Dienstag, 11. Juni 2024

Ampel & Trampolina

von Tanit
 
 

 

Wishful Thinking

by  Meme Dept. 
 
 

 

Noch eines Komponisten ist heute zu gedenken

von LePenseur
 
 
Und zwar des auf den Tag genau zehn Jahre als Richard Strauss jüngeren österreichischen Komponisten Richard Stöhr, dessen Geburtstag sich demnach heute zum 150. Male jährt. Zeitmangel ermöglicht mir keine ausführlichere Würdigung, daher nur drei Werke als Anregung, sich mit dem Komponisten zu befassen:
 
Symphonie No. 1 in a-moll, op. 18
 

 
 
Concerto im Alten Stil , op. 68


 
Suite No. 2 in a-moll für Streichorchester, op. 120


Der Komponist, der 1938 vor der Hitlerei nach den USA emigrieren mußte, wirkte ab 1904 als Professor für Musiktheorie, Kontrapunkt sowie musikalische Formenlehre, nach 1938 lehrte er lehrte am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Unter seinen Schülern waren u.a. Herbert von Karajan, Rudolf Serkin, Erich Leinsdorf, Samuel Barber, Erich Zeisl, Marcel Rubin, Walter Pfund, Louis Horst, Marlene Dietrich, Alois Hába, Hellmut Federhofer, Franz Schütz, Leonard Bernstein und Eugene Bossart.

Vor zehn Jahren

von LePenseur
 
 
... wurde auf unserem Blog ein langer (vielleicht zu langer) Artikel über den Großmeister spätromantischer Musik, Richard Strauss, aus Anlaß der 150. Wiederkehr seines Geburtstages veröffentlicht:
 
(K)ein Heldenleben? 
 
Heute vor genau 150 Jahren, also am 11. Juni 1864, wurde der, aus manchen — vorwiegend außermusikalischen — Gründen umstrittene, aus anderen, den musikalischen Gründen jedoch recht umumstrittene, wohl letzte »Großmeister« der abendländischen Musik geboren: Richard Strauss, der im München Ludwigs II, des Wagnerfreunds und bauwütigen »Märchenkönigs« von Bayern, das Licht der Welt erblickte.

Sein Vater war der zu seiner Zeit als einer der virtuosesten Hornisten und sensible Interpret anspruchsvoller Solopartien allgemein — auch von seinem »Feind« Richard Wagner! — geschätzte Franz Strauss (der selbst für sein Instrument einige mehr als bloß »hübsche« Kompositionen verfaßt hatte). Seine Mutter, kränklich, und oft in Sanatorien zu langen Erholungsaufenthalten abwesend, entstammte hingegen der zwar fraglos vermögenden, aber eher kunstfernen Bierbrauer-Dynastie Pschorr — eine Genmischung, wie sie disparater kaum gedacht werden kann. 


Nach zehn Jahren hat sich ein Komponist der Bedeutung von Richard Strauss wohl verdient, daß seiner auf unserem durchaus nicht nur politik-, sondern auch musik- und ganz allgemein kultur-affinen Blog gedacht wird. Leider sind einige der im damaligen Artikel verlinkten Musikvideos inzwischen auf Youtube nicht mehr verfügbar, sodaß ich sie hier durch dort vorhande Aufnahmen (nach Möglichkeit mit denselben Interpreten) zu ersetzen versuche.

Don Juan, op. 20
 

 
 Eine Alpensymphonie, op. 64


 
Salome, op. 54


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Ein paar Schätze aus dem reichen Schaffen des Komponisten seien in diesem Artikel noch nachgetragen, so bspw. das

Konzert für Oboe und kleines Orchester (1945)

 
 
Ein ebensolcher Schatz, den es sich zu heben lohnt, ist das seine leider viel zu selten gespielte letzte Oper quasi statt einer Ouvertüre eröffnende 
 
Streichsextett aus Capriccio, op. 85

Nun ein weiter Sprung zurück in der Biographie des Meisters, zu einer frühen Tondichtung, noch auf Franz Liszt's Spuren wandelnd — und doch unverkennbar schon Richard Strauss:
 
Macbeth, op. 23


Zum Schluß kehren wir wieder fast ans Lebensende des Meisters zurück, zu dem in Trauer über die tiefen Verwüstungen, die der Zweite Weltkrieg angerichtet hatte, unter denen alles hinsank, was Richard Strauss als Musiker und Bildungsbürger lieb gewesen war durch  über acht Jahrzehnte eines so reichen Lebens. Ein Abgesang, wie ihn, freilich ganz anders, nur noch die Vier Letzten Lieder ausdrückten, zu den

Metamorphosen für 23 Streicher



Montag, 10. Juni 2024

Regenbogenkotze und schwule Einhörner

by  Meme Dept. 




Die dunkle Seite der Macht

 von Sandokan

"I dont work for you ... you are full of shit."
— Joe Biden zu Arbeitern in Detroit

Wie jetzt die gerichtlich angeordnete Vorlage von Bankunterlagen zeigt, hat die Familie Biden (Hunter, Jim, Sara, Hallie und eines der Enkelkinder), seit der Zeit Joe Bidens als Vizepräsident unter Obama, nachweislich mindestens 18 Millionen Dollar aus ausländischen Quellen erhalten.

Im Fall von Kasachstan etwa im Zusammenhang mit Geschäften des ukrainischen Gaskonzerns Burisma, Hunter Biden war damals Mitglied im Aufsichtsrat.







Bereits als Vizepräsident hatte Joe Biden (aka Pedo Peter) illegalerweise 
auch Angehörige seines Stabes als Handlanger für die Familiengeschäfte benützt. 
Was für diese offenbar sehr lohnend war.
Fran Person etwa arbeitet jetzt für ein Unternehmen mit Sitz in Washington,
 das enge Verbindungen zur Kommunistischen Partei Chinas (CCP) hat.


