Montag, 12. Juni 2023

Fußnoten zum Montag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Weil es auch einmal gute Meldungen geben muss: durch alle Blätter rauschte es am Wochenende, dass vier Kinder nach einem Flugzeugabsturz, bei dem der Pilot und ihre Mutter vor ihren Augen ums Leben kamen, im kolumbianischen Regenwald vierzig Tage überlebt haben, bis sie gefunden wurden. Die älteste Schwester, eine Dreizehnjährige, half ihren drei kleinen Geschwistern, das Kleinste gerade einmal zwölf Monate alt, mitten in der nass-schwülen Regenzeit zwischen Schlangen und Raubtieren gesund zu überleben.

Die Kinder, das erklärt so einiges, gehören zu einem indigenen Volk und werden von klein auf im Überleben ausgebildet, lernen bauen und sammeln, fischen und jagen. Und das so gut, dass eine Dreizehnjährige es schafft, vier Menschen durchzubringen, durch Wissen, Können, Leistung. Hut ab und eine tiefe Verbeugung, Respekt und Anerkennung!

Wenn man dieses Mädchen fragen würde, wie viele Geschlechter es gibt, es würde nach der Antwort hierzulande sofort zu den Rechtsradikalen gezählt. Von progressiven Maiden, die etliche Jahre älter sind als diese kleine Heldin, aber sogar mitten in der Großstadt keinen Tag ohne Handy und Mama überleben könnten. Oder verhungernd und heulend durch den Supermarkt irren, weil der Salat nicht als „vegan“ deklariert wurde und sie deshalb nichts essbares finden.

Wer von uns schafft es, länger als zwei Wochen im Wald zu überleben ohne zu verhungern oder sich zu vergiften? Und das ganz ohne Gift- und Raubtiere. Wer hat noch das Wissen, wo man essbare Wurzeln und Blätter findet, welche Früchte man essen kann oder wie man auch nur einen kleinen Vogel erlegt, geschweige denn einen Fisch fängt oder gar Feuer macht? Und wer von unseren Schneeflöckchen wüsste auch nur, wie man das zwei Tage lang ohne Internet übersteht, wenn man das nicht einmal in seine WhatsApp-Gruppe stellen oder über Tiktok verbreiten kann?

Was sagt das über eine angebliche Zivilisation aus, wenn der Einzelne selbst mit Hilfe technischer Hilfsmittel kaum noch in der Lage ist, ein paar Tage außerhalb der Blase zu überleben? Bei uns bricht die Katastrophe aus, wenn eine Dreizehnjährige die Schuljause vergessen hat und am Süßigkeiten-Automaten feststellen muss, dass sie auch kein Kleingeld mehr hat. Man könnte sogar Siebzehnjährige schreiben und es würde passen. Irgendwas machen wir hier falsch und diese Indianervölker trotz ihrer Vergiftung mit unserem Zeitgeist immer noch richtig. Wer sich an Biologie, Physik und Realität orientiert, überlebt. Geschlechterwechselnde, asphaltklebende veganjammernde Traumtänzer nicht. Das ist der Fakt, an dem sich die Geisteswissenschaften die Zähne ausbeißen. Diese Kinder haben nicht konstruktivistisch versucht, ihre Umwelt durch Sprechakte und Zuweisungen zu verändern sondern haben die Realität erkannt, akzeptiert und sich angepasst, der Situation untergeordnet und damit überlebt.

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Zum Thema Realität und Macht der Fakten auch dieser bekannte, aber immer wieder gute Joke:

Schicke hundert Menschen, fünfzig Frauen und fünfzig Männer, auf eine einsame Insel. Hundert Jahre später finden Entdecker dort tausend Menschen allen Alters, vom Baby bis zum Greis.

Schicke hundert sich als Frauen identifizierende Männer auf eine einsame Insel. Hundert Jahre später finden Entdecker eine menschenleere Insel und die Skelette von hundert Männern.

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Annalena Baerbock, die international höchst geachtete und kompetenteste Außenministerin für feministische Außenpolitik der Welt, flog mit Gefolge und mutmaßlich veganer Bordverpflegung nach Brasilien, um dort… ja, was eigentlich zu tun? Der Staatspräsident ließ ausrichten, andere Termine zu haben, und der Außenminister flog gleich selbst ins Ausland, um nicht anwesend zu sein. Und so durfte sie mit all den ihr zustehenden Ehren mit ein paar niederen Chargen plaudern und eine kleine Rede halten; eine gemeinsame Pressekonferenz war aber nicht mehr drin. Die diplomatische Version von „Klein Lenchen steht verlassen am Rollfeld und alle ignorieren sie.“ Kein Wunder, dass der Frust der Außenministerin der Herzen so groß ist, dass sie das eigene Land mit Klagen gegen jeden überzieht, der sie zu kritisieren wagt. Wenn man international schon eine bestenfalls ignorierte, teilweise aber auch schon weltweit hörbar verhöhnte Nullnummer ist, will man wenigstens zuhause seine Macht beweisen.

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Auf einer Demo in Erding wurde Söder von Buhrufen und „Hau ab!“-Sprechchören begrüßt, was den kleinen Maxi natürlich so sehr in seinem Alpendiktatorstolz kränkte, dass er auf der Bühne herumbrüllte, die Demonstranten wären „keine Demokraten“ und sollten „selbst abhauen“. Tja, Södolf, einmal mehr hast du der Welt klargemacht, was du unter „Demokrat“ verstehst. Denn das Ausbuhen von Politikern auf einer Demonstration ist so ziemlich die basisdemokratischste Form des Wehrens der einfachen Bürger gegen eine Regierung, die man sich vorstellen kann. Neben Briefen und Mails an Abgeordnete und Regierungsmitglieder, Petitionen und Volksbegehren, ist es die gewaltlose Demonstration mit all ihren meinungsfreien Jubel- oder Unmutsbekundungen, die faktisch das Fundament der Bürgerinitiative in einer gelebten Demokratie ausmachen. Wenn Söder als ranghöchster Politiker des Freistaates Bayern nun glaubt, er sei sakrosankt und dürfe nur mit Ehrfurcht und untertänigstem Andienen empfangen werden, dann zeigt er das Gesicht genau des selbstherrlichen kleinen Despoten, der Demokratie nicht verstanden hat und glaubt, die wäre nur dazu da, um ihm Macht und Pfründe zu beschaffen und ansonsten das Maul zu halten, der er ist.

Tja, die Haut ist offensichtlich sehr dünn und das Kinn gläsern bei den Großmäulern in den Etagen der Macht. Das macht das Halten der freundlichen Maske des Demokraten vor der despotischen Fratze der Machtbesessenen und Steuergeldplünderer immer schwerer. Dafür kann sich die AfD ohne weiteres Zutun auf die nächsten Umfragewerte freuen. Das ist die einzige Partei, deren beste Wahlhelfer nicht einmal in ihrer Partei sind.


Sonntag, 11. Juni 2023

Video zum Sonntag

von Fragolin

 

Ich hatte sie ja schonmal, damals wegen „Layla“, aber aus aktuellem Anlass nochmal.



Eine Band, die solche Musik mit solchen Texten rausdröhnt, wird auf der Backstage-Party sicher Halma oder Schach spielen und über die neuesten Erkenntnisse der Astrophysik diskutieren, statt sich zuzudröhnen und willige Groupies zu knallen. Und die Groupies haben sicher auch ein Reise-Mensch-ärgere-dich-nicht für die Party dabei. Aus Holz, versteht sich. Biologisch und vegan.

Und so bleibt eine ganz neue, schockierende Erkenntnis: junge Frauen gehen auch auf der Backstage-Party auf die Knie und nicht nur bei der Security, um an die Pässe zu kommen. Surprise, surprise!

Samstag, 10. Juni 2023

»Die Ukraine ist die neueste neokonservative Katastrophe«

von kennerderlage
 
 
Unter diesem Heading verfasste Jeffrey D. Sachs, Professor an der Columbia University, am 27. Juni 2022 einen lesenswerten Artikel:

Der Krieg in der Ukraine ist der Höhepunkt eines 30-jährigen Projekts der amerikanischen neo-konservativen Bewegung. Die Biden-Administration ist vollgestopft mit denselben Neokonservativen, die sich für die US-amerikanischen Wahlkriege in Serbien (1999), Afghanistan (2001), Irak (2003), Syrien (2011) und Libyen (2011) eingesetzt haben und so viel getan haben, um Russland zu einer Invasion der Ukraine zu provozieren. Die Erfolgsbilanz der Neokonservativen ist eine absolute Katastrophe, dennoch hat Biden sein Team mit Neokonservativen besetzt. Infolgedessen steuert Biden die Ukraine, die USA und die Europäische Union auf ein weiteres geopolitisches Debakel zu. Wenn Europa Einsicht hat, wird es sich von diesen außenpolitischen Debakeln der USA distanzieren. 

Die neokonservative Bewegung entstand in den 1970er Jahren um eine Gruppe öffentlich bekannter Intellektueller, von denen einige vom Politikwissenschaftler Leo Strauss von der University of Chicago und dem Donald Kagan, einem Klassiker der Yale University, beeinflusst wurden. Zu den neo-konservativen Führern gehörten Norman Podhoretz, Irving Kristol, Paul Wolfowitz, Robert Kagan (Sohn von Donald), Frederick Kagan (Sohn von Donald), Victoria Nuland (Ehefrau von Robert Kagan), Elliott Cohen, Elliott Abrams und Kimberley Allen Kagan (Ehefrau von Frederick Kagan).  

Die zentrale Botschaft der Neokonservativen ist, dass die USA in jeder Region der Welt militärisch die Vorherrschaft haben und aufstrebenden Regionalmächten entgegentreten müssen, die eines Tages die globale oder regionale Dominanz der USA herausfordern könnten, vor allem Russland und China. Zu diesem Zweck sollten US-Streitkräfte in Hunderten von Militärstützpunkten auf der ganzen Welt stationiert werden und die USA sollten bereit sein, bei Bedarf Kriege nach Wahl zu führen. Die Vereinten Nationen werden von den USA nur dann genutzt, wenn sie für US-Zwecke nützlich sind. 

Dieser Ansatz wurde erstmals von Paul Wolfowitz in seinem 2002 für das Verteidigungs-ministerium verfassten Entwurf einer Defence Policy Guidance (DPG) dargelegt. Der Entwurf forderte eine Ausweitung des von den USA geführten Sicherheitsnetzwerks auf Mittel- und Osteuropa, trotz der ausdrücklichen Zusage Deutschlands Außenminister Hans-Dietrich Genscher erklärte 1990, dass der deutschen Vereinigung keine Ost-erweiterung der NATO folgen werde. Wolfowitz plädierte auch für Kriege nach Belieben der USA und verteidigte das Recht Amerikas, als Reaktion auf Krisen, die die USA beunruhigen, unabhängig, auch allein, zu handeln. Laut General Wesley Clark machte Wolfowitz Clark bereits im Mai 1991 klar, dass die USA Regimewechseloperationen im Irak, in Syrien und anderen ehemaligen sowjetischen Verbündeten leiten würden. 

Die Neokonservativen befürworteten die NATO-Erweiterung um die Ukraine, noch bevor diese 2008 unter George W. Bush Jr. zur offiziellen US-Politik wurde. Sie betrachteten die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine als Schlüssel zur regionalen und globalen Dominanz der USA. Robert Kagan erläuterte im April 2006 die Argumente der Neokonservativen für eine NATO-Erweiterung:

[D]ie Russen und Chinesen sehen darin [Anm.: den „Farbrevolutionen“ der ehemaligen Sowjetunion] nichts Natürliches, sondern nur vom Westen unterstützte Staatsstreiche, die darauf abzielen, den westlichen Einfluss in strategisch wichtigen Teilen der Welt zu stärken. Liegen sie so falsch? Könnte die erfolgreiche Liberalisierung der Ukraine, die von den westlichen Demokratien gefordert und unterstützt wird, nicht nur der Auftakt zur Eingliederung dieser Nation in die NATO und die Europäische Union sein – kurz: die Ausweitung der westlichen liberalen Hegemonie?

Kagan erkannte die gefährlichen Auswirkungen der NATO-Erweiterung. Er zitiert einen Experten mit den Worten: 

„Der Kreml bereitet sich allen Ernstes auf den ‚Kampf um die Ukraine‘ vor.“  

Die Neokonservativen suchten diesen Kampf. Nach dem Fall der Sowjetunion hätten sowohl die USA als auch Russland eine neutrale Ukraine als umsichtigen Puffer und Sicherheitsventil anstreben sollen. Stattdessen wollten die Neokonservativen die „Hege-monie“ der USA, während die Russen den Kampf teilweise zur Verteidigung und teilweise auch aus ihren eigenen imperialen Absichten heraus auf-nahmen. Schatten des Krim-krieges (1853–1856), als Großbritannien und Frankreich versuchten, Russland im Schwarzen Meer zu schwächen, nachdem Russland Druck auf das Osmanische Reich ausgeübt hatte. 

Kagan verfasste den Artikel als Privatmann, während seine Frau Victoria Nuland unter George W. Bush Jr. US-Botschafterin bei der NATO war. Nuland war der neokonservative Agent schlechthin. Nuland fungierte nicht nur als Bushs Botschafterin bei der NATO, sondern war von 2013 bis 2017 auch Barack Obamas stellvertretende Staatssekretärin für europäische und eurasische Angelegenheiten, wo sie am Sturz des pro-russischen Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, beteiligt war, und fungiert nun als Bidens Unterstaatssekretärin Staat, der die US-Politik im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine bestimmt. 

Die neokonservative Sichtweise basiert auf einer übergeordneten falschen Prämisse: dass die militärische, finanzielle, technologische und wirtschaftliche Überlegenheit der USA es ihnen ermöglicht, in allen Regionen der Welt die Bedingungen zu diktieren. Es ist eine Position, die sowohl von bemerkenswerter Hybris als auch von bemerkenswerter Geringschätzung von Beweisen geprägt ist. Seit den 1950er Jahren wurden die USA in fast jedem regionalen Konflikt, an dem sie beteiligt waren, behindert oder besiegt. Doch im „Kampf um die Ukraine“ waren die Neokonservativen bereit, eine militärische Konfrontation mit Russland zu provozieren, indem sie die NATO trotz der vehementen Einwände Russlands ausweiteten, weil sie fest davon überzeugt waren, dass Russland durch US-Finanzsanktionen und NATO-Waffen besiegt werden würde. 

Das Institute for the Study of War (ISW), eine neokonservative Denkfabrik unter der Leitung von Kimberley Allen Kagan (und unterstützt von einem Who-is-Who von Verteidigungsunternehmen wie General Dynamics und Raytheon), verspricht weiterhin einen ukrainischen Sieg. Bezüglich der Fortschritte Russlands gab das ISW einen typischen Kommentar ab: 

„[U]nabhängig davon, welche Seite die Stadt [Anm.: Sewerodonezk] hält, wird die russische Offensive auf operativer und strategischer Ebene wahr-scheinlich ihren Höhepunkt erreicht haben, was der Ukraine die Chance gibt, ihre operativen Kräfte zu Gegenoffensiven wieder aufzunehmen, um die russischen Streitkräfte zurückzudrängen.“ 

Die Fakten vor Ort deuten jedoch auf etwas anderes hin. Die Wirtschaftssanktionen des Westens hatten kaum negative Auswirkungen auf Russland, während ihr „Bumerang“- Effekt auf den Rest der Welt groß war. Darüber hinaus wird die Fähigkeit der USA, die Ukraine mit Munition und Waffen zu versorgen, durch die begrenzte Produktionskapazität und die unterbrochenen Lieferketten der USA ernsthaft beeinträchtigt. Die industrielle Kapazität Russlands stellt die der Ukraine natürlich in den Schatten. Das BIP Russlands betrug vor dem Krieg ungefähr das Zehnfache des BIP der Ukraine, und die Ukraine hat durch den Krieg inzwischen einen Großteil ihrer Industriekapazität verloren. 

Das wahrscheinlichste Ergebnis der aktuellen Kämpfe ist, dass Russland einen großen Teil der Ukraine erobern wird und die Ukraine möglicherweise ganz oder fast zum Binnenland wird. In Europa und den USA wird die Frustration über die militärischen Verluste und die stagflationären Folgen von Krieg und Sanktionen zunehmen. Die Folgewirkungen könnten verheerend sein, wenn ein rechter Demagoge in den USA an die Macht kommt (oder im Fall von Trump wieder an die Macht kommt) und verspricht, Amerikas verblassten militärischen Ruhm durch eine gefährliche Eskalation wiederherzustellen. 

Anstatt diese Katastrophe zu riskieren, besteht die wirkliche Lösung darin, die neo-konservativen Fantasien der letzten 30 Jahre zu beenden und die Ukraine und Russland an den Verhandlungstisch zurückzukehren, wobei sich die NATO verpflichtet, im Gegenzug ihr Engagement für die Osterweiterung um die Ukraine und Georgien zu beenden ein tragfähiger Frieden, der die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine respektiert und schützt. 

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Inzwischen dauert der Ukraine-Konflikt schon mehr als ein Jahr, und nach Sprengung des Staudamms durch die ukrainische Seite ist zwar der angerichtete Schaden immens, jedoch ein Sieg der Ukraine im Konflikt weiterhin mehr als unwahrscheinlich. Insofern ist der Artikel nach wie vor aktuell und nur die Annahme, eine Gefahr seit darin zu sehen, dass

ein rechter Demagoge in den USA an die Macht kommt (oder im Fall von Trump wieder an die Macht kommt) und verspricht, Amerikas verblassten militärischen Ruhm durch eine gefährliche Eskalation wiederherzustellen

zeigt, dass auch Jeffrey D. Sachs die typische Voreingenommenheit der "liberalen"  Wissenschafts-Szene gegen Trump vertritt -- denn im Gegenteil: ein Sieg von Trump ist die beste Methode, die Herrschaft der Neokonservativen in Washington D.C. zu unterminieren.

 

Uniformierung

von it's  me 
 
 
Als ich heute nach Hause fuhr, war vor mir ein Tesla und ein anderer kam mir gleichzeitig entgegen, dabei fragte ich mich, warum diese Autos alle ident sind. Ja, auch ein VW ist schwer von einem Skoda zu unterscheiden, und wenn die Sonne schon verschwunden ist, ist auch ein Golf von einem ähnlich gebauten KIA schwer zu unterscheiden, speziell für mich, der sich für Autos nicht interessiert, aber diese Teslas sind alle wie eineiige Zwillinge, nur in der Farbe unterscheiden sie sich, und auch da gibt es nur schwarz und weiß.

Mein Gedanke war: Uniformierung und alles ist gleich.

Aber vielleicht ist es genau das, was die Politik will? Alle uniformieren im wahrsten Sinne des Wortes, alles nivellieren.

Alle sollen in Plattenbauten leben, angeblich wegen der Bodenversiegelung. Bullshit! Im Plattenbau ist der Bürger ganz einfach leichter zu überwachen. Erinnert mich an die UdSSR unter Breschnew, als im Hotel in jedem Stockwerk eine dralle Russin saß und unsere Ankunft, nachdem wir den Pass hergezeigt hatten, vermerkte. Stell dir vor, man geht ins Einfamilienhaus. Wie kann die Obrigkeit wissen, wie lange ich wo unterwegs war? Vielleicht bei einem konspiratorischen Treffen?

Wir sollen und alle gleich ernähren, wenn es nach den Hirngespinsten einiger deutscher Grüner geht, von maximal 10 Gramm Fleisch am Tag – das bedeutet für mich vegetarisches Desaster für ein Monat, um endlich einmal ein ordentliches Steak zwischen meine Zähne zu bekommen.

Das inkludiert aber auch ein E-Auto in der Garage, auch wenn es bei Windstille am nächsten Tag nicht fährt. Okay, dann baue ich mir noch – bezahlt ja alles nicht der sogen. Staat, sondern ich – ein Photovoltaikanlage aufs Dach, damit ich zur Arbeit fahren kann und mit dem damit lukrierten Steuern den perversen Staat zu füttern. Schön schräg, oder nicht?

Aber das Endziel ist eindeutig: alle müssen linke Parteien wählen, denn wenn es nicht nach dem Willen der Linken geht, gehen sie auf die Straße, wie bei schwarz-blau geschehen. Daher gehörte sofort bei den Sozialdemokraten das Demokratische entfernt, denn als Demokrat, wie ich einer bin, habe ich immer, zwar zähneknirschend akzeptiert, dass die Majorität einen Sozialisten zum Kanzler bestimmt hat, nur das linke Pack akzeptiert ein für sich nicht genehmes Ergebnis nicht. Da frage ich mich schon, wo ist da das Verständnis für Demokratie.

Auch hier ist die Uniformierung das höchste Ziel: alle müssen links wählen – alles muss gleich-geschaltet sein.

Freunde, es beunruhigt mich sehr, in welchen Zeiten wir leben, wo der linke Mainstream – unabhängig von der Regierungskonstellation, wobei in Österreich die Ultralinken trotz türkisem Kanzler diesen durch die Manege treiben – den Diskurs bestimmen, unterstützt durch den Rotfunk, wobei ich mich wundere, dass die Regierung dort noch nicht umgefärbt hat, wie jede bisher es in den Ministerien handhabte.

Wir dürfen nur mehr Steuern bezahlen und sonst kuschen, denn das nicht wertschöpfend gearbeitet habende linke Pack bestimmt die Richtung, in die es zu gehen hat, und wir lassen uns das gefallen, weil wir zu träge sind, aufzustehen und dieses Gesindel mit nassen Fetzen aus ihren Ämtern zu jagen. 
 

Freitag, 9. Juni 2023

Europa wird seine Kriege haben – Teil 2

von Grantscherben
 
 
Egal wohin unser Auge blickt – beinahe zeitgleich wie von "Geisterhand" flammen alte Konflikte auf. Im  März besuchte Victoria Nuland den Sudan und drei Wochen  später wurden eiligst sämtliche Botschaften evakuiert. Wir wissen heute, dass Minsk II nur dazu diente, die Ukraine militärisch auf-zurüsten. Ferner beobachten wir militärische Übungen zu Land, Wasser und in der Luft. Vom Baltikum bis nach Afrika und weiter bis in den Pazifik. China und Russland dehnen ihre Handelsstrategie mit der "Belt and Road  Initiative" aus.  Afrika, die Turkstaaten, Kasachstan usw. bis über den Atlantik – hin zu diversen südamerikanischen Staaten, die geradewegs alle in die neue BRICS- Gemeinschaft streben. 
 
Die einstige Hegemonie der USA ist bedroht und der Dollar verliert immer mehr an Einfluss. Die USA befinden sich im Schockzustand und tun das, was sie immer schon gerne taten und auch bestens beherrschen: Konflikte schüren um dann einzugreifen. Ein Regimewechsel in Russland und die Zer-splitterung des Landes wird angepeilt. China, ein in sich homogenes Gebiet mit einer großen Bevölkerung, ist da schwerer zu  zerstören als ein Russland mit seinen weit über 100 verschiedenen Ethnien. Somit ist die russische Führung nicht nur von außen bedroht sondern im Extremfall auch von Innen. Die USA würden einen Regimewechsel von Putin zu Nawalny mehr als begrüßen.

Nicht nur der Vertrag von Minsk war eine Augenauswischerei. Auch der KSE Vertrag (Vertrag für über konventunelle Streitkräfte in Europa) (A-KSE) darf an dieser Stelle erwähnt werden. Dieser wurde 2004 beschlossen und von 30 Staaten unterschrieben – ratifiziert haben ihn nur 4 Staaten, nämlich Russland, Weißrussland, Ukraine und Kasachstan. Alle Natomitglieder haben diesen nicht ratifiziert. 2007 erklärte Russland das Abkommen als hinfällig. 2015 wurde der Vertrag gekündigt. Die Schuld dafür gab man natürlich nur Russland.


Wenn wir an die NATO in Europa denken, dann verbinden wir das mit dem Namen "Ramstein", weiters auch an Polen, die baltischen Staaten, Rumänien und Bulgarien mit ihren Häfen am schwarzen Meer. Aus aktuellem Anlass richtet sich mein Augenmerk aber auch in Richtung Süden.

2012 
In einer eher bizarren außenpolitischen Erklärung der Obama-Regierung hat die US-Außenministerin Hillary Clinton angekündigt, Washington werde dem Kosovo "helfen", sich sowohl der NATO als auch der Europäischen Union anzuschließen. Das hat sie Hashim Thaci, dem Premierminister des Kosovo, bei einem Treffen in Washington versprochen.

1998
Bereits einige Monate vor der Bombardierung serbischer Ziele hat ein höherer US-Geheimdienstler mit hohen kroatischen Offizieren über eine "Zerschlagung Jugoslawiens" erläutert. Die US-Strategie hatte bereits 1998 die Absicht den Kosovo unter seine Kontrolle zu bringen.

Clinton der "Befreier des Kosovo" - Statue in Pristina

Der Kosovo wird allerdings von Russland, Serbien und über 100 weiteren Staaten nicht als legitimer Staat anerkannt. Als er 2008 seine Unabhängigkeit erklärte, wurde er jedoch sofort von der Bush-Administration und von der Regierung in Berlin anerkannt. Aufgrund seiner geopolitischen Bedeutung gehört der Kosovo zu den strategisch wichtigsten Positionen in ganz Europa.

Camp Bondsteel

 
Nach der Bombardierung Serbiens im Jahr 1999 "übernahm" das Pentagon ein 400 ha großes Areal bei Uresevic in der Nähe der Grenze zwischen dem  Kosovo und Mazedonien. Die Firma  Halliburton und deren Vorstandsvorsitzender, damals Dick Cheney, haben dort das Camp Bondsteel errichtet, die größte US-Militärbasis im Kosovo und eine der größten außerhalb der USA. In dieser sind über 7.000 US-Soldaten stationiert (Vergleich Ramstein - 9200 Militärangehörige) – jetzt nach dem neuer-lichen Aufflammen der Zwistigkeiten zwischen Serbien und dem Kosovo wurde die Anzahl der Streitkräfte  nochmals erhöht.
 
Die militärische Kontrolle des Kosovo durch die USA und die NATO dient in der großangelegten  geo-strategischen  Planung  Washingtons gleich mehreren Zwecken. Zunächst ermöglicht sie den USA eine bessere Überwachung der Öl- und Gas-Pipelines vom Kaspischen Meer und aus dem Mittleren Osten in die EU, sowie der Transportwege von der EU ans Schwarze Meer.

Nebenbei bemerkt ist der Kosovo auch bekannt als Korridor für den Heroin-Transport.

Bereits sieben neue Militärbasen in Bulgarien und Rumänien, am Schwarzen Meer und auf dem nörd-lichen Balkan hat sich das Pentagon bis heute gesichert – die Flugplätze Graf Ignatievo und Bezmer in Bulgarien und den Flughafen Mihail Kogalniceanu in Rumänien. Das ist übrigens der Sitz der Task Force-East. Somit ist die NATO mit Camp Bondsteel sowie der Nutzung kroatischer und montenegri-nischer Adria-Häfen durch die US-Navy bestens gerüstet für einen Krieg an der Ostfront.
..."Der US-Armee wurde seit 2005 vorgeworfen, im Camp Bondsteel eine "Black site"  zu betreiben, in der als Terroristen bezeichnete Personen unrechtmäßig gefangen gehalten worden seien. Der Menschenrechtskommissar des Europarates, Álvaro Gil-Robles, sprach in Zusammenhang mit einer 2002 erfolgten Inspektion des Lagers von "schockierenden Zuständen“. Die USA wiesen den Vorwurf zurück."

Ich möchte weder unter dem Kuratel der USA stehen und genauso wenig behagt mir der Gedanke unter der Fuchtel einer russisch-chinesischen Föderation zu landen. Europa sollte sich emanzipieren und seinen eigene Identität bewahren. 
 
Handel: JA – politische Vereinnahmung: NEIN!
 
Und Österreich ist und bleibt  im Hinblick auf kriegerische Konflikte ein neutrales Land.
 
Neutralität ohne wenn und aber!  
 

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (117)

 

 
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Fußnoten zum Freitag

von Fragolin


Unvaccinated lives matter.

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Wenn auf einem Rockkonzert Groupies freiwillig backstage gehen und sich dort nageln lassen, wird daraus ein medialer Popanz aufgeblasen. Wenn Sechzehnjährige in der Disco mit K.O.-Tropfen abgefüllt, in eine Asylunterkunft geschleppt und dort gruppenvergewaltigt werden, ist das ein bedauerlicher Einzelfall, der wegen des Wassers, das er auf die Mühlen „Rechter“ gießt, medial totgeschwiegen werden muss. Und das im Wochentakt.

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Im alten Sozialismus bezeichnete man als „Aktivisten“ jemanden, der besonders aktiv und fleißig die Produktion steigerte, also eine Art sozialistischen Streber. Im neuen Sozialismus sind „Aktivisten“ Nichtstuer, die faul auf der Straße kleben und jede Produktivität bremsen. Der alte war schon kein Erfolgskonzept, aber der neue soll ja viel besser werden.

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Komisch. Just zufällig genau dann, wenn nach ukrainischen Angriffsversuchen auf russisches Staatsgebiet dort amerikanisches Kriegsgerät gefunden wird und in den amerikanischen Medien die Berichte über die ukrainische Planung der Nord-Stream-Sprengung auftauchen, sprengen die Russen zur Ablenkung davon einen Staudamm im eigenen verwalteten Gebiet, setzen die eigenen eroberten Städte unter Wasser und bedrohen die Wasserversorgung des von ihnen selbst kontrollierten Kernkraftwerkes. Man muss nur ganz, ganz fest daran glauben.


Donnerstag, 8. Juni 2023

ORF-Narrative - #9

  von Sandokan

Frage: Wie weit zurück reicht das historische Gedächtnis des ORF?
Antwort: Das kommt darauf an...

Narrative Meldung von ORF-Online, 7.6.2023


Der Merkur Online berichtete, 7.05.2023



Quellen:



It's an ill wind that blows nobody any good ...

von kennerderlage
 
 
Wer sich in den letzten Monaten gefragt hat, warum die Ukraine den USA gar so am Herzen liegt -- hier ist die Antwort: 



Sapienti sat ...

von LePenseur
 
 
Also: Lüttich. Na, warum nicht? Oder vielmehr: wie denn nicht am heutigen Tag! Wer löst das Rätsel ...?


Europa wird seine Kriege haben – Teil 1

von Grantscherben
 
"Wir haben keine Beziehungen mehr mit Europa. Wir haben Beziehungen mit Ru-mänien. Wir haben Beziehungen mit Frankreich. Aber es gibt kein Europa, mit dem man Beziehungen haben kann", sagt STRATFOR-Mann George Friedman in seinem Vortrag. Und das hat ernste Konsequenzen.
Der Kachowka-Staudamm in der Ukraine ist schwer beschädigt und in der Hälfte seiner Länge ge-brochen.

Und natürlich wird nach einem Schuldigen gesucht. Meiner Ansicht nach könnte es mehrere Mög-lichkeiten  geben als nur mit dem Finger gleich auf Russland zu zeigen.
  • Nach monatelangen Beschuss durch  die Ukraine kam es zu einer Materialermüdung – also ein technisches Gebrechen.
  • Russland sprengte diesen Damm, um die Ukraine davon abzuhalten weiter vorzustoßen.
    • Allerdings wäre es doch Wahnsinn, die eigenen Truppen welche am tiefer-liegenden Ufer stationiert waren in Gefahr zu bringen, und auch viele Dörfer praktisch zu "ersäufen".
    • Zudem würde auch die Wasserversorgung der Krim doch erheblich in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Die Ukraine plante diesen Anschlag um damit die lang erwartete Gegenoffensive zu starten.
Derzeit gibt es noch keine detaillierten Befunde zu diesem Dammbruch, aber einen Hinweis über diese Strategie findet man in einem Artikel der Washington Post. Offenbar wurde bereits im Dezember letzten Jahres ein solches Vorgehen in Betracht gezogen.

Kovalchuk considered flooding the river. The Ukrainians, he said, even conducted a test strike with a HIMARS launcher on one of the floodgates at the Nova Kakhovka dam, making three holes in the metal to see if the Dnieper’s water could be raised enough to stymie Russian crossings but not flood nearby villages.

The test was a success, Kovalchuk said, but the step remained a last resort. He held off.

Übersetzung:

"Kowaltschuk erwog, den Fluss zu fluten. Die Ukrainer hätten sogar einen Testangriff mit einem HIMARS-Werfer auf eines der Fluttore am Nova-Kachowka-Damm durchgeführt und drei Löcher in das Metall gebohrt, um zu sehen, ob das Wasser des Dnjepr so weit angehoben werden könne, dass die Russen den Fluss nicht mehr überqueren könnten, ohne die umliegenden Dörfer zu überfluten.

Der Test war ein Erfolg, sagte Kowaltschuk, aber der Schritt blieb ein letztes Mittel. Er hielt sich zurück."

Fakt ist, dass Sprengungen von Brücken und Staudämmen in Kriegszeiten nichts Neues sind. In diesem Zusammenhang sei ein Hinweis auf solches Vorgehen im Jahre 1943 erlaubt.

..."Die Operation Chastise (englisch für Züchtigung) war eine in der Nacht vom 16. zum 17. Mai 1943 durchgeführte militärische Operation mit dem Ziel, die Staumauern von sechs Talsperren im heutigen Nordrhein-Westfalen und in Hessen zu zerstören.

Das Unternehmen mit 19 umgebauten Lancaster-Bombern wurde von der No. 617 Squadron der Royal Air Force ausgeführt. Eingesetzt wurden speziell entwickelte Roll- oder Rotationsbomben, welche die Mauern von Eder- und Möhnetalsperre stark bes-chädigten. Die Angriffe auf die Lister-, Sorpe- und Ennepetalsperre waren ohne Erfolg. In den von den auslaufenden Stauseen von Eder und Möhne verursachten Flutwellen kamen zwischen 1300 und mehr als 2400 Menschen ums Leben, davon ein erheblicher Anteil Zwangsarbeiter und alliierte Soldaten in Kriegsgefangenenlagern. Der militärische Nutzen der Operation war innerhalb des britischen Militärs umstritten. 53 der 133 beteiligten alliierten Soldaten starben bei dem Einsatz."
Die Eskalationsspirale rund um die Hegemonialmacht der USA und ihren Verbündeten sowie deren Kontrahenten dreht sich weiter. Und die Gegenseite – Russland, China welche im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung stehen – wehren sich. Das Wirtschaftsbündnis "BRICS" vergrößert sich beinahe täglich. Das geopolitische Schachspiel wird uns täglich vor Augen geführt, sofern man sich nicht nur auf Mainstream-Nachrichten verlässt. Die Hegemonie der USA wankt.

Europa wird wirtschaftlich wie politisch zwischen diesen Fronten aufgerieben, um nicht zu sagen: geopfert. Das Friedensprojekt EU ist ganz offenbar gescheitert.

Es wird auch bereits darüber gemunkelt (Stimmen aus den USA), dass die demnächst stattfindende  Luftabwehrübung "Air Defender" möglicherweise zu einem "Zwischenfall" führen könnte, der den direkten Eintritt der USA  in den Ukrainekonflikt rechtfertigen könnte. Alles nur Gerüchte? Bestimmt wäre das wieder nur einer der vielen  "Zufälle".


Jedenfalls würden sich die Worte der deutschen Trampolinhüpferin und Hüterin feministischer Außen-politik – "Wir sind im Krieg mit Russland" – schneller bewahrheiten, als wir das für möglich gehalten hätten. Doch wer kann diese Spirale der Eskalation noch stoppen? 
Was wirklich passieren könnte wenn Russland mit dem Rücken zur Wand steht, darüber will ich hier und jetzt keine Prophezeiungen abgeben. Nur eines ist sicher: Es wird uns alle betreffen!
 

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin


Unvaccinated lives matter.

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Das „unvaccinated“ Leben auch wertvoll ist immer noch zu betonen, scheint einigen ja irgendwie aus der Zeit gefallen zu sein. Die „Pandemie“ ist ja vorbei, spotten sie, also was soll dieses ewige Aufwärmen veralteter Parolen, hahaha.

Aber ist es denn vorbei? Dieser Tage hat die WHO beschlossen, in enger Kooperation mit der EU deren „grünen Pass“ zum weltweiten digitalen Impfzertifikat auszubauen. Parallel zu der gerade beschlossenen Umsetzung der Selbstausschaltung der Parlamente und Ermächtigung der WHO zur allumfassenden „Gesundheits“-Diktatur. Dieses „digitale Impfzertifikat“ soll den Gesundheits- und Impfstatus eines Menschen erfassen und festlegen, ob dieser z.B. Staats- oder Landesgrenzen überschreiten darf.

Wie weit ist dieses System davon entfernt, über Kontrollpunkte die Bewegung bis in den Bereich der letzthin hochgepriesenen „15-Minuten-Städte“, einer Mischung aus Ghetto und KZ, zu beschränken? Wie weit ist dieses System davon entfernt, über eine Auswertung der Daten die Menschen nicht nur wegen ihrem Impfstatus, sondern wegen ihres sozialen Verhaltens, Klima-Fußabdruckes oder ihrer politischen Äußerungen einzuschränken, zu überwachen, auszugrenzen und wegzusperren?

Und wem ist es noch aufgefallen, mit welcher Schlagdichte in letzter Zeit das Narrativ getrommelt wird, die Umweltverschmutzung / der Klimawandel / „rechte“ Politik wären die „größten globalen Gesundheitsgefährdungen“?

Die Vorbereitungen laufen weiter und weiter. Es hat nicht geendet. Es hat sich nur aus den Augen der Öffentlichkeit geschlichen und brodelt im Hintergrund weiter. Und drei Jahre, nachdem ich geschrieben habe, dass es bei der ganzen Corona-Hysterie nur um einen globalen digitalen Impfpass als Türöffner zum Social Credit Score und der Totalüberwachung durch eine Globaldiktatur geht, wird diese weiter aufgebaut und 99% der Betroffenen interessiert es nicht...

Mittwoch, 7. Juni 2023

Just Asking ...

by  Mngent 
 
 

 

Die 2G-Regel wurde abgelöst

von it's  me 
 
 
... durch die 2I-Regel, perfekt durchgesetzt durch die Links-extremen (a.k.a. die Grünen), unter Duldung der nach Macht-erhalt strebenden ÖVP: 
 
Ideologie und Idiotie

 

Und gleich nochmal: Heute vor 120 Jahren

von LePenseur
 
 
... wurde die »dramatische Sinfonie« Ilsebill. Das Märchen vom Fischer und seiner Frau von Friedrich Klose in Karlsruhe uraufgeführt:
 
 
Der Bruckner-Schüler, der an der Münchener Akademie der Tonkunst dem früh verstorbenen Ludwig Thuille als Kompositionsprofessor, übersiedelte nach der Emeritierung 1919 in die Schweiz und beendete mit dem Lehramt auch seine kopmositorische Tätigkeit. Wikipedia vermerkt über seine Tonsprache:

Friedrich Klose war ein vorwiegend von außermusikalischen Vorlagen inspirierter Kom-ponist in der Nachfolge der Neudeutschen Schule. Vor allem von Richard Wagner und Hector Berlioz gingen starke Impulse für sein Werk aus, während Einflüsse seines Lehrers Bruckner eher spärlich sind. Kloses Werke zeichnen sich durch intensive moti-vische Arbeit unter Einbeziehung von Thementransformationstechniken sowie dichten kontrapunktischen Satz und daraus resultierende chromatisch angereicherte Harmonik aus. Seine Orchesterbehandlung ist von großem Klangfarbenreichtum geprägt.

Da er sehr langsam und sorgfältig komponierte, blieb der Umfang von Kloses Werkver-zeichnis gering. Die meisten Musikgattungen bedachte er nur mit einem einzigen, aller-dings stets ambitionierten und gewichtigen Werk.

Eine Einschätzung, die sich beim Anhören von Isebill als völlig zutreffend nachvollziehen läßt. Zeit für eine Wiederentdeckung?

Man muß ihn nicht mögen. Aber ernstnehmen

von LePenseur
 
 
Der neue chinesische Verteidigungsminister bezog bei der Shangri-La-Tagung klar Stellung über mögliche Marinemanöver des Westens (d.h. seitens der USA und/oder ihrer Vasallen) im Chinesischen Meer: 
Chinese Defense Minister Li Shangfu warned US officials at the Shangri La Dialogue that began June 4th against exercising hegemony in China’s territorial waters. [...]

“When friends visit us, we welcome them with fine wine. When jackals or wolves come, we will face them with shotguns"

 

Wie gesagt: man muß obigen Herrn nicht mögen. Aber eine Mindestportion Hirn zwischen den Ohren sollte einem sagen, daß man den obersten Militär der bevölkerungsreichsten Atom-Großmacht der Welt doch besser ernstnehmen sollte ...


Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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"Halt du sie krank, ich nehm' sie aus!"

Bei natürlicher ausgewogener Ernährung nehmen wir lebenswichtige Stoffe auf wie zum Beispiel Kalzium. Es findet sich in Milchprodukten ebenso wie in Spinat, Kohl und Mineralwasser. Oder Phosphorsäure und Phosphate. Sie befinden sich in ausreichender Menge in Eiern, Getreide und Obst.

Ein Mangel an Kalzium kann zu Krankheiten wie Osteoporose, eine falsche Verarbeitung von Kalzium zu Gefäßverkalkung und damit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Diese falsche Verarbeitung und damit auch der Mangel an Kalzium wird jetzt aber nicht etwa durch eine zu geringe Aufnahme dieses Elementes hervorgerufen, sondern durch eine zu hohe Aufnahme von Phosphorsäure und Phosphaten. Und diese werden, durch künstliche Erzeugung leichter vom Körper aufnehmbar als die natürlich vorkommenden, in hochverarbeiteten Lebensmitteln, Süßigkeiten und Limonaden, versteckt hinter E-Nummern oder gar nicht deklariert, weil in Vorprodukten enthalten, in hohen Dosen zugesetzt.

Es ist also nicht etwa so, dass unsere "Zivilisationskrankheiten" daher kommen, dass wir zu wenig wichtige Mineralien aufnehmen, wie uns suggeriert wird, um angereicherte Produkte zu kaufen, sondern daher, dass ein Teil der "Lebensmittel" wie Cola und hochverarbeitetes Süßkram diesen Mangel erst herbeiführen. Man muss nicht mehr Spinat essen, sondern einfach bei natürlichen Nahrungsmitteln bleiben.

Aber der Stand heute ist: es werden als "unbedenklich" erklärte Substanzen wie Phosphaen, die nachweislich in zu großen Mengen gesundheitsschädlich wirken, Alterungserscheinungen und deren Auftreten beschleunigt, in extrem hohem Maße über hochverarbeitete Lebensmittel aufgenommen, die den Körper schädigen, und als Ausgleich werden dann teure Präparate verkauft, die diesen Mangel gar nicht kompensieren können, da er ja nicht aus einer Minderversorgung sondern einer falschen Verarbeitung resultiert. Sprich: Solange man seine Kalziumtabletten brav mit Cola runterspült, wird sich nicht nur am Problem des Kalziummangels nichts ändern, es wird das Problem der Gefäßverkalkung sogar verstärkt. Denn jetzt führt man mehr Kalzium zu, das mit der Überdosis Phosphate reagieren kann und diese Verkalkungen erst herbeiführt. Eine Party für die Pharma-Industrie, die zig Millionen Menschen in den letzten drei Jahrzehnten ihres Lebens täglich mit teuren Kreislaufmedikamenten abfüllt, die sie locker die halbe Zeit nicht brauchen würden, wenn sie vorher nicht ihre "gesunden" Nahrungsergänzungsmittel mit "unbedenklichen" Limonaden nachgespült hätten.

Deshalb: "Halt du sie krank, ich nehm' sie aus!", spricht Pfizer zu Coke.

Beide haben keine Freude mit Menschen, die diesen Zusammenhang erkennen, sich gesund ernähren, auf die Kunstplörre des einen verzichten und deshalb die Kunstpillen des anderen nicht brauchen. Die werden dann als Esoteriker, Spinner, Leugner, Verweigerer angebrüllt...

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Apropos angebrüllt: den üblichen Forums-Brüllaffen, die mit „Follow the science!“- und „Schwurblaa!“-Geschrei auf den Lippen in ihren Löchern sitzen, kurz eineQuelle, die selbst sie akzeptieren dürften und die noch vor wenigen Jahren trotz erheblicher linker Schlagseite ehrliche Artikel verfasste.

Dort findet man auch diese kleine Tabelle mit E-Nummern der Phosphate, die man auf fast jedem „Lebensmittel“ aus industrieller Fertigung finden kann:

E338 Phosphorsäure

E339 Natriumphosphat

E340 Kaliumphosphat

E341 Calciumphosphat

E343 Magnesiumphosphat

E450 Diphosphat

E451 Triphosphat

E452 Polyphosphat

E442 Ammoniumphosphatide

E541 Saures Natriumaluminiumphosphat

E1410 Monostärkephosphat

E1412 Distärkephosphat

E1413 Phosphatiertes Distärkephosphat

E1414 Acetyliertes Distärkephosphat

E1442 Hydroxypropyldistärkephosphat

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Interessant übrigens auch die Seite 2 des Artikels, nämlich die Reaktion des Herstellers auf das eindeutige Ergebnis des Selbstversuches des Journalisten: Wenn er nach dem Verzehr ihres Kunstfraßes erhöhte Phosphatwerte im Blut hat, liegt das nur daran, dass sein Körper nicht richtig funktioniert.

Damit man mal sieht, dass dieses Geschwurbel nicht von Pfizer erfunden wurde sondern auch vor Corona (der Artikel ist aus 2018) bereits die normale Reaktion der Giftmischer und Alchemisten in den Laboren der Lebensmittel- und Pharmariesen war. Beschwiegen nicht nur von den gut vernetzten und geschmierten Zulassungsbehörden, sondern inzwischen auch den Medien.

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Fazit: Lieber Parma-Schinken als Pharma-Fraß!


Dienstag, 6. Juni 2023

Kanada brennt ...

von Sandokan

Und wer ist Schuld - der Klimawandel natürlich.




Naja, nicht ganz - Waldbrände sind Teil der natürlichen Dynamik im dortigen Ökosystem.
Aber es ist auch wenig hilfreich wenn, wie etwa während einer vorherigen Brandsaison in der Provinz Alberta, eine einzige Frau (54) wegen 32-facher Brandstiftung festgenommen werden musste.
Und das sind nur die Fälle die man ihr damals nachweisen konnte.

Keine Ahnung, ob es einen anthropogenen Klimawandel gibt.
 
Aber anthropogene Brandstiftung gibt es auf jeden Fall.