Mittwoch, 21. November 2018

»Na, dann ... Frohe Weihnachten!« kann man da nur wünschen ...

DiePresse schreibt (von APA/AFP ab):

Dutzende Tote bei Anschlag auf religiöses Treffen in Kabul


Mindestens 60 Menschen wurden bei der Explosion verletzt, die offenbar von einem Selbstmordattentäter ausgelöst wurde. Die Attacke galt dem Ulema-Rat, dem höchsten Gremium der afghanischen Geistlichkeit. Es war einer der schwersten Anschläge in Kabul seit Monaten. 

[...] Die Explosion habe sich im Uranus-Hochzeitspalast an der Flughafenstraße ereignet, sagte Polizeisprecher Bazir Mujahid. Die Ulemas seien aus dem ganzen Land nach Kabul gekommen, um zusammen den Geburtstag des Propheten Mohammed zu feiern.
(Hier weiterlesen)
Am angeblichen Geburtstag des »Propheten«, quasi dem Pendant zu den christlichen Weihnachten, herrscht bei den Sprenggläubigen ein Bombenstimmung.

Wollen wir das bei uns auch erleben? Merkel will. Und die, die sie wählten und weiter unterstützen, wollen es offenbar auch. Ihr Wunsch möge für sie (sic!) in Erfüllung gehen: wenn es daher auf dem Weihnachtsmarkt kracht, gönne ich es ihnen von Herzen. »Geliefert wie bestellt«, würde Kollege Hadmut Danisch schreiben ...

Ich sehe allerdings nicht ein, warum es auch mich treffen soll, weil die Merkelisten Scheiß gebaut haben.


Nach vielmonatigem Schweigen


... ist der geniale Karl Eduard mit seinem Kanal wieder zum zwischenetzlichen (wie er wohl sagen würde) Leben erwacht. Und gleich wie ...!

Süffisanz vom Feinsten! Dringende Leseempfehlung! Und an Karl Eduard die ebenso dringende Bitte: Dranbleiben! Weitermachen!


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P.S.: LePenseur kann es sich nicht verkneifen, seinen Lieblingsartikel aus Karl Eduards spitzer Feder zu verlinken. Schon über acht Jahre ist's her — und doch so frisch, wie eben geschlüpft! Eh voilà:

Zu doof um Löcher zu bohren


Und genau das lassen wir jetzt ins Land, damit die Zukunft unserer Pensionen sicher bleibt. Sie wissen doch: die Demographie! (Oder hat das Demagogie geheißen? ... Moment, muß mal kurz bei Wiki nachsehen ...)


Die schönen Künste

von Fragolin

Feine Sahne Fischfilet, das für feinsinnige Lyrik und schnippische Systemkritik wohlbekannte Arbeiterliederkollektiv aus der Merkelheimat, wurde nun endlich in einem ihrer hohen Minne gerecht werdenden Jubeldokumentation mit all den Ehren überschüttet, die einem Friedenspanzer von der schmächtigen Statur und intellektuellen Größe eines Jan Gorkow zusteht. Doch Ach! und Weh! es konnte dieser Film über den heldenhaften Kampf leiser Minnesänger gegen den dräuenden Faschismus im herzlichsten Deutschland aller Zeiten nicht wie geplant den Schulkindern zur Lehre und Erbauung gebracht werden, denn es erschien das Rechte Monster und schüttete seinen Netz-Hass über die Schule und das Kino, so dass diese vor Sorge um das Wohlergehen der Kinder die Vorführung absagen mussten. Ihnen blieb wohl nur, traurig in der Schulkantine ein Fischfilet mit feiner Sahne zu kauen und dabei Kullertränen der Wut gegen rechts zu verlieren.

Welch kulturelles Meisterwerk, welch Hochamt der Kunst wurde den armen Kindern verwehrt! Das jedes junge wilde Herz berührende „Die Bullenhelme, sie sollen fliegen; Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein“, ebenso wie das tiefsinnig-sensible „Die nächste Bullenwache ist nur einen Steinwurf entfernt“, sollten in jeder Schule gesung…, äh, gegrölt werden, um die Jugend mit den Schönheiten der Musen bekannt zu machen und sie liebevoll an das politisch richtig bestandpunktete Lied heranzuführen.
Sie hätten soviel über die Liebe, Güte und Herzlichkeit dieser Barden des antifaschistischen Widerstandes lernen können, und wurden doch von gemeinen Nazis daran gehindert. Denn das Droh- und Hassposting kam von jemandem, der sich als „Enkel Adolf Hitlers“ bezeichnet. Und, das wissen wir ganz sicher, ist eine typische Unterschrift rechtsradikaler Neofaschisten. Linksradikale Provokateure, die auf diese Weise eine ihrer Einpeitscher-Kultbands in die Medien bekommen, würden so eine Unterschrift dagegen niemals verwenden. Nein!

Als Österreicher bin ich nur froh, dass wenigstens die „Presse“ einen angemessen jubelnden Artikel über dieses intellektuell anspruchsvolle und von Liebe und Güte durchseelte Künstlerkollektiv verbreitet hat. Immerhin muss das „konservativ“ spielende Gegenstück zum linksextremen „Standard“ ab und zu verschmitzt durchblicken lassen, dass man gemeinsam im „Project Syndicate“ steckt, finanziert von Du-Weißt-Schon-Wem, dessen Namen man nicht aussprechen darf.

Dienstag, 20. November 2018

Wissen Sie, warum die »Liste Pilz« sich ab jetzt »Jetzt« nennt?


Die Kronenzeitung


... war unlängst volksbildnerisch unterwegs und titelte daher:

Frauen fordern jetzt in Video:
„Touch your tits!“


Die New Yorker Filmemacherinnen Mona Chalabi und Mae Ryan wissen aus Erfahrung, dass viele Frauen Hemmungen bzw. Angst davor haben ...
Interessant! Wie aus Kreisen der US-Administration verlautet, fordert US-Präsident Donald Trump in einem Video schon vor längerer Zeit zur Bekämpfung des ebenfalls verbreiteten Vaginalkarzinoms: 

»Grab her pussy!«


Splitter

von Fragolin

Peter Pilz, das kleine ungustiöse Rumpelstilzchen des Nationalrates mit grünem Fluchthintergrund, möchte seine „Liste Pilz“, eine Großpartei mit 25 Mitgliedern, dem fettesten Pro-Kopf-Steuergeldabgreifen aller Zeiten und – bei der Herkunft und Personalie kaum verwunderlich – der höchsten Intrigen- und Schmutzwäschedichte aller Parlamentsklubs, umtaufen lassen in „Jetzt“.
Jetzt.
Ein schöner Name.
Liste Pilz ist Jetzt.
In der Vergangenheit war sie nicht.
Eine Zukunft hat sie nicht.
Sie ist nur jetzt.
Passt genau.

***

Komisch, dass sich die Gleichen aufregen, dass Dauerarbeitslosen nach neuer Rechtslage erst das Eigenheim weggepfändet werden soll, bevor sie auf Staatskosten leben dürfen, die sonst als erste schreien, Eigentum wäre Diebstahl.

***

In Dortmund konnte ein messerstechender Merkelgast nur noch durch einen Schuss ins Knie gestoppt werden. Warum immer diese Polizeigewalt und rassistische Brutalität? Es gibt sicher sanftere Methoden, diese Traumatisierten zu stoppen, ohne Schmerz und alpenhohe Behandlungskosten zu erzeugen. So ein bisschen Psychoterror zum Beispiel.
Alle Polizisten erhalten Bilder, die sie den Angreifern entgegenhalten.

Vorschlag eins: Ein Porträt von Angela Merkel mit Raute. Der Angreifer fällt sofort auf die Knie und beginnt, Mama Mörkel anzubeten und kann widerstandslos festgenommen werden.

Vorschlag zwei: Claudia Roth und Renate Künast beim FKK. Der Angreifer wird sofort von einem harten Würgeanfall überwältigt und muss sich heftig erbrechen. Ist gemein den Putzkräften am Tatort gegenüber.

Vorschlag drei: Andrea Nahles im Dirndl. Der Angreifer bekommt sofort einen krampfgeschüttelten Lachanfall und kann zuckend und nach Luft ringend vom Boden aufgeklaubt werden.

***

Wie kann man die hohen Kosten für die Vollversorgung eingewanderter Goldgeschenke stemmen? Indem man jede Einnahmemöglichkeit nutzt. Das eben erwähnte Dortmund hat da eine besonders faire und gerechte Möglichkeit gefunden, jeden Bürger der Stadt in die Finanzierung der humanistischen Solidarität mit traumatisierten Geflüchteten einzubinden und verlangt jetzt von jedem beim Schlafen im öffentlichen Raum erwischten Obdachlosen (die sollen einfach zuhause ins Bett gehen...) ein Bußgeld von 20 Euro.
Ach ja, müßig zu erwähnen: in Dortmund regieren die Sozen.

***

Wer in einer Demokratie einschläft, wacht mit Merkel auf.


Montag, 19. November 2018

Umsetzung des Migrationspaktes

von Bastiat


Deutschland wird wohl den sogenannten „Migrationspakt“ der UN unterzeichnen. Selbstverständlich, wie die Obertanen allseits betonen, ist der komplett unverbindlich und keineswegs verpflichtend. So wird das auch auf dieser Seite der deutschen GrünInnen im Bundestag dargestellt:

Fälschlicherweise wird behauptet, der Migrationspakt würde die Souveränität der einzelnen Staaten einschränken und mit ihm würde ein Recht auf Migration eingeführt. Das ist schlicht falsch.

Durch den UN-Migrationspakt wird kein „Recht auf Migration“ begründet. Es werden vielmehr Rechte von MigrantInnen auf Schutz ihrer Menschenwürde bekräftigt, die längst in anderen UN-Dokumenten enthalten oder die bereits Teil unserer Verfassungsordnung sind.

Aha. Wenn die Rechte der „MigrantInnenAußen*mit*127*Geschlechtern“ sowie schon durch diverse Abkommen garantiert werden, wozu noch dieser „Migrationspakt“? Zur „Bekräftigung“ von Rechten, die sowieso schon gelten?

Nun, offensichtlich gehen die Verpflichtungen durch den „Migrationspakt“ schon deutlich weiter. Dies wird klar durch die Forderungen, die die GrünInnen gleich mal nachschießen:

Wird der Migrationspakt im Dezember angenommen, sollte umgehend mit seiner Umsetzung begonnen werden. Wir fordern daher in einem parlamentarischen Antrag die Bundesregierung dazu auf, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bundestag und der Zivilgesellschaft umgehend einen ambitionierten Plan zur nationalen Umsetzung des UN-Migrationspaktes zu entwickeln.

Da ist die Katze aus dem Sack. Selbstverständlich gehen die Verpflichtungen, die durch diesen Knebelpakt eingegangen werden, viel weiter als geltendes Recht vorsieht. Und ebenso selbstverständlich wird mit dem ersten Tag nach Unterzeichnung desselben die Wühlarbeit der Landesverräter beginnen, um den sowieso nur mehr rudimentär vorhandenen Schutz des deutschen Volkes gegen eine feindliche ausländische Invasion weiter zu schwächen. Bzw. wird diese Wühlarbeit hier schon vor der Unterzeichnung gestartet.

Es geht aber noch weiter: nicht nur die Stille Duldung dieser Masseninvasion wird gefordert, sondern auch noch die aktive Förderung:

Zudem halten wir es für erforderlich, dass Deutschland auch international eine führende und verlässliche Rolle bei der Implementierung des Migrationspaktes einnimmt. Dazu gehört, dass Deutschland entsprechend seiner Wirtschaftskraft technische, finanzielle und personelle Ressourcen bereitstellt, um ärmere Länder dabei zu unterstützen, eine Einwanderungs- und Integrationspolitik zu entwickeln, die dem Migrationspakt gerecht wird. Außerdem streiten wir für ein modernes Einwanderungsgesetz in Deutschland, das diesen Namen auch verdient.

Also soll Deutschland auch noch Geld in die Hand nehmen (die dem Steuersklaven abgepressten Zwangsabgaben), um sie an irgendwelche korrupten Behörden von irgendwelchen Shithole-Countries weiterzuleiten, damit die wiederum ihren nutzlosen Bevölkerungsüberschuss (oft sogar die Inhalte ihrer Gefängnisse) nach Deutschland auslagern können.

Die GrünInnen halten die deutsche Bevölkerung offensichtlich für komplett dämlich. Und, was ihr Wählerklientel betrifft, haben sie da wohl recht.

Was vom türkisen Teil unserer Koalition zu halten ist


... hat uns der Basti eben vorgeführt:
Kurz empfing Milliardär George Soros

Österreich sei offen für eine Ansiedlung der Soros-Uni Central European University. Am heutigen Montag soll es ein Treffen mit Bildungsminister Heinz Faßmann geben.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am gestrigen Sonntagabend den US-Investor und Milliardär George Soros zu einem Arbeitsgespräch im Bundeskanzleramt empfan-gen. Dabei sei es um die Ansiedlung der Central European University (CEU) in Öster-reich sowie allgemeine außen- und europapolitische Fragen gegangen, teilte ein Sprecher des Kanzlers der APA auf Anfrage mit.

Wie aus informierten Kreisen verlautete, sei die Offenheit Österreichs für eine An-siedlung der CEU in Wien betont worden, weil es darum gehe, die Freiheit der Wissen-schaft zu unterstützen. Kurz und Soros seien sich einig gewesen, dass der Brexit eine bedauerliche Entscheidung sei und ein Hard Brexit jedenfalls vermieden werden müsse. In der Frage der Migrationspolitik habe es "durchaus unterschiedliche Auffassungen" gegeben. Soros habe Österreich für das Engagement am Westbalkan gedankt.
Wie empörten sich doch vor der letzten Nationalratswahl alle Gutmenschen und Basti-Fans unisono, wenn man es wagte, die kommende Lichtgestalt der österreichischen Politik als eine Kreatur dieses George Soros zu bezeichnen — das seien doch alles bloß Fake News, und überhaupt und außerdem!

Daß Kurz zur Befehlsentgegennahme diesen Börsenschieber und Gesellschaftszerstörer »empfängt«, ist natürlich nur eine Nebelgranate, die eine Eigenständigkeit der Kurz'schen Politik simulieren soll. Denn die Österreicher sind offenbar schon zu hellhörig geworden, als daß Kurz noch zum Rapport zu Soros bestellt werden könnte.

Kommentarposter »pati« bringt den ganzen Skandal zutreffend auf den Punkt:
Der Spekulant nennt sich Investor und seine Netzwerkweberei Universität.

Zu all den beratenden Experten und NGOs der Regierungen, die der Bürger letztlich bezahlt, auch noch der Soros-Clan.

Alexander Soros hatte sich bei Kern eingeladen, "um die allgemeine politische Situation in Ö und Europa“ zu diskutieren.

Jetzt diskutiert Kurz mit George Soros "allgemeine außen- und europapoltische Fragen".

Wozu wählen und bezahlen wir eigentlich Politiker, wenn diese ihre Order von anderswo empfangen?

Wozu gibt es nationale Verwaltung und EU-Institutionen, wenn dann alle Regierungs-chefs und Außenminister in Soros Europäischem Rat für Außenbeziehungen sitzen?

Demokratie und Transparenz sieht anders aus.

Und jetzt leg ich ganz bös noch mal nach:

Das nächste Wahlkampfbudget samt Strafzahlung wegen Überschreitung scheint seit gestern gesichert zu sein.

Kurz hat sich lange gut gehalten, vor allem wegen seines guten Benehmens. Aber jetzt scheint er den Versuchungen erlegen zu sein.
Sorry, verehrter Herr Akademiepräsident Liebermann — ich muß Sie schon wieder bemühen ...


Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (39)




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Mehr »Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz«: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38

Will sie die Deutschen verarschen?


Ja, offenbar will sie das:

Vertrauensbildende Maßnahme für türkische Einwanderer-Community? Sinan Selen wird Verfassungsschutz-Vize

Von Reinhard Werner 
Mit Sinan Selen wird erstmals ein Sohn türkischer Einwanderer in die Spitzenetage des Bundesamtes für Verfassungsschutz berufen. Die Skandale rund um den NSU hatten das Vertrauen zwischen Sicherheitsapparat und türkischer Community stark belastet. Die nunmehrige Personalentscheidung könnte dem Misstrauen entgegenwirken.
Warum dann nicht gleich den deutschen Verfassungsschutz zu einer Unterabteilung des türkischen Geheimdienstes machen? Kommt doch letztlich aufs gleiche raus!

In Wahrheit zielt diese Personalrochade nur auf eines: die AfD zu stoppen. Mit welchen Mitteln auch immer. Eine Behörde, die in serviler Regierungshörigkeit korrumpiert, nicht davor zurückschreckte, die peinliche Schmierenkomödie von einer angeblichen »NSU«-Gefährdung der verfassungsmäigen Ordnung zu inszenieren, eine Behörde, die nichts gegen die linksradikalen Unterwanderungen des Rechtsstaates durch die Antifanten unternimmt, dafür jedoch jeden antisemitischen Rülpser eines moslemischen Zuwanderers als »rechtsextreme« Straftat in die Statistik nimmt — so eine Behörde brauchte mindestens eine Doppelportion Maaßen zur Genesung, und keinen gebürtigen Türken, der — wie EpochTimes so süß-naiv schreibt —
... ausgerechnet im Bundesamt für Verfassungsschutz künftig eine bedeutende Position einnehmen wird, könnte man vor dem Hintergrund der jüngeren Geschichte als eine vertrauensbildende Maßnahme in Richtung der türkischen Einwanderercommunity in Deutschland deuten.
Na klar! Ob der neue Verfassungsschutz-Vize eine vertrauensbildende Maßnahme für die »schon länger hier Lebenden« darstellt, darauf wird, pardon l'expression, geschissen! Hauptsache, die Türken sind zufrieden ...

Man kann schön langsam nicht mehr so viel fressen, wie man kotzen möchte wegen dieses Weibes! Die servile Untertänigkeit, mit der sich die Deutschen von dieser offenkundigen Volksverräterin noch die Scheiße am Kopf verreiben lassen, ist schon irgendwie Extraklasse: die Franzosen demonstrieren wegen steigender Treibstoffpreise, bis es Tote und Verletzte gibt — und Deutschland geht vor die Hunde wegen der Unfähigkeit der »Führerin« (von der ich hoffe, daß sie einen gerechteren Abgang bekommt als ihr von 1933-45 ähnlich lang regierender Vorgänger: nämlich einen hinter schwedische Gardinen, und das möglichst lebenslänglich!), doch die Deutschen schlafen weiter, sehen sich Tatort, Lindenstraße und DSDS an, und finden jeden Hinweis auf die sich beschleunigende Verwandlung dieser früheren Kultur- und Wissenschaftsnation zu einem shithole country einfach »nazi« und ganz pfui!

Lenin halte ich für ein psychopatisches Arschloch, ein typischer Kommunist halt. Aber mit seiner Einschätzung der Deutschen hatte er, wie's scheint, leider recht ...

Die Verfassungsfeinde lassen die Masken fallen

von Fragolin

So steht es im Deutschen Grundgesetz, Artikel 3, Absatz 3:

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“

Die Hervorhebung ist von mir, weil sich mir die Frage aufdrängt, inwiefern es sich bei der deutschen Gewerkschaft Ver.di, die sich ja bereits bei der Organisation demokratie- und verfassungsfeindlicher Demonstrationen, an deren Rand es zu Gewaltausbrüchen kam, gegen eine demokratische Partei hervorgetan hat, um eine generell verfassungsfeindliche Organisation handelt.

Denn die Gewerkschaft will jetzt Mitglieder der AfD aus der Gewerkschaft feuern.
Wer nicht die vorgeschriebene politische Meinung besitzt, soll kein Recht mehr auf die ihm gesetzmäßig zustehende gewerkschaftliche Interessenvertretung und Teilhabe an gewerkschaftlichen Aktivitäten zur Wahrung seiner Interessen als Arbeitnehmer haben.
Übrigens wurde nichts über Einschränkungen bei gewalttätigen Linksextremisten oder islamistischen Hassverbreitern gesagt. Ist also eine gezielte politische Aktion.
Was sagt das Deutsche Grundgesetz im Artikel 9 Absatz 3 dazu?

„Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig.“

Jedermann darf sich in der Gewerkschaft organisieren; jeder Versuch der Behinderung ist rechtswidrig. Und die Diskriminierung wegen politischer Anschauungen ist es ebenso.
Zweifacher Verfassungsbruch durch einen Verein, der politisch aktiv ist.
Und wie sieht das der Verantwortliche Spalter und Keiltreiber? So:

„"Schon allein die Werte der Gewerkschaft, also Achtung der Menschenwürde, Solidarität, Freiheit und Gleichberechtigung schließen AfD-Mitglieder eigentlich aus", erklärt Geschäftsführer Jürgen Göppner.“

Genau gegen diese vier Grundwerte verstößt er mit diesem Satz, denn er spricht AfD-Mitgliedern durch deren Missachtung die Menschenwürde und damit das Menschsein ab (ein altbewährtes Mittel der nationalen wie internationalen Sozialisten), kündigt die Solidarität mit Arbeitnehmern auf (Arbeitnehmerrechte sind generell an keine Parteimitgliedschaft gebunden und kennen keine Ausnahmen), nimmt ihnen die verfassungsmäßige Freiheit zur Teilhabe und behandelt sie damit eben nicht als Gleichberechtigte sondern als schwer Diskriminierte.

Nach dieser Aussage müsste eine Gewerkschaft, die eine reine Interessenvertretung der Arbeitnehmer ist und kein politisch durchseuchter Klassenkampfverein der Sozialisten und keine verfassungs- und demokratiefeindliche Vorfeldorganisation eines Parteihauses, sondern die angeblichen eigenen Werte über parteipolitisches Kalkül stellt, diesen Funktionär aller Ämter entheben.
Sie lassen die Masken fallen.

Sonntag, 18. November 2018

Die Hypsistarier


...betitelt sich ein Aufsatz, den der Gründer des Insel-Verlags, Anton Kippenberg, aus Anlaß des siebzigsten Geburtstags des Thomaskantors Karl Straube am 6.1.1943, also heuer vor fünfundsiebzig Jahren, verfaßt hat, welcher Aufnahme fand in den Band seiner »Reden und Schriften«, die 1952 in seinem Verlag erschienen — und die allesamt äußerst lesens- und bedenkenswert sind!

Nun »Arier« kennt man somanche — neben denen der Hitlerei und denen des Iran (was ja »Land der Arier« bedeutet) sind es vor allem die Proletarier, die heute unübersehbar zahlreich geworden sind, und alle Lebensbereiche erobert haben ... ... aber »Hypsistarier« ...?

Und Kippenberg holt weit aus, wie um den Leser an der Erkundung dieses seines Geschenkes an Karl Straube teilnehmen zu lassen: es handelte sich um eine Goethe'sche Handschrift, »... den ersten Teil einer Kantate. Als solche schien sie mir dem Thomaskantor besonders angemessen zu sein. Wenige Worte nur gedachte ich zu der Handschrift zu sagen, aber aus dem Trachten, den Empfänger festzustellen, wurde eine immer weiter und tiefer führende Untersuchung auf bisher unbeackertem Boden ...«

Es handelte sich, fand der gelehrte Prof. Dr. Kippenberg, 1938-50 Präsident der Goethe-Gesellschaft zu Weimar, heraus, um eine Beilage zu einem Brief, den der Dichter exakt ein Jahr vor seinem Tode, am 22. März 1831, an den »geprüften Freund« Sulpiz Boisserée nach München gesandt hatte. Die — leider etwas verwaschen ausgefallene — Abbildung (nur die linke Seite betreffend) im Goethezeitportal enthebt mich der Anstrengung, den längeren Text abzutippen:


Aber wie kam der Dichter dazu, diesem Schreiben, in dem er sich als Gefolgsmann der Hypsistarier bekennt, ein längstvergangenes Gedicht, »Die erste Walpurgisnacht«, die 1800 in der Unger'schen Ausgabe der »Neuen Schriften« erstmals veröffentlicht worden war, beizulegen, noch dazu in seiner Handschrift, die er — wegen mancher kleinen Textabweichungen erschließbar — vermutlich aus dem Gedächtnis niedergeschrieben hatte?

Hier findet Kippenberg die Antwort im Tagebuch, unter dem 22. März ist notiert: »Erfreulicher Brief von Felix Mendelssohn, datiert Rom, 5. März.« — Der junge Komponist schrieb darin u.a. an den bewunderten Dichter ehrfurchtsvoll: »Was mich seit einigen Wochen fast ausschließlich beschäftigt, ist die Musik zu dem Gedichte von Ew. Exzellenz, welches "die erste Walpurgisnacht" heißt; ich will es mit Orchesterbegleitung als eine Art großer Kantate komponieren ...«


Veröffentlicht wurde die Kantate freilich erst zwölf Jahre nach Goethes Tod, im Jahre 1844. Doch zurück zu den Hypsistariern: das Bild aus dem Goethezeitportal zeigt nicht den ganzen Brief(teil) vom 22.3.1831 — deshalb sei hier nun der wichtige Beginn nachgetragen, den Goethe auf der letzten Seite (nach den anderen, mit 20. März datierten) anschließt:
Die letzte Seite bin ich nun veranlaßt, in Ernst und Scherz mit etwas Wunderlichem zu schließen:
Des religiösen Gefühls wird sich kein Mensch erwehren, dabei aber ist es ihm un-möglich, solches in sich allein zu verarbeiten, deswegen sucht er oder macht sich Pro-selyten.
Das letztere ist meine Art nicht, das erstere aber hab ich treulich durchgeführt und, von der Erschaffung der Welt an, keine Konfession gefunden, zu der ich mich völlig hätte bekennen mögen. Nun erfahr ich [s.o. weiter]
Nun sind wir also endlich bei den Hypsistariern gelandet, über die die Wikipedia (die in solchen, weit zurückliegenden Dingen in der Tat unschätzbare Dienste leistet, nur eine zeitgeistbedingte Hyperopie hindert sie ab ca. dem Jahr1933 an einer halbwegs objektiven Erfassung der Wirklichkeit) folgendes zu berichten weiß:
Ihre synkretistische Lehre bestand aus Elementen von Judentum und anderen orientalischen Religionen. Die Hypsistarier hielten Feuer und Licht in Ehren, beachteten den Sabbat und jüdische Speisevorschriften, lehnten aber die Beschneidung ab. Der Name Hypsistarier leitet sich ab von der Verehrung nur eines höchsten Wesens, des Theos Hypsistos (griechisch ὕψιστος – hypsistos, der Höchste).
Erwähnt wurden die Hypsistarier im Werk Orationes theologicae von Gregor von Nazianz, dessen Vater der Sekte angehört hatte, und in Contra Eunomium libri von Gregor von Nyssa.
Ins öffentliche Bewusstsein der Neuzeit sind die Hypsistarier durch Goethe gerückt worden, der sich im Zuge der Abfassung des West-östlichen Divans sehr mit Sekten und religiösen Gestalten beschäftigt hatte. In einem Brief an Sulpiz Boisserée bekennt er sich [...]
... aber da sind wir wieder bei Ausgangspunkt dieses Artikels angelangt. Wer seinen Sonntag mit der Lektüre des gesamten Aufsatzes von Kippenberg bereichern möchte, wird hier fündig.

Ihnen und allen anderen, die sich hingegen für andere Beschäftigungen entscheiden, wünsche ich einen erholsamen Sonntag ...






Mord und Motivation

von Fragolin

Weil letzten Sonntag hier der Grönemeyer Thema war, gibt es heute mal zwei andere alternde Deutschsänger mit etwas höherem Qualitätsfaktor. Beide haben es bis heute geschafft, interessante Texte zu verfassen und dabei politisch keine klare Stellung zu beziehen sondern Musik und Lyrik einfach als sich selbst zu verstehen. Den Sinn in einen Text zu interpretieren überlassen sie ganz bewusst dem Hörenden und geben keine Anleitungen wie Grönemeyer, wie sein Album politisch zu verstehen sei.

Einmal Heinz-Rudolf Kunze und sein frei interpretierbares „Willkommen liebe Mörder“.


Und zum Aufbauen die richtige Hymne zur Motivation: Joachim Witt, „Aufstehn“.
Läuft bei mir inzwischen jeden Tag im Autoradio als Aufwecker.
Auch wenn ich für Deutschland keinen Schimmer mehr am Horizont sehe, so stirbt die Hoffnung doch zuletzt.

Samstag, 17. November 2018

Ein gewisse Frau Caroline Peters fragt


...(DiePresse titelte wenigstens so):

“Sind wir alle wieder bereit, Nazis zu werden?”



