Mittwoch, 20. Januar 2021

Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin
 

Was ich nicht nachvollziehen kann ist die Aussage, dass das Gesundheitssystem wegen zu vieler Corona-Fälle zusammenbrechen könnte. Das Gesundheitssystem bricht nicht zusammen, wenn man es überlastet, sondern es sterben Menschen, wenn das Gesundheitssystem einmal überlastet ist. Zusammenbrechen tut das Gesundheitssystem, wenn es nicht mehr finanziert werden kann. Weil die Wirtschaft an die Wand gefahren wird. Und diese Melange aus zertrümmerter Wirtschaft, massenhaft Privatinsolvenzen, folgender Not und Elend und zusammengebrochenem Gesundheitssystem wird künftig weit mehr Tote fordern, als das Virus schaffen könnte. Gut gemacht.

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In Tunesien haben sich Gegner der staatlichen Maßnahmen gegen die Pandemie des Corona-Killervirus auf den Straßen ohne Masken und das Einhalten vernünftiger Mindestabstände zusammengerottet. Zum Glück wurden diese Aufmärsche der Covidioten und Staatsgefährder mit der vollen Härte der Sicherheitsorgane auseinandergeknüppelt, bevor sie zu Superspreader-Events ausarten konnten. Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

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Es ist monatelang nichts unternommen worden, um Alten- und Pflegeheime ordentlich auszurüsten und die gefährdeten Gruppen durch ordentliche Hygienekonzepte zu schützen. Dafür sperrt man die gesamte Bevölkerung weg. Das ist die von Weisheit geprägte Strategie der Pandemisten:

 



Dienstag, 19. Januar 2021

Am 19. Januar 1871 fand Schlacht bei Saint-Quentin statt

 
... über die die deutsche Wikipedia (wie bei kriegsgeschichtlichen Artikeln, wenigstens vor der tausend-jährigen Epoche, zumeist) eine recht informative Darstellung liefert:
Die Schlacht bei Saint-Quentin am 19. Januar 1871 zwischen der französischen Nordarmee unter dem Kommando von General Faidherbe und der deutschen 1. Armee unter dem Kommando von General von Goeben war eine Schlacht des Deutsch-Franzö-sischen Krieges. 
 
Im Januar 1871 versuchten die Franzosen eine koordinierte Offensive, um zum einen die deutsche Belagerung von Paris aufzuheben und gleichzeitig diese Belagerungsverbände vom Nachschub abzuschneiden. Dazu sollten gleichzeitig mehrere koordinierte Angriffe geführt werden. Dies waren ein großer Ausfall der Pariser Besatzung bei Buzenval und ein Angriff aus dem Südwesten durch die Loirearmee, der in der Schlacht bei Le Mans verhindert wurde. Der Angriff im Süden in Richtung Belfort durch die Ostarmee führte zur Schlacht an der Lisaine. 

Nach der Schlacht bei Bapaume am 3. Januar 1871 und dem Fall der Festung Péronne am 9. Januar hatten sich die französischen Verbände bei Arras und Douai gesammelt. Aus dem Norden kommend sollte die sogenannte französische Nordarmee unter dem Kommando von General Faidherbe die deutschen Truppen binden.

Am 9. Januar 1871 hatte General von Manteuffel das Kommando über die deutsche 1. Armee an General von Goeben übergeben. Seine Armee hatte die Aufgabe die Belage-rung von Paris nach Norden hin abzusichern.
Ein klarer Sieg der deutschen Verbände (im Gegensatz zur gleichnamigen Schlacht im Ersten Welt-krieg, die für den weiteren Kriegsverlauf in Frankreich aus deutscher Sicht mehr als »durchwachsen« bezeichnet werden muß ...), den der Wikipedia-Artikel wie folgt kommentiert:
Nach der Schlacht und dem Rückzug stellte die Nordarmee für die deutsche Führung keine ernsthafte Bedrohung mehr dar. Die Verluste betrugen nahezu ein Drittel der Truppenstärke, darunter besonders viele Gefangene. Außerdem waren auch sechs Geschütze und andere Ausrüstung verloren gegangen. Innerhalb von nur knapp einer Woche hatten die Franzosen vier schwere Niederlagen erlitten. Es gab nach dieser Schlacht keinen Großverband mehr, der noch offensiv tätig werden konnte.
 
Die Höhe der Verluste wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich beziffert. Meyers Konversationslexikon von 1888 gibt die Verluste auf beiden Seiten mit jeweils ca. 3.100 Mann und die Zahl der Kriegsgefangenen mit 10.000 Mann an. Auch zu den Truppen-stärken gibt es widersprüchliche Angaben. Für die deutsche Seite wurden 33.000 Mann und für die französische ca. 40.000 angegeben. 
Der Infanterie-General August Karl von Goeben wurde von mir übrigens bei Vorbereitung dieses Artikels schlampigerweise mit einem seiner Unterbefehlshaber verwechselt, und zwar mit dem Grafen Georg von der Groeben. Über ihn also, den deutschen Kavalleriegeneral Graf Georg von der Groeben-Neudörfchen, weiß die Wikipedia mit überraschenden Details aufzuwarten:
Schon während des Deutsch-Französischen Krieges hatte sich von der Groeben mit seinem Korpsgeneral Edwin von Manteuffel überworfen. Von der Groeben beantragte seine Versetzung, um Manteuffel nicht mehr unterstellt zu sein. Im Januar 1872 übernahm er die 5. Division in Frankfurt (Oder). Von Frankfurt aus schrieb er einen scharfen Brief an Manteuffel, woraufhin dieser von der Groeben verhaften ließ. Von der Groeben wurde zu einer viermonatigen Haft in der Festung Glogau verurteilt, jedoch nach 14 Tagen im Juli 1872 begnadigt.

1875 endete seine militärische Laufbahn als General der Kavallerie, bevor er nach dem Tod seines Vaters 1876 die Verwaltung der ererbten Güter übernahm. 1877 wurde Groeben auf Präsentation des Grafenverbandes der Provinz Preußen Mitglied des Herrenhauses, dem er bis zu seinem Tode angehörte. 

