Samstag, 7. Juli 2018

Wer hetzt — und wer nicht


Auch einem Andreas Unterberger kann irgendwann mal der Kragen platzen. Bspw. jetzt mit dem sogen. »Identitären-Prozeß« in Graz — einem Justizskandal (präziser: Staatsanwaltschafts-Skandal) der Sonderklasse.
In Österreich wird sehr viel gehetzt – besonders gegen alles, was nicht links ist, gegen alles, was die Regierung tut. Das bringt einen oft zur Weißglut, wenn es maßlos und aggressiv übertrieben ist. Freilich sollte man diese Hetze immer im Sinne des Voltaire zugeschrieben Zitats zu akzeptieren versuchen: "Ich missbillige, was du sagst, aber würde bis auf den Tod dein Recht verteidigen, es zu sagen." Unerträglich wird es nur, wenn üble Aussagen von einem Staatsanwalt kommen, dem dieser Staat ja das Recht in die Hand gegeben hat, Menschen auch ohne Urteil massiv zu schaden. Was jetzt rund um den Grazer Identitären-Prozess offenbar der Fall ist.

Höchste Justiz-Funktionäre sagten mir dieser Tage beschwichtigend: "Regen Sie sich nicht auf, der Prozess in Graz endet eh zu 99 Prozent mit einem Freispruch, spätestens in der Instanz."

Ich fasse es nicht. Solche Aussagen sind doch noch viel mehr Grund, in Zorn zu geraten! Ein linker Staatsanwalt kann also einfach konsequenzenlos Leute auf Monate, wenn nicht länger durch eine gewaltige Strafdrohung aus dem Verkehr ziehen und mit gigantischen Kosten bestrafen (die Anwaltskosten werden ja auch bei einem Freispruch nicht annähernd voll ersetzt), ohne dass es ein echtes Delikt gegeben hätte. Und manche Leute halten das für in Ordnung.
(Hier weiterlesen)
Wer die — obwohl oft bis zur Unkenntlichkeit beschönigt und zensiert! — Meldungen verfolgt, merkt schnell, wer hetzt: praktisch ausschließlich die Linken und selbsternannten »Guten«. Was man durch im Geschwurbel der Medien, das sich als »Berichterstattung« zu bezeichnen wagt, allerdings nie lesen und hören wird. Weil die Medien fast durch die Bank links & grün eingefärbt sind.

Warum die (wirklichen!) Liberalen, d.h. Libertären, und Konservativen noch immer nicht begriffen haben, daß der Augiasstall vorrangig bei der Mediendominanz  der Linken und »Guten« angegangen gehört, ist unverständlich. Offenbar sind die meisten ebenso feig wie naiv, und fürchten »bad press« (oder angezündete Autos). Was bei Erfahrungen, wie sie z.B. ein Sarrazin machen mußte, oder schon eine Menge von AfD- und FPÖ-Politikern, nicht ganz unverständlich ist, aber durch bloß duldendes Hinnehmen und Mundhalten auch nicht besser werden wird ...


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das alles ist mir spätestens seit Silvester 2015 klar.

Aber was ist zu tun?
Seit Jahren grassiert hier die Konjunktivitis.

"Jemand sollte mal...."
Sicher; aber wer, wenn nicht Du?

Alle liberalen Linken und Konservativen müssen zusammenfinden. Auch die Rechten dürfen dabei nicht fehlen.
Man hat ja ein gemeinsames Ziel und das Fell des Bären wird erst dann verteilt, wenn er erlegt ist.

Was fehlt, ist ein gemeinsamer Kristallisationspunkt, an dem unwillige und enttäuschte Bürger ohne eigene politische Energie, Pegida, AfD und die Identitären gemeinsam wirken können.

Jede dieser einzelnen Gruppe ist für sich allein zum Scheitern verurteilt.
Einzig die AfD kann bisher politische Erfolge vorweisen, welche allerdings bei weitem nicht reichen werden, das Ruder in diesem Staat, der im linksdrehenden Spiralsturz abwärts taumelt, herumzureißen.

Ferner bedarf es einer physisch auftretenden Truppe, die sich überall Antifa-Terroristen oder auch nur den alternden antideutschtümelnden Gewerkschaftstouristen entgegenstellt.
Wir dürfen die Straßen nicht dem Linksextremismus überlassen.
Flagge zeigen!

Sollten wir aufgrund fehlender Eier bei unserer Jugend eine solche Einheit nicht mehr zusammenbekommen, ist unser Land eh verloren.
Egal, in welche Richtung die politische Reise mal geht; Kätzchenbildchensammlern oder Jungs, die leise weinend im Zelt zusehen, wie ihre Freundin vergewaltigt wird, wird man auch später eine starke Nation wieder aus den Händen nehmen.

Was also fehlt, ist eine gemeinsame Richtung und ein Schlachtplan.
Teilnehmer, Wut und Intelligenz sind ausreichend vorhanden.
Nur der Schwur fehlt.


Gero

Anonym hat gesagt…

Das wirklich entmutigende an der Situation ist, daß solche Postings wie das meines Vorschreibers nie irgendwo eine Resonanz finden.
Auch und gerade nicht bei denen, die wortreich seit Jahren wehklagen.

Egal, wem man Zusammenarbeit anbietet.........der Adressat bleibt stumm. Immer.
Manchmal denke ich, die Zerschlagung unserer Nation erzeugt in den einschlägig bekannten Köpfen des verbalen Widerstandes nur eine Art Orgasmus, der sich nach der eigenen intellektuellen Selbstbefriedigung durch schöne Wortwahl und ausgefeilte Sätze einstellt und den man möglichst oft wiederholen möchte.
Und bloß nichts ändern!

Währenddessen marschieren Millionen Fremdlinge durch unser Land zu den Leistungsabgabestellen, die eigentlich für unsere Leute gedacht waren und scheren sich einen Dreck um die Eigentümer dieses Landes und deren Kultur und Erwartungen an neue Bürger.

Deswegen deprimiert mich auch diese Seite mehr, als sie mich aufbaut.
Ich mag das alles nicht mehr hören.
Schon gar nicht von Leuten, die regelmäßig abtauchen, wenns ernst wird.