Als Vizepräsident Biden den Chefstaatsanwalt der Ukraine feuern ließ, 
der ua. gegen seinen Sohn ermittelte.


Siehe auch: 

Darth Biden - der senile Sith Lord

Frederick Delius

von LePenseur
 
 
... starb heute vor neunzig Jahren, am 10. Juni 1934. Dieses an der Schnittstelle von Spätromantik und Impressionismus stehenden Meisters wurde auf dem LePenseur-Blog schon mehrmals gedacht, nun also im Gedenken an seinen Todestag mit zwei Videos, einerseits dem thematisch sich anbietenden "Walk to the Paradise Garden" (auch wenn Delius im Gefolge von Nietzsche überzeugter Atheist war: seit 90 Jahren wird er entweder nicht wissen, ob er damit recht hatte — oder aber wissen, daß er sich geirrt hatte), optisch unterlegt mit den faszinierenden Nacht- und Dämmerungsstücken von Atkinson Grimshaw:


... und andererseits mit einem sehr umfangreichen Porträt des Komponisten, das dessen äußerlich auf den ersten Blick so "unscheinbares" Leben rekapituliert.

Ergreifend ist jedenfalls die Schilderung des letzten Jahres vor Delius' Tod und die tragischen Ereignisse um sein endgültiges Begräbnis in Surrey, die uns die englische Wikipedia mitteilt:

A slate headstone in a grassy churchyard
Delius's grave at St Peter's Church, Limpsfield

In 1933, the year before both composers died, Elgar, who had flown to Paris to conduct a performance of his Violin Concerto, visited Delius at Grez. Delius was not on the whole an admirer of Elgar's music, but the two men took to each other, and there followed a warm correspondence until Elgar's death in February 1934. Elgar described Delius as "a poet and a visionary".

Delius died at Grez on 10 June 1934, aged 72. He had wished to be buried in his own garden, but the French authorities forbade it. His alternative wish, despite his atheism, was to be buried "in some country churchyard in the south of England, where people could place wild flowers". At this time Jelka was too ill to make the journey across the Channel, and Delius was temporarily buried in the local cemetery at Grez.

By May 1935, Jelka felt she had enough strength to undertake the crossing to attend a reburial in England. She chose St Peter's church, Limpsfield, Surrey as the site for the grave. She sailed to England for the service, but became ill en route, and on arrival was taken to hospital in Dover and then Kensington in London, missing the reburial on 26 May. The ceremony took place at midnight; the headline in the Sunday Dispatch was "Sixty People Under Flickering Lamps In A Surrey Churchyard". The vicar offered a prayer: "May the souls of the departed through the mercy of God rest in peace." Jelka died two days later, on 28 May. She was buried in the same grave as Delius.

Zum Schluß dieses kleinen Gedenkartikels noch ein Werk aus der frühen Schaffensperiode, dem Jahr 1888, "Spring Morning":

Im Westen nichts Neues

von LePenseur
 
 
... könnte man seufzen, wenn man die Ergebnisse aus Westdeutschland ansieht. Wieviele Messerattentate und Vergewaltigungen will der Deutsche Westmichel noch hinnehmen, ohne die dafür verantwortlichen Weichensteller davonzujagen. Welche Firmenpleiten und welchen Wohlstandsverlust will er noch erleiden, ohne die Kriesagenda der NATO in Frage zu stellen?

Im Osten Deutschlands sieht die Welt anders aus: hier haben die Menschen ein gesundes Mißtrauen in die Luftschlösser der Politruks, die viel versprechen und nichts halten, und wählen deshalb die AfD auf den ersten Platz. Nicht, weil sie wüßten, daß die es besser machen werden (das können sie höchstens hoffen)! Aber weil sie wissen, daß die Systemparteien in allen entscheidenden Fragen jämmerlich versagt haben und sich nur (siehe z.B. den Maskenskandal in der Covid-Zeit oder die teure Villa des Herrn Spahn) die Taschen vollgeräumt haben.

Westlicher von Deutschland hingegen tut sich doch Neues: Macron plus Sozis haben zusammen nur soviel Stimmen bekommen wie LePen: eine Ohrfeige, die Macron zur Ausrufung von Neuwahlen veranlaßte, wohl in der Hoffnung, hier das Ruder mit medialer Gehirnwäsche und dirty campaigning herumreißen zu können ...

Daß sich im EU-"Parlament" nichts wirklich ändern wird, war schon zuvor klar: die Systemparteien EVP, Sozen & "Liberale" schaffen knapp die Mehrheit zu halten und werden weitermachen wie bisher ... Wetten werden angenommen.

Alles in allem: keine erfreulichen Perspektiven für eine Verbesserung der Lage. Aber vielleicht muß de EU wirklich total gegen die Wand gefahren werden, bis die Leute aufwachen.

Sonntag, 9. Juni 2024

Remember Ron Paul ?

by  Meme Dept. 
 
 
 

Erste Ansprache von Robert Fico nach dem Attentat

von Grantscherben
 
 
Diese erste Ansprache von Fico enthält durchaus interessante Sätze. Hier das komplette Video (14 Minuten, mit englischen Untertiteln):
 

 
Und hier das Transkript der Ansprache auf Deutsch:
 
Guten Tag, meine lieben Freunde.

Am 15. Mai hat ein Aktivist der slowakischen Opposition versucht, mich in Handlova wegen meiner politischen Ansichten zu ermorden.

Das großartige Ärzteteam des Roosevelt-Krankenhauses in Banská Bystrica hat das Schlimmste verhindert. Jetzt werde ich im St. Michaels-Krankenhaus in Bratislava ambulant medizinisch ebenso gut versorgt. Wenn alles nach Plan läuft, könnte ich um die Monatswende Juni/Juli schrittweise wieder an die Arbeit gehen.

