Donnerstag, 7. September 2017

Der Religionswissenschaftler Michael Blume ...

... sieht den Islam vor großen Veränderungen. Einer seiner Thesen: Immer mehr Gläubige der jüngeren Generationen lösten sich von der Religion. Viele andere hätten Probleme, den Islam, wie er heute ist, mit ihrem Leben in Einklang zu bringen. Im Interview mit FOCUS Online erläutert Blume seine wichtigsten Thesen.
Durch die Blume gefragt: was nimmt der? Nun, ohne Zweifel: was Michael Blume beschreibt, die resignierende — oder auch durchaus bewußt als Abgrenzung vollzogene — Abwendung vernünftiger Menschen muselmanischer Herkunft von ihrer Steinzeit-»Religion« (beim Islam weiß man nie, ob man dazu »Religion«, oder nicht doch zutreffender »totalitäre Unterdrückungsideologie« sagen soll), die wird schon vorkommen. Aber nicht als Massenphänomen, das uns jetzt in Sorge versetzen sollte, der Islam käme uns demnächst wegen Mitgliederschwunds abhanden!

Die FOCUS-Leser sehen das durch die Bank ebenso, wie bspw.
Paul Lange 
18 Prozent der hier geborenen Türken...
...verweigern den Handschlag? Na, das nenne ich mal gelungene Integration. Hier aufgewachsen, 10 Jahre das Schulsystem durchlaufen, und trotzdem immer noch der mittelalterlichen Religion ihres Propheten verpflichtet. In den 80ern gab es reihenweise hübsche Türkinnen in engen Jeans auf unseren Straßen, während nur die alten Weiber mit Kopftuch und Schürze über der Hose rumgelaufen sind. Heute laufen die jungen Frauen mit langen Mantel und Kopftuch durch die Gegend. Da weicht meine Expertenbeobachtung doch ganz erheblich von der des Herrn Experten ab.

Ralf Noske 
Der Autor sollte sein
Büro verlassen und in Schwerpunktgegenden auf die Straße gehen. Und dann sollte er in die Herkunftsländer fahren. Dann wird er sich von seinen links liberalen Wunsch-vorstellungen verabschieden.

Ralf Margrandner  
Wenn dem so wäre
Wo bitte sind dann die abertausenden Demonstranten gegen des islamistischen Terrorismus? Man erinnere sich. Es kamen 200? Wenn Erdogan hier auftritt kommen zehntausende die wie verklärt die Fahnen schwingen und Dritt-/Viertgenerations-türkinnen die plötzlich wieder verschleiert sind. Der Experte ist entweder blind oder er trifft nicht die Wahrheiten. Ich glaube das nicht was er sagt. Es ist eine Ideologie und kein Glaube. Und die hat man oder hat sie nicht. Ob mit oder ohne Gebet.

Eike Hillen  
Wirklich?
Ich halte diesen Bericht für Augenwischerei. Wenn der Autor tatsächlich der Meinung ist, daß es einen “wachsenden Anteil von Frauen“ gibt, die sich dem Kopftuch verweigern, dann paßt das in keiner Weise zu den Erfahrungen die ich in meiner norddeutschen Heimatstadt mache. Es laufen deutlich MEHR Mädchen und Frauen mit Kopftuch rum als früher. Darunter auch viele junge Mädchen.
Fast möchte man einen Satz der  Hippie-Zeit adaptieren: »Stell dir vor, es ist Regierungspropaganda, und keiner nimmt's ernst ...«





Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wie bitte, der Herr Blume hegt hier eine "links-liberale Wunschvorsteollung"??? Das ist unlogisch. Sonst lese ich immer, nicht zuletzt in diesem Blog, die größten Fans des religiösen Islams seien die Linken! Gemäß dieser Logik müsste es also eine Wunschvorstellung der rechten Islamkritiker sein, was Herr Blume hier beobachtet.

Le Penseur hat gesagt…

Cher Anonym,

hier unterliegen Sie einer nicht untypischen Wahrnehmungsstörung! Die — vermutliche — Wunschvorstellung der »rechten«*) Islamkritiker sollen mit den Hirnblähungen des Herrn Blume vor der Bundestagswahl sediert werden — that's it.

Manchmal sind Erklärungen halt einfach so einfach, daß ein sicherlich großer Geist wie Sie sie einfach nicht erkennen kann ...


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*) ach, wie possierlich, die Kritiker einer zutiefst faschistoiden Gesellschaftsideologie im Religionsmantel auf einmal selbst als »rechts« klassifiziert zu finden!

Arminius hat gesagt…

Die eigentlich notwendige Diskussion eröffnet dieser Beitrag im European!

