Freitag, 23. Januar 2015

Zum gestrigen Amoklauf der EZB

... findet ein Kommentarposter auf MM-News im Anschluß an die fassungslose Stellungnahme von Prof. Lucke die richtigen Worte:
 
Das sozialistische Kollektiv zur Sicherung des Jahresplans hat heute im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger der glorreichen EUdSSR den Transferrubel ausgerufen. Wir begrüßen diesen Schritt, zeigt er doch die Überlegenheit unserer zukunftsgerichteten Bestrebungen bei der Überwindung von Privateigentum und Klassengegensätzen. Freuen wir uns auf eine Epoche des sorgenfreien Miteinanders von Arbeitern, Bauern und Intelligenz jenseits von Einkommens- und Statusunterschieden. Die Zuteilung der Wohncontainer und Essenmarken, sowie des monatlichen Bekleidungskontingents erfolgt nach gesondert mitzuteilendem Einzug restlicher Bargeldbestände zentral. Bitte beachten Sie dazu unsere Verlautbarungen im Staatsfunk ihres zuständigen Verwaltungsbezirks. 

»Den Sozialismus in ihrem Lauf / hält weder Ochs noch Esel auf«, kann man da nur zitieren. Moment mal, werden jetzt ein paar Unbedarfte protestieren — warum: »Sozialismus«? Das sei doch Bankenrettung und neoliberaler Kapitalismus, der da betrieben werde.

Sorry, folks! Es ist Sozialismus, den die EZB betreibt. Denn die Banken und staatsnahen Großkonzerne sind längst Teilnehmer der korporatistischen Wirtschaftsordnung (oder, besser: Unordnung!) die bei uns seit Jahren herrscht, und die mit »Kapitalismus« etwa soviel zu tun hat, wie »Humanæ Vitæ« mit einem Escort-Service ...

Donnerstag, 22. Januar 2015

Leipzig ist angekommen

Wo denn?

»... in einer gelenkten Demokratie«, weiß Politplatschquatsch zu berichten, und hat recht — wie (fast) immer ...

»Alle gesellschaftlichen Zeichen weisen auf etwas sehr Hässliches hin, das sich in unserer absehbaren Zukunft ereignen wird«

So endet ein nicht eben erbaulich zu lesender Artikel von John W. Whitehead (Rutherford Institute):
Die katastrophale Lage unserer Nation (Was Ihnen unsere Politiker nicht erzählen werden)

Es spielt überhaupt keine Rolle was Ihnen unsere Politiker darüber erzählen, wie großartig Amerika ist und wie wir, als Bürger, immerfort triumphieren werden. Tatsache ist, dass die Nation am Rande eines tiefen Kellersturzes steht.

Trotz der katastrophalen Lage unserer Nation dürfen Sie mit Sicherheit davon ausgehen, dass keines der Probleme, die unser Land fest im Griff halten, unsere Lebensexistenzen plagen und unsere Freiheit aushebeln, durch unsere aus Wahlen hervorgehenden Volksvertreter auch nur auf irgendeine glaubwürdige, hoffnungsvolle und hilfreiche Weise adressiert würde.

Und ganz gewiss nicht im Rahmen einer Rede an die Nation.
 Heavy stuff! Aber wer der unerfreulichen Realität nicht ins Auge blickt, wird von ihr überrollt werden ...

Was ist schlimmer als die bildliche Darstellung Mohammeds?

Na, das hier natürlich:



Warten wie, wieviele Bloßfüßige in Mali wieder auf die Straße gehen nach dieser »Beleidigung« ihres »Propheten« ...

Mittwoch, 21. Januar 2015

Hundert notwendige Gedichte XXII — Heute vor zweihundert Jahren ist ein Mensch gestorben

Na, und? Jeden Tag sterben unzählige Menschen ...  ... Nun, aber es starb an jenem 21. Januar 1815 ein Mensch, der gedichtet hatte:

Der Mensch

Empfangen und genähret
Vom Weibe wunderbar
Kömmt er und sieht und höret
Und nimmt des Trugs nicht wahr,
Gelüstet und begehret
Und bringt sein Tränlein dar,
Verachtet und verehret,
Hat Freude und Gefahr,
Glaubt, zweifelt, wähnt und lehret,
Hält nichts und alles wahr,
Erbauet und zerstöret
Und quält sich immerdar,
Schläft, wachet, wächst und zehret
Trägt braun und graues Haar.
Und alles dieses währet,
Wenn's hoch kommt, achtzig Jahr.
Dann legt er sich zu seinen Vätern nieder,
Und er kömmt nimmer wieder. 


Es ist ein bekanntes Gedicht von Matthias Claudius (15.8.1740 - 21.1.1815) — wenngleich nicht sein bekanntestes (das ist unzweifelhaft das »Abendlied« mit seinem schönen Eingangsvers »Der Mond ist aufgegangen«, das geradezu ein »Volkslied« geworden ist). Und doch von ihm mein liebstes.

Und jedenfalls eines, das zu »meinen« hundert notwendigen Gedichten gehört ...





Die Schrillheit des Tones

...  und die offenkundige, für jedermann leicht nachprüfbare Verdrehung von Fakten erinnern an die launige Spätzeit von Erichs des Einzigen antifaschistischem und weltfriedens-sicherndem Sozialparadies.
ätzt Michael Klonovasky unter dem 11. Jänner 2015 in seinen Acta Diurna, und setzt ganz keck fort:
Eine gewisse DDR-Ähnlichkeit zeigt sich eventuell auch in den divergierenden Teilnehmerzahlen bei den Demonstrationen pro und contra Pegida. In der DDR demonstrierten bis fast zuletzt deutlich mehr Menschen für die SED als gegen sie, was mit dem guten, alten, berechenbaren, jederzeit auch anders könnenden Opportunismus von in sozialen Verbänden lebenden Wesen zusammenhängt. Dass von den momentanen Staatsparteien organisierte Aufmärsche der Guten, Treuen, Aufgeklärten und Bunten mehr Menschen auf die Beine brachten, als zumindest eine einzelne Parallelveranstaltung der Ewiggestrigen, Verblödeten, Dumpfen und Rassisten, bedeutet zunächst einmal überhaupt nichts; es wurde gewiss ein bisschen aufgepasst, wer erscheint und wer nicht, es winken oder wanken ja stets staatliche Fördergelder.
Lesenswert!

»Das Urinal der Baroness«

... betitelte »DiePresse« vor ein paar Tagen einen fürwahr geschmäcklerischen Artikel über moderne (naja, auch schon fast hundert Jahre her ...) »Kunst«, und berichtet wohlgefällig:
Mit einem handelsüblichen Urinal hat Marcel Duchamp den Kunstbegriff neu definiert.
Völlig richtig. Bis zu jener Kunstausstellung war Kunst eben Kunst, Scheiße Scheiße, und ein Urinal eben eine Klomuschel zum Pinkeln. Angeblich ist das überholt.

Mittlerweile haben wir gelernt, daß moderne Kunst auch Scheiße sein kann — nein: zu sein hat! Selbstmurmelnd eine mit »Aussage« (vorzugsweise »gesellschaftskritischer«).

Leider nur zu oft von der schlichten Eleganz einer Klomuschel meilenweit entfernt ...

Klartext von Thilo: »Der Islam gehört nicht zu Europa«

Thilo Sarrazin hat Kanzlerin Merkel wegen ihrer Aussage, der Islam gehöre zu Deutschland, kritisiert und die Pegida-Demos verteidigt. Der frühere SPD-Politiker stört sich vor allem daran, dass ein wachsender Teil der muslimischen Mitbürger in Europa die westliche Werteordnung nicht teilt.
"Der Islam gehört zu Deutschland". Mit diesem Zitat von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geht der ehemalige SPD-Politiker Thilo Sarrazin überhaupt nicht d'accord. Er hat nur wenig Verständnis für die Aussage von Merkel. "Wenn die Kanzlerin der Meinung ist, dass der Islam zu Europas Tradition und Kultur gehört, hat sie nicht Recht", sagte er den Dortmunder "Ruhr Nachrichten".
(Hier weiterlesen)
Wenigstens einer, der sich in Deutschland noch traut, IM Erikas linke Desinformations-Sprechblasen auch als solche zu bezeichnen!

Dienstag, 20. Januar 2015

Wie nennt es sich ...

... wenn ein Schurkenstaat andere Schurkenstaaten finanziert, um in ihnen jene Personen in Geheimgefängnissen verschwinden und foltern zu lassen, die auf seinen eigenen Territorium verschwinden und foltern zu lassen nur lästige Probleme machen würde?


Gratulation, richtig geraten! Es nennt sich


N A T O


Man kann natürlich auch »Westliche Wertegemeinschaft« dazu sagen. Oder so ähnlich. Mehr dazu hier.

Stellt euch vor ...

Beispielsweise:
... einen christlichen Terroristen, der in einem Café in Marrakesch mehrere Geiseln nimmt. Der diese Tat beginge, nicht obwohl er Christ, sondern weil er Christ wäre. Weil er glaubt, seine Vorstellung von einer perfekten christlichen Welt anderen mit Gewalt aufzwingen zu müssen. 
Stellt euch zwei Terroristen in Kairo vor, die sich auf Jesus berufen, einen Zeitungsverlag stürmen und die komplette Redaktion auslöschen.
Liebe Muslime, stellt euch vor, in manch europäischen Schulklassen würde Kindern beigebracht werden, Muslime zu hassen. Es würde ihnen gesagt, dass alles Übel im Westen nur von der islamischen Welt verursacht sei. Stellt euch vor, in christlichen Ländern würde Ägypten als großer und die Türkei als kleiner Satan angesehen werden.
Liebe Muslime, stellt euch vor, christliche Terroristen würden einen Anschlag in drei Zügen der Metro von Kairo und in einem öffentlichen Bus verüben. Es würde über fünfzig Tote und siebenhundert Schwerverletzte geben.
Also — einfach unglaublich, was sich da manche so vorstellen ...

Bananenrepublik!

Amnestie für Geheimdienste: Droht der Totale Staat?
19.01.2015

Regierung plant Strafbefreiung für Mitarbeiter der Geheimdienste. - Totalitarismus, wir kommen – Geheimdienste werden künftig jedem [Systemkritiker] eine erfundene Straftat unterjubeln können – vor dEUtschen Gerichten ist dann nicht einmal mehr eine Verteidigung möglich.

Die Bundesregierung bereitet offenbar eine Strafbefreiung für Mitarbeiter der Geheimdienste vor. Noch in diesem Jahr soll eine Gesetzesreform auf den Weg gebracht werden, berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) unter Berufung auf Regierungskreise. Von einer "Schutzlücke" spricht der CDU-Außenpolitiker Philipp Mißfelder. Die Mitarbeiter der Dienste bräuchten "den Rechtsschutz, dass sie nicht für Straftaten von V-Leuten belangt werden, die zur Tarnung verübt wurden", sagte er der WAZ.
Das »Droht der Totale Staat?« finde ich irgendwie putzig (besonders das Fragezeichen) ... was für eine Frage! Der totale Staat droht bereits — und nicht im Sinne, daß sein Kommen drohe, sondern als ganz reale, tägliche Drohung: »Unterwirf dich, oder wir machen dich fertig!« Alternativlos.

Deutschland, die Bananenrepublik — das hätten sich die Väter des Grundgesetzes wohl nicht gedacht! Moment mal: »Bananenrepublik«? Die Banane ist eigentlich ein recht angenehm schmeckendes Obst, oder? Wir sollten heißblütige Operettendiktaturen à la Lateinamerika oder Afrika nicht dadurch beleidigen, daß wir den kühl kalkulierten Staatsterrorismus unserer Politgangster nach ihnen nennen!

Heute vor 125 Jahren

... am 20. Jänner 1890, starb ein zu seinen Zeiten überaus einflußreicher Mitgestalter des Münchener Musiklebens — Franz Lachner (* 2. April 1803 in Rain – † 20. Jänner 1890 in München), der nur allzu bald nach seinem Tod — bis auf seine Jugendfreundschaft mit Franz Schubert — in naherzu völlige Vergessenheit versank. Zu Unrecht, wie eine große Zahl seiner überaus qualitätsvollen Kompositionen verrät, die erst allmählich wieder aus dem Dämmer der Archive ans Licht gehoben werden, so z.B. sein 1. Streichquartett:


Doch nicht nur als Kammermusiker hatte Franz Lachner seine Qualitäten — schon seine schwungvolle 1. Symphonie in Es-Dur op. 32 (aus dem Jahr 1828) verriet das Talent des damals erst 25-jährigen Komponisten:


Dennoch: es war vor allem »seine« Wiederentdeckung einer seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert gegenüber der Symphonie fast ganz ins Hintertreffen geratenen Form der Orchstersuite (die es beinahe nur mehr als »Resteverwertung« von Schauspielmusiken oder  szenisch mißlungenen Opern gab), die seinen Namen durch die sieben Suiten, die er schrieb, in ganz Europa verbreitete. Die letzte dieser Suiten, in d-moll, 1881 geschrieben vom 78-jährigen, längst aus der Mode gekommenen Altmeister, berührt durch ihre gelassene Beherrschung des »Handwerks« ebenso wie durch ihre Unbeeindrucktheit von allen »Zeitströmungen« (man bedenke bloß, daß dieses Werk ja nur wenige Jahre vor Wagners Tod geschrieben wurde), aber auch durch ihren thematischen Reichtum, der in seiner Frische keineswegs auf einen so alten Schöpfer hinweist:


eine ausgezeichnete Analyse dieses vielschichtigen Werkes findet sich hier. Verabschieden wir uns von diesem — wie so viele andere — leider bis heute nicht zu seinem wirklichen Wert geschätzten Meister mit dem in edlem Wohlklang fließenden Introitus seines Requiems op. 146:

Montag, 19. Januar 2015

Gute Frage im »Gelben Forum« nach den Morddrohungen gegen Ulfkotte


Ist das eigentlich nur ein merkwuerdiger Zufall
verfasst von Miesespeter19.01.2015, 11:09

dass die ausgesuchten westlichen Todfeinde dieser 'Islamisten' hauptsaechlich aus Kreisen stammen, die dem herrschenden Imperialsystem sehr kritisch gegenueberstehen und sich den Mund nicht verbieten lassen; und nicht aus jenen Kreisen, welche ihre kleinen Kolonialkriege in den muslimischen Laendern herbeischreiben oder gar ausfuehren? 

Aber ganz sicher ein Zufall — was denn sonst!

Am 19. Januar 1865 (also vor heute exakt 150 Jahren)

... starb Pierre-Joseph Proudhon, etwas durchgeknallter Anarcho-Soze, den unsere deutsche Wikipedia zum »französischen Ökonomen und Soziologen« adelt. Demnach ist LePenseur mindestens Fürst Bamsti (wie man in Wien sagen würde), oder: Kaiser von China (ich glaube, das verstehen auch Piefkes). Unter einem »Ökonomen« stelle ich mir eigentlich einen seriösen Wissenschaftler vor, nicht einen dilettierenden Schreiberling mit Flausen. Und ein »Soziologe« war z.B. Max Weber. Enough said ...

Ich will mich über besagten Herrn Saubermann (denn circa das hieße »Proudhon« eigentlich übersetzt) gar nicht länger verbreitern — zauselbärtige Anarchisten und Sozialutopisten interessieren mich endenwollend — nur ein hübsches Zitat, welches bei der lieben FeministInnen-Fraktion zu Schnappatmung führen wird, nö, das muß einfach sein, wenn sogar Tante Wiki es (mit deutlich gerunzelter Tastatur) veröffentlichte! Eh voilà:

Antifeminismus

Proudhon vertrat das Modell der Kleinfamilie und schob der Frau die traditionelle Rolle als Familienfürsorgerin zu, da er sie nicht als dem Mann ebenbürtig verstand. Einer befreundeten Anarchistin schrieb er:
„Nein, Madame, Sie wissen nichts über Ihr Geschlecht; Sie wissen nicht das erste Wort der Frage, warum es Sie und Ihre ehrenwerten Schwestern mit so viel Lärm und so wenig Erfolg agieren. Und wenn Sie sie nicht verstehen, diese Frage, wenn in den acht Antwortseiten, die Sie an meinem Brief machten, es vierzig Trugschlüsse gibt, beweist das genau, was ich über Ihre Geschlechtsgebrechen gesagt habe. Ich verstehe unter diesem Wort, dessen Genauigkeit vielleicht nicht einwandfrei ist, die Qualität Ihres Verständnisses, das Ihnen nur erlaubt, den Bericht der Sachen soviel zu erfassen wie Männer es mit dem kleinen Finger tun. Es gibt bei Ihnen im Gehirn wie im Bauch einige durch sich selbst von Geburt unfähige Organe, die nur der männliche Geist zum Funktionieren bringen kann, ihre gebürtige Trägheit zu besiegen, und dass der männliche Geist einzig fähig ist, funktionieren zu lassen, obwohl selbst er nicht einmal immer erfolgreich ist.“ (Pierre-Joseph Proudhon: Lettre à Madame J. d’Héricourt; in: La Revue philosophique et religieuse, VI (Januar 1857); S. 164–166, hier S. 165; Pierre-Joseph Proudhon: La Pornocratie ou les femmes dans les temps modernes; 1857)
Entzückend! Einfach: entzückend anzusehen, wie die jetzt empört nach Luft hecheln ... ...

GENIAL!

»Das finde ich furchtbar«: ARD kapituliert vor der Kritik eines Zuschauer-Vereins

Peter Harth


ARD und ZDF bejubeln ihre Berichterstattung im Ukraine-Konflikt. Die Zuschauer finden das traurig, denn sie ist voller Fehler. Bisher war das den Journalisten egal, jetzt zittern sie vor einem Verein. Der nutzt die Gesetze und schickt pausenlos Beschwerden. Jede muss beantwortet werden, was zu Flüchen, Tränen und Trotz in den Rundfunkanstalten führt. Sie können ihre Fehler nämlich nicht erklären.

»ARD und ZDF – da fühl ich mich manipuliert.« So denken immer mehr Zuschauer, nachdem sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk »zwangsgenossen« haben. Wer glaubt denn auch noch Journalisten, die Panzer durch die Ukraine rollen lassen, nur um eine Fantasie-Schlagzeile »Russland auf dem Vormarsch?« dichten zu können? Die Panzer gab es nie. Es waren sechs Jahre alte Archivbilder aus dem Kaukasus.

Haarsträubende Manipulationen wie diese werden im Internet genüsslich seziert ...
Man muß den Feind mit seinen eigenen Mitteln schlagen — dann tut sich was, sogar bei arroganten und scheinbar allmächtigen Kolossen wie den Öffis! 


WEITERSAGEN! 
UNTERSTÜTZEN! 
MITMACHEN!

  (aber man fragt sich, welchen Sinn das angesichts der Aktionen der Politkriminellen überhaupt hat)





Es ist so weit: Demokratie-Simulation enttarnt sich!


PEGIDA–LEUT’   — BLEIBT LIEBER Z’HAUS,
SONST SCHICKT DAS MERKEL KILLER AUS!


Man kann es Herrn Bachmann wirklich nicht verübeln, wenn er bezüglich seiner Ermordung nicht die Probe auf's Exempel machen möchte, und mit seinem Leben austestet, ob das System vor einem angekündigten Anschlag nicht doch zurückschreckt (obwohl: wer zwecks Systemstabilisierung seit Jahren eine schon mehr als peinlich holpernde NSU-Farce aufführt, schreckt wohl vor nichts zurück)!

Jetzt muß nur noch der kriminelle Rollstuhlfahrer den gläsernen Bankkunden und Steuerzahler durchsetzen (ist ein Klax!), und der kriminelle Bankster in Frankfurt mit Geldschwemme und Zwangs-Bankkonten uns enteignen, dann brauchen wir uns um usnere Demokratie keine Sorgen mehr zu machen. Ja, lieber Gauckler, liebe FDJ-Führerin, und, natürlich, liebe FührerInnen der diversen Sozen- & Ökommunisten-Blockparteien:

HONNI & HITLER WÄREN MÄCHTIG STOLZ AUF EUCH, UND AUF DEN LÜGNER AUS LUXEMBURG SOWIESO, GEGEN DEN DER GOEBBELS UND DER SCHWARZE KANAL WAISENKNABEN WAREN ...

Kommt Stauffenberg? Ach, ich vergaß ... erstens ist der schon tot, und zweitens gibt es den § 140, und wer wird schon sowas billigen wollen ... ... George Orwell hat sich nur um ± dreißig Jahre geirrt. Peanuts, wenn man es sub specie æternitatis betrachtet ...

So, und jetzt schunkelt das ganze Börsenparkett in Frankfurt mit!

... und natürlich alle EZBankster dortselbst! Oh what a beautiful morning! Nach der Entscheidung der Schweizer Nationalbank liegen interessante Zeiten vor ihnen (und leider auch vor uns):


Eine ganze, lange, neue Woche liegt vor uns allen, und der Gedanke daran, wieviele Spekulanten und Banken da vielleicht über den Jordan reisen mögen, läßt der Crème de la crème — also nach Karl Kraus: dem Abschaum — der Finanzwelt Europas das Kipferl im Halse steckenbleiben.

Vielleicht bewirkt dieser Finanzschock aber auch, daß die Pläne der Eurokraten, die Pariser Aktion blitzschnell zur Errichtung einer nicht mehr beseitigbaren phobokratischen Diktatur auszunützen, ein wenig aus den Gängen kommen — denn wenn für den Pöbel kein Fressen und kein Zirkus mehr finanzierbar sind, dann hat dessen 24/7-Überwachung auch irgendwie wenig Lack ...

Ja, liebe Leser: es bleibt spannend! Wir erlebten letztes Jahr hautnah Geopolitik. So schön hatten die Spin Doctors an der East Coast sich doch alles ausgemalt: wir sacken die Ukraine ein, und schicken den pöhsen Putin es-ce-ha. Hat nicht ganz geklappt. Wir lassen einen Vogel abschließen, und haben endlich einen Kriegsgrund, mit dem wir von unseren Billionenschulden ablenken können. Hat nicht ganz geklappt. Wir senken den Ölpreis bis ins Bodenlose und warten darauf, daß der pöhse Putin entweder gestürzt wird, oder wimmernd angekrochen kommt und uns die Stiefel leckt. Hat auch nicht so recht gefunzt. Wir finanzieren 'n paar durchgeknallte Museln, daß sie den Assad und die Ayatollahs stürzen. Hat nicht geklappt, ganz und gar nicht — denn der Assad ist nach zwei Jahren noch immer da, dafür kommen die jetzt zu uns und machen auf Randale.

»Anmaßung von Wissen«, hätte Hayek gesagt: die NWO-Planer wollen und wollen nciht einsehen, daß sie um keinen Deut klüger sind als die Zentralplanungsbehörden zu Ostblockzeiten. Sie kommen sich nur klüger vor, weil es sie noch gibt, im Gegensatz zu den Ostblockplanern. Aber das will nicht viel besagen: ein paar kleine Marktbewegungen, und sie sind weggeblasen. 

Ein bisserl Mißtrauen in der Bevölkerung hinsichtlich der Genialität, mit der die Zentralbanken ihren Job tun, und das Schwindelsystem kollabiert. Und dann, liebe Frankfurter, seid ihr nichts weiter als arme Würstchen*) ...

----------------------------------------------------

*) Für Piefkes: das, was bei euch »Wiener Würstchen« heißt, heißt in Wien nämlich »Frankfurter« ...


P.S.: vielleicht geht es den Zauberlehrlingen an der East Coast (und natürlich in ihren Brüsseler, Berliner usw. Lokal-Satrapien) bald so:


(Bild gefunden auf Konrad Kustos' Blog »Chaos mit System«)

Sonntag, 18. Januar 2015

»Medien-Tragödien«

... nennt sich ein hervorragender Artikel auf Dr. Konrad Kustos' Blog »Chaos mit System«, der unseren Lesern nur wärmstens empfohlen werden kann:
Medien-Tragödien

Für die modernen Medien bedarf es keiner staatlichen Gleichschaltung mehr, wie es bei Hitler und allen andern undemokratischen Regimes traditionell üblich war. Im vorauseilenden Gehorsam wird heute die offizielle Meinung freiwillig zur öffentlichen Meinung virtualisiert. Der Berliner Tagesspiegel und sein Mann fürs Grobe, Albrecht Meier, erklären in der aktuellen Flüchtlingsfrage in einem Kommentar die Welt beispielsweise so: „Rechtspopulisten prägen in Europa immer mehr die Agenda von Parteien der bürgerlichen Mitte. Sie schüren Angst vor Einwanderung - gerade angesichts der absehbaren Ankunft weiterer Flüchtlinge eine fatale Entwicklung…“ Diese Mitte lasse sich geradezu „die Agenda diktieren“. So etwas nennt man Realitätsverlust. Und den hat Herr Meier nicht exklusiv.


Doch hat der erstmal richtig abgehoben, lässt er den französischen Expräsidenten Sarkozy wortgewandt auf rechte Wähler schielen, „CDU und AfD möglicherweise gemeinsame Sache“ machen, und fordert schließlich die EU auf, „die Bevölkerung auf die Aufnahme weiterer Flüchtlinge vorzubereiten - weil dies ein Gebot der Humanität“ sei. Man liest das schon richtig: Gefordert wird die Abschaffung der Pluralität und ein europäisches Meinungskartell, das gewisse niedere Interessen der Mächtigen gegen die Bevölkerung durchsetzt.
Der Autor kommt dann zum berechtigten Schluß: 
Kein Mensch kann ein solches System der Lüge jemals so perfekt initiieren, wie es mittlerweile strukturell gewachsen ist.
Besser, glaube ich, — und wohl leider auch: hoffnungsloser! — kann man diese unsere Medien-Tragödie nicht charakterisieren ...

Nachschlag zur »Prückel«-Demo

Gelegentlich — frreilich nur ganz gelegentlich! — findet sich auch nach dem Rausschmiß von Andreas Unterberger in der Spreu der Wiener Zeitung noch ein Korn Wahrheit. Sonst ist dieses Regierungsblatt unter seinem ebenso SPÖ-affinen wie schurztragenden Chefredakteur Göweil ja zu einem linken Gutmenschenblatt nach Falter-Standard herabgekommen (nur halt ein bisserl kultivierter, damit den Herrn Hofrat kein nervöses Zucken befällt, bei der Vormittagslektüre im Amt ...). 

Aber freuen wir uns auch über gelegentliche Körner Wahrheit — und propagieren wir sie. Vielleicht werden sie dadurch häufiger ...

Kommentar

Ein Kuss und 1000 Peitschenhiebe

Von Mathias Ziegler

Ein lesbisches Paar wird in einem Wiener Kaffeehaus diskriminiert. Die Folge ist ein Aufschrei in den sozialen Medien, 2000 Empörte versammeln sich zur Kuss-Demo vor dem Café, das nach einer Entschuldigung der Chefin vorsorglich geschlossen ist.

In Saudi-Arabien wird ein Blogger von der Religionspolizei zu 20 mal 50 Peitschen-hieben verurteilt, die nach internationalen Protesten beim zweiten Durchgang verschoben werden. In Wien versammeln sich zur Mahnwache vor dem Abdullah-Zentrum 30 bis 50 Menschen (je nach Angaben) und vor der saudi-arabischen Botschaft 100 bis 150.

Was die Zahlen über den Zustand der Wiener Gesellschaft aussagen, mag jeder selbst beurteilen.
Wir wissen natürlich nicht, wie lange Herrn Ziegler derlei kulturunsensible (und latenzhomophobe, selbstmurmelnd!) Bemerkungen gestattet sein werden, wobei der Einleitungssatz (»Ein lesbisches Paar wird in einem Wiener Kaffeehaus diskriminiert«) wohl zur Abwehr einer Kampflesbendemo von der Redaktionsleitung hineinreklamiert worden ist. Denn bei wahrheitsgemäßer Darstellung:
Ein lesbisches Paar benimmt sich in einem Wiener Kaffeehaus daneben und wird des Lokals verwiesen
... wäre ein Aufmarsch von Feminazis und sonstigem linken Gelichter wohl sofort angesagt gewesen. Kann aber sein, daß selbst die weichgespülte Version der Wahrheit linken Menschen nicht zumutbar ist.




In der Lügenpresse wird verlautbart

... der deutsche Geheimdienst sei von anderen Geheimdiensten gewarnt worden, daß demnächst die Pegida-Demonstrationen zum Ziel »islamistischer Anschläge« werden könnten. Diese Meldung läßt zwei Interpretationen zu:

1. unsere Politruks sehen einfach keine andere Wahl mehr, die zunehmende Bedeutung von Pegida zu untergraben, als durch falsche Gerüchte die Teilnehmer in Angst zu versetzen, um sie an der weiteren Beteiligung zu hindern; oder

2. unsere Politruks planen, durch ein in Auftrag gegebenes Massaker — welches von unserer linken Lügenpresse natürlich eilfertig nach dem Motto »Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig!« schubladisiert  würde — die Pegida-Bewegung zu zerschlagen. Wobei es dann völlig wurscht ist, ob der Anschlag gleich direkt als false-flag-operation eines Geheimdienstes (wie z.B. die angeblichen »NSU-Morde« des BND) erfolgt, oder über eine der vielen »islamistischen« Organisationen, die von den USA für Sturz von Assad finanziert, ausgebildet und ausgerüstet wurden und werden.

Die Ähnlichkeit unserer westlichen Demokratten mit den Ratten des SED-Regimes wird immer augenscheinlicher ...