Donnerstag, 13. Februar 2025

Eine grandiose Rede von Herbert Kickl

Gastkommentar
von Tanit
 
 
 
Auf Kickl paßt der Spruch "Ein Mann, ein Wort". 

Er will offenbar nicht um jeden Preis regieren, sondern wirklich für Land und Volk da sein. Ganz im Gegensatz zur schwürkisrotgrünpinken Einheitspartei, die dem menschenverachtenden Verein EU völlig devot gegenübersteht.

Man hat vollkommen recht, daß der wahre Verlierer in dieser Sache Österreichs Volk ist. Dem es offenbar noch recht gut geht, sieht man das Wahlverhalten. 

Denn Parteien zu wählen, die Lockdowns, den Niedergang der Wirtschaft, die Auflösung der inneren und äußeren Sicherheit des Landes u.a. durch die Massenmigration, Zwangsmaßnahmen an Menschen vornehmen wollten, die an allerdunkelste Kapitel der Historie erinnern, die Energieversorgung ohne Not abdrehen und die Landschaft mit Windrädern und PV völlig verwüsten, all diese wohlstands- und sicherheitsvernichtenden Maßnahmen zu verantworten haben, zeugt von einiger Erkenntnisresistenz (mal euphemistisch ausgedrückt)! Das Erwachen wird bitterst sein.

Was das Auswandern betrifft - warum sollen wir kampflos unsere schöne Heimat, die unsere Altvorderen für unsere Sicherheit und unseren Wohlstand hart erkämpft haben, aufgeben? Wären unsere Vorväter ausgewandert, wir wären nicht hier!

Gerade die Jüngeren sind gefordert, sich ein lebenswertes Leben in Freiheit zu erkämpfen, das Erbe ihrer Vorväter wertzuschätzen, statt davonzulaufen. Und wenn sie es nicht wertzuschätzen wissen, werden sie es wohl eines Tages auf die ganz harte Tour lernen müssen.

Abgesehen davon, wird man meiner Meinung nach sowieso von allem eingeholt, was einem auferlegt ist.
 

US PRESStitutes

by  Meme Dept. 




Heute vor 80 Jahren

von LePenseur
 
 
... begann der Bombenterror der West-Alliierten über Dresden. Zu diesem Thema schrieb Dr. Klaus Peter Krause auf seinem lesenswerten Blog vor zehn Jahren einen langen Artikel, der seine Aktualität und Richtigkeit in all den Jahren nicht verloren hat:
 
Wieviele Bombenopfer in Dresden waren es wirklich?

Die Untersuchungskommission nennt die Zahl 25 000 – Die wird bestritten – Die Gründe, die für eine zehnmal so hohe Zahl sprechen – Eine Gegenuntersuchung

Vor siebzig Jahren wurde Dresden zerstört. Vom 13. bis 15. Februar legten britische und amerikanische Bomberverbände „Elbflorenz“ in Schutt und Asche. Die 1300 Flugmaschinen leisteten ganze schreckliche Arbeit. Wie Dresden vor dem Angriff und danach aussah hier. Unter der Überschrift „Am Morgen danach“ stehen in einem Bericht der FAZ vom 14. Februar (Seite 4) auch diese Sätze: „Insgesamt fordern die vier Angriffe auf Dresden 25.000 Tote. Bunker wie in anderen Städten waren in Dresden nicht gebaut, die Flugabwehr längst an die Ostfront abgezogen worden; die Bomber hatten freie Bahn.“ Weitere Menschen der Zivilbevölkerung Dresdens sind durch Tieffliegerangriffe, die es angeblich nicht gab, umgebracht worden. Die Zahl von 25.000 Toten taucht in allen Berichten auf. In Wirklichkeit sind es weit mehr gewesen. Warum wird nur diese geringere Opferzahl genannt?

Statt 25 000 eher 250 000 Tote des Bombenterrors von Briten und Amerikanern

Dass es 25.000 Bombenopfer waren, entstammt dem Bericht einer Historikerkommission. Beauftragt hatte den Bericht die Stadt Dresden im November 2004. Sie sollte den „aktuellen Forschungsstand zur Zahl der durch die Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 getöteten Menschen“ feststellen. Später wurde ihr aufgetragen, auch die Tieffliegerangriffe zu untersuchen. Im Oktober 2006 und im Januar 2007 erweiterte die Stadt den Untersuchungsauftrag nochmals. Den Bericht der Kommission hat Karin Zimmermann unter die Lupe genommen. Die von der Kommission ermittelte Bombenopferzahl von 25.000 ist für sie nicht plausibel. In einer eigenen Untersuchung weist sie nach, dass diese Zahl nicht stimmen kann.

Und wieder werden dieser Tage AntifantInnen wohl durch Dresdens Straßen ziehen und provokant grölen: "Bomber Harris do it again!" Eine verkommene Brut, die auf die Gräber ihrer Vorfahren brunzt und sich damit noch brüstet ...

Die Terroristen sitzen in den Behörden

von LePenseur
 
 
AUF1 hat einen heimtückischen Plan aufgedeckt, mit dem die korrupte Bagage von Systemparteien und ihren parteipolitisch unterwanderten und korrumpierten Bürokratie und "Justiz" einen zu erwartenden Wahlerfolg der AfD im letzten Moment verhindern möchte:

Gemäß seiner eigenen Ankündigung einer bevorstehenden spektakulären Enthüllung ging der österreichische Sender AUF1 gestern Abend mit einer Sondersendung an die Öffentlichkeit, die es in sich hat. Darin wurde nicht weniger aufgedeckt als ein neuer Großangriff des deutschen Deep State gegen die AfD, deren massive Zugewinne bei den Bundestagswahlen Sonntag kommender Woche im linksgrünen Milieu ebenso für nackte Panik sorgen wie in den westlichen Elitenzirkeln. Ein Staat nach dem anderen befreit sich aus den Fängen der globalistischen Krake der Transformationsagenda, und nachdem nun die USA ebenfalls die Seiten gewechselt haben, fürchten sie, dass nun auch Deutschland von der Regenbogenfahne geht. Offenbar formierte sich aus diesen diffusen Ängsten heraus der Wille, die AfD auf den letzten Metern maximal zu sabotieren – mit einer Räuberpistole, die sogar die von Potsdam übertreffen sollte.

Aus AUF1 zugespielten Akten von Geheimdienstkreisen geht – offenbar belastbar – hervor, dass mehrere Dienste aus Deutschland, Österreich, Polen, den USA und anderen Ländern planen, die AfD als Komplizen der vermeintlichen „Terrorgruppe“ mit dem Namen „Sächsische Separatisten“ zu brandmarken. Damit soll die Kriminalisierung und Stigmatisierung der AfD auf ein neues Level gehoben werden – und zugleich wohl auch die Handhabe für ein Parteiverbot gestärkt werden.
Das ist aber noch keineswegs das Ende der Fahnenstange, mit die "Eliten" und ihre Handlanger in den "Diensten" ihre falschen Flaggen hissen! Da geht noch mehr! Noch tiefer in die Schublade der Perfidie und hemmungslosen Staatskriminalität gelangt:
Besonders perfide wäre ein größerer Anschlag gegen Deutsche (wie Magdeburg z.B.), der wegen prima facie Indizien medial einem ausreisepflichtigen Immigranten in die Schuhe geschoben wird, so bekommt die AfD für ein paar Tage einen 5% Umfrage push. Aber dessen Unschuld ist nachweisbar, dafür wird aber dann anhand vorgefertigter gefakedter Beweise die besagte rechte Terrorgruppe beschuldigt, den Anschlag ausgeführt zu haben mit dem Ziel, ihn dem Immigranten anzuhängen und so die AfD für die anstehende Wahl zu unterstützen. Von Polizei, Staatsanwaltschaft etc. wird das schnell bestätigt. Der politische backlash ist gewaltig! und aus AfD plus 5% werden bei der Wahl minus 10%. Ziel erreicht! und in Wirklichkeit hat den Anschlag ein Geheimdienst inkl. geheuerten Killern ausgeführt.

Geheimdienstmotto: Immer schön über die Bande spielen.

... wie Kollege BerndBorchert dazu im Gelben Forum überlegt. Solche Aktionen kannte und kennt man ja von CIA, NSA, Stasi etc. — in Deutschland war derlei in dieser Abgefeimtheit bislang doch eher unüblich. Aber die Zeiten ändern sich und wenn Verbrecher von der EU-Kommission abwärts über die Bundes- und Landesregierungen ungestraft agieren, dann akklimatisieren sich die von ihnen ausgewählten (und damit abhängigen) Bürokraten eben an das Klima eines Maßnahmenstaates, der hinter dem (schon schäbigen) Dekor einer "Demokratie" die Fratze einer korrupten Diktatur immer offener erkennen läßt.

Hoffen wir, daß diese Aufdeckung durch AUF1 in letzter Minute vielleicht den verbrecherischen Plan allzu "durchsichtig" werden ließ und damit vereitelte! Wobei meine Hoffnung angesichts der systemmedialen Propagandawalzer allerdings sehr gering ist. Und bei der für einen Österreicher nachgerade unvorstellbaren Obrigkeitsgläubigkeit des Deutschen Michels wohl noch niedriger anzusetzen sein dürfte als bei uns Ösis (wobei letzterer Optimismus durch die hiesige Medienwalze aus Anlaß des von den Systemparteien schon vorbereiteten Scheiterns der Koalitionsgespräche freilich mehr als fraglich ist) ...
 

Mittwoch, 12. Februar 2025

Es muß offenbar noch viel schlechter werden, ehe es besser werden kann ...

von LePenseur
 
 
Folgendes Schreiben überreichte FPÖ-Chef Kickl Van der Bellen im Rahmen ihres Treffens in der Hofburg:

Sehr geehrter Herr Bundespräsident!

Am 6. Jänner 2025 haben Sie mich mit der Bildung einer stabilen und zukunftsorientierten Regierung beauftragt.

Wir haben daraufhin mit der ÖVP das Gespräch gesucht, mit der Absicht, nach einem straffen Zeitplan schnell zu einer leistungsfähigen Bundesregierung zu kommen. Gemeinsam wollten wir Österreich zurück an die Spitze Europas führen - wirtschaftlich stark, sozial verantwortungs-bewusst und mit einer Migrationspolitik, die die Interessen unseres Landes und seiner Menschen schützt.

In einem ersten Schritt ist es uns gelungen, mit einem klaren Konsolidierungspfad ein drohendes EU-Defizitverfahren abzuwenden und damit sowohl der Wirtschaft als auch den Bürgern drohende Zusatzkosten zu ersparen. Daraufhin wurden die inhaltlichen Verhandlungen in 13 Untergruppen gestartet.

Ehe jedoch die noch strittigen Punkte auf Chefverhandler-Ebene geklärt werden konnten, bestand die ÖVP Anfang Februar darauf, die Ressortverteilung zu klären. Am 4. Februar 2025 haben wir Freiheitliche einen entsprechenden Entwurf vorgelegt. Obwohl wir in den darauffolgenden Gesprächen der ÖVP in vielen Punkten entgegengekommen sind, waren die Verhandlungen zu unserem Bedauern letztlich nicht von Erfolg gekrönt.

Deshalb lege ich heute, am 12. Februar 2025, den Auftrag zur Regierungsbildung zurück.

Ich setze diesen Schritt nicht ohne Bedauern. Verhandlungen mit der SPÖ sehen wir jedoch nicht als zielführend an. Die Vorgespräche mit Andreas Babler haben gezeigt, dass nicht nur unsere Positionen in entscheidenden Punkten weit auseinander liegen, sondern die SPÖ grundsätzlich eine ablehnende Position zu jedweder Zusammenarbeit mit der FPÖ einnimmt. Daran hat sich auch seit der Wahl nichts geändert. Österreich hat keine Zeit zu verlieren.

Mit besten Grüßen

Herbert Kickl
Bundesparteiobmann der Freiheitlichen Partei Österreichs 
 
Den Hofbürger wird's freuen, hat er doch von Anfang an auf eine Regierung ohne Beteiligung der FPÖ hingearbeitet. Die Brüsseler EUrokraten wird's freuen, können sie eine kurze Verschnaufpause genießen, in der sie wieder am Sturz Orbáns weiterbasteln können. Die Transatlantiker wird's freuen, wissen Sie doch, daß sie des theoretisch immer noch neutrale Österreich in der Tasche und seine Politruks sicher an den Eiern haben. Eine Win-Win-Win-Situation für die drei vorgenannten. Leidtragend sind bloß die Österreicher, denen nun eine Zuckerlkoalition in türkis-grün-rot oder türkis-pink-rot reingewürgt wird, die an Unfähigkeit die deutsche Ampel noch in den Schatten stellen wird (so schwer das auch sein mag!), oder eine "Experten-Regierung", die die Stagnation verwaltet, wie verlautet: unter "Führung" des abgehalfterten Chefs der Erste-Bank, Treichel.

Wäre ich jünger, würde ich jetzt sagen: auswandern! Das wird nix mehr mit diesem Land – wenigstens nicht so bald ...

Die ÖVP, also: die Österreichische Volksverarscher-Partei

von LePenseur
 
 
... (man kann das Kürzel völlig legitim auch mit "Österreichische Volksverräter-Partei" auflösen) macht ihrem Namen alle Ehre (die "Ganoven-Ehre" ist ja auch eine ...):
Der Konflikt zwischen FPÖ und ÖVP spitzt sich weiter zu. Wie berichtet, haben die Freiheitlichen der Volkspartei ein neues Angebot zur Ressortverteilung vorgelegt. Darin pochen sie weiterhin auf das Innen- und Finanzministerium. Die ÖVP hat darauf mit einem Gegenangebot reagiert: Demnach soll die FPÖ ein eigenes Asyl- und Migrations-Ministerium erhalten. Dazu würden diese Bereiche aus dem Innenministerium ausgegliedert werden. Das Innenressort samt Geheimdienst und auch das Finanzministerium würden bei der ÖVP bleiben.
... berichtet DiePresse ganz aktuell. Die FPÖ reagiert verständlicherweise ablehnend: denn die ÖVP hat demnach noch immer nicht begriffen, daß nicht sie die Nationalratswahlen gewonnen hat, sondern eben die FPÖ.
„Ein Verbleib des Finanzministeriums bei der ÖVP würde bedeuten, dass die für die finanzielle Schieflage verantwortliche Partei dort weiterarbeiten kann. Dieses ‚Weiter wie bisher‘ hat auch die ÖVP in den drei Monaten seit der Nationalratswahl stets strikt ausgeschlossen. Dass die FPÖ daher das Finanzministerium übernimmt und in enger Abstimmung mit dem Bundeskanzler die notwendige Budgetsanierung vorantreibt, ist das Gebot der Stunde“, erklären die Freiheitlichen.
Die Machtarroganz der ÖVP gründet sich in ihrer seit 1945 (im Gleichschritt mit der SPÖ) systematisch ausgebauten, korruptiven Vernetzung in Bürokratie, "Wirtschaft" (d.h.: Funktionärsklüngeln der Kammern & Wirtschaftsverbände) und Justiz.

Die FPÖ wäre gut beraten, sich die Regierungungsbildung mit der Partei der organisierten Polit-Kriminalität lieber dreimal zu überlegen!

The Inconvenient Truth

by  Meme Dept. 




Weidel hat recht: "Gehen Sie arbeiten!"

von LePenseur
 
 
Eine bemerkenswerte Rede im Bundestag:
 
 

Dienstag, 11. Februar 2025

Ästhetische Verirrungen

 von Sandokan

Die "neue Normalität" der Gewaltenteilung ...?

von Helmut
 
 

Natürlich weiß man als informierter Staatsbürger, dass jede Demokratie drei Säulen hat, nämlich die Legislative, die Judikative und die Exekutive. Diese drei Säulen sind von der Verfassung her voneinander unabhängig. Seit mehreren Jahren hat sich eine vierte Säule dazugesellt, oder aber eine Art des Verbindungsmechanismus, um diese Unabhängigkeit aufzuweichen. Diese vierte Säule sind die Medien.

Immer wieder stellt man fest, dass die Berichterstattung von der Politik gelenkt wird, und zwar in hohem Maße. Bei so manchen sozialen Netzwerken wird die Sache bereits derart übertrieben, dass man auch als politisch Unbedarfter den Kopf schütteln muss. Besonders wenn Leute für ihre politischen Aussagen gesperrt werden und andere Internet-Seiten bekannte Leute des öffentlichen Lebens für tot erklären, die sich der besten Gesundheit erfreuen.

Aber bei den Medien, die in der überwiegenden Mehrheit von den Regierungen bezahlt oder bezuschusst werden, da versucht man, den unauffälligeren Weg zu gehen. Da wählt man die Vorgänge in der Welt für die Berichterstattung aus, die im Sinne der Regierung sind, und lässt die Vorgänge weg, die eher kontraproduktiv sind. Das, was der Regierung gefällt, wird dann bei der Berichterstattung natürlich übertrieben und in den Himmel gehoben.

Beispiel Slowakei und Rumänien:

Ich erinnere mich an die westliche Berichterstattung über den überraschenden Stimmenvorsprung des rumänischen Präsidentschaftskandidaten, der eher NATO-kritisch ist und eine vernünftige Basis mit den Russen anstrebt. Was letztlich der jeweiligen Bevölkerung zugute kommt, wenn sich die Energiepreise wieder nach unten bewegen. Das aber gefällt den westlichen Regierungen nicht, die Putin nach wie vor als den Inbegriff des Bösen proklamieren. Nach den Vorstellungen des Westens soll man zahlen oder frieren – oder am besten beides.

Es ist bekannt, dass sich der ungarische Regierungschef einen Sonderweg mit Russland vorbehalten hat, wofür er in der EU als das „enfant terrible“ bezeichnet wird. Seltsam – die Zahl der Leute aus Österreich und Deutschland, die ihren Wohnsitz nach Ungarn verlegen, nimmt zu. Auch dann, wenn sie die Landessprache gar nicht sprechen.

Zur Slowakei:

Nun ist bekannt, dass sich auch der slowakische Regierungschef Fico für eine Annäherung an Russland einsetzt. Am 15. Mai 2024 wurde er bei einem Attentat durch Schüsse schwer verletzt. Am Wochenende hatte man eine Demo gegen seine Russlandpläne organisiert und über diese Demo wurde in allen westlichen Medien ausführlich berichtet. Ich habe nicht herausgefunden, ob diese Demo vom Westen organisiert wurde – lassen wir das einmal im Dunkeln.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/fico-protest-slowakei-100.html

Die Logik, die nur reiner Propaganda entsprechen kann, ist mir unklar. Vergleichen wir einmal die Gaspreise in Europa. Da wird man sehen, dass diese Gaspreise gerade in den ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten am niedrigsten sind. Was spricht dagegen, wenn man als Regierungs-chef dafür sorgen will, dass das auch in Zukunft so bleibt?

https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/GreenDeal/_Grafik/gaspreise.html

Aber Fico hat sich auch kritisch über die Mitgliedschaft seines Landes in der NATO ausgesprochen, und da bekommt man in Brüssel bei der EU Gänsehaut. Aber seine Partei hat gerade mit der Ankündigung der Annäherung an Russland bei der letzten Wahl einen deutlichen Gewinn erzielt.

Zu Rumänien:

Dass die Demonstrationen gegen die Willkür der Regierung in Bukarest, die über eine unbegründete Entscheidung des Verfassungsgerichtes die Wahlen aufgehoben hat, weil der unliebsame Präsidentschaftskandidat Georgescu die Nase vorne hatte, nach wie vor im Gange sind, sich auf das ganze Land ausgedehnt hatten – das lässt man eher unter den Tisch fallen. Nach dem alten Sprichwort „Die Zeit heilt auch die tiefsten Wunden“ setzt man auf die Verschiebung der Wahl bis in den Mai – hoffend, dass die Bevölkerung bis dahin den Fauxpas vergessen hat.

https://www.tagesschau.de/ausland/rumaenien-proteste-122.html

Vergleicht man die Reportagen über die Slowakei und Rumänien, dann wird man feststellen, dass über die Slowakei ausführlich und aktuell berichtet wird. Man spricht übrigens von „erneuten“ Protesten, aber mir ist nur bekannt, dass die letzten großen Proteste im Jahre 2023 stattfanden, als damals ein Journalist ermordet wurde.

Bei den Berichten über Rumänien wird nur auf kleiner Flamme gekocht, da müssen auch Berichte über die Wahlen aus dem Jahre 2020 herhalten, in der Hoffnung, dass das der Leser übersieht.

 

"...Versiegen des so wichtigen informationsflusses ..."

von Deliberator  Austriacus 
 
 
DiePresse, eine transatlatische Propagandatröte, zitiert einen Artikel im SPIEGEL (ebenso transatlantische Propagandatröte): 
Zusätzliche Brisanz erhält der Streit um das Innenministerium durch einen Bericht des „Spiegel“ vom Montag über ein Dokument aus dem Sicherheitsapparat, das anlässlich der Koalitions-verhandlungen verfasst worden sein soll. Darin soll analysiert werden, welche Folgen es hätte, wenn die FPÖ den Sicherheitsapparat inklusive DSN (Direktion für Staatsschutz und Nach-richtendienst) kontrollieren würde. Dies würde ein „Versiegen des so wichtigen Informations-flusses bedeuten und damit die innere Sicherheit der Republik Österreich massiv bedrohen“, zitiert der „Spiegel“ aus dem Bericht.
Wertvoller "Informationsfluss"? Will heißen: die Fernsteuerung der österreichischen "Dienste" durch Langley ist in Gefahr. Sowas muss natürlich verhindert werden, wenn man vielleicht Kickl schon nicht erfolgreich verhindern kann (wird natürlich probiert und wäre für die Banditen von der East Coast Amerikas ohne jede Frage ideal, aber wird sich u.U. nicht erzwingen lassen. An Kickls Stelle würde ich allerdings künftig auf Bergtouren verzichten. So ein Steinschlag oder gelockerter Kletterhaken kann schnell passieren ...).

Und die Österreichische Volksverräter-Partei macht selbstverständlich begeistert mit und lässt ihre ehemalige Außenministerin Plassnig für DiePresse Artikel schreiben ... wie jüngst zB:
Macht Kickl Österreich zum Geisterfahrer in der EU?
 
Sollte FPÖ-Chef Herbert Kickl Bundeskanzler werden, droht das Fundament unseres Selbst-verständnisses entsorgt zu werden.  
Österreich wird Geisterfahrer? Ernstlich jetzt, Frau Dr. Plassnig? Sie kennen vielleicht nicht den alten Witz mit dem Geisterfahrer, der auf diese Warnung ausruft: "Ein Geisterfahrer? Unsinn! Dutzende!"

Nur wäre das im Falle der EU kein Witz, sondern die beklagenswerte Realität! Denn was die gekauften "Eliten" in Brüssel und ihre lokalen Polit-Lakaien in den "nationalen" Regierungen der EU betreiben, das ist eine Geisterfahrt "vom Feinsten"! Da findet bisher (und nach Plassigs Wunsch: auch weiterhin) ein kollektives Wettkriechen der lokalen Satrapen in die Gesäßfalte der Brüsseler US-Kolonialverwaltung statt, die ihrerseits dem US-Deep State und seinen Strippenziehern servil die Wünsche von den Lippen (oder den Blähungen des Schließmuskels?) abliest. Wenn Frau Dr. Plassnig meint:

Erst seit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 kann Österreich seinen Weg in der internationalen Staatengemeinschaft völlig frei gehen. Bis dahin hing Moskaus finsterer Schatten über Wien, musste in Richtung Sowjetunion gebuckelt und um Erlaubnis gefragt werden. Im Rückblick wird das ganze Ausmaß der jahrzehntelangen Gängelung und Demütigung überhaupt erst sichtbar.

Österreich ist Teil des Westens. Dieser unverrückbare außenpolitische Grundkonsens hat die Zweite Republik von Tag eins an geleitet. Wir haben nicht den geringsten Grund, dieses Fundament erfolgreicher Außenpolitik infrage zu stellen oder gar umzuwerfen, wie es die FPÖ offenbar plant. Als Werkzeug dafür will sie die Neutralität einsetzen: Neutralität muss absolut sein, militärisch, politisch, moralisch, europapolitisch – so die neue Lesart der FPÖ. 
Ich will nicht den Ausdruck "Lüge" verwenden – vielleicht ist Dr. Plassnig durch jahrelanges Buckeln vor den transatlantischen Machthabern so rückgratlos und gehirngewaschen, dass sie gar nicht erkennt, was für eine flagrante Geschichtsklitterung sie da betreibt. 
Nie haben wir bisher den Völkerrechtsbruch eines imperialistischen Aggressors und die Selbst-verteidigung des Überfallenen mit Äquidistanz behandelt. Die dreist-zynische Show der FPÖ anlässlich der Rede des ukrainischen Präsidenten im Parlament mit den Karten „Platz für Neutralität“ auf den leeren Sitzen der Abgeordneten hat uns diese abwegige Gedankenwelt vor Augen geführt.
Nie haben wir, Frau Dr. Plassnig? Dann bringen Sie doch die Beispiele: mit welch nie dagewesenem Nachdruck Österreich den Völkerrechtsbruch eines imperialistischen Aggressors, nämlich der USA mit dem durch einen von A-Z erfundenem Tonkin-Zwischenfall "begründeten" Eingreifen in den Vietnamkrieg, verurteilt hat. Wie unverrückbar Österreich seinen neutralitätspolitischen Grundkonsens bei der Zerbombung Serbiens durch die NATO im Kosovo-Konflikt allen vorgelebt hat. Na, weitere Beispiele gefällig?

Und bei "dreist-zynische Show" fällt mir die noch viel dreistere und zynischere Show ein, die ein längst nach den Bestimmungen der eigenen, ukrainischen Verfassung illegal regierender Herr Zelensky bei jeder ihm gebotenen Gelegenheit, wenn er wieder Waffen und Gelb schnorren will, abzieht!
Für die FPÖ ist das Luftraumschutzprogramm Sky Shield neutralitätswidrig. Das ist himmel-schreiender Unsinn. Seit wann ist es verboten, den eigenen Luftraum zu schützen?
Und was für ein himmelschreiender Unsinn ist denn das, was Sie hier verzapfen, Frau Dr. Plassnig?! Hat denn Österreich bisher seinen Luftraum nicht geschützt? Und ich dachte immer, die für Milliardenbeträge (und fette Bestechungsgelder an die beteiligten Parteien, wie man liest) angeschafften Abfangjäger dienten genau dieser Aufgabe. Und "Goldhaube" überwacht 24/7 unseren Luftraum ... oder etwa nicht? Und daß Sky Shield bloß ein "Luftraumschutzprogramm" ist – sagen Sie mal: für wie vollkommen verblödet halten Sie Ihre Landsleute eigentlich, dass Sie sie derart dreist verarschen wollen?
Kickl will mit seinen Spießgesellen von den rechtsnationalen Patrioten für Europa nichts weniger als die Rückabwicklung der europäischen Integration. Unter dem Codewort „Souveränität“ soll das nationale Vetorecht oberstes Prinzip der EU-Politik werden. Im Klartext ist das ein Frontalangriff auf die supranationalen Bausteine der europäischen Integration, also Gerichtshof und Kommission.
Also die Souveränität der Staaten, Grundlage des gesamten Völkerrechts, Grundlage unserer österrichischen Bundesverfassung ist bloß ein "Codewort"? Und Sie wollen österreichische Diplomatin sein? Hätte es Ihnen nicht auffallen müssen, dass sowohl der EUGH wie der EU-Kommission sich längst Rechte angemaßt haben, die ihnen nach den abgeschlossenen Verträgen keineswegs zustehen? Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass ein immer zentralistischerer Machtapparat ohne jegliche (!) demokratische Legitimation und Kontrolle in Brüssel sein Unwesen treibt? Dass eine geradezu verbrecherisch korrupte und inkompetente Kommissionspräsidentin zum Nutzen der internationalen Pharma- und Rüstungskonzerne agiert, nachdem sie mit erbärmlich verlogenen Winkelzügen in Hinterzimmerkungeleien auf ihren Posten gehievt wurde?

Das alles wollen Sie nicht mitbekommen haben, Frau Dr. Plassnig? Wirklich? Dann sind Sie entweder für Ihre höchst profunde Ausbildung und jahrzehntelange Berufserfahrung erschreckend dumm/naiv ... oder aber auf eine (um bei ihrer Formulierung zu bleiben) dreist-zynische Art verlogen.

Montag, 10. Februar 2025

Das kann schon mal passieren, gell?

Gastkommentar
von Nereus
 
 
Präsident Vučićs Limousine verliert Reifen während Fahrt:

Serbiens Präsident Aleksandar Vučić befindet sich auf einer Dienstreise nach Mokrin im Norden des Landes, als sich ein Reifen von seinem Auto löst. Der Wagen gerät kurz ins Schleudern, dann kann der Fahrer ihn kontrolliert zum Stehen bringen.

Der Vorfall ruft die Sicherheitsbehörden auf den Plan.

Das war wohl die Patrone im Briefumschlag, quasi als „freundlicher Hinweis“ sich wieder an „westlichen Werten“ zu orientieren.

Sollte das nicht verstanden werden, wird das Auto vermutlich in die Luft gesprengt oder ein LKW steht unglücklicherweise zum falschen Zeitpunkt an einer falschen Stelle.

Es ist jetzt sehr gefährlich geworden, zwischen den politischen Fronten zu stehen. 

[[kotz]]
 
 

Die Gesundheit unserer Gesellschaft, einmal anders betrachtet

von Helmut
 
 

Ich weiß nicht, ob das hilfreich ist, einfach nur zurückzusehen. Aber früher waren die Leute, zumindest nach den mir vorliegenden Betrachtungen, prozentual gesehen, einfach gesünder. Manche meinen, dass man viele Krankheiten und auch Todesursachen damals einfach falsch begründet oder nicht richtig erkannt hat. Kann ja sein. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass man so manches, was ich – vielleicht fälschlicherweise – als Modekrankheiten oder Zivilisationskrankheiten bezeichne, früher einfach nicht gekannt hat.

Warum nicht gekannt? Weil es nicht analysiert war oder weil‘s das gar nicht gegeben hat. Gute Frage. Fest steht, die Leute aus dem Dorf, die schon morgens um 5 mit der geschulterten Sense aufs Feld gegangen sind, die hatten auch dann, wenn sie zu Mittag Speck und anderes Deftiges gegessen hatten, keine Probleme mit Cholesterin. Der Körper hat das einfach verarbeitet.

Dazu kannte ich einen Bauern, der zu der Personengruppe gehörte, die das Wort „Krankheit“ einfach nicht in den Mund nahmen. Krankheit war etwas Negatives, etwas, was man eher verschweigt, weil es eine Art von Schande ist. Heute ist das anders. Derjenige, der nicht krank ist und keine Kompanie von Ärzten zur Seite hat, mit denen er schon „per Du“ ist, der ist doch heutzutage gar nicht mehr „in“.

Das hauptsächliche Phänomen begründet sich damit, dass ein Großteil der Menschheit nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu beobachten und daraus die Schlüsse zu ziehen. „Der Mensch muss sein eigener Arzt sein, sonst ist er verloren“. Wieder eine Weisheit von einem einfachen Bauern. Damit ist eigentlich nur das gemeint, dass jeder mit seiner natürlichen Gabe der Selbstbeobachtung in der Lage sein muss, festzustellen, dass sich immer nur dann Probleme bemerkbar machen, wenn man vorher das oder auch das gemacht hat.

Das beginnt beim Essen resp. der Art der Lebensmittel und geht bis zum Arbeitsplatz und zur Harmonie in der Familie. Viele gesundheitlichen Probleme sind psychosomatischer Natur, das beginnt mit der Migräne und geht bis zum Tinnitus und noch weiter. Der frühere Landarzt hatte da den großen Vorteil, dass er bei seinen Hausbesuchen zumeist in die Familien hineinsehen und dadurch oftmals die richtige Diagnose stellen konnte.

Derjenige, der zum Mediziner geht und sagt, „Herr Doktor, mich stichts da links unten am Bauch“ und ansonsten keine weiteren anamnetischen Informationen gibt, der hat kaum mehr als 10% Chancen, dass der Halbgott in Weiß das Richtige findet, - es ist eher wie russisches Roulette.

Er bekommt dann irgendwelche Tabletten verschrieben, die hauptsächlich die Symptome eindämmen, aber die eigentliche Ursache wird nicht eliminiert. Dafür aber erwachsen durch die Tabletten wieder andere und vor allem neue Beschwerden, und so geht das Perpetuum mobile immer weiter. Die richtige Einstellung zu der Tablettenverschreiberei besteht darin, wie man es humorvoll ausdrücken kann:

Man geht zum Arzt, lässt sich untersuchen. Denn der Arzt will ja auch leben. Der Arzt gibt dem Patienten dann ein Rezept.

Mit dem Rezept geht man zum Apotheker und holt sich die Tabletten. Denn der Apotheker will ja auch leben.

Mit den Tabletten geht man dann nach Hause und wirft sie schnell ins Klo. Denn selber will man ja auch leben.

Der Grundsatz, den ich bisher nur bei einem einzigen Arzt im Wartezimmer gelesen habe, wird generell verschwiegen, denn dessen Ignoranz ist ja die Basis für den Umsatz eines Mediziners:

„Kein Mensch muss jemals chronisch krank sein. Man kann ein hohes Lebensalter erreichen, ohne jemals ernsthaft krank gewesen zu sein. Die Krankheit ist der Hilferuf des Körpers, wenn wir etwas falsch machen“.

Natürlich spielen hier auch die Gene eine Rolle, aber nur zu 50%. Und ein Unfall ist keine Krankheit. Das ist was anderes.

Was ist es dann, worüber ich meistens ungläubig den Kopf schüttle? Einfach. Es sind die Einschränkungen, die man bei Bestellungen im Restaurant oder auch zuhause hört, wenn man Gäste zum Essen eingeladen hat.

Da hört man dann: Ist das glutenfrei? Oder: Ich vertrage das nicht, ich habe eine Histaminintoleranz. Bitte, lassen Sie das weg, denn ich habe eine Laktoseintoleranz. Oder: Ich kann alles essen, nur diese Lebensmittel nicht, und das sind: Hühnerei, Kuhmilch, Erdnuss, Schalenfrüchte (wie Haselnuss oder Cashew), Weizen, Fisch und Soja, Stein- und Kernobst und Gemüse (z.B. Apfel, Karotte oder Sellerie).

Meine Tochter hatte im Alter von 9 Jahren eine Neurodermitis. In den Fachmagazinen liest man dann: „Kinder mit Neurodermitis haben ein erhöhtes Risiko, eine Nahrungsmittelallergie zu entwickeln.“ Damals hats noch kein Internet und keinen PC zuhause gegeben, ich machte mir eine Liste, worauf ich täglich alles vermerkt hatte, wie auf einer Tabelle, was Einfluss haben könnte. Was genau gegessen wurde, das Wetter, die Kleidung, etc. Dann bin ich draufgekommen, dass es immer dann heftiger wurde, wenn das Kind irgendwas Süßes mit raffiniertem Zucker gegessen hat.

War etwas schwierig, einem Kind in diesem Alter die Süßigkeiten zu verbieten, aber wir haben das durchgezogen. Die Nässelungen der Neurodermitis in den Armbeugen habe ich mit selbstgemachter Salbe wegbekommen (Ringelblume, fein gehackt auf einem natürlichen Träger, das war Schweineschmalz). Dem Kinderarzt, der andauernd Cortisonsalben verschrieben hat, habe ich den Stinkefinger gezeigt. Das Problem ist danach nie wiedergekommen.

Fest steht, in unserer Familie gibt’s solche Einschränkungen, was das Essen betrifft, nicht. Allerdings haben wir auch eine 360°-Palette, was den Speisezettel betrifft, und meine Frau kauft so gut wie nichts aus dem Supermarkt, wo eine ganze chemische Litanei draufsteht, auch nichts, was Konservierungsstoffe beinhaltet. Dafür trinke ich auch jeden Morgen eine große Tasse Milch, direkt vom Bauern, unabgekocht, unpasteurisiert. Im Gegensatz zur Philosophie der Lebensmittelforscher weiß ich sehr wohl, was das bei mir bewirkt.

Unterm Strich, ich habe da eine Art von Vorverurteilung entwickelt, die vielleicht fachlich bedenklich oder sogar falsch sein kann. Ich meine, dass der- oder diejenige (meistens sind es ja Frauen), die solche Nahrungsprobleme haben, davor irgendwas verbockt haben müssen, sonst wäre das nicht der Fall.

Ich erinnere mich an eine Frau, der ich gegen das starke Halsweh, das sie hatte, geraten habe, das zu tun, was ich mit Erfolg bei mir selbst praktiziere, wenn so etwas bei mir auftritt. Ich mache mir einen starken Sud aus Salbei, und der wird mehrmals täglich gegurgelt. Ums klar zu sagen, Tee ist eines, und Sud ist was anderes. Sud ist wesentlich konzentrierter als Tee, und gurgeln ist was anderes als trinken.

Was war der „Erfolg“? Die Frau hat den Sud getrunken anstatt damit nur zu gurgeln und den auszuspucken, und daraufhin Leberprobleme bekommen. Als jemand, der sich bei den Heilpflanzen auskennt, weiß ich, das jede Substanz, auch die natürlichen Kräuter, folgende Reihenfolge aufweist:

Anregend – heilend – berauschend – giftig.

Der Unterschied liegt nur in der Länge der jeweiligen Phase, abhängig von der Art der Substanz. Auch Digitalis kann eine positive Substanz für Herzleiden sein, man kann damit aber auch jemanden umbringen. Und wie gut Colchizin, das aus der Herbstzeitlose gewonnen wird, bei einem Gichtanfall tut, wenn man die geschwollenen Zehen vor Schmerzen nicht mehr spürt, ist mir genauso bekannt. Aber auch die Tatsache, dass man da mit einem Gramm zuviel dann die Schwammerln von unten anschaut.

Als Quintessenz fällt mir da ein Ausspruch von Lisa Eckhardt ein, den ich in irgendeinem Video von ihr aufgeschnappt habe. Da wurde jemand, der genauso eine Latte von persönlichen Unverträglichkeiten beim Essen aufgezählt hatte, und vielleicht sogar der Meinung war, dass er dadurch interessanter wirkt, von ihr damit konfrontiert, ob er meint, dass ihn unser Herrgott mit diesen Mankos auf dieser schönen Welt überhaupt willkommen geheißen hat. Sarkastisch, aber ist was dran.

 

Sonntag, 9. Februar 2025

Trollanruf bei der CDU

von Sandokan
 
 
Wieder einmal hat das russische Prankster-Duo Vovan und Lexus einen Politiker aufgeblattelt und bloß gestellt. Diesmal hat sich einer der beiden bei einem Telefonat als Andrej Jermak ausgegegeben. Zelenskys Intimus und Wegbegleiter bereits aus Schauspielertagen und Chef des Präsidialamtes.
   
Getroffen hat es Johann Wadephul, CDU-Vize-Fraktionschef und politisches Mastermind hinter Blackrock-Lobbyist und Möchtegern-Kanzler Friedrich Merz. Und Wadephul hat ordentlich aus dem Nähkästchen geplaudert - von Waffenlieferungen und noch mehr Geld für die Ukraine, über die Eindämmung der AfD, bis zur geplanten Einführung der Wehrpflicht in Deutschland.
 
Soll nachher keiner sagen, er hätte nicht gewusst, was die CDU - einmal im Kanzleramt - tatsächlich im Sinne führt.


Mehr auch bei Odysee: InfraRot 

Ich will gar nicht daran denken, was mich in der Kanzlei erwartet ...

von LePenseur
 
 
Sowas jedenfalls leider nicht (ich hoffe, meine geschätzten hübschen Kanzleidamen lesen das jetzt nicht ... ;-)
 
 
 

Anton Bruckner: Symphonie No. 9

 
 
 
 

Samstag, 8. Februar 2025

USAID und Jesuiten: Oh Jesses!

 von Sandokan

Einer der zahlreichen Handlanger ... äh, Profiteure von USAID war das Jesuit Refugee Service, kurz JRS (Jesuiten-Flüchtlingsdienst). Gegründet 1980, mit Sitz in Rom und weltweit tätig (auch in Österreich und Deutschland, wo man Flüchtlingsunterkünfte betreut, Illegale unterstützt und Abschiebungen beobachtet).
Anders als der Name vermuten lässt, geht es dabei aber nicht um geflüchtete Jesuiten (Vorsicht Sarkasmus!). Sondern darum, Flüchtlings- und Migrationsströme Richtung Westen zu lenken und hier eine funktionierende Asylpolitik zu verhindern - so ist jedenfalls meine Meinung dazu.

Außerdem ist das JRS Mitunterzeichner der Immunisierungsagenda 2030 als Teil der Sustainable Development Goals (Teil der Agenda 2030). Die darauf abzielt, die weltweite Verbreitung von Impfstoffen zu erhöhen, und die Ziele für "nachhaltige Entwicklung" zu unterstützen.
Bill Gates ist natürlich wieder mit an Bord.

Auch beim JRS ist man jetzt im Panikmodus, da die Gelder von USAID nicht mehr fließen und man unter Rechtfertigungszwang steht.
Überhaupt war USAID generell nicht nur bei NGOs und Medienoutlets besonders aktiv (bemerkenswert dabei die BBC, der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Großbritannien). Sondern ebenso in Sachen Religionsgemeinschaften. Die Einflussnahme betrifft dabei keinesfalls nur die Katholische Kirche.

Kleine Randbemerkung: wie bekannt wurde, ließ sich auch der bekannte Philanthrop George Soros seine politisch-humanitären Umtriebe zu einem erheblichen Teil durch USAID finanzieren.

Und nochmal eine Blondine ...

 
 
 

Eine tröstliche Entwarnung bezüglich roter Rinder

 
... und des damit zusammenhängenden Kommens des jüdischen Messias (der christliche ist daran ja nicht gebunden, aber schon der jüdische reicht mit den Atomwaffen USraels locker aus, den Planeten planmäßig in Asche zu verwandeln) gibt der folgende


Gastkommentar
von BBouvier


Betr.: das Rote Rind = St. Nimmerleinstag

Obiges Rind ist unerläßlich zum Eintreten des jüdischen Messias der Endzeit, denn es ist Basis einer ganzen Kette Voraussetzungen ersterens.

Diese rote Kuh ist ein weibliches Hausrind, das nie trächtig war, nie gemolken wurde, das nie gesäugt hat, das nie unter einem Joch lief, also ein zuchtreifes weibliches Rind. Ferner darf es nicht mehr als zwei andersfarbige Haare im Fell haben. Ihre Asche dient dann der Herstellung eines Sonderwassers zur rituellen Reinigung der levitischen Tempelpriester. Ohne die wiederum ist der/ein Tempel doch völlig sinnfrei!

Was die Haare des Rindes betrifft, so müssen alle (!) einzeln auf ein bei zwei in der Farbe möglicherweise abweichende ganz genau betrachtet werden, (Lupe und Pinzette) und wenn man damit nach Monaten fertig ist, wieder von vorn, denn das dauert, und mittlerweile könnte das Rind ja (Streß oder fortgeschrittenes Alter) drei graue Haare irgendwo (hinten-unten-in einer Falte-versteckt im Ohr-unter dem Schwanz-etc.) haben.

Heißt:
Diese Bedingungen (eine Kuh, die als Kalb u.a. nie gesäugt hat!) lassen sich erkennbar nicht verwirklichen, womit das messianische Endreich von vornherein (!) auf den St. Nimmerleinstag anzusetzen ist.

Mit dieser Erkenntnis sind schlichte US-Insassen natürlich völlig überfordert. Weswegen diese dümmliche Kuhklamotte alle paar Jahre wieder ihre Runde in den Medien dreht.

Hinweis:
Im deutschsprachigen Raum haben wir etwas ein wenig ähnliches. Nämlich: "Wenn Markustag auf Ostern fällt!" (= "kannste in der Pfeife rauchen") Aber das passiert immerhin alle paar hundert Jahre tatsächlich.

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P.S.: Falls man sich eines Tages sicher wäre, ein solches Tier (Rotbunt) gefunden zu haben, es sodann zu Asche verbrannt hätte, diese mit Quellwasser vermischt, womit sich dann die Tempel-Levitenpriester (des noch zu errichtenden Tempels) korrekt rituell gereinigt hätten, dann müßte eigentlich aus dem Stamme Davids der jüdische Messias erscheinen und Jerusalem als seine Königsstadt zu alter/neuer Größe führen.

Und - falls dennoch kein Messias kommt: Pech gehabt!
=>
Mist!
Dann hatte jemand doch glatt das schwarze Haar in der Suppe --- ähhh --- am Schwanz der Kuh übersehen. Und daran (!) ist alles gescheitert.

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P.P.S. (von LePenseur): wenn man den Aberwitz wörtlich genommener monotheistischer Religionen ausloten möchte, bieten die drei (angeblich) "abrahamitischen Religionen", also Juden, Christen und Mohammedaner, dazu reichlich Gelegenheit! Jede von ihnen hat manches, was nicht so übel ist und durchaus vernünftig, aber verquickt mit Dingen, die beim näheren Durchdenken das Gehirn jedes nicht völlig Gehirngewaschenen zum Rotieren bringt. 

Man versuche sich mal einen Allmächtigen Gott von Abermilliarden an Galaxien, in denen jeweils wieder Abermilliarden von Sternen, unzählige davon von Planeten umgeben, vorzustellen, der ernstlich Wert darauf legt, daß kleinen Buben die Vorhaut von Penis abgeschnitten wird, um sie gottgefällig, d.h. religiös vollwertig zu machen. Eine Vorhaut, die von ihm als Schöpfer wenigstens mitgeplant war. Sorry, geht's noch?!

Oder man denke über die Kismet-Lehre der Mohammedaner nach: was bleibt da noch als Handlung eines Menschen über, wenn alles, Gutes wie Böses, nur von Allah gelenkt und vorherbestimmt ist. Und ohne willentliche Handlungen kann man jede Ethik und jede Rechtsordnung eigentlich in der Pfeife rauchen, und zwar zivil- wie strafrechtlich.

Oder man versuche, die fürwahr gnadenlose Rabulistik der thomistischen vs. molinistischen Gnadenlehre (von den pöhsen Pelagianern gar nicht zu reden!) oder auch des 100%-orthodox-katholisch-protestantischen Trinitätsdogmas nachzuvollziehen und man landet entweder im Irrenhaus oder in der Resignation eines "... es wird schon so sein!" ...

Manchmal beneide ich die Chinesen um ihren Konfuzius. Der ist das teilweise schrecklich "ledern", aber mutet einem wenigstens kein credo quia absurdum zu, das ich zu den schrecklichsten Sätzen rechne, die je ein Theologe geäußert hat ...

 
P.P.P.S.: St. Nimmerlein war und ist übrigens einer meiner Lieblingsheiligen. Wenn man schon welche zu brauchen glaubt, ist er überaus "praktisch" ...

Entscheidungstage in Rumänien (und anderswo)

von Helmut
 
 

(Dieser Text ist nur für diejenigen gedacht, die noch in der Lage sind, mehr als 5 Zeilen im Zusammenhang zu lesen und zu verstehen)

 

Überall in Rumänien gab es Proteste, hat sich etwas geändert? Nein. Aber das heißt nicht, dass alles so bleiben muss wie bisher. Sicher, die Verantwortlichen in Bukarest denken sich, lasst das Volk schreien, es wird sich schon wieder beruhigen, am Ende machen wir doch, was wir wollen.

Aber genau das darf nicht passieren. Wir stehen immer noch an der Schwelle des Krieges, den die NATO unter Beteiligung der rumänischen Streitkräfte geplant hat und den letztlich die großen Demonstrationen in Rumänien im Januar verhindert haben.

Und warum?

Ganz einfach. Weil es nicht möglich gewesen wäre, in dieser aufgeheizten Atmosphäre rumänische Wehrpflichtige zu mobilisieren und sie in den Kampf gegen die Russen in der Ukraine zu schicken. Denn dann wäre auch dem Leichtgläubigsten klar gewesen, warum man unbedingt verhindern wollte, dass Herr Georgescu Präsident wird. Das hätte zu extremen Unruhen und sogar zum Sturz der neu gewählten Regierung führen können. Danke also an alle, die ihren Hintern hochgekriegt und demonstriert haben! Sie sind es, die den Frieden im Land (noch) möglich gemacht haben.

Strategisch gesehen wurde in Rumänien jedoch nur eine Schlacht gewonnen, der eigentliche Grund für den Konflikt wurde nicht beseitigt. Deshalb müssen sich die Rumänen ernsthaft überlegen, ob es sinnvoll ist, sich ruhig zu verhalten oder weiter mit aller Kraft zu demonstrieren.

Das Wichtigste dabei ist aber, man muss genau wissen, wofür man demonstriert und das auch durch ein Manifest zum Ausdruck bringen, damit es nicht nur die führenden Politiker, sondern auch das Volk versteht.

Die Demos waren darauf ausgerichtet: den 2. Wahlgang in Funktion zu bringen. Wie bringt man das in eine juristisch praktikable Form? Ich habe es in diesem Kommentar angesprochen:

https://www.facebook.com/helmut.novak.7/posts/pfbid046W4aLTiJMdRw599pv4Z3bQBGCUFhGdF2Ge2reUrfQaNziZBzHrzLdHwMobPS1RXl

Schließlich hat die Venedig-Kommission ja klar gesagt, was man von einem Verfassungsgericht an Argumenten erwartet, und zwar keine Vermutungen und Unterstellungen.

https://stirileprotv.ro/stiri/actualitate/document-comisia-de-la-venetia-a-publicat-un-raport-despre-anularea-alegerilor-prezidentiale-din-romania-in-2024.html

Wenn nun dieses Gericht irgendwelche juristischen Beweise für die Entscheidung nachreichen könnte, was ich nicht glaube, dann käme es zur rechtmäßigen Neuwahl des 1. Wahlgangs im Mai. Die demokratische Version der Einsetzung des 1. Wahlgangs sähe dann so aus, dass alle (ich wiederhole "ALLE") wieder zur Wahl zum Präsidenten antreten können. Würde man einzelne Kandidaten mit irgendwelchen vorgeschobenen Gründen von der Wahl zum Beginn an ausschließen, dann ist die Richtung klar: Man will diesen oder jenen Kandidaten nicht auf der Liste haben, um ein bestimmtes Wahlergebnis zu erreichen.

Daher die Liste meiner Forderungen:

1) Forderung an die derzeitigen Mitglieder des CCR (= rum. Verfassungsgericht) zur juristisch qualitativen Begründung der Entscheidung der Annullierung. Ist diese gegeben und von einem unabhängigen Gremium wie z.B. dem rumänische Richterbund, oder der Nationalunion der rumänischen Rechtsanwälte überprüft und juristisch als korrekt empfunden worden, dann wäre eine Ansetzung des 1. Wahlgangs legitim.

Die korrekte Folge wäre dann die Ansetzung einer Neuwahl unter Miteinbeziehung sämtlicher Kandidaten des damaligen ersten Wahlgangs sowie noch weiterer, die sich aktuell zur kommenden Wahl stellen würden.

2) Forderung an die derzeitigen Mitglieder des CCR zur juristisch qualitativen Begründung der Entscheidung der Annullierung. Kann diese nicht vorgelegt werden, innerhalb einer gesetzten Frist, dann ist die Abhaltung des 2. Wahlgangs, wie ursprünglich vorgesehen, legitim. Der Austausch der Richter des CCR wäre dann eine notwendige Folge.

Diese beiden Versionen, 1) und 2) stehen eigentlich als Überschrift zum Motiv für Demonstrationen. Aber ich habe Bedenken, dass dies dabei transparent wird. Es wäre eigentlich die Aufgabe der Organisationen, die diese Demonstrationen organisieren, oder auch der kleineren Oppositionsparteien, hier ein klares und allgemein verständliches Manifest zu publizieren und das bei den Demos zu vertreten.

Natürlich wird es immer Leute geben, die die Meinung vertreten, dass sie lieber zuhause bleiben, als in die Kälte zum Demonstrieren zu gehen. Das größte Problem bei dieser Sachlage ist, dass viele nicht erkannt haben, worum es geht. Es geht nicht um Georgescu oder um Lasconi oder sonst einen Kandidaten, es geht um viel mehr, es geht um das Prinzipielle der Verfassung. Es geht darum, ob man es als einfacher Bürger zulässt, dass die in der Macht befindlichen Parteien mit fragwürdigen juristischen Winkelzügen über das höchste Gericht bewirken können, dass der Wille des Volkes, ausgedrückt durch eine Wahl, verfälscht wird.

Wenn das vom Volk toleriert wird, dann geht es weiter, denn es war ja nicht viel mehr als ein Test. Die interne und zentrale Frage: Was lässt der Bürger alles mit sich machen, ohne aufzumucken? Dann kann es sein, dass es den Einzelnen, der bereits in einem gewissen Alter ist, nicht mehr so extrem benachteiligt, aber jeder hat Kinder und Enkelkinder. Wenn einem auch das egal ist, nun, dann wünsche ich ihm nur mehr Gesundheit, und sonst nichts mehr. Denn Verstand, Verantwortung und Weitsicht kann man nicht wünschen. Entweder man hat es oder man hat es nicht.

Dann wird es irgendwann wieder soweit kommen, dass die nachfolgende Generation die Älteren fragen wird: „Warum habt Ihr denn damals geschwiegen, als noch Zeit war, sich dagegen auszusprechen? Sehr Ihr nicht, was Ihr durch Euer Schweigen angerichtet habt?”

Denn genauso begann es in den 30er Jahren in Deutschland mit dem Nationalsozialismus, als die Politik angefangen hat, die legitimen Rechte des Volkes zu beschneiden — und das Volk hat dazu geschwiegen. Denn Schweigen wird in der Politik immer als Zustimmung interpretiert.