Freitag, 3. März 2023

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (111)

 

 

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Wovon man liest — oder eben nicht

von LePenseur
 
 
Irgendwie schon erstaunlich, wie wenig in unseren Gazetten über den jüngst zu Ende gegangenen G20-Gipfel zu lesen ist. Ei, warum denn bloß ...?

Etwa darum, weil das Treffen ohne Abschlußerklärung zu Ende gegangen ist, da außer den Vasallen der USA kein Staat bereit war, die von der US-Finanzministerin Janet Yellen ultimativ geforderte Verurteilung Ruß-lands zu unterzeichnen. Die indischen Gastgeber der Konferenz machten klar, daß die G20-Gipfel keine politischen Treffen sein, sondern Treffen zur Erörterung wirtschaftlicher Fragen.
 
Lange Gesichter bei US-Vertretern (und ihrem Gefolge), doch offenbar dämmert wenigstens Frankreichs Macrönchen, "... wieviel Glaubwürdig-keit wir im globalen Süden verlieren ..." (dieses "wir" bedeutet: die westlichen Staaten unter der Führung der USA).
 
Mes plus sincères félicitations, Monsieur le Président, pour vos progrès en matière de sagesse en politique internationale ... 
 

Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Verteidiger der westlichen Zivilisation weisen gerne darauf hin, dass wir genau dieser all die technologischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Errungenschaften zu verdanken haben, die die humanistische Neuzeit überhaupt ermöglicht haben. Dabei vergessen sie, dass wir ihr aber auch den ganzen dekadenten Schwachsinn zu verdanken haben, an dem die humanistische Neuzeit gerade zerschellt.

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Zu den Seltsamkeiten, die diese Zivilisation hervorgebracht hat, zählt auch jener Sascha Lobo, der als lebender Beweis gelten kann, dass manchmal das Äußere einer Schädeldecke das Innere passgenau widerspiegelt. Dieser Mann, dessen Name nicht von ungefähr irgendwie an Lobo-tomie erinnert, hat eine neue Wortkreation für seine linksradikalen Kriegsjubler und Panzersehnsüchtigen kreiert: die Friedensschwurbler.

Der Teppich ist ausgerollt und die Fanfaren erklingen, auf dass „Frieden“ das Unwort des Jahres werde. Wir schaffen das!


Donnerstag, 2. März 2023

Coincidence ...

by  Mngent 
 
 

 
 

Manipulation durch Staatsmedien?

von LePenseur
 
 
Aber natürlich nur dort drüben! Denn bei uns sind die Staatsmedien von Gesetzes wegen zu objektiver Berichterstattung verpflichtet ... 

 

 

Wer immer noch nicht kapiert hat

von LePenseur
 
 
... daß die Coronasekte und die Klimasekte die zwei Seiten der­sel­ben Medaille sind, der schaue sich folgendes Video an.
 

Wir gehen mit Siebenmeilenstiefeln auf den Untergang zu, aber fast niemand hat auch nur eine Ahnung von der größten Verschwörung aller Zei­ten, die Milliarden den Kopf kosten wird, falls nicht noch ein Wunder in allerletzter Sekunde geschieht. 
 

Andreas Unterberger, oder: Der bürgerliche Verrat (Teil 2)

Gastkommentar
von Rupert Moser

(=>Teil 1)

 
In Sachen Corona kam Unterbergers massives Eintreten für die Hysteriker und Unterdrücker einiger-maßen überraschend. Eigentlich hätte man auch hier, trotz ÖVP-Regierungsbeteiligung, seinen typisch abseits aller unmittelbar ÖVP-Polit-Interessen berührenden Bereiche zu beobachtenden gemäßigten, pseudo-vernünftig abwägenden „Ja, aber“- vielleicht auch „Nein, indes-Standpunkt“ (seine Sätze beginnen oft mit dem Wort „gewiss“ im Sinne von „zwar“) einer sozusagen bürgerlich-goldenen Mitte erwarten können. Aber das ist eben der springende Punkt, der entscheidende Unterschied etwa zur Migrationsfrage: Dort war es nämlich allzu leicht, einen vernünftigen wie ethischen Standpunkt zu vertreten. Die Erkenntnis, dass die Masseneinwanderung von bildungsfernen Nichteuropäern unsrem Land schadet, stellt keine besonders großartige intellektuelle Leistung dar und war dementsprechend innerhalb der verbliebenen bürgerlich-konservativen Schicht eindeutig gefestigt. Dies schon aus ganz handfesten Gründen, schließlich will man in seinem Döblinger Cottage seine heilige Ruhe haben, schließlich ist man besorgt um seine Töchter und Enkelkinder etcetera etcetera. 
 
