Sonntag, 24. Mai 2020

Wort zum Sonntag: Man kann und darf Pius XII kritisieren


Man muß ihn auch keineswegs bewundern oder gar verehren (LePenseur findet bspw. Gründe zur Bewunderung nur in eingeschränktem Umfang, über Verehrung hat er noch gar nicht nachgedacht ...) — aber man darf ihn auch nicht diffamieren und durch Halbwahrheiten (bis hin zu blanken Lügen) zu skandalisieren versuchen. Dazu schrieb Michael Hesemann bei kath.net einen lesenswerten Artikel:

Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche


Wie die ARD ihr Publikum belügt und Tatsachen verschweigt - Gastkommentar von Michael Hesemann
Düsseldorf (kath.net)

 „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt“, heißt es in Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, das in diesen Tagen 71 Jahre alt wird. Es ist tatsächlich schon ein wenig in die Jahre gekommen. Das mag erklären, weshalb es von der Politik und den Medien immer weniger beachtet wird. Manchmal wird es so sträflich vernachlässigt, als stünde es schon in der Rumpelkammer der Geschichte.

Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einer Meinungs- und Gesinnungsdiktatur. Der öffentliche Diskurs wird ausgeschaltet, die öffentliche Meinung gleichgeschaltet. Alternative Sichtweisen, und seinen sie noch so gut begründet, werden bestenfalls ignoriert, oft auch dämonisiert. Wer sie vertritt, gilt dann als „Ewiggestriger“, „Rechter“ oder „Verschwörungstheoretiker“. Solche Etikettierungen sollen dem Mainstream signalisieren, dass man sich mit Vertretern dieser oder jener ungeliebten Meinung am besten gar nicht erst einlässt, da ansonsten die gesellschaftliche Stigmatisierung droht. In den meisten Fällen aber bedarf es nicht einmal einer solchen Diffamierung. Es ist einfacher und effizienter, die unerwünschte Stimme einfach totzuschweigen.

(Hier weiterlesen)
Lesenswert! Nicht nur wegen der Informationen über vergangene Zeiten (die unserer heutigen Jugend »dank« flächendeckender Beschäftigung des schulischen Geschichtsunterrichts mit den 12 Jahren — und natürlich unter klarer Prioritätensetzung — zu gefühlt 99% unbekannt bleiben), sondern auch des Bezugs zu unserer diesbezüglich höchst unerfreulichen Gegenwart halber. Die pharisäische Frage der (damals noch nicht Alt-)68er-Generation: »Wie konnte das geschehen? Warum hat's keiner erkannt?« an die kriegsüberlebende Elterngeneration darf heute, weitaus weniger pharisäisch (denn 1968 ff. herrschte keine Diktatur in Deutschland) den (mittlerweile doch schon Alt-)68ern gestellt werden: »Wie konnte es geschehen, daß ihr euch aus Ablehnung angeblicher Nazi-Haltungen eurer Eltern den linken Ideologen angedient habt? Warum habt ihr nicht die Verbrechen der Kommunisten erkannt?«

Und morgen wird man LePenseurs Generation (und die Folgegeneration) mit noch weit mehr Recht fragen: »Wie konnte es geschehen, daß ihr euch gegen die x-fachen Verfassungsbrüche des angeblich "demokratischen" Merkel-Regimes nicht gewehrt habt? Warum habt ihr nicht die Agenda erkannt, die zu einer neuen Diktatur unter etatistisch-sozialistischen Vorzeichen, unter ökologischen Vorwänden, führen mußte?«

Nochmals: lesenswert! Diskussionswürdig (wenn auch, wie ich fürchte, sich wieder nur die üblichen »Nieder mit den Pfaffen!«-Schreier mit Kommentaren zu Wort melden werden ...)

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P.S.: Dank an Blogger-Kollegen Superpelliceum für den Hinweis!

P.P.S.: daß Hesemann vor Jahrzehnten sich auch mit esoterischem Krimskrams beschäftigt hat, weiß schon Wikipedia zu berichten — der Neuigkeitswert ist also überschaubar. Und vor allem für das Thema »Pontifikat Papst Pius XII« etwa so relevant wie die physikalische Unrichtigkeit von Goethes Farbenlehre für die Frage nach autobiographischen Bezügen in »Dichtung und Wahrheit«. Nämlich: exakt null.

Video zum Sonntag

von Fragolin

Man hätte es auch freundlicher formulieren können.
Ach, wurscht:


Samstag, 23. Mai 2020

Einst & Jetzt

von  it’s  me 


Als Kind / Jugendlicher, der am Land aufwuchs, habe ich öfters gehört, speziell im Wirtshaus, dass früher alles besser gewesen sei. Habe mich über die alten Trotteln gewundert – und sie für senil gehalten, die immer in die Vergangenheit blicken. Denn in der Medizin definiert man jung / mittelalt / alt nicht nur über das Geburtsdatum, sondern über die Einstellung: Der Junge blickt in die Zukunft, der Mittelalte lebt in der Gegenwart und der Alte lebt in der Vergangenheit.

Jetzt, als alter, weißer, hetersosexueller Mann – d.h.: Feindbild aller Feministinen –  revidiere ich die damalige Meinung etwas – denn  einst war vieles doch viel besser als heute, was ich anhand einer kleinen Fotostrecke beweisen möchte:

Palmers-Werbung einst:

 und jetzt:

Calvin Klein einst:


und jetzt:

Dessous-Werbung einst:


und jetzt:


Playboy einst:

 
und jetzt:


Afghanistan einst:


und jetzt:

 
Kelly Mc Gillis einst:


und jetzt: 


(... wobei die Tatsache, dass sie einst blond war, Lepenseur gefallen dürfte ...)

Nochmals Unterwäschewerbung einst:


 und jetzt:


Ägypten einst:


  und jetzt:


Berlin Kreuzberg einst:


 und jetzt:



***

Heute die Forbes-Liste der Studien gelesen, mit denen man das wenigste Geld verdient:

Anthropologie, Archäologie, Theologie, Geschichte, Grafiker, Musik, usw. – wobei mir auffiel, dass Politologie, Soziologie, interkulturelle Kommunikation und die Gender-Wixerei (ich bringe es nicht übers Herz, so einen Schmarrn als Studies zu bezeichnen) nicht gelistet waren.
Und da kommt wieder einmal meine Uraltforderung: all diejenigen, die diesen Schmarrn studieren, müssen zu Beginn ihres Studiums einen Revers unterschreiben, mit dem sie sich einverstanden erklären, keine wie auch immer geartete Unterstützung durch den Steuerzahler zu erwarten, sollten sie nach Ende ihres Studiums – trotz Doktor-, Magister- oder Master-Diplom – arbeitslos sein (was wahrscheinlich ist)! 

***

Sowohl im deutschen Bundestag als auch in den Landesparlamenten wurde bisher immer ein der AfD als zweit- oder drittstärkste Kraft das traditionell zustehende Amt eines Vizepräsidenten verwehrt, da die AfD ja nur Rechtsextreme in ihren Reihen hätte.
Kein Problem jedoch haben die Systemparteien mit der neuen Verfassungsrichterin in Schwerin, Barbara Borchardt, die Mitbegründerin der linksextremen „Antikapitalistischen Linken“ war, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird ...
  • Dass sie in der DDR der SED angehörte – ist doch selbstverständlich!
  • dass sie im Fernstudium gerade die erste Hürde ihre Jusstudiums schaffte, die sie nicht zur Ausübung eines juridischen Berufes berechtigt – Schwamm drüber!
  • dass sie bereits in der DDR Bürgermeisterin war – in der heutigen MDR (Merkels Diktatorische Republik) – ein Ritterschlag!
  • dass sie 2011 für Aufsehen sorgte, als sie bei einer Gedenkminute zum 50. Jahrestag des Mauerbaus im Landtag mit zwei weiteren Abgeordneten demonstrativ sitzen blieb – ein belangloser Lapsus!
  • dass sie 2011 ein Papier unterschrieb, in dem der Bau der Berliner Mauer als  „für die Führungen der Sowjetunion und der DDR ohne vernünftige Alternative“ beschrieben wird – eine typisch deutsche Patriotin! Und 
  • dass sie den eisernen Vorhang als „eine Periode friedlicher Koexistenz in Europa“ sah – ja, warum denn nicht!
Das alles qualifiziert sie natürlich für ein hohes Amt im Krautland, in dem es sich gut und gerne lebt, solange man nicht eine andere Meinung vertritt als die der fingernägelfressenden Psychopathin aus der Uckenmark!

