Mittwoch, 21. März 2018

Fragolins Nazihöhle

von Fragolin

So. Jetzt ist es Fakt.
Heute hat eine Sondereinheit meine Wohnung gestürmt. Gut, die machen das jeden Tag, nennen sich „meine Kinder“, durchsuchen alles penibel und hinterlassen dabei ein veritables Chaos. Dabei kamen grausliche Details zu Tage: in der Wohnung des (nach den scharfsinnigen Erkenntnissen der geheimdienstlichen Blogbeobachter und Aufdecker „Anonym“, „Anonym“ und „Anonym“) putinverherrlichenden trumpophilen ultrerechtsradikalnationalistischneoliberalfaschistischen und linkophoben Fragolin wurde der ultimative Beweis seines zutiefst rassistischen und antisemitischen Gedankengutes gefunden.
Ein Liederbuch.
Also gewissermaßen.
Zumindest reimt es sich.

Die drei „Ano“-Brüder können sich sicherlich vorstellen, wie der hasszerfressene und menschenverachtende Fragolin abends mit seinen zwei blonden und blauäugigen Nazikindern, die sich stramm kleinbürgerlich benehmen und still am Tisch sitzen (ach…), auf der Chaiselongue aus preußischem Fahnentuch sitzt und ihnen aus diesem schröcklichen Machwerk vorlesend Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Antilinksismus einbläut.
Da sind dann so verhetzende Verse zu lesen wie:

„Und der Jud mit krummer Ferse,
Krummer Nas' und krummer Hos'
Schlängelt sich zur hohen Börse
Tiefverderbt und seelenlos.“
*1)

Da ist es, das neonazistisch codierte Feindbild vom zur Börse sich schlängelnden Juden, dem Ostküstenbanker, dem Spekulantenmilliardär, dem Soros! Gut, das klingt jetzt nicht viel anders als die Beschreibung des gemeinen Wallstreet-Spekulanten durch die Antifanten und das ganze sie umwirbelnde hirnlose Gelichter, aber wir wollen ja nicht kleinlich oder gar realistisch sein. Nicht heute. Nicht aus dieser Position der Defensive heraus.
Was für ein widerlicher Beweis des schlimmsten Antisemitismus, des zutiefst wuchernden Judenhasses in der schwarzen satanischen Seele dieses ultrarechten Hetzers! Wer solche Bücher in seinem Regale verstauben lässt, wer mutmaßlich solche Verse seinen Kindern rezitiert, der muss das Böse unter der Sonne sein, ein Fall für Staatsschutz, Verfassungsschutz und Sonnenschutz!
Geht es noch schlimmer?

Natürlich! Rassistisch, so richtig widerliches Schwarzen-Bashing, Herabwürdigung von people of color, da renkt es jedem Schneeeflöckchen die Synapsen aus und es muss sich sofort in seinen Safespace zurückziehen und zwischen Kätzchenbildern bunte Nelson-Mandela-Mandalas mit Gelstiften aus garantiert biologisch abbaubarem Anbau ausmalen:

„Pegasus, du alter Renner,
Trag mich mal nach Afrika,
Alldieweil so schwarze Männer
Und so bunte Vögel da.

Kleider sind da wenig Sitte;
Höchstens trägt man einen Hut,
Auch wohl einen Schurz der Mitte;
Man ist schwarz und damit gut.“
*2)

Was für ein herabwürdigendes Bild der afrikanischen Mittelschicht aus Fachkräften und Wandergesellen! Jeder weiß, man trägt nicht nur einen „Schurz der Mitte“ sondern Adidas und Nike, iPhone und eine 42-seitige Broschüre der Open Borders Society „Per Anhalter durch die Sahara“.
Selbst das schlimme, das unmögliche, das fürchterliche N-Wort wird da abgedruckt, steht da Schwarz auf Weiß als Beweis für die Verderbtheit in diesem Haushalt des Schreckens, dieser Brutstätte faschistischen Gedankengutes. Vor jedem Gericht muss dies als Beweis genügen:

„Neger“ *3)

Wie erklärt man das dem Kinde? Wie vermeidet man, dass es Ärger in der Schule gibt, wenn der Klassenblogwart seinem Papa erzählt, der kleine Fragolini hat das böse „N“-Wort gesagt, ganz ohne Scham, als wäre es ein ganz normales Wort! Und das, wo jeder weiß, dass es sich um ein zutiefst abwertendes, diskriminierendes Wort handelt, dass den meisten Negern selbst zwar ziemlich schnurz ist, aber weiße verfettete wohlstandsverwahrloste Hirnamputierte sofort in Schnappatmung versetzt!

Ja, es ist nicht mehr zu verstecken.
Ich werde nie ein politisches Amt bekleiden können, denn mit dieser Munition im Köcher wird der „Falter“ in einer Exklusivreportage enthüllen, welche widerlichen literarischen Hetzwerke sich in der verderbten Wohnhöhle des satanischen Fragolin befinden, in denen sich solch widerliche antisemitische und rassistische Ausflüsse, gespickt mit Nazi-Codes (Es gibt eine Seite 18!), finden.
Ist es ein Burschenschafter-Liederbuch?
Eine überlieferte Gedichtbandausgabe des „Stürmer“ für den Soldatenwinter 43/44?
Nein, viel schlimmer.
Ein Wilhelm-Busch-Album.


Mal sehen, ob morgen die Sonderienheit den „Struwwelpeter“ findet, dieses schwarzpädagogisch-patriarchalische Knebelwerk zur faschistischen Indoktrinierung armer unterdrückter und traumatisierter Kinder. Dann ist es wohl endgültig aus…

„Sokrates, der alte Greis,
Sagte oft in tiefen Sorgen:
»Ach, wie viel ist doch verborgen,
Was man immer noch nicht weiß.«“

Dienstag, 20. März 2018

Goldene Worte!


»Wenn ein Vorurteil in der Realität oft genug bestätigt wird, dann ist es keines. Sondern die Realität selbst.«

In der Tat: es ist kein Vorurteil, daß es auf Spitzbergen auch im Sommer kalt ist. Ebenso ist es kein Vorurteil, daß der Durchschnitts-IQ verschiedener Völker durchaus verschieden ist (und keineswegs eng um die IQ-100-Norm des Abendlandes oszilliert), und das auch durch kulturelle Handicaps, wie bspw. die Zugehörigkeit von bestimmten tribalen Verbänden und/oder atavistischen Religionsgruppen keineswegs verbessert wird.

Josef Urschitz, einer der nicht allzu häufigen Journalisten mit Format, die DiePresse heute noch in ihrem Redaktionsteam aufzuweisen hat, spricht Klartext:
Das kommt einem in den Sinn, wenn man den nun aufgetauchten katastrophalen internen Revisionsbericht des Arbeitsmarktservice liest. Da findet man alles aufgelistet, was die heimische Intelligenzija gemeinhin dem Auswurf des reaktionären Stamm-tisches zuordnet:
Migrantenkinder, die, obwohl in Wien geboren, nicht ausreichend Deutsch können, um selbst Hilfsjobs anzunehmen. Migrantengruppen, die es mit ihrem Selbstbewusstsein nicht vereinbaren können, „Frauenarbeiten“ (beispielsweise Fensterputzen) anzunehmen oder sich in Dienstleistungsberufe vermitteln zu lassen, weil sie eben nicht zum Dienen geboren sind. Väter, die Berufsqualifikationen für ihre Töchter und Frauen verhindern, weil diese dabei mit Männern in Kontakt kommen könnten. Gewaltdrohungen gegen AMS-Berater, die diese dazu bringen, die Klientel nicht länger mit Jobangeboten oder Kursen zu belästigen, sondern das Geld einfach rüberzuschieben. Schutzgeld, sozusagen.
Exakt so ist es! Nur die Gutmenschen und linken Weltverbesserungsutopisten wollen immer noch nicht zur Kenntnis nehmen, daß Menschen höchst unterschiedlich sind. Und keineswegs »gleich« (oder gar »gleichwertig«!). Ja — sie haben alle eine »Menschenwürde«, die sie sich höchstens durch ihr Verhalten selbst nehmen können, die ihnen aber allen zukommt. Aber um die geht es  bei uns ja nicht — in dem Sinne nämlich, daß sie ihnen genommen würde! Oder will man tatsächlich die Arbeit als Fensterputzer als mit der Menschenwürde unvereinbar bezeichnen? Und Urschitz wird — endlich einer, der sich das traut zu schreiben — durchaus konkreter in seinen Aussagen:
Ganz im Ernst: Es wird Zeit, dass diese Probleme klar benannt werden, damit nicht Migration insgesamt, die Österreich ja benötigt, in ein schiefes Licht gerät. Nein, wir haben es hier mit keinem „Ausländerproblem“ zu tun. Und ja, der größere Teil der Migranten, das ist unterdessen evident, ist ein Gewinn für die hiesige Gesellschaft und die Wirtschaft. Vor allem jene aus West- und Südosteuropa und aus Teilen Asiens. Aber es gibt „Problembären“, und die sind, nicht nur beim AMS, eindeutig identifiziert. Die Beschreibung lautet: muslimisch, zugewandert aus Teilen des arabischen Raums, aus Afghanistan und Tschetschenien.
Da können Wiens Erzbischof  Schönborn und Caritas-Oberfuzzi Landau noch so dahersülzen, daß das doch alles nur pöhse Vorurteile seien, in Wahrheit — bla, bla, bla .... ES IST EINFACH SO! 

Man muß sich doch nur umsehen, und jeder, der nicht dicke Bretter vorm Kopf hat, erkennt spontan, daß es eben so ist. So, wie ich keinen Doktor in Meteorologie benötige, um festzustellen, daß es auf Spitzbergen auch im Juli saukalt ist! Und das auszusprechen ist daher kein meteorologisches »Vorurteil«, das man Spitzbergen gegenüber hegte, sondern einfach: die Realität.

Willkommen in der Realität, ihr Guttis und linken Soziopathen! Ihr, die ihr als echte »Andersrum-Mephistos« stets das Gute wollt (sagt ihr wenigstens!), und doch nur Böses schafft. Gewöhnt euch daran, daß die Realität real ist, und eure Hirnblähungen eben nicht. Und daß sich irgendwann die Otto Normalverbraucher von euch nicht mehr länger verarschen lassen wollen. Es immer noch nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen, hätte nämlich bald noch weit unangenehmere Folgen — für euch.

Ein befreundeter Trafikant erzählte mir vor einigen Tagen von einer Kundin, die — ganz alte Dame und »Hach, wie bin ich doch vorurteilslos!« — ihm noch vor einigen Wochen mit Empörung widersprach, als er die steigenden Kriminalitätsraten auf das in unser Land gekommenes Gesindel zurückführte. Bis sie vor ein paar Tagen selbst Opfer eines solchen, zwar sich (aber nicht uns) bereichernden Goldstücks aus dem Orient wurde: Handtasche weggerissen und sie umgestoßen. Seitdem ist sie ziemlich kleinlaut und denkt auf einmal etwas anders über die Sache ...

Wie schon Ayn Rand schrieb: 

You can ignore reality, but you cannot ignore the consequences of ignoring reality.


Auch das: Goldene Worte!


Principiis obsta!


Was war schon einmal (und nicht bloß einmal) — und kommt jetzt offenbar wieder in Mode? Das da:
Bücherverbrennungen nur noch eine Frage der Zeit?


Auf der Leipziger Buchmesse kam es zu Tumulten an den Ständen "rechter" Verlage. AfD: Bücherverbrennungen nur noch eine Frage der Zeit.

 

Zu den erwarteten und auch eingetretenen Tumulten an den Ständen und bei den Veranstaltungen "rechter" Verlage auf der Leipziger Buchmesse erklärt der Leipziger AfD-Bundestagsabgeordnete Siegbert Droese:
"Am vergangenen Wochenende zeigte sich auf der Leipziger Buchmesse erneut, dass der diskursfeindliche linke Mainstream den Verlust seiner politischen Deutungshoheit nicht ertragen kann und sein Gerede von Demokratie und Meinungsfreiheit reine Fassade bleibt.
Das Gesülze der linken Meinungsdiktatur, die »Demokratie« vor den Bedrohungen von »Rechten« schützen zu wollen, ist mittlerweile so zum Fremdschämen peinliche Heuchelei, daß es langsam aber sicher unerträglich wird ...


Neue Oberschicht

von Fragolin

Ach, weil wir gerade das Thema Formulierung und Wortwahl hatten. Der „Kurier“ vermeldet:

„Migrantenkinder an österreichischen Schulen sind im OECD-Vergleich eher leistungsschwach und weniger motiviert, fühlen sich aber sozial gut integriert.“

Früher nannten wir sowas politisch unkorrekt (es gab ja noch keine politische Korrektheit, ach war das Leben schön) „dumm, faul und gefüttert“. Traf meist auf wohlstandsverwahrloste Oberschichtschrappen zu. Die Oberschicht scheint sich gewandelt zu haben.

Freund und Feind

von Fragolin

Bei der Berichterstattung über die russischen Präsidentenwahlen konnte man es wieder sehen. Nein, nicht die Wertung des Ergebnisses; das war nicht wirklich verwunderlich, denn auch wenn der Westen krampfhaft versucht, es so darzustellen, als würde eigentlich niemand Putin wählen, hat er einen starken Rückhalt bei den Russen selbst. Und die Alternativen, seien wir mal ehrlich, waren jetzt auch nicht wirklich überzeugend. Ein kommunistischer Nationalist, ein rechter Ultranationalist und, von Putin rechtzeitig kalt gestellt, ein nationalistischer Oligarch. Wenn der Westen jetzt so tut, als hätten die Russen achsogern einen Neuaufguss der wodkaschwangeren CIA-Marionette Jelzin, dann ist das lächerlich. Aber geschenkt. Ich will mal auf etwas Anderes hinaus, nämlich die medialen Codes.
Woran erkennt man, ob die Medien, natürlich ganz frei und unabhängig und aus tiefster Überzeugung, über einen Freund oder einen Feind derjenigen Politiker berichten, die über Presseförderung und Redaktionsverbleib entscheiden?

Freund:
XY wurde mit großer Mehrheit (wieder)gewählt.
Feind:
XY ließ sich wiederwählen.

Freund:
Vor der Wahlzentrale wurde der Sieger mit einer rauschenden Party gefeiert.
Feind:
Nach der Wahl ließ sich XY mit martialischen Beats von seinen Anhängern feiern.

Freund:
Die Wahlbeteiligung war hoch.
Feind:
Die Wähler wurden mit martialischen Methoden an die Wahlurnen gedrängt.

Man merkt es.
Unsere Freunde sind passiv, sie müssen sich nur lächelnd neben ihr Straßenplakat stellen und schon werden sie von einer Welle der Begeisterung ins Amt gespült.
Unsere Feinde beherrschen ihr Volk, sie sind aktiv, sie lassen sich wählen, sie lassen sich feiern, sie zwingen geradezu ihre schwachen Völker, sie zu wählen.
Unsere Freunde stehen an der Spitze starker Gesellschaften, unsere Feinde treiben eine willenlose Hammelherde vor sich her. Die Umdeutung vom einen zum anderen war ja nach dem Unfall mit Trump besonders anschaulich.

Ein paar konkrete Beispiele habe ich noch aus meiner Lieblingsmanipulationspostille, dem „Standard“.

„Putin sichert sich vierte Amtszeit als russischer Präsident“

Putin sichert sich. Nicht die Russen wählen ihn, sondern er sichert sich die Amtszeit. Aktiv.

„Mehrere tausend Anhänger ließen sich vor den Mauern des Kreml von militärisch-patriotischen Liedern beschallen.“

Seine Anhänger sind passiv, sie feiern nicht, sie lassen sich beschallen.

Besonders lustig wird es ja, wenn über den schweren Druck berichtet wird, mit dem der toiflische Putin die Russen zu seiner Wahl geknebelt hat:

„Vor der Puschkin-Schule, einem weiteren Wahllokal nahe der Jelochow-Kathedrale, sind mehrere Kioske aufgebaut, wo die Wähler nach getaner Arbeit relativ preiswert Wurst, Fisch und Kaviar kaufen können. Die Schlange drinnen zeigte an, dass das Konzept funktioniert.“

Ursache und Wirkung? Hat Putin das Aufstellen der Kioske angeordnet oder ist es vielmehr so, dass die Russen eine freie Marktwirtschaft haben, in der sich Budenbesitzer dort, wo es nach gutem Geschäft riecht, einfach ein paar Extrarubel verdienen?
Keiner würde auf die Idee kommen zu behaupten, dass die Züge auf den Hauptbahnhöfen deshalb anhalten, weil dort alte Frauen am Bahnsteig billige Piroggen und Fladen verkaufen. Das riecht drei Werst gegen den Wind nach einem mühsam herbeikonstruierten Märchen.

„Auch weniger elegante Methoden kamen zum Einsatz, um die Wahlbeteiligung in die Höhe zu treiben: Mitarbeiter der städtischen Büros gingen in den letzten Wochen von Tür zu Tür, um die Bürger zur Teilnahme zu bewegen...“

Ach. Hatten die auch eine Pizza mit?
Was ist „wenig elegant“ daran, wenn Wahlhelfer von Tür zu Tür gehen und für eine Wahl werben? Ich habe schon mehrere SPÖ-Kugelschreiber, auch noch ein altes Feuerzeug von der ÖVP (reicht bei einem Nichtraucher sehr lange), der Rest ist inzwischen im Mülleimer gestorben oder aufgegessen. Wenn ich damals geahnt hätte, dass das wenig elegant war, hätte ich die von der Haustür verjagt.
Naja, wenigstens habe ich die nicht gewählt. Zählt das?

„...Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes wurden vielfach regelrecht gedrängt, am Arbeitsplatz abzustimmen. So ist die Kontrolle höher, ob die Betreffenden tatsächlich wählen gehen.“

Kenne ich. Aus dem bfi, mit dem ich eine Weile zu tun hatte und von dessen Leuten ich im lockeren Pausengespräch Insidergeschichten erfahren konnte. Und die auch erzählten, wie es in einigen obersteirischen Stadtämtern und Bezirkshauptmannschaften früher zuging. Das soll sich inzwischen gebessert haben. Aber ich habe auch nicht mehr diese Verbindungen. Der „Standard“ sicher schon.

Unter dem Stirch bleibt eine lächerliche Berichterstattung weit jenseits der immer wieder auf die eigene Brust getrommelten Behauptung der Objektivität. Journalisten sind heute entweder nicht mehr in der Lage zu neutralem Faktenbericht oder sie sind angehalten, eine Agenda zu verfolgen.
Wer zweiteres vermutet ist natürlich ein ultrarechter Verschwörungstheoretiker, also gehe ich mal politisch korrekt davon aus, dass die alle zu doof sind.
Dafür machen sie das aber ganz gut mit der Manipulation.

Montag, 19. März 2018

Darwin Award, oder: gelebt(habend)e Evolutionstheorie

Frau setzte sich beim Rauchen selbst in Brand: Tot


Eine schreckliche Entdeckung machten Feuerwehrleute in Linz, als sie wegen einem Brandverdacht in die Unionstraße gerufen wurden: In der verrauchten Wohnung lag die Leiche einer Frau, es dürfte sich um die 55 Jahre alte Wohnungsinhaberin handeln. Neben ihr lief noch ein mobiles Beatmungsgerät, der austretende Sauerstoff hatte das Feuer - offenbar ausgelöst durch eine Zigarette - noch zusätzlich angefacht.
Wer ein Sauerstoffgerät braucht, sollte mal ganz prinzipiell nicht (mehr) rauchen — das versteht eigentlich sogar jeder Trottel, würde man meinen! Nun gut, es gibt Süchtler, die halten das einfach nicht aus ... aber soviel Resthirn, daß man wenigstens nicht bei laufendem Sauerstoffgerät rauchen darf, sollte ein jeder zusammenkratzen können, der ohne Hilfe noch durch eine Tür hindurchfindet ...

Opferkult und Muschidenken

von Fragolin

Spoiler: Es wird unappetitlich. Zarte Gemüter sollten spätestens ab der Hälfte aufhören zu lesen, denn es wird wirklich unappetitlich.

Feminismus ist Opferkult.
Was hat der Feminismus in den letzten Jahren eigentlich dafür getan, die immer propagierte starke Frau in den Vordergrund zu stellen? Nichts. Ganz im Gegenteil, wirklich starke Frauen kann dieser manische Opferkult nur anwidern. Denn er baut nur ein Bild von Frauen auf: Frauen sind nicht fähig, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen, selbst angelegte Fesseln abzustreifen. Die Frau allein und für sich ist lebensunfähig.

Es kommt auch nichts mehr. Es werden irgendwelche hirnrissigen Sprachverhunzungs- oder Lebensraumverschandelungsideen präsentiert, die natürlich sofort zurückgewiesen werden, was man dann mit viel Gekreisch und medialem Trommelfeuer als weiteren Beweis des harten ewiggestrigen brutalen Patriarchats präsentieren kann. Bis irgendwelche hirnweichen Pudel dem Ganzen zu entkommen hoffen, dass sie den Mist umsetzen und den Kreischweibern endlich ihre Töchtersöhne in die Nationalhymne häkeln, in der falschen Hoffnung, die wären dann mal ein paar Stunden ruhig – was dazu führt, dass die Femanzen sich eine neue Sau aussuchen müssen, die sie morgen durch ihr Empörungsdorf peitschen können. Noch unsinniger, noch hirnrissiger. Oder gleich gegen irgendwen einfach Behauptungen hinausschreien, bis alles nur noch davon gelenkt wird, dass irgendwer vor 30 Jahren zu irgendeiner Tussi „Schätzchen“ gesagt hat, und unter Verschweigen der stattfindenden Suizide von Familienvätern, deren Existenz durch Anschuldigungen und bot-befeuerte „shitstorms“ auf Basis gestreuter Gerüchte vernichtet wurde.

Dabei geht es gar nicht darum, was umgesetzt wird oder welche Kollateralschäden entstehen. Das ist irrelevant. Es geht nur um eines: die permanente Zurschaustellung der Frau als armes Opfer, als vom brutalen Patriarchat unterdrücktem kleinen Tschiepchen, das zwar hochbegabt und kompetent ist, aber die bösen Buben lassen sie nicht mitspielen. Deshalb braucht sie immer femanzische Schwestern, die sie an der Hand nehmen und für sie kämpfen, damit sie in den Vorstand gequotet werden oder auch in Liederbüchern vorkommen, was plötzlich wieder was Erstrebenswertes ist. Dass ein passives, fremdgeleitetes und mutloses kleines Opferlamm im Vorstand eines Konzernes, in dem jeden Tag harte Entscheidungen zwischen Menschen mit unterschiedlicher Interessenslage ausgekämpft werden müssen, die sich auf Millionenwerte und tausende Arbeitsplätze auswirken, nicht unbedingt eine, sagen wir es mal diplomatisch, im Interesse des Unternehmens und der Belegschaft positiv wirkende Performance hinlegen würden, ist logisch. Aber Logik ist ja männlich, und da endet bereits die Argumentation. Deshalb sitzen bisher in den Vorständen zwar nur wenige Frauen, dafür aber die richtigen. Die ihr Wissen und Können und ihre Stärke einsetzen und ihre Identität nicht auf das Fehlen eines Körperteils zwischen den Beinen beschränken.

Die Frau als Opfer. Deshalb scheren sich die Femanzen auch einen Dreck um die unter Stoffsäcke genähten und nur schariakonform geprügelten Frauen und Zweit- bis Viertfrauen der muslimischen Gesellschaft. Da müssen sie nirgends ansetzen. Die sind schon Opfer. Deren Opferstatus muss nur gegen jene bösen Männer verteidigt werden, die ein Ablegen der Burka, ein Recht der Frau auf Selbstbestimmung und Freiheit ohne Stoffsack fordern. Das wäre ja kontraproduktiv.

Aber wohin führt eine solche Denkwelt, eine solche kranke Ideologie, die ausschließlich dafür existiert, um die eine Hälfte der Gesellschaft von der anderen zu separieren (Sexismus in Reinkultur, gelebte Ideologie des Feminismus), wobei eine rein biologische Betrachtung herangezogen und ein striktes Mann-Frau-Schema angesetzt wird (Heteronormativität in Reinkultur, gelebte Ideologie des Feminismus), unter Rücksichtnahme auf kulturelle Herkunft und Hautfarbe dem weißen Mann allein alles Übel andichtend (Rassismus in Reinkultur, gelebte Ideologie des Feminismus) und ihm generalisierend und pauschal alles Böse zu- und alle Rechte absprechend (Intoleranz in Reinkultur, gelebte Ideologie des Feminismus – man sieht, die werfen das alles anderen vor, was sie selbst in Reinkultur pflegen und leben, weil sie ausschließlich in der Lage sind, von sich auf andere schließen. Manisch egozentrisch und empathiebefreit – auch das etwas, was sie Männern vorwerfen.)? Wohin führt das?


Man lasse sich diesen widerlichen Fall mal auf der Zunge zergehen.
Nun kann man ja fragen, was das mit Feminismus zu tun hat, was da passiert ist.
Ganz einfach: Es hat mit dem gelebten Opferkult zu tun, der die Frau generell als Opfer sieht, für deren Handeln und Werden grundsätzlich immer und in allen Punkten ein Mann verantwortlich ist, ja, sein muss. Eine Frau kann nichts aus sich selbst heraus tun, ist absolut unfähig zur Übernahme eigener Verantwortung, ist dem Mann grundsätzlich ausgeliefert und untertan. Ja, das ist die propagierte Frauenrolle der Feminazissen. Und die spiegelt sich in dem vorliegenden Fall samt Begründung der Strafforderung voll und ganz wider.

Vorweg: da haben sich zwei Psychopathen gesucht und gefunden, dass es einem graust. Wirklich. Egal ob der Typ die Videos jetzt angeschaut hat oder nicht (man vermutet eher ja, aber die Geschichte mit den Beweisen ist eben dünn), da muss irgendwas zwischen den Ohren gewaltig ausgeklinkt sein, sonst wäre der nicht an eine solche Bekloppte geraten. Das muss schon der richtige lunkerte Deckel für den lecken Topf sein, beide nicht ganz dicht, aber gut zueinander passend.

Aber rein von der Beweislage sieht es so aus:
Die Frau hat ihre vierjährige Tochter sexuell missbraucht(!) und Videos davon gedreht und Fotos geschossen. Der Mann war nicht dabei, der wohnt wohl ganz woanders. Ihm hat sie die Bilder und Videos geschickt.
Jetzt behauptet sie, sie hätte das ja gar nicht tun wollen, aber der Mann hätte das von ihr verlangt (was er bestreitet und nicht bewiesen werden kann) und die Videos sehen wollen (was er bestreitet und ebenso nicht bewiesen werden kann). Und wörtlich liest man da:

„Der Mann (53) stritt die meisten Vorwürfe nach Angaben von Gerichtsreportern am Donnerstag ab. (...) Die Mutter des Kindes (31) räumte ihre Schuld dagegen ein. Sie sei dem Mann hörig und von ihm besessen gewesen.“

Faktenlage: Man kann dem Mann gar nichts beweisen und der Frau alles. Aber weil die Frau behauptet, sie habe das nur getan, weil sie dem Mann „hörig“ und „von ihm besessen“ gewesen sei, fordert die Anklage für den Mann die weit höhere Strafe. Denn es wird offensichtlich vorausgesetzt, dass der Mann, wahrscheinlich schon durch seine bloße Existenz und Aufmerksamkeit, die amre Frau hörig und besessen macht. Er ist der Dämon, sie nur das arme Opfer.

„Die Anklage forderte eine Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren für die Frau und fünf Jahren für den Mann.“

Mit der einzigen Begründung, dass eine Frau eben nicht für ihre Handlungen verantwortlich sein kann sondern der Mann sich doppelt schuldig gemacht haben muss, selbst wenn man ihm nichts davon beweisen kann, nämlich die Frau hörig und von sich besessen gemacht zu haben und sie so zu manipulieren, dass sie Dinge tut, die sie ja eigentlich gar nicht will. Selbst über Entfernung hinweg war sie ihm willenlos ausgeliefert und deshalb gar nicht wirklich verantwortlich für ihr Tun.

Da schließt sich der Kreis zu den Femanzen. Frauen sind Opfer, sie sind immer Opfer, sie stehen immer unter dem Zwang eines Mannes, der diesen schon allein dadurch ausübt, dass er ein Mann ist, dem die Frau sich sofort unterwirft, eben weil es so ist. Und deshalb müssen Frauen in Aufsichtsräte und Vorstände, in die Politik und auf Machtpositionen. Erkenne den Fehler.

Langsam verstehe ich, warum die Femanzen den Männern vorwerfen, nur mit dem Schwanz zu denken.
Weil sie selbst von ihrer Muschi beherrscht werden.
Mehr ist da nicht dahinter.
Sie hassen Männer weil sie selbst keine sind.
Schlimm ist es nur, wenn solches Muschidenken Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Justiz zu beeinflussen beginnt.

Sonntag, 18. März 2018

Wie selbstverständlich


Das heißt: was sich für eine Mainstream-Journaillistin von selbst versteht. Wenn sie was versteht — außer der hochgezogenen Augenbraue ihres Chefredakteurs, wenn sie nicht brav auf »Blattlinie« dem Recht auf freie Meinungsäußerung nachgekommen ist ...

Was also ist für die Moskau-Korrespondentin der »Wiener Zeitung« wie selbstverständlich? Das hier:
Das staatliche Fernsehen spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, dieses Bild zu transportieren - und zugleich auch Ängste zu schüren, dass die gefährlichen alten Zeiten wiederkommen könnten, wenn es Putin nicht mehr gibt. Der Staatsfunk erfüllt in Russland keinen öffentlich-rechtlichen Auftrag, sondern ist ein großer PR-Apparat für Putin. So auch vor den Wahlen am Sonntag, bei denen handverlesene Kandidaten in Fernsehshows antreten, an denen Putin wie selbstverständlich erst gar nicht teilnimmt. 
In der Tat, wie selbstverständlich muß das doch sein, wenn man bedenkt, daß wie selbstverständlich weder Heinz Fischer bei seiner Wiederwahl zum Bundespräsidenten sich dazu herabließ, an einer Diskussion seiner Herausforderer teilzunehmen (oder gab es da wenigstens eine mit Frau Rosenkranz — na, nicht daß ich wüßte!), auch sein Vorgänger Klestil verzichtete nonchalant auf eine Diskussion mit den anderen Kandidaten, als er zum zweiten Mal antrat.

Seltsamerweise sind mir damals keine süffisanten Ätzereien in den Medien untergekommen. Ach so, da ging es ja nicht darum, Putin ans Bein zu pinkeln, was bekanntlich eine Ehrenpflicht für System-Schmöcke ist. Denn nichts ist für ihre Geld- & Meinungsgeber fataler, als daß ein Wahlergebnis Putin im Amt klar bestätigt, und sie länger darauf warten müssen, Rußland endlich (wieder) destabilisieren zu können. Also versucht man wenigstens, den