Es ist Zeit für mich, den ersten Schritt zu tun. Und das ist die Vergebung. Ich empfinde keinen Hass gegenüber dem Fremden, der auf mich geschossen hat. Ich werde keine rechtlichen Schritte gegen ihn einleiten und auch keinen Schadensersatz fordern. Ich vergebe ihm und lasse ihn in seinem eigenen Kopf klären, was er getan hat und warum er es getan hat.

Letztendlich ist es offensichtlich, dass er nur ein Bote des Bösen und des politischen Hasses war, den die politisch erfolglose und frustrierte Opposition in der Slowakei zu unüberschaubaren Ausmaßen entwickelt hat.

Es ist zu erwarten, dass die regierungsfeindlichen Medien, die vom Ausland finanzierten politischen Nichtregierungsorganisationen und die Opposition beginnen werden, mein Attentat herunterzuspielen: Dass es sich nur um ein Attentat eines Geistesgestörten handelte, dass es keine Verbindungen zwischen ihm und der Opposition gab, dass der Schaden für meine Gesundheit nicht schwerwiegend war.

Ich habe immer meine Privatsphäre geschützt, deshalb werde ich mich auch jetzt darauf beschränken, zu sagen, dass das Attentat schwere gesundheitliche Schäden, mehrere Operationen, viel Schmerz und Leid verursacht hat.

Es wird ein kleines Wunder sein, wenn ich in einigen Wochen wieder zur Arbeit zurückkehre.

Ich möchte die regierungsfeindlichen Medien, insbesondere diejenigen, die sich im Besitz der Finanzstruktur von G. Soros befinden, bitten, diesen Weg nicht einzuschlagen und nicht nur die Schwere der Gründe für den Mordversuch, sondern auch die Folgen dieses Versuchs zu respektieren.

Und wieder fordere ich sie auf, den bereits bekannten Test von Robert Fico durchzuführen: Wie würden sie sich verhalten, wenn einem der Führer der slowakischen Opposition etwas Ähnliches passiert und der Angreifer eine Person mit Verbindungen zur SMER - Slowakischen Sozialdemokratie - wäre.

Ich habe keinen Grund zu der Annahme, dass es sich um den Angriff eines einsamen Verrückten handelt.

Seit mehreren Monaten teile ich öffentlich mit, dass die Wahrscheinlichkeit eines Attentats auf einen Regierungspolitiker in der Slowakei nahe an der Gewissheit liegt.

Ich habe darüber öffentlich in den Medien und auf Pressekonferenzen gesprochen, ich habe es allen EU- und NATO-Botschaftern in der Slowakei gesagt, ich habe das Thema auch bei mehreren bilateralen Treffen mit meinen Partnern angesprochen.

Vor ein paar Wochen habe ich die Minister in einer Kabinettssitzung sogar gebeten, Situationen mit Menschenansammlungen zu vermeiden.

Nein, ich hatte keine Geheimdienstberichte. Aber meine Erfahrung nach 32 Jahren in der Politik hat mich gewarnt.

In meiner langen politischen Laufbahn habe ich mich immer auf das politische Grundrecht auf eine andere Meinung verlassen, und ich lehne die Politik der einzig richtigen Meinung, die einige große westliche Demokratien heute aggressiv fördern, grundsätzlich ab.

Ich lehne die Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder oder den erzwungenen Export von Demokratie in Länder ab, die beschlossen haben, ihren eigenen Weg zu gehen.

Die Slowakei verfügt nicht über die wirtschaftlichen und militärischen Mittel, um ihre Interessen mit Gewalt durchzusetzen.

Wir müssen uns daher ständig um die strikte Einhaltung des Völkerrechts bemühen und den Mut haben, die Dinge beim Namen zu nennen, egal wie groß ein Land ist, das sie betreffen.

Wenn ein kleines Land wie die Slowakei über eine politische Führung verfügt, die diesen Mut hat, ist seine Position auf der internationalen Bühne nicht immer einfach.

Nicht alle großen Demokratien waren glücklich, als ich die Bombardierung Belgrads ablehnte oder die slowakischen Soldaten aus dem Irak abzog, die Einführung verbindlicher Quoten für illegale Einwanderer blockierte , oder den Vorschlag zur Abschaffung des Vetorechts für EU-Mitgliedstaaten radikal ablehnte.

Eine selbstbewusste, souveräne slowakische Außenpolitik, die sich zwar auf die Mitgliedschaft in der EU und der NATO stützt, aber auf alle vier Ecken der Welt ausgerichtet ist, ist einfach nicht en vogue.

Die Situation in den Beziehungen zwischen meiner politischen Vertretung und den Partnern in der EU und der NATO eskalierte nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, wo wir der Ukraine jegliche militärische Hilfe aus staatlichen Beständen, mit Ausnahme humanitärer Hilfe, verweigerten und wo wir weiterhin grundsätzlich den Frieden dem Krieg vorziehen.

Gerade der Konflikt in der Ukraine hat in der EU und der NATO das Konzept der einzig richtigen Meinung, nämlich dass der Krieg in der Ukraine um jeden Preis fortgesetzt werden muss, um die Russische Föderation zu schwächen, noch weiter erhöht und buchstäblich geheiligt.

Jeder, der sich nicht mit dieser einen verbindlichen Meinung identifiziert, wird sofort als russischer Agent abgestempelt und international politisch ausgegrenzt.

Es ist eine grausame Feststellung, aber das Recht auf eine andere Meinung gibt es in der EU nicht mehr.

Nach dem Sieg bei den Parlamentswahlen im September 2023, als es der SMER-SSD gelang, die vierte Regierung zu bilden, kam es zu Absurditäten.

Die Sozialdemokratische Partei Europas, der die SMER-SSD seit langem angehört, gratulierte ihnen nicht zum Wahlsieg, sondern setzte die Mitgliedschaft der SMER-SSD aus, und zwar nachweislich wegen unterschiedlicher Auffassungen zum Krieg in der Ukraine und unserer Vorbehalte gegenüber der Unterstützung extremer Ansichten in ethischen Fragen.