Anonym hat gesagt…

Bitte recherchieren Sie zu dem „Religionswissenschaftler“ Michael Blume. Herr Blume hat Religionswissenschaften studiert, ist aber sicher kein Wissenschaftler, gemessen an konventionellen Standards. Das wird man auch nicht durch pseudowissenschaftliche Bücher im Selbstverlag. Man kann ihm einen ausgeprägten Drang zur Öffentlichkeit sowie zur Selbstüberschätzung zusprechen. Er tritt laufend als religiöser Apologet hervor und hat in der Vergangenheit z.B. versucht, sich einen Namen mit der Behauptung zu machen, Religiöse seien darwinistisch „fitter“, weil sie mehr Kinder haben. Dem lagen nicht originelle, sorgfältige, professionelle Analysen zugrunde, nur krude Aufzählungen und oberflächliches Geschwätz. Auf diese Art suggerierte er zugleich, Religion sei der „natürliche“ Geisteszustand, Atheismus nicht, und fand damit in religiösen Sumpfmilieus Anklang. Ebenfalls ist er als Fürsprecher der Gülen-Bewegung hervorgetreten und ist als Leiter des Referats für „Integration“, „Asyl“ usw. in BW auf natürliche Weise dem politischen Opportunismus verpflichtet. Er versteht sich ebenfalls auf die Kunst, sich als Opfer zu stilisieren, wenn er kritisiert wird. Das Lateinische kennt für solche Personen prägnante Ausdrücke, unter anderem „nebulo“.

Anonym hat gesagt…

Cher Penseur:
Mit Ihren Tiraden gegen den "faschistischen Islam" überzeugen Sie langjährige Leser Ihrer Einlassungen nicht wirklich. Denn für solche ist ein klares Kondensat Ihrer Betrachtungen, dass Ihnen habituell und weltanschaulich jeder konservative Muslim um Lichtjahre näher ist als MerkelSchulzKernKurz, oder den man von den von Ihnen sog. Politrukverbrechern so nennen mag.

Le Penseur hat gesagt…

Cher Anonym,

dem angeblich »langjährigen Leser« dieses Blogs sei empfohlen, diesen auch tatsächlich zu lesen. Dann käme besagter »langjährige Leser« vielleicht von selbst drauf, was für einem Blödsinn er da geschwurbelt hat ...

»MerkelSchulzKernKurz« bekämpfe ich, weil ich sie als Bedrohung für die Freiheit der Bürger ansehe. Ich verachte sie, weil ich ihre Heuchelei und opportunistischen Lügen nicht mehr anhören kann, und ihre Sesselklebermentalität, Machtgier und Publicitygeilheit verabscheue.

Ein »konservativer Muslim« hingegen ist ein Überzeugungstäter, der die Welt missionieren will, um sie seiner Steinzeit»religion« zu unterwerfen.

Solange der »konservative Muslim« zuhause für sich mit den »Ungläubigen« hadert, ist mir das egal. Sobald er anfängt, durch Terror(drohung) auch mich in die Befolgung seiner privaten Hirnblähungen zu zwingen, ist mir das nicht egal.

»MerkelSchulzKernKurz« sind zwar nicht anderes, als ein ekliges Pack von Kriminellen, aber deshalb keine durchgeknallten Überzeugungstäter. Das ist zwar auch nicht erfreulich (und verdient seine Bekämpfung), aber halt doch noch ganz was anderes als irgendein durchgeknallter Steinzeitreligionist.

Anonym hat gesagt…

Nichts desto Trotz steht Ihnen IDEOLOGISCH der "Steinzeitreligionist" ausweislich Ihrer weltanschaulichen Betrachtungen viel näher bald das von Ihnen sog. "Eklige Pack".

Le Penseur hat gesagt…

Na, cher Anonym,

wenn's Ihrer Psyche hilft, dann hegen Sie halt diese Meinung ...

Anonym hat gesagt…

Lesen Sie Ihre Pasquillen über zehn Jahre.

Anonym hat gesagt…

@anonym 10. September 2017, 19:15

Sie liefern in Ihren Kommentaren ein sehr anschauliches Beispiel für die Manie, Äußerungen und Sachverhalte ideologisch korrekt einzuordnen und per Stempel zu qualifizieren statt inhaltlich zu analysieren. Genau das ist die Grundlage des heutigen Sprachkommissariats, als Heimstatt und Wohlfühlort inferiorer Geister. Wie Linke, die am Gulag hauptsächlich interessiert, ihn als „nicht links“ darstellen zu können, hingegen entschiedene Liberale als „Fundamentalisten“ und Verwandte der „Nazis“. In summa: rumusculus communis. Zu den abwegigen, kontrafaktischen, ebenso propagandistischen wie eitlen Auslassungen des Herrn Blume und der Glaubwürdigkeit und Qualifikation, die aus seiner publizistischen Aufführung über die Jahre sprechen, haben Sie charakteristischerweise nichts zu vermelden.