***

Deutschland / Krautland wird immer als DAS führende, reiche Wirtschaftsland Europas, ja fast der ganzen Welt dargestellt, bloß: es stimmt nicht. 

Das Medianeinkommen der Krauts ist das Zweitniedrigste in Europa, nur von Portugal unterboten. Schon im maroden Griechenland sind es 55.000€ im Gegensatz zu den 47.000 in Deutschland. Dass die unmittelbaren Nachbarn – Holländer (94.000), Dänen (87.000 Dollar), Belgier (168.000 Dollar) – reicher als die Deutschen sind, kann kaum verwundern: man sieht es bei jedem Besuch. Erstaunlich allerdings, dass Franzosen (120.000) und Italiener (125.000) deutlich mehr als doppelt so reich wie die Deutschen sind. Liechtenstein (168.000) und Schweiz (229.000) bilden erwartungsgemäß die Spitze. 
Krautland, in dem es sich gut und gerne lebt, aber nur wenn man Asylant / Flüchtlingoder Politiker ist. (Quelle
Im Effekt heißt das, wie schon Deniz Yücel sagte: 

„Deutschland ohne Deutsche – Völkersterben von seiner schönsten Seite“. 

***

Wobei ich meinen Beitrag nicht beenden möchte mit den Worten einer miserablen Kreatur, sondern mit etwas Schönem (solange es die LePenseur-Zensur ☺ umschifft):


Und diese Göttin war vor ihrer Karriere Soldatin in der israelischen Armee: Romi Nest (dabei ist sie nicht einmal blond ...).

Wahre Wohlfahrt ist: die eigene!


Da gehen einem doch das Herz auf und die Augen über vor Staunen — wenn man derlei Meldungen liest:
NGOs: So bereichern sich die Führungscliquen
Mit Hungerkindern und toten Eisbären gehen Misereor, UNICEF, Greenpeace & Co. auf Spendenfang. Doch Millionen fließen erst mal in fürstliche Gehälter. Ein neuer Fall der Awo Thüringen ist Beispiel für schamlose Selbstbereicherung.
 
Ein aktuell aufgedeckter Fall des thüringischen Landesverbands der Arbeiterwohlfahrt (Awo) offenbart erneut die schamlose Selbstbereicherung von vielen sogenannten Wohlfahrtsunternehmen.
Gegen diese Parasiten, die mit tränendrückenden Werbeeinschaltungen Spenden lukrieren, aus denen sie ihre üppigen Bezüge abgreifen, sind ja auf Baisse spekulierende Börsenjobber noch reinste Edelmenschen ...





Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

Ach, was sind die Hamburger Wissenschaftler wegen der Obduktionen der Corona-Toten doch niedergebrüllt worden. Und jetzt scheint es, dass genau deren Forschungsergebnisse einen Durchbruch in den Erkenntnissen zu diesem Virus gebracht haben. Und eine Erklärung, warum manche Erkrankungen so schwer verlaufen und herkömmliche Therapien sogar zu einem schnelleren Tod und damit horrenden Todeszahlen geführt haben: Das Virus greift nicht die Lunge an, sondern die Blutgefäße. Da die Lunge hauptsächlich aus solchen besteht und auch noch das Haupteinfallstor der Viren darstellen, kam es vor allen anderen Symptomen zu einem Lungenversagen. Aber am Ende ist es keine Lungenkrankheit sondern ein Angriff auf das Blutgefäßsystem, das zu massiven Entzündungen führt, die an eine Abstoßungsreaktion nach Implantationen erinnern.

Das würde einiges erklären und neue Chancen für die Therapie ergeben. Blöd für jene, die sich bereits freudig die Hände gerieben haben, weil sich hier die Chance ergeben hat, eine komplett neuartige synthetische mRNA-Impfung ohne lästige jahrelange Studien und Genehmigungsverfahren im Schnelldurchlauf durchzupeitschen und ein paar Millionen Testpatienten nicht nur geschenkt zu bekommen, sondern diese auch noch dafür zahlen zu lassen, für ein neuartiges Medikament die Laborratte spielen zu dürfen. Denn wenn eine Therapie gegen Mikroembolien und massive Entzündungen schwere Verläufe besiegen kann und die Patienten überleben lässt, dann ist die Massenimpfung vom Tisch. Dass diese Leute die gleichen sind, die nicht nur die Hamburger massiv angegriffen haben für ihre Forschungsarbeit sondern auch gefordert und durchgesetzt, dass sofort jeder auch nur Covid-verdächtige Tote sofort verbrannt wird, um keine Erkenntnisse mehr daraus ableiten zu können, ist natürlich reiner Zufall.

Gut, dass es Wissenschaftler gibt, die nicht auf die Politik hören und trotzdem forschen, Tote obduzieren, Hintergründe suchen und Details hinterfragen. Die Chance, dass es eine lebensrettende Therapie geben wird bevor es eine fragwürdige Impfung gibt, ist massiv gestiegen.


Freitag, 22. Mai 2020

Auf die Feier der Himmelfahrt


... scheint die Höllenfahrt unseres Banksystems anzufangen. Und der Wirtschaftsordnung insgesamt:


Da wünscht man sich in der Tat — hope against hope! — inständig, daß Dr. Krall nicht recht hat ...



Alles, was Sie über Inflation (ehrlich gesagt: eigentlich nicht) wissen wollten, und sich bisher nicht zu fragen getrauten



... können Sie in einem Artikel von Thorsten Polleit lesen:
Geldflut bringt Geldentwertung
20. Mai 2020 – von Thorsten Polleit

Die Folgen der “Krisenbekämpfung” werden sichtbar: In den USA wächst die Geldmenge M1 (Bargeld und Sichtguthaben bei Banken) mit einer Jahresrate von 31,4 Prozent, die Geldmenge M2 um knapp 22,3 Prozent (siehe hierzu die nachstehenden Abbildungen); und noch nie sind die US-Dollar-Geldmengen so stark gewachsen. Der Grund: Die US-Administration gibt neue Schulden aus, die von der US-Zentralbank (Fed) gekauft werden. So werden neue US-Dollar “aus dem Nichts” geschaffen, und das neue Geld wird auf die Konten der Bürger und Unternehmen überwiesen. Zudem vergeben Banken kräftig Kredite und erhöhen dadurch ebenfalls die Geldmengen.
(Hier weiterlesen)
Wir werden in »interessanten Zeiten leben« — wie es in einem bekannten chinesischen Fluch heißt. Danke liebe Politruks und Zentralbankster! Ihr schafft es immer wieder, unser Leben vor Fadesse zu bewahren ...


Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

Kleiner Tipp für Hobby- und Berufspolizisten: Wer wahrnimmt, dass eine „Metoo“-Attacke von einem oder mehreren Männern begangen wird, die nicht dem Täterprofil „alter weißer Mann“ entsprechen, sollte sie Betroffene kurz schulterzuckend als Kolleateralschaden willkommener Bereicherung betrachten und möglichst ohne weitere Wahrnehmung, die unter Eid auszusagen selbstschädigend sein könnte, das Gelände verlassen. Ohne zurückzuschauen. Sonst wird es teuer.

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Dass die Kölner, die labberiges Bier aus Fingerhüten trinken, auch sonst vor nichts Halt machen außer Salzsäure, habe ich ja schon immer vermutet. Dass sie aber auch das auf den Tischen im Lokal bereitstehende Desinfektionsmittel für die Angstgetriebenen als Verdauungsschnapserl auf Ex kippen – alle Achtung! Vor allem, wenn sie das Zeug dann noch nachbestellen...

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In den USA, schnappatmen besorgte europäische Medien, ist Corona-bedingt die Arbeitslosenquote auf 14,7 Prozent hinaufgeschnalzt. Na ein Glück, dass in Österreich die Arbeitslosigkeit nur bei 13 Prozent liegt, plus einer Kurzarbeitsquote von 28% also aktuell nur 41% der Arbeitsfähigen vom Staat bezahlt werden.

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Eine erschreckende Nachricht ereilt uns aus der Türkei. Islamophobe Hacker haben die religiösen Gefühle der aufrechten Türken empfindlich verletzt und ihre Verachtung für die Religion des Friedens dadurch manifestiert, dass sie die Tonanlagen der Moscheen knackten und aus deren Lautsprechern statt der friedensbringenden Frohbotschaft des gerechten Hasses auf alle Andersgläubigen das italienische Partisanenlied „Bella Ciao“ erklingen ließen.
Bei der Vorstellung der betroffenen Gesichter der Rechtgläubigen kommen mir die Tränen der Empörung.

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Seitdem in einigen deutschen Bundesländern auch für junge Frauen zum Restaurantbesuch gehört, ihre persönlichen Daten samt Telefonnummer hinterlegen zu müssen, bekommen Partnervermittlungen Konkurrenz: alle elf Minuten verliebt sich ein Kellner auf Corona-App...

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Frage: Wenn Siri nur zuhört, wenn man sie ruft, woher weiß sie dann, wann man sie ruft, wenn sie nicht zuhört? Antwort: hier.
Und jetzt: Alexa, mach das Licht aus!


Donnerstag, 21. Mai 2020

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin

In der steirischen Landeshauptstadt Graz wird eine „Impfstraße“ in der Stadthalle aufgebaut, um ab Pfingsten für Massenimpfungen vorbereitet zu sein. Hat jetzt aber nichts mit bösen Verschwörungstheorien zu tun, dass Massenimpfungen mit einem im Schnellverfahren zugelassenen Corona-Impfstoff vor der Tür stehen. Oder es gar eine Impfpflicht geben könnte, wie sie von dem in der Kurz-Truppe ziemlich mächtigen steirischen Landeshauptmann Schützenhöfer, der zufällig in Graz residiert, gefordert wird.
Man will nur die Zeckenimpfung effektiver durchführen.
Ehrlich!

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Kaum hatte die Regierung vollmundig verkündet, man dürfe sich nicht mehr privat besuchen, begannen die Behörden ohne jede Rechtsgrundlage fröhlich mit dem Abstrafen. Nachbarn wurden in den Medien aufgefordert, bei der Beobachtung von „verdächtigen Vorkommnissen“ sofort die Polizei zu rufen, was zum größten Orgasmus der Blockwarte seit dem Zweiten Weltkrieg und tausenden willkürlichen Amtshandlungen geführt hat. Es war nämlich niemals verboten, sich in privaten Räumen zu treffen.
Das hat jetzt auch das Landesverwaltungsgericht in Niederösterreich bestätigt. Man kann niemanden abstrafen, weil er etwas getan hat, was niemals verboten war. Und wenn Anschober, der das bei Grünen recht verbreitete und bei Anwälten der Gegenseite sehr beliebte Rechtsverständnis offenbart, dass nicht das Recht ist, was im Gesetz steht, sondern was er meint, dass es sein müsste, mit der Rechtsauslegung um die Ecke kommt, der Besuch von Privatpersonen wäre ja keiner der Ausnahmegründe für die (übrigens mangels Notstand oder bundesweiter Quarantäne ebenso verfassungswidrigen) Ausgangssperre gewesen, dann irrt er. Der vierte Grund war nämlich der Aufenthalt an der frischen Luft, Spaziergänge sind eine Interpretation davon, eine Radtour zu Tante Hilde aber auch.
Nun zahlt Niederösterreich den Abgestraften „kulant“ die Strafen zurück. Nett, oder? Nein, eher pragmatisch. Würden nämlich alle Abgestraften klagen und erwartbar Recht bekommen, würde das dem Land ein Vielfaches an Kosten bescheren.
Wenn etwas noch erstaunlicher ist als die Melange aus Angstschürerei und Blockwartermutigung, mit der diese vollkommen dilettantische Regierung agiert, dann die Begeisterung und Menge der Angstgetriebenen und Blockwarte.

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Der Wunsch und die Realität. Der Wunsch war, Trump über die Ukraine fallen zu lassen. Das hat bekanntermaßen nicht geklappt, weil da eben nichts war. Die Realität ist die, dass Biden, der angeblich von Trump falsch verdächtigt wurde, seine Finger in der Ukraine recht schmutzig gemacht zu haben, jetzt wohl über Telefonmitschnitte stolpern könnte, die beweisen, was für ein Spiel er dort spielte.

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Der Wunsch und die Realität Teil zwei. Der Wunsch war, dass die Christlich-Demokratische Union als konservative Partei jenen Bürgern Deutschlands eine Heimat gibt, die Verbrechern wie den SED-Schergen niemals wieder die Chance einräumen wollen, ein politisches Amt zu bekleiden oder in eine Machtposition zu heben, in der sie über das Schicksal der Bürger entscheiden können. Die Realität der zur Putztruppe einer einstigen DDR-Propagandistin herabgerutschten Partei ist, dass nach der Einsetzung eines kommunistischen Präsidenten in Thüringen auf Kanzlerinweisung die CDU in Mecklenburg-Vorpommern die Wahl einer alten SED-Funktionärin und aktivem Mitglied der vom Verfassungsschutz beobachteten linksradikal-aggressiven Antifa-Strumtruppe „Antikapitalistische Linke“ zur Verfassungsrichterin ermöglicht hat. Richtig gelesen: eine vom Verfassungsschutz Beobachtete wird Verfassungsrichterin.
Nur das „Krebsgeschwür“ (Elmar Brok) der „Werte-Union“ findet leise Worte des Protestes. Der Rest ist lieber still, man will die inzwischen offen mit dem ultralinken Rand flirtende Parteichefin ja nicht ungnädig stimmen. Das Regiment der Angst in Merkeldeutschland wirkt.


Mittwoch, 20. Mai 2020

Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin

Das mediale Staunen ist groß. Da wurde doch jetzt so viel „gelockert“, und trotzdem bleiben die fast zwei Millionen Kurzarbeiter und Arbeitslosen.
Kurz, der Herr, sprach: Es werde Shutdown! - und das Licht ging aus.
Kurz, der Herr, sprach: Es werde Lockerung! - und das Licht blieb aus.
Schlechte Nachrichten, meine Damen und Herren der Politik und der schreibenden Zunft:
Ihr habt aus Angst vor Flöhen den Hühnerstall abgebrannt und alle Eier zerschlagen, die halben Hühner gerupft und den Hahn geschlachtet. Jetzt die nackerten Hühner in die Ruine auf die Spiegeleier zu setzen und zu sagen: „Ihr müsst nur ordentlich brüten, dann wird alles wieder gut!“, wird nicht funktionieren.

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In den Medien wird gerade abgelästert über den Präsidenten von Tansania, der seinen Leuten erklärt, man brauche keinen Shutdown und solches Teufelszeug sondern müsse nur Beten und Gottvertrauen zeigen, dann würde Gott das Virus wieder von ihnen nehmen. Ja, das ist Bullshit, das wird sogar der Papst bestätigen. Aber was ich besonders bemerkenswert finde ist das arrogante und geradezu rassistische Lästern der sich selbst als linksintellektuelle Medienelite Verstehenden über die primitiven Wilden da in Afrika.
Es ist nämlich so, dass die Menschen dort arm sind, großteils ungebildet und von der Wirtschaft ihr Leben abhängt. Es gibt keine Kurzarbeitsprogramme und Notstandshilfen, Soziale Hängematten und Hilfspakete „koste es, was es wolle“. Keine Arbeit bedeutet keine Einnahmen bedeutet Hungertod. Und dann lästert hier die selbst maximal abgesicherte Forengemeinde des „Standard“ über die Primitiven.
Was der Präsident eines Shitholes wie Tansania nicht machen kann ist mit einem Kotau vor der WHO die gesamte Wirtschaft seines Landes an den Baobab zu knallen um eine kaum vorhandene alte Gesellschaft vor dem Virus zu schützen, indem man massenhaft Kinder verhungern lässt.

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Einer der Gründe: In den afrikanischen Nationalparks bleiben die Touristen aus, die Ranger können nicht mehr bezahlt werden, die von Folkore-Vorstellungen lebenden Dörfer stehen ohne Einkommen da und jetzt wird befürchtet, dass die vor Hunger bald wieder auf das Geschäft der Wilderei umsteigen werden. Das grüne Paradies ohne kolonialistischen Tourismus und klimaschädlichen Flugverkehr ist angebrochen… endlich ist Afrika frei und kann selbst entscheiden, ob es seine Wildtierbestände lieber wegfrisst als sie für ausbleibende Touristen aufzuheben.
Was haben die Weißen jemals für Afrika getan?
Vor ein paar Jahrzehnten durfte man die Erklärung noch im Kino sehen:

Dienstag, 19. Mai 2020

»Corona und die verführerische Kraft des Sozialismus«


... betitelt sich ein ausgezeichneter Artikel des Wiener Rechtsanwalts Dr. Georg Vetter bei Andreas Unterberger:
Den französischen Erfindern des Sozialismus war von Anfang an klar, dass diese Ideologie nur durch eine wohlüberlegte Reorganisation der Gesellschaft und durch Ausübung geistigen Zwangs durchgesetzt werden könnte. Warum dennoch viele Liberale der Verführung des modernen Sozialismus erlegen sind, analysierte der österreichische Nobelpreisträger Hayek im zweiten und dritten Kapitel seines berühmten Werks "Der Weg zur Knechtschaft". Er lieferte zwei Erklärungsansätze, die ziemlich unverändert auf unsere Corona-Zeiten anwendbar sind.

Zunächst weist Hayek unter der Kapitalüberschrift "Die große Illusion" nach, wie es dem Sozialismus mit einem semantischen Trick gelungen ist, viele Liberale zu verwirren und auf seine Seite zu ziehen. Die Unvereinbarkeit von Sozialismus und Liberalismus wurde durch eine subtile Umdeutung des Begriffs Freiheit zu Wege gebracht.
 Chapeau! Touché!

Fußnoten zum Dienstag

von Fragolin

Willst du einem Menschen den Daumen abhacken, dann drohe ihm damit, seinen Arm abzuhacken und dann amputier ihm „nur“ den Daumen: er wird dir ewig dankbar sein für die Gnade. Und jetzt zum Thema „Corona-Lockerungen“…

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In Cottbus, einem dieser Faschistenhotspots am östlichen Rand des Merkelreiches, hat wieder ein armer Zukunftsdeutscher den sozialen Druck der rassistischen islamophoben Alltags-Diskriminierung nicht mehr ausgehalten und vor Verzweiflung und als Schrei nach Hilfe und Liebe seine Frau und Mutter dreier Kinder auf offener Straße geschächtet. Diese Verzweiflungstat muss uns ein Ansporn sein, den Kampf gegen rechts zu intensivieren und das Verständnis für vorderasiatische Folklore zu vertiefen, den rassistischen Hetzern der AfD zivilgesellschaftlichen Widerstand zu bieten und im Sinne des österreichischen Bundespräsidenten alle deutschen Frauen dazu verpflichten, das Kopftuch zu tragen.

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In der Schweiz sind es dagegen Deutsche, die aus Verzweiflung ihre Ehefrauen niedermeucheln. Ist dies eine Welle der Germanophobie und Deutschendiskriminierung bei den Eidgenossen, die zu solchen Verzweiflungstaten führen? Man wird es wohl nie herausfinden, der verzweifelte Deutsche Kerim D. beging Selbstmord.

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Ein besonderes Schauspiel spielt sich ja gerade in Wien, Wien nur du allein ab. Während die meisten Medien nur am Rande erwähnen, dass es da so ein paar neue Corona-Hotspots geben soll, nämlich Aslybewerberheime, Leiharbeitsfirmen und ein fast lahmgelegtes Postverteilerzentrum, strickt das Schmuddelblättchen „Österreich“ aus diesen Fäden die ganze Story:
Das Postverteilerzentrum hat sich von dubiosen, als Leiharbeitsfirmen getarnten Personalvermittlern (oder war es gar irgend ein „Verein“ aus der üblichen Ecke der Asylindustrie?) Asylbewerber aus Somalia als billige Paketsortierer in halblegaler Scheinselbständigkeit beschafft, die nicht nur bereits positiv getestet und aus ihrer Asylbewerberunterkunft in das Notspital verfrachtet wurden, sondern von dort aus unter Gewaltanwendung gegen die Security ausgebrochen und wieder zur Arbeit gefahren sind. Wo sie dann alle anderen ansteckten. Weil die Regierung eben auch für Scheinselbstständige den Rechtsanspruch auf Entschädigung gekeult hat und die eben sonst ohne Einkommen dagestanden wären.
Die Post hat also halb-illegal kriminelle und infizierte Asylbewerber über Scheinselbständigkeit beschäftigt. Mutmaßlich weil es die billigsten am Markt sind. Die Post, daran sei erinnert, ist ein Staatsbetrieb. Mich als Unternehmer würde man nach dem Auffliegen solchen geradezu rassistischen Skandals mit rostigen Löffeln an die Wand nageln. Ich bin mal gespannt, was in diesem Fall passieren wird.
P.S. Schmankerl am Rande: der Kindergarten in Wien-Liesing, der zugesperrt werden musste, weil eine Mitarbeiterin positiv auf Corona getestet wurde, und dessen Kinder samt deren Eltern jetzt in Quarantäne eingesperrt sind, hängt auch mit in diesem Netz. Die infizierte Mitarbeiterin ist nämlich die Ehefrau eines dieser Leiharbeiter bei der Post...

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Ach ja, eines noch zu Wien in Zeiten der Corona: Zu einem Großeinsatz kam es in einer „Obdachlosen-Unterkunft“, in der 120 Obdachlose in Quarantäne eingesperrt sitzen, weil es auch dort eine nachgewiesene Infektion gab. Stein des Anstoßes: die Medikamentenausgabe war zu langsam. Es werden wohl weniger Kopfschmerztabletten oder Hustensaft gewesen sein, um die es eine Prügelei gab.