Jene, welche noch vor Kurzem mit dem Finger auf jeden zeigten, der ihre Meinung nicht teilte, präsentieren sich nun selbst als direkte Nachfolger der revolutionären Bewegungen des zwanzigsten Jahrhunderts, was nicht weiter überrascht, denn jedem Kundigen war bewusst, dass Faschist und Antifaschist in ihrer imaginären Verklammerung zusammengehören wie zweieiige Zwillinge.
Wenn das Klima, wie seine Jünger nicht müde werden, uns täglich als apokalyptische Johannes Posaune ins Ohr zu pusten, immer extremer wird, muss kriegslogischerweise zur Bekämpfung dieser drohenden Urkatastrophe auf jene Gewaltexzesse zurück gegriffen werden, die dem „Zeitalter der Extreme“ den Namen gegeben haben.
Freitag, 24. Mai 2024
"Alles Nazis außer Mutti war gestern"
Grundgesetzliches
von Fragolin
Heute bekommt die Verhöhnung des Deutschen Grundgesetzes durch die Herrschenden eine neue Qualität. Denn die Gleichen, die vor gerade einmal drei Jahren Demonstranten brutal verprügeln und einkerkern ließen, die es wagten, den grundgesetzverpflichteten und -gebundenen Vertretern des übergriffigen Staates aus diesem Grundgesetz vorzulesen oder es in Buchform nur in der Hand zu halten, setzen sich heute hin und lesen dem Volk vor laufender Kamera aus dem Grundgesetz vor. Die Pervertierung des einstigen Abwehrrechts des Souveräns gegen einen entfesselten Herrschaftsstaat zum Bedrohungsinstrument des Herrschaftsstaates gegen aufmüpfige Untertanen scheint abgeschlossen. Verfassungsfeinde an der Spitze des Machtapparates können es sich leisten, das Volk zu verhöhnen, indem sie ihm genau jene Handlungsanweisungen belehrend vortragen, an die sie sich selbst halten müssten und die sie täglich verächtlich mit Füßen treten.
Die Verfassung bindet den Staat, nicht den Bürger.
„Nie wieder ist jetzt!“ und „Nie wieder Faschismus!“ sind aktueller denn je, nur merken die wenigsten, dass die echten Faschisten genau jene sind, die diese Parolen am lautesten brüllen.
Donnerstag, 23. Mai 2024
Migrationswahnsinn in New York
Fe lt da was?
Grüne Aluhutträger
Die EUdSSR auf dem Vormarsch
Die Europäische Union ist auf dem Weg zur Schuldenunion. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte gegenüber der „Financial Times“, sie sei „offen“ für die Aufnahme neuer gemeinsamer Schulden, um „Finanzierungslücken“ zu schließen. Was von der Leyen von sich gab, ist in Brüssel keine Einzelmeinung. Denn zuvor hatte sich schon EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni für die Aufnahme gemeinsamer Schulden ausgesprochen. Als dafür infrage kommende Bereiche nannte der Italiener Energie und Verteidigung, wobei als Vorbild der Corona-Wiederaufbaufonds dienen könnte.
... berichtet das freiheitlich-konservative Wochenmagazin ZurZeit. Energie und Verteidigung als Vorwand für ungehemmtes Schuldenmachen (Gentiloni als Italiener hat das offenbar in den Genen ...) - das läßt nichts Gutes für die künftige Finanz- und Wirtschaftspolitik erwarten. "Vorwärts immer, rückwärts nimmer!" war der Slogan zu DDR-Zeiten.
Die EU möchte offenbar das Experiment wiederholen, von dem freilich anzunehmen ist, daß der 40. Jahrestag von Maastricht resp. Lissabon ein ähnliches Resultat zutage fördern wird.
"Sozen aller Sorten, vereinigt euch!" - ein Schlachtruf, der in den Ruin führen wird, wie er noch jedes Mal in diesen geführt hat ...
Mittwoch, 22. Mai 2024
Die "Impfung"
In memoriam Hans Pfitzner
Heute begehen wir die 75. Wiederkehr des Todestages von Hans Pfitzner, der zu den mE schwierigsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahr-hunderts zählt, vor allem was seine Einordnung und Bewertung betrifft. Ich muss ehrlich sagen, dass ich über ihn nicht sehr viel wusste, und dass er mir aus einem an und für sich sehr platten Grund unsympathisch war: Pfitzner hat sich stets höchst abfällig über Bruckner geäußert und dabei typische Symptome "klassischen Nichtverstehens" an den Tag gelegt, etwa wenn er einzig die Scherzo-Sätze als gelungen ansah...
Gut, das ist kein Argument, wie einzuräumen ist... Allein schien mir dies den Ruf Pfitzners als hartgesottenen Reaktionär mehr als gerecht zu werden. Irgendwann hatte ich mir dann dennoch auf Rat befreundeter Musiker eine CD-Box zugelegt und etwas hineingehört. Das Ergebnis meiner Nachforschungen schien zunächst mein Vorurteil zu bestätigen: erz-konservativ, ideen- und temperamentlos, verstaubt, epigonenhaft...
Heute ist mir mein damaliger Fehler klar: Ich hab mir die Spätwerke zu Gemüte geführt, die eher so etwas wie eine Zurücknahme darstellen und wahrscheinlich nicht zum Besten aus Pfitzners Feder zählen. Pfitzner hatte ein schweres Schicksal, sieht man davon ab, dass das Schicksal eines jeden Deutschen in den 1940er Jahren schwer war. Auch heute bleibt uns ja nichts anderes übrig, als den allgemeinen Verfall tatenlos zu beobachten, was nicht sehr angenehm ist, aber damals musste sich das alles ungleich jäher, heftiger, grauenhafter, gnaden- und hoffnungsloser abgespielt haben — jede Nacht sank ein Nürnberg oder Dresden unwiederbringlich in Trümmer, und nach dem finalen Vorrücken der Roten Armee sollte kein Landstrich im Osten mehr genesen usw.
1936 starb sein Sohn Paul. Im folgenden Jahr überwarf sich Pfitzner mit seinen Kindern Peter und Agnes. 1939 waren die Feiern und Ehrungen zu Pfitzners 70. Geburtstag weit weniger spektakulär als zehn Jahre zuvor. Seine depressive Tochter Agnes, die an dem Ende ihrer Beziehung zu einem SS-Offizier litt und das Gefühl hatte, als Assistenzärztin zu versagen, nahm sich zwei Wochen nach den Feierlichkeiten mit Zyankali das Leben. Pfitzner reagierte verständnislos. Der Verlust seiner Tochter und die Entfremdung von seinem Sohn Peter dürfte den zunehmend unleidlichen Charakter Pfitzners erheblich mitgeprägt haben. Im Dezember 1939 ging Pfitzner eine zweite Ehe mit Mali Stoll geb. Soherr (1893–1963) ein. 1942 entgingen Pfitzner und seine Frau bei einem Bombenangriff in der Nähe von Nürnberg dem Tod, obwohl der Schlafwagen, in dem sie sich auf einer Fahrt befanden, völlig zerstört wurde. 1943 wurde sein Wohnhaus in München durch Bomben getroffen und er siedelte nach Wien-Rodaun über. 1944 fiel sein zweiter Sohn Peter in Russland. Damit hatte der Komponist alle seine Kinder verloren.
Insgesamt dürfte einleuchten, dass eine solche Biographie keinen guten Nährboden für ein spektakuläres Alterswerk bilden konnte, noch dazu für einen konservativen Musiker, der sich den zeitgemäßen expressionistischen, der Darstellung von Brüchigkeit und Zerrüttung eher adäquaten Techniken grundsätzlich verschloss. Im Violinkonzert aus dem Jahre 1923 zeigt sich hingegen ein ganz anderer Pfitzner. Er widmete es seiner damaligen Geliebten, der australischen Geigerin Alma Moodie. Es ist angeblich voller erotischer Anspielungen, so fällt etwa der erste Höhepunkt in Takt 69. Aber auch jenseits derartiger Spintisierereien ist es ein packendes, großartiges Werk, dessen Stil und Anlage schwer zu beschreiben ist:
„Pfitzner ist zu progressiv, um einfach wie Korngold eingeschlürft werden zu können, und er ist zu konservativ, um etwa wie Schönberg die Musik hörbar folgenreich beeinflußt zu haben. Wir finden nicht auf den ersten Blick das gebrochen Heutige in seinem Werk, aber auch nicht das ungebrochen Gestrige. Wir finden beides – also keines, und dies läßt Einordnungsversuche stocken.“
Pfitzners letztes, erst posthum veröffentlichtes Werk war die Kantate "Urworte orphisch" nach Texten von Johann Wolfgang von Goethe für 4 Solisten, gemischten Chor und Orchester, op. 57:
Dienstag, 21. Mai 2024
Immer näher am Atomkrieg: Hollywood-Legende Oliver Stone über Putin und den US-Wahnsinn
Die Wirtschaftskammer entschuldigt sich ...
Nach dem „Krone“-Bericht über die Kündigung einer Frau vor der Krebs-OP meldeten sich Dutzende, denen es ähnlich ergangen war. Nun hat die Wirtschaftskammer erste Schritte gesetzt – und sich entschuldigt.Die bewegenden Umstände einer Steirerin (48), die kurz vor ihrer Krebs-Operation vom Chef per Handy im Spitalsbett gekündigt worden ist, hat auch viele „Krone“-Leser zutiefst bewegt. „Die Reaktionen auf den Bericht waren überwältigend. Wir erhielten unzählige Nachrichten von Menschen, denen es ähnlich wie Maria ergangen ist“, so Doris Kiefhaber von der Österreichischen Krebshilfe.
WKO entschuldigt sich für Kündigungs-Tipps
Die engagierte „Krebshilfe“-Geschäftsführerin hatte – wie berichtet – öffentlich aufgedeckt, dass die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) auf ihrer Internetseite ganz offen Ratschläge zur „problemlosen“ Kündigung von Arbeitnehmern im Krankenstand gibt.
Die Wirtschaftskammer ist eine Interessenvertretung. Und zwar für die Unternehmen, die ihr angehören. Und die haben angesichts des weitgehend zugunsten der Arbeitnehmer gestrickten Arbeitsrechts sehr wohl ein Interesse, im Fall einer notwendigen Kündigung nicht einen teuren und wenig aussichtsreichen Prozeß vor dem Arbeitsgericht zu riskieren.
Daß für den von einer Kündigung Betroffenen diese unerfreulich ist, liegt auf der Hand, ist aber nichts, was eine Interessenvertretung von Unternehmern zu einer "Entschuldigung" veranlassen sollte. Wer eine Kündigung ausspricht, macht das, besonders in Zeiten wie diesen, wo geeignete Arbeitnehmer schwer zu finden sind, sicher nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil er es muß. Sei es, daß der Arbeitnehmer die ihm zugewiesenen Aufgaben nicht erfüllt bzw. erfüllen kann, sei es, daß die Wirtschaftslage den Unternehmer zu Kündigungen veranlaßt, weil dem Unternehmen sonst Nachteile (bis zur Insolvenz) drohen.
All das wird durch die ressentimentgeladene Suada der Kronen-Zeitung ausgeblendet.
Ja: im konkreten Einzelfall kann eine Kündigung eine Härte darstellen. Umgekehrt aber: den Dienstnehmer nicht problemlos kündigen zu können, stellt für das Unternehmen auch eine Härte dar. Von der die Kronen-Zeitung aber nichts schreibt. Nun gut: die Zeitung ist nicht der Vormund der Unternehmer, keine Frage!
Aber daß eine Interessenvertretung der Wirtschaftstreibenden einfach wegen eines Zeitungsartikels einknickt und sich entschuldigt, statt die von der Redaktion unterschlagene Gegenposition wenigstens aufzuzeigen, ist nur eines:
EIN JÄMMERLICHES ARMUTSZEUGNIS!
Ein anderes Gesicht von Rumänien
Das ist kurzsichtig, zwar wahr, aber es entspricht nicht einer umfassenden Beurteilung über Rumänien. Jeder, der einem rumänischen Bettler, oder auch einer Bettlerin, natürlich mit ethnischem Hintergrund der Roma, mit dem obligaten Kind auf dem Arm, was in die Mütze wirft, trägt zur Ausweitung der organisierten Kriminalität bei, und verschafft sich ein persönliches Bild von Rumänien, das nicht zutrifft. Ich kenne die Hintergründe dieser Pyramidenkriminalität. Ich kenne auch die Nutznießer dieser Clans, deren Chefs, und wie deren armselige Häuser aussehen:
Das ist nur ein Dorf von mehreren in Rumänien, wo nur die „Crème de la Crème“ wohnt, ein anderer kommt dort erst gar nicht hinein. Jeder, der einem Zigeuner was spendet, trägt dazu bei. Macht sich in meinen Augen eigentlich strafbar, wg. Unterstützung einer kriminellen Vereinigung.
Aber das ist nicht Rumänien. Das ist ein kleiner und absolut nicht symptomatischer Teil davon. Die Kultur in Rumänien ist tief verankert. Sie etablierte sich bereits damals, als man den rumänischen Schriftsteller Eminescu an der Uni in Wien kannte.
Viele Leute sind hier als einfache Leute geblieben, haben nicht den Draht zu ihrer Herkunft, ihrer Wurzel verloren. Vielleicht können wir es nicht unbedingt an ihrer Lebensweise oder dem Standard erkennen, aber mit Sicherheit an deren Poeten, die wir aufgrund der unterschiedlichen Sprache nicht kennen und nicht verstehen.
Da gibt es Poeten, wie z. B. Paunescu, die bereits in den 90er Jahren, quasi als Auguren, in ihren Gedichten genau das beschrieben und vorhergesagt haben, womit sich die Rumänen heute auseinandersetzen müssen. Wie soll ich das dann, als Versteher der rumänischen Sprache, heute beschreiben? Als beeindruckend, oder als beängstigend, diese Vorahnung?
Aber ich will zu etwas anderem kommen, nämlich zu der Heimatliebe der Rumänen, die mich ehrlich beeindruckt. Ich übersetze nun eine Kombination von mehreren aneinandergereihten Gedichten einer aktuellen rumänischen Poetin, mit Namen Aurora Luchian, was mich sehr nachdenklich gemacht hat. Ein Frau, im Osten der Republik geboren, eine Region, der man nicht allzu viel Gedankengut zubilligt. So, als wenn diese Frau im Burgenland geboren wäre, wer würde dann als Autorin was auf sie geben?
Aber das, was sie in ihrem Gedicht als Heimatliebe anlässlich des rumänischen Staatsfeiertages vermittelt, das macht mich mehr als nachdenklich. Ein Land, in dem – so wie in der Schweiz – seit Jahrhunderten drei Nationen in gutem nachbarschaftlichen Einvernehmen mit- und nebeneinander leben. Ich habe es frei und dem Sinn gemäß übersetzt:
RUMÄNIEN
Ich liebe dich über alles, Rumänien
Du bist mein geliebtes Land
Auch wenn ich ein anderes gewählt habe
Nur hier fühle ich mich zu Hause!
Ich habe hier meine Wurzeln,
Eltern, Großeltern, Urgroßeltern.
Ich bin dir dankbar dafür:
Rumänien, du bleibst wertvoll für mich!
Ich bin ein Rumäne, der durch die Welt wandert,
Ich habe niemanden, bei dem ich mich ausweinen kann,
ich habe niemanden, dem ich es erzählen kann, wenn ich Heimweh habe,
Denn den Fremden kümmert es nicht.
Ich bin ein Rumäne in jedem Land,
dort, wo das Leben nicht einfach ist;
Doch ich vergesse nie
Dass ich eine Mutter, dass ich einen Vater habe,
Dass mein Land in ein Chaos gestürzt wurde,
das wie meine Mutter am Tor wartet...
Hier bin ich tief verwurzelt
Hier bin ich zu Hause. Wo denn sonst?
Ich bin ein Rumäne und es schlägt in meiner Brust
So weit weg wie ich auch bin
Mein rumänisches Herz, es ist ja gut,
Aber ich habe es von den Ahnen bekommen..
Ich liebe dich, Rumänien,
Ich bereite mich vor,
Dir mir meine Liebe auf dem Meeresstrand zu rezitieren,
Ein Gedicht in deiner süßen Sprache.
Heute ist dein Ehrentag und ich
Ich bete zu Gott,
So wie wir alle hier in Rumänien,
zusammen in Harmonie zu leben.
Heute, und auch in 100 Jahren,
wünsche ich dir alles Gute!
Montag, 20. Mai 2024
Haben traditionelle Frauen ein besseres Leben? Über das Wesen von Mann und Frau | The Culture War mit Tim Pool
Heute vor 80 Jahren
Edwin Komauer, Komponist, geb. am 11. 2. 1869 in Klagenfurt, gest. am 20. 5. 1944 in Waiern bei Feldkirchen (Kärnten). Komauer erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Elternhaus, der Vater war Musiklehrer und Kirchenorganist, die Mutter Pianistin und Sängern. Er studierte an der Universität Graz Jus, promovierte 1883 und setzte dort auch seine Musikstudien fort, wurde aber vor allem durch seinen Förderer, den Hugo-Wolf-Forscher H. Potpeschnigg, in das Musikleben der Stadt Graz eingeführt […]. 1892 bis 1921 war Komauer in der Finanzlandesdirektion tätig, fungierte 1895 bis 1919 als Chormeister des Klagenfurter Männergesangsvereins und 1895 bis 1922 als Bundeschormeister des Kärntner Sängerbundes. Er begründete nach 1921 das "Krumpendorfer Kammerorchester", das er bis zu dessen Auflösung (1935) leitete. Komauers Kompositionen sind von einfacher, aber fesselnder Melodik. Zu seinen Bühnenwerken zählen u. a. Der fahrende Geselle, tragikomische Operette nach Weinzierls Lieder eines fahrenden Gesellen (1891), Frau Holde, Märchenoper (1911), Totila, symphonische Dichtung nach Dahns Ein Kampf um Rom (1917), eine Symphonie in c-moll (1924) sowie Kammermusik, zahlreiche Chorwerke, Lieder und Klavierstücke.
Bitte um Unterstützung bei Musiktiteln
Da ich weiß, dass zu einem bestimmten Anlass (großes internationales Treffen der Siebenbürger Sachsen in Hermannstadt am 2. - 4. August 2024) auch der rumänische Staatspräsident Johannis in Hermannstadt da sein wird, nehme ich mir die Freiheit, eine musikalische Friedens-Veranstaltung zu organisieren. Da mir Herr Peter Maffay, freundlich, aber trotzdem nichtssagend, geschrieben hat, dass er an meinem Vorschlag, ein bestimmtes Lied im Rahmen seines geplanten Auftritts in Hermannstadt zu singen, kein Interesse hat („es ist an der Zeit“ — das erste bei der Auflistung), gab mir das den Anstoß, statt dieses eines Liedes nun eine 2-stündige Veranstaltung für einen Musikvortrag in der Fußgängerzone zu machen, mit dem Thema "Frieden" und "gegen den Krieg".
Das geht in mehreren Sprachen, und ich bin ganz stolz darauf, dass ich mir ein junges Mädchen mit einer guten Stimme aufgabeln konnte, die der damaligen jungen Nicole sehr ähnlich sieht und die dieses Lied "Ein bisschen Frieden" auch in mehreren Sprachen singen wird. Dazu noch einen Holländer, der ein Lied von Freddy Quinn (gibt‘s nur in Holländisch) auch singen wird. Das ganze natürlich in Verbindung mit verschiedenen Transparenten wie der Friedenstaube, und "Nato bedeutet Krieg".
Nun zu meinem Anliegen:
Ich habe bereits eine Liste von mehreren Liedern, und ich führe sie hier auf:
Ein paar Beispiele für Lieder:
Es ist an der Zeit
https://www.youtube.com/watch?v=SJnmZmy8IEU
Ein bisschen Frieden
https://www.youtube.com/watch?v=RXVv6oyAzwk
How many roads
https://www.youtube.com/watch?v=MMFj8uDubsE
Sag mir, wo die Blumen sind
https://www.youtube.com/watch?v=slRnc0MobHU
100 Mann und ein Befehl
https://www.youtube.com/watch?v=KLQg-Mv9Hfg
Imagine
https://www.youtube.com/watch?v=QfgVhE1M6ns
The impossible dream
https://www.youtube.com/watch?v=xoN7_lR1MOw
Frieden (R.Mey)
https://www.youtube.com/watch?v=CusGFZuQGys
Nie wieder Krieg (R.Mey)
https://www.youtube.com/watch?v=PBxt99jwmzw
Soldatengebet
https://www.youtube.com/watch?v=zJHcko8SZsE
Der Legionär
https://www.youtube.com/watch?v=Wf3ksNHZID8
Siebzehn Soldaten
https://www.youtube.com/watch?v=xP_d8FUsC0M
Der Haken dabei — ich kenne vieles, aber kann auch nicht alles kennen. Bei meiner Auswahl der Lieder geht es um zwei Dinge: Um die inhaltliche Aussage und um eine harmonische, gefällige Melodie, die anspricht. Wenn da also noch jemand was kennt, was dazu passt, dann wäre ich für Hinweise dankbar.
Danke für Ihre Anregungen!
Sonntag, 19. Mai 2024
Kuscheln in der Zeitmaschine
Samstag, 18. Mai 2024
Differenzen
von Fragolin
Was ist der Unterschied zwischen freier Sprache und Kinderpornographie?
Achttausend Euro. Das ist nämlich der Differenzbetrag, den AfD-Höcke für den Spruch „Alles für Deutschland“ mehr bezahlen muss als SPD-Edathy für den Besitz einer Festplatte voller saftiger Kinderpornos.
***
Ich bin mal gespannt, wieviel Cathy Hummels wird zahlen müssen. Denn für ihren kecken Werbespruch „Alles für Deutschland“ wurde sie jetzt angezeigt. Von Höcke. Nur mal so, um herauszufinden, was es nun mit der Strafbarkeit dieser Aussage auf sich hat.
***
Bei einem Karaoke-Abend in einem Schweriner Lokal kam es zu einem kleinen Zwischenfall. Als ein strammer zivilgesellschaftlicher Antifaschist bemerkte, dass am Nebentisch Vertreter der AfD feierten, erinnerte er sich an die Parole seiner Genossen „Nazis töten“, brüllte, die „Faschos“ sollten sofort das Lokal verlassen und drosch, als diese sich renitent weigerten, einem davon einen Glasaschenbecher gegen die Schläfe. Wie man sieht, geht die Gefahr in Deutschland eindeutig von rechts aus, denn nur die freche Weigerung der „Faschos“, sich den mutigen Anweisungen des linksradikalen Blockwarts zu widersetzen, führte dazu, dass dieser Gewalt anwenden musste um seinem Ansinnen Nachdruck zu verleihen. Ich bin schon gespannt, wie der „Spiegel“ das ausschmücken wird. Die Empörung wird sich einmal mehr in Grenzen halten.
***
Und nun noch ein kleines Schmankerl zur Europawahl:
Die Partei ganz rechts, wo sie hingehört, ist wahrscheinlich der Ideengeber.
Denn alte Insassen des entwichenen Deutschland mit unserer Demokratie erleben Ostalgie:
Hat sich bewährt. Nur an den Farben müssen wir basteln, weniger Schwarz-Rot-Gold, dafür mehr Regenbogen.
Vorwärts immer, rückwärts nimmer!