Während des V4-Treffens in Prag gab es einen - glücklicherweise erfolglosen - Versuch, diese wichtige Struktur der regionalen Zusammenarbeit mit der Begründung aufzulösen, dass die Slowakei und Ungarn unterschiedliche Ansichten zu einigen internationalen Themen haben.

Der Unwille einiger großer Demokratien, das Konzept einer souveränen und selbstbewussten slowakischen Außenpolitik zu respektieren, wurde zum gefundenen Fressen für die slowakische Opposition, die 2020 an die Macht kam, nachdem sie den immer noch ungeklärten Mord an einem Journalisten und seiner Freundin gegen meine dritte Regierung in den Jahren 2016 bis 2020 grob politisch missbraucht hatte.

Die von der Opposition in den Jahren 2020 bis 2023 gebildete Regierung hat sich voll und ganz den Interessen der großen Länder unterworfen und vor allem nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine.

Sie übernahm sofort das Konzept der einzig richtigen Meinung und plünderte buchstäblich die Bestände der slowakischen Streitkräfte, reduzierte die Verteidigungskapazitäten der Slowakei erheblich und schloss sich dem Lager der Länder an, die für eine militärische Lösung des Konflikts in der Ukraine eintreten. Im Gegenzug konnte die slowakische Regierung tun und lassen, was sie wollte.

Zwischen 2020 und 2023 wurde das Strafgesetzbuch in großem Umfang dazu missbraucht, die Opposition zu liquidieren, Oppositionsvertreter wurden angeklagt und ohne Beweise inhaftiert, es gab Fälle von verdächtigen Todesfällen in der Haft.

Als Oppositionsführer wurde ich viermal ohne Angabe von Gründen wegen meiner politischen Aktivitäten angeklagt.

Drei Jahre lang haben wir die EU auf die Situation in der Slowakei aufmerksam gemacht, aber kein einziges Wort der Kritik an der Qualität der Rechtsstaatlichkeit in der Slowakei und an den Machenschaften der Regierung, die das Strafgesetzbuch missbraucht, um die Opposition auszuschalten, wurde geäußert.

Niemand, weder in der EU noch von den Vertretern der einzelnen großen westlichen Demokratien, hat auch nur nach dem Tod des Anwalts Krivocenko, des Generals Lucanský und nach den nachweislich manipulierten Strafverfahren gefragt.

Für die großen Demokratien war es viel wichtiger als die Rechtsstaatlichkeit, dass in der Slowakei politische Kräfte zur Verfügung stehen, die bereit waren und sind, alles zugunsten ausländischer Interessen zu tun, auch wenn es in direktem Widerspruch zu den nationalen Prioritäten der Slowakei steht.

Nach den Parlamentswahlen im September 2023, als die SMER - SSD zusammen mit ihren Koalitionspartnern die vierte Regierung bildete, bekräftigte sie die Politik einer souveränen und selbstbewussten slowakischen Außenpolitik, die sich an allen Ecken und Enden der Welt orientiert.

Die derzeitige Opposition, ermutigt durch die schützende Hand der großen Demokratien in den Jahren 2020-2023, fuhr fort, die Regierung anzugreifen und zu beschuldigen.

Die Opposition wusste und weiß, dass die Förderung des Rechts auf eine andere Meinung und einer selbstbewussten und souveränen slowakischen Außenpolitik in den internationalen Organisationen, in denen die Slowakei Mitglied ist, wenig Unterstützung findet.

Und gleichzeitig machte und macht sie deutlich, dass sie ein Anhänger der verbindlichen Einzelmeinung ist, sie ist für den Krieg in der Ukraine, sie ist für die Abschaffung des Vetorechts, sie betrachtet Russland und China als Todfeinde.

Seit der Wahl im September 2023 gibt es wieder niemanden, der der wachsenden und gut genährten Aggressivität der Opposition den Spiegel vorhält, weder die Medien, noch die Nichtregierungsorganisationen, noch das Staatsoberhaupt, noch Brüssel, noch die NATO.

Körperliche Drohungen gegen hochrangige Regierungspolitiker, wie z.B. gegen die Mitglieder des Nationalrates der Slowakischen Republik Erik Kalinák und seine Frau oder Lubos Blaha, wurden so zum akzeptablen Standard für aggressive Vertreter der Opposition.

Der Hass und die Aggressivität der derzeitigen Opposition, die von den meinungsbildenden Medien, den vom Ausland finanzierten Nichtregierungsorganisationen und leider auch von den internationalen Organisationen geduldet werden, erreichten nach der erfolgreichen Präsidentschaftswahl des Koalitionskandidaten Peter Pellegrini im Frühjahr dieses Jahres ihren Höhepunkt.

Das „Café Bratislava“ greift Regierungsbeamte aggressiv und oft auch körperlich an, die Opposition schickt bezahlte Provokateure zu Nationalfeiertagen, die Verfassungsbeamte grob beleidigen, Schauspieler greifen nach ihren politischen Reden auf Kundgebungen der Opposition Regierungsbeamte bei Theateraufführungen an oder RTVS-Live-Übertragungen werden grob missbraucht.

Die Opposition zeigt weder Respekt vor dem Ergebnis der demokratischen Parlamentswahlen noch vor den Behörden.

Und es sollte auch hinzugefügt werden, dass die SMER-SSD-Regierung nach den Parlamentswahlen im September 2023 keine erwartete Rache für die Eskapaden der Opposition zwischen 2020 und 2023, als sie an der Macht war, durchgeführt hat.

Liebe Freunde, am 15. Mai in Handlova war es kein Anschlag eines Verrückten.

Die Opposition missbraucht die Art und Weise, wie große Demokratien in wichtigen außenpolitischen Fragen eine einzige verbindliche Meinung durchsetzen und die souveränen Positionen kleiner Länder ablehnen.

