... das verdeckt, dass das Imperium nach wie vor weltweit agiert und uns voll im Griff hat.
Ein überaus lesenswerter Artikel, der natürlich beim Kommentarposter »Atlantiker« (und Consorten) wie immer zu geifernder Empörung führen wird:
Immer wieder ist zu hören und zu lesen, die USA befänden sich im
Niedergang. Der Historiker Münkler und der sogenannte Querdenker Dylan
Grice äußerten sich dem Sinne nach so, Joschka Fischer und jetzt auch
Michael Lüders. Siehe dazu Näheres im Anhang. Weil China ökonomisch
erfolgreich ist, hohe Forderungen gegenüber dem Ausland anhäuft und
Milliarden dort investiert, weil Russland aufrüstet und Indien eigene
Wege geht, ist doch das Ende des US-Imperiums nicht eingeläutet?! Die
USA sind weltweit tätig und regieren in Europa bis ins Kleinste hinein.
Hierzulande sind sie die offenkundigen Herren des Geschehens.
Ich frage mich oft, was Leute wie bspw. den »Atlantiker« bewegt, sich solcherart in Devotionsbücke gegenüber den USA zu engagieren — die naheliegendste Antwort wäre: die Kommentarpostings werden halt von seinen Geldgebern in den USA (bzw. deren Satrapen in Europa) so bestellt, um dem wachsenden Unmut vieler Europäer über die zugunsten der USA noch immer bestehende monopolare Weltordnung gegenzusteuern.
Oder sind »Atlantiker« & Consorten so sehr im Nostalgietaumel, daß sie die immerhin diskutierbaren Verdienste der USA zum Schutz Europas vor dem Zugriff Stalins auch siebzig Jahre später noch für ewiger Dankbarkeit wert halten? Wobei: hätten die USA Stalin nicht hochgepäppelt (wie sie es zuvor mit Hitler gemacht hatten), dann wäre das freie Europa erst gar nicht in die Verlegenheit gekommen, den USA für seinen »Rettung« die Stiefel küssen zu müssen ...
Die USA agieren eigentlich ganz exakt nach dem berüchtigten Ulbricht-Satz: »Es muß demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.« Ja, es gibt Unterschiede — geschenkt! Bautzen heißt Guantanamo. Waterboarding ersetzt — wenigstens teilweise — den Genickschuß (wenn einer allerdings allzu gegen den Stachel des M.I.C. löckt, dann kann es schon passieren, daß er wie Gaddafi abgemurkst, und dann an einem Seil hinter einem Jeep durch die Stadt geschleift wird).
Ist ja schön, daß heute alles ein bisserl milder ist, aber war Ulbricht in späteren Jahren nicht auch »milder«? Aber ist es nicht trotzdem ein bisserl übertrieben, sich dafür zu begeistern?
Aber das
wollen (im »Bezahlfall«) bzw. können (im »Nostalgiefall«) »Atlantiker«
einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Schade — aber offenbar unbehebbar ...
Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den 46-jährigen Mann.
Bisher nahm die Staatsanwaltschaft an, dass der Ex-Geschäfts-führer und
seine mutmaßlichen Komplizen 3,5 Millionen Euro an Hilfsgeldern für
Flüchtlinge abgezweigt haben. Nun ist von 10 Millionen die Rede ...
Nachdem erst vor wenigen Tagen
ein typisch renitentes AfD-Mitglied die eindeutige Aufforderung der
toleranten und demokratischen Zivilgesellschaft, dafür zu sorgen,
dass in seinem Bezirk gefälligst keine Wahlplakate der bösen
rechten Hetzer aufgeklebt zu werden haben, durch Ungehorsam auffiel,
haben nur eine halbe Stunde nach der ersten Anbringung von
Wahlplakaten aufmerksame und aufrechte Gegenrechtsaufsteher Maasschen
Kalibers die Wohnung des Faschisten mit
Farbflaschen beworfen und Fenster eingeschlagen. Irgendwann
müssen diese üblen rechtsextremen Hetzer, die mit ihrer renitenten
„Argumentation“ und „Diskussion“ versuchen, faschistisches
Gedankengut unter die Menschen zu bringen, ja mal begreifen, dass sie
die falschen Mittel anwenden, denn wahre Demokraten und
freiheitsliebende Zivilgesellschafter greifen zu bunteren und
spannenderen Formen der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner
als langweiliges Gelaber. Da damit zu rechnen ist, dass die Rechten
das Vorkommnis unter völliger Verdrehung der Tatsachen als Angriff
auslegen und sich zu Opfern stilisieren werden, haben die Medien
lieber Stillschweigen darüber gehalten. Sie sind eh damit
überfordert, die Meldungen zu lancieren, dass Mitglieder dieser
Partei von Edel-Gasthäusern in Berlin ausgeladen werden oder
irgendwo dabei erwischt wurden, die Nationalhymne zu singen. Das war
ja auch in der DDR bei deren Hymne schon nicht erwünscht und scheint
unter Merkel – gewohnt ist gewohnt – nun auch für den Rest
Deutschlands zu gelten.
Zu den bunteren und spannenderen
Formen der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner gehört
auch, weiterhin renitent Plakate anleimenden Anhängerinnen
rechtsgültig so genannt werden dürfender Nazischlampen aus der
Köterrasse mit trittsicheren Argumenten das
richtige Bauchgefühl für Toleranz und Demokratie zu
verpassen. Das Zusammentreten einer erst kürzlich am Bauch
operierten 28-Jährigen durch zwei männliche Verteidiger der Liebe
und des Friedens war dann wenigstens der „Welt“
eine Meldung wert. Es soll ja kein Geheimnis sein, wer die wirklich
gefährlichen Hassverbrecher und Spalter der Gesellschaft sind und
wer die friedliebenden Verteidiger der freiheitlichen demokratischen
Grundordnung. Und die wahren Demokraten an der Spitze der wahrhaft
demokratischen Parteien wie ein gewisser Genosse Stegner haben ja
eindeutig gefordert, dieses blaubraune Bodenpersonal mit allen
Mitteln zu stoppen.
