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von Fragolin
Unvaccinated lives matter.
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Verteidiger der westlichen Zivilisation weisen gerne darauf hin, dass wir genau dieser all die technologischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Errungenschaften zu verdanken haben, die die humanistische Neuzeit überhaupt ermöglicht haben. Dabei vergessen sie, dass wir ihr aber auch den ganzen dekadenten Schwachsinn zu verdanken haben, an dem die humanistische Neuzeit gerade zerschellt.
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Zu den Seltsamkeiten, die diese Zivilisation hervorgebracht hat, zählt auch jener Sascha Lobo, der als lebender Beweis gelten kann, dass manchmal das Äußere einer Schädeldecke das Innere passgenau widerspiegelt. Dieser Mann, dessen Name nicht von ungefähr irgendwie an Lobo-tomie erinnert, hat eine neue Wortkreation für seine linksradikalen Kriegsjubler und Panzersehnsüchtigen kreiert: die Friedensschwurbler.
Der Teppich ist ausgerollt und die Fanfaren erklingen, auf dass „Frieden“ das Unwort des Jahres werde. Wir schaffen das!
(=>Teil 1)
„Da ist an der Spitze die erbarmungslose und brutale Assad-Diktatur in Syrien zu nennen, die den verzweifelten Aufstand der nach Freiheit lechzenden syrischen Bürger provoziert hat. Die aber offenbar bis zum letzten Syrer zu kämpfen gewillt ist.“Dieser Satz aus der Feder eines den „heldenhaften Kampf der Ukraine“ auf bereits schon lächerliche Weise preisenden blindergebenen Transatlantikers wirkt, isoliert betrachtet, rein parodistisch. Unter-berger hat in Fragen, die auch nur im weitesten Sinne den globalen Konflikt zwischen den USA und Russland betreffen, jegliches Maß und damit jegliche bürgerliche Anständigkeit verloren, er wirkt in seinen sich häufenden, ganz schlimmen Momenten wie eine überspitzte Karikatur seiner selbst, die nicht einmal vor dem Umstand zurückschreckt, dass sich jedem auch nur halbwegs intelligenten Leser die so naheliegende Frage: wer bitteschön hat denn etwa die Absicht geäußert, bis zum letzten Ukrainer zu kämpfen? letztlich unweigerlich aufdrängen muss.
„Um Himmels willen! Was wird uns denn heute in diesem Blog für ein Unsinn ange-dreht?“
von Fragolin
Unvaccinated lives matter.
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36 Menschen starben bei einem schweren Zugunglück in Griechenland. Auf einer zweigleisigen Strecke wurden ein Güterzug und ein Intercity-Schnellzug auf das gleiche Gleis gelassen und krachten auf freier Strecke in voller Fahrt ineinander. Was für ein Irrsinn in Zeiten elektonischer Leit- und Überwachungssysteme, die laut Presseberichten schon länger nicht funktionierten, weshalb die Züge händisch von den Bahnhofsvorstehern geleitet wurden, die nun auch umgehend festgenommen wurden. Hunderte Milliarden aus Europa wurden in den Staat gepumpt, wieder zu den Banken und in die Taschen korrupter Oligarchen geleitet und für Kampfjets und U-Boote ausgegeben, aber für Reparaturen am Eisenbahnnetz blieb jahrelang nichts übrig, da wurden technische Gebrechen ignoriert und provisorisch übertüncht.
Daran sind jetzt 36 unschuldige Menschen gestorben. Mögen sie in Frieden ruhen und die wirklich Verantwortlichen in der Politik, die sich jetzt hinter den Bauernopfern der kleinen Bahnbediensteten verstecken, niemals Frieden finden.
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Der österreichische grüne Gesundheitsminister Rauch kommt offensichtlich mit seiner eigenen Person nicht klar.