In der slowakischen Innenpolitik äußert sich das so, dass alle gewalttätigen und hasserfüllten Exzesse gegen die legitime Regierungsmacht auf internationaler Ebene kommentarlos hingenommen werden.

Die Opposition war nicht in der Lage zu beurteilen, wohin ihre aggressive und hasserfüllte Politik Teile der Gesellschaft geführt hat, und es war nur eine Frage der Zeit, bis sich eine Tragödie ereignen würde, denn niemand hat sie dazu gezwungen.

Heute bin ich bereits zu dem Schluss gekommen, dass ich nach dem, was mir am 15. Mai widerfahren ist, als ich mich in Handlova nicht einer Menschenmenge, sondern nur einer kleinen Gruppe freundlich winkender Menschen näherte, voller Wut, Hass und Rache sein sollte.

Die Opposition gegen einen Politiker, mit dem man nicht einverstanden ist, wird nicht dadurch gelöst, dass man ihn erschießt. Ganz im Gegenteil!

Ich möchte meine Überzeugung zum Ausdruck bringen, dass all der Schmerz, den ich durchgemacht habe und immer noch durchmache, etwas Gutes bewirken wird.

Die Menschen konnten mit eigenen Augen sehen, was für ein Horror passieren kann, wenn jemand nicht in der Lage ist, sich demokratisch zu messen und andere Meinungen zu respektieren.

Ich bin auch kein politischer Engel. Ich kann hart sein. Auch die Regierungen, die ich geführt habe, waren und sind nicht perfekt. Sicherlich könnte man vieles anders machen.

Und gerade das Angebot, Dinge anders und besser zu machen, andere Meinungen zu haben, muss die elementare Grundlage eines jeden sinnvollen demokratischen Wettbewerbs sein. Das Angebot kann nicht sein, den Gegner grundlos einzusperren oder böswillig zu töten. Darüber wird die Opposition nachdenken müssen.

Wenn sie so weitermacht wie bisher, wird sich der Schrecken des 15. Mai, den Sie alle praktisch live miterleben konnten, fortsetzen und es wird weitere Opfer geben. Daran zweifle ich nicht, nicht eine Sekunde lang.

Liebe Freunde, abschließend möchte ich den Ärzten und dem medizinischen Personal in Banská Bystrica noch einmal meinen Dank aussprechen: Sie waren großartig. Nicht zu vergessen die Sanitäter in Handlova und der Ambulanzflugdienst. Vielen Dank auch an Sie für alle Unterstützungsbekundungen.

Ich erfahre erst jetzt das Ausmaß dieser Unterstützung, und sie war und ist unglaublich. Ich weiß das wirklich zu schätzen.

Ich glaube, dass sich die Gesellschaft beruhigen wird und dass wir uns bald auf sinnvolle und friedliche Weise treffen werden.

Alles Gute - und lasst uns die Daumen drücken. 
 

Wir haben die (Schein-)Wahl ...

von LePenseur
 
 
Soll man sich an den morgigen "Wahlen" zum Scheinparlament der EU beteiligen oder nicht? Im Gelben Forum gehen die Wogen hoch wegen dieser Frage ... hier mein Diskussionsbeitrag:
 

Lassen Sie es mich mit einem "kulinarischen" Vergleich ausdrücken

Sie sind auf einer Geschäftsreise nach einem Arbeitstag ziemlich hungrig und beschließen daher, ein Restaurant zu besuchen. Sie nehmen Platz und studieren die Speisekarte ...

Welche Gerichte auf dem Menü stehen - darauf haben Sie keinen Einfluß. Sie wissen auch nicht, ob sich nicht hinter einem "Kalbsbutterschnitzerl" bloß ein ziemlich ordinäres Fleischlaberl*) — das nur ganz von fern ein Kalb hat muhen hören — verbirgt. Welche Mogelpackung sich hinter gestelztem Küchenfranzösisch verbirgt. Ob der Wein korkt ... etc. pp.

Bei keinem der angebotenen Gerichte wissen Sie, ob es aktuell gut ist — denn auch wenn Sie beim letzten Mal das Schnitzel zäh und geschmacklos fanden, wissen Sie ja deshalb nicht, ob es diesmal besser, gleich schlecht oder gar noch schlechter ist (vielleicht hatte einer der der Köche Streit mit seiner Frau und verhaut daher jedes Gericht — oder, umgekehrt, war das damals vielleicht der Fall...?)

Der Ober**), den Sie um Rat fragen könnten, wird Ihnen vermutlich auch nicht die Wahrheit sagen, denn der wird vom Restaurantbetreiber bezahlt und vermutlich Anweisung haben, die Bestellungen ein bisserl zu "steuern" .. damit auch Ladenhüter wegkommen).

Sie können theoretisch andere Gäste, die in der Nähe sitzen, fragen, was sie gerade essen und wie's schmeckt — aber wissen Sie, welch perversen oder abgestumpften Geschmack genau dieser Gast vielleicht hat?

Sie können (heutzutage) Ihr Smartphone wegen "Erfahrungsberichten" konsultieren — nur: wissen Sie, ob die Fakes von einer PR-Agentur sind, oder "echt"?

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Legende: der "Ober" im Vergleich sind die Systemmedien; "andere Gäste" die Alternativmedien, die Sie zufällig kennen; "Erfahrungsberichte" die Meinungsumfragen, Wahlomaten etc.

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Fazit: Sie sind weitestgehend dem Zufall ausgeliefert. Im Restaurant bei der Bestellung ebenso wie in der Wahlkabine beim Ankreuzen.

NUR: was wäre denn die Alternative für Sie? Nicht ins Restaurant zu gehen und lieber zu hungern? (Dafür "sicher" sein, keinen Durchfall oder Brechanfall zu erleiden! Sättigt Sie das?)

Sie können natürlich einwenden: essen muß man, sonst verhungert man irgendwann. Wählen "muß" man nicht.