Zunächst: die rhetorische Frage impliziert, daß schon einmal alle bereit waren, Nazis zu werden. Was angesichts der speziell von linker Seite stets hochgehaltenen Historien von den in ihren Reihen ach so zahlreichen und tapferen Widerstandskämpfern gegen den »Faschismus« (nicht einmal das können Linke auseinanderhalten!) doch denkmöglich nicht stimmen kann. 

Sodann: für mich ist die Frage angesichts meiner Verachtung für alle Sorten des Sozialismus, des nationalen wie des internationalen, klar mit »nein« zu beantworten. Generell aber wird so eine Frage wohl nicht leicht zu beantworten: die Dummheit der meisten Menschen ins Kalkül ziehend ... tja, was weiß man. 

Schließlich könnte man auf die Frage, ohne jedes Risiko falsch zu liegen, mit einem süffisanten: »Wohl kaum — aber manche sind dafür immer bereit, linke, gutmenschliche Idioten zu bleiben!« antworten.

Nur — ob das die Dame hören wollte ...?


Stellen Sie sich einmal dies vor: Es klingelt an Ihrer Haus- oder Wohnungstür.

Sie öffnen und sehen vor sich einen Mann, eine Frau und drei Kinder mit Sack und Pack. Der Mann sagt etwas, was Sie nicht verstehen, und alle fünf drängen an Ihnen vorbei gleich herein. Die Eindringlinge sehen sich kurz um, entscheiden sich und belegen zunächst zwei Räume. Dem Aussehen nach müssen es Muslime aus einem Nahostland sein. Klar, Sie protestieren und versuchen, die Fünf wieder herauszudrängen. Der Mann zückt ein Messer, die Frau und die Kinder schreien auf Sie ein. Sie weichen zurück, eilen zum Telefon, um die Polizei zu rufen.

So beginnt ein aufschlußreicher Artikel von Dr. Klaus Peter Krause über den UN-Migrationspakt, in dem der Aberwitz, diesem beizutreten, mit obiger, sehr anschaulicher Fiktion illustriert wird. Im Artikel wird auch eine Stellungnahme von Generalmajor a.D. Schultze-Rhonhoff ausführlich zitiert, die mit Sachkunde und Detailkenntnis die Folgen eines Beitritts analysiert.

Leseempfehlung!

Vorwärts in die Steinzeit!

von Fragolin

Früher hat man ein Land, wenn man es vernichten wollte, in die Steinzeit zurückgebombt.
Heute wird es in die Steinzeit zurückprozessiert.
Wenn man sehen will, wie Pazifisten ganz ohne Panzer und Raketen einen Staat von innen heraus zur Kapitulation treiben, muss man sich nur Deutschland anschauen. Das Opfervolk ist bereits soweit dem Stockholm-Syndrom verfallen, dass es zu 80% begeistert den Zerstörern seines Wohlstandes und seines Staates zujubelt und gegen jeden geifert, der es wagt, die geliebten Geiselnehmer auch nur zu kritisieren. Sogar Richter sind bereits zu der Erkenntnis gekommen, dass dieses devote Untertanenvolk den Namen „Köterrasse“ vollkommen verdient trägt.

Ebensolche Richter (oder, wenn man genauer hinschaut, rein zufällig meist Richterinnen) toben sich jetzt ganz im Sinne der Grünen und der E-Mobilitäts-Lobby mit Fahrverboten aus. Es bleibt ihnen auch gar nichts anderes übrig, denn die Gesetze sind nun einmal, wie sie sind – und die Politik hat willkürlich Grenzwerte festgelegt, die vollkommen ohne Bedeutung sind, aber als Waffe gegen die Wirtschaft und den Wohlstand eingesetzt werden können. Lerne: Mit einem Gesetz kannst du weit größeren Schaden anrichten als mit Panzern und Raketen.

Als neuesten Schmäh soll nun in Essen sogar die Autobahn für Diesel-Fahrzeuge gesperrt werden.

„Richterin Balkenhol rügte, dass es für die Verringerung der Luftbelastung durch die A40 kein Konzept gebe. Geschwindigkeitsbegrenzungen dürften an dem Autobahn-Abschnitt ausgereizt sein - im ganzen Bereich gelten bereits strikte Tempolimits mit entsprechender Tempo-Überwachung.“

Woher soll eine Richterin auch wissen, dass Tempolimits den Stickoxidausstoß sogar vergrößern? Denn wenn man einen Gang runterschaltet, läuft der Motor mit der gleichen Belastung und dem gleichen Schadstoffausstoß – aber länger, weil er langsamer unterwegs ist. Aber erkläre einem Grünen mal was mit Logik, das funktioniert nicht, weil sich Technik und Logik nicht so einfach im Kampf um die emotionale Lufthoheit missbrauchen lassen wie bedeutungslose Messwerte und willkürlich gezogene Grenzwerte. Denn niemand kann bis heute schlüssig beweisen, dass die Senkung der Stickoxidkonzentration auf irgend einen konkret benannten Wert irgend eine konkrete Auswirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden hat.

„Eine Sperrung der A40 zwingt betroffene Pendler, aber auch alle Durchreisenden PKW und Transporter zu kilometerlangen Ausweichrouten, etwa über die A42. Auch die Orte rund um Essen müssen sich wohl auf noch mehr Ausweichverkehr einstellen, als es ihn wegen der permanent überlasteten A40 ohnehin schon gibt.“

Man will also, nachdem der Versuch, Schadstoffentwicklung aus Abgasen dadurch einzudämmen, mehr Abgase durch Verlangsamung produzieren zu lassen, nun noch eine Stufe mehr Abgase produzieren lassen, indem man den Fahrweg verlängert. Das ist grüne Logik pur. Man schafft Probleme, verstärkt sie dann auch noch und zieht dann mit viel Geschrei dagegen zu Felde. Ein Perpetuum Mobile der Empörungsindustrie, das sich permanent neue Daseinsberechtigung am Steuertopf ertrotzt und Anwaltskanzleien ebenso wie steuergeförderte NGO‘s glücklich macht.

Sehen wir es positiv: die schon seit Jahren verrottenden Ruhrgebiets-Autobahnen müssen nicht mehr aufwändig saniert werden; man sperrt sie einfach und macht einen 40-spurigen Radweg draus, und am Standstreifen können die Esel- und Kamel-Karawanen die Versorgungsgüter in die Stadt schaffen. Damit schaffen wir auch noch tausende Jobs für die vorsorglich bereits dafür importierten Fachkräfte.

Aber wer glaubt, dass das Problem damit aus der Welt wäre, der irrt. Denn wenn die Autos einmal nicht fahren, dann werden die Grenzwerte trotzdem überschritten, wie man in Oldenburg erleben durfte, das jetzt verklagt wird auf Basis von Werten, die nicht verifizierbar sind.

„Eine Messstelle in Oldenburg meldete Höchstwerte an Stickoxiden, ohne dass an diesen Tagen überhaupt Fahrzeuge unterwegs waren.“

Ach. Wie passt das damit zusammen, dass per Dekret die Weisung ausgegeben wurde dass Dieselautos an höheren NOx-Konzentrationen schuld sein sollen?
Richtig: gar nicht. Hat man den Leuten vielleicht mal wieder mit medienwirksamem Gekreisch eine Korrelation als Kausalität verkauft, was die meisten schon deswegen nicht merken, weil sie weder die Begriffe kennen noch buchstabieren können? Denn wie anders passt auch diese Aussage dazu:

„Es gibt immer eine gewisse Grundbelastung mit Stickoxiden in der Luft, auch wenn dort keine Autos fahren“

Und wenn diese „Grundbelastung“ anscheinend so hoch ist, dass der Grenzwert bereits ohne Autoverkehr überschritten wird, wie will man dann den Grenzwert unterschreiten, indem man Autoverkehr verbietet? Will man hier gerade ein Hochwasser eindämmen, indem man bei Starkregen verbietet, den Rasensprenger einzuschalten?

„Die Stadtväter bezweifeln, dass die Messergebnisse der Landesbehörden für Oldenburg korrekt sind. „Wir haben das Umweltministerium mehrfach gebeten, die Messstation am Heiligengeistwall zu überprüfen, zuletzt Ende September an Minister Olaf Lies einen entsprechenden Brief geschrieben“, sagt der Sprecher. Passiert ist bislang nichts.“

Messtechnischer Grundsatz: Messgeräte müssen regelmäßig kalibriert und bei Zweifel an der Richtigkeit des Messwertes sofort nachkalibriert werden. Also an einem rückführbaren Normal überprüft, ob sie überhaupt korrekt funktionieren. Wenn das nicht stattfindet, ist das Messergebnis ohne jegliche Aussagekraft. Jede kleine Metzgerwaage und jeder Durchflusszähler an Tankwagen muss gesetzlich vorgeschrieben durch das Eichamt regelmäßig kalibriert, also geeicht werden. Wo die Wirtschaft zum Schutz der Kunden vor Missbrauch an der kurzen Leine geführt wird, scheint der Staat die Freiheit zum legalen Bescheißen in Paragraphen gepresst zu haben.

Wenn sowas passiert wie eine angebliche Grenzwertüberschreitung, wenn der angeblich belastende Faktor gar nicht produziert wird, dann muss zwingend das Messergebnis hinterfragt werden und das Messgerät sofort überprüft. Hat natürlich nicht stattgefunden. Wen interessieren Grundsätze, wenn es um emotionale Zerstörungswut geht?

Zumindest hat man sich nicht auf eine Messstelle beschränkt sondern gleich drei davon aufgestellt. Diese unterstreichen auch noch das Ausreißen der einen, auffälligen:

„Die beiden anderen Stationen in Oldenburg hatten 2017 Jahresmittelwerte von 18 beziehungsweise 15 Mikrogramm je Kubikmeter Luft geliefert…“

Na dann ist ja alles gut, wenn man das Jahresmittel hernimmt!

„...aber sie liegen in Wohn- und Randlage und werden daher nicht berücksichtigt.“

Oh. Natürlich. Man arbeitet zwar mit einem Jahresmittelwert, aber nicht mit einem Stadtmittelwert; da pickt man sich nur die passenden Ergebnisse raus und beachtet die anderen gar nicht. Berücksichtigt darf nur werden, was sich zur Zerstörung einsetzen lässt. Was keine Waffe ist in diesem asymmetrischen Krieg, das muss man nicht beachten.

Fazit: Man stellt beliebig viele Messstellen auf, die nicht überprüft und geeicht werden, und wenn auch nur eine dieser Messstellen im ganzjährigen Mittel auf einen Wert kommt, der den Grenzwert überschreitet, dann ist das der einzig gültige Messwert mit Beweiskraft in einem Verfahren.
Grüne Ideologie ist zerstörerischer als Raketen und Granaten.
Vorwärts, zurück in die Steinzeit! Geistig scheinen die meisten Deutschen dort schon wieder angekommen zu sein, ihre Wirtschaft und ihr Land folgen ihnen nach. Die nächste Regierung, Rot-Rot-Grün, wird den Endsieg schon herbeiführen.