Das Hochhalten der bürgerlichen Werte fiel somit selbst in Anbetracht des immer stärker werdenden linken Meinungsterrors allzu leicht und war sogar alternativlos. Andernfalls wären Unterbergers Leser mehr oder weniger vollständig davongelaufen. Im Falle von Corona war das eben nicht so. Hier gab und gibt es in der bürgerlichen Seele höchst widerstreitende Gefühle: Autoritätshörigkeit, Ängstlichkeit, Wunsch nach einem starken Staat, nach Recht, Ordnung und Disziplin versus … ja nun, was bleibt auf der anderen Seite: die bürgerlichen Grundfreiheiten eben, die sogenannten Grund- und Freiheitsrechte, ein zutiefst demokratisches Bewusstsein, ein Bekenntnis zu unserer Republik, wie sie sich nach 1945 herausgebildet und weiterentwickelt hat. Hier, gerade hier, hätte es einer starken moralischen Hand bedurft, um die bürgerlichen Schäfchen sicher durch alle Wirrnisse zu führen, indem man ihnen klarmachte, dass zentrale, nicht verhandelbare Werte ihres Weltbildes auf dem Spiel stünden. Doch zum Erstaunen seiner Leser, die das ja gar nicht bedurft hätten, extremisierte sich Unterberger von Tag zu Tag und trat schließlich, als angeblicher Liberaler, sogar für die Zwangs-impfung ein. Man braucht an dieser Stelle auf seine journalistischen Ergüsse nicht näher einzugehen und möge mir auch so glauben, dass sie schlicht indiskutabel waren. 
 
Was nun den anderen Punkt betrifft, ist sein militanter Transatlantizismus zwar immer ausgeprägt und entsprechend dämlich bis abstoßend gewesen. Seine Leser hatten ihn, wie aus dem Kommentarbereich ersichtlich, eher wenig goutiert: Der kulturell gefestigte Wiener Großbürger verachtet im Grunde seines Herzens alles Amerikanische. Jedoch schimmerte Unterbergers durchaus politisierende USA-Schwärmerei nicht bei jedem Anlass durch; man konnte angesichts anderer positiverer Ansätze darüber hinweglesen, ebenso wie über seinen blinden Parteigehorsam und später über seine läppisch- verliebten Apotheosen des Kind-Kanzlers Kurz. 

Sein Eintreten „gegen Putin-Russland“ ist nun dahingehend überaus bezeichnend, indem dadurch die Inkonsequenz, ja Unlauterkeit des Unterbergerschen Denkens, so von einem solchen die Rede sein kann, wie Heimito von Doderer an dieser Stelle eingeworfen hätte, decouvriert wird. In der Regel bezog sich Unterbergers „Glühen“ für die westliche Hegemonialmacht bisher auf jene Seite, die von der GOP repräsentiert wird. Gewiss müsste schon allein eine solche den intellektuellen wie kulturellen Ansprüchen eines gepflegten Europäertums ganz und gar nicht entsprechende Einstellung ein wenig schlicht, ja dämlich erscheinen. Indes ist dies noch nicht das Schlimmste. Zweifellos hat jedes Ding irgendwo auch seine halbwegs guten Seiten, und so ist dem amerikanischen Volk und Politsystem immerhin die Wahl eines „Populisten“ wie Donald Trump zugutezuhalten, was ja derzeit in West- und Mitteleuropa als realpolitisch mehr oder weniger unmöglich angesehenen werden muss. 
 
Aber ausgerechnet den Donald mag er nicht, der Herr Unterberger, und zuweilen hetzte er gegen diesen, als würden seine Leser amerikanische Wahlen entscheiden. Dieser Trend nach links verstärkt sich enorm in der Frage des Ukraine- Krieges Ein angeblich Konservativer, der – natürlich völlig zurecht – gegen die sexuell-perverse Indoktrinierung unserer Kinder wettert, ist somit Knall und Fall bedingungsloser Parteigänger der US-Demokraten und ihrer europäischen und auch inländischen kriegshetzerischen Ableger, nämlich unserer Grünen geworden. 

Wie reimt sich das? Kann Unterberger nicht über den Tellerrand blicken oder gar eins und eins zusammenzählen? Weiß er nicht über so signifikante Kleinigkeiten Bescheid, dass es etwa just der US-Botschafter gewesen ist, der bei „unserer“ Regierung gegen die geplante Absage der „Love-Parade“ protestiert hat? Ist er nicht in der Lage zu erkennen, wie es mit seinen hehren bürgerlich-christlichen Ansprüchen aussehen wird, wenn nach Plänen der NATO und der Drahtzieher im Hintergrund die letzte große Bastion im Osten gegen den globalistischen Totalitarismus gesprengt sein wird?
Kann man seinen christlich-bürgerlichen Standpunkt nachhaltiger verraten? 
 
