Samstag, 7. Dezember 2013

»Der Friedensnobelpreisträger ist tot«

... betitelte Karl Eduard gestern einen seiner genialen Artikel, und wir wollten uns wie er schon am Gedanken aufrichten, daß ein toter Friedensnobelpreisträger zwar doch irgendwie eine Tragödie ist, aber im Falle Backaromas zugleich von einem großen Schritt für die Menschheit gesprochen werden könne, denn Joseph Robinette »Joe« Biden, Jr., kann es denkmöglich nicht schlechter machen, und dann entdeckten wir ... ... aber lassen wir doch Karl Eduard selbst zu Wort kommen:
Nein, nicht Barack Obama, obwohl auch das ein Grund zum Feiern wäre. Sondern Nelson Mandela, dessen ANC Feinde bewegungsunfähig machte, ihnen Autoreifen um den Hals legte und diese dann anzündete. Sein Tod macht den Blogwart betroffen und sehr, sehr traurig. Und natürlich hatte der Führer des ANC, Nelson Mandela, nichts mit dieser Praxis zu tun, niemals hat er selbst Menschen die Sehnen zerschnitten, um sie dann qualvoll verbrennen zu lassen. Das hat für ihn seine Frau erledigt. Winni Mandela. Denn er selbst saß ja ihm Apartheid – Gefängnis der Weißen. Die wiederum haben ihm auch nie einen brennenden Autoreifen um den Hals gelegt, diese verfluchten Scheusale. Sie hätten es aber getan, wenn sie es getan hätten. Weshalb es gut ist, daß dieses Regime hinweggefegt wurde. (Hier weiterlesen)
LePenseur räumt ein, daß der Artikel von Karl Eduard keineswegs die Mehrheitsmeinung unserer Systemmedien spiegelt (respektive fokussiert, zeitigt, oder was auch immer), und überhaupt mit voller Berechtigung auf »Karl Eduards Kanal« unter dem Tag »Zynisch und menschenverachtend« rubriziert ist. Denn auch LePenseur findet, daß (hier sei das Online-Lexikon »Wikipedia« zitiert)
Necklacing (engl. necklace „Halskette“) bzw. Halskrausenmethode bezeichnet eine Form von Lynchjustiz. Dem Opfer wird ein mit Benzin getränkter Autoreifen um Hals und Arme gehängt und angezündet. Dabei verschmilzt das brennende Gummi mit dem Körper zu einer brennenden Masse, sodass das Opfer kaum gelöscht werden kann. Diese Art der Tötung gilt als besonders grausam, da der Todeskampf bei vollem Bewusstsein geschieht und rund 20 Minuten dauert, bis das Opfer an den Brandfolgen stirbt.
Diese Praxis wurde vor allem während des Kampfes der schwarzen Bevölkerung gegen die südafrikanische Apartheidspolitik in den 1980er und 1990er Jahren bekannt. Sie wurde in den Townships gegen vermeintliche Spitzel der damaligen Machthaber angewendet.
mit Fug und Recht als »zynisch und menschenverachtend« angesehen werden kann. Und vielleicht kann es auch als zynisch und menschenverachtend angesehen werden, wenn unsere Systemmedien jetzt den nunmehr verstorbenen langjährigen Führer dieser Verbrecherbande ANC, die vor ihrer Machtergreifung obige Methoden (und viele andere) anwandte, um an die Macht zu kommen, und nach ihrer Machtergreifung schleunigst einen großen, reichen Staat mit blühender Wirtschaft und — für afrikanische Verhältnisse — geradezu exorbitantem Lebensstandard in ein korruptes, von kriminellen Banden terrorisiertes Armenhaus verwandelte, in den Himmel loben.

Es ist das etwa so zynisch und menschenverachtend, wie wenn irgendwelche Jung-Journaillisten mit Che-Guevara-Leibern herumrennen. Und noch weit zynischer und menschenverachtender, als wenn angebliche Neonazis drei Bier bestellen. Nur daß die dafür hinter Gitter kommen — wohingegen das Che-Guevara-Leiberl-tragende Gesox in unseren Systemmedienredaktionen ... ... ach, lassen wir's, es bringt nix ... ...

Kommentare:

Lux hat gesagt…

Ich frage mich, wie man im Krieg mit Verrätern umgehen und sich vor ihnen schützen soll?
Ist es nicht legitim, sie mit aller Härte zu bestrafen?
Was sollen also diese Vorwürfe?

DocGermanicus hat gesagt…

Nur weil sich Widerstand in Deutschland auf Demotransparente, Mahnwachen; Stammtischgeschwätz und Protestwählertum beschränkt, sollte man nicht davon ausgehen, dass das andere ebenso halten.