Auch in der preußischen Armee waren also Eifersüchtelei und Privatfehden nicht unbekannt. Daß ein General (und späterer Feldmarschall und erster Reichsstatthalter von Elsaß-Lothringen) einen anderen General (immerhin beide für ihre Verdienste bereits mit dem Pour le Mérite ausgezeichnet!) verhaften läßt, kommt doch nicht alle Tage vor ...

Doch zurück zu General August von Goeben: nicht einmal ein Jahr, nachdem er nach der gewonnenen Schlacht auf dem Höhepunkt seines Erfolgs stand, starb seine Ehefrau nach mehrmonatiger Krankheit, am 12. November 1871 – so nahe liegen oft Erfolge und Schicksalsschläge zusammen ...
Nach der Auflösung der 1. Armee am 6. Juni 1871 wurde Goeben für den Sieg von St. Quentin das Großkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Er wurde zum Chef des 2. Rheinischen Infanterie-Regiments Nr. 28 ernannt. Neben vielen weiteren Ehrungen erhielt er für seine Verdienste in diesem Krieg eine National-dotation in Höhe von 200.000 Talern aus französischen Repara-tionen. 1875 wurde ihm der Schwarze Adlerorden verliehen. Im Januar 1878 entsandte ihn Wilhelm I. noch einmal nach Spanien, wo er den Kaiser bei der Hochzeit von König Alfons XIII. vertrat.

Seit 1871 führte August von Goeben das Generalkommando des VIII. Armee-Korps in Koblenz. Nachdem er im Dezember 1879 aus gesundheitlichen Gründen ein Abschieds-gesuch eingereicht hatte, das jedoch nicht angenommen wurde, starb er in dieser Stellung und wurde am 17. November 1880 in Koblenz beigesetzt. 

Schicksale ...! Eine kurze Erwähnung noch, wie es dem Gegner in der Schlacht bei Saint-Quentin erging, dem französischen General Louis Léon César Faidherbe. Den Kalauer, er sei jedenfalls trotz seines dritten Vornamens kein Cæsar gewesen, schenke ich mir besser, obwohl ... ... lesen wir lieber, was Wikipedia nach der verlorenen Schlacht über ihn vermeldet:
Im Februar 1871 wurde Faidherbe als eifriger Republikaner und Anhänger Gambettas in die Nationalversammlung ge-wählt, legte aber bereits am 19. Februar sein Mandat nieder. Am 27. April 1871 wurde er in den Ruhestand versetzt und von der Regierung nach Oberägypten entsandt, um die dortigen Denkmäler und Inschriften zu untersuchen. Er hat sich um die Geographie, Ethnographie, Archäologie und Sprachkunde große Verdienste erworben, so u. a. in seinen Aufsätzen zur Kultur und den Sprachen des Senegal. 1872 publizierte er einen Artikel über die Megalithbauten Algeriens, die er mit der Ausbreitung ihrer Erbauer aus dem baltischen Raum in Verbindung setzte. 1884 wurde er zum Mitglied der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres gewählt.
 
Seine Verteidigungsschrift über die Militäroperationen der Nordarmee während des Deutsch-Französischen Krieges enthält Angaben, die General von Goeben zu Erwide-rungen in der Allgemeinen Militär-Zeitung (Darmstadt, 1871 und 1872) veranlasste.
Ein Gelehrter als Feldherr ... eine Vorstellung, die in Preußen-Deutschland sicher schwerlich denkbar gewesen wäre. Doch Völker sind eben verschieden, und nicht nur libelli, sondern auch bella sua fata habent ...



Fußnoten zum Dienstag

von Fragolin

 

Die Grippe wurde laut unserer offiziellen Verlautbarungsorgane dieses Jahr fast vollständig eingedämmt, weil das Gevölke die hochwirksamen Corona-Maßnahmen so brav befolge. Corona verbreitet sich stattdessen laut unserer offiziellen Verlautbarungsorgane weiterhin rasant, weil das Gevölke die Corona-Maßnahmen so gar nicht richtig befolgen wolle. Beides gleichzeitig auf dem gleichen Planeten. Und da sage mal jemand, es gäbe keine Wunder!

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Auf Heise wird vermeldet, dass ein sogenannter Expertenrat (und wir wissen inzwischen, was für „richtige“ Experten man da so zusammentrommelt) nun in geradezu nationalistischer Vehemenz fordert, dass Deutschland dringend technologisch zurück an die Weltspitze müsse und innerhalb von zehn Jahren einen Quantencomputer „Made in Germany“ bauen. Die haben da irgendwas nicht richtig verstanden. Es muss richtig „Quotencomputer“ heißen. Denn wichtig ist vor Allem, dass in den an der Realisierung arbeitenden Forschungsgruppen die richtige antidiskiminierende Quote an Frauen und Migranten erfüllt ist. Was bei den massenhaft ins Land geströmten Superfachkräften und Quantenphysikern kein Problem sein dürfte. Was die Bauzeit betrifft könnte man es aber schaffen; immerhin ist so ein Quotencomputer kleiner als ein Flughafen.

Ach ja, um die Ambitionen der Merkelei zu berechnen braucht es inzwischen keinen Computer, egal welcher Bauart, mehr. Da reichen drei Finger. Als ich die Überschrift las, dachte ich mir neben dem „Quotencomputer“, dass in Deutschland so ein Ding sicher nur für neue Klima- und Coronapanikberechnungen benötigt würde. Und dann liest man ein paar Absätze weiter die in Letter gegossene Bestätigung:

„Quantencomputer bieten ihnen zufolge das Potenzial, "hochkomplexe Systeme für die Entwicklung neuartiger Batterien oder für die Erforschung medizinischer Wirkstoffe zu simulieren". Ferner könnten sie "weitreichende Effizienzsteigerungen in zahlreichen relevanten Anwendungen ermöglichen, von der Optimierung von Verkehrsflüssen oder Produktionsabläufen bis hin zu Modellrechnungen in der Klimaforschung".“

Es braucht einfach ein neues Spielzeug, um den Skeptikern der aus den regierungstreuen Verlautbarungskanälen schallenden Verkündigungen ein donnerndes „Das hat ein Quantencomputer errechnet, du leugnender dumpfdödeliger Spitznasenaffe, der auch noch gendergerecht und diversityfördernd gebaut wurde, das ist unantastbare Wissenschaft!“ um die Ohren zu dreschen. Wie viele Geschlechter es gibt, wird man das Ding lieber nicht berechnen lassen, auf den Teil der Wissenschaft pfeifen wir gerne.