Hier einmal ein kleines Beispiel für die Lächerlichkeit, die Unterbergers transatlantische Agenda anzunehmen imstande ist:
„Da ist an der Spitze die erbarmungslose und brutale Assad-Diktatur in Syrien zu nennen, die den verzweifelten Aufstand der nach Freiheit lechzenden syrischen Bürger provoziert hat. Die aber offenbar bis zum letzten Syrer zu kämpfen gewillt ist.“
Dieser Satz aus der Feder eines den „heldenhaften Kampf der Ukraine“ auf bereits schon lächerliche Weise preisenden blindergebenen Transatlantikers wirkt, isoliert betrachtet, rein parodistisch. Unter-berger hat in Fragen, die auch nur im weitesten Sinne den globalen Konflikt zwischen den USA und Russland betreffen, jegliches Maß und damit jegliche bürgerliche Anständigkeit verloren, er wirkt in seinen sich häufenden, ganz schlimmen Momenten wie eine überspitzte Karikatur seiner selbst, die nicht einmal vor dem Umstand zurückschreckt, dass sich jedem auch nur halbwegs intelligenten Leser die so naheliegende Frage: wer bitteschön hat denn etwa die Absicht geäußert, bis zum letzten Ukrainer zu kämpfen? letztlich unweigerlich aufdrängen muss. 

Und intelligente Leser hat er noch genug, der Herr Unterberger. Infolgedessen besteht seit „Corona“ und erst recht seit Ukraine-Krieg der Reiz dieses Blogs längst nicht mehr in Unterbergers einigermaßen, dh maßvoll, indes nicht übertrieben vernünftigen und schon gar nicht übertrieben schlauen Artikelchen, sondern in den Rattenschwanz-artigen Widersprüchen und Widerlegungen, mit denen seine zwar anscheinend etwas geschrumpfte, aber noch von einem harten Kern beherrschte Leserschaft zu reagieren pflegt, eine Leserschaft, die sich die Möglichkeit zu widersprechen etwas kosten lässt. Ein paar dubiose Claqueure auf der Gegenseite, eine Zeitlang in relativem Aufwind, fallen da überhaupt nicht ins Gewicht. Der Unterberger-Blog ist bizarr geworden, und darüber hinaus auch ein wenig kriegerisch, stellen doch nicht zuletzt des Blogmasters Artikelchen eine imgrunde fortgesetzte implizite Beleidigung der Leserschaft dar, die sich ja letztlich zum überwiegenden Teil aus Impfver-schwörern und Putinverstehern zusammensetzt und somit von Unterbergers unterschwelligen, aber höchst gehässigen Herabwürdigungen betroffen sein muss und ihm daher entsprechend Contra gibt. 

Bizarr sind auch zweifelsohne Unterbergers (zumeist) intelligente Kommentatoren, zumeist Wichtigtuer und/oder Idealisten, die sich, wie oft ersichtlich, als Gemeinschaft verstehen, die den Blog verteidigen, in diesem die Stellung halten, ihre Gedanken und Erkenntnisstände in immer höher werdender Unabhängigkeit von Unterbergers Anlass-Artikeln austauschen. Gewiss haben ihrer bereits etliche gekündigt, unter Verweis auf ihren Unwillen, den Unterbergerschen Unsinn weiter zu ertragen oder gar finanzieren. Jedoch ist auch schon vorgekommen, dass ein solcher wiedereingetreten ist, nur um Unterberger noch vehementer zu widersprechen. 
„Um Himmels willen! Was wird uns denn heute in diesem Blog für ein Unsinn ange-dreht?“ 
... hat beispielsweise der sehr aktive User namens „Elfenzauberin“ nach seiner Rückkehr einmal formuliert.
 
So etwas wie eine Reaktion des Blogmasters ist nicht ersichtlich. Unterberger geht auf keinen Kommentar ein. Was ihn selbst betrifft, so scheint alles gegen die Wand gesprochen, ungeachtet aller z.T. wirklich ausführlicher Argumentation und auch Untermauerung durch Fakten, Quellen und Belege. Unterberger schreibt tagaus tagein, dh eher nächtens, den gleichen Sermon. Naive Wohlmeinende loben seinen Liberalismus, alle Gegenstimmen zu Wort kommen zu lassen. Dabei scheint diese vorgebliche Unterbergersche Großzügigkeit nur dem wirtschaftlichen Kalkül geschuldet. Ohne seinen kritischen Circle und dessen weiterführende Kommentare könnte Unterberger nämlich einpacken. Darüber hinaus dürfte sein Blog mitunter sogar aus Schadenfreude ob der verbalen Prügel gelesen werden, die der Meister regelmäßig und wohlverdienter Maßen einsteckt. 

Gewiss scheint Unterberger nichts so sehr zu hassen wie Putin, den er regelmäßig auf fast schon vulgäre Art beschimpft (oder beschimpfen lässt: er stamme „aus der St. Petersburger Gosse“, heißt es in einem auch im Ganzen höchst grotesken Gastkommentar), eventuell auch Russland im Ganzen. Daneben hat er ein absurdes Sammelsurium an Feindbildern aufgebaut – etwa Herbert Kickl, Impf-kritiker bis hin zu – Wölfen. 


Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin


Unvaccinated lives matter.

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36 Menschen starben bei einem schweren Zugunglück in Griechenland. Auf einer zweigleisigen Strecke wurden ein Güterzug und ein Intercity-Schnellzug auf das gleiche Gleis gelassen und krachten auf freier Strecke in voller Fahrt ineinander. Was für ein Irrsinn in Zeiten elektonischer Leit- und Überwachungssysteme, die laut Presseberichten schon länger nicht funktionierten, weshalb die Züge händisch von den Bahnhofsvorstehern geleitet wurden, die nun auch umgehend festgenommen wurden. Hunderte Milliarden aus Europa wurden in den Staat gepumpt, wieder zu den Banken und in die Taschen korrupter Oligarchen geleitet und für Kampfjets und U-Boote ausgegeben, aber für Reparaturen am Eisenbahnnetz blieb jahrelang nichts übrig, da wurden technische Gebrechen ignoriert und provisorisch übertüncht.

Daran sind jetzt 36 unschuldige Menschen gestorben. Mögen sie in Frieden ruhen und die wirklich Verantwortlichen in der Politik, die sich jetzt hinter den Bauernopfern der kleinen Bahnbediensteten verstecken, niemals Frieden finden.

***

Der österreichische grüne Gesundheitsminister Rauch kommt offensichtlich mit seiner eigenen Person nicht klar.

Er sehe keinen Grund, sich mit Personen zu versöhnen, die die Wissenschaft in Frage stellen oder Tatsachen leugnen.meldet die „Presse

Als Leugner der inzwischen wissenschaftlich mehrfach bewiesenen Wirkungslosigkeit der Genspritze und der ebenso bewiesenen Schädlichkeit der Corona-“Maßnahmen“ von Lockdown über Maskenzwang bis Impfnebenwirkungen kann er sich also ganz offensichtlich mit sich selbst nicht versöhnen. Was für eine tragische Gestalt.

***

Der deutsche Kriegsminister* musste weinerlich eingestehen, dass die Bundeswehr, wie bisher nur von angeblichen staatsdelegitimierenden Reichsbürgern und Putintrollen verschwörungsgeschwurbelt, nicht verteidigungsfähig ist. Im Schatten dieser Aussage des Pistoleros erscheint es umso mutiger, dass dieses Deutschland nicht nur die letzte funktionierende Technik seiner Schrottarmee in die Ukraine verschenkt, sondern auch noch über die Außenministerin der Atommacht Russland so nebenher den Krieg erklärt.

*Kriegsminister müsste passen, da sich Deutschland ja selbst erklärt im Krieg gegen Russland befindet, derweil Verteidigungsminister sehr unpassend klingt für den Dienstherren eines Heeres, das nach seiner eigenen Aussage nicht verteidigungsfähig ist.


Mittwoch, 1. März 2023

Maybe ...

by  Westcoasttravler 
 
 

 

Deutschland: die moralinsaure Supermacht

 von Sandokan


Flutkatastrophe Ahrtal, 2021.
Während viele Menschen im Ahrtal auch 2023 immer noch auf Hilfe warten, ist die Karawane der politischen Selbstdarsteller bereits lange weiter gezogen.
Denn schnell zur Stelle waren damals bloß Politiker gewesen - für einen Fototermin und ein kurzes Sandsäcke hochhalten.
Der damaligen KanzlerkandidatIn Armin Laschet hatte ja das herzhafte Lachen bei der Stippvisite im verwüsteten Ahrtal sogar die Kandidatur versaut. 
Sowas kommt von sowas - einmal falsch gelacht, schon ist ein Scholz Bundeskanzler.


Doch wie jetzt herauskam, waren damals die Politiker nicht die einzigen Aasgeier die im Ahrtal schnell zur Stelle waren.




Erdbeben Türkei, 2023
Doch während die einen im besten Deutschland aller Zeiten (© Frank-Walter Steinmeier) noch immer auf Hilfe warten, jetten die Superweiber der Bundesregierung - Trampelina Baerbock und Antifantina Faeser - Richtung Türkei. Vollmundige Versprechen über Hilfszusagen auf den Lippen.
Aber wer möchte, könne ja auch gleich nach Deutschland kommen.
Denn wie die oberste Völkerrechtsexpertin weiß: "dort ist noch eine Menge Platz". 
Nur Visa und Papiere zur Einreise benötige man - Häh, seit wann denn das???

Angesichts von Nancys und Annalenas berüchtigtem Orientierungsvermögen hatten jedenfalls viele gehofft, sie würden bei der Rückreise auf der Pfefferinsel Madagaskar landen, statt wieder in der Bundesrepublik.


Verdammt, machen die beiden etwa den IS-Finger, wo bleibt der Verfassungsschutz?

Das deutsche Dilemma, oder: Was kann man von den Rumänen lernen?

 Gastkommentar
von Helmut
 

Der Beitrag von Le Penseur mit dem Titel »Wenn wir Deutschland politisch retten wollen…« hat mich sehr nachdenklich gemacht. Natürlich kann man mir die Frage stellen, was mich als Österreicher, der seit vielen Jahren in Siebenbürgen lebt, an Deutschland interessiert.

Die Antwort liegt im persönlichen und privaten Bereich. Warum persönlich: In Deutschland habe ich mit 0 auf dem Konto begonnen, mit einer Schaufel, einer Wasserwaage und einem 400kg-Anhänger hinter meinem 190er Daimler. Ich konnte mich von der „Hofratsmentaltät“ von zuhause abnabeln und war fasziniert davon, dass man nicht für Titel oder schönes Aussehen bezahlt wurde, sondern dass damals nur die qualitativ hohe Leistung honoriert wurde, und nichts anderes. So war es in den 70er Jahren.

Privat aus dem Grund, weil ich in diesem Land zweimal geheiratet habe und alle drei Kinder dort geboren wurden. Jeder wird sich deshalb vorstellen können, dass ich dort sehr viele Phasen meines Lebens, auch viele schöne, durchlebt habe und dass es mir nicht einerlei sein kann, was in dem Land, das mehr als drei Jahrzehnte für mich als mein Zuhause diente, vor sich geht. Abgesehen von der Tatsache, dass auch zwei meiner Kinder dort leben.

Ich habe mir den Artikel von Le Penseur und auch von dem Autor, auf den er sich beruft, auf-merksam durchgelesen. Deutschland politisch retten, — das ist nach meiner Sichtweise aktuell unmöglich. Der Schlusssatz des Artikels von NeoNikoManie lautet:

Ein neutrales Deutschland mitten in Europa, unabhängig sowohl wirtschaftlich, technisch als auch politisch, offen für die weite Welt, das wäre das ein Machtfaktor, der sich als Vasall der USA niemals erreichen lässt. Es wäre die Grundlage für eine internationale Anerkennung, wie sie sonst nur noch die Schweiz genießt. Die beschützt doch auch niemand. Das wäre in meinen Augen dann ein Ziel, das sich zu verfolgen lohnte.

Die Kardinalsfrage: Wer soll denn so etwas durchsetzen? So etwas wird niemals von „oben“ diktiert werden, es würde auch nicht zum Erfolg führen. So eine Richtungsänderung muss dem Willen des Volkes entspringen. Welches Volk in Deutschland soll so etwas auf die Beine bringen? Das Volk in Deutschland, ungeachtet aus welcher nationalen Mischung es derzeit besteht, wird doch täglich wie mit einem Nasenring durch die Manege geführt.

Zwei Zitate dazu:

Das eine wird Hermann Göring zugeordnet, der das vielleicht nicht so genau gesagt, aber zumindest praktiziert hat. Es war die theoretische Antwort darauf, wie es möglich war, ein ganzes Volk so hinter sich zu bringen:

„Es war einfach, es hat nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, es hat etwas mit der menschlichen Natur zu tun. Das kannst du in einem Nazi-Regime, sozialisti-schen, kommunistischen Regime, in einer Monarchie und auch in einer Demokratie tun. Das Einzige, was man tun muss, um Menschen zu versklaven, ist, sie zu er-schrecken.

Wenn ihr euch vorstellen könnt, wie ihr Menschen Angst macht, könnt ihr ihnen das geben, was ihr wollt.“

Die selbsternannten Faktenchecker ereifern sich darin, das als Fake hinzustellen, zumal es ja ein zu klares Bild auf die Politik ab dem Jahre 2020 wirft.

Der genauere Wortlaut ist hier zu entnehmen:

https://beruhmte-zitate.de/zitate/132065-hermann-goring-naturlich-das-einfache-volk-will-keinen-krieg/

Das andere Zitat stammt aus dem vergangenen Herbst, aus einer Gesprächsrunde von „Tichys Einblick“: Hier kommt es bei min. 31:28 klar zur Sprache, ausgedrückt von Herrn Josef Kraus:

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Der+Kampf+gegen+Traditionen+und+Kultur+-+Tichys+Einblick+Talk+vom+24.11.2022+-+YouTube#fpstate=ive&vld=cid:855f4ab4,vid:hN6nWSy44z8

Um an den Schlusssatz von NeoNikoManie anzuschließen:

Das wäre in meinen Augen dann ein Ziel, das sich zu verfolgen lohnte.

Theoretisch ja. Praktisch aber unmöglich. Warum: Weil man das Volk erst dazu bringen muss, sich nicht mehr von dem politischen Element der Angst beeinflussen zu lassen. Die Voraus-setzung dafür aber ist eine umfassende Allgemeinbildung, damit auch der einfache Mensch, der täglich im Hamsterrad rotiert, die Unsinnigkeiten der politischen Argumentation erkennt und als solche bewertet. Und genau diese Allgemeinbildung hat man seit Jahrzehnten systematisch heruntergefahren.

„Frieren für den Frieden, frieren für die Ukraine“.

Diese Aussprüche sind ja schon der Gipfel der Perversität. Dazu hat der typisch Deutsche ein ausgesprochen kurzes Erinnerungsvermögen. Der letzte Wahlkampf zur Parlamentswahl ist doch noch gar nicht so lange her, und die Slogans der Grünen waren überall an den Straßen-laternen ablesbar:


Hat mal jemand die Wahlergebnisse, resp. die Erfolge der Grünen danach verglichen? Das Dummvolk wählt sie ja heute noch mit Begeisterung.

Mein Fazit zur Hauptüberschrift:

Die Kräfte, die dieses schnöde Spiel durchschauen und dagegen angehen wollen, sind nicht nur zahlenmäßig zu schwach, sondern auch deren Mittel sind nicht effektiv genug. Dazu wird die vom Staat finanzierte Gegenpropaganda der „Qualitätsmedien“ auf hohem finanziellen Niveau gefördert.

Ich habe mich in der letzten Zeit gefragt, welche Ideologie, welche Zukunftsvisionen von den extremen Kräften des vergangenen Jahrhunderts vertreten wurden. Da ich Gewalt als Mittel zur Durchsetzung von politischen Zielen ablehne, waren für mich die Thesen von Rudi Dutschke und später auch von der RAF nicht nachdenkenswert. Aber es steht die Frage im Raum, ob diese Leute schon damals diese Verflechtung zwischen den Konzernen und der Politik erkannt und diese bekämpft haben. Mit Methoden, die ich nicht rechtfertige. Aber vielleicht hätte man besser schon damals mehr hinterfragen sollen.

Die Quintessenz dazu sehe ich sehr pessimistisch:

Es wird sich nichts ändern, weil sich nichts ändern kann. Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, so sagt man. Ich sehe nur eine Chance bei dieser Konstellation: Mit-zuhelfen, dass dieser Unsinn der politischen Entscheidungsträger noch mehr unterstützt wird, mit der Zielrichtung, dass der Karren noch schneller und vor allem heftiger an die Wand ge-fahren wird.

Es muss eine deutliche und für jeden spürbare Zäsur geben, einen regelrechten Zusammen-bruch, nach dem jeder erkennt, dass es so nicht weiter gehen kann. Dann besteht die Chance, dass etwas Neues, etwas Besseres entsteht, und Phönix aus der Asche steigt. Aber bevor es nicht richtig brennt, geht das nicht. So schizophren das auch klingen mag — den Untergang zu unterstützen, kann ein patriotischer Dienst an Deutschland sein.

Es kommt noch eine Beobachtung dazu, die ich seit geraumer Zeit feststelle:

Zu viele gibt es, die einerseits den Kopf dazu hätten, die täglichen Ereignisse richtig zu bewerten. Aber sie lehnen es intuitiv ab, sich damit zu beschäftigen. Ihr Slogan lautet: ich hab meine Arbeit, mein Einkommen, oder meine Rente, und ich komm damit über die Runden. So schlecht ist es ja bei uns gar nicht, wenn man das mit anderen Ländern auf anderen Kontinenten vergleicht. Ich kann sowieso nichts am Lauf der Geschichte ändern, warum soll ich mir da unnötig Kopfweh machen.

Ich vergleiche das mit einer mittlerweile verstorbenen Besitzerin eines größeren Anwesens, wo ich auch mit meinem Büro eingemietet war. Sie wusste, dass die hohe Feuermauer zum Nachbaranwesen repariert werden muss, der Putz war großteils schon abgefallen. Ich habe die Kosten zusammengestellt, und sie erkannte, dass das ihre finanziellen Möglichkeiten übersteigt.

Nun kommt, was ich kritisiere: Anstatt sich mit den Geschwistern in Verbindung zu setzen, wie man das gemeinsam bewerkstelligen könnte, dass das elterliche Anwesen nicht dem Verfall preisgegeben wird, meinte sie nur: mit dieser Reparatur sollen sich diejenigen auseinander-setzen, die „nach ihr“ kommen. Natürlich haben auch die Erben kein Interesse an der Reparatur, und der destruktive Verlauf ist nicht mehr aufzuhalten.

Das kann man auch auf die Denkweise der älteren Generation umlegen, zumindest auf die über 70-jährigen. Denn diese Generation hat noch das blühende Deutschland erlebt, und kann sehr wohl vergleichen, was heute noch an Zukunftsvisionen vorhanden ist, wenn es überhaupt noch welche gibt. Aber es interessiert sie nicht, - denn solange sie leben, wird es ja noch gut gehen. Dass sie damit sehenden Auges eine Lebensqualität für die nachkommenden Generationen zulassen, die äußerst prekär wird, hat für sie keine Bewandtnis. Sie selbst haben ja noch die guten Jahre mitgenommen. Sie leben nun in ihrer Jetztzeit, - die Zukunft interessiert sie nicht mehr.

Nun zum Untertitel: Was kann man von den Rumänen lernen?

Ich werde nicht die rumänischen Eigenheiten in den Himmel loben. Zu oft hat sich das Volk wie das Blatt im Wind gedreht, nur, um nicht in der Verliererposition zu stehen. Aber auch der einfache Mensch erkennt, das nun, fast 35 Jahre nach dem Umsturz, das Leben nicht besser, sondern viel ärmer geworden ist.

Alleine die Tatsache, dass der rumänische Staat unter Ceausescu im Oktober 1989 sämtliche Aus-landsschulden auf Null gebracht hatte, und im Jahre 2022 eine Gesamtsumme an Auslandsschulden in Höhe von 142,7 Milliarden Euro verzeichnet, macht jedem die Folgen der Misswirtschaft klar. Wobei ein Großteil des rumänischen Eigentums, nicht nur Fabriken und andere Produktionen, auch Boden-schätze etc. an ausländische Konzerne verkauft wurden. Die jeweils amtierenden Politiker haben sich dadurch bereichert, das Volk ging leer aus.

Viele haben nun erkannt, dass damals bei der vom Ausland inszenierten „Revolution“ das falsche Schwein geschlachtet wurde. Der Unmut wächst in der Bevölkerung, die Aversion gegen EU, NATO, WHO und IWF nimmt zu. Auch die Parteien, die sich dagegen stellen, verzeichnen immer mehr Zulauf.

Nun ist der Rumäne aber immer ein Patriot, der nichts über sein Land kommen lässt. Auch politische Fehlentscheidungen der vergangenen Jahrzehnte oder Jahrhunderte nimmt er nicht als „Erbsünde“ an, so wie das in Deutschland oder Österreich der Fall ist. Trotzdem ist er nicht der Typ, der der Politik klar und unmissverständlich sagt: „Halt, bis hierher und keinen cm mehr weiter!“ Aber der Wunsch dazu gärt im Volk.

Ein für mich bemerkenswertes Beispiel konnte ich an einer Sendung des rumänischen Privat-senders „Pro-TV“ feststellen. Da wird regelmäßig ein Wettbewerb gezeigt, mit dem Titel (übersetzt): „Die Rumänen haben Talent“. Während man in Deutschland den Superstar sucht, werden hier gemischte Darbietungen angeboten, nicht nur Gesang, auch Gedichte, Kunststücke und andere Showeinlagen. Dazu noch mit allen Altersklassen durchgemischt und nicht extra in Gruppen getrennt.

Der große Überraschungssieger war ein 7-jähriger Bub, der einen Monolog in Prosaform vorge-tragen hat. Jetzt muss man zur Bewertung die rumänische Geschichte kennen, es handelt sich um Aussagen eines legendären Herrschers im alten Rumänien, nämlich Vlad Tepes. Er wird auch als „Dracula“ bezeichnet. Er hat sich den Ruhm der Grausamkeit erworben, auch dadurch, dass er seine Widersacher und auch die Kriminellen auf in den Boden gerammten Holzpfählen aufgespießt hat. Man nannte ihn auch deshalb den „Pfähler“.

Aber er hat damals Rumänien „gesäubert“ und zum Erfolg geführt. Es gibt viele Legenden um diesen Herrscher, auch in einer alten rumänischen Sprachform, die wesentlich umfangreicher war, wie auch bei dem berühmten Poeten Eminescu festzustellen ist, der früher in Wien studiert hat. Es war für mich sehr schwer, diese Formulierungen zu übersetzen, es geht gar nicht wortwörtlich, sondern nur sinngemäß. Dazu werden auch die Passagen, die vor Jahrhunderten aktuell waren, auf die heutige Zeit und das damit verbundene Dilemma übertragen.

Natürlich ist der Bub von seinen Eltern dazu geformt worden, - unbestritten hat er aber auch ein Talent, so etwas vor einem vollen Saal ohne Lampenfieber in sicherer Form vorzutragen. Das Ergebnis war überraschend – oder auch nicht. Die Erwachsenen erkennen in diesem Prolog des Jungen ihre geheimen Wünsche, und sind einerseits beschämt, anderseits auch beeindruckt von der Klarheit, wie das vorgetragen wird. Auch die Akzentuierung zur jeweiligen Aussage ist bemerkenswert:

https://www.dcnews.ro/golden-buzz-pentru-rares-prisacariu-copilul-din-botosani-a-incremenit-sala-de-la-romanii-au-talent-video_902792.html

Sein eigentlicher Vortrag beginnt bei min. 5.00. Es lohnt sich, ein paar Takte anzuhören, auch, wenn man die Sprache nicht versteht. Der Grund, warum ich das so explizit erwähne, ist ein anderer:

Es wäre für mich undenkbar, dass so ein Monolog in Deutschland oder Österreich in die finale Aus-wertung kommt. So etwas wäre schon zu Beginn durch den Rost der Zensur gefallen. Schon gar nicht, dass dieser Beitrag dann mit dem „Golden Buzz“ bewertet wird und der kleine Bub dafür „standing ovations“ erhält. Ich habe mir die Mühe gemacht, den Inhalt auf deutsch zu übersetzen:

In ein Land wie dieses bläst du wie in eine Kerze.

Was meinst du, ist die Verpflichtung für dieses Land?

Ist es wie ein Gasthaus, das man betritt, wann man will

Und wieder verlässt, wenn man keine Lust mehr hat?

Hier gibt es für niemanden ein Zurück

Es gibt nur ein davor oder ein hinauf

Dieses Land muss in einem Jahr wachsen wie andere in zehn

Um sich in die Welt einzureihen

Es ist nicht euer Land, ihr Reichen,

Obwohl ihr zum Land gehört, aber auch ich gehöre zum Land

Diese Erde ist für alle gleich

Sie ernährt uns, sie behütet uns, sie umhüllt uns

Es ist das einzige Gesetz, das diese Erde kennt

Sagt mir, ihr Reichen, wie viele Herren haben auf diesem Thron gesessen

Als unsere Ahnen ihr Leben gaben, als Helden

Sechs, acht, zehn, -oh –ihr wisst es schon gar nicht mehr

Ihr habt euch gegenseitig bedrängt,

Ihr habt sie genötigt, über die Grenzen zu gehen

Die Hilfe aus dem Ausland, sie wird heute teuer bezahlt...

Was habt ihr mit dem Erbe meines Landes gemacht?

Mit unserer Freiheit?

Freiheit kann man nicht kaufen.

Vielleicht meint ihr, dass der Preis dafür sehr niedrig war

Macht euch nichts vor, er wird weiter bis ins Unermessliche wachsen.

Bis zu dem Tag, wenn der Preis der Freiheit die Freiheit selbst sein wird

Dann wird es zu spät sein

Ihr habt all diese Jahre geherrscht, Ihr habt die Herren ausgetauscht

Die nicht wussten, wie sie euch rechtzeitig Einhalt gebieten können

Ich möchte darüber nicht urteilen

Aber von heute an, die Schlechtigkeiten aller Art

Die Verleumdung, die Lüge, der Verkauf des Landes

Dafür muss jeder seinen Kopf hinhalten.

Ich will das Land ehrlich und sauber verlassen,

Alles Schlechte habe ich auf mich genommen

Und ich werde es mit mir nehmen

Es wird ein Kampf auf Leben und Tod sein

Es wird vielleicht Hunderte von Jahren dauern

Keine noch so hohe Mauer wird uns schützen können

Denn die Schutzwälle unseres Widerstands

Müssen tief in jedem von uns sein

Das ist es, was wir praktizieren müssen.

Jedes Volk hat irgendwo „Dreck am Stecken“. Aber nur in Deutschland und Österreich wird das immer noch hochgespielt, gewissermaßen wie eine Droge, die ein Süchtiger zum Leben braucht. Jedes andere europäische Volk, auch die Rumänen, haben da kein Problem mit ihrer Art von „Vergangenheits-bewältigung“.

Das, so denke ich, sollten wir von den Rumänen lernen.
 

Eve's Apple ...

by  Westcoasttravler 
 
 

 

Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin


Unvaccinated lives matter.

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Nicht nur in Lörrach müssen 40 Mieter ihre Wohnungen räumen, weil „Geflüchtete“ dem „#Wirhabenplatz“-Ruf der Regierung gefolgt sind und nun angemessenen Wohnraum einfordern, nein, auch in Berlin beginnt der große Austausch Fahrt aufzunehmen. Aus einem Altenpflegeheim der Diakonie – wie immer die evangelische Kirche vorneweg, die ja auch eine eigene Schlepperflotte für den Nachschub betreibt – im Stadtteil Wedding werden 110 zu pflegende Alte rausgeworfen, weil der Platz für weit höher abgerechnete „traumatisierte Schutzbedürftige“ benötigt wird. Müßig zu erwähnen, dass der erwähnte Austausch natürlich ein rechtsrechte Verschwörungsmythos ist.