Gegeneinwand meinerseits: wenn Sie nie wählen, dann wählen die andern für Sie, oder, um bei Vergleich zu bleiben: Sie werden zwangsernährt, weil Sie entkräftet umgefallen sind (okay, jeder Vergleich hinkt ...)

Im Klartext: was haben Sie davon, die Kräfteverteilung zwischen ganz, halb und gelegentlich fast überhaupt nicht durchgeknallten Polit-Astlöchern dem Gutdünken anderer, die Sie gar nicht kennen, zu überlassen? Würden Sie etwa im Restaurant dem Herrn am Nebentisch die Wahl überlassen, ob Sie Schnitzel oder Rindsroulade vorgesetzt bekommen — oder gar was nachhaltig "Veganes"?

Nein, sorry, da wähle ich mir mein Unglück doch lieber selber ...

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P.S.: weil Sie die Zahl der Nichtwähler 1933 wissen wollten: es waren 11,26% der Wahlberechtigten. Und - was hat's ihnen genutzt ...?


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*) für Piefkes: Frikadelle, Boulette — nur daß in Österreich sogar ein Fleischlaber vermutlich schmackhafter ist *schnell wegduck* ...

**) für dieselben: hat nix mit Skat zu tun, sondern ist in Wien der "Oberkellner", zu dem traditionell jeder Kellner, der nicht gaaanz grün hinter den Ohren ist, von den Gästen ehrenhalber befördert wird: "Herr Ober, bitte zahlen ..."
 

Samstag, 8. Juni 2024

Empfehlung zur Europawahl

Gastkommentar
von Nereus
 
 

Es ist die einzige Möglichkeit des Steuerviehs überhaupt noch ein Zeichen zu setzen. Also bewegt den Hintern, egal ob die Opposition gesteuert oder echt ist. Die Dinge sind nie so klar, wie sie angeblich scheinen. Es spielt auch keine Rolle, ob das Parlament Befugnisse hat oder nicht, es geht hier - wie fast überall - um Psychologie.

Das sind die Fakten und daraus leitet sich ab, was uns bevor stehen könnte. Und es sollte niemand glauben, das die Ereignisse im Nahen Osten nichts mit den Realitäten in Absurdistan zu tun hätten.

Die Anordnung des Internationalen Gerichtshofs, das Blutbad in Rafah zu stoppen, und die Bemühungen des Internationalen Gerichtshofs, Haftbefehle für die Verhaftung hochrangiger israelischer Führer wegen Serienkriegsverbrechen in Gaza zu beantragen, versetzten die israelisch-amerikanische Truppe erwartungsgemäß in hysterische Raserei.

Der Kern der Angelegenheit betrifft die wahren Herren und Manager des Imperiums des Chaos und der Plünderung – viel mehr als ihre bescheidenen Abgesandten. Die Herren können nicht zulassen, dass irgendeine Institution ihren Einfluss auf das offizielle Narrativ lockert.

Das offizielle Narrativ lautet: „In Gaza gibt es keinen Völkermord“ und es wurden keine „roten Linien“ überschritten. Dies ist das offizielle Diktat des kollektiven Westens. Es sind keine Verstöße zulässig. Sie werden zu verfassungswidrigen Extremen greifen, um eine totale narrative Kontrolle durchzusetzen, mit einer eisernen PR-Operation, um den ganzen Planeten Schicht für Schicht in Propagandastarre zu hüllen.
..
Es ist auch kein Wunder, dass der Völkermord im Gazastreifen eine erneute antikoloniale Welle in der gesamten globalen Mehrheit ausgelöst hat.
Dennoch reicht das nicht aus.
Niemand stoppt den Völkermord tatsächlich.
Das wäre praktisch nur möglich, wenn man Israel eine verheerende militärische Niederlage zufügen würde – wobei die Sieger die Bedingungen der Kapitulation diktieren würden.
Das ist nicht machbar – zumindest noch nicht – und trägt dazu bei, dass die biblischen Psychopathen glauben, sie könnten mit allem davonkommen.
..
Andrea Zhok ist Professor für Ethische Philosophie an der Universität Mailand und einer der bedeutendsten unabhängigen italienischen Intellektuellen.
Zhok führt uns weiter in die – entsprechend tragische – Sackgasse, mit der der kollektive Westen derzeit rechnet.

Der Westen unter dem Hegemon, sagt er, habe immer nur einen Plan A gehabt. Es habe keinen Plan B gegeben.
Das impliziere, dass der Westen weiterhin alle Formen des Teilens und Herrschens gegen die großen eurasischen Mächte – Russland, China und Iran – anwenden werde. Zhok stellt zu Recht fest, dass Indien im Wesentlichen unter Kontrolle ist. Das ist das Scheidewegsszenario, in dem wir uns gerade befinden.
Mit Blick auf die Zukunft handelt es sich entweder um einen offenen heißen Krieg oder um eine Reihe hybrider Kriege zwischen Großmächten und ihren Vasallen – im Wesentlichen um den Dritten Weltkrieg.

Zhok zeigt, wie der Westen unter dem Hegemon nun davon besessen ist, „systemische Wunden“ zu schaffen, die zu zyklischer Zerstörung führen können. Um diese „Wunden“ zu öffnen, gibt es im Wesentlichen zwei Verfahren:
Krieg und Pandemien.
Er argumentiert, dass nur „ein neuer Horizont der Menschenopfer“ in der Lage sei, die „ultimative Wahrheit“ des Westens weiterhin auf tönernen Füßen stehen zu lassen.

Quelle: https://thecradle.co/articles/supporting-genocide-to-halt-multipolarity

 Und nun der nötige Klartext direkt aus der Giftküche.

Heute habe ich mir ein ausführliches Interview mit einem ehemaligen IDF-Geheimdienstoffizier angehört. Seine Position war klar:
„Wir streben“, sagte er, „einen Weltkrieg an“.