So geht nämlich Demokratie: Wir
sind die Guten, und wer nicht zu uns gehört, schweigt oder wird
zusammengetreten!
Ähnlichkeiten mit Wahlkämpfen
in den Dreißgerjahren des letzten Jahrhunderts sind rein zufällig
und haben nichts weiter zu bedeuten…
Mehr
als einen Monat nach der Bürgermeisterwahl in der Türkei hat die
türkische Wahlkommission die Abstimmung in Istanbul annulliert und eine
Wiederholung angeordnet. Damit gab sie am Montag einem Antrag der
Regierungspartei von Präsident Recep Tayyip Erdogan statt.
Weil, wie der Erdowahnsinnige — wie seinerzeit Morgensterns Palmström — messerscharf schloß, »nicht sein kann, was nicht sein darf!«
Und seine Wahlkommission hat sich dem in nie gesehener Unabhängigkeit der Entscheidungsfindung angeschlossen. So sieht also Demokratie auf türkisch aus (zur Ehrenrettung demokratischer Türken sei gesagt: nicht nur auf türkisch)!
Kurze Frage an die Türkei-Fans in der EU-Kommission: sowas wollt ihr so ganz ernsthaft in euren Club aufnehmen — aber bei Orbán, Kurz und Strache blöd herummotzen? Daß ihr nichts weiter als opportunistische Rechtsverdreher und darüber hinaus elende Heuchler seid, wißt ihr aber schon, oder?
Verfolgt man die Meldungen der letzten Wochen und Monate sowie die
Diskussionen in den Leserforen und sozialen Medien, so kann man sich des
Eindrucks nicht erwehren, dass der propagandainduzierte kollektive
Wahnwitz nach der sogenannten „Flüchtlings-krise“ mit der aktuell die
Schlagzeilen bestimmenden CO2-Hysterie einem weiteren Höhepunkt entgegen
strebt. Wie es scheint, sind die Regierenden und ihre medialen
Hilfstruppen fest entschlossen, Macht, Pfründen und Deutungshoheit mit
allen, selbst den fragwürdigsten Mitteln gegen Kritiker zu verteidigen,
notfalls auch um den Preis der Beschädigung nicht nur des
gesellschaftlichen Konsenses, sondern auch der inneren Sicherheit, der
Sozialsysteme und der wirtschaftlichen Basis.
Das umfasst nicht nur die Diffamierung und Ausgrenzung des
politischen Gegners im Namen des allgegenwärtigen „Kampfes gegen
rechts“, nein, inzwischen kann buch-stäblich jedermann zur Zielscheibe
werden, der sich auch nur ansatzweise vom immer enger werdenden Korridor
der zugelassenen Meinungen entfernt.
Erst zahlt die EU Abermillionen
an die sich als „Palästinenserführer“ bezeichnenden arabischen
Djihadisten, die davon statt Essen für ihre Leute in Gaza
erwartungsgemäß Raketen kaufen, und wenn diese dann auf
israelische Zivilisten hageln, jammert diese EU, deren
Parlament ja auch verzückt lauschte, als der Pali-Terrorpate Abbas
das Märchen des brunnenvergiftenden Juden endlich wieder auf
europäischem Boden erzählte, über die mangelnde Sicherheit beim
ESC in Israel.
Liebe EU-Schranzen, schonmal
darüber nachgedacht: die Raketen, die gegen EU-Teilnehmer beim ESC
abgefeuert werden, wurden von denen mit ihren Steuergeldern selbst
bezahlt. Vermittelt wurde das Geschäft durch euch, denn dass ihr
genau wisst, dass die Terroristen von Hamas und Islamischer Djihad
keine Lebensmittel und Medizin sondern Sprengstoff und Raketen von
dem Geld der EU kaufen, davon gehe ich aus. Es ist kein Geheimnis,
seit Jahren nicht.
Nicht irgendwelche „Identitären“
unterstützen ideell und finanziell Terrororganisationen, sondern die
EU-Fraktionen genau jener Parteien, die am lautesten nach dem „Kampf
gegen rechts“ schreien und anderen „Antisemitismus“
unterstellen. Leute wie Sellner finanzieren keine Raketen gegen
Juden; Leute wie Juncker offensichtlich schon.
Machen wir einen gewaltigen Sprung aus dem Mai 1939 in den Mai 1979 und halbieren wir damit die Zeitdistanz von achtzig auf vierzig Jahre. In Mykene war der 6. Mai offenbar besonders inspirierend für Ernst Jünger — von Seite 477 bis 482 gehen die Notizen unter diesem Datum, aus denen ich nur eine kleine Kostprobe bringen möchte:
Mykene, 6. Mai 1979
Morgens Post. Ich beantwortete unter anderem eine Frage Alain Feutrys: »Approuvez-vous, que Cioran écrit: "C'est folie d'imaginer que la vérité réside dans le choix, quand toute prise de position équivaut à un mépris de la vérité?"« Eher ein Thema für ein Buch als für eine Postkarte.
