-Truppen auf dem Landweg durch Slowenien und Kroatien nach Ungarn verlegt werden, das an die Ukraine grenzt. Es gibt Pläne, Truppen von türkischen und griechischen Häfen durch Bulgarien und Rumänien zu verlegen. Und auch über Häfen in den Balkanländern, über Norwegen, Schweden und Finnland.
Dies geschieht inmitten von Warnungen führender NATO-Mitglieder, dass sich die westlichen Regierungen auf einen Konflikt mit Russland in den nächsten zwei Jahrzehnten vorbereiten sollten. Seit die NATO-Führung beschlossen hat, 300.000 Soldaten für die Verteidigung des Bündnisses auszubilden, haben die Logistikrouten höchste Priorität.
Angesichts der Warnungen, dass die NATO nur 5 Prozent ihrer Luftverteidigungsmittel zur Verfügung hat, um ihre Ostflanke zu schützen, zeigt sich Generalleutnant Alexander Sollfrank, Chef des NATO-Logistikkommandos, besorgt: „Wir haben festgestellt, dass Russland ukrainische Logistikbasen angegriffen hat. Offensichtlich sind riesige Stützpunkte wie in Afghanistan und im Irak nicht möglich, weil sie sehr früh im Konflikt zerstört werden.“
Schon im letzten Jahr hat dieser Autor seine Betrachtungen publiziert:
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Ich habe es bereits gesagt und ich wiederhole es:
Ich bin überzeugter Österreicher und liebe mein Vaterland, obwohl ich schon seit mehr als zwei Jahrzehnte in Siebenbürgen lebe. Unser Staatsfeiertag ist mir wichtig, und der wird auch jedes Jahr – zusammen mit anderen - hier in Siebenbürgen würdig gefeiert. Mein Verhältnis zu meiner Abstammung wird sich nie ändern, auch, wenn ich mit der Politik der Regierung schon seit Jahren gebrochen habe. Ich lebe hier in Siebenbürgen als Österreicher und bin auch als solcher akzeptiert, und als Österreicher wird man mich einmal hier begraben.
Sollte aber der Fall eintreten, dass Österreich ein Vollmitglied der NATO wird, dann werde ich meine österreichische Staatsbürgerschaft, die ich seit mehr als sieben Jahrzehnte habe, zurückgeben. Lieber lebe ich dann als Staatenloser in dem Land, das geht ja auch.
Aus dem einfachen Grund, weil mich dann der österreichische Staat betrogen hat. Ich habe mich zu einer Kommandoeinheit freiwillig gemeldet, um meine Heimat besser verteidigen zu können. Auch meinen beiden Söhnen habe ich geholfen, mit ihrem Militärdienst dem österreichischen Vaterland zu dienen. Aber für das alles gab es eine prinzipielle Voraussetzung von meiner Seite:
Schauspieler-Gagen...
Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (142)
Asylbetrug und seine Folgen
Die Stimmung ist offensichtlich gekippt
Da diese Stimmung vor Ort schon für mich, der ich in Russland wohne und auch Kontakte zu Soldaten habe, überraschend und auch durchaus schockierend war, habe ich dieses Interview sofort veröffentlicht, denn es zeigt, mit welchem Feuer die westlichen Politiker spielen, was aber offenbar niemandem im Westen klar ist.