Wer glaubte, Hochtechnologie führe den Menschen in eine lichte Zukunft der Sorglosigkeit und des Wohlstandes, der hat vergessen, dass auch diese Hochtechnologie unweigerlich in den Händen machtgeiler und gewissensbefreiter Arschlöcher landet. Wo schon seit der Urmenschenhorde das fetteste Teil der Beute landete.


Montag, 18. Januar 2021

Na, warten wir ab, wie lange das Video bei Youtube online ist

 
Und wie lange die Frau Amtsärztin noch Frau Amtsärztin ist. Denn ihre Worten sind – wie eine bekannte Politikerin es formuliert – »nicht hilfreich«. Wenigstens für die Aufrechterhaltung der Panik:   ............. 



Heute vor 150 Jahren

... fand zu Versailles die »Kaiserproklamation« und damit die Gründung des Zweiten Deutschen Kaiserreichs statt. Der auf diesem Blog bereits in einem eigenen Artikel erwähnte damalige bedeutende Porträtist und Historienmaler Anton von Werner stellte den Staatsakt in gewohnter Accuratesse dar:

Der Festakt wird häufig – aber zu Unrecht – als Gründungstag des Deutschen Kaiserreichs angesehen, denn verfassungsrechtlich ist dieses bereits mit 1. Januar 1871 entstanden:

Am 9. und 10. Dezember 1870 beschlossen Reichstag und Bundesrat, dem Inhaber des Bundespräsidiums (dem preußischen König) den Kaisertitel anzutragen; Wilhelm hatte den Titel gegenüber einer Kaiserdeputation des Reichstags angenommen (18. Dezem-ber). Außerdem sollte das Land in „Deutsches Reich“ umbenannt werden. Wirksam wurde dies am 1. Januar 1871 mit einer neuen Verfassung. Die spätere Proklamation war nur ein „Akt der förmlichen Amtseinweisung und Amtsergreifung“, der „18. Januar war kein Reichsgründungstag“ (E. R. Huber)

... schreibt Wikipedia dazu. Dessen ungeachtet: es war ein Tag von hoher Symbolkraft – wobei seine Veranstaltung im Köngisschloß eines gerade (fast) niedergerungenen Kriegsgegners nicht eben eine diplomatische Meisterleistung an Fingerspitzengefühl war ...

Daß eine deutsche Bundesregierung in Zeiten von Coronoia-Mutti eines solchen Tages nicht einmal im entferntesten zu gedenken gedenkt, durfte als selbstverständlich anzusehen sein. Wenn sie nicht einmal den Anblick der heute offiziellen deutschen Flagge zu ertragen vermag, sondern sie angewidert entsorgt – was soll ihr dann so ein Jahrestag bedeuten ...



Fußnoten zum Montag

von Fragolin

 

Ioannidis hat in einer von der WHO veröffentlichten Metastudie festgestellt, dass harte Lockdown-Maßnahmen durch ihre negativen Effekte weit höheren Schaden anrichten als ihre positiven Effekte nutzen. Unsere von Weisheit und Liebe zum Gevölke durchseelte Bundesregierung hat diese Erkenntnis zu Herzen genommen und sofort den Lockdown verlängert und verschärft.

Und das geht bis zum Sommer so weiter:


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Die Corona-Regeln folgen der biologischen Entwicklung. Galt am Anfang ein geforderter Mindestabstand von einem Meter, dem infantil-primitiven Pöbel zu besseren Verständlichkeit als „Babyelefant“ verkauft, ist dieses Tierchen natürlich gewachsen und weicht nun dem „Jugendelefanten“. Wir müssen fortan also zwei Meter Abstand halten. Wenn man sich das natürliche Wachstum der Tierchen so anschaut, kann man sich ausrechnen, wann wir vier Meter Abstand halten müssen. Oder für Stadtmenschen: einen Baby-SUV.

Der praktische Test wäre übrigens ganz einfach, ist aber blöderweise streng verboten: wenn beide gegenüberstehenden Personen den rechten Arm waagerecht ausstrecken, dann müsste zwischen den Fingerspitzen ein Abstand von mindestens 18 Zentimetern bleiben. Nur so bleibt mal heil. Holt sich aber auch den polizeilichen Staatsschutz an die Backe. Da ist das Bußgeld wegen Nichteinhaltung des Mindestabstands die eindeutig billigere Variante.

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Apropos polizeilicher Staatsschutz. Endlich hat uns eine Expertin des international hoch angesehenen, in der Terrorismusbekämpfung erfolgreichen, hochkompetenten und politisch zutiefst neutralen BVT die richtige Sicht der Dinge erklärt: Menschen, die gegen Maßnahmen auf die Straße gehen, die hunderttausende Arbeitsplätze vernichten, zehntausende Menschen in Armut stürzen, tausende Insolvenzen nach sich ziehen und die wirtschaftliche Infrastruktur nachhaltig zerstören, besitzen ein „staatsgefährdendes Potential“. Und ein Staat, der Maßnahmen durchsetzt, die hunderttausende Arbeitsplätze vernichten, zehntausende Menschen in Armut stürzen, tausende Insolvenzen nach sich ziehen und die wirtschaftliche Infrastruktur nachhaltig zerstören, muss vor Gefährdung geschützt werden. Wer künftig also gegen die von Weisheit, Güte und Menschenliebe geprägte Politik unserer Obertanen auf die Straße zu gehen wagt, muss mit Verfolgung durch den für Terrorismus zuständigen polizeilichen Staatsschutz rechnen. Genau so, als würde man den oben beschriebenen Corona-Abstandstest machen. Woran man erkennt: wer gegen Kurz ist, muss ein Nazi sein.

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Apropos Demo. Ich bin ja immer dafür, mal die Wortwahl der Medien genauer zu betrachten. Angefangen von dem Blödsinn, eine Demonstration gegen die Maßnahmen der Regierung als „Anti-Corona-Demo“ zu bezeichnen. Nach dieser Wortlogik wäre eine grüne Demo gegen Verbotsmaßnahmen der Regierung gegen Drogen eine „Anti-Drogen-Demo“. Man erkennt den Unsinn, und man erkennt auch ganz deutlich die Intention: es darf nicht „Anti-Regierungs-Demo“ oder gar „Anti-Kurz-Demo“ heißen, sonst wird die Sonderpresseförderung gestrichen.

