von Fragolin
Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur
Pflicht.
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Die Politik in Tirol
hat einen offensichtlich kriminellen Betrüger ohne jede
Ausschreibung mit der PCR-Testung beauftragt. Und jetzt kommt langsam
raus, dass hunderttausende Testungen möglicherweise vollkommener
Fake
waren.
Der Sinn von Tests
und Masken ist anscheinend nicht, das Virus zu stoppen, sondern sich
am Virus dumm und dämlich zu verdienen. Wer so an der Pandemie
verdient und Millionen abgreift, hat keinerlei Geschäfts-Interesse
an niedrigen Inzidenzzahlen und leeren Krankenhäusern.
Aber wenn genau
diese Politgestalten, die sich von solchen mutmaßlichen Betrügern
die Zahlen liefern lassen, uns erklären, was wir tun müssen, um die
Pandemie zu beenden, dann glauben wir denen das ganz fest und
erklären jeden, der was anderes sagt, zum Covidioten. Denn die haben
natürlich ein vitales Interesse an einer schnellen Beendigung der
Pandemie und damit ihrer Millionengeschäfte...
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„Er soll unser
Passierschein in die Freiheit, in die neue oder alte Normalität
sein: Der Grüne Pass.“ Also frohlockt Klaus Herrmann im
gestrigen Newsletter der „Krone“. Nur um nach einem kurzen Abriss
der innereuropäischen Melange aus unterschiedlichen
Herangehensweisen der Nationalstaaten sorgenvoll zu fragen:
„Also wird er
sicher kein Freifahrtschein. Wann wir wohl einen solchen endlich
wieder bekommen?“
So, liebe Leute,
geht Sprachmanipulation der Medien. Wir sollen nicht nur einen
„Passierschein in die Freiheit“ untertänigst beantragen dürfen,
nein, wir müssen uns auch fragen, wann wie endlich wieder einen
solchen bekommen.
Wieder?
Wir brauchten bisher
keinen, also brauchen wir auch keinen wieder. Unser
Passierschein in die Freiheit nennt sich Verfassung, und die muss ich
weder beim Friseur noch im Kino vorzeigen, denn sie ist allgemein und
auf dem gesamten Staatsgebiet für alle Staatsbürger und denen
Gleichgestellte in vollem Umfang gültig. In einem freiheitlichen
demokratischen Rechtsstaat gilt: Grundrechte sind Grundrechte sind
Grundrechte. Und keine Privilegien, die man sich
durch herdenkonformes Verhalten, Loyalitätsbeweise und
untertänigstes Begehr verdienen darf. Weiß man das in den
Redaktionen unserer Qualitäts- und Boulevardmedien nicht, hat man es
im Freudentaumel um die Förder- und Inseratenmillionen aus dem
Bundeskanzleramt vergessen oder, was natürlich eine ganz miese
Verschwörungstheorie und rechtsrechtes Hassgeschwurbel ist,
ignorieren sie es bewusst und manipulieren ihre Konsumenten gezielt
durch geschicktes NLP und unterschwellige Fake-Botschaften?
Die Medien haben
sich gerade wieder einmal als die wahre Stütze der Demokratie
abgefeiert. Dass sie in Wahrheit nur die historischen Nachfolger der
Herolde der Mächtigen sind und auch in Diktaturen immer eine der
größten Stützen waren, sich also die Gleichung Medium = Garant für
Demokratie nicht zwingend ausgehen muss (was auch seit Goebbels und
Aleksandrov empirisch ausreichend belegt ist), vergessen sie
natürlich zu erwähnen. Dass in einem Punkt die Medien in der DDR
sogar ehrlicher waren als bei uns heute, setzt dem ganzen nur noch
ein kleines Narrenkäppchen auf: das „Neue Deutschland“ bekannte
sich damals sogar auf der Titelseite täglich dazu, das „Zentralorgan
der SED“ zu sein. Heute verstecken sich die Zentralorgane der
Parteien hinter einer „Pressefreiheits“-Camouflage.
Strache hat davon
geträumt, die „Krone“ an eine „schoafe“ Marionette zu
verkaufen. Und während ihn dafür vorherum alle brüllend mit faulen
Eiern bewerfen durften, kaufte die Anteile eine Marionette der
Kurz-Truppe. Und erklärt uns heute dafür, dass wir so einen
seltsamen grünen Persilschein wieder brauchen.
So geht Medien und
Demokratie.
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Zitat zum Tage,
heute aus einem Kommentar eines Unbekannten bei Reitschuster
amputiert:
„Das höchste
Gericht, das die Verfassung (GG) schützen soll, hat sie vor ein paar
Tagen abgeschafft mit dem Argument, es gäbe Wichtigeres.“
Hat sich für die
Kanzlerin der Herzen im besten Schland aller Zeiten, in dem man sich
gut und gerne hinters Licht führen lässt, die Installation eines
Getreuen in der Bundesverfassungsparteizentale doch gelohnt, denn
dieses folgt damit nur der operativen Rechtsauffassung, die die
pommersche Raute seit spätestens 2015 ganz unverhohlen vor sich her
tägt – es gibt Wichtigeres für Merkel als das Grundgesetz und den
Pöbel, der glaubt, unter dessen Schutz zu stehen.