Freitag, 16. November 2018

Die Vierer-Bande



... gab es nicht nur im China bei bzw. nach Mao, sondern gibt es offenbar noch immer bei Österreichs Sozen:

Vorsitzende Rendi-Wagner: Die rote Schweige-Oppositionspolitikerin ist abgetaucht


Unruhe herrscht in den gesellschaftspolitischen Links-Zirkeln und in den Schreibstuben der Systemmedien in Sachen Oppositionspolitik. Vor allem der katastrophale Zustand der österreichischen Sozialdemokratie lässt die linken Eideshelfer verzweifeln.
In der Diskussion zu einem lesenswerten Artikel bei den Ceiberweibern konnte ich durch ein technisches Problem leider auf den von Frau Bader mit Entschiedenheit vorgetragenen Wunsch
... wir brauchen eine echte sozialdemokratie…
... nicht die kopfschüttelnde Gegenfrage stellen: »wofür?« — Denn wie schon mein seliger Vater zu seufzen pflegte: »Man muß ja nicht unbedingt ein Vollidiot sein, um die Sozis zu wählen, aber es erleichtert's einem beträchtlich!« 

In der Tat: was über die sozialistische Gedankenwelt zu sagen ist, hat der große Ludwig von Mises bereits vor bald hundert Jahren in seinem epochalen Werk »Die Gemeinwirtschaft« dargelegt. Doch wie die Geschichte beweist: manche Ideen sind trotz ihres desaströsen Scheiterns immer noch nicht ad acta gelegt, und auch hier bewahrheitet sich, was Karl Kraus auf manche Literatur seiner Zeit münzte, in Analogie: daß der größte Stiefel eben auch den größten Absatz habe ...

Wer nach dem bluttriefenden 20. Jahrhundert noch immer daran glaubt, daß der Mensch ja »an sich« gut sei, und mit ein bisserl Gängelung, Gleichmacherei und Schön-sprechen noch besser gemacht werden kann, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen ...


Guter Rassismus

von Fragolin

In Italien ist es unter der den „echten Demokraten“ verhassten „populistischen“ Regierung zu einem besonders widerwärtigen rassistischen Eklat gekommen, der international zu Aufruhr und Empörung geführt hat. Ein weißer Politiker der Bewegung „Die Macht Europas“ mit etwas fragwürdiger Vergangenheit als Illegaler hat eine Partei der weißen Europäer gegründet, in der nur Weiße Mitglied und aktive Funktionäre werden dürfen und die die besonderen Interessen der Weißen, die immerhin weltweit bereits zur aussterbenden Minderheit geschrumpft sind, vertreten will.
„Wir leben in einem historischen Moment, in dem die Achtung unserer weißen europäischen Identität ständig gefährdet wird“, ist der Mann überzeugt. Die rhetorische Nähe zu den „Identitären“ ist offensichtlich, es muss sich um eine rassistische neofaschistische Bewegung… äh, Moment, da hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen.
Der Mann ist gar kein Mann sondern eine Frau.
Sie ist auch nicht weiß sondern schwarz.
Und nicht rechts sondern links.
Und ihre rassistische Partei grenzt Weiße aus.
In Italien.
Na dann ist ja alles gut.
Aufruhr und Empörung abgesagt.
Nichts passiert, gehen Sie weiter!

Übrigens ist die dralle Maid mit der Pigmentbevorzugung überzeugt, in Italien herrsche eine Apartheid wie in Südafrika vor den Zeiten eines Nelson Mandela. Ja, wir wissen, wenn sie nicht rein zufällig als Schwarze und illegal Eingewanderte in Italien hätte studieren und Augenärztin werden und in die Politik gehen können, so dass sie heute nur noch mit dem fetten Dienstwagen zu den Sitzungen des Europaparlamentes chauffiert wird, dann würde sie ganz sicher in einem Flixbus für jeden Weißen aufstehen müssen und sowieso nur auf der Rückbank sitzen dürfen.
Dass die, gelinde gesagt, emotionale Ablehnung ihr gegenüber nichts mit der Pigmentdichte ihrer Haut sondern mit der Verlogenheit ihrer heuchlerischen Propaganda zu tun hat, wird sie nie begreifen. Muss sie auch nicht, denn die Rassenkarte sticht sogar den Steiermark-Joker.*)
Dass Südafrika nach dem Ende der Apartheid zu einem großteils verdreckten Sauhaufen verkommen, von einem Nahrungsmittelexporteur zu einem Entwicklungshilfeempfänger und Nahrungsimporteur und von einem sicheren Staat zu einem Hotspot der Gewaltkriminalität mutiert ist, lässt zumindest eine Ahnung aufkommen, was aus Italien und Europa so werden wird, wenn diese „guten“ Rassisten hier endlich die Macht übernommen haben.
Oder um es mit meinem Nachbarn zu sagen: „Scheiß auf die Mülltrennung, die paar Jahre, wo das noch wen interessiert, muss man sich da auch nicht mehr dran gewöhnen...“

*) Insiderwitz für alle, die die Werbung kennen: „Mein Steiermark-Joker, der sticht alle!“

Donnerstag, 15. November 2018

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (38)



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Die Beutemacher


... beginnt die Schlagzeile zu einem höchst lesenwerten Artikel auf Jürgen Fritz Blog:

Die Beutemacher: Wie die Altparteien die Gewaltenteilung aushebeln

„Eine ewige Erfahrung lehrt, dass jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu missbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt. Sobald in ein und derselben Person oder derselben Beamtenschaft die legislative Befugnis mit der exekutiven verbunden ist, gibt es keine Freiheit. In einer Despotie ist es gleich gefährlich, wenn jemand gut oder schlecht denkt; es genügt, daß er denkt, um den Führer der Regierung zu beunruhigen.“ – Charles de Montesquieu: Vom Geist der Gesetze
Ein Sittenbild der herrschenden Demokratie-Simulation, das einen, je nach Veranlagung, traurig oder zornig macht. Oder beides. Das nur – außer durch eine unglaubliche und daher nicht zu erwartende – einsichtsvolle Selbstverleugnung unserer Politruks in rechtliche Bahnen gelenkt werden könnte. Oder durch eine Revolution (nur dann, wenn ein histroische Ausnahmsfall durch eine Revolution nicht einfach neue, aber keinen Deut bessere Machthaber ins Amt schwemmt). Aber wir wissen ja, was der Revolutions-Experte Lenin über die Durchführbarkeit von Revolutionen in Deutschland meinte.

Die Bahnsteigkarten sind zwar inzwischen längst abgeschafft worden. Nur hat auch ihre Abschaffung die Fähigkeit der Deutschen, sich ihrer durch und durch korrupten Machthaber zu entledigen, nicht wirklich fördern können ...