Dienstag, 10. Dezember 2019

Team Strache? — 1. Straches Irrtum


Den Lesern dieses Blogs wird es wohl aufgefallen sein: derzeit komme ich kaum dazu, längere Artikel zu verfassen — der Streß des nahenden Jahresendes, vor dem meine Klienten noch unbedingt ein paar Projekte fertighaben wollen, fordert seinen Tribut! Und da ich diesen Blog aus eigenem Vergnügen in meiner Freizeit schreibe (im Gegensatz zur Journaille, die sich für ihre Artikel bezahlen läßt — à propos: hat sich Strache für seinen Sager: »Die Journalisten sind die ärgsten Huren!« schon bei den ... Huren entschuldigt?) muß mit weniger Freizeit halt auch der Umfang meiner Bloggereien weniger werden (weniger zu schlafen funktioniert nur kurze Zeit). Deshalb kommen meine Überlegungen zu der offenbar geplanten Parteigründung durch H.C. Strache in mehreren Teilen. Doch besser verteilt, als nie.

1. Straches Irrtum

Strache plant also, wie's scheint, ein »Team Strache«, mit dem er bei der nächsten Landtagswahl in Wien antreten will. Lt. »oe24.at« ist
Dreh- und Angelpunkt dafür [...] der Wiener Abgeordnete und Strache-Freund Karl Baron, der auch Präsident der Freiheitlichen Wirtschaft ist. Aufgrund seiner Loyalität zu Strache – und nicht zu Neo-Parteichef Dominik Nepp – stellt er in der Wirtschaftsver-tretung am Montag die Vertrauensfrage. Das bestätigte Baron gegenüber ÖSTERREICH.
Neuer Strache-Klub 
mit drei Mitgliedern
Später am Tag trifft er außerdem etliche Parteigranden zu einer Sitzung der soge-nannten „Stammmitglieder“, in der es um seine Zukunft in der FPÖ geht.
 
Sollte Baron der Vorsitz in der Freiheitlichen Wirtschaft genommen werden, könnte er sein Mandat zurücklegen. Die Folge: Niemand anderer als Strache würde nachrücken, weil er 2015 in Barons Bezirk Donaustadt kandidierte und nachrücken würde. Findet Strache zwei weitere Überläufer, kann er einen neuen Klub im Wiener Landtag gründen. Im Gespräch sind Strache-Vertrauter Didi Kops sowie Barons Vertreter in der Frei-heitlichen Wirtschaft, Klaus Handler.
Nun ist es ja psychologisch verständlich, daß ein mit einer üblen, kriminellen Machenschaft um sein Amt gebrachter Berufspolitiker mit allen Mitteln danach strebt, sich zu rehabilitieren. Nur: der alte Satz semper aliquid hæret hat seine Berechtigung, so ungerecht es auch ist. Und Straches Problem für jede weitere Tätigkeit in der Politik ist ja wahrscheinlich nicht, daß ihm strafrechtlich relevante Dinge nachgesagt werden, sondern schlicht — und wesentlich untilgbarer! — die Tatsache: mit seiner Aktion in Ibiza hat er sich blamiert und einfach lächerlich gemacht. Und das ist bei einem Politiker wohl das ärgste, was ihm passieren kann. Ein Politiker, der eine Lachnummer ist, kann das beste Programm und das makelloseste Leumundszeugnis haben — er wird von den Wählern einfach nicht ernstgenommen.

Dabei hatte es Strache unmittelbar nach der Sendung der Videoschnipsel vielleicht in der Hand, das Blatt zu wenden! Er hätte statt seines Rücktritts in die Offensive gehen können und mit kühlem Lächeln sagen können: »Damals wurde ich von den Initiatoren des Videos ohne mein Wissen unter Drogen gesetzt und kann mich daher an diese Ausschnitte der Unterhaltung nicht erinnern. Wenn ich damals etwas Gesetzwidriges getan haben sollte, ersuche ich die Staatsanwaltschaft, uns mitzuteilen, welche Tatbestände ich in einer Privatunterhaltung, die illegal aufgezeichnet wurde, denn angeblich verwirklicht haben soll; ich werde mich aber nicht durch solche Machinationen einschüchtern lassen, sondern vertraue der Justiz, daß sie die Hintermänner dieser kriminellen Aktion zur Verantwortung zieht.«

Es ist nicht gesagt, daß er mit so einer Kaltschnäuzigkeit erfolgreich geblieben wäre — aber er hat eben den anderen Weg gewählt: sich emotional betroffen zu entschuldigen und zurückzutreten. Und wenn er das gemacht hat (was ihn durchaus ehrt!), dann hätte er eben diesen Weg auch weitergehen müssen, und nicht später versuchen dürfen, corriger la fortune zu spielen.

Nochmals: Straches Problem ist, daß er durch seinen Auftritt in Ibiza zur Lachnummer wurde. Nehmen wir ein anderes Beispiel: stellen wir uns einfach vor, die SPÖ-Chefin hätte sich bei einer ihrer letzten NR-Wahlkampfreisen nach einem anstrengenden Tag alleine auf Tour im Hotelzimmer entschlossen, sich mit Benutzung eines Vibrators vor dem Schlafen etwas zu entspannen, und wäre dabei durch eine versteckte Kamera aufgenommen worden. Das zu veröffentlichen wäre wohl noch verwerflicher als das Ibiza-Schnipselvideo, und Rendis Verhalten wäre auch in vertracktester Theorie noch um Lichtjahre weniger strafverdächtiger als es das besoffene Herumprahlen mit kühnen Plänen im Fall Strache gewesen sein kann — aber Rendi wäre durch so eine Dildo-Szene dennoch ebenso um den Ruf gebracht wie z.B. ein unverheirateter Politiker, den Journalisten in der Tür eines Stricherlokals abgelichtet hätten. Ist ebenso nicht verboten, aber macht keine schlanken Fuß.