Ferner dankte ich Karl List, der mir auf meine Warnung, »nicht den obersten Knopf offen zu lassen«, die kleine Anekdote mitteilte:
»Als der geschätzte Generaloberst von Fritsch den Angehörigen seines Stabes den Erlaß des Führers über die Abschaffung der Anrede in der dritten Person vorgelesen hatte und das Blatt zusammenfaltete, soll er hinzugefügt haben: "Den Zeitpunkt, von dem an Sie mich duzen dürfen, den gebe ich Ihnen noch bekannt ..."«
Fritsch hat mich zusammen mit einem Kameraden einmal in der Hannoverschen Mittelstraße 7 a parterre besucht. Er war als Oberleutnant zur Reitschule kommandiert. Ich las ihnen »Das trunkene Schiff« von Rimbaud vor, ein Gedicht, das mich damals ungemein beschäftigte, fast eine Wende herbeiführte.
Zwanzig Jahre später, als Fritsch schon gefallen war, begegnete ich in Paris jenem Kameraden; er erzählte mir, daß Fritsch ihm auf dem Rückweg gesagt habe: »Der täte gut, wenn er bald seinen Hut nähme.« Ein treffendes Urteil, wahrscheinlich auch gut gemeint.
Hitler ließ Fritsch unter Beihilfe von Göring erledigen; für seine Feinde hatte er einen scharfen Instinkt.
(Siebzig verweht II, S 477f. – in: Ernst Jünger, Sämtliche Werke, 1. Abteilung, Bd. 5 »Strahlungen IV«)
Die treffliche Fritsch-Anekdote, die ich nach dem Frühstück gelesen hatte, erzählte ich heute mittags meiner jungen Sekretärin, die davon allerdings nicht ganz so amüsiert war, wie ich frühmorgens. Das änderte sich freilich eine Stunde später, als mein Computer mitten in einer Suche in Schreckstarre verfiel, und ich ihm unwillkürlich ein markiges: »Was machst du Trottel schon wieder!« zurief. Worauf mir aus dem Nebenzimmer ein fröhliches: »Aber ich hab doch gar nichts gemacht!« in gespieltem Vorwurf herüberschallte. Worauf ich nicht anders konnte, als zu ihr hinüberzugehen und in bestem Kasernenhofton zu schnarren: »Den Zeitpunkt, von dem an ich Sie duzen werde, den gebe ich Ihnen noch bekannt!« Tableau! Vergnügungen eines Kanzleialltags ...
Fritsch, um wieder zum Ernst zurückzulenken, war eine tragische Figur. Trotz seiner Rehabilitierung wegen erwiesener Unschuld (man hatte ihm aus einer Namensverwechslung heraus Homosexualität unterstellt) blieb er kaltgestellt und fiel als einer der ersten Generale im Zweiten Weltkrieg. Daß er als Soldat sich trotz seiner Absetzung loyal zum Reichskanzler verhielt, ist für die deutsche Wikipedia so unbegreiflich, daß sie jede leichenschänderische Anstrengung unternimmt, ihn doch noch auf braun umzupinseln. Ja, sicher, er war national und ein Antisemit — aber das waren damals keineswegs nur die Nazis (und keineswegs nur die Deutschen, nebenbei bemerkt)! Aber er war ein Gegner der Nazi-Expansionspolitik, die er für verderblich hielt, und sein Selbstbewußtsein als preußischer Offizier war sicherlich mit der hinaufgeschwemmten Führergarnitur der Nazis nicht kompatibel. Sein früher Tod im Polenfeldzug verhinderte, daß er die Folgen all dieses Wahnsinns dann auch noch mit eigenen Augen mitansehen mußte. Auf seinem Ehrenmal steht »Die Treue ist das Mark der Ehre«. Aber das sage mal einer den verhausschweinten Deutschen von heute ...
... ist der Prinz von Zamunda angekommen. Nun ja, auch »Royals« vermeinen offenbar, mit der Zeit gehen, und den medial propagierten Bevölkerungsaustausch im Familienkreis betreiben zu müssen. Wobei dahingestellt sei, wieviel royales Blut in den Adern des Kindsvaters wohl fließen mag (in denen der Kindsmutter ohnehin nicht). Vielleicht sind es die Gene von Dianas Oberbereiter, die sich mit denen eines ehemaligen Fernseh- und Sex-Starlets mischten — wer will's wissen. Gleich und gleich gesellt sich gern, wie der Volksmund sagt ...
Vor wenigen Generationen war die Tatsache, daß ein britischer König eine geschiedene Frau heiraten wollte, Anlaß (wenn auch nicht Grund — der war nun freilich ein ganz anderer!) genug, ihn zur Abdankung zu veranlassen. Mittlerweile sind — wenigstens im ach so fortschrittlichen Westen — die Sitten lockerer geworden. In Skandinavien darf einem künftigen König eine ehemalige Partyschlampe mit unehelichem Kind, und einer künftigen Königin ein ehemaliger Fitneßtrainer protokollarisch zur Seite stehen.
Aber in Zeiten von Dschungelcamp & DSDS vermutlich die richtige Besetzung für eine Soap-Opera genannt »Royal Family« ...
Ein Video taucht auf, in dem ein
Lehrer an einer Wiener HTL einen Schüler anspuckt, und schon toben
die Medien los: Unfassbar, dieser Lehrer, der gehört sofort
gefeuert, die armen Kinder, was da abgeht! Natürlich wurde der
Lehrer sofort von seinem aufrichtig entsetzten Direktor vom Dienst
suspendiert und eine Disziplinarkommission zur Bestrafung des Elenden
einberufen.