Am Samstag fand ja eine solche Anti-Regierungs-Demo statt, die so aber nicht heißen darf, und da kam es auch zu der üblichen Antifa-Gegenaktion. Das liest sich in der „Kleinen“ dann so:

„Eine Gruppe von etwa 15, 20 Gegendemonstranten hatte sich auf die Fahrbahn gesetzt und blockierte den Marsch. "Wir impfen euch alle", schleuderten sie den Anti-Corona-Aktivisten entgegen. Hooligans aus der Fußballszene versuchten sie zu attackieren, die Polizei trennte aber die beiden Gruppen. Die Hooligans richteten ihre Aggressionen auf Medienvertreter. Ein Kameramann der APA berichtete, dass die Aktivisten ihn anpöbelten und bedrohten. Der freie Journalist Michael Bonvalot schrieb auf Twitter, ein Fotograf sei geschlagen und getreten worden, auch er selbst wurde bedroht.“

Ist der nicht gut?

Nochmal so zum genau Mitlesen:

„Die Hooligans richteten ihre Aggressionen auf Medienvertreter. Ein Kameramann der APA berichtete, dass die Aktivisten ihn anpöbelten und bedrohten.“

Herrlich, oder? Die natürlich bösrechten coronaleugnenden brutalen Hooligans richteten ihre Aggressionen gegen die Medienvertreter. Aber angepöbelt und angegriffen wurden sie von den Aktivisten. Muss man zweimal lesen, um das zu bemerken. Und wer liest schon zweimal?

Ach ja, „zahlreiche Rechtsextremisten“ nahmen auch an der Demo Teil. Beweis: der Neonazi Küssel reiste mit „zwei Bussen voller Gesinnungsgenossen“ an. Ob es sich bei den Bussen um Reisebusse handelte oder um Kleinbusse ist den Medien keine Erwähnung wert, also kann man von zweiterem ausgehen (ersteres wäre erwähnt worden). Und so werden irgendwas um die 20 angereisten Neonazis unter zehntausenden Demonstranten zu „zahlreichen Rechtsextremisten“.

Grundlagen Medienkompetenz: betrachtet diesen Artikel nicht als Versuch, die Konsumenten umfassend und realitätsnah zu informieren, sondern als Bewerbungsschreiben um Sonderpresseförderungsgelder und als Plattform für Regierungsinserate. Wenn man das einmal verstanden hat, fragt man sich nicht mehr, über welche Realität dort berichtet wird oder warum Tatsachen so seltsam verschraubt werden.


Sonntag, 17. Januar 2021

Die Kunst des Differenzierens

von  it’s  me 
 
 

„Wie Impfgegner in sozialen Medien mobil machen“, tituliert der Standard einen Bericht in Bezug auf die ( ausgezeichnete ) Rede Kickl’s im Parlament, und reiht sich damit in die breite Front der Medien ein, denen das Wort „differenzieren“ ein Fremdwort ist, denn es gibt anscheinend nur mehr schwarz und weiß, aber nichts dazwischen, auch keine Komplementärfarben.

 

Es gibt, dem heutigen Zeitgeist entsprechend, nur „Entweder du bist auf unserer Seite der Guten  oder unser Feind“, was Kickl nach seiner Rede im Parlament erfahren durfte – das Video wurde von Facebook gelöscht, angeblich wegen Verbreitung falscher Inhalte. Tja, wer zensiert in solchen Fällen? Wer wagt, zu entscheiden, ob die Meinung eines Prof. Drosten richtig ist oder die der WHO, die gegen den Lockdown ist wegen seiner Ineffizienz  und die Meinung eines Prof. Hockertz, der von einem schlecht und zu kurz getesteten Vaccin spricht und von einer Art Versuchsreihe am Menschen? Oder die Meinung des Marburger Virologen  Prof. Dr. Becker in der Heute-Sendung, der davon sprach, dass man jetzt einmal impfe und dann schaue, wie und ob die Impfung von Erfolg gekrönt sei – mit und ohne Nebenwirkungen. 

 

Da zitiert Kickl anerkannte Virologen, bekommt einen Shitstorm und wird gesperrt. 

 

Wer ist im Recht und warum fürchtet man sich derartig stark vor der Meinung angeblicher Impfgegner? Sind die eigenen Meinungen und Informationen so schwach belegt, dass man Angst hat vor einer etwaig viral gehenden Rede von Kickl, dass man sie lieber sperrt als sich einer Diskussion zu stellen?

 

Außerdem besteht, und das werden diese vorverurteilenden Pauschalierer nie kapieren, ein riesengroßer Unterschied zwischen Impfgegnern und Impfskeptikern, zu denen ich mich zähle, dabei bin ich gegen fast alles geimpft, aber mit bewährten Mitteln. Den Impfstoff gegen die Schweinegrippe ließ ich mir, aus denselben Zweifeln, die ich momentan habe, natürlich nicht verabreichen.

 

Aber die sozialen Medien zeigen schön langsam, und da muss man Trump fast dankbar sein, ihre hässliche Fratze, denn gesperrt wird alles, was nicht links bis linksextrem ist, siehe die Sperre von Trump, die Sperre des Youtube- Kanals von Prof. Bhagdi, die Sperre der oben erwähnten Rede, die Entfernung von hunderten und tausenden Followern auf Twitter, wie u.a. Vera Lengsfeld, die über jede Art des Extremismus erhaben ist, neben Dushan Wegner und vielen anderen, beklagt.

 

Während Konservative immer größeren Repressalien ausgesetzt sind, darf zum Beispiel die linksextreme Seite von indymedia ( das sind die, die erklärten, wie man jemanden mit einer gut aufgesetzten Gaspistole töten kann ) weiterhin online bleiben und verbrüderte Gruppen mit verheißungsvollen, friedlichen Namen wie „Europeans against the political system“, „International of Anarchist Federation“ oder „Anarchist Writers“ – alle weiterhin online und angeblich den Richtlinien des Mediums entsprechen. 

 

Auch die menschenverachtenden Mullahs im Iran wurden nie gesperrt, dafür ein amerikanischer Präsident. Diese Zustände sind besorgniserregend, dass einige wenige Medienhäuser Politik machen, Menschen stürzen oder sie nicht an die Macht kommen lassen können, denn wie will jemand wahlkämpfen ohne Twitter, FB & Co.

 

Auch mir bekannte, für seriös gehaltene Wissenschaftler, wie Prof. Kollaritsch, scheinen zu radikalisieren und nicht mehr zu differenzieren, sich nicht im Geringsten mit Meinungen anderer, großer Wissenschaftler , auseinanderzusetzen und nur die Meinung der Regierung zu propagieren, und das halte für bedenklich. Außerdem spricht er davon, dass es keine Beweise gibt, dass der Impfstoff bei Schwangeren Schaden anrichten könne, nur mit dieser flapsigen Bemerkung hat er sich in die Reihe der Idioten ( nicht Covidioten ) eingereiht, denn einem Vaccin, das nicht einmal eine einjährige Testphase durchlief, einen Persilschein auszustellen, ist kriminell. Vielleicht hat der Impfstoff keine Nebenwirkungen – ich wünsche es – aber das kann man nach nicht einmal einem Jahr nie und nimmer behaupten, das ist ganz einfach unseroös und eines Wissenschaftlers nicht würdig.

 

Generell ist in Diskussionen die Gesprächskultur abhanden gekommen und, wie bereits gesagt, die Kunst des Differenzierens. 

 

Ein Trump ist entweder der leibhaftige Dämon oder für seine Fans ein Halbgott – beides falsch. Er ist ein Präsident mit wahrscheinlich schweren menschlichen Defiziten, aber einer der besten Politiker, den die USA je hatten – soweit sollte man ihm Credtis geben, allein wenn ich die Wirtschaft ( vor Coronazeiten natürlich ) betrachte oder die Tatsache, dass er keinen Krieg initiierte UND der Frieden zwischen Israel und Bahrain, den Emiraten und dem Sudan sein Verdienst ist.

 

Genauso hat mich mein Vater gelehrt, nicht schwarz-weiß zu sehen, was ich bei Kreisky erstmals machte, im Gegensatz zum Großteil der Bevölkerung. Für wenige war er schlecht, für den Großteil war und ist er noch immer ein Heiliger. Diesen Bruno Kreisky sah und sehe ich differenzierter: auf der einen Seite den Mutter/Kind-Pass -sensationell, Viele Punkte in der Schulreform sehr gut, einige weniger, in Wirtschaftsbelangen war er der erste Sargnagel für Österreich, usw.

 

Natürlich gibt es Personen, bei denen ich nicht differenziere, denn wenn 99 Minuspunkte einem einzigen Pluspunkt gegenüber stehen, dann pauschaliere ich – ich denke dabei an Mutti, die nur Chaos und Elend über ihr Land bringt, sich an kein einziges Gesetz mehr hält – bei ihr sehe ich nur schwarz, im wahrsten Sinne des Wortes.

 

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PS: Gottlob ist meine Frau des Differenzierens mächtig, denn sie hat viele Pluspunkte an mir gesehen, natürlich auch meine Minuspunkte, aber als Demokratin der Mehrheit vertraut und mich geheiratet – das Beste, was mir geschehen konnte ...
 

Christoph Graupner: »Wo willst du hin, betrübte Seele«

 
 

 

 

Video zum Sonntag

von Fragolin

 

Monika Gruber blickt zurück auf 2020:



„Man wähnt sich ja schon nicht mehr in einer Demokratie, sondern in der Domina-Abteilung von einem Open-Air-Swingerclub.“

Den Kopf kann man nicht treffender nageln. Oder so.

Wie es ausschaut, wird 2021 aber keine Erleichterung bringen sondern so, wie von den bösen „Verschwörungstheoretikern und Covidioten“ vorhergesagt, noch viel schlimmer kommen.

 

Samstag, 16. Januar 2021

Zu Laschets Erhebung

 
... auf den Partei-Thron erscheint zum Artikel »Laschet neuer CDU-Vorsitzender« von Prof. Alexander Dilger der folgende


Gastkommentar
von francomacorisano
 
 
Türken-Armin Laschie wird CDU-Chef? Also Merkel mit Pipimann! Erinnern wir uns an die erst kürzlich gemachte Aussage der saarländischen Putzfrau: »Die CDU hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sehr stark weiterentwickelt. Sie ist heute eine andere Partei, als sie das vor 10 oder 20 Jahren war. Auch, weil wir heute eine andere Gesellschaft haben«.
 
Das CDU-Establishment wollte Merz ja unbedingt verhindern. Die AfD darf das freuen. Mit einer weiter linken CDU ist rechts davon eben nicht mehr nur die Wand, wie Strauß einstmals sagte…


Laschet, also ...

 
Vor einigen Tagen fand ich irgendwo im Netz eine Gegenüberstellung der drei Vorsitz-Kandidaten, und ein Poster meinte damals, Laschet würde es werden, denn der habe das Gesicht, das man von einem CDU-Vorsitzenden erwarte.

Stimmt auffallend. Was mich an einen Spitzbuben-Witz erinnert: »Ihna G'sicht schreit ja nach Papier!«


Seines auch.
 


Schütze dich richtig, das ist völlig in Ordnung – aber lass den Rest in Ruhe!


Gastkommentar
von Odysseus

 
Alle die sich schützen möchten, sollen SELBST danach handeln.

Nutze eine FFP2- oder FFP3-Maske. Wechsele sie so oft wie vorgeschrieben. Beachte die Richtlinien dazu, damit du dich nicht selbst schädigst.

Trage eine rote Binde am Arm, die signalisiert, dass man 1,5 m Abstand zu dir halten soll, oder selbst einen FFP2-Maske parat haben soll, um näher zu kommen.

Hocke zu Hause, besuche Verwandten nicht im Altenheim etc. etc.

Jeder kann seinen persönlichen Schutz eskalieren. Über die Tauglichkeit der Maßnahmen wird nicht mehr geredet.

Wenn das der Wunsch ist, soll es so sein. Ich würde das voll respektieren und mich auch nicht darüber lustig machen, dass meine ich absolut ernst. Mit gut gemachter medialer Unterstützung sicher um-setzbar.

In öffentlichen Verkehrsmitteln werden Freiräume für Schutzbedürftige eingerichtet (aberwitzig, dass bis heute alle Verkehrsmittel knackvoll sein dürfen!).

Nahezu überall werden Kontingente eingerichtet, die online gebucht werden können. Dass da auch ab und an ein bisserl Geduld mitgebracht werden muss, werden die Schutzis hinnehmen müssen.

Auch in Stadien und bei Groß-Veranstaltungen. Klar ist, dass z.B im Gedränge vor der Bühne oder im Pulk der "Süd- oder Nordkurve" nicht teilgenommen werden kann. Aber der Wunsch danach wird ja auch gar nicht vorhanden sein.

Rund um dies Bedürftigkeit werden sich rasch neue Dienstleistungen entwickeln usw. usw.

Da wären die Corona-Hilfs-Milliarden deutlich besser angelegt.

Genau in diese Richtung müssten wir schon seit Monaten handeln.

Kurz und knapp: Schütze sich wer will und muss - aber lasst die anderen in Ruhe ihr Leben leben!!. 

Hört auf Gesellschaft und Wirtschaft mit der Corona-Kettensäge zu zerstören und sorgt dafür, dass hier und in anderen Ländern die immensen Kollateralschäden dieses Irrsinns gestoppt werden.



»Dunkle Macht nutzt Corona für Unterwerfung der Menschheit«

 
Meint jedenfalls der frühere Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò. Und der hat ja doppelte Erfahrung in dunklen Mächten: einerseits als Vertreter des Heiligen Stuhls (nicht der »Vatikanstadt«, wie im verlinkten Artikel irrigerweise steht. Der Heilige Stuhl entsandte durch die Jahrhunderte Nuntien in aller Herren Länder, lange bevor die Lateranverträge 1929 den »Staat der Vatikanstadt« in Existenz riefen – aber das sind völkerrechtliche und kanonistische Feinheiten ...), andererseits als Vertreter des Heiligen Stuhls in Washington. So jemand weiß, wovon er spricht, wenn er vor »dunklen Mächten« warnt ...
 
Klar ist, daß so ein Artikel natürlich nicht in den Mainstream-Medien erscheinen darf. Also erfüllte RT die Aufgabe, den Worten eines promienten Spitzendiplomaten öffentlichen Raum zu geben:
 
Erzbischof Viganò hat sich in einem offenen Brief an US-Präsident Trump gewandt. Darin bezeichnet er die weltweiten Corona-Maßnahmen als Mittel zur Errichtung einer "Gesundheitsdiktatur". Zentrales Instrument sei ein für das erste Quartal 2021 geplanter "Great Reset".  

 
Der Erzbischof und frühere Apostolische Nuntius (Botschafter Vatikanstadts) in den USA Carlo Maria Viganò hat sich in einem offenen Brief an den US-Präsidenten Donald Trump gewandt. Darin führt er aus, dass sich hinter den Regierungsmaßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie in Wahr-heit der Plan zur Umsetzung eines "Great Reset" ("Großer Neustart") verberge, wie das Onlineportal katholisches.info berichtet. Dieser Plan werde vom Tiefen Staat vorangetrieben, einer für die Öffent-lichkeit unsichtbaren dunklen Macht. Das Weltwirtschaftsforum diene dabei lediglich als eine Art offizieller Rahmen für das geplante Vorhaben.

Wer die letzten Monate nicht im Winterschlaf verbracht hat, wird zugeben müssen: das, was der (siehe Photo) höchst besonnen und nüchtern-kritisch wirkende Erzbischof da schreibt, hat große Plausibilität für sich. Daß er trotzdem von der Systempresse als wirrer Spinner dargestellt wird (und auch die Tolle auf diesem Blog dem folgen werden), spricht keineswegs gegen ihn, sondern gegen die Presstituierten unserer Medien.

Denn selten nur hat ein Wappenspruch so perfekt gepaßt wie bei diesem wackeren Kuriendiplomaten: 




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P.S.: Herzlicher Dank ergebt an den Kommentarposter Gero, der mich auf diesen lesenswerten Artikel aufmerksam gemacht hat.


Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

 

Vor nunmehr zehn Tagen stellte ich zum letzten Male die Frage: Wo ist Tiffany Dover? Bis heute weiterhin keine Antwort. Eine sonst auf mehreren Social-Media-Kanälen sehr aktiv Zwitschernde verstummt just an dem Tag, an dem sie die Pfizer-Spritze bekommt und vor laufenden Kameras bewusstlos zusammenbricht. Die erste Spritze, oder babyelefantisch: der erste Pieks. Müsste sie inzwischen nicht sogar schon die zweite bekommen haben? Das Rätsel um das spurlose Verschwinden einer Krankenschwester bleibt. Oder besser, wird sogar vom eigenen Arbeitgeber aufrecht erhalten, wenn auf den Anruf eines Journalisten im Krankenhaus, ob Tiffany Dover lebt, die seltsame Antwort kommt, nein, das könne man nicht sagen.

Ach ja, die Autopsie der zwei Tage nach der Impfung tot umgefallenen portugiesischen Krankenschwester hat angeblich ergeben, dass die Impfung keine Rolle spielte. Was dann die Erklärung für den plötzlichen Todesfall ist, wird allerdings nicht verraten. Es bleibt also einfach eine Normalität, mitten im Leben und bis eben noch kerngesund nach der ersten Impfung einfach mal so tot umzufallen, die jedem passieren kann und auf keinen Fall irgendwas mit der Impfung selbst zu tun haben darf.

Äh, kann.

Oder soll?

Egal.


Nachtrag: Das ist auch interessant. Auch alte Menschen kippen nach der Impfung einfach tot um. Scheint wirklich eine normale Folge dieses „Pieks“ zu sein...

„Die rüstige Rentnerin, galt als allgemein fit und wurde noch 30 Minuten nach ihrer Impfung ärztlich beobachtet. Anschließend habe sie auch noch mit Angehörigen telefoniert und sei dann kurze Zeit später gestorben.“ Solches findet man aber nur noch im Webcache, denn die BZ hat es wieder gelöscht. Man möchte doch kein Wasser auf Mühlen gießen oder gar das Gevölke verunsichern...

Die Norweger gehen damit ehrlicher um: „Im Zusammenhang mit der Impfung wurden 23 Todesfälle gemeldet. Bisher wurden 13 davon bewertet. Häufige Nebenwirkungen können zu einem schweren Verlauf bei gebrechlichen älteren Menschen beigetragen haben.“

 


Freitag, 15. Januar 2021

»The 'War On Terror' Comes Home«

 von Dr. Ron Paul


Last week’s massive social media purges – starting with President Trump’s permanent ban from Twitter and other outlets – was shocking and chilling, particularly to those of us who value free expression and the free exchange of ideas. The justifications given for the silencing of wide swaths of public opinion made no sense and the process was anything but transparent. Nowhere in President Trump’s two “offending” Tweets, for example, was a call for violence expressed explicitly or implicitly. It was a classic example of sentence first, verdict later.
 
Many Americans viewed this assault on social media accounts as a liberal or Democrat attack on conservatives and Republicans, but they are missing the point. The narrowing of allowable opinion in the virtual public square is no conspiracy against conservatives. As progressives like Glenn Greenwald have pointed out, this is a wider assault on any opinion that veers from the acceptable parameters of the mainstream elite, which is made up of both Democrats and Republicans.

 

Eine Analphabetin im Ministeramt – und niemandem fällt's auf ...«

 Gerald Grosz in gewohnter Süffisanz:





Die Völker haben ein Waterloo erlitten

 
Zu Andreas Unterbergers Artikel »Verschüttet und begraben: Trumps historischer Finalerfolg« erscheint folgender


Gastkommentar
von elfenzauberin


Wir sind jedenfalls Zeugen eines historischen Augenblicks geworden, wo in der größten Demokratie der Welt ein Wahlbetrug biblischen Ausmaßes stattgefunden hat. Die Medien haben das durchwegs geleugnet, doch die Tatsachen sprechen für sich. Es ist einfach unmöglich, dass Biden - nachdem am Wahltag die Auszählung gestoppt wurde, Tausende und Abertausende Stimmen für sich verbuchen konnte. Das ist tatsächlich eine statistische Unmöglichkeit, die eigentlich dazu hätte führen müssen, die Wahlen komplett zu annullieren. Doch das ist nur ein Detail von vielen. Auf sciencefiles.org sind alle diese Details penibel aufgelistet.

Die Gerichte haben den Schwanz eingezogen. Nach dem zumindest zum Teil inszenierten Sturm auf das Kongreßgebäude haben sich die republikanischen Abgeordneten nicht mehr in der Lage gesehen, das gefakte Wahlergebnis anzufechten.

Mittlerweile hat sich auch herausgestellt, dass die Dominion-Wahlmaschinen von Italien aus manipuliert worden sind, offenbar mit freundlicher Zustimmung von Conte.

Der deep State hat einen fulminanten Sieg davongetragen. Es rächt sich jetzt bitter, dass die Konservativen hüben wie drüben es versäumt haben, Strukturen aufzubauen, um dagegenzuhalten. Das Feld wurde samt und sonders dem politischen Gegner überlassen.
 
Meine Befürchtung ist, dass es hier in Europa nicht wesentlich anders aussieht. Es scheint so, als befänden wir längst in einem dritten Weltkrieg, der zwischen den Regierungen und den ihnen anvertrauten Untertanen ausgefochten wird. Die Völker haben jedenfalls ein Waterloo erlitten.

Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

 

Die Schulen öffnen sicher am 18. Jänner. Über die Schulöffnung werden wir noch einmal gesondert beraten. Die Schulen öffnen sicher am 25. Jänner. Aber bis dahin muss ein „Schichtbetrieb“ und ein „Ausdünnen“ der Klassen stattfinden (nicht zu verwechseln mit dem „Ausdünnen des Bestandes“, eine solche Wortwahl z.B. von der FPÖ hätte laut rasselnden Nazialarm ausgelöst). Außer es kommt zu einer Verlängerung des Lockdowns. Zu dem es aber sicher nicht kommen wird. Außer er wird beschlossen, was bereits als sicher gehandelt wird. Denn zusammen mit der Studie des eben noch renommierten und heute schon zum Covidioten gestempelten Herrn Ioannidis über den geringen Nutzen und extremen Schaden von strengen Lockdowns tauchte wie durch ein Zufall plötzlich ein weit schlimmeres, aggressiveres, tödlicheres Virus auf. Und das zwingt uns nunmal, noch mehr downzulocken und uns einzumasken. Wir lassen uns doch von irgendwelchen sogenannten Wissenschaftlern nicht den Sadomaso-Spaß des Wegsperrens vermiesen!

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Masken sind Unsinn und helfen nichts. Aber Stoffmasken könnten doch was bewirken und sollten aufgesetzt werden. Stoffmasken müssen aufgesetzt werden. Sie brauchen aber nicht aufgesetzt werden, wenn man ein Gesichtsschild trägt. Das Gesichtsschild hilft aber auch nichts und muss deshalb verboten werden, damit doch jeder eine Stoffmaske trägt, die zwar auch nichts nutzt aber wen schert das schon? Denn jetzt wird es beschlossen, dass wir alle FFP2-Masken tragen müssen. Damit wir uns die Packungen mit den chinesischen OP-Masken, den teuren Gesichtsschilden und den lustigen Stoffmasken aufselchen können und neue Packungen mit FFP2-Masken kaufen.

Dass für die Verwendung zertifizierter Schutzmasken bei der Arbeit ein Arbeitsschutzgesetz gilt, nach dem jeder Träger einer FFP2-Maske diese nach 45 Minuten absetzen und wegwerfen muss, dann 30 Minuten Pause mit freier Atmung zusteht und erst dann mit einer neuen FFP2-Maske weiterarbeiten dürfte, interessiert uns nicht. Wir lassen uns doch von irgendwelchen sogenannten Arbeitnehmerschutzgesetzen nicht den Sadomaso-Spaß des Maulkorbverteilens vermiesen!

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Wir lassen alle testen! Aber nur, wenn sie freiwillig kommen. Wenn sie nicht freiwillig kommen, gibt es keine Konsequenzen, aber wir sperren alle einfach länger ein. Der Test muss nachgewiesen und der Nachweis mit sich geführt werden. Aber kontrollieren darf ihn keiner. Außer er wird kontrolliert. Von wem auch immer. Und dann gibt es ein Freitesten. Aber das geht nicht, denn „Testen macht frei!“ ist Nazi. Also nennen wir es Reintesten. Dann geht es doch. Aber dafür soll es jeden zweiten Tag stattfinden. Kann jeder bei sich zuhause machen. Soll er müssen. Was aber keiner nachweisen kann. Und wenn er positiv ist, soll jeder sofort zuhause bleiben und die 1450 anrufen sowie seinen Chef, damit der die Kündigungspapiere wegen Nichterscheinens zur Arbeit ausschreiben kann. Wenn er negativ ist, darf aber jeder raus. Wenn er die Lockdown-Regeln einhält, also zuerst einmal zuhause bleibt. Was auf das Infektionsgeschehen jetzt welchen Effekt genau haben wird? Keinen, aber egal. Wir lassen uns doch von irgendwelcher Logik nicht den Sadomaso-Spaß des genüsslichen tiefen Nasenbohrens mit einem Wattestaberl vermiesen!


Donnerstag, 14. Januar 2021

Die Diktatur der »Guten« hat längst begonnen

 
Hadmut Danisch zeigt es auf:
Welche Art der Zensur ich noch besonders erwarte…
 
Nämlich die, wie ich früher mal Hühner hypnotisiert habe.

Mir geht schon länger was durch den Kopf. Gerade aktuell wieder zu den Vorgängen am Capitol. Denn dort hat man alle Verdächtigen angeblich sofort (sobald sie identifiziert waren) auf die No-Fly-Liste gesetzt. Irgendwo gab es ein Video von Leuten, die am Flughafen erfahren, dass sie nicht fliegen dürfen.

Genau das wird zur Gewohnheit werden, nämlich gegenüber allen, die nicht politisch korrekt das sagen, was man hören will. Man wird sie nicht mehr fliegen lassen.

Man sperrt sie auf Twitter, auf Facebook, auf immer mehr digitalen Wegen.

Man sperrt ihre Konten, ihre Kreditkarten, man sperrt sie bei Paypal und als Geld-empfänger.

Es fehlt noch, dass man ihnen die Handys und den Telefon- und Internet-Anschluss im Haus sperrt. 
Brave New World ... und wir können wetten, daß die Gerichte in diesen Dingen ebenso rückgratlos gegenüber den Konzernen einknicken, wie sie den »Demokraten« (d.h. den sie steuernden Konzernen) gegenüber trotz ihrer dreisten Wahlmogeleien eingeknickt sind.
 
Was immer noch minimale Hoffnung gibt, ist der Widerstand, der sich – und man merkt es in persönlichen Gesprächen – zunehmend verstärkt. Da sagen auf einmal die Menschen nicht mehr bloß das, was man »sagen soll«, sondern einiges mehr. Und zunehmend exakt das Gegenteil.

Nun bin ich durch meine berufliche Verschwiegenheitspflicht natürlich in einer Sonderposition, das ist mir schon klar. Aber ich bewahre mir doch einen kleinen Rest an Hoffnung, daß es nicht so kommen wird, wie Hadmut Danisch fatalistisch wettet.

»Aus der großen, großen Ordnung entstand die große Unordnung« – so etwa zitierte der geschätzte Sigismund von Radecki eine russische Volksweisheit. Die Geschehnisse im früheren Ostblock geben Anlaß zur Hoffnung, daß die totale Versklavung der Menschen trotz aller technischen Mittel nicht funktionieren wird. Die Matrix wird löchrig bleiben, und irgendwann sich selbst zerstören.

Hoffen wir nur, daß es nicht so lange dauert wie im Ostblock. Obwohl – mir kann's ja egal sein. In meiner statistisch zu erwartenden Restlebenserwartung wird die Knebelung sich wohl noch nicht total verwirklichen lassen. Leid tun können einem die heute 30- bis 40-jährigen. Sie sind alt genug, um noch nicht am politkorrekten Hirnschwund der Jüngeren zu leiden, aber zugleich jung genug, darunter noch viele Jahre zu leiden zu haben.

Nein, 35 ist derzeit kein erstrebenswertes Alter ...


Was bleibt, ist Lachen. Nein: ein Lächeln. Insgeheim. Aber nur, wenn man sich unbeobachtet wähnt ...

 
In prekären oder diktatorischen Zeiten lebt der politische Witz auf. Wir Deutschen haben schon zweimal derartige „Witzperioden“ erlebt und befinden uns allem Anschein nach nun in der dritten.

Im „Tausendjährigen Reich“ und im „Ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaat“ war der politische Witz Ausdruck einer unterschwelligen Widerstandsbewegung. 

In Zeiten, da freie, nicht-orthodoxe Meinungen zwar nicht mehr mit der Todesstrafe, aber mit sozialer Ausgrenzung, Polizeieinsätzen, Strafverfügungen und in einzelnen Fällen auch mit „Wegsperrung“ verfemt werden, wird früher oder später diese Art Widerstand einmal mehr aufleben.

Also fangen wir mal hier auf diesem widersetzlichen Blog damit an.
 So beginnt bei altmod der Artikel über den 
 
 
»Flüsterwitz im Merkel-Reich«
 
 Probe gefällig?

Drei Jungs sehen Angela Merkel am Strand entlang gehen. Plötzlich verdreht sie sich das Bein und fällt ins Wasser. Die Jungs rennen so schnell sie können zu Angie und retten sie vor dem Ertrinken.
Angela Merkel: “Danke. Ihr habt mir das Leben gerettet. Darum habt Ihr jetzt alle einen Wunsch frei!”
Erster: „Ich wünsche mir einen BMW.“
Zweiter: „Ich hätte gern ein Motorrad.“
Dritter: „Ich möchte einen Rollstuhl.“
Merkel wundert sich: „Warum willst du denn einen Rollstuhl? Du bist doch völlig gesund?“
Junge: “Ja aber nicht mehr lange. Wenn mein Vater erfährt, dass ich Sie gerettet habe, dann schlägt er mich zum Krüppel!”

(Hier weiterlesen)