Daß Strache den Unterschied zwischen der vermutlichen strafrechtlichen Irrelevanz seiner damaligen großklotzigen Sprüche, und deren imageschädigender Wirkung nicht sieht (sehen will? sehen kann? — letztlich egal!), ist seine persönliche Tragödie. Daß er jetzt drauf und dran ist, zu der persönlichen Tragödien noch den tragischen Hauptdarsteller eines Götterdämmerungs-Dramas zu spielen, und die Partei, die er seinerzeit vor dem Untergang gerettet hat, in ebendiesen zu treiben (obwohl ihm das vermutlich nicht gelingen wird), ist allerdings etwas, was ganz Österreich etwas angeht.
Mehr dazu in Teil 2.


Kommt da noch was?

von Fragolin

Der Österreicher hat sie schon wieder vergessen, die Namen derer, die mit Geldkoffern oder Plastiksackerln unterwegs waren. Beim Grasser, ja, da hat man das so lang und breit und permanent wiederholend durch die Medien geschleift, da ist noch was hängengeblieben, aber redet noch irgendwer vom Herrn Rabelbauer, der schon vor vierzig Jahren mit ein paar Millionen Schilling im Koffer zum fröhlichen Mandatskauf für die Schwarzen marschiert ist? Oder, um historisch etwas näher an die Gegenwart zu rücken, vom Herrn Gerharter, der seine Million Schmiergeld vom Bawag-Elsner 2003 im Plastiksackerl heimtrug?

Nein, ich will keinen Whataboutismus betreiben, nur hat man diese Gestalten konkret dabei ertappt und konnte ihnen nachweisen, was da abgelaufen ist. Und deren Parteien stellen sich jetzt hin und spielen einen auf empört und „Das gab es noch nie in der Zweiten Republik!“, wegen einem Foto einer angeblichen Strache-Reisetasche voller angeblichem Geld.

Nicht, dass ich dem unsympathischen Großmaul nicht von Herzen gönne, an die Wand genagelt zu werden, wenn die Geschichte wahr ist. Aber bis jetzt sieht es da sehr dünn aus und man findet nichts außer „stichhaltigen Gerüchten“, auch wenn die den medialen Heizkanonen der linksextremen Filterblase ausreichen, um ihre Klientel täglich mit einem Artikel zu versorgen, unter dem sie dann ihre hasszerfressenen Kommentare absondern und nach lebenslangem Kerker für den bösesten Zahntechniker aller Zeiten kreischen können. Juristisch reichen die eben nicht, und zum Glück leben wir noch in einem Staat, in dem Gerichte über Strafen entscheiden und nicht ein von eingepeitschtem Hass getriebener Mob.
Was ich mich auch frage, ist ja, warum die einem Politiker mal eben so das Handy abknöpfen (bei anderen wurde bereits der Versuch mit Gekreisch bedacht), wenn Monate später ganz offensichtlich immer noch nichts gefunden werden konnte, was zum Klicken der Handschellen führen könnte. Im Moment gibt es trotz massiver Eingriffe bis tief in Straches Privatleben hinein anscheinend genau gar nichts, mit dem man ihn juristisch belangen könnte. Es hat den Anschein, als ginge es keine Sekunde um irgendwelche Ermittlungen zur Einleitung juristischer Schritte sondern nur darum, immer wieder G‘schichterln und Gerüchte in die Welt zu streuen, um die eigene Filterblase am Kochen zu halten und die soziale Ächtung des Verhassten zu genießen. Was das über die betreffenden Medien selbst aussagt, ist denen anscheinend nicht bewusst oder schlicht egal, solange ihre Community schenkelklopfend tobt.

Denn da ist bisher nichts außer den Behauptungen einer Gestalt, die sich dadurch hervorgetan hat, in Zusammenarbeit mit einer balkanischen Industriespionage-Mafia ein Video zu drehen, mit dem Strache als damaliger Nationalratsabgeordneter und Chef der größten Oppositionspartei um eine halbe Million oder mehr erpresst werden sollte. Das finden die Kreischer nebenbei bemerkt demokratietechnisch betrachtet an keinem Punkt bedenklich. Und dieser Strache hassende Ex-Mitarbeiter liefert also ein Schwarzweißfoto (wieso eigentlich schwarzweiß, mein Handy macht Farbfotos) von einer Sporttasche in einem Kofferraum aus der malerisch drapiert Hunderter herausschauen. Wann gemacht, wo gemacht, Beweise für Zusammenhänge – Fehlanzeige. Die Frage, ob es sich auch um eine Sporttasche seiner Mafia-Kumpels handeln könnte, die gerade nach einer erfolgreichen Erpressung eines anderen Politikers den Gewinn abtransportieren, wird ebensowenig gestellt wie die Frage, wer eigentlich noch so alles erpresst wurde und ob da nicht ein sonst recht erfolgreiches Geschäftsmodell dahintersteckt. Vielleicht war ausgerechnet Strache sogar derjenige, der sich nicht hat erpressen lassen und deshalb gelyncht wurde. Dass sich dann als Handlanger einer erpresserischen Balkan-Mafia ausgerechnet als Sprachrohre des Gewissens selbstbeweihräuchernde linksextreme Propagandagazetten aus Deutschland angedient haben und vermutlich sogar bereit waren, denen ihre finanziellen Verluste nach dem Scheitern der Erpressung abzugelten, wirft ebenso Fragen auf, die aber anscheinend niemand gestellt haben möchte.

Und so bleibt die Frage: Kommt da noch was? Ich meine, was anderes als „stichhaltige Gerüchte“ und mediale Aussagen von internen und externen Strache-Hassern, die ihm gerne eins auswischen wollen oder einfach nur mit kriminellen Erpresserbanden verbandelt sind? Anderes, als hämische Hass-Artikel auf Basis irgendwelcher Gerüchte aus fragwürdigen Quellen? Anderes als verwaschene Schwarzweißbilder oder Auszüge aus behördlich einkassierten und medial ausgespielten Terminkalendern, die belegen, dass ein Vizekanzler sich mit heimischen Großunternehmern getroffen hat, was ja dem Seppl und der Zenzi ganz suspekt vorkommen muss, denn das gab es ja noch nie. (Was ja auch stimmt, nur bezieht sich das auf die Tatsache, dass die Daten eines Politikers zu seiner Amtszeit von Ermittlungsbehörden erfasst und dann medial verbreitet werden.)

Ich bin mal gespannt, was am Ende wirklich übrig bleibt von den ganzen Behauptungen und ob da irgendwo etwas dran ist.

Montag, 9. Dezember 2019

Erzbischof Fulton Sheen


... starb heute vor vierzig Jahren. Ein, man kann es wohl nicht anders sagen, begnadeter Prediger und in gewissem Sinne der erste »Fernsehstar« der Katholischen Kirche, der mit seinen beliebten und diskutierten Sendungen für die in den traditionell »WASP«-lastigen U.S.A. herablassend angesehenen Katholiken sicherlich manches Vorurteil zu überwinden half. 

Hier ein Mitschnitt eines TV-Interviews des damals 75-jährigen Erzbischofs. Das Interview, das muß man sich natürlich vergegenwärtigen, fand gegen Ende des Vietnamkriegs statt, und verhältnismäßig kurz nach den Studentenunruhen von 1968 — bei manchen Antworten muß ein bißchen »Staub« weggeblasen werden, um die zeitlos bleibenden Fragestellungen auch für unser Zeit zu entdecken:


Vor über einem Jahr wurde auf dem LP-Blog dieses ebenso tiefsinnigen wie humorvollen Predigers Fulton Sheen schon zweimal — hier und hier — gedacht, und auf Youtube finden sich viele weitere Beispiel, z.B. seine Betrachtung (1966) über »God is dead«:





Mea culpa, mea culpa

von  it’s  me  


... mea maxima culpa!

Ich bin ein unverbesserlicher Rassist, denn ich schaffe es sogar, während einer Tiersendung an unsere Neoimporte aus archaischen Gegenden zu denken und Parallellen zu ziehen.

Erst habe ich auf Phönix eine Sendung gesehen über Spezialeinheiten der deutschen Polizei und da über deren Aushängeschild, die von Wegener gegründete GSG9, die sich erstmals in Mogadischu Verdienste erworben hatte bei der Befreiung der Landshut ( Zu denken gibt mir, dass die Täter von damals – natürlich im übertragenen Sinn, denn 7 der 8 Verbrecher wurden erschossen – die Lehrmeister für die Täter der IST-Zeit sind ). 

Natürlich wurde die Gefahr des Corpsgeistes und dem ideologischen Abrutschen nach rechts thematisiert, danach durfte ein junger – wie alle vermummt – GSG9-Mann sagen, dass es wahr-scheinlich auch innerhalb der Truppe AfD-Wähler geben wird, er aber bisher keine rechtsextremen Strömungen erkennen konnte. Auftrag erfüllt – Mutti ist glücklich – setzen.

Auf dem nächsten deutschen Staatssender ein Bericht über den „Mordfall Lübcke und Rechts-extremismus in Deutschland“. Nicht einmal eine Minute geschaut, um weiterzuzappen zu ntv. Endlich keine Gehirnwäsche und ich widmete mich dem Bericht über Nashörner.

Dabei erwähnte der Sprecher, dass Nashörner keine natürlichen Feinde hätten ob ihrer Stärke, basierend auf ihrer Waffe, dem Horn und ihrem Aggressionspotential. Und da wurde ich politisch/rassistisch/dunkelösterreichisch, denn sofort bildete sich bei mir eine Eselsbrücke: Waffe – Messer und Aggressionpotential.

Diese verhängnisvolle Kombination kenne ich doch, speziell aus den letzten Jahren, und ich sah vor meinem geistigen Auge keine Nashörner mehr, sondern die „Nashörner“ auf zwei Beinen, nämlich die Mörder von Mia, Pia, Maria, und ... und ... und ... ...


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P.S.: Diesem Kurzkommentar haften bloß zwei Fehler an — erstens, dass ich nämlich Realist bin und kein Rassist und zweitens, dass ich mich für meine Worte und Wortwahl nicht entschuldigen werde, da es keinen Grund dafür gibt. 

Suicide by Goldstück

von Fragolin

In Augsburg haben zwei Leute, davon zwei Deutsche, ein Italiener, ein Türke und ein Libanese, also kriminalstatistisch am Ende des Tages zwei Einheimische (wem das seltsam erscheint, der hat die neuen Verhältnisse in Merkeldeutschland noch nicht ganz verinnerlicht), einen Feuerwehrmann totgeschlagen, weil er es wagte, sie anzusprechen. Also welchen von denen auch immer. Die Fragen, die sich nun stellen, sind folgende: Wie lange dauert es, bis die fünf Beiden auf ihre vier Freifüße gesetzt werden (hängt wohl auch mit den Verwandtschaftsverbandelungen im örtlichen Clanmilieu ab) und wer tritt bei dem unweigerlich folgenden „Konzert gegen Rechts“ auf? Werden die spontan zu einer Trauerkundgebung nach diesem bedauerlichen, äh, Unfall versammelten Feuerwehrkollegen jetzt pauschal zu Nazis erklärt oder schaffen sie es rechtzeitig, ein Statement zu Willkommenskultur, Weltoffenheit und Gegenrechts abzulassen und spenden statt für einen Kranz für eine örtliche Geflüchtetenunterkunft, um der Stigmatisierung zu entgehen?
Immerhin wurde der Überhang an weißen Männern bei der Feuerwehr erst letztens scharfsinnig bemerkt und daraus nicht etwa der rassistische Schluss gezogen, dass diese eben eine höhere Bereitschaft zu selbstloser Hilfe hätten, sondern der politkorrekte, dass sie dort eine heimliche testosterongeschwängerte Spielzeughelden-Sekte hätten, deren Ziel es sei, Migranten böswillig auszugrenzen und zu diskriminieren.

Und nun ist also einer dieser in einem weiß-männlichem heroischem Imponiergehabe verschriebenen Club Angehöriger einem multikulturellen Unfall zum Opfer gefallen, weil er in typischem weißtoxischem Überlegenheitsgehabe Revieransprüche stellte und den ausgelassen lebensfroh herumtollenden Bereicherungsjugendlichen miesepetrig die Teilhabe verbieten wollte. Im Angesicht der kulturellen Realität Alltagsdeutschlands so eine Art aufgelegter Suicide by Goldstück.
Und merke, Pöbel: Allein bereits sich dafür zu interessieren, wer der Mörder ist, ist ein Beweis einer rechtsextremen xenophoben und rassistischen Gesinnung. Täter wie Opfer haben nicht mehr zu interessieren, verschwimmen zu einer Einzelfallmelange aus „Männergruppen“ und „Rangeleien“. Außer, es wäre blöderweise der Täter ein Deutscher und das Opfer ein Migrant, da hätte die AfD faktisch mitgemordet. So viel Heuchelei, Doppelmoral und politische Instrumentalisierung eines Totschlags muss schon sein.

P.S. Sah der Feuerwehrmann zufällig aus wie Dieter Nuhr? Dann könnte man nämlich auch sagen, Jan Böhmermann hätte nach seinem Hassaufruf persönlich die Faust geführt…

Energetisches Schutzkreisversagen

von Fragolin


Oha, das Vorzeigeobjekt des knallroten Wien und seiner parteitreuen Projektanten, die ultimative Erfolgsgeschichte aus geschickter Planung, rascher und preiswerter Bauausführung und termingerechter Fertigstellung energetischer Schutzkreise zum Schnäppchenpreis, zerbricht gerade an den im gleichen knallroten Wien sozialisierten Genossen Gemeindebeschäftigten in diesem Spital, in dem in sozialistischer Tradition der Betriebsrat und die Wohlerworbenen Rechte einen weit höheren Stellenwert besitzen als das parteibuchgefilterte Management.

Jedes neoliberal-ausbeuterische Privatspital wäre zwar in der halben Zeit zu den halben Kosten fertig geworden, weil, wo immer private Geldgeber und damit natürlich Renditeerwarter ein Auge auf die Finanzgebarung haben, darauf geachtet wird, diese nicht zu enttäuschen, weil private Projektierer nicht pragmatisiert sind und oft mit ihrem Unternehmen für das Ergebnis haften, im Gegensatz zu Politik und Parteien, deren Funktionäre tun und lassen können, was sie wollen, solange sie nur das Geld anderer Leute verbraten. Dafür würden die Leute dort auch unter unmenschlichen Bedingungen schuften, und das ohne die Priviliegien von Landesbediensteten, was man ja an der grausigen Qualität, dem mürrischen Personal und den unfähigen Ärzten vom Grabbeltisch der Studienversager erkennen kann, die die Privatspitäler bevölkern und zu den unattraktivsten und miserabelsten Einrichtungen des Gesundheitswesens machen. 

Und ich hoffe, das lesen und glauben jetzt ganz viele, denn so ist auch in Zukunft gewährleistet, dass man, so wie schon selbst erlebt, bei einer massiven Einschränkung des Lebens eine notwendige Operation gegen Aufpreis sofort von einem fähigen Chirurgen in einem hotelähnlichen Privatspital mit Einzelzimmer und Wahlessen durchgeführt wird und man nicht auf einer Warteliste für die nächsten 12 Monate mit extremen gesundheitlichen Einschränkungen dahinsiechen und den Apotheker glücklich machen muss, während man seine Leber und seine Nieren durch den permanenten Konsum harter Schmerzmittel zerballert, nur um dann auf dem OP-Tisch zu hoffen, dass einem während des Schnippelns nicht die Decke auf den Kopf fällt.
Oder das Personal in den Streik tritt, weil nach bereits fast drei Monaten Betrieb immer noch nicht das versprochene Manna vom Himmel regnet. Denn bekanntlich hört beim Geld das „Freundschaft!“ auf.

Sonntag, 8. Dezember 2019

»Die Linke ist heute nicht mehr der Widerpart des Kapitalismus, sondern sein Parasit«




Einfach: Chapeau! Touché!


Video zum Sonntag

von Fragolin

Puuh, der Pöbel-Ralle wird verarscht und merkt das in seiner Bauchgepinseltheit nicht mal. Der kleine Ralle träumt von der großen Vizekanzlerschaft, wohl für eine Nacht lang konnte er sich daran ergötzen, Merkels Fußschemel spielen zu dürfen – und der moralisiert den Rest der Welt mit seiner Arroganz voll. Herrlich. Wie weit müssen die Mundwinkel herabgesunken sein, als ihm klar wurde, dass er verschaukelt wurde...


Samstag, 7. Dezember 2019

Es naut die Blacht


Loriots legendäres »Adventgedicht«:


erklang heute vor fünfzig Jahren,
am 7. Dezember 1969, in der Fernsehserie »Cartoon« zum ersten Male. Was Loriot dazu (und zu seiner lyrischen Produktion überhaupt) zu sagen weiß, können Sie hier (ab 06:50) hören. Auch der Rest des Dialogs mit Axel Corti (der in für einen Österreicher höchst irritierend »piefkösem« Akzent spricht) ist sehens- und hörenswert. Obwohl — wenn man die Kommentare unter dem Youtube-Video so ansieht, kommt Corti nicht besonders gut weg ... so viel zum vorauseilenden Gehorsam von Österreichern, die glauben, mit deutschem Akzent beim dortigen Publikum punkten zu können ...


Zu KURZ gefreut ...


Zu einem Artikel bei den Gutachslern erscheint folgender


Gastkommentar
von Johannes


In Griechenland und Bosnien stauen sich gewaltige Massen an Männer welche nicht mehr lange warten werden. Täglich kommen neue nach und irgendwann wird ein Punkt erreicht sein wo die Massen aufbrechen werden. Dann wird die EU wieder vollkommen überrascht sein, so als ob das aus heiterem Himmel gekommen wäre.

Herr Kurz hat vor noch nicht all zu langer Zeit bei fast jedem Gespräch betont er hätte die Balkan-route geschlossen.Nun die Balkanroute ist nicht geschlossen, es strömen unentwegt immer mehr und mehr Migranten in die Balkanländer. Ungarn wird gemieden – die Ungarn haben nicht Herrn Kurz benötigt, um ihre Grenzen zu schließen, sie haben als einziges europäisches Land einen klaren Kurs verfolgt, und es zeigt sich, dass diese Konsequenz sehr klar Wirkung zeigt.

Ich denke, sehr bald wird eine sehr große Masse an Migranten die Grenzen zu Kroatien und Slo-wenien stürmen; nach anfänglichen Versuchen , sie zu stoppen, wird man sehr bald aufgeben und lediglich Geleitschutz auf dem Weg nach Österreich, Deutschland, Schweden praktizieren. Im Süden der Steiermark werden dann die meisten ankommen und ich kann mir nicht vorstellen wie die Regie-rung Kurz-Kogler dann auch nur einen von ihnen aufhalten wird können, bzw wollen.

Viele Wähler die bei der letzten Nationalratswahl nicht wählen waren werden dann die Rechnung präsentiert bekommen. Ich bin schon sehr gespannt ob die Pressekonferenzen von Faymann und Mitterlehner dann von Kurz und Kogler überboten werden können.
 

Einer schmeiße den ersten Steimle

von Fragolin

Ich bin ja nicht unbedingt ein Fan von den Ostalgie-Ergüssen des bekennenden SED-Wählers Steimle, aber interessant ist, weswegen er jetzt vom mitteldeutschen Fortsatz des Fernsehens der DDR und seiner altkommunistischen Führungsriege gefeuert wurde. Es geht nämlich um dieses Interview mit der „Jungen Freiheit“.
In einer „zapp“-Sendung wurde er dann, neben der Tatsache einer „rechten Zeitung“ ein Interview gegeben zu haben, dafür zerrissen, Deutschland als besetztes Land bezeichnet zu haben und Merkel als Marionette. Was ich wirklich putzig finde, denn Schäubles Aussage, Deutschland wäre keine Sekunde seiner Existenz nach 1945 je ein souveräner Staat gewesen, war damals noch gar nicht so alt.

Und so steht der überzeugte Linke Steimle beim MDR bereits als rechtes Schmuddelkind auf der Abschussliste, was eigentlich zeigt, wie weit ultralinks der von einer alten DDR-Kommunistin gelenkte MDR inzwischen steht. Für diese Leute sind selbst die Linken Rechtsextreme. Und geben in ihrem hasszerfressenen Streben nach Vernichtung alles Andersdenkenden mit der Kündigung Steimles diesem sogar recht, denn noch deutlicher hätten sie seine Worte nicht bestätigen können:

„Und dann unsere Medien – glauben Sie zum Beispiel bitte nicht, wir hätten einen staatsfernen Rundfunk! Wobei man für diese Erkenntnis ja nicht einmal, wie ich, Inneneinblick haben muß. Inzwischen weiß jeder, daß etwa Atlantikbrücke-Mitglied Claus Kleber der Karl-Eduard von Schnitzler der BRD ist, zusammen mit seiner Marionetta Slomka.“

Obwohl für mich nur ein Zitat aus diesem Interview wirklich hervorhebenswert ist; es zeigt auch, wie Steimle trotz seiner politischen Fehlleitung (Die „Linke“ stehe für Frieden und Eiapopeia… jo eh!) langsam zu begreifen begann:

„Erst wenn man anfängt, gegen den Strom zu schwimmen, merkt man eben, wieviel Dreck einem entgegenkommt.“

Ja, ich hoffe, er zieht jetzt auch die richtigen Schlüsse. Einiges von diesem Dreck kommt nämlich aus der Partei, die er wählt. Auch der Dreck des MDR.

Freitag, 6. Dezember 2019

Dystopische Zukunftsbilder (2)


Zu einem Artikel von Andreas Tögel bei OrtnerOnline erscheint folgender


Gastkommentar
von Johannes


Ich glaube die heranziehenden tiefschwarzen Wolken einer echten Weltwirtschaftskrise sind evident. Vielleicht ist der Versuch eine Klimakrise, einen Klimanotstand und eine Klimakatastrophe als die große, viel größere Gefahr aufzubauen, auch der Versuch, die Menschen darauf zu trainieren die Wirtschaftskrise zu ertragen.

Vielleicht steckt ein großer Plan dahinter der zum Ziel hat Kriege und Unruhen zu verhindern wenn alles Wirtschaftliche zusammenbricht. Wenn Menschen ihr Erspartes verlieren, wenn sie ihre Jobs verlieren, wenn sie große Abstriche in ihrem Leben machen müssen so könnte der Plan aufgehen das man ihnen sagt es muss so sein um das Weltklima zu retten. 

Die Jugendlichen haben schon jetzt volles Verständnis dafür das der Klimarettung alles untergeordnet werden muss, sie werden ohne Murren alles mittragen.

Wenn ein Wirtschaftssystem zusammenbricht, muss die staatliche Macht einen Plan haben wie man den massiven Wohlstandsverlust ohne große gesellschaftliche Verwerfungen überstehen kann.

Ich denke Soros und die gesamten Bilderberger wissen mehr als die Allgemeinheit, ich bin überzeugt der Kommunismus soll als Wirtschaftsmodell wiederbelebt werden, um die zerstörte Wirtschaft so weiterzuführen zu können, dass der breiten Masse genug zum Leben bleibt.

Die Wiedereinführung kommunistischer Strukturen soll dazu dienen, zum einen die Menschen von Rebellion und Aufruhr, durch Einschüchterung, abzuschrecken und zum anderen dafür sorgen das im Fall des Zusammenbruchs, nach dem System der Verteilung, jeder soviel bekommt das er über die Runden kommt.

Ich denke alles läuft darauf hinaus, dass der »Kapitalismus« für die kommende Wirtschaftskrise verantwortlich gemacht wird.

Die Kombination von erzwungenen Verhaltensweisen zur Rettung des Klimas wird als Vorwand dienen, um neo-marxistische, neo-kommunistische Strukturen aufzubauen. 

Viele Medien arbeiten schon eifrig daran, und schon jetzt wird Meinung, wenn sie die »falsche« ist, ähnlich abgestraft wie damals zu Honeckers Zeiten.

Heute vor siebzig Jahren


.. begannen die Kommunisten in Rumänien das sogen. »Pitești-Experiment«. Nie gehört? Vermutlich nicht, denn die Verbrechen des Kommunismus werden von unseren traditionell linken Systemmedien mit großer Diskretion behandelt ...

Der Beginn des Wikipedia-Artikels entlarvt die totalitäre Bösartigkeit des Kommunismus — die schon ein Jahr davor Orwell in seinem Roman »1984« thematisiert hatte:
Das Pitești-Experiment (rumänisch Experimentul Pitești, auch Fenomenul Pitești) war eine von Teilen des rumänischen Geheimdienstes Securitate (damals offiziell Direcția Generală a Poliției de Siguranță, DGPS) initiierte Umerziehungsmaßnahme in den Jahren 1949 bis 1952, bei der versucht wurde, politische Gefangene zu kommunistisch orientierten Personen umzuformen. Mittel dieses Experimentes waren Folter und Erniedrigung mit dem Zweck, die Persönlichkeit der Gefangenen zu zerstören. Die dazu dienenden Maßnahmen wurden vorwiegend von Mithäftlingen ausgeübt bzw. mussten von ihnen ausgeübt werden. Betroffen waren zunächst ausschließlich Studenten, später auch andere Häftlinge. Das letztendliche Ziel war es, einen „neuen Menschen“ zu schaffen, der entweder ein überzeugter Anhänger der kommunistischen Idee oder zumindest ein willenloses Werkzeug der Kommunistischen Partei sein sollte. 
Bis heute ist der Kommunismus als totalitäre Ideologie nicht einmal annähernd so geächtet wie sein Konkurrent Nationalsozialismus. Wer den Artikel über das Pitești-Experiment gelesen hat, und noch immer meint, der Kommunismus sei doch keineswegs an Bestialität mit den Nazis zu vergleichen gewesen — an dessen Geistes- und Gemütsgesundheit wage ich dezidierte Zweifel anzumerken ...


Ich hab da mal ne Frage...

von Fragolin

Es geht um ein Zitat, dass mir schon ein paar Mal untergekommen ist und das ich für wirklich interessant halte, wenn die Quelle stimmt. Denn im Gegensatz zum „Rassismus“-Gekreisch der Weltbürger, die außer dem schwarzen Kellner in ihrem Lieblings-Multikulti-Restaurant und einer Gruppe am Bahnhof lungernder Migranten in ihrem Leben noch keinem echten Afrikaner begegnet sind, soll der Autor des folgenden Zitates niemand Geringerer sein als Albert Schweitzer, der sein halbes Leben in Afrika verbrachte und das als alles andere als ein Kolonialist:

„Ich habe mein Leben gegeben, um zu versuchen, die Leiden von Afrika zu lindern. Es gibt etwas, das alle weißen Männer, die hier gelebt haben, wie ich, lernen und wissen müssen: dass diese Personen eine Sub-Rasse sind.
Sie haben weder die intellektuellen, geistigen oder psychischen Fähigkeiten, um sie mit weißen Männern in einer beliebigen Funktion unserer Zivilisation gleichzusetzen oder zu teilen. Ich habe mein Leben gegeben, um zu versuchen, ihnen die Vorteile zu bringen, die unsere Zivilisation bieten muss, aber mir ist sehr wohl bewusst geworden, dass wir diesen Status behalten: die Überlegenen und sie die Unterlegenen.
Denn wann immer ein weißer Mann sucht unter ihnen als gleicher zu leben, werden sie ihn entweder zerstören oder ihn verschlingen. Und sie werden seine ganze Arbeit zerstören.
Erinnert alle weißen Männer von überall auf der Welt, die nach Afrika kommen, daran, dass man immer diesen Status behalten muss: Du der Meister und sie die Unterlegenen, wie die Kinder, denen man hilft oder die man lehrt. Nie sich mit ihnen auf Augenhöhe verbrüdern. Nie Sie als sozial Gleichgestellte akzeptieren, oder sie werden Dich fressen. Sie werden Dich zerstören.“


Ich habe dieses Zitat zwar an einigen Stellen gefunden, aber nirgends einen Nachweis, wo es herkommt, bis auf einen schwammigen Hinweis auf ein „verschwundenes Vorwort“. Aber ein Hinweis ist eben kein Nachweis. Weiß da jemand mehr darüber?
Würde mich mal interessieren, ob selbst ein Albert Schweitzer bei den Gutmenschen-Bobos heute ein ekelerregender Rassist wäre, nur weil ihnen die Quintessenz seiner Lebenserfahrung nicht in ihre rosarote Filterblase passt.

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Der »Marktgraf«


... alias Otto Graf Lambsdorff ist heute vor zehn Jahren verstorben. Ein Leben voll von Höhen und (gelegentlichen) Tiefschlägen. Orden, Titel, Ehren. Ein Prozeß (aber nur wegen Steuerhinterziehung). Domkapitular zu Brandenburg, Johanniter. Bis zuletzt Ehrenvorsitzender der FDP usw. usf.  

Aber summa summarum ... 

Ach, Luise, laß ... das ist ein zu weites Feld.


Wahlhelfer

von Fragolin

Der ICE-„Schubser“ von Frankfurt, durch den eine junge Mutter schwer verletzt und vor ihren Augen ihr achtjähriger Bub zermatscht wurde, hat gerade rechtzeitig „Stimmen im Kopf“ gehört, um, wie befürchtet, nun für schuldunfähig erklärt zu werden. Es wird nicht einmal in einem Mordverfahren zu einer Wertung der Aussagen psychiatrischer Gutachter kommen, sondern die Staatsanwaltschaft wird erst gar keine Anklage erheben, da sie die Schuldunfähigkeit des Täters als erwiesen betrachtet.
Der „schwer psychisch Kranke“ konnte seit Jahren illegal kreuz und quer durch Europa reisen, sich versorgen lassen, der Abschiebung entgehen – das ging alles. Aber als er eine Mutter und ihr Kind vor einen einfahrenden Zug schleudert, da ist er plötzlich zum Stimmenhörer und Schuldunfähigen mutiert.
Der Staatsanwalt, der das verfügt hat, darf sich jetzt offiziell in die Liste der AfD-Wahlhelfer eintragen lassen...

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Heute vor 340 Jahren




... starb Thomas Hobbes. In seinem betonten Etatismus fürwahr kein Philosoph nach LePenseurs Geschmack! Dennoch: es sind gerade die Gegner der eigenen Anschauungen, von denen man lernt ... ein weiterer Grund, warum die Linke nichts dazulernt: sie pflegt die Denkansätze Ihrer Gegner zu ignorieren, solange sie sie nicht verbieten (und/oder ihre Urheber umbringen) kann. Und danach ist's dafür zu spät ...


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P.S.: berufliche Abwesenheit erlaubt mir zur Zeit nur wenig Arbeit an diesem Blog. In den nächsten Tagen wird es daher von meiner Seite etwas »ruhiger« zugehen ...

Von modernen Stühlen und ebensolchen Mädchen ...




... (man könnte letztere auch etwas pointierter umschreiben), handelt ein Artikel über jenes Partygirl, auf das sich und über über welches sodann der britische Verteidigungsminister Profumo stürzte:
The urban myth that the photograph of Christine Keeler astride an Arne Jacobsen chair was taken when she was a model is false in more senses than one.
First, the chair used in the photo turns out to be a copy of the original. The hand-hold aperture cut out of the back was a ploy to avoid the legalities of copyright. Secondly the photograph was taken, not on a modelling session, but at the height of the revelations regarding the exposure, of the going-ons, of the War Minister and a young female, caught up in an affair which became known as 'The Scandal' or 'The Profumo Affair'.
Warum ich das ausgrabe? Weil das damals so junge, attraktive Ding heute vor zwei Jahren im Alter von 75 Jahren verstarb — und nach den Photos, die man von ihr bereits aus mittleren Jahren so sieht, zu vermuten: nicht mehr besonders attraktiv.

Der Stuhl, auf dem sie saß (bzw. auf dem zu sitzen sie vorgab, es war nämlich bloß ein Nachbau), ist hingegen ein zeitloser Klassiker voll Eleganz, der es immerhin ins MoMA geschafft hat (hier im Bild in Schwarz unter dem großen Zebrastreifen-Photo zu sehen).

Habent sua fata et sellæ ...


Mir reicht's!

von  it’s  me  



Keine Nachrichtensendung im Deutschen Fernsehen, die nicht dominiert wird vom verhinderten Klimagipfel in Santiago de Chile, der jetzt in Madrid stattfindet ... Gutierrez spricht vom Wendepunkt zwischen „Hoffnung“ und „Verzweiflung“, die deutsche Marionette Ursula von der Leyen spricht von „gemeinsamen Anstrengungen“ – immer und immer wieder dieselben Worthülsen.

Und glauben diese entbehrlichen Figuren wirklich, dass sich die führenden Wissenschafter der Welt keine Gedanken machen, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann und dass man an Alternativen arbeiten müsse. Dazu bedarf es keiner „mahnenden Worte“ von der UNO, keine von der EU und keine von der ungebildeten Göre, der Hl. Greta.

Die Zukunft liegt einmal in der Energiegewinnung aus Kernfusion – sauberste Energie ever und mit wenigen Kraftwerken Energie für ganz Europa – und genau daran wird intensivst geforscht, nur wird diese Tatsache sehr gerne verschwiegen, um den dumm-Freitags-hüpfenden Schulschwänzern ihre Forderungen nicht als obsolet unter die Nase reiben zu müssen, dabei wäre es besser, die jungen Gören und pickligen Buben im Stimmbruch würden fleißig lernen, um als spätere Plasma- Astrophysiker oder Maschinenbauer an der Lösung des Energieproblems zu arbeiten..

Aber das Gegenteil geschieht, wie Maira Kellers, eine der FFF-Initiatorinnen in Köln in einem Interview bestätigte: aus einer Einserschülerin wurde eine Viererschülerin, was ihr aber egal sei, da FFF wichtiger sei als gute Schulnoten – spricht eine Dumpfbacke, die anscheinend nicht kapiert, dass sie sich in einem Land mit Numerus Clausus ihre Zukunft versaut. Viel mehr für die Zukunft des angeblich gefährdeten Planeten könnte sie als Technikerin beitragen als als mögliche Schulversagerin oder Abbrecherin, aber sag einmal einem Sektenmitglied, dass z.B. Scientology schlecht ist und einen nur in eine Abhängigleit und Hörigkeit treibt. Und die Freitagssektierer hinterlassen auch nichts Positives, maximal Müll und Gedankenmüll.

Den jungen Freitagshüpfern würde ich gerne einmal erklären und beweisen, wie intensiv weltweit – auch in den ganz bösen Ländern USA, China und Russland an Kernfusion geforscht wird und wieviele Reaktoren schon stehen, an denen die Besten der Besten forschen. Allein in China sind es Dutzende, ebenfalls in Russland, in Deutschland stehen welche in Greifswald, Stuttgart und am Max – Plank – Institit für Plasmaphysik (IPP) in München. Frankreich ist stark unterwegs und baut gerade einen ganz großen in dre Nähe von Montpellier, von dem man sich schon erste zählbare Ergebnisse 2025 erwartet. Am JET (Joint European Torus) in Oxford forscht man bereits seit mehr als 30 Jahren – da waren die Eltern der meisten FFF – Idioten nicht einmal noch geschlechtreif.

Aber wie kann intensiv geforscht werden, wenn die deutsche Regierung die Subvention für das IPP für heuer auf 5 Millionen reduziert hat – genau die Summe, die in zwei Stunden für die Flüchtlings /  Elendbewirtschaftung ausgegeben / verschwendet wird, ausgehend von der vom Handelsblatt kolportierten jährliche Summe von 23 Milliarden jährlich, dabei spricht der berühmte Freiburger Ökonom Prof. Raffelhüschen von weitaus höheren Summen. Wahrscheinlich bekommt man für diese 5 Millionen gerade ein Rathaus in einer deutschen Kleinstadt oder ein städtisches Schwimmbad ( man könnte ja den Schulabbrecher und ehemaligen Würseler Bürgermeister Martin Schulz fragen ) – und die besten Forscher eines Landes sollen mit diesem Bettel das Energieproblem der Zukunft lösen.

Zum Meditieren: Was Ali, Muhamed mit ihren 3 Frauen und je 12 Kindern, Vergewaltiger, Sozial-parasiten in 2 Stunden kosten, bekommt das IPP (Max Planck Institut für Plasmaphysik) für die Forschung für ein ganzes Jahr.

Irgendwie – trotz der Perversion – logisch, gibt die deutsche Regierung das Geld lieber aus für Solar- und Windenergie, da ein poitives Ergebnis schneller eintritt und man damit Wahlkampf betreiben kann, nicht erkennend, dass man mit dieser Art der alternativen Energie nur einen kleinen Prozentsatz der erforderlichen abdecken kann und gleichzeitig die Landschaft ruiniert und verschandelt. Für mich unvorstellbar, dass Merkel wirklich Physikerin ist bzw. eine Arbeit je selbst geschrieben hat, was ja für verdiente Genossen in der DDR auch nicht zwingend nötig gewesen ist.

Und wenn die neue Komissionspräsidentin von „Anstrengungen“ spricht, dann darf ich der Frau Doktor zurufen, von dem enormen Billionenbudget der EU nicht 50% in die Landwirtschaft zu pumpen, sondern mehr in Forschung und Wissenschaft, aber damit kann man beim breiten Wahlvolk nicht punkten.

Denn ich sehe trotz meiner Neidbefreitheit nicht ein, dass reiche Weinbauern eine „Bergbauern-zulage“ von der EU erhalten, nebst anderen, nur weil ein Weingarten eine Steigung von mehr als 20° hat – alles nachzulesen in „Transparenzdatenbank.at“.

Aber wenn für „Tittytainment“ mehr Geld ausgegeben wird als für Forschung, wenn der Fernseher größer ist als die Bibliothek, dann ist sowieso das Ende einer Gesellschaft nahe.


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Heute kein Hadith, sondern ein Witz:

Wer steht unbeeindruckt geschlossen hinter Merkel? 

Der Berliner Flughafen.

Splitter

Aus Zeitgründen mal wieder etwas aus der Sammelkiste:

29.000 Teilnehmer aus aller Welt beim COP25 in Madrid: Wenn die Klimamarionetten um die Wette jetten um die Welt zu retten.

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Hätte es den Klimawandel schon früher gegeben, wäre das mit der „Titanic“ auch nicht passiert.

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Nimmst du einem Fischer seinen Fang, so wird er dich hassen, aber sich einen neuen Fisch angeln. Nimmst du einem Fischer jedoch seine Angel, so werdet ihr beide hungern.
(Alte chinesische Weisheit für die Sakias und Kevins.)

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Bei Geld hört das „Freundschaft!“ auf.

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Blut ist nicht nur dicker als Wasser, es ist auch schwieriger wegzuwischen.

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Wer keine Argumente hat, vertraut auf Arroganz.

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Seltsam, dass genau jene Parteien, die darauf bestehen, dass es gar keine Geschlechter gibt und diese nur ein soziales Konstrukt sein sollen, zwanghaft „Doppelspitzen“ aus einer Frau und einem Mann vorschreiben. Wie überprüfen die, ob die Kandidat*Innen den Anforderungen entsprechen?

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Die Deutschen als Gesamtheit sind nicht klüger als andere Völker, nur der Abstand zwischen den klügsten Köpfen auf der einen Seite (Heisenberg, Koch, Planck, Hertz, Röntgen, Ardenne, Gauß...) und, sagen wir mal, der grünen Bundestagsfraktion auf der anderen, ist dermaßen exorbitant, dass dazwischen eine Menge Platz für den Rest ist.

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Und zum Abschluss ein wie so oft passgenaues Zitat vom Schwefelbuben:
„Kollektive Mentalitäten sind das Riff, an dem der Multikulturalismus regelmäßig scheitert.“