Samstag, 25. August 2018

Da Professore »Silvæ« vor ein paar Tagen


... über »Zuwanderung« einen amüsanten Artikel schrieb, in dem auch der LePenseur-Blog die Ehre hatte, neben dem Blog-»Urgestein« Zettel erwähnt zu werden, muß ich doch gleich wieder eine Leseempfehlung für den geschätzten Emeritus aussprechen:
Hallöchen

Wenn ein Zwerg mit einem Riesenschnauzer Hallöchen sagt und dann ein dann bin ich der Horst folgen läßt, dann sind wir in der beliebtesten Sendung des ZDF. Wird immer gesendet, nachmittags, abends. Sonnabends auch. Ein Freund von mir hatte diese Sendung noch nie gesehen. Ich schickte ihm eine Folge (YouTube schwappt über mit solchen Folgen) und bekam folgende Mail: Das "Bares für Lichter" Stückchen hat mich doch mal wieder erschreckt. Triumph des Prolligen, Schwatzhaften, der Inkompetenz. Einfach grauenhaft, obendrein dann noch der schnauzbärtige Dummbeutel mit dieser pseudokumpeligen Zwangsduzerei. Dafür zahlen wir Gebühren. An dieser Stelle könnten wir aufhören, aber ich mache noch ein wenig weiter.
Ja, der Freund von Professore hat leider recht: die heutigen Medien sind ein »Triumph des Prolligen, Schwatzhaften, der Inkompetenz.«

Nicht nur die zitierte Sendung, sondern fast alles, was so über den Bildschirm flimmert! Im ORF (dessen aktuelle Programme ich schon längst kaum mehr ertragen kann und daher auch fast nicht mehr ansehe) gibt es auf ORF3 spätnächtens ein Minderheitenprogramm: eine Mediatheksendung mit bunt durcheinandergewürfelten Fernsehsendungen ab den 1960er-, teilweise sogar 1950er-Jahren.

Und das interessante daran: etwa seit der Machtübernahme durch die Sozen in den frühen 1970er-Jahren geht das Niveau runter: zuerst fast unmerklich, dann immer schneller. Und wenn man bspw. nach einer Gerichtsreportage oder einer »Zeit-im-Bild«-Nachrichtensendung aus den 1960er-Jahren dann einen Beitrag aus den späten 1980ern serviert bekommt, fällt einem schon die Kinnlade runter über Plattheit und proletoide Abgeschmacktheit, die im Vergleich zu früheren Zeiten unübersehbar (und -hörbar!) sind — wobei aber auch dieses bescheidene Niveau ganz locker von den zum Fremdschämen peinlichen medialen Absonderungen der heutigen Zeit unterboten wird.

Und, nein: das ist nicht auf einige Sparten des Programms beschränkt! Das geht quer durch alle Beiträge. Egal, ob es eine Kochsendung ist, eine Sportreportage, ein Bericht aus dem Parlament, eine Show (damals noch »Schau« genannt) oder ein Krimi: das Niveau geht mit zunehmender Aktualität des Erstsendedatums Richtung Keller.

Ich will in dem Zusammenhang nicht die Frage der Lügen- und Lückenhaftigkeit unserer heutigen Programmgestaltung erörtern: gelogen wurde im »öffentlich-rechtlichen« schon immer. Aber früher wenigstens mit einem Quentchen Anstand und Niveau. Heute kommen die Lügen auch noch mit ungeputzter Fresse daher — und, sorry, da stellt sich schon die Frage: Warum sollen wir für solchen Schrott noch was zahlen?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Sollen wir ja nicht.....müssen wir.

Warten Sie nur ab; das wird noch schöner, wenn ein bald eine preisgekrönte lesbische tätowierte Migrationsverweigererin das Sportstudio moderiert.



""Als Gast hätte sie gern Mesut Özil begrüßt, um mit ihm über Rassismus zu sprechen," bekannte Hayali in der aktuellen Sport Bild."
(https://meedia.de/newsline-detail/bei-sportstudio-debuet-dunja-hayali-haette-gern-mit-oezil-gesprochen/)

Das brauchen Sportinteressierte nun so sehr wie ein Furunkel am Allerwertesten.


Ziel des Ganzen ist wohl, die deutsche Bevölkerung auf das Niveau eines Teletubbies herunterzuziehen.
Nachdem das nun weitgehend gelungen ist, soll jetzt auch noch für den Linksdrall gesorgt werden.
Aber selbst im linksradikalen Spiegel, wo jede, nur im Ansatz demokratische oder freiheitliche Berichterstattung von linken Kommentatoren niedergebrüllt wird, sorgt das für große Mißstimmung.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/dunja-hayali-absage-von-mesut-oezil-zur-zdf-sportstudio-premiere-a-1224351.html

Wer geglaubt hat, er könne die von ihm zwangsfinanzierte penetrante Matrone dadurch umgehen, indem man das Morgenmagazin und, seit unlängst auch, diverse Preisverleihungs-Lobhudeleiensendungen meiden, wird trotzdem bis ins letzte Refugium verfolgt.

Schön die Zeiten, wo man für ein "Schalke 05" zurücktreten mußte, weil Sport eine ernste Angelegenheit war.


Gero

Lucifer Lichtbringer hat gesagt…

Merkelandistan: Vom Volk der Dichter und Denker in nur 12 Jahren mutiert zu dem der kleinen Lichter und Klugheitshenker.

Es wird ja auch bereits gemunkelt, dass die Menscheit ihren geistigen Zenit längst überschritten hat und sich bereits auf dem Rückzug in abergläubisch archaische Düsterzeiten befindet.

Typisch Herdennutzvieh: Alle haben ein Handy und alle funken damit nur Petitessen. Das Selfie gilt längst als Beweis der Existenz: ICH hier, ICH dort, und zehntausende Gleichwichtigtuer liken das dann. Manche stellen sogar täglich Bilder ihrer aktuellen Nahrung oder gar Verdauung ins Netz ... und auch das wird bejubelt. Von den zur "Bereicherung" massenhaft importierten goldwerten Wilden brauchen wir gar nicht zu reden, denn grobe Idioten haben inzwischen genug eigene produziert.

Vermutlich bewerten die den millionenfachen IQ70-Import aus Takatukaland darum so positiv.

Anonym hat gesagt…

@Lucifer

Das mit dem Zenit scheint mir auch so.

Ich habe mal in der Kommentarspalte bei Tichy den Beitrag eines anonymen Posters gelesen, der da sagte, daß der Höhepunkt einer Zivilisation überschritten wäre, wenn in ihr Sachen wie Hundeshampoo und Veganismus auftauchten.

Wenn man mal ernsthaft über diese Aussage nachdenkt, fällt der Humor in diesem Satz ganz von selbst ab und die grelle Wahrheit bleibt stehen.


Gero