Und dann, als die ersten
medialen Spuck-Reflexe ausgetobt waren, die so schön politisch
korrekt waren, weil ja der böse eingeborene Rassistenlehrer seine
Brutalität an armen traumatisierten Zuwanderungskindern ausgelassen
hat, kam schön langsam die von Menschen mit Restlogik erahnte
Wahrheit
ans Licht: die angebliche brutale Attacke des angeblich rassistischen
Lehrers auf brave Musterschüler war auch nur ein Reflex, aber
geboren aus einem monatelangen Martyrium aus Mobbing und
Beschimpfungen, An- und Übergriffen. Auch der verzweifelte Versuch
der Täter-Opfer-Umkehr, den seit Monaten psychisch geradezu
Gefolterten zum Rassisten zu stempeln und die wirklichen Täter, eine
als aggressive tribalistische Horde auftretende hintergrundbehaftete
Bande von goldwerten Engelchen, als arme Opfer hinzustellen, ging
daneben, als weitere Videos auftauchten, auf denen die kleinen
Arschlöcher ihre Angriffe und die von oben verordnete passive
Duldung durch den Lehrer genüsslich abfeierten. Sogar im „Standard“
musste die heftig die Schüler verteidigende Redaktion erleben, dass
das sonst brav meinungskonfrom schenkelklopfende Foren-Publikum für
die Vorverurteilung des Lehrers kein Verständnis zeigte
Abgesehen davon, dass nach
meinem Verständnis die komplette Klasse aus der Schule gefeuert
gehört (HTL ist keine Pflichtschule und das Fehlverhalten auf Videos
belegt), gehören die Rädelsführer zusätzlich gerichtlich belangt
und sämtliche staatlichen Unterstützungsleistungen eingestellt. Die
Versuche der Medien, diese als kleine übermütige Kinder
hinzustellen, geht nämlich an der Realität einer HTL vorbei. Das
sind junge Erwachsene mit Wahlberechtigung und Führerschein, voll
verantwortlich für ihre Taten. Außerdem sieht man hier, dass es
nicht einzelne Rabauken sind sondern eine ganze Clique, ja teilweise
die komplette Klasse mitmacht.
(Meine Erkenntnis über
Jahrzehnte: früher gab es ein oder zwei so richtig fiese Arschlöcher
in der Klasse; heute kannst du froh sein, wenn einer oder zwei keine
Arschlöcher sind.)
Und als absolute Notwendigkeit
erachte ich die sofortige Suspendierung des Direktors, der nicht nur
ganz offensichtlich nicht in der Lage ist, seine Schule auch nur
halbwegs ordentlich zu führen und seinen Lehrern gegen aggressive
Schüler-Banden den Rücken zu stärken, sondern auch noch bereit
ist, das eigentliche Opfer dieser ganzen Causa genüsslich auf dem
Altar der von oben verordneten PC zu schlachten. Eine Karriere wird
beendet und ein offensichtlich unfähiger Direktor mit dem richtigen
Parteibuch lässt einen Kollegen lachend über die Klinge springen.
Anscheinend hatte der dieses Parteibuch nicht.
Neben der strafrechtlichen
Untersuchung, inwieweit die Direktion in die strafwürdigen Aktionen
einiger Schüler eingeweiht war und nichts dagegen unternommen hat,
gehört auch eine öffentliche politische Untersuchung der
Kenntnislage und der Handlungen bis hoch zum Landesschulinspektor
geführt, und bis dahin der Direktor sofort suspendiert und die
Landesschulinspektion vom Landtag unter Beobachtung gestellt. Ich
sehe in diesem Fall auch durch die Symbolkraft des Geschehens die
Regierung in der Pflicht, schnell Maßnahmen einzufordern und zur Not
per Notstandsbeschluss von der Bundesebene aus direkt einzugreifen.
Außerdem müssen von solch massivem Mobbing betroffene Lehrer eine
Möglichkeit haben, an einer unfähigen und unwilligen Direktion
vorbei eine Plattform zu finden, auf der sie solche Missstände
melden können. Der Schulrat kann es nicht sein, wenn er Parteifreund
des Direktors und seine Vorgaben sogar erst der Grund für die
Möglichkeit solcher Zustände sind.
Und vor Allem würde ich mir
wünschen, dass sich jetzt ganz viele Lehrer unterstützend hinter
ihren Kollegen stellen, ihre Erfahrungen veröffentlichen, vielleicht
sogar eine Demonstration abhalten, denn eines muss allen klar sein:
Schon morgen könnt ihr das Opfer einer aggressiven Gang werden und
gleichzeitig von den eigenen Vorgesetzten dafür vernichtet werden.
Allein habt ihr keine Chance, aber wenn ihr gemeinsam auftretet,
können die unfähigen Parteibuchdirektoren nicht alle gleichzeitig
feuern. Viele sind Beamte, haben Kündigungsschutz – wovor habt ihr
Angst? Wie weit wollt ihr der Eskalation noch zuschauen? (Und ja, ich
weiß, dass es sie an diesen Schulen gibt, die Lehrer, denen alles
egal ist; die spielen die ganze Stunde am PC während der Sauhaufen
macht was er will, schreiben dann jedem einen Zweier aufs Zeugnis und
genießen die Ruhe… der Fehler dieses Lehrers war anscheinend zu
glauben, er hätte die Aufgabe, diesen Typen etwas beizubringen. Aber
diese passiven Arbeitsverweigerer können doch nicht die große
Mehrheit sein, oder etwa doch?)
Denn wenn jetzt nicht sofort
durchgegriffen wird und diese Zustände in den Schulen weiter
geduldet werden, wird es wahrscheinlich bald mal jemanden ganz
aushebeln. Dann wird nicht mehr nur gespuckt und geschrien sondern
dann fließt Blut. Besonders empört und schockiert werden dann aber
ausgerechnet genau jene reagieren, die diese Eskalationen erst
möglich gemacht haben. Die sogar eine Lehrerin, eine erzrote
Gewerkschafterin, die mit einem Buch an die Öffentlichkeit gegangen
ist, in der eben solche Zustände beschrieben werden, lieber als
rechte Hetzerin niedergekreischt haben als zuzugeben, dass da etwas
grundlegend schief läuft.
Denn ganz besonders jetzt vor
der Wahl muss das jedem klar gemacht werden: diese Zustände und die
vollkommen verfehlte Reaktion darauf sind das Ergebnis roter
Bildungspolitik!
Das gehört korrigiert; und wie
es scheint, bleibt nicht mehr viel Zeit, da muss schnell ganz
gravierend was getan werden! Und nein: die Roten werden es nicht tun!
Das sieht man am Handeln des Direktors und dem Nichthandeln seiner
Vorgesetzten überdeutlich.
Zum Abschluss noch ein wenig
Kopfkino, genießbar mit einem blutroten Wein aus nazibrauner
südungarischer Orban-Scholle: Man stelle sich noch einmal diese
Szene des in die Ecke gedrängten und beschimpften Lehrers und seine
hilflose Spuck-Attacke vor, inklusive dem aggressiven körperlichen
Angriff durch den Schüler, aber diesmal sind es keine die Regeln des
täglichen Zusammenlebens neu ausverhandelnde
Bereicherungsfachkraftskinder sondern original eingeborene
Jungtoxische, und statt des Lehrers stehen sie einer bekopftuchten
Lehrkraft gegenüber – na, wird das nicht ein interessantes
Filmchen? Es darf ruhig der Rest gleich bleiben – also der Direktor
und der Landesschulrat und die Medien. Dazu kommt nur der „ORF-Star“
Armin Wolf, der den Faßmann zum Rapport ins Studio beordert, was er
gegen diese faschistischen Umtriebe zu tun gedenke…
Prost!
Update: Es geht
rasant weiter. Anscheinend versuchen diese „Schüler“ bei der
Gelegenheit auch noch, gleich andere Lehrer mit zu entsorgen, die
ihnen nicht zu Gesicht stehen, und setzen dafür weitere Lügen wie
der angebliche „Rassismus“ des Opfers in die Welt. Denn jetzt auf
einmal sollen andere Lehrer zum Hass
und Mobbing gegen den neuen Kollegen angestiftet haben, um
ihn weichzuklopfen und rauszuekeln.
Ich glaube den Aussagen dieser
Horde jedenfalls kein Wort. Die haben genug gelogen.
Aber es gibt rein objektiv
betrachtet zwei Möglichkeiten: Entweder sagen die wider Erwarten die
Wahrheit und der Sumpf ist weit tiefer als gedacht, und dort wütet
ein Intrigenkampf ungeahnten Ausmaßes, oder die Schüler lügen
weiter und versuchen jetzt auch noch, durch falsche Anschuldigungen
weitere Lehrer zu vernichten. Um das zu klären, ist inzwischen eine
polizeiliche Ermittlung unumgänglich, denn in jedem der möglichen
Fälle liegen schwerwiegende Straftaten vor!
Wahnsinn, was hier abgeht! So
sieht rotes Totalversagen in gelebter Reinkultur aus!
Fundstück: Noch ein
Fundstück, es wird immer besser. Seit Jahren scheint es an dieser
(aber sicher nicht nur dieser) HTL ein Sondermodell
der Familienbeihilfenbeschaffung für eine bestimmte, auf
soziale Daueralimentierung ausgerichtete Klientel zu geben, in deren
Schema die aggressiven Rotzlöffel sehr gut passen und die speziell
in Wien durch rotgrüne Politik gefördert wird. Die Notwendigkeit,
zu lernen oder sich zu benehmen, taucht da nirgends auf, ganz im
Gegenteil: Schulversagen gehört zur Strategie, damit das Modell
überhaupt funktioniert.
Noch ein Schlaglicht auf unser
Bildungssystem und die soziale Hängematte.
„Wir haben keine rechtliche
Handhabe“ bedeutet, liebe Regierung: schafft sie, und zwar schnell
und ungeachtet des Geblökes vom linksextremen Rand! Wenn der Drozda
tobt und der Klenk einen Hetzartikel verfasst, habt ihr es richtig
getroffen!
G
M
T
Y
Text-to-speech function is limited to 200 characters
Nochmal Notre Dame und die
wundersame Selbstentzündung.
Der Dachstuhl sollte durch
Flexarbeiten in Brand geraten sein. Dann kam raus, dass nur das
Gerüst aufgebaut wurde und noch gar keine Arbeiten begonnen hatten.
Also war plötzlich ein
elektrischer Kurzschluss dafür verantwortlich. Bis jemand die Frage
stellte, was einen Kurzschluss haben soll, wenn es gar keine
Elektroinstallation im Dachstuhl gibt.
Und so fand sich das Märchen
von der Zigarettenkippe, und um den Einwand vom Rauchverbot auf der
Baustelle auszuhebeln, fand sich auch gleich ein Bekenntnis der
Gerüstbaufirma, dieses nicht beachtet zu haben.
Und jetzt würde ich gerne
wissen, wie ein Tschickstummel und all die anderen Dinge altes
Eichenholz zum Brennen gebracht und innerhalb einer halben Stunde
einen Großbrand ausgelöst haben sollen.
Ein Franzose versucht es
experimentell zu erklären, leider auf französisch, aber die Bilder
sprechen für sich:
... übertitelte gestern die KRONE ein höchst lesenswertes Interview mit Prof. Dr. Helmut Thoma, einem der profundesten Fernsehmacher aus Anlaß seines gestrigen 80. Geburtstags. Streibar wie eh und je, bricht der Jubilar darin eine Lanze für die Abschaffung der ORF-Finanzierung durch die »GIS«-Zwangsgebühren, und meint u.a.:
Als Top-Experte des Privatfernehens – Thoma ist auch Aufsichtsrat beim
erfolgreichen Schweizer TV-Sender „3+“ – sieht der Ex-RTL-Boss keinen
Grund für eine Gebühren-finanzierung des ORF: „Streicht die
Bundesregierung die GIS, dann bringt das jedem Österreicher 300 Euro,
das ist eine zusätzliche kleine ,Steuerreform’.“ Die Finanzierung des
ORF über das Budget gefährde auch nicht die Unabhängigkeit des ORF,
meint Thoma: „Auch alle Richter werden in Österreich aus dem Budget
bezahlt - und niemand zweifelt an deren Unabhängigkeit.“
Nun, LePenseur nimmt sich die Freiheit, die angebliche »Unabhängigkeit« von Richtern auch ganz dezent in Zweifel zu ziehen — aber daß diese jedenfalls immer noch um mehrere Zehnerpotenzen höher ist, als die Unabhängigkeit der linken ORF-Journaille, beweisen allee ORF-»Nachrichten«, in die der Blogautor irrtümlich gerät. Die »Aktuelle Kamera« war da noch fast objektiver ...
-----
P.S. falls sich einer der merkelstanischen Leser dieses Blogs fragt, wer dieser Gerd Bacher gewesen ist: hier werden Sie geholfen.
Jetzt ist es raus: die Schlümpfe
sind Rechtspopulisten, sie sind Nazis! Sie sind nicht nur blau, sie
fühlen sich auch in ihrem Lebensraum bedroht durch das Einwirken
einer widerlichen Gestalt, die mit dunklen Mächten im Bunde steht
und deren Konterfei uns bereits aus dem ORF bekannt ist:
Nieder mit den Schlümpfen!
Verbietet diese rechtsrechten
Opfa!
Stürmt die Bühne, wenn jemand
das Schlumpflied von Vader Abraham anstimmt!
Damit unsere mitlesenden linken
Blockwarte, die gerade den Rausch vom Tag der Arbeit ausgeschwitzt
haben und langsam wieder ernüchternd gerade rechtzeitig im letzten
Tag vor dem Wochenende ankommen, mal so richtig Schnappatmung
bekommen und klar im Kopf werden, ein kleines nazionalistisches
Hetzgedicht für Identitären-Fans:
„Deutschösterreich,
du Bergländerbund, wir lieben dich!
Frei
durch die Tat und vereint durch Wahl,
Eins
durch Geschick und durch Blut zumal.
Einig
auf ewig, Ostalpenlande!
Treu
unserm Volkstum, treu dem Verbande!
Friede
dem Freund, doch dem Feinde, der droht,
Wehrhaften
Trotz in Kampf und Not!
Du
Bergländerbund, unser Ostalpenbund,
Wir
lieben dich, wir schirmen dich.“
Da gefriert dem Sozialisten das
Blut in den Adern, was?
Da läuft es kalt den Rücken
herunter!
Da ist der Beweis erbracht, dass
der Fragolin ein ganz ultrasupersonderrechtsrechtsrechter Nazi sein
muss. Der rezitiert hier im Blog glatt völkische Gedichte,
vermutlich aus einem ungeschwärzten Liederbuch einer schlagenden
Burschenschaft herauskopiert!
Schimpf!
Schande!
JoyPam, ruf den Gandalf an!
Nach dem offensichtlich
völkischen Nazidichter, der dieses Volkstumgedicht verfasste, ist
sogar eine Parteiakademie genannt.
Nein, nicht die der FPÖ.
Sondern die der SPÖ.
Der Autor hieß nämlich Dr.
Karl Renner und war 1938 noch ein glühender Befürworter des
Anschlusses Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche
Reich. Der täte heute glatt als „Identitärer“ durchgehen.
Und im Karl-Renner-Institut
lernen heute sozialistische Propagandisten, wie man die Geschichte
auszulegen hat.
Er war in seinem Leben schon Bundesumweltminister, Bundeswirtschaftsminister, Außenminister und Vizekanzler, SPD-Vorsitzender (und Pop-Beauftragter seiner Partei). Ein Mann mit vielen Talenten (möchte man meinen). Außer dem zur Weisheit: denn er — Sigi »The Finger« Gabriel — zeigt nicht bloß mal den »Mittwoch«, sondern sobald er den Mund aufmacht auch, daß er einfach keine Ahnung hat. Und dann schwurbelt er halt Unsinn, wie diesen:
(Dank an Kollegen Luzifer-Lux für das schöne Bild)
Dank auch an einen Anonymus, der unter dieses schöne Bild ein paar aufschlußreiche Bemerkungen gesetzt hat, die in Zeiten von Greta & Consorten einfach zu wertvoll sind, um in einem Kommentar-Thread zu vergammeln:
CO2-Steuer ?!?
Mal ein paar Fakten.
Vorsicht, jetzt wird's mathematisch ������
Unsere Luft besteht aus Sauerstoff, Stickstoff, Edelgasen, sowie Kohlendioxid (CO2).
Und jetzt wird es komisch... Unsere Luft: Sauerstoff-Anteil 21% Stickstoff-Anteil 78% ----------------------------------- Zusammen. 99%
Rest: Edelgase und CO2. Zusammen 1% Edelgase 0,6% CO2 0,4%
Also von 1.000.000 Luftmolekülen sind ganze 4.000 Moleküle CO2...
Klingt wenig, ist es auch !
Wird aber noch besser...
Wie teilt sich das CO2 auf? Natürliches CO2 96% Menschengemachtes CO2 4% Von diesen 4% in Deutschland erzeugt: 2,25%
Also von den o.g. 1.000.000 Luftmolekülen Molekulen sind 3.840 natürliches CO2 und 160 menschengemachtes CO2...
Von diesen 160 menschengemachten CO2-Molekülen sind 2,25% aus Deutschland. Also etwa 3,5 Moleküle von 1 Mio. Luftmolekülen sind menschengemachtes CO2 aus Deutschland...
Und um diesen Wert von 3,5 auf 1,75 Moleküle zu reduzieren, soll das CO2 jetzt besteuert werden...
Klingt komisch, ist aber so...
Und jetzt Mal ein Bild, das alle verstehen:
In
einer Röhre von 10 KILOMETERN Länge, gefüllt mit Luft, hätte das in
Deutschland erzeugte menschengemachte CO2 eine Länge von 3,5
Zentimetern, und soll über die Steuer auf 1,75 Zentimeter reduziert
werden....
Und damit retten wir dann das Weltklima
Wollen die uns verarschen? Ja, exaktdas wollen sie! Aber natürlich nicht ohne uns dabei kräftig abzuzocken, zu gängeln und zu bevormunden.
Also das, was linke & grüne Gutmenschen am liebsten machen: als Parasiten von Zwangsabgaben zu leben, und sich dabei noch gut vorkommen, weil sie »für uns« (recte: für sich) ja nur »das Beste« wollen. Mit einem Wort: verlogene, faule, machtgeile Vollidioten, die uns regieren.
Erster Mai war. In Wien ist die
Rote Garde aufmarschiert und die Sozenbarbie JoyPam hat sich
mal wieder in der endlosen Wiederholung der
immer gleichen Floskeln geübt, die nur noch im Forum von
„Standard“ und „Falter“ in der linksradikalen Nische mit
begeistertem Schenkelklopfen aufgenommen werden. Am Rande sind ein
paar Anhänger der PKK-Terroristen aufmarschiert und haben ihre
illegalen Symbole gezeigt, was eigentlich eine Straftat ist, aber da
es nur eine Art kurdische Identitäre und ansonsten eher stramme
Marxisten sind, hat der oberste Dienstherr der Wiener Polizei
anscheinend verordnet, die Beamten mögen eher den schönen blauen
Himmel bewundern, wenn verdächtige Randgestalten gesichtet werden.
Waren ja nicht die echten, also halb so schlimm, auch wenn die eher
keine Leute umbringen, aber egal. Linke Maifolklore halt.
Gibt es auch nicht viel drüber
zu berichten; Wien ist nicht Berlin, deshalb hat die Straßenreinigung
am Morgen des zweiten Mai kaum mehr zu tun als am ersten. Davon
träumt man in der Hauptstadt der DDR 2.0 seit Jahren.
Aber was putzig ist, ist die
Wortwahl.
Denn wieder einmal tröten die
Genossenden lauthals in die Welt, die Regierung würde eine „Politik
der Spaltung“ betreiben. Und das bringt mich doch einmal zu ein
paar grundlegenden Gedanken.
Es gibt da nämlich so eine
Ideologie, die wenn man es genau betrachtet, den kompletten Kern des
Marxismus und damit den Herzschlag der gesamten Linken von den
strammen Kommunisten über die Sozialisten bis zu denen, die sich
euphemistisch als Sozialdemokraten bezeichnen. Echte Sozialdemokraten
sind übrigens so etwas ähnliches wie liberale Muslime: eine kleine
tapfere Minderheit, die sich vom Kern ihres Glaubens schon so weit
entfernt haben, dass sie von den glühenden Anhängern ihrer
Ideologie als Abtrünnige und Verräter bespuckt werden. Kann man
vernachlässigen, diese Gruppe. Das Gros der Sozialisten hat mit
Demokratie genau gar nichts am Hut; nicht umsonst hat ja die
Sozialistische Jugend erst letztens wieder auf ihrer Website
klargemacht, dass die Demokratie nur so eine Art Zug ist, auf dem man
mitfährt, bis man im Sozialismus ankommt. Kommt einem irgendwie
bekannt vor; man erkennt die geistige Bruderschaft. Man stelle sich
vor, die andere politische Seit… ach nee, es ist Mai, lassen wir
das.
Aber zurück zur „Spaltung“
und dem Kern der sozialistischen Ideologie.
Der gesamte Sozialismus
begründet sich nämlich auf einem, ohne das es ihn schlichtweg gar
nicht gäbe, so dass die Entfernung dieses Kerndogmas automatisch zum
Ende der Sozialisten als Solcher führen würde: die Spaltung der
Gesellschaft in Klassen, die zu Feinden erklärt werden. Und diese
Spaltung der Gesellschaft in Klassen, die zu gegenseitigem Hass
aufgestachelt werden, um einen erbitterten Klassenkampf, also eine
Art gesellschaftsinternen und meist wirtschaftlichen Bürgerkrieg zu
führen, zu dessen Soldaten und Generäle sich die Sozialisten
erklären, ist alles, weswegen es Sozialisten überhaupt gibt.
Ökonomische Klassen, Geschlechterklassen, Rassen. Der böse
Kapitalist, der böse Mann, der böse Weiße – das Toxische dieser
Welt, gegen das gehetzt und zu dessen Vernichtung aufgerufen werden
muss.
Man nehme dem Marxismus das
Dogma der Spaltung der Gesellschaft in ökonomische Klassen und den
unvereinbaren Antagonismus zwischen ihnen, der zu Hass aufgepeitscht
werden muss, bis die reinigende Revolution die Klassenlose
Gesellschaft bringt, die man nur dadurch erreichen kann, dass die
Klassenfeinde entweder allem entsagend sich der neuen Ideologie
unterwerfen oder, so widerstrebend, laternisiert werden. Auch das
kommt einem irgendwie bekannt vor und klingt so ein bisschen nach IS,
aber es ist nunmal der Kern des marxistischen Strebens nach dem
revolutionären Sturz des klassenschaffenden Gesellschaftssystems.
Ich hab‘s nicht erfunden, ich überbringe nur die Botschaft. Und
die Historie legt Zeugnis ab über die Blutspur dieses Strebens. Also
man nehme ihm dieses Dogma – was würde bleiben? Richtig: Nichts.
Man nehme Feministinnen den Hass auf den Mann und es bleibt nichts
übrig. Man nehme den Rassisten den Hass auf den Weißen Mann, und es
bleibt nichts. Man nehme dem Sozialisten den Hass auf den Unternehmer
sondern schaffe bei ihm das Verständnis, dass auch das nur ein
Mensch ist, der eben einen anderen Weg gewählt hat, sich selbständig
gemacht und ein Unternehmen aufgebaut hat und jetzt unter dem Risiko,
alles zu verlieren, danach strebt, so viel wie möglich Gewinn aus
seinem Streben zu ziehen – und schon ist das kein Sozialist mehr,
sondern einer der oben erwähnten Verräter.
Sozialismus und Partnerschaft
mit den zum Feinde erklärten gibt es nicht. Die Spaltung und der
Hass sind die Triebfeder, die diese ganze Ideologie antreiben.
Und das ist das, was mir gestern
bei diesem Geschwafel der Roten, besonders der jetzt die Partei
anführenden linksextremen Riege, so richtig auf den Senkel gegangen
ist: da stellen sich ausgerechnet jene hin, deren einzige
ideologische Existenzgrundlage die Spaltung der Gesellschaft und der
hasszerfressene Kampf gegen den erklärten „Klassenfeind“ ist,
dessen Hauptverbrechen darin besteht, jene Wirtschaft überhaupt am
Laufen zu halten, die bisher den größten technologischen
Fortschritt und wirtschaftlichen Wohlstand aller Zeiten
hervorgebracht hat. Heute leben so viele Menschen auf der Erde wie
noch nie, und es hungern weit weniger als noch vor 30 Jahren. Aber
Sozialisten schüren Neid und Angst, spalten die Menschen und
verbreiten Hass.
Und ausgerechnet die werfen das
anderen vor?
Nicht umsonst ist es europaweit
der linke Rand, der brandschatzt und tobt. Dort sind Spaltung und
Hass zuhause. Man muss nur das „Standard“-Forum lesen, diesen
Hass gegen selbstgebaute Feindbilder, von Beschimpfungen und Hetze
bis zu offenen Aufrufen zu Gewalt und Andeutungen, man würde sich
über ein gewalttätiges Ableben der „Klassenfeinde“ sehr freuen.
Wie können sich diese Gestalten
hinstellen und anderen Spaltung und Hetze vorwerfen? Als würde sich
Bernie Ecclestone darüber beschweren, dass andere Leute Auto fahren.
So eine hemdsärmelige, augenzwinkernde Verarschung*) der links-grünen Gutmenschentruppe (und ihrer vorgeblich »bürgerlichen«, Alt-ÖVP/GroKo-Seilschaften) wäre in einem deutschen Wahlkampf vermutlich kaum vorstellbar. Da wurde ja schon bei Sigi »The Finger« Gabriel das Riechfläschchen gezückt. Und der war aber, das sei konzediert, nicht mal halb so witzig!
Oder könnten Sie sich etwa einen Dr. Gauland — oder gar eine Frau Dr. Weidel (wiewohl die hinter einem Tresen, so rein optisch, ja durchaus ein Hingucker wäre)! — einem Wähler ein Bier zapfend vorstellen? Na, eben.
Oder ginge sowas in der Schweiz? Na gut: die müssen jetzt nicht
wählen, denn die sind, Gott sei Dank, nicht beigetreten. Aber irgendwas muß
an der Frage nach dem Unterschied zwischen Zürich und dem
Wiener Zentralfriedhof — »Der Zentralfriedhof ist nur halb so groß, aber doppelt so lustig« — ja doch dran sein ...
Den »Wiener Schmäh«, den gibt's eben nicht überall! Aber bei uns — auch wenn ideologisch nörgelnde Giftspritzen wie dieser Armin Wolf (s.u.) dafür gänzlich untalentiert sind. Aber der dreht auch keine FPÖ-Wahlwerbespots. Da hat der Vilimsky ja direkt Glück gehabt ...
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*) »Armina Wolf«
ist übrigens ein kleiner Insider-Scherz, über den so richtig wohl nur ein vom ORF (vulgo Österr. Rotfunk) und seinen »Nachrichten«-Sendungen gepeinigter Österreicher schmunzeln
kann.
Einen
wunderschönen 1. Mai allen Besuchern dieser kleinen Meinungsnische.
Die konservativen und rechten
Reaktionäre und Hetzer werden wieder in widerlichen ewiggestrigen
Ritualen Hass und Gewalt säen, die Gesellschaft spalten und das Land
kleingeistiger Finsternis zum Fraß vorwerfen:
Die progressive und herzliche
Zivilgesellschaft dagegen wird den Frühlingsbeginn wie immer mit
ihrem lebensbejahenden Fest des Friedens, der Liebe und Toleranz
begehen, begleitet von Kinderlachen und fröhlicher Musik: