Donnerstag, 9. Juli 2015

Gastkommentar: Ein Ewiggesternvolk schafft sich ab

von D.Eppendorfer


Jeder Grieche, der trotz der jahrelangen Staats-Schuldentilgungs-Litanei bis jetzt gezögert hat, jeden Cent, den er ergattern konnte, von seinem oder seinen Konten abzuheben, ist ein Narr und steht trotz mehr oder weniger Vermögen nun als Habenichts da, weil sein korrupter Fakelaki-Staat ihm den Zugang zu seinem Ersparten verweigert.

Dasselbe untertänig dämliche Michelsyndrom, das Buntland zu einem Vollversorgungs-Paradies der globalisierten Nassauer macht, hat die naiv-gutgläubigen Sirtaki-Traumtänzer bewogen, ihrer Obrigkeit zu vertrauen. Die hatte jedoch gar keine Lust, sich um die Belange und Sorgen des Volkes zu kümmern, sondern nur im Fokus, eigene Profite zu maximieren. Tja, dumm gelaufen, denn jetzt steht der naiv dusselige Hellas-Kostas da und braucht nicht mehr zu fragen: was kostas? Er hat nämlich kein Bargeld mehr zum zahlen.

Möge das Beispiel der Griechen uns als Abschreckung dienen, denn auch bei uns kann so eine “Bankenrettungs”-Pleite schneller passieren als vermutet. Und dann? Dann glotzt der Piefke doof und versteht seine kleinkarierte Schildbürgerwelt nicht mehr. Und das Gejammer wird groß und ein Sündenbock gesucht. Meist einer, der an der Misere keinerlei Schuld trägt, aber irgendwie anders ist, weil er diese Sache voraus sah und beizeiten warnte. Solche Hellseher mag das angepasste schlichte Aberglaubensgemüt einfach nicht und hat die früher durch Folter zu Geständnissen gezwungen und dann auf Scheiterhaufen verbrannt. Manchmal kommt es mir so vor, als würde dieses Mittelalter noch unter vielen modernen Klamotten lauern und nur darauf warten, hervorzubrechen, um tollwütig Amok zu laufen.

Ein Ewiggesternvolk schafft sich ab.

Auf »Los!« geht's los ...

Europolitik News Titel Wirtschaft — 09 Juli 2015
 
Das sicher geglaubte Geld ist vor staatlichem Zugriff nicht sicher (Bild: Scott Beale / Laughing Squid, Lizenz: (CC BY-NC-ND 2.0) https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/
Das sicher geglaubte Geld ist vor staatlichem Zugriff nicht sicher (Bild: Scott Beale / Laughing Squid, Lizenz: (CC BY-NC-ND 2.0)

Die Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland beziehen sich auf nahezu alle Bereiche. Nun dürfen die Bargeldreserven der Bürger nicht mehr aus Banksafes entnommen werden. Die stellvertretende Finanzministerin verkündete eine entsprechende Übereinkunft zwischen der sozialistisch/kommunistischen Regierung und den Banken.
Nadia Valavani, stellvertretende Finanzministerin Griechenlands, erklärte am vergangenen Sonntag dem verdutzten Fernsehpublikum, die Regierung sei mit den Banken des Landes übereingekommen, die Entnahme privaten Geldes aus bei Banken angemieteten Schließfächern zu verhindern.
So sind sie halt, unsere Sozen aller Schattierungen! Wenn ihnen irgendwann sogar noch das Geld der Zentralbank ausgeht, dann stehlen sie den Rest einfach ihren Bürgern. Naiv, wer glaubt, sowas wäre nur in Griechenland möglich! Glauben Sie mir: dieser »Kassenschlager« wird demnächst auch in unserem Theater gespielt ...

Heinisch-Hosek

will mehr Strenge
Gabriele Heinisch-Hosek. / Bild: (c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ) 
Die SPÖ will die Lücke zwischen angezeigten und verurteilten Vergewaltigungen schließen.
 (Die Presse)
Wien. In den Sommermonaten dürfte es rund um das Thema Bildung eher ruhig werden. Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) scheint die Situation zu nutzen, um sich in den kommenden Wochen verstärkt ihrem zweiten Ressort zu widmen: den Frauen.
Im Detail will sich die Ministerin der Lücke zwischen angezeigten und verurteilten Vergewaltigungen widmen. Denn im Jahr 2013 gab es 920 Anzeigen wegen Vergewaltigung – aber nur 104 Verurteilungen. Ein möglicher Grund für diese Diskrepanz könnte laut Heinisch-Hosek sein, dass viele Frauen zwar den Mut haben, eine Vergewaltigung anzuzeigen. Aber eine neuerliche Konfrontation mit dem Täter vor Gericht scheuen. „Hier gehört nachgeschärft“, meint die Ministerin
Ein möglicher (und sogar weitaus wahrscheinlicherer) Grund könnte darin liegen, daß es einfach eine Menge von vorgetäuschten Anzeigen gibt — z.B. um einen Kollegen zu erpressen, weil man seinen Job haben will, oder als in Scheidung befindliche Noch-Ehefrau, um sich die Kinder zu krallen und die künftigen Besuchsrechte des Noch-Ehemannes tunlichst zu minimieren (nur zahlen, bis er schwarz ist, darf er natürlich trotzdem!), oder schlicht aus Eifersucht, Geltungssucht, Frustration und tausend anderen Gründen. Die man dann fallen läßt, wenn das Ziel erreicht wurde. 

Und dazu kommt (hoffentlich!), daß Richter und vermutlich auch Richterinnen (die ja keineswegs selten sind!) halt niemanden in den Knast bringen wollen, von dessen Schuld sie nicht wenigstens so halbwegs im Verlauf eines Prozesses überzeugt worden sind.

Wenn man sich das Verhältnis von Anzeigen zu Verurteilungen bei verschiedenen Deliktgrupen ansieht, dann wird man schnell herausfinden, daß bspw. Diebstahlsanzeigen noch ungleich seltener zu einer Verurteilung führen. Vom Verhältnis der angezeigten und verurteilten Polit-Betrüger einmal ganz zu schweigen ... 

Was soll also dieser in einem Rechtsstaat höchst bedenkliche Eingriffsversuch eines Mitglieds (recte: Ohneglieds) der exekutiven Gewalt in die genuinen Bereiche der Justiz?

Offenbar träumt die — in ihrer Funktion als Bildungsminister fulminant gescheiterte, und davon ablenken wollende — Politikerin davon, bei Vergewaltigungen eine Beweislastumkehr (die teilweise in der Praxis ohnehin schon faktisch besteht!) zu Ungunsten des Mannes legistisch einzuzementieren.

Es steht zu hoffen, daß wenigstens diesmal der Justizminister (und gelernte Jurist!) Rückgrat genug hat, derlei Unfug abzustellen — es reicht, daß er beim »Grapsch«-Paragraphen eine Wischi-Waschi-Regelung zuließ, die künftige Gerichtsverhandlungen auf diesem Gebiet in die Nähe von Casino und Bazar zu bringen geeignet ist.

Heinisch-Hosek ist in der Tat der fleischgewordene (oder eher: der Haut- und Knochen gewordene) Beweis, daß Quotzen in der Politik nur Unfug anrichten. Wenn Männer tatsächlich — wie ihnen ja bisweilen vorgeworfen wird — schwanzgesteuert Politik machen würden, wäre das sicherlich nicht begrüßenswert. Unsere Quotzen verstehen aber den überzeugenden Beweis zu liefern, daß die Absenz von Schwanzsteuerung auch zu keinen brauchbaren Ergebnissen führt. 

Ob es jetzt die IM Erikas, Zensursulas, Schwesigs, oder eben in Österreich Heinisch-Hoseks sind ...

Mittwoch, 8. Juli 2015

Bullshit!

Griechenland geht das Bargeld aus

Bild: Bloomberg 
Bis längstens Freitag sollen Abhebungen laut Insider an griechischen Bankomaten noch möglich sein. Doch spätestens dann wird Bargeld "ein echtes Problem werden".
(Hier weiterlesen)
Und das sollen wir glauben? Glauben die Zeitungen wirklich, daß wir jeden Schwachsinn glauben — und gleichzeitig das Gedächtnis eines Regenwurms haben? Haben die Redaktionen und »Experten« bereits vergessen, was seit Monaten über die Nachrichtenkanäle läuft? Nämlich (beliebig aus Google herausgegriffen) z.B. das:

Griechen räumen 2,5 Milliarden Euro von ihren Konten

Die Angst vor einer Verschärfung der Krise in Griechenland hat sich an den Geld- automaten gezeigt: Die Menschen dort haben im Dezember jede Menge Bargeld abgehoben.
oder:
Bankenrun in Griechenland läuft - 300 Mio. € an einem Tag abgezogen
Die jetzt revidierten Aussagen des griechischen Finanzminister Varoufakis, auf Barabhebungen aus Geldautomaten eine Steuer zu erheben, haben den Bankenrun in Griechenland beschleunigt.
Zero Hedge meldet heute unter Berufung auf Quellen aus dem Bankenumfeld, dass alleine gestern ca. 300 Mio. € von den Konten geräumt worden seien, was gegenüber ca. 100 Mio. € in den vergangenen Tagen eine deutliche Beschleunigung darstellt...
(»NESARA-News«, 30.5.2015)
Da die Griechen all das abgehobene Bargeld wohl nicht bei den Sonnwendfeuern — so es das in Griechenland gibt — abgefackelt haben werden, wird es wohl noch irgendwo gebunkert sein. Denn für so dämlich, daß sie es am nächsten Tag wieder klammheimlich in die Banken zurückgetragen hätten, halte ich sie nicht.

Also verschont uns, bitte, mit rührselig-alarmistischem Schmus der Sorte »Griechen geht das Bargeld aus«. Einigen Griechen, zweifellos (den weniger intelligenten wohl — denn daß die Chose irgendwie brenzlig werden könnte, war ja seit Monaten absehbar!) — aber doch nicht »den« Griechen. Die haben ihre Schäfchen längst ins Trockene gebracht ...







Ablenkungsmanöver

Alles grübelt jetzt über die Griechen und ihr »Nein«. Man erwägt, wie dieses Signal zu deuten wäre, was davon zu halten sei — und wie man es am besten ungeschehen machen könnte. Aber: steht diese Aufmerksamkeit übehaupt dafür ...? Das darf gelinde gesagt bezweifelt werden:
Während Griechenland die Schlagzeilen beherrscht, sind in der zweitgrößten Volks-wirtschaft der Welt, in China, die Aktienkurse abgestürzt. Weitere Schockwellen drohen.

Es ist schon unglaublich wie das unsägliche Affentheater um den Staatsbankrott Griechenlands die volle Aufmerksamkeit europäischer Politiker, Bürokraten, Zentral-banker und Journalisten absorbiert. Dabei ist Griechenland für die Weltwirtschaft völlig unbedeutend. Sogar für den europäischen Bankensektor spielt der Bankrott Griechen-lands keine Rolle mehr.
Denn nahezu alle an Griechenland vergebenen Kredite, die am Beginn der Krise im Jahr 2010 vor allem französische und italienische Großbanken mit in den Bankrott gerissen hätten, wurden seither auf verschlungenen Wegen auf den europäischen Steuerzahler abgewälzt. Die Konkursverschleppung Griechenlands, die den Völkern Europas als „Griechenlandrettung“ oder „Eurorettung“ verkauft wurde, war in Wahrheit nämlich nichts anderes als eine verkappte Bankenrettung. Davon redet leider niemand.
Wenn man folgenden Chart der Börsenkurse des letzten Jahres (07/14-07/15) in Schanghai betrachtet


... dann wird man ziemlich ernüchtert wohl davon ausgehen münnen, daß da offensichtlich eine Monsterblase am Platzen ist — und zwar recht rapide! Wie rapide, werden wir ja bald sehen.

Vielleicht dämmert dann dem einen oder anderen, daß all die Aufregung um GREXIT & Co. doch nur ein Nebelkerzen-Werfen war ....

Dienstag, 7. Juli 2015

Aus Österreich werden erste prominente Hitzeopfer gemeldet!

Hundstorfer: "Mindestsicherung weitgehend missbrauchssicher"

Hundstorfer: Mindestsicherung ist weitgehend missbrauchssicher
Rudolf Hundstorfer / Bild: APA/BKA/REGINA AIGNER 
Man könne sich die Mindestsicherung nicht einfach erschummeln, betont der SP-Sozialminister. Die ÖVP müsse sich daher "keine Sorgen machen".
Die hervorquellenden Augen, der starre Blick — offenbar eine massive Wahrnehmungs- und Befindlichkeitsstörung aufgrund der Hitze .... ... »DiePresse«-Leser »maiparade« (et al.) ist daher anderer Ansicht als der Herr Minister:
maiparade
07.07.2015 13:43
Nur am Rande für die Wenigen, die noch mitdenkenden.
Bei der Mindestsicherung handelt es sich um Wahlbetrug im ganz, ganz großen Sitil. Geschätzte 300.000 potentielle SPÖ und Grün Wähler werden hier verfassungswidrig "angefüttert" ...
Mit Demokratie hat das absolut nichts mehr zu tun ...


maiparade
07.07.2015 13:40
Der Ederer Tausender ist sicher.
Die immerwährende Neutralität IST sicher.
Der Rechtsstaat ist sicher.
Das Bankgeheimnis ist sicher.
Der Euro ist sicher.
Die Pensionen sind sicher.
Die Steuerleichterungen sind sicher.
Und Österreich wird generell immer sicherer ...

Nur bei einem bin ich mir nicht ganz sicher: nämlich ob unsere Regierungsmitglieder noch klar bei Verstand sind ...


maiparade
07.07.2015 13:28
War der Herr Hundstorfer nicht jene Lichtgestalt, welche Milliarden bei der Bawag mitversenkt hatte?
Und danach meinte, er hätte eine Anwesenheitsliste unterzeichnet.
Sollten solcherart verwirrte Existenzen nicht in eine geschlossene Anstalt eingeliefert werden ? Zum Schutz vor sich selbst. Ich meine, der Mann ist ja offensichtlich unzurechnungsfähig ...
Schwedische Gardinen wären in diesem Fall allerdings auch noch o.k.
Aber Minister ?!


Wilhelm Theodor Friedrich

Florida Teacher Who Had Sex With Three Students And Got Pregnant By One Pleads For Forgiveness As She’s Sentenced To 22 Years

Jennifer Fichter is sentenced to 22 years for having sex with minors.



Jennifer Fichter, 30, was sentenced to 22 years in jail this week. The former teacher had sex with three of her students and got pregnant by one of them. Fichter pleaded for forgiveness in court.

Fichter taught English at a Florida high school. She admitted to sleeping with three of her male students all of them 17-years-old at the time.
(Hier weiterlesen)

Leser werden es schon wissen: wenn es was gibt, das LePenseur zur Weißglut erhitzen kann, dann verlogene »Moral«-Heuchelei!

Sorry, folks! Man weiß aus diversen Studien (z.B. dieser) hinlänglich genau, daß in den USA das Durchschnnittsalter (sic!) des ersten Geschlechtsverkehrs bei Burschen — 17 Jahre ist. Fichter wegen einer Sache, die — rein statistisch betrachtet — ihren »Opfern« ohnehin zu ebendieser Zeit, nur eben mit einer anderen Frau, passiert wäre, zu einer Gefängnisstrafe von 22 Jahren zu verurteilen, ist nur mehr eines: so ekelerregend moralinsauer, daß es einem die Magenschleimhaut verätzt!

LePenseur war (bei seinem Geburtsjahrgang wenig überraschend) eindeutig älter als die obzitierten 17 Jahre, als er zum ersten Mal mit einem Mädchen im Bett war. Er legte, wie die Mehrzahl seiner Klassenkameraden, die schulische Reifeprüfung sozusagen vor der erotischen ab ...

... aber: er ist nicht hirnlos und/oder heuchlerisch genug, deshalb vergessen zu haben, daß es in seiner Schule eine überaus fesche, junge Biologie-Professorin gab, die ihm (und wohl nicht nur ihm!) beim Einschlafen (und dem, was diesem meist vorausging — na, lassen wir das ...) als begehrenswertes Traumbild vor Augen stand. Und er ist ebenso nicht hirnlos und/oder heuchlerisch genug, so zu tun, als wäre er nicht auf das kleinste Fingerschnippen besagter Professorin jederzeit und höchst freiwillig zu ihr ins Bettchen gesprungen, um sich von ihr ein paar Extralektionen Biologie beibringen zu lassen. Es kam nur leider nie dazu. Bei ihm nicht, und bei seinen Klassenkameraden nicht.

Und nein — LePenseur kann sich auch in seinen absurdesten Träumen nicht vorstellen, daß ihn so ein Erlebnis zu einem »Opfer« gemacht hätte! Im Gegenteil — irgendein »Wow! Jetzt bin ich also ein Mann«-Feeling hätte sich in ihm breitgemacht ... wie es ihn bei seiner späteren Premiere (mit einer nur wenig älteren, doch deutlich erfahreneren Studienkollegin) auch erfüllt hat.

Kinderschänderei ist was ganz anderes! Bspw. irgendwelche alte Religionspropheten, die neunjähjrige Mädchen ficken (und bis heute dafür als »vorbildlich« gerühmt werden, daß ihre Visage darzustellen schon ein Todesverbrechen ist) — das sind einfach widerliche Sexstrolche, nichts anderes. Oder: auch Odenwald-Schullehrer, die für ihre schwulen Freunde aus den Internatsklassen eine »Knabenlese« zusammenstellten, die diesen dann zu oralem und analem Pläsier am Wochenende zur Verfügung stehen mußte, sind was ganz anderes: nämlich geile, alte, perverse Säcke — denen ebendiese nicht abzuschneiden wohl nur dem mäßigenden Kulturfortschritt der aufklärerischen letzten Jahrhunderte zu verdanken ist.

Wenn diese Mrs. Fichter irgendwelche zehn-, zwölf- oder, soll sein, vierzehnjährige Buberln vernascht hätte, dann wäre eine harsche Beurteilung ihrer Taten wohl angebracht — aber bei 17-jährigen bleibt der schale Geschmack im Mund zurück, daß hier einfach ein Exempel statuiert werden sollte, das da lautet: 17-jährige können rudelbumsen, soviel sie wollen (was sie ja faktisch auch tun!) — aber nicht mit einer Erwachsenen ins Bett gehen.

Und das ist schlicht und einfach krank. Denn es ist ein weiterer Auswuchs jenes menschenfeindlichen Puritanismus', der da sagt:
1. du darfst alles machen, was du willst, vorausgesetzt, daß es dir keinen Spaß macht!
und
2. was dir Spaß macht, bestimmen wir!

Ob dieses »wir« nun eine religiöse Gemeinschaft ist, oder der schwarm-(un)itelligente Narrenhaufen der Genderisten und PC-Schönsprechler, oder eben die Staatsgewalt in Gestalt eines mieselsüchtigen Richters (bzw. einer klemmfotzigen Richterin) samt dazu passender Jury — das ist letztlich piepegal!

Es ist genau dieser Puritanismus, der die USA so brandgefährlich macht: junge Männer, die — statt in den Armen einer jungen Freundin (oder eben auch: einer jungen Lehrerin) eine angenehme Erfahrung ihrer angehenden Männlichkeit vermittelt zu bekommen — auf die drei »P«, nämlich Patriotismus, PC-Phrasendreschen und Pornoschauen verwiesen werden, sind dann in ihrer Frustration das willige Kanonenfutter für alte, kriegsgeile Politruks und Generäle ...

... denen man von Herzen (nur leider vergeblich!) gewünscht hätte, von einer Mrs. Fichter damaliger Tage statt hochtönend hoher Phrasen etwas Bettgeflüster beigebracht bekommen zu haben.


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P.S.: manch katholischer Leser dieses Blogs wird jetzt stirnrunzenlnd einwenden: »Aber sie hat doch abgetrieben!« Nun: LePenseur hat auf diesem Blog wiederholt seine tiefe Ablehnung der Abtreibung als Mittel der Geburtenkontrolle oder gar als Mittel zur »Spaßfolgenbeseitigung« artikuliert und sich dadurch in radikal-libertären Kreisen nicht eben beliebt gemacht. Aber: diese Mrs. Fichter wurde ja nicht angeklagt, weil sie von einem der Burschen schwanger geworden ist und abgetrieben hat, sondern weil sie mit ihm geschlafen hat. Dies — und nur dies! — ist der Ausgangspunkt dieses kritischen Artikels.

Montag, 6. Juli 2015

»Der ATHEX-Index sieht so schlank aus wie die Mädels auf dem Catwalk nach einer Blitz-Bullemie«

Frank Meyer gestern at his best! LESEN!

Vor zweieinhalb Jahren ist jemand aufgewacht

... und hat einen Artikel veröffentlicht:

Auf dem Tahrir-Platz in Kairo kündete ein Transparent dieser Tage: „85 Millionen wollen die Anwendung der Scharia“. Rund 10.000 Salafisten hatten sich versammelt, um die strikte Befolgung des Koran in der Verfassung zu verlangen. Was dies in der Praxis bedeutet, hat ein Terrorist erläutert, nachdem er mit Anderen 60 Katholiken im Irak ermordet hatte: „Ihr Christen seid alle ,Kafara‘ (Ungläubige), wir können nicht gleichzeitig mit euch existieren!“
So kommt es, dass weltweit rund 100 Millionen Christen verfolgt, gedemütigt und – in letzter Konsequenz – auch ermordet werden. Vor allem in islamischen Ländern: Je strenger der Koran ausgelegt wird, desto unbarmherziger ist die systematische Vertreibung, der mörderische Terror.
Nur einige Beispiele: In Indonesien wurden in den vergangenen Jahren mehr als 1000 Kirchen in Brand gesteckt; in Ägypten wurden in den letzten 30 Jahren mehr als 1800 Kopten aus religiösen Gründen ermordet. Im Herbst 2011 riefen Imame in mehr als 20 oberägyptischen Moscheen zum Sturm gegen Kirchen und zum Mord an Christen auf – die Sicherheitskräfte zogen ab.
Nach langer Versenkung im Orkus des »Presse«-Archivs ist mir dieser Artikel kürzlich wieder in den Sinn gekommen, da ich ihn unter den meistgelesenen Gastkommentaren der »Presse« verzeichnet fand.

Deprimierend daran ist: es hat sich seitdem nichts — jedenfalls nichts zum Besseren — geändert. Irgendwelche Kurienpfaffen und Gremialprotestanten schwafeln nach wie vor unverdrossen von der Gemeinsamkeit der »Abrahamitischen Religionen«, und sahen zu, wie im Irak das Christentum faktisch ausgelöscht wurde, und dasselbe jetzt in Syrien geschieht. Und demnächst im Libanon geschehen wird. Und danach ... und dann ... 

... und irgendwann wird ein ebenso durchgeknallter wie blutrünstiger IS-»Kalif« seine Pferde auf die Marmorfliesen des Petersdoms scheißen lassen.

Nur dann, cher Pape François, wird's leider zu spät sein, darüber nachzudenken, ob statt unbedarfter (to put it mildly!) Wortspenden zu Wirtschafts- und Klimafragen nicht ein wenig spiritueller Neubeginn ganz zweckmäßig gewesen wäre — damals, so 2013, 2014, 2015 ...

Die Barbaren im Nahen Osten (und nicht nur dort)

Ein interessanter Internet-Fund:


Ideologische Gemeinsamkeiten zwischen Islam und Nationalsozialismus


Beide sind totalitäre Ideologien mit absolutem Machtanspruch. Die Weltbeherrschungsphantasien der Nazis „Heute gehört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt“
ähneln den Forderungen des Islams zu umfassender weltlicher Macht, wie sie im Koran, der grundlegenden Schrift des Islams, in zahlreichen Versen formuliert ist:

Eine weitere Gemeinsamkeit beider Ideologien ist der tiefsitzende Antisemitismus. Der irrationale Judenhass zieht sich durch Hitlers „Mein Kampf“ wie auch durch den Koran.

Der Prophet Mohammed verachtete die Juden, da sie seine neue Religion nicht annehmen wollten. Mindestens 600 gefangene Juden ließ er in Medina köpfen. Seiner Wut ließ Mohammed in vielen Versen freien Lauf

Die Taktik, sich der Demokratie zu bedienen, um sie dann abzuschaffen und eine Diktatur zu errichten, kennt man nur zu gut aus der unheilvollen Endphase der Weimarer Republik, als sie von den Nazis unterwandert wurde. Der Reichspropagandaleiter der NSDAP, Joseph Goebbels, äußerte Ende der 1920er Jahre:
Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahm zu legen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre Sache…
Vergleichbar äußerte sich der frühere Oberbürgermeister von Istanbul und spätere Ministerpräsident der Türkei, Recep Tayyip Erdoğan, als er 1997 aus einem religiösen Gedicht von Ziya Gökalp zitierte, dabei aber mglw. eigene Zeilen hinzuformuliert hatte und wegen des öffentlichen Rezitierens dieses Gedichtes im April 1998 zu einer zehnmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde:
Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.
In die gleiche Richtung deutet, was der frühere Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Ayyub Axel Köhler, in seiner Schrift „Islam: Leitbilder…“ formuliert hat:
„Die Glaubensgrundsätze (des Islam) und das islamische Recht (Scharia) zeigen den quasi-totalen Anspruch der Religion auf Mensch und Gesellschaft“ (S. 28). Auf S. 33 heißt es ferner: „Das islamische Gesellschaftssystem wird damit aber keineswegs zu einer Demokratie. Diese Staatsform ist dem Islam fremd.“
(Quelle)

Sonntag, 5. Juli 2015

Wenn LePenseur ein Meinungsforscher wäre ...

... dann käme er jetzt um den sogenannten »Deckel« ein. Nicht den, welcher im Schülerjargon seinerzeit die unschön direkte, offizielle Notenbezeichnung »Nicht genügend« scherzend verhüllte (oder vielmehr: auch um diesen, denn daß ihre prognostischen Leistungen nicht genügten, ist ja evident!) — sondern um das in Österreich ebenfalls »Deckel« genannte Ausweisdokument für Prostituierte, welches diese in Dienstausübung stets mit sich tragen müssen, da auf ihm die wöchentlichen Untersuchungen durch den Amtsarzt eingetragen sind.

Denn anders als durch offensichtliche Prostitution der Meinungsforschung ist nicht zu erklären, warum uns (und natürlich den Griechen!) bis gestern — oder eigentlich: bis heute Mittag! — in den Medien vorgegaukelt wurde, es sei ein völlig knappes Rennen, dessen Ausgang unvorhersehbar sei, jedoch nähmen in den letzten Tagen die JA-Stimmen zu.

Liebe Meinungsforscher: wir Österreicher sind derlei prostitutive Deformationen aus unserer Polit-Berichterstattung ja gewohnt. Da wird regelmäßig der FPÖ zuerst ein in diesem Maß unrealistischer Höhenflug vorhergesagt, dann kurz vor der Wahl — infolge eines »zufällig« verbreiteten »Skandals« (der sich nach der Wahl entweder als lancierte Zeitungsente oder als sprichwörtlicher Furz im Walde herauszustellen pflegt) — ein »deutliches« Aufholen der SPÖVP (und der Grünen) verkündet — und am Wahlabend schaut's dann ganz anders aus.

Nun mag bei einer Wahl aufgrund der Parteienvielfalt in Österreich (derzeit sitzen sechs Fraktionen im Nationalrat) eine Prognose in der Tat nicht leicht sein (obwohl die obstinate Wiederholung des obigen Strickmusters, die seit wenigstens 25 Jahren zu beobachten ist, dann schon mißtrauisch macht!) — aber in Griechenland ging's um eine JA/NEIN-Entscheidung, bei der die oft als Ausrede hergenommene »Wahlarithmetik«, oder die Tücken des Wahlsystems an sich (das ja tatsächlich, man erinnere sich an die jüngsten Parlamentswahlen in Großbritannien, ganz extrem verzerrte Resultate zeitigen kann!) nicht die geringste Rolle spielten. Und mehr als 20 Prozentpunkte Differenz sind ja nicht nur keineswegs knapp, sondern geradezu ein Erdrutsch!

Wenn trotzdem quer durch's Beet getrommelt wurde: »Knapper Ausgang — Befürworter nehmen zu!«, dann ist das entweder die Erkenntnis, daß gegen heutige Meinungsforschung die Vogelflugschau römischer Auguren noch eine exakte Wissenschaft genannt zu werden verdiente. Verhält es sich so, und sind die falschen Prognosen durch völlige Inkompetenz erklärbar, sollten die damit befaßten Institute allerdings unverzüglich geschlossen, und ihre Mitarbeiter zu einer irgendwie sinnvollen Tätigkeit umgeschult werden — z.B. zu Straßenkehrern. Wir wollen sie ja nicht überfordern.

Oder aber: sie haben sich einfach prostituiert. Sie haben genau die Prognosen geliefert, die den Mächtigen in den Kram paßten und haben darüber bislang gelogen, daß sich die Balken bogen.

Tertium non datur — oder kann einer eine plausible dritte Erklärung liefern ...?


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P.S.: welche tatsächlichen Auswirkungen das Ergebnis haben wird, ist derzeit nicht abzuschätzen. Vielleicht positive, indem der Druck der Bevölkerung der Nettozahler auf ihre Regierungen (und damit indirekt auf die Eurokraten in Brüssel) so groß wird, daß es den ganzen Schwindelbau von angeblich »alternativlosen« Rettungsmaßnahmen in die Luft jagt. Ist aber bei der Geduld und hitzebedingten Schwimmbad-und-drei-Bier-Stimmung beim Deutschen Michel nicht zu erwarten.

Aber, wer weiß — vielleicht ist diese Volksabstimmung doch der schwarze Schwan gewesen, der das verlogene Aufschuldungssystem zum Einsturz bringt. Nicht, daß ich mir das zu erleben wünsche, denn es wird für alle (nicht bloß die Griechen!) grausam werden — aber wenn ich daran denke, daß dieser Schulden-Wahnwitz noch ein paar Jahre (und immer exponential!) weiterginge: na, den Krach möchte ich lieber nicht erleben. Denn Bürgerkriege, Diktatur und Verarmung im heranbrechenden Greisenalter stehen eigentlich nicht auf meiner Wunschliste ...

Gastkommentar: Brain drain von Afrika nach Europa

von SF-Leser:




Das ist sicherlich für viele eine auf den ersten Blick ziemlich befremdliche These. Aber wenn man sich das obige (und auch viele andere Bilder dieser Sorte!) ansieht, so fällt auf, daß man auf den Booten viele kräftige junge Männer mit ein paar Frauen und Kindern als Staffage sieht.

Nach Medieninformationen kommt ein Teil davon aus dem Staat Niger. Ein Staat in dem das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und Jahr unter 1000 Euro liegt. Wie soll da ein Flüchtling in der Lage sein, die geforderten 1000 Euro für eine Schleusungsversuch aufzubringen? Genauer wie soll er es alleine aufbringen? Woher hat der Flüchtling so viel Geld?

Aber vielleicht sollte man sich zuerst einmal fragen, was für Männer das wohl sein könnten, die auf diesen Wegen versuchen nach Europa zu kommen?

Es sind die Menschen, die es sich zutrauen, in das fremde Europa zu kommen und dort irgendwie erfolgreich zu sein, also ihr Glück zu machen. Es sind junge Männer denen andere es zutrauen, Geld, das man ihnen für die Überfahrt leiht, mit Zinseszins zurückzuzahlen. Sicherlich ist der familiäre Zusammenhalt in Afrika enger als hier in Europa. Aber auch dort gibt man Geld für eine Überfahrt mit ungewisser Zukunft nur denen, in die man Vertrauen hat. Doch: was aber müssen das für Männer von ihren Anlagen her sein?

Es sind Männer der Elite der jeweiligen Familie, des jeweiligen Clans oder Dorfs oder der jeweiligen Gemeinschaft. Nicht aus der absoluten Elite des Landes, denn die hat in Europa studiert und braucht solche Anstrengungen nicht auf sich zu nehmen. Aber es sind die jungen Männer aus der zweiten oder auch dritten Reihe. Diejenigen die man aber ebenso braucht, um ein größeres Projekt tatsächlich realisieren zu können. Und damit diejenigen, die man braucht, um ein Land voranzubringen.

Irgendwie pfiffig müssen die Männer schon sein, und bestimmt auch körperlich geschickt, erfolgreich in einem handwerklichen Beruf, jung und kräftig und vor allem mit einem gesunden Selbstvertrauen versehen. Nur: all das macht(e) sie erfolgreich in Afrika — aber heißt das auch zugleich: erfolgreich in Europa?

Sind die Männer dann in Europa angekommen, bemerken sie, daß zwar einiges ganz »easy« für sie sein mag, aber vieles doch ganz anders abläuft, als sie zu Hause dachten. Natürlich haben sie von Bekannten vieles gehört und auch in Afrika gibt es Fernsehen, aber es ist immer noch etwas anderes etwas selbst zu erleben. Als Aslybewerber bekommt man nun also Unterkunft und Verpflegung, aber trotz allem doch nicht soviel Geld, um die Rückzahlungsverpflichtung, ob als moralische Verpflichtung gegenüber den Geldgebern oder als Kredit von einem Geldverleiher so einfach zurückzuzahlen. Körperlich einfache Tätigkeiten werden in Europa kaum gebraucht und auch dabei braucht man andere Fähigkeiten als in Afrika. Was sollen die Männer machen außer Tinnef zu verkaufen oder als Dealer zu arbeiten? Oder eben richtig kriminell zu werden? 

Trotz all dieser Probleme werden die Männer irgendwie in der Lage sein, mehr oder weniger viel Geld an ihre Geldausleiher zurückzuschicken. Dank Geldtransferunternehmen wie z.B. Western Union. Was bedeutet dies aber für die zurückgebliebene Gemeinschaft in Afrika? Was lernt ein junger Afrikaner daraus? Er lernt: selbst bei persönlich guten Voraussetzungen ist es unsinnig, in Afrika zu bleiben und dort im Land zu arbeiten, sondern es ist für ihn und für seine Verwandten weit erfolgversprechender, nach Europa zu gehen und dort sein Glück zu versuchen.

Mit einem Wort: es gibt einen »Brain drain« von Afrika nach Europa! Es werden gerade die, die wichtig für einen Fortschritt in Afrika wären, aus Afrika herausgesogen. Wir bekommen Leute nach Europa, die wir nicht gebrauchen können und die uns nur Geld kosten und Afrika verliert genau die Antreiber, die die jeweiligen Länder voranbringen könnten!

Was kann man dagegen machen? Neben den ganzen aktuell diskutierten Abschottungsmaßnahmen (die sowieso nichts bringen werden) könnte man eher versuchen, Geldüberweisungssysteme wie Western Union irgendwie unattraktiv zu machen. Aber will man das überhaupt?

Eine Frage gibt es noch: Warum interessieren sich die Regierungen in Afrika eigentlich nicht um diese Abwanderung. Mengenmäßig zur Gesamtbevölkerung ist sie sicherlich unerheblich. Aber diese Männer sind ja potentielle Unruhestifter, die man so doch gut und problemlos los wird. Und solange die sogenannten, häufig von Entwicklungshilfe finanzierten, »Leuchtturmprojekte« in den jeweiligen Länder funktionieren, ist doch alles paletti. 

Eine lose-lose Situation ...

Die gewünschten Ergebnisse sind gebongt!

In Deutschland hat sich die seit Jahrzehnten (d.h.: seit dem Einzug der Grünen in den Bundestag) einzige ernstzunehmende*) Alternative zu den Blockparteien durch innerparteiliche Querelen faktisch aufgelöst. Ein abgewählter (und damit wohl demnächst ausgetretener) Co-Vorsitzender wird als Wurmfortsatz der Tories im EU-»Parlament« sitzen und System- & Selbsterhalter sein.

Frau Petry — was immer man von ihr halten mag, ich persönlich halte, ähm, endenwollendviel von ihr ... aber das ist Geschmackssache — wird jedenfalls von der Systempresse sofort fertiggemacht werden. Im Grunde braucht die gar nicht erst anzufangen ... reine Zeit- und Nervenverschwendung für sie. Und die Deutschen, die auch weiterhin in jede Hose machen, die ihnen einer hinhält, werden wieder einmal erfahren haben, daß »rechts von der CSU die Wand« ist. Man könnte auch »Mauer« sagen (beim Mauerblümchen IM Erika ist das sogar eine ganz treffende Assoziation): Ein Bauwerk, das eine Grenze markiert, die von innen (sic!) nicht überschritten werden durfte, wollte man nicht Verhaftung und Tod riskieren ...

Also, wir werden auch in Zukunft wohl alternativlos mit IM Erika rechnen können, und dann halt mit Zensursula oder einer anderen Quotze mit Bilderberger-Sanktus ... bis das Werk'l zusammenkracht.

Szenenwechsel nach Griechenland:
Griechenlands Abstimmungen und Wahlen werden von einer US-Firma mit engster Goldman-Sachs-Verbindung durchgeführt: Die Firma Singular Logic ist in Business Software und Regierungsaufträgen bis hin zu geheimhaltungspflichtigen Aufträgen aus dem Verteidigungsministerium und im NATO-Rahmen bestens im Geschäft - und bearbeitet im Auftrag des Innenministeriums auch Wahlen.
Nun ist die zitierte Quelle ja nicht gerade nach LePenseurs besonderen Gusto (oder, um es mal deutlicher zu sagen: er hält weite Teile davon für ziemlich durchgeknallt) — aber auch ein blindes grenzwissenschaftliches Huhn findet bisweilen in der Realität des Politbetriebs ein Korn der Wahrheit, das uns von der Systempresse (warum wohl?) durch Desinteresse einfach nie mitgeteilt wurde.

Wenn die Meldung stimmt (und sie klingt nicht unplausibel), dann dürfte die Abstimmung im Sinne von »Wir machen weiter mit der Scheiße« geritzt sein.


Nu, isses nicht schön, in so einer richtigen, wie geschmiert funktionierenden Demokratie zu leben ...?



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*) Bitte, jetzt keine Scherze, daß doch auch »Die Linke« im Bundestag ... ich schrieb deshalb ja auch: »ernstzunehmende«!

Die Barbaren des Westens

Die US-Regierung überdenkt ihre Haltung zu Lösegeldzahlungen, um amerikanische Geiseln aus den Händen ausländischer Terroristen zu befreien. Wie der TV-Sender CNN berichtet, wollen die USA zwar auch künftig kein Lösegeld zahlen. Dies würde nur zu weiteren Entführungen ermutigen, hieß es am Dienstag zur Begründung.

Allerdings wolle die Regierung Angehörigen, die zur Freilassung gekidnappter Familienmitgliedern Geld zahlen, nicht mehr länger mit Strafe drohen.
Man muß sich diese neue »Großzügigkeit« mal auf der Zunge zergehen lassen! Da gab es in den USA also tatsächlich eine Strafdrohung für die Eltern entführter Kinder, Ehegatten entführter Ehegesponse etc. ...? Ernst gemeint?

Konsequent weitergedacht hieße das, daß ich mich strafbar machen müßte, wenn ich dem mich bedrohenden Räuber meine Brieftasche einhändige — denn auch dadurch fördere ich ein Verbrechen (nämlich: den Raubüberfall)! Ach, das wäre was anderes, meinen Sie? Denn ich hätte dann doch einen Fall des rechtfertigenden Notstandes auf meiner Seite?

Nun — warum nur ich? Warum nicht meine Frau — die dem Räuber ihr Geldbörsel gäbe? Warum nicht die Eltern, die lieber einen Koffer voll Geld hergeben, als ihre Kinder als Leiche wiederzusehen?

Man mag die Zahlung von Lösegeldern gegenüber Terror-Organisationen für unklug halten, und aus durchaus nachvollziehbaren Gründen solche Forderungen ablehnen. Aber den Angehörigen eine solche Ablehnung unter Strafandrohung vorschreiben zu wollen, ist schlicht und einfach: Barbarei!

Samstag, 4. Juli 2015

Gastkommentar: Independence Day Parade in Schland

von Hofmannswaldau

Wann schlägt der Deutschen Stunde der Befreiung?
Es lastet doch seit siebzig Jahren schon,
Der »Freiheit« Joch — wie sie mit bittrem Hohn
Sie zu benennen wissen! — zur Kasteiung

Der Lebenden, die nie begangne Taten
Bereuen — und vergüten! — sollen heut …
Doch alle Taten bleiben ungereut —
Wenn sie der Sieger feige Hand verraten!

Ist’s nicht genug, ein großes Volk zu knechten?
Muß zu dem Jammer sich die Schmach gesellen?
Zu »Stars’n’Stripes« Cheerleader-Dirnen wippen

Als Nymphchen sich mit Fetzen auf den Rippen,
Blasierte Siegermienen gnädig aufzuhellen:
Denn wer sich andient, wagt es nicht zu rechten …

Was heißt »unterbezahlt«? Unbezahlt!

LePenseur kann von sich jedenfalls sagen, daß er nicht bloß unterbezahlt schreibt, sondern unbezahlt. Das ist nun freilich etwas, was einem von Schmöcken (»... ich habe geschrieben links und wieder rechts ...«) und anderen Medienhuren nie und nimmer geglaubt wird. Deshalb gibt es dann auch »Enthüllungen« wie diese:
Unterbezahlt: Ex-"Troll" klagt Putins Top-Secret-Agentur

Putin
Bild: REUTERS 

Eine frühere Mitarbeiterin der geheimen Online-Propaganda-Agentur fordert Entschädigung wegen schlechter Arbeitsbedingungen.
 (DiePresse.com)

Wladimir Putins "Trolle" sind frustriert. Ljudmilla Sawtschuk, Ex-Mitarbeiterin einer russischen Propaganda-Top-Secret-Agentur in St. Petersburg, hat nun die "Trollfabrik" geklagt. Sie wirft ihrem ehemaligen Arbeitgeber "Unterbezahlung" und Verstöße gegen das Arbeitsrecht" vor.
Die Frau sagte ganz offen, sie habe Putin-freundliche Berichte von der St. Petersburger Agentur aus ins Netz gestellt. Zwei Monate, bis zum vergangenen März,  habe sie dort gearbeitet, aber dann habe sie wegen der schlechten Bedingungen die Nase voll gehabt.
(Hier weiterlesen)
Ach, du lieber Schwan! Jetzt ziehen schon die Putin-Trolle vor Gericht (noch dazu: ein russisches! Ja, derfen s' des denn?!): einer von 400 Trollen, die das westliche Medienwesen lahmlegen mit ihrem schrecklichen Treiben. Die gerade mal schlappen 30.000 »Pressemitarbeiter« im Pentagon hätten ohne solche Enthüllungen über Rußlands Umtriebe ja wirklich keine Chance, dagegenzuhalten!

Reiner Zufall ist sicher, daß die Meldung genau dann über die Nachrichtenagenturen tickert, wenn auf Wikileaks überaus peinliche Enthüllungen über das jahrelange Abhören französischer Präsidenten rauskommen.

Auch sicherlich rein zufällig ist, daß die Berichte von der »Novaja Gaseta« lanciert wurden, deren Eigentümerstruktur ... ähm ... recht interessant ist.

Fast möchte man besorgt sein, ob den Transatlantikern angesichts des Sättigungsgrades in Europas Bevölkerung über die laufende Verarsche durch die USA wirklich schon der Arsch derart auf Grundeis geht, daß sie uns jeden Blödsinn — und wäre es ein G'schichterl über eine angebliche Klage wegen schlechter Entlohnung bei einer angeblichen »Top-Secret-Agentur« — aufs Auge drücken wollen.

Was kommt als nächste Meldung? Streik beim KGB wegen zu kurzer Mittagspausen? Die Enthüllung, daß Putin in Wahrheit ein Marsmensch ist?

Difficile est saturam non scribere, wußte schon der gute, alte Juvenal. In den rund neunzehnhundert Jahren seit seiner Zeit hat sich diesbezüglich nichts geändert ...

Freitag, 3. Juli 2015

»Papst Franziskus’ hartnäckiger Pessimismus befeuert seinen Glauben an die Politik«

... ist ein ausgezeichneter Artikel auf der Website des Ludig-von-Mises-Instituts, den aufmerksam zu lesen sich lohnt:
Papst Franziskus’ neue Enzyklika „Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ hat nach ihrer Veröffentlichung viel Zuspruch in den Medien erfahren. Die Deutsche Welle kommentiert: „Die päpstliche Enzyklika könnte den Stillstand beim Klimaschutz überwinden.“ „Papst Franziskus’ Ansichten zum Klimawandel stellen ein moralisches Problem für viele der republikanischen Kandidaten für 2016 dar“, kommentiert US News and World Report. Seit Jahrzehnten war kein päpstliches Dokument so politik- und wahlkampftauglich.
Allerdings würden wir normalerweise ein päpstliches Dokument auf mises.org überhaupt nicht besprechen. Benedicts „Caritas in Veritate“ wurde beispielsweise veröffentlicht, ohne in marktwirtschaftlichen Kreisen Erwähnung zu finden.

Andererseits ist dieser Papst weitaus politischer als die meisten neuzeitlichen Päpste. Diese neue Enzyklika enthält zusammen mit seiner ersten „Evangelii Gaudium“ zahlreiche Behauptungen zur Staatstätigkeit, die aus einer bestimmten geschichtlichen und politischen Weltanschauung stammen.
Worin besteht nun die Weltanschauung dieses Papstes? 
Diese Frage stellt LePenseur sich öfters und antwortet jedesmal: »Jedenfalls weder eine richtige, noch eine erfreuliche!« Daher kann er dem Schluß-Absatz des Artikels von Ryan McMaken nur zustimmen:
Franziskus folgt einem speziellen säkularen Narrativ, in welchem sogenannter „Neoliberalismus“ die Welt ihres angeblichen natürlichen Überflusses und ihrer Milde beraubt hat. In dieser fehlgeleiteten pessimistischen Nostalgie wendet er sich einer staatlichen Rückabwicklung der materiellen Errungenschaften der jüngsten Jahrhunderte zu. Dies ist ein bedauerlicher Standpunkt, welcher einem Religionsführer nicht gut zu Gesicht steht.
Touché! »Papa, bleib bei deinem Leisten!« möchte man diesem »in oeconomicis et oecologicis« dilettierenden Pontifex Maximus der Römisch-Katholischen Kirche zurufen. Es wird nur nichts nutzen, steht zu befürchten ...


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P.S.: zur ergänzenden Lektüre sei ein Artikel von Thilo Spahl »Laudato Sí: Der Papstflüsterer und die große Transformation« empfohlen.


P.P.S.: irgendwie hatte ich das ja kommen sehen — und wurde seinerzeit (siehe das »P.P.S.« zu diesem Artikel) dafür gescholten ...

Donnerstag, 2. Juli 2015

Wie sagte doch der große, alte Akademie-Präsident Liebermann so schön?

Nein, nicht das berühmte Diktum vom nicht so viel fressen können, wie man kotzen möchte — das ist durch seine mittlerweile tagtäglich notwendige Anwendbarkeit etwas abgegriffen —, sondern seine Charakteristik moderner Kunst, nachdem man ihn irgendwann in den 1920er-Jahren durch eine überaus »progressive« Ausstellung gezerrt hatte, und ihn dann noch die Frechheit hatte zu fragen, wie es ihm denn gefallen habe ... ... Liebermann antwortete ohne Zögern:

»Sowat piss' ick in'n Schnee ...«
 
Genau an diesen Satz mußte ich denken, als ich diese betuliche Hofberichterstattung unserer FAZkes las ...



Hundert notwendige Gedichte XXVIII — Hans Carossa (2)

Der Katzenliebhaber LePenseur konnte an diesem meisterhaften Gedicht nicht vorbeigehen, ohne es in seine Sammlung aufzunehmen:


An eine Katze

Katze, stolze Gefangene,
Lange kamst du nicht mehr.
Nun, über dämmerverhangene
Tische zögerst du her,

Feierabendbote,
Feindlich dem emsigen Stift,
Legst mir die Vorderpfote
Leicht auf begonnene Schrift,

Mahnst mich zu neuem Besinnen,
Du so gelassen und schön!
Leise schon hör ich dich spinnen
Heimliches Orgelgetön.

Lautlos geht eine Türe.
Alles wird ungewohnt.
Wenn ich die Stirn dir berühre,
Fühl ich auf einmal den Mond.

Woran denkst du nun? An dein Heute?
Was du verfehlt und erreicht?
An dein Spiel? Deine Jagd? Deine Beute?
Oder träumst du vielleicht,

Frei von versuchenden Schemen
Grausamer Gegenwart,
Milde teilzunehmen
An der menschlichen Art,

Selig in großem Verzichte
Welten entgegen zu gehn,
Wandelnd in einem Lichte,
Das wir beide nicht sehn?


Der Dichter-Arzt Carossa schrieb einmal über ein kleines, todkrankes Kätzchen die einfühlsamen Worte: 
»Noch vorgestern hatte man es achtlos weggeworfen; jetzt dachte aber niemand daran, es durch schnelle Tötung zu erlösen; jeder fand nur, daß es ein reizendes Kätzchen sei, und wußte einen Rat, ein Mittelchen, um es zu heilen. Als wäre es durch sein Leiden in göttliche Nähe gerückt, hatte man fast Ehrfurcht vor ihm, besonders die Kinder.
Und wirklich war etwas Besonderes an der Haltung der kleinen Katze, etwas kaum Beschreibliches, das sie über ihren Zustand erhöht, eine Art Stolz, ein Bewußtsein ihrer angeborenen wilden Anmut, welche der Tod wohl nach und nach abtragen oder zertreten, aber keineswegs beugen konnte.
Wie es vom eigenen Elend wegblickend, sich bemühte, seinem Wesen treu zu bleiben, wie es, schon von der Vernichtung geschüttelt, seine Würde behielt und die feine Neigung des Köpfchens nicht aufgab, dies war es, was alle sicherlich viel stärker ergriff als das Leiden selbst. 
Welche zarte — und doch zurückhaltende, nie sentimental wirkende — Feinfühligkeit in Betrachtung und Beschreibung!






Mittwoch, 1. Juli 2015

Gustinus Ambrosi

Österreichischer Bildhauer. Und da Bildhauer gewöhnlich von — mehr oder weniger — öffentlichen Aufträgen abhängig sind (die reichen Mäzene, die sich Grabstatuen anschaffen, sind zum Überleben des Künstlers zu selten) natürlich »umstritten« (wie alle in seiner Generation) ...

Was immer man von seinem Verhalten in der Nazizeit halten mag (LePenseur hält es für nicht eben mutig, aber insgesamt harmlos) — bildhauern konnte er!


Wobei von ihm Porträtierte sich in der Nazi-Zeit auch nicht immer durch verwegenen Bekennermut hervorgetan hatten — z.B. Bundespräsident Renner:


Und hier noch zwei höchst expressive Skulpturen:





































Vor vierzig Jahren, am 1. August 1975 ist Gustinus Ambrosi gestorben — einigermaßen verfemt. Im Gegensatz zu manchem seiner Porträtierten (s.o.) ...