Israel sollte sich daher nicht davon abhalten lassen, einige der radikalsten Maßnahmen umzusetzen, da sein Handeln rückwirkend am Kontext des bevorstehenden brutalen Weltkonflikts gemessen wird.

Auf dieses Endziel lassen auch alle Verlautbarungen der europäischen Geistesgestörten schließen.

[[kotz]]

Zeigt diesen bösartigen Kreaturen wenigstens mit einem Kreuz auf dem Wahlzettel gegen das aberwitzige Kriegsgeschrei, das Ihr sie verachtet.

 

Spelling Matters

by  Meme Dept.  




EinMannheimer Verwirrtheiten

von LePenseur
 
 
Der schätzenswerte Satire- und Politnachrichtenblog (in Schland wächst zusammen, was zusammen gehört) Politplatschquatschprognostiziert mit bestürzender Genauigkeit, wie das EinMannheimer Stechen ausgeht:
Der Krug geht nicht zum Wasser

Auch in diesem Fall hoffen alle, dass es ausreicht, verbal "Konsequenzen" anzukündigen, weil der Anlass für all die Aufregung zweifellos innerhalb der nächsten Woche vollkommen verschwunden sein wird. Schon jetzt sind sicherlich viele Menschen überzeugt, dass in Mannheim ein psychisch Kranker einen Polizisten angegriffen - mehr wird von der ganzen Tragödie am Ende nicht übrigblieben.

Schon wer "politischer Islam" sagt, hat die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung festgelegt, stellt sich außerhalb der Gemeinschaft der Demokraten. Man kann diese Dreistigkeit empörend finden, muss aber bewundern bemerken, dass diese Strategie noch immer aufgeht.

Über ein Thema, das totgesagt wurde und doch quicklebendig ist: Maß und Messer: Warum es das Wort "Messergewalt" vor 2005 gar nicht gab

Ist doch ganz eindeutig: psychisch krank — so ist's doch!


Ist es auch Wahnsinn, hat es doch Methode!

von Deliberator  Austriacus


Wer diese unfähigen, korrupten, an ihren fett dotierten Posten klebenden Idioten als solche bezeichnet und damit kenntlich macht, wird von einer servilen "Justiz" wegen Majestätsbeleidigung zu 11.000 Euro Strafe verknackt —wohingegen Messerstecher und Vergewaltiger aus der "Goldstücke"-Riege mit Bagatell- und Bewährungsstrafen gehätschelt werden: eine dreiste Politjustiz, die nur mehr zum Kotzen ist!


So, genau so geht "Rechtsstaat" in einer woken Linsdiktatur! Man kann nur beten, dass die Darsteller dieser Schmierenkomödie irgendwann von einem jenseitigen Gericht oder einer karmatischen Konsequenz das Urteil für ihre Niedertracht präsentiert bekommen. Denn nach solchen "Urteilen" wie jüngst in Detmold von einer ordentlichen Justiz, die faktisch längst in korrumpierter Unordnung darniederliegt, noch Besserung zu erwarten, kann man wirklich nur mehr als "Wünsche an den Weihnachtsmann" bezeichnen!


Freitag, 7. Juni 2024

NATO schafft „Landkorridore“ in Europa für US-Soldaten

von Helmut
 
 
Ein Bericht von Thomas Oysmüller
Jahrgang 1990, studierte Philosophie und Sozialwissenschaften, ist freier Journalist.

 

Die NATO bereitet die Entsendung von US-Truppen an die Ostfront vor und schafft dafür die Logistik. Ein aktueller Bericht zeigt, wie weit die Kriegsvorbereitung bereits ist.

Die NATO hält weiterhin am Eskalationskurs fest. Während Gerüchte sagen, dass Frankreich bald die Entsendung von Truppen verkünden wird, schicken auch die USA mehr Soldaten nach Europa – Richtung Russland. Dafür arbeitet die NATO an „Landkorridore“ durch Europa.

Deutschland im Visier

Konkret geht es um die Entsendung amerikanischer Truppen an die EU-Russland-Fronten im Falle eines umfassenden Konflikts mit Russland. Entsprechende Details wurden von Beamten an den britischen Telegraph weitergegeben. Der Schritt kommt nur kurz nach der großen NATO-Übung „Steadfast Defender“. Die Übung endete am 31. Mai und war offenbar eher Generalprobe als Übung. Außerdem zeigen die militärischen Pläne, den Status der EU: Man ist nicht viel mehr als ein US-amerikanisches Protektorat.

Denn nun richtet man „Landkorridore“ ein, um die Verlegung von US-Soldaten durch Mitteleuropa zu beschleunigen und bürokratische Hürden abzubauen. Damit könne man „schnell reagieren“, falls Russlands „aggressives Vorgehen in der Ukraine nach Westen ausufert.“ „Alles ist so angelegt, dass die nötige Widerstandsfähigkeit vorhanden ist – Robustheit, Reserven und auch Redundanzen“, sagte Generalleutnant Alexander Sollfrank, der Chef des Joint Support Enabling Command der NATO, gegenüber Telegraph.

Die Routen der NATO sind bereits abgesteckt. Hier die wichtigsten Punkte des Telegraph-Berichts, der zeigt, wie weit die Kriegspläne bereits sind:

Der Plan sieht vor, dass die US-Truppen in niederländischen Häfen landen und dann mit dem Zug durch Deutschland nach Polen reisen. Hinter den Kulissen werden Vorkehrungen getroffen, um die Routen zu anderen Häfen zu verlängern, damit die Moskauer Streitkräfte diese Logistik nicht abschneiden können.

Sollte die NATO-Zugverbindung aber doch zerstört werden, durch Sabotage oder russischen Bomben, wird man auf Häfen Italien, Griechenland und der Türkei ausweichen. Denn die Häfen in den Niederlanden, Deutschland und im Baltikum gelten als besonders anfällig für russische Raketenangriffe.

Von den italienischen Häfen aus können die US-Truppen auf dem Landweg durch Slowenien und Kroatien nach Ungarn verlegt werden, das an die Ukraine grenzt. Es gibt Pläne, Truppen von türkischen und griechischen Häfen durch Bulgarien und Rumänien zu verlegen. Und auch über Häfen in den Balkanländern, über Norwegen, Schweden und Finnland.

Dies geschieht inmitten von Warnungen führender NATO-Mitglieder, dass sich die westlichen Regierungen auf einen Konflikt mit Russland in den nächsten zwei Jahrzehnten vorbereiten sollten. Seit die NATO-Führung beschlossen hat, 300.000 Soldaten für die Verteidigung des Bündnisses auszubilden, haben die Logistikrouten höchste Priorität.

Angesichts der Warnungen, dass die NATO nur 5 Prozent ihrer Luftverteidigungsmittel zur Verfügung hat, um ihre Ostflanke zu schützen, zeigt sich Generalleutnant Alexander Sollfrank, Chef des NATO-Logistikkommandos, besorgt: „Wir haben festgestellt, dass Russland ukrainische Logistikbasen angegriffen hat. Offensichtlich sind riesige Stützpunkte wie in Afghanistan und im Irak nicht möglich, weil sie sehr früh im Konflikt zerstört werden.“

 „British troops exercise in Estonia as part of the NATO’s eFP (Enhanced Forward Presence)“ by Defence Images is licensed under CC BY-NC-SA 2.0.

 

Schon im letzten Jahr hat dieser Autor seine Betrachtungen publiziert:

Die NATO und Österreich

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Ich habe es bereits gesagt und ich wiederhole es:

Ich bin überzeugter Österreicher und liebe mein Vaterland, obwohl ich schon seit mehr als zwei Jahrzehnte in Siebenbürgen lebe. Unser Staatsfeiertag ist mir wichtig, und der wird auch jedes Jahr – zusammen mit anderen - hier in Siebenbürgen würdig gefeiert. Mein Verhältnis zu meiner Abstammung wird sich nie ändern, auch, wenn ich mit der Politik der Regierung schon seit Jahren gebrochen habe. Ich lebe hier in Siebenbürgen als Österreicher und bin auch als solcher akzeptiert, und als Österreicher wird man mich einmal hier begraben.

Sollte aber der Fall eintreten, dass Österreich ein Vollmitglied der NATO wird, dann werde ich meine österreichische Staatsbürgerschaft, die ich seit mehr als sieben Jahrzehnte habe, zurückgeben. Lieber lebe ich dann als Staatenloser in dem Land, das geht ja auch.

Aus dem einfachen Grund, weil mich dann der österreichische Staat betrogen hat. Ich habe mich zu einer Kommandoeinheit freiwillig gemeldet, um meine Heimat besser verteidigen zu können. Auch meinen beiden Söhnen habe ich geholfen, mit ihrem Militärdienst dem österreichischen Vaterland zu dienen. Aber für das alles gab es eine prinzipielle Voraussetzung von meiner Seite:

Militärdienst, ja, jederzeit ... aber nur in einem neutralen 
Staat und niemals in einem NATO-Staat.
 

Schauspieler-Gagen...

von kennerderlage
 
 
Die meisten glauben, dass Tom Cruise von allen Schauspielern am meisten bekommt — dem ist aber nicht so...

 

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (142)

 
 

 
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Asylbetrug und seine Folgen

von LePenseur
 
 
„Es ist ein Produkt des politisch gewollten Kontrollverlustes über unsere Grenzen.“ Eine leider äußerst zutreffende Feststellung von Dr. Alice Weidel im Bundestag:
 

Deutschland schafft sich ab, befand schon vor Jahren Thilo Sarrazin. Inzwischen, so muß man konstatieren, ist die Abschaffung weitgehend abgeschlossen: eine durch politischen Aberwitz taumelnde Wirtschaft, verrottende Infrastruktur, Bandenkriege in Großstädten, die Justiz und Polizei von den Politgangstern an der Macht (auch wenn's bloß eine relative dieser Satrapen transatlantischer Strippenzieher ist) instrumentalisiert und gefügig gemacht.

Ein Trauer- und mittlerweile schon Schauerspiel eines failed state, wie man ihn eher in Bananenrepubliken vermutet hätte als im korrekt-pedantischen, wohlorganisierten Deutschland. Aber das ist weitgehend schon Vergangenheit ...

Die Stimmung ist offensichtlich gekippt

von Grantscherben


Die Meldungen der letzten Tage klangen bekannterweise auch nicht gerade nach Friedensbemühungen: Von der Leyen mit ihren 900.000 Reservisten und jetzt noch die NATO mit ihren 300.000 Soldaten sowie die Atomangriff-Frühwarnsysteme, die außer Gefecht gesetzt wurden. 
 
Der Westen begibt sich mit einem Flammenwerfer in ein Munitionsdepot — und das könnte, vorsichtig ausgedrückt, mit einem Fiasko enden. 
 
Grundlage dieser Sondersendung von Thomas Röper und Horst Stein ist ein Interview mit dem russischen Senator Dimitri Rogosin:
 

Die Stimmung der Russen über die Politik der ständigen Eskalation seitens des Westens kippt und es werden klare Worte gesprochen, was eine Stationierung von NATO-Truppen in der Ukraine für diese bedeuten wird. Die Ansagen haben sogar Thomas Röper überrascht: 
Da diese Stimmung vor Ort schon für mich, der ich in Russland wohne und auch Kontakte zu Soldaten habe, überraschend und auch durchaus schockierend war, habe ich dieses Interview sofort veröffentlicht, denn es zeigt, mit welchem Feuer die westlichen Politiker spielen, was aber offenbar niemandem im Westen klar ist.
Das klingt alles nicht gerade beruhigend.