Samstag, 21. Februar 2026

Election Results

by  Meme Dept. 




Der Reichtum jedes Staates: was man aus dem Boden an Energie holt

von Helmut
 
 
Ich denke, dass allseits bekannt ist, wie das in Rumänien abgelaufen ist. Rumänien hat Erdgas und Erdöl, und war deshalb wirtschaftlich unter Ceausescu autark. Das durfte nicht sein, weil die Erdgas- und Erdölvorräte den westlichen Konzernen zur Verfügung stehen müssen. Das war einer der Gründe, warum man die sog. „Revolution“ 1989 in Rumänien vom Ausland aus eingefädelt hat.

Um das mit den aktuellen Zahlen zu belegen:

Rumänien verfügt über 4 Billionen Kubikfuß (Tcf) an nachgewiesenen Gasreserven (Stand 2017)
Rumänien verfügt über 600.000.000 Barrel nachgewiesene Ölreserven (Stand 2025)

Schön. Nun untersuchen wir mal, wem denn nun die Tankstellennetze in Rumänien gehören, auf denen der Treibstoff verkauft wird:

Hier ist die aktuelle Besitzstruktur der wichtigsten Netze (Stand 2026):

Marktführer & Großkonzerne

OMV Petrom
: Das größte Netzwerk wird von der OMV Petrom SA betrieben, die mehrheitlich (51 %) zum österreichischen OMV Konzern gehört. Sie betreibt Tankstellen sowohl unter der Marke OMV als auch unter der Marke Petrom.

Rompetrol: Dieses Netz gehört zur KMG International Group, die sich vollständig im Besitz der kasachischen staatlichen Ölgesellschaft KazMunayGas befindet. Rompetrol ist für 2026 auf Expansionskurs und plant die Eröffnung von 13 neuen Stationen.

MOL: Die ungarische MOL Group betreibt ebenfalls ein dichtes Netz in Rumänien und festigte ihre Position in den letzten Jahren durch strategische Übernahmen.

Lukoil: Das rumänische Netz der Marke Lukoil wird von der Tochtergesellschaft des russischen Energiekonzerns Lukoil kontrolliert.

Weitere internationale Akteure

Socar: Die staatliche Ölgesellschaft von Aserbaidschan ist seit einigen Jahren mit einem wachsenden Netz auf dem rumänischen Markt vertreten.

Gazprom: Auch der russische Konzern betreibt über seine serbische Tochter (NIS) einzelne Stationen im Land.

Merkt man was? Rumänien selbst hat gar nichts, - es ist alles in ausländischer Hand. Um das zu erreichen, hat man diese korrupten Politiker, beginnend mit dem 1. Regime nach dem Umsturz, zur Macht verholfen.

Ich kringel mich, wie die ÖMV die Rumänen über den Tisch gezogen hat, damit sie die Rechte zu den Bohrungen in der Schwarzmeerregion bekommen:

Das war die Bedingung, dass Österreich sein Veto zur Schengen-Mitgliedschaft für die Rumänen zurückgezogen hat. Wissen die meisten Rumänen gar nicht, die Propagandapresse hat da ganze Arbeit geleistet.

Die NATO-Politik produziert noch ganz andere Kapriolen:

Bleiben wir mal bei der Moldaurepublik (Republik Moldawien). Die sind auf ausländische Importe für ihren Treibstoffbedarf angewiesen. Und jetzt kommts:

Die Republik Moldau ist bei Treibstoffen (Benzin, Diesel, Flüssiggas) nahezu vollständig von Importen abhängig. Im Jahr 2024 stammten die Importe von Erdölprodukten hauptsächlich aus Rumänien, das als Hauptlieferant fungiert.

Hier sind die wichtigsten Fakten zur Treibstoffversorgung (Stand 2024/2025):

Hauptlieferant Rumänien: Rumänien lieferte 2024 etwa 99,1 % des importierten Benzins, 74,1 % des Diesels und 69 % des Flüssiggases.

Schaun wir uns mal die Preise an:

In Rumänien kostet der Treibstoff ca. 8 Lei, und in der Republik Moldawien ca. 5,5 Lei. Der derzeit (noch) große Vorteil: Die meisten Rumänen wissen das nicht. Sonst wäre schon Polen offen. (Umrechnung 1 Euro = 5.05 Lei)

Sehen wir mal auf andere Länder, z.B. Persien. Schauen wir mal in die Geschichte dieses Landes:

Nennen wir die Dinge doch einmal beim Namen: Die Situation, die wir heute im Iran haben, wurde vom Westen produziert, weil sie den Iranern ihr eigenes Öl vorenthalten haben.

Schauen wir mal nach Mexiko.
 
Die Enteignung der Ölindustrie in Mexiko am 18. März 1938 durch Präsident Lázaro Cárdenas war ein historischer Wendepunkt, der das Land wirtschaftlich, politisch und sozial tiefgreifend veränderte. Sie markierte das Ende der Kontrolle ausländischer (vor allem US-amerikanischer und britischer) Ölkonzerne und die Gründung des staatlichen Ölunternehmens PEMEX.

Mexiko gehört weiterhin zu den bedeutenden Erdölproduzenten der Welt, auch wenn die Produktion seit den Höchstständen in den 2000er Jahren gesunken ist. Weltweit: Mexiko liegt im Jahr 2024/2025 bei der Rohölproduktion etwa auf Platz 11 bis 13.

Westliche Hemisphäre: Innerhalb Amerikas ist Mexiko der viertgrößte Produzent, hinter den USA, Kanada und Brasilien.

Produktionsmenge: Die tägliche Förderung lag 2024 bei rund 1,5 bis 1,9 Millionen Barrel pro Tag (BBL/D).
Reserven: Mexiko verfügt über die siebzehntgrößten Ölreserven weltweit.
 
Der 18.März ist seitdem in Mexiko ein gesetzlicher Feiertag.

Nun wieder zurück zu Rumänien:
 
Aufgrund dieser geschichtlichen Tatsachen habe ich den damaligen Präsidenten von Rumänien, Herrn Klaus Johannis, per Mail gefragt, ob es für Rumänien auch mal einen Tag geben wird, so wie in Mexiko, an dem man die Enteignung der ausländischen Ölkonzerne feiert.

Ich habe keine Antwort bekommen. Nun stellen wir uns mal die Frage, warum man mit aller Macht versucht und es auch geschafft hat, die Kohle in Deutschland abzuschaffen. Weil dann die Luft besser wird? Sicher sind hier keine wirtschaftlichen und energiestrategischen Interessen dahinter, - wie könnte denn das auch sein…..

That’s life. Wie der Russe zu pflegen sagt.
 

Und das alles fürs Gelobte Land ...

von LePenseur
 
 
Man kann derzeit eigentlich nur mit erheblichem Zynismus die geopolitischen Eskapaden des Orange Man und seiner USraelischen Hintermänner, Sponsoren & Strippenzieher betrachten. Bei Andrew Napolitano spricht der Analyst Lawrence Wilkerson Klartext, daß einem beim Zuhören zu frösteln beginnt:
 
 
Die nächsten Tage versprechen durchaus, recht interessant zu werden. Die Wochen, Monate und Jahre (und mit etwas Pech: Jahrhunderte/-tausende) danach auch, bis halt die Strahlung abklingt und die Kakerlaken, über unzählige Mutationen angepaßt, die Erde beherrschen ...

Freitag, 20. Februar 2026

Market vs. Politics

by  Meme Dept. 




Es ist Winter und es ist kalt ...

 
Wer hätte sowas denn gedacht! Früher vielleicht hätten sich die Wintersportler gefreut und die Kinder einen Schneemann gebaut. Aber heute ... ist der kalte Winter ein Zeichen der Klimawandels,  ja ein geradezu untrügliches Zeichen für die künftige Verbrennung der Erde, denn die Winterkälte ist bloß „paradoxerweise“ eine solche, sondern deutet auf eine globale Erwärmung hin.
 
Sonst wäre ja das LügengebäudeNarrativ unserer „Klimaforscher“ im Arsch, und das wollen die natürlich nicht, denn von dem leben sie schließlich. Auf unser Steuergeld — und das nicht schlecht. Und das sollte jetzt einfach weg sein? Aber nicht doch!
 
O doch! Das sollte endlich weg sein! Die klimatologischen Münchhausens sollen sich andere Betrugsfelder suchen — sie könnten etwa Zeitungskritiken über ungehörte Konzerte moderner Musik oder ungesehene Vernissagen zeitgenössischer Malerei verfassen. Das ist auch nicht größerer Bullshit als das, was sie jetzt von sich geben, aber es schadet insgesamt wenigstens weit weniger ...
 
So ist es also Zeit in dieser Zeit des strengsten Winters seit Beginn der großen Verarschung für einen kleinen 
 
 
Gastkommentar
von Eckart
 
 
Klimawandel hat es auch schon gegeben, als es noch gar keine Menschen gab. Die Temperatur, und mithin das Klima, auf der Erde hängt hauptsächlich vom Einstrahlungswinkel des Sonnenlichtes und von der Sonnenaktivität ab.

Der Einfluss der folgenden Faktoren auf alles sollte daher unstrittig sein:
 
Durch die Rotation der Erde ändern sich die Temperaturen im Tagesverlauf. Durch die Ekliptik, also die Neigung um 23,5° der Umlaufbahn der Erde, ändern sich die Temperaturen im Jahresverlauf. Etwa von -15°C bis +35°C. Man kann also „Pi mal Daumen“ sagen: pro Winkelgrad ergeben 2°C.
 
Durch die Präzession, also der Kreiselbewegung der Erdachse, ergeben sich Eis- und Warmzeiten, auch als Milanković-Zyklen bekannt. Jeder dieser Zyklen beträgt ca. 28000 Jahre. Weil die letzte Eiszeit vor 6000 Jahren endete, befinden wir uns jetzt noch ca. 1000 Jahre vor dem finalen Höhepunkt dieser Warmzeit, die abwechselnd jeweils 1/4 eines Präzession-Zyklaus andauert. Es wird also zwangsläufig daher zur Zeit immer noch etwas wärmer werden, ohne das das CO₂ *) irgend etwas dabei zu ändern vermag.  

Die Nutation bringt dann sporadisch noch jeweils kleinere Klimaschwankungen mit sich.
 
Die Solarkonstante ist auch nicht konstant (!) — wie man annehmen sollte —, sondern sie weist mit einer Pulsation Abweichungen auf, die sich u.a. alle 85 Jahre mit dem Gleißberg-Zyklus, und alle 22 Jahre mit dem Hale-Zyklus, und alle 11 Jahre mit dem Schwabe-Zyklus, zeigen (der Schwabe Zyklus ist dabei verdächtig deckungsgleich mit dem El Niño Phänomen im Pazifik). 
 
---
 
*) Unsere Atmosphäre besteht aus 78% Stickstoff und 21% Sauerstoff. Das Restvolumen von 1% teilen sich die anderen bekannten Gase, wobei CO₂ 0,038% davon für sich beansprucht. Diese kleine Menge CO₂ stammt aber zu 96% aus Vulkanen, Mofetten und Fumarolen, und die fehlenden 4%, steuert der Mensch dann noch bei. Damit bemisst sich letztlich eine Menge von nur 0,00152% CO₂ im gesamten Atmosphärenvolumen als der menschlich gemachte Anteil. Diese 0,00152% sollen für den Klimawandel verantwortlich sein ?
 

Der Wertewesten, wie er leibt und lebt!

von LePenseur
 
 
Zu welchem Zweck erhebt Trump Glyphosat und Phosphor zu kriegswichtigen Produkten?
 
fragt sich Dr. Peter F. Mayer im folgenden Artikel:
In einer neuen Verordnung beruft sich Präsident Trump auf das Verteidigungsproduktions-gesetz, um die heimische Produktion von elementarem Phosphor und Herbiziden auf Glyphosatbasis sicherzustellen. Damit werden sie offiziell zu Prioritäten der nationalen Verteidigung. Ist eine Verwendung im Krieg gegen den Iran wie die von Israel gegen den Libanon und Syrien geplant?