„Er sehe keinen Grund, sich mit Personen zu versöhnen, die die Wissenschaft in Frage stellen oder Tatsachen leugnen.“ meldet die „Presse“
Als Leugner der inzwischen wissenschaftlich mehrfach bewiesenen Wirkungslosigkeit der Genspritze und der ebenso bewiesenen Schädlichkeit der Corona-“Maßnahmen“ von Lockdown über Maskenzwang bis Impfnebenwirkungen kann er sich also ganz offensichtlich mit sich selbst nicht versöhnen. Was für eine tragische Gestalt.
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Der deutsche Kriegsminister* musste weinerlich eingestehen, dass die Bundeswehr, wie bisher nur von angeblichen staatsdelegitimierenden Reichsbürgern und Putintrollen verschwörungsgeschwurbelt, nicht verteidigungsfähig ist. Im Schatten dieser Aussage des Pistoleros erscheint es umso mutiger, dass dieses Deutschland nicht nur die letzte funktionierende Technik seiner Schrottarmee in die Ukraine verschenkt, sondern auch noch über die Außenministerin der Atommacht Russland so nebenher den Krieg erklärt.
*Kriegsminister müsste passen, da sich Deutschland ja selbst erklärt im Krieg gegen Russland befindet, derweil Verteidigungsminister sehr unpassend klingt für den Dienstherren eines Heeres, das nach seiner eigenen Aussage nicht verteidigungsfähig ist.
Der Beitrag von Le Penseur mit dem Titel »Wenn wir Deutschland politisch retten wollen…« hat mich sehr nachdenklich gemacht. Natürlich kann man mir die Frage stellen, was mich als Österreicher, der seit vielen Jahren in Siebenbürgen lebt, an Deutschland interessiert.
Die Antwort liegt im persönlichen und privaten Bereich. Warum persönlich: In Deutschland habe ich mit 0 auf dem Konto begonnen, mit einer Schaufel, einer Wasserwaage und einem 400kg-Anhänger hinter meinem 190er Daimler. Ich konnte mich von der „Hofratsmentaltät“ von zuhause abnabeln und war fasziniert davon, dass man nicht für Titel oder schönes Aussehen bezahlt wurde, sondern dass damals nur die qualitativ hohe Leistung honoriert wurde, und nichts anderes. So war es in den 70er Jahren.
Privat aus dem Grund, weil ich in diesem Land zweimal geheiratet habe und alle drei Kinder dort geboren wurden. Jeder wird sich deshalb vorstellen können, dass ich dort sehr viele Phasen meines Lebens, auch viele schöne, durchlebt habe und dass es mir nicht einerlei sein kann, was in dem Land, das mehr als drei Jahrzehnte für mich als mein Zuhause diente, vor sich geht. Abgesehen von der Tatsache, dass auch zwei meiner Kinder dort leben.
Ich habe mir den Artikel von Le Penseur und auch von dem Autor, auf den er sich beruft, auf-merksam durchgelesen. Deutschland politisch retten, — das ist nach meiner Sichtweise aktuell unmöglich. Der Schlusssatz des Artikels von NeoNikoManie lautet:
Ein neutrales Deutschland mitten in Europa, unabhängig sowohl wirtschaftlich, technisch als auch politisch, offen für die weite Welt, das wäre das ein Machtfaktor, der sich als Vasall der USA niemals erreichen lässt. Es wäre die Grundlage für eine internationale Anerkennung, wie sie sonst nur noch die Schweiz genießt. Die beschützt doch auch niemand. Das wäre in meinen Augen dann ein Ziel, das sich zu verfolgen lohnte.
Die Kardinalsfrage: Wer soll denn so etwas durchsetzen? So etwas wird niemals von „oben“ diktiert werden, es würde auch nicht zum Erfolg führen. So eine Richtungsänderung muss dem Willen des Volkes entspringen. Welches Volk in Deutschland soll so etwas auf die Beine bringen? Das Volk in Deutschland, ungeachtet aus welcher nationalen Mischung es derzeit besteht, wird doch täglich wie mit einem Nasenring durch die Manege geführt.
Zwei Zitate dazu:
Das eine wird Hermann Göring zugeordnet, der das vielleicht nicht so genau gesagt, aber zumindest praktiziert hat. Es war die theoretische Antwort darauf, wie es möglich war, ein ganzes Volk so hinter sich zu bringen:
„Es war einfach, es hat nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, es hat etwas mit der menschlichen Natur zu tun. Das kannst du in einem Nazi-Regime, sozialisti-schen, kommunistischen Regime, in einer Monarchie und auch in einer Demokratie tun. Das Einzige, was man tun muss, um Menschen zu versklaven, ist, sie zu er-schrecken.
Wenn ihr euch vorstellen könnt, wie ihr Menschen Angst macht, könnt ihr ihnen das geben, was ihr wollt.“
Die selbsternannten Faktenchecker ereifern sich darin, das als Fake hinzustellen, zumal es ja ein zu klares Bild auf die Politik ab dem Jahre 2020 wirft.
Der genauere Wortlaut ist hier zu entnehmen:
Das andere Zitat stammt aus dem vergangenen Herbst, aus einer Gesprächsrunde von „Tichys Einblick“: Hier kommt es bei min. 31:28 klar zur Sprache, ausgedrückt von Herrn Josef Kraus:
Um an den Schlusssatz von NeoNikoManie anzuschließen:
Das wäre in meinen Augen dann ein Ziel, das sich zu verfolgen lohnte.
Theoretisch ja. Praktisch aber unmöglich. Warum: Weil man das Volk erst dazu bringen muss, sich nicht mehr von dem politischen Element der Angst beeinflussen zu lassen. Die Voraus-setzung dafür aber ist eine umfassende Allgemeinbildung, damit auch der einfache Mensch, der täglich im Hamsterrad rotiert, die Unsinnigkeiten der politischen Argumentation erkennt und als solche bewertet. Und genau diese Allgemeinbildung hat man seit Jahrzehnten systematisch heruntergefahren.
„Frieren für den Frieden, frieren für die Ukraine“.
Diese Aussprüche sind ja schon der Gipfel der Perversität. Dazu hat der typisch Deutsche ein ausgesprochen kurzes Erinnerungsvermögen. Der letzte Wahlkampf zur Parlamentswahl ist doch noch gar nicht so lange her, und die Slogans der Grünen waren überall an den Straßen-laternen ablesbar:
Mein Fazit zur Hauptüberschrift:
Die Kräfte, die dieses schnöde Spiel durchschauen und dagegen angehen wollen, sind nicht nur zahlenmäßig zu schwach, sondern auch deren Mittel sind nicht effektiv genug. Dazu wird die vom Staat finanzierte Gegenpropaganda der „Qualitätsmedien“ auf hohem finanziellen Niveau gefördert.
Ich habe mich in der letzten Zeit gefragt, welche Ideologie, welche Zukunftsvisionen von den extremen Kräften des vergangenen Jahrhunderts vertreten wurden. Da ich Gewalt als Mittel zur Durchsetzung von politischen Zielen ablehne, waren für mich die Thesen von Rudi Dutschke und später auch von der RAF nicht nachdenkenswert. Aber es steht die Frage im Raum, ob diese Leute schon damals diese Verflechtung zwischen den Konzernen und der Politik erkannt und diese bekämpft haben. Mit Methoden, die ich nicht rechtfertige. Aber vielleicht hätte man besser schon damals mehr hinterfragen sollen.
Die Quintessenz dazu sehe ich sehr pessimistisch:
Es wird sich nichts ändern, weil sich nichts ändern kann. Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, so sagt man. Ich sehe nur eine Chance bei dieser Konstellation: Mit-zuhelfen, dass dieser Unsinn der politischen Entscheidungsträger noch mehr unterstützt wird, mit der Zielrichtung, dass der Karren noch schneller und vor allem heftiger an die Wand ge-fahren wird.
Es muss eine deutliche und für jeden spürbare Zäsur geben, einen regelrechten Zusammen-bruch, nach dem jeder erkennt, dass es so nicht weiter gehen kann. Dann besteht die Chance, dass etwas Neues, etwas Besseres entsteht, und Phönix aus der Asche steigt. Aber bevor es nicht richtig brennt, geht das nicht. So schizophren das auch klingen mag — den Untergang zu unterstützen, kann ein patriotischer Dienst an Deutschland sein.
Es kommt noch eine Beobachtung dazu, die ich seit geraumer Zeit feststelle:
Zu viele gibt es, die einerseits den Kopf dazu hätten, die täglichen Ereignisse richtig zu bewerten. Aber sie lehnen es intuitiv ab, sich damit zu beschäftigen. Ihr Slogan lautet: ich hab meine Arbeit, mein Einkommen, oder meine Rente, und ich komm damit über die Runden. So schlecht ist es ja bei uns gar nicht, wenn man das mit anderen Ländern auf anderen Kontinenten vergleicht. Ich kann sowieso nichts am Lauf der Geschichte ändern, warum soll ich mir da unnötig Kopfweh machen.
Ich vergleiche das mit einer mittlerweile verstorbenen Besitzerin eines größeren Anwesens, wo ich auch mit meinem Büro eingemietet war. Sie wusste, dass die hohe Feuermauer zum Nachbaranwesen repariert werden muss, der Putz war großteils schon abgefallen. Ich habe die Kosten zusammengestellt, und sie erkannte, dass das ihre finanziellen Möglichkeiten übersteigt.
Nun kommt, was ich kritisiere: Anstatt sich mit den Geschwistern in Verbindung zu setzen, wie man das gemeinsam bewerkstelligen könnte, dass das elterliche Anwesen nicht dem Verfall preisgegeben wird, meinte sie nur: mit dieser Reparatur sollen sich diejenigen auseinander-setzen, die „nach ihr“ kommen. Natürlich haben auch die Erben kein Interesse an der Reparatur, und der destruktive Verlauf ist nicht mehr aufzuhalten.
Das kann man auch auf die Denkweise der älteren Generation umlegen, zumindest auf die über 70-jährigen. Denn diese Generation hat noch das blühende Deutschland erlebt, und kann sehr wohl vergleichen, was heute noch an Zukunftsvisionen vorhanden ist, wenn es überhaupt noch welche gibt. Aber es interessiert sie nicht, - denn solange sie leben, wird es ja noch gut gehen. Dass sie damit sehenden Auges eine Lebensqualität für die nachkommenden Generationen zulassen, die äußerst prekär wird, hat für sie keine Bewandtnis. Sie selbst haben ja noch die guten Jahre mitgenommen. Sie leben nun in ihrer Jetztzeit, - die Zukunft interessiert sie nicht mehr.
Nun zum Untertitel: Was kann man von den Rumänen lernen?
Ich werde nicht die rumänischen Eigenheiten in den Himmel loben. Zu oft hat sich das Volk wie das Blatt im Wind gedreht, nur, um nicht in der Verliererposition zu stehen. Aber auch der einfache Mensch erkennt, das nun, fast 35 Jahre nach dem Umsturz, das Leben nicht besser, sondern viel ärmer geworden ist.
Alleine die Tatsache, dass der rumänische Staat unter Ceausescu im Oktober 1989 sämtliche Aus-landsschulden auf Null gebracht hatte, und im Jahre 2022 eine Gesamtsumme an Auslandsschulden in Höhe von 142,7 Milliarden Euro verzeichnet, macht jedem die Folgen der Misswirtschaft klar. Wobei ein Großteil des rumänischen Eigentums, nicht nur Fabriken und andere Produktionen, auch Boden-schätze etc. an ausländische Konzerne verkauft wurden. Die jeweils amtierenden Politiker haben sich dadurch bereichert, das Volk ging leer aus.
Viele haben nun erkannt, dass damals bei der vom Ausland inszenierten „Revolution“ das falsche Schwein geschlachtet wurde. Der Unmut wächst in der Bevölkerung, die Aversion gegen EU, NATO, WHO und IWF nimmt zu. Auch die Parteien, die sich dagegen stellen, verzeichnen immer mehr Zulauf.
Nun ist der Rumäne aber immer ein Patriot, der nichts über sein Land kommen lässt. Auch politische Fehlentscheidungen der vergangenen Jahrzehnte oder Jahrhunderte nimmt er nicht als „Erbsünde“ an, so wie das in Deutschland oder Österreich der Fall ist. Trotzdem ist er nicht der Typ, der der Politik klar und unmissverständlich sagt: „Halt, bis hierher und keinen cm mehr weiter!“ Aber der Wunsch dazu gärt im Volk.
Ein für mich bemerkenswertes Beispiel konnte ich an einer Sendung des rumänischen Privat-senders „Pro-TV“ feststellen. Da wird regelmäßig ein Wettbewerb gezeigt, mit dem Titel (übersetzt): „Die Rumänen haben Talent“. Während man in Deutschland den Superstar sucht, werden hier gemischte Darbietungen angeboten, nicht nur Gesang, auch Gedichte, Kunststücke und andere Showeinlagen. Dazu noch mit allen Altersklassen durchgemischt und nicht extra in Gruppen getrennt.
Der große Überraschungssieger war ein 7-jähriger Bub, der einen Monolog in Prosaform vorge-tragen hat. Jetzt muss man zur Bewertung die rumänische Geschichte kennen, es handelt sich um Aussagen eines legendären Herrschers im alten Rumänien, nämlich Vlad Tepes. Er wird auch als „Dracula“ bezeichnet. Er hat sich den Ruhm der Grausamkeit erworben, auch dadurch, dass er seine Widersacher und auch die Kriminellen auf in den Boden gerammten Holzpfählen aufgespießt hat. Man nannte ihn auch deshalb den „Pfähler“.
Aber er hat damals Rumänien „gesäubert“ und zum Erfolg geführt. Es gibt viele Legenden um diesen Herrscher, auch in einer alten rumänischen Sprachform, die wesentlich umfangreicher war, wie auch bei dem berühmten Poeten Eminescu festzustellen ist, der früher in Wien studiert hat. Es war für mich sehr schwer, diese Formulierungen zu übersetzen, es geht gar nicht wortwörtlich, sondern nur sinngemäß. Dazu werden auch die Passagen, die vor Jahrhunderten aktuell waren, auf die heutige Zeit und das damit verbundene Dilemma übertragen.
Natürlich ist der Bub von seinen Eltern dazu geformt worden, - unbestritten hat er aber auch ein Talent, so etwas vor einem vollen Saal ohne Lampenfieber in sicherer Form vorzutragen. Das Ergebnis war überraschend – oder auch nicht. Die Erwachsenen erkennen in diesem Prolog des Jungen ihre geheimen Wünsche, und sind einerseits beschämt, anderseits auch beeindruckt von der Klarheit, wie das vorgetragen wird. Auch die Akzentuierung zur jeweiligen Aussage ist bemerkenswert:
Sein eigentlicher Vortrag beginnt bei min. 5.00. Es lohnt sich, ein paar Takte anzuhören, auch, wenn man die Sprache nicht versteht. Der Grund, warum ich das so explizit erwähne, ist ein anderer:
Es wäre für mich undenkbar, dass so ein Monolog in Deutschland oder Österreich in die finale Aus-wertung kommt. So etwas wäre schon zu Beginn durch den Rost der Zensur gefallen. Schon gar nicht, dass dieser Beitrag dann mit dem „Golden Buzz“ bewertet wird und der kleine Bub dafür „standing ovations“ erhält. Ich habe mir die Mühe gemacht, den Inhalt auf deutsch zu übersetzen:
In ein Land wie dieses bläst du wie in eine Kerze.
Was meinst du, ist die Verpflichtung für dieses Land?
Ist es wie ein Gasthaus, das man betritt, wann man will
Und wieder verlässt, wenn man keine Lust mehr hat?
Hier gibt es für niemanden ein Zurück
Es gibt nur ein davor oder ein hinauf
Dieses Land muss in einem Jahr wachsen wie andere in zehn
Um sich in die Welt einzureihen
Es ist nicht euer Land, ihr Reichen,
Obwohl ihr zum Land gehört, aber auch ich gehöre zum Land
Diese Erde ist für alle gleich
Sie ernährt uns, sie behütet uns, sie umhüllt uns
Es ist das einzige Gesetz, das diese Erde kennt
Sagt mir, ihr Reichen, wie viele Herren haben auf diesem Thron gesessen
Als unsere Ahnen ihr Leben gaben, als Helden
Sechs, acht, zehn, -oh –ihr wisst es schon gar nicht mehr
Ihr habt euch gegenseitig bedrängt,
Ihr habt sie genötigt, über die Grenzen zu gehen
Die Hilfe aus dem Ausland, sie wird heute teuer bezahlt...
Was habt ihr mit dem Erbe meines Landes gemacht?
Mit unserer Freiheit?
Freiheit kann man nicht kaufen.
Vielleicht meint ihr, dass der Preis dafür sehr niedrig war
Macht euch nichts vor, er wird weiter bis ins Unermessliche wachsen.
Bis zu dem Tag, wenn der Preis der Freiheit die Freiheit selbst sein wird
Dann wird es zu spät sein
Ihr habt all diese Jahre geherrscht, Ihr habt die Herren ausgetauscht
Die nicht wussten, wie sie euch rechtzeitig Einhalt gebieten können
Ich möchte darüber nicht urteilen
Aber von heute an, die Schlechtigkeiten aller Art
Die Verleumdung, die Lüge, der Verkauf des Landes
Dafür muss jeder seinen Kopf hinhalten.
Ich will das Land ehrlich und sauber verlassen,
Alles Schlechte habe ich auf mich genommen
Und ich werde es mit mir nehmen
Es wird ein Kampf auf Leben und Tod sein
Es wird vielleicht Hunderte von Jahren dauern
Keine noch so hohe Mauer wird uns schützen können
Denn die Schutzwälle unseres Widerstands
Müssen tief in jedem von uns sein
Das ist es, was wir praktizieren müssen.
Jedes Volk hat irgendwo „Dreck am Stecken“. Aber nur in Deutschland und Österreich wird das immer noch hochgespielt, gewissermaßen wie eine Droge, die ein Süchtiger zum Leben braucht. Jedes andere europäische Volk, auch die Rumänen, haben da kein Problem mit ihrer Art von „Vergangenheits-bewältigung“.
Das, so denke ich, sollten wir von den Rumänen lernen.von Fragolin
Unvaccinated lives matter.
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Nicht nur in Lörrach müssen 40 Mieter ihre Wohnungen räumen, weil „Geflüchtete“ dem „#Wirhabenplatz“-Ruf der Regierung gefolgt sind und nun angemessenen Wohnraum einfordern, nein, auch in Berlin beginnt der große Austausch Fahrt aufzunehmen. Aus einem Altenpflegeheim der Diakonie – wie immer die evangelische Kirche vorneweg, die ja auch eine eigene Schlepperflotte für den Nachschub betreibt – im Stadtteil Wedding werden 110 zu pflegende Alte rausgeworfen, weil der Platz für weit höher abgerechnete „traumatisierte Schutzbedürftige“ benötigt wird. Müßig zu erwähnen, dass der erwähnte Austausch natürlich ein rechtsrechte Verschwörungsmythos ist.