Die Verordnung gewährt gemäß Abschnitt 707 des Defense Production Act Immunität, was bedeutet, dass Unternehmen vor der Haftung für Maßnahmen geschützt sind, die in Überein-stimmung mit den Bundesrichtlinien ergriffen werden. Dies beseitigt zwar nicht automatisch Krebsklagen, könnte es den Herstellern jedoch ermöglichen, zu argumentieren, dass bestimmte Produktions- oder Zuteilungsentscheidungen auf Bundesebene im Rahmen der nationalen Verteidigungsbefugnisse vorgeschrieben waren. Dies schafft einen bedeutenden rechtlichen Schutz, der künftige Rechtsstreitigkeiten gegen Glyphosat-Hersteller erschweren könnte.
(Hier weiterlesen)
Aber nein, es geht wohl nicht nur um einen Schutz der Produzenten (und vermutlichen Sponsoren der Trump-Riege) gegen recht lästige Krebs-Klagen, sondern letztlich um die Ermöglichung des Einsatzes eigentlich verbotener Chemiewaffen. Die man (also konkret: USA und Israel, um Roß und Reiter zu benennen) auch in der Vergangenheit schon öfters benutzt hat, die der Artikel zum Ende beschreibt:

Israel hat nach Berichten der im Libanon stationierten UNO-Truppen Chemikalien auf Land im Südlibanon sowie im Südwesten Syriens in der Provinz Quneitra versprüht. [...] für die Landwirte in der Region nicht erfreulich, da die Gebiete hohe Konzentrationen von krebserregendem Glyphosat auswiesen.

Im Herbst 2024 hatte Israel im Libanon Munition mit weißen Phosphor eingesetzt und unter anderem auch UNIFIL Stellungen angegriffen. Nach Bombenangriffen Israels gegen Siedlungen im Südlibanon und im Bekaa Tal berichteten Bewohner, die in der Nähe von Bombenangriffen wohnen, über stechenden Geruch, der mehr als 3 Stunden anhielt. Die Gase verursachten tränende Augen und ein Brennen im Gesicht und auf unbedeckter Haut.

Es stellt sich die Frage, ob die US-Regierung gegen den Iran wie in Vietnam und Israel im Libanon und Syrien chemische Waffen einsetzen möchte. Sollen Ackerböden im Iran gezielt unverwendbar gemacht werden?

Eine echt werte-westliche Kriegsführung, eben. Kotzstärke 10 auf der nach oben offenen Liebermann-Skala ... 

 

Donnerstag, 19. Februar 2026

Heilige Greta, bitt für uns! (Schneechaos in Rumänien)

von Helmut
 
 
Ich weiß nicht, ob das in den Medien außerhalb Rumäniens so detailliert gebracht wird, deshalb ein paar Eindrücke von den Ereignissen des Schneefalls, der in der Nacht vom 17./18.2.2026 begann. Allerdings war es nicht nur die weiße Pracht, die von oben gekommen ist, sondern vielfach auch die starken Winde, die natürlich Verwehungen mit sich brachten.

Ein paar Ausschnitte:

Domnesti
(ca. 5 km westlich von Bukarest)

Schneehöhe 51 – 53 cm, Zentrum blockiert, Autobahn A1 blockiert, Stromausfall in mehreren Gebieten:

Bukarest, am Morgen des 18.2.2026:

Da sowohl die Gehwege als auch die Straßen aufgrund des Schneefalls überwiegend unpassierbar waren, versuchen die Leute, in den Gleisbetten der Straßenbahn zu Fuß zu ihrer Arbeitsstelle zu kommen. Die Straßenbahnen fahren sowieso nicht, wg. des nächtlichen Schneefalls.

Die Schneeräumfahrzeuge sind total überfordert und insbesondere viel zu wenig.

Dragasani (im Dreieck Ramnicu Valcea–Pitesti–Craiova gelegen, im Tal des Alt (rum. Olt) — hier haben die Leute erst gar nicht versucht, ihr Auto zu benützen:

Kronstadt (Brasov):

Der Große Hauptplatz vor der Schwarzen Kirche, das Zentrum der Stadt:

Slobozia (ca. 100 km östlich von Bukarest):

Die Polizei hat die Nationalstraße DN 21 gesperrt, weil es dort kein Durchkommen gibt:

Galati (nordöstlich von Bukarest ca. 200 km, am Rande des berühmten Donaudeltas:

Es gibt kaum mehr ein Durchkommen auf den Landstraßen:

Irgendwo in der Osthälfte Rumäniens — es sieht auf den Landstraßen fast überall so aus. Auch die Einsatzkräfte (Schneeräumfahrzeuge, Polizei, Ambulanz, etc.) sind überfordert. Der Präfekt (in Deutschland Regierungspräsident, in Österreich Bezirkshauptmann) vom Raum Bukarest hat gemeint, dass die Einsatzpläne für die Schneeräumung überaltert sind. Nun ja, sie haben sich eben auf die Heilige Greta verlassen:

https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=1461972525577909

Aber für die Landwirtschaft ist es gut. Besonders in der Osthälfte, in den flachen Gebieten, ist der Grund-wasserspiegel extrem abgesunken und die Trockenheit macht der Landwirtschaft zu schaffen. Durch den Schnee und hoffentlich eine anhaltende Kälteperiode resp. langsames Auftauen kann das Wasser nun langsam in den Boden einsickern. Wenn es zu einem plötzlichen Tauwetter kommt, dann ist auch diese Chance dahin und es gibt wieder Überschwemmungen.
 
 

Ask yourself why

by  Meme Dept. 




Chas Freeman: Die Wiederherstellung des US-Imperiums und der Krieg gegen Eurasien

von kennerderlage
 
 
Prof. Glenn Diesen und der ehem. US-Botschafter in Saudi-Arabien und stv. US-Verteidigungsminister Chas Freeman liefern sich eine hochinteressante Diskussion zu allen aktuellen Fragen der Geopolitik:
 
 
Dass auch Freeman in mancher Hinsicht mit Vorsicht zu betrachten ist, bringt ein Kommentarposter auf folgenden Nenner:
Freeman zählt zu den intelligentesten und offensten Stimmen des Establishments – doch seine Argumentation bedarf weiterhin einer genaueren Betrachtung. Sein „Westfalen“ ist die in den Internationalen Beziehungen verankerte, heilige Ursprungserzählung von Souveränität und Nichteinmischung, ein Mythos, der in der Kissinger-Ära (also in der Weltanschauung, in der Freeman aufgewachsen ist) kanonisiert wurde. Die von ihm beschriebene „Ordnung“ ist in Wirklichkeit das von den USA geförderte System der Nachkriegszeit: das Bretton-Woods-Finanz-system, die Dollar-Zahlungsabwicklung, Bündnisnetzwerke und die Zwangsinstrumente der Hegemonie (Sanktionen, eingeschränkter Finanzzugang, Zahlungsverkehr). Ob dieses System tatsächlich im Niedergang begriffen ist, ist umstritten. Unbestreitbar ist hingegen, dass die alte Mythologie – Amerika als „wohlwollender Hegemon“ – einer offeneren, real-politischen Selbst-darstellung weicht.
  Jedenfalls ein sehr fruchtbarer Gedankenaustausch, den man sich ansehen sollte.

Ein Musikstück, daß keiner von mir erwartet hätte

von LePenseur
 
 
Sonst ist der geschätzte Kollege Sandokan für derlei Musikspenden eher zuständig (ich eher für Klassik aller Arten ...), aber angesichts der sich fortsetzenden traurigen Faschingsveranstaltung, genannt Geopolitik, ist es unumgänglich, ein brutum factum ohne Zögern auszusprechen (bzw. einfach rauszusingen):
 
 
You Can't Fix Stupid!
 
 
Lyrics: 
 
I tried once…
Didn’t take.
Tried twice…
Learned better.
 
Everybody got advice these days
Tellin’ you how to live, how to pray
Never walked a mile in your shoes
Still swear they got nothin’ to prove
 
Used to stop, try to explain
Draw it slow, real plain
But some folks nod just to hear
Then go right back to disappearin’ years
 
You can’t fix stupid
No matter how hard you try
You can talk all night
Still won’t reach that mind
You can’t fix stupid
Ain’t hate, ain’t rude
Just truth wearin’ boots
You can’t fix stupid
 
Town full of experts on everything
Never built nothin’, still runnin’ their mouth again
Sound real smart in a borrowed tone
Quotin’ things they never owned
 
Back then I’d waste my breath
Try to save ‘em from themselves
Now I just sip and sit
Let ‘em trip over their own damn wit
 
You can’t fix stupid
Ain’t worth the sweat
Some lessons gotta hurt
Before they’re ever met
You can’t fix stupid
No wrench, no glue
I learned the hard way
It ain’t my job to
 
Two men fightin’ ‘bout who’s to blame
Both lost, both feel the same
Pointin’ fingers, missin’ the mark
Arguin’ loud in the dark
 
I used to jump in, break it up
Try to clean a spill with an empty cup
Now I just lean back, shake my head
Some walls only talk after you hit ‘em instead
 
You can’t fix stupid
But you can walk away
Save your nights
Save your days
You can’t fix stupid
Ain’t cruel, ain’t mean
It’s just somethin’
I don’t carry with me
 
I still believe in learnin’
Still believe in change
But some folks love the fire
More than gettin’ out the flames
 
So if I smile and don’t engage
If I let silence take the stage
Don’t think I missed the point or quit 
I just learned what can’t be fixed
 
You can’t fix stupid
But you can fix your peace
Quit bangin’ on doors
That won’t ever speak
You can’t fix stupid
So I set it free
That problem ain’t mine
It ain’t followin’ me
 
Some things don’t need fightin’… 
Just distance.
 

Mittwoch, 18. Februar 2026

Darwin Award

von LePenseur
 
 
Bei Hadmut Danisch fand ich dieses Video verlinkt:
 
Stehen einfach da und halten Maulaffen feil, bis die Lawine da ist. Wer von solchen Leuten erwartet, daß sie auf andere Gefahren (bspw. ein Blackout, den totalen Wirtschaftskollaps aufgrund gestiegener Energiepreise und Favorisierung der sogenannten "work-life-balance" oder die Umvolkung durch sogenannte "Asylanten" etc.) schneller reagieren, sollte die rosa Brille abnehmen. Nein, die reagieren, wenn überhaupt, erst wenn die Lawine über sie hereingebrochen ist. Keinen Augenblick früher!
 

A Russian Asset, No Doubt !

by  Meme Dept. 



John Mearsheimer : How Trump Has Boxed Himself Into a Corner on Iran

von kennerderlage
 
 
Die Situation im Nahen Osten wird immer unerfreulicher: Durch seine Angeberei hat Trump sich wohl jeden gesichtswahrenden Ausweg verbaut, bzw.: er wurde ihm vom gerissenen Netanjahu geschickt verbaut, der nichts sehnlicher erhofft, als eine Vernichtung des Iran durch US-Truppen, damit endlich Israel die einzige Macht im Nahen Osten ist, die alle Nachbarstaaten als Vasallen beherrschen kann und so Gross-Israel "vom Euphrat bis zum Nil" aufrichten kann. Das mag aus der Sicht eine radikalen Zionisten erfreulich sein, ist es aber nicht aus Sicht aller Nachbarn und erst recht nicht aus Sicht der restlichen Welt, die dadurch an den Rand eines Atomkriegs geraten kann:
 
 
Wir leben in spannenden Zeiten, keine Frage! Die Frage ist allerdings: werden wir auch lebend davonkommen ?

Hat Trump die Kontrolle an Netanjahu verloren?

von Manfred Müller
 
 
Der frühere Architekt der Reaganomics, Paul Craig Roberts, stellt sich – ziemlich bang – diese Frage und macht auch deutlich, warum er dieses Unbehagen verspürt:
 
In our discussion on Monday, Nima and I examine the problematic situation in which Netanyahu has placed US President Donald Trump.  
 
   

Trump’s threats to Iran are just an example of his method of negotiation by making threats to encourage a deal after which the threats are withdrawn. I do not think that Trump intended to attack Iran. All he wanted was Iran’s agreement not to make nuclear weapons and to accept routine inspections of their nuclear facilities. But by making military threats, Trump crawled out on a limb, and Israeli Prime Minister Netanyahu cut the limb off behind Trump by injecting into the negotiations the additional demand that Iran give up it’s arsenal of missiles and agree to stop producing missiles. This demand obviously is unacceptable to Iranians as it would leave them unable to defend themselves against Israel’s attacks.

As Netanyahu’s intervention seems to have prevented an agreement, will Trump now have to go through with his threats and attack Iran, or instead, will Trump stand up to Netanyahu and denounce him for blocking the nuclear agreement? Who is the strongest? The president of the United States or the Israel Lobby headed by the Prime Minister of Israel?
(Hier weiterlesen)
 
Die imminenten Explosionsgefahr im Nahen Osten scheint allerdings in den Hirnen der West-Politiker nicht zu existieren. Man macht weiter business as usual und spielt lieber: Nach uns die Sintflut ...
 
Ein Kommentarposter unter dem Video kommt zu einer noch katastrophaleren Einschätzung der Lage, wenn er schreibt (auf Deutsch übersetzt):
Das ist die galaktische Dummheit der Iraner und Russen … sie glauben, ja hoffen wider alle Vernunft, dass man mit den hinterhältigen Schlangen in den USA und Europa einen Deal abschließen kann … ES GIBT KEINEN DEAL. Denn der gesamte Westen hat sich in den letzten Jahrzehnten als völlig unfähig zu Verhandlungen und absolut unzuverlässig erwiesen. Sie sind machttrunken und völlig überzeugt von ihrer eigenen Überlegenheit, ihrer Unverwundbarkeit und Unfehlbarkeit und ihrem „gottgegebenen Recht“, die Welt zu beherrschen. Es ist dieselbe Krankheit, die den Führer, Mussolini und das japanische Kaiserreich befallen hat. Mit solchen Leuten kann man nicht verhandeln, denn sie halten sich für überlegen und somit nicht an Ehre oder veraltete Werte wie Moral gebunden. Sie betrachten den Rest der Welt als „minderwertig“ oder unmenschlich und sind daher ohnehin nicht verpflichtet, Abkommen mit diesen Minderwertigen zu respektieren. „Ehre unter Dieben“ und so weiter. ... 
 
Alle Iraner, die ernsthaft glaubten, es gäbe jemals ein Abkommen mit den USA, haben die Augen verschlossen und sich gewaltig getäuscht. Ein Blick auf Kuba genügte, um historische Präzedenzfälle zu finden. Wir haben nie verziehen oder vergessen, dass Kuba gegen unseren „freundlichen Diktator“ Battista rebellierte und Castro ihn stürzte … und sie stehen bis heute unter Sanktionen, und jetzt versuchen wir erneut, sie zu stürzen. Mit solchen Leuten gibt es kein friedliches Zusammenleben. Glauben die Iraner im Ernst, dass es nach ihrer Geschichte mit den USA ein Abkommen geben könnte? Die USA stürzten ihren Anführer Mossadegh 1953 (soweit ich mich erinnere), weil er es wagte, zu behaupten, seine Ressourcen, sein Öl, sein Volk und sein Land sollten dem iranischen Volk gehören, anstatt sich westlichen Diktaten zu beugen … Also haben wir ihn abgesetzt und den Schah von Iran eingesetzt. Nachdem er sich wie jeder andere „freundliche Diktator“, den die USA einsetzen, unerträglich entwickelt hatte, rebellierte das iranische Volk, stürzte ihn und ersetzte ihn durch den Ayatollah. 
 
Das erzürnte die USA ungemein, denn ein anderes Land wagte es, sein Land, seine Menschen und seine Ressourcen als sein Eigentum zu betrachten und einen US-„freundlichen Diktator“ abzuschütteln. Die Geiselkrise war dann nur noch das i-Tüpfelchen, das die USA nie vergessen haben und für das sie sich auch 50 Jahre später noch rächen werden. Wenn man bedenkt, dass Israel die Kolonie, das Militär- und Geheimdienstzentrum der USA im Nahen Osten ist und die USA politisch kontrolliert, dann kann nur ein naiver Narr glauben, dass es ein Abkommen mit den USA geben könnte. Ich erinnere mich an den Film „Independence Day“, als sie den Außer-irdischen gefangen genommen haben und der Präsident ihn fragt, ob es ein Abkommen gäbe, was sie von uns wollen … und der Außerirdische antwortet: „STERBT!!!“ Das ist es, was die USA dem Iran von Anfang an immer wieder gesagt haben: Die einzige Option ist „Sterbt!“, und danach können wir machen, was wir wollen. 
 
Dasselbe gilt für Russland. Putin denkt jedoch in den Kategorien des Kalten Krieges: Er will einen direkten Krieg zwischen den USA und Russland sowie zwischen Europa/NATO und Russland verhindern, da eine Niederlage auf beiden Seiten unausweichlich wäre, was unweigerlich zu einem Atomkrieg führen würde. Und die russische Kriegserfahrung lehrt, dass ein Atomkrieg um jeden Preis vermieden werden muss – schließlich verlor Russland im Zweiten Weltkrieg 25 Millionen Menschen, ohne dass Atomwaffen gegen sie eingesetzt wurden. Das wären die Verluste in den ersten fünf Minuten eines Atomkriegs … ABER die USA und die NATO/EU denken nicht mehr so ​​… sie glauben, sie könnten einen Atomkrieg „überstehen“ und am Ende „gewinnen“ … was absoluter Wahnsinn ist. Deshalb hat Putin seine sehr zurückhaltenden Reaktionen bei der „Militäroperation“ in der Ukraine sorgfältig gesteuert und hofft wider alle Vernunft, dass der Westen zur Vernunft zurückkehrt, aber das wird niemals geschehen … nicht solange Neo-konservative, Neoliberale und Verrückte wie Trump an der Macht sind … 
 
Zwar wurden die Gespräche wieder aufgenommen, aber es ist dieselbe „Parteilinie“, die die Neokonservativen und Neoliberalen schon immer verfolgt haben. NICHTS hat sich geändert … kein einziger Schritt zur „Normalisierung“ der Beziehungen zu Russland wurde unternommen, nicht einmal die elementarsten Dinge wie die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen und des von Obama beschlagnahmten diplomatischen Eigentums oder die Wiederaufnahme der Flugverbindungen zwischen den USA und Russland … Dinge, die mit einem Anruf erledigt werden könnten. 
 
Ich bin überzeugt, dass wir uns auf dem unausweichlichen Weg in die Zerstörung befinden … früher oder später werden wir zu weit gehen und jemanden in eine Ecke drängen, aus der es nur noch einen Ausweg gibt... und dann werden wir alle untergehen. 
Vielleicht, hoffen wir gegen alle Hoffnung, kollabiert das politische Establishment Washingtons auf Grund der von Trump angerichteten Verwirrungen und Spaltungen im eigenen Land. Mit einem Wort: Hoffen wir auf einen Bürgerkrieg in den U.S.A., der jede wirksame außenpolitische Machtdemonstration torpediert. Das allein wird allerdings noch nicht ausreichen. Etwas ähnliches müsste auch in Israel stattfinden: ein Aufbegehren der Israelis, die von der zionistischen Einvernehmung endlich  einmal genug haben und auf ein friedlicheres Zusammenleben mit den Nachbarstaaten setzen.
 
Viel Hoffnung, zugegeben. Aber: die Hoffnung stirbt zuletzt ... und nicht die Welt aufgrund der Idiotie von machtgeilen Politverbrechern!
 

Dienstag, 17. Februar 2026

Intelligence Twins

by  Meme Dept. 




Why War With Iran Is Imminent

von kennerderlage
 
 
Interessante Diskussion zum drohenden US-Angriff auf den Iran mit dem ehemaligen CIA-Analysten Larry Johnson: 
 
 
Ein sehr betroffen machender Kommentar unter dem Video (google translated):
Die USA sind der größte Terrorstaat und die größte Tötungsmaschine, die die Welt je gesehen hat! Eine 2025 in The Lancet Global Health veröffentlichte Studie schätzt, dass einseitige Wirtschaftssanktionen, insbesondere die der USA, mit etwa 564.258 Todesopfern pro Jahr verbunden sind. Basierend auf dieser Studie, die den Zeitraum von 1971 bis 2021 abdeckt, wird die kumulierte Zahl der Todesopfer durch diese Sanktionen auf über 38 Millionen geschätzt. Kinder unter fünf Jahren und ältere Menschen sind am stärksten gefährdet; 51 % aller durch Sanktionen verursachten Todesfälle entfallen auf Kinder unter fünf Jahren. Die US-Sanktionen gegen Venezuela sollen zwischen 2017 und 2018 40.000 Todesopfer gefordert haben. 
Aber so etwas werden Leute wie Donald Trump, Lindsey Graham oder Marco Rubio etc. nie begreifen (wollen).

Heute ist Faschingdienstag

von LePenseur
 
 
... und so habe ich mal zwei hübsche Bildchen der humorigen Sorte ausgewählt, statt (wie sonst) tiefsinnig (so mehr oder weniger...) über den betrüblichen Zustand der Welt zu schreiben. Als Katzenfreund muß eines davon natürlich mit Katze als Hauptdarsteller sein. Größerer Katze, zugegeben ...
 

Im zweiten Bild kommt u.a. auch eine Katze vor, aber nur eingebetten in einen Kreislauf 
 

Damit für heute
 
Helau! 
 
(und für Leser aus Kärnten natürlich: Lei-lei!) 
 
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P.S.: Kollege kennerderlage bleibt auch heute ernst. Nun ... bei den Angelsachsen ist der Fasching wohl nicht so verbreitet, die feiern eher Halloween. Und so ein morbides Fest der Zombies mit Ekel-Essen etc. paßt auch besser zu denen als ein Faschings-Gschnas ...
 

Montag, 16. Februar 2026

Organized Crime

by  Meme Dept. 



(Note: some others are not shown on this photo)
 

Sonntag, 15. Februar 2026

Feindberührung II.

 von Sandokan

"You blows who you is."
– Louis Armstrong

"Man, if you have to ask what it is, you'll never know." 
– Louis Armstrong








To get the vixen to keep the geese...

by  Meme Dept. 



Tschaikowsky zählt zwar nicht zu den Lieblingskomponisten

von LePenseur 
 
 
Dennoch: ein engagiertes Studentenorchester der Boulder Symphony & Music Academy bringt eine (von der Aufnahmetechnik leider etwas dumpfe) nicht bloß "bemühte", sondern durchaus solide Interpretation von dessen Symphonie No. 5 in e-moll, op. 64, unter der Stabführung von Devin Patrick Hughes:
 
 
Perfekt? Sicherlich nicht ganz ... aber mit merklicher Hingabe aller Instrumentalisten gespielt und so (trotz der nicht optimalen Tontechnik) eine zu Herzen gehende Aufführung, die ihren Applaus redlich verdient hat. Wer die (ebenso recht witzigen wie instruktiven!) Worte zur Einleitung überspringen will: einfach hier bei Minute 8:00 einsteigen. 
 

Samstag, 14. Februar 2026

My Wish for Valtentine's Day

by  Meme Dept. 




Prof. John Mearsheimer: Political Pressure and Trump’s Peace Options

von kennerderlage
 
 
Eine interessante Analyse zur aktuellen Lage im Nahen Osten liefert die Unterhaltung von Judge Napolitano mit Prof. Mearsheimer:
 
 
Ein interessantes Detail zur geplant (gewesenen?) US-Attacke auf den Iran liest man in den Kommentaren unter dem Video (google translated):
Offenbar haben die USA dem Iran ein Geschenk in Form von nicht explodierten Bunker-brecherbomben (GBU-57 MOP) hinterlassen, die rund um das Fordow-Gelände verstreut liegen. Nun hört man, dass der Iran diese Blindgänger analysiert, um ihre Funktionsweise besser zu verstehen. Und ich bin überzeugt, dass die Erkenntnisse aus der Analyse dieser Bomben in nicht allzu ferner Zukunft auf eine Weise genutzt werden, die den USA und Israel missfallen wird. 

Sollten sich einige Leser an ihren Physikunterricht in der Schule erinnern: Newtons drittes Bewegungsgesetz besagt, dass jede Kraft eine gleich große, entgegengesetzt gerichtete Gegenkraft hervorruft. Übt ein Objekt eine Kraft auf ein anderes aus, so übt das zweite Objekt gleichzeitig eine gleich große, entgegengesetzt gerichtete Kraft aus. 

Genau das geschieht hier. Der Iran wird nach dem Angriff im vergangenen Juni nicht einfach kampflos aufgeben. Er reagiert und tut in diesem Fall genau das, was jeder souveräne Staat tun würde. Der Iran versucht sich zu verteidigen, wohl wissend, dass Israel und die USA ihn vernichten wollen.
Es bleibt spannend! Mehr zu dem Thema auch in einer Diskussion zwischen dem Professor und Daniel Davis, in der auch andere Konfliktgebiete angesprochen werden. Besonders "interessant" die Wortspende von Kaja Kallas (min 42:40) zu der von ihr erwarteten Niederlage der Russen im Ukrainekonflikt. Das macht sogar den stets eloquenten Prof. Mearsheimer sichtlich sprachlos....
 

Die Wahrheit über die Plandemie – Dokumente des WEF

von Helmut
 
 
Nun ist es raus — das WEF hat es auf den Punkt gebracht. Die Plandemie, von langer Hand vorbereitet, beginnend über die Idee Attalis vom Jahre 1981 (Interview mit Solomon) bis über die von der Rockefeller-stiftung beauftragte Studie des Peter Schwartz ("Scenarios for the Future of Technology and International Development") vom Jahre 2010, sowie weiteren Probevorbereitungen auf den Januar 2020 (insgesamt drei im Jahre 2019) hatte einen Hauptzweck:

Zu testen, wie weit man die Völker der Welt unter Kontrolle bringen kann, wenn man als Begründung z.B. den Schutz der öffentlichen Gesundheit angibt. Man hat bewusst nicht die Begründung „Angst“ genannt —  obwohl das zutreffender wäre. Ich erinnere an das Zitat, das man Göring unterstellt hat, und das immer wieder als Fake dargestellt wird, weil er es im Nürnberger Prozess nicht gesagt hätte. Hat er auch nicht, aber er hat es bei einem Interview zu einem Reporter gesagt.
„Es ist sehr einfach und hat nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, es hat mit der menschlichen Natur zu tun. Man kann es in einem nationalsozialistischen, sozialistischen, kommunistischen, monarchischen oder demokratischen Regime tun: Das Einzige, was eine Regierung braucht, um Menschen zu Sklaven zu machen, ist Angst!“
In den Medien wird das heruntergespielt, im „ruhrbarone.de“ wird behauptet:
„Göring ist es auch, von dem zurzeit in den Sozialen Medien ein Zitat die Runde macht, dass vor allem bei Coronaleugnern beliebt ist, die die Coronamaßnahmen der Bundesregierung gerne in die Nähe des NS-Regimes stellen und das Infektionsschutzgesetz mit dem Ermächtigungsgesetz auf eine Stufe stellen.“
Wie man solche Aussagen bewerten soll, ergibt sich schon daraus, dass hier immer noch der Begriff "Corona-Leugner" verwendet wird. Nun muss man aber sehr aufpassen, was man bei den Medien liest, denn auch am heutigen Tag schreibt KI:
„Wissenschaftliche Untersuchungen und Berichte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen hingegen davon aus, dass SARS-CoV-2 natürlichen Ursprungs ist und durch eine Zoonose (Übertragung vom Tier auf den Menschen) entstanden ist.“
(Ich glaube, da ist jeder Kommentar überflüssig, zu so einem Schwachsinn).

Zurück zu meiner Eingangs-Behauptung:

Es wurde in den Veröffentlichungen des WEF nun klargestellt, was der eigentliche Zweck dieser Plandemie war, und das kann man hier nachlesen:

Ich nehme davon nur den ersten Punkt heraus, und da ist es völlig klar:
1. COVID-19 was the test of social responsibility – A huge number of unimaginable restrictions for public health were adopted by billions of citizens across the world. There were numerous examples globally of maintaining social distancing, wearing masks, mass vaccinations and acceptance of contact-tracing applications for public health, which demonstrated the core of individual social responsibility.
Was das nun weiter bedeutet, kann man sich ja ausmalen, für die Zukunft. Ganz gut hier in dem Video erklärt:

Man kann es sich auch über einen facebook-reel erklären lassen:

Nun gibt es sicher manche, die im Rückblick nun meinen, das Ganze ist ja nun abgehakt, und es wird sicher nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird. Das Gegenteil ist der Fall. Man will mit aller Gewalt nun Exempel statuieren, um in Zukunft auch die aufmüpfigen Mediziner in Reih und Glied zu zwingen. Dabei benützt die Politik die Justiz, die ja entgegen des Grundgesetzes nicht voneinander getrennt sind, sondern Hand in Hand arbeiten.

Gut nachvollziehbar aus diesem Video, wo einer der betroffenen Ärzte, Herr Dr. Walter Weber, klare Kante ansagt (Dauer 9 min):



Ein kurzer Überblick, auch von diesem Arzt, aus einem facebook-reel (2,5 min):

Mein Fazit:

Obwohl es längst bewiesen ist, dass die einfachen Masken nichts gebracht haben und bei einer tatsächlichen Covid-Infektion aus Gründen der Durchlässigkeit hinsichtlich der Größe des Virus nur die FFP3-Masken einen Sinn hatten, die man aber laut Arbeitsschutzverordnung nur maximal 75 Minuten(*) tragen darf, werden noch laufend Ärzte vor die Gerichte gezerrt, mit Geldstrafen, Berufsverboten und auch mit Gefängnisstrafen belegt. Einfach nur deshalb, um die Gewalthoheit des Staates bei zukünftigen Maßnahmen nicht zu gefährden, auch dann nicht, wenn sie unbegründet sind.
 

(*) FFP3-Masken: Aufgrund des hohen Atemwiderstands gelten in der Regel Tragezeiten von ca. 75 Minuten (ohne Ventil) bis zu 2 Stunden (mit Ventil), gefolgt von einer Erholungsdauer von 30 Minuten.
 

Freitag, 13. Februar 2026

Free Fall

by  Meme Dept. 



Prof. Jeffrey Sachs: Economic Coercion & Death Of The Dollar

von kennerderlage
 
 
Prof. Glenn Diesen spricht mit Prof. Jeffrey zum Effekt, dass wirtschaftspolitische Zwangsmassnahmen das internationale System destabilisieren und letztlich kontraproduktiv sind, weil die Welt lernt, ohne die USA auszukommen:
 
 

Heute vor 15 Jahren

von LePenseur
 
 
(das war an einem Sonntag, dem 13. Februar 2011) veröffentlichte ich auf diesem Blog einen Artikel unter dem Titel 

Unwillkommene Wahrheiten

 
Aber deshalb nicht weniger wahr. Auch wenn man sie in Österreich (und vielen anderen Staaten Europas) nicht mehr unbestraft aussprechen dürfte. Pat Condell at his best (z.B. mit seiner Definition: »Islam without violence is like an egg-free omelette«)
Daran schlossen sich eine Reihe von Videos, in denen Pat Condell sehr unverblümt zur Umvolkung seines Heimatlandes Großbritannien zu einem islamistisch-totalitären Kalifatsstaat Stellung bezog. Sie sind allesamt präzise argumentiert und wirklich sehenswert! Meinen Artikel schloß ich mit den Sätzen:
Kleine Anmerkung für die doch recht zahlreichen religiösen Besucher dieses Blogs (übrigens: Dankeschön an Rev. Alipius — über seinen Blog kommen die meisten zuordbaren Besucher hier-her!): ich weiß bereits, daß Pat Condell ein Atheist ist, und daß er auch manche Unterstützer hat (wie z.B. Dawkins), auf die er unschwer verzichten könnte.

Aber erstens höre ich klugen Überlegungen (besonders, wenn sie so pointiert vorgebracht werden) gerne zu, egal von wem sie kommen. Und zweitens wird der, der Pat Condell nicht jetzt zuhört, später vermutlich keine Gelegenheit haben, es zu tun. Denn dann wird er entweder in Reih und Glied in Socken beim Freitagsgebet auf Gymnastik machen, oder in seiner geduldeten Katakom-benkirche möglichst unauffällig vergangenen Zeiten größerer Freiheit nachweinen. Oder tot sein.

Also, ganz unter uns: da promote ich doch lieber einen Pat Condell ....
Dem ist eigentlich nicht hinzuzufügen, außer ... daß schon 15 Jahre später (sprich also: heute) solche Videos wohl kaum mehr veröffentlicht werden dürften. Es sei denn, man hat seinen Bademantel im Vorzimmer griffbereit am Haken, wenn die Schergen "unserer" Staatsgewalt frühmorgens anklopfen. Und die Rufnummer eines brauchbaren und vertrauenswürdigen Anwalts für die Angehörigen griffbereit hinterlegt, damit doch wenigstens nach den ersten Verhören auf dem Revier ein Rechtsbeistand Rudimente eines legalen Verfahrens einmahnen kann.
 
Weit haben wir's gebracht, in diesen 15 Jahren!
 

Donnerstag, 12. Februar 2026

Politicians

by  Meme Dept. 



Douglas Macgregor: We're Back To Endless Wars

von kennerderlage
 
 
Where is the MAGA-president? I think it‘s an illusion. I think MAGA is dead.“ Mit diesem deprimierenden  Zitat aus der Diskussion  kann man die Sendung von Daniel Davis mit Douglas Macgregor zusammenfassen: 
 

Zusammenfassung unter dem Video (auf Deutsch):

Oberst Douglas Macgregor argumentiert, dass Trump mit dem Versprechen angetreten sei, „endlose Kriege“ zu beenden und „America First“ zu priorisieren. Stattdessen verantwortet er jedoch ein massives, intransparentes Verteidigungsbudget von 1,5 Billionen Dollar und eine zunehmende Anzahl militärischer Konfrontationen. Anstatt Auslandseinsätze zu reduzieren, verschärft die US-Politik die Spannungen – insbesondere mit dem Iran und Russland – und scheitert gleichzeitig daran, den Krieg in der Ukraine zu beenden. 
 
Sie kritisieren die Beschlagnahmungen russischer, iranischer und venezolanischer Öltanker durch die USA als symbolische, wirtschaftlich unbedeutende und strategisch sinnlose Aktionen, die Russland provozieren könnten, ohne dessen Kriegsanstrengungen nennenswert zu schwächen. Diese Schritte werden eher als politisches Theater und wirtschaftliches Eigeninteresse (Steigerung der US-Ölexporte) denn als ernsthafte Strategie dargestellt. 
 
Die Diskussion weist Behauptungen zurück – die in europäischen Medien und Denkfabriken kursieren –, Russland würde nach einem Waffenstillstand in der Ukraine die NATO oder das Baltikum schnell angreifen. Solche Szenarien werden als absurde Panikmache bezeichnet, die dazu diene, einen andauernden Konflikt zu rechtfertigen und Institutionen aus der Zeit des Kalten Krieges aufrechtzuerhalten. 
 
Russland habe weder Interesse noch Anreiz, sich nach Westen auszudehnen, und bevorzuge normalisierte Wirtschaftsbeziehungen. 
 
Insgesamt wird in diesem Abschnitt argumentiert, dass Washington, europäische Führungskräfte und einfluss-reiche Denkfabriken mehr an der Aufrechterhaltung von Feindseligkeiten und andauernden Kriegen interessiert seien als an Verhandlungslösungen. 
 
Trumps Instinkt neige zwar möglicherweise zur Beendigung von Konflikten, so der Redner abschließend, doch habe er es versäumt, entschlossen zu handeln und Kriege und Spannungen trotz gegenteiliger Wahlversprechen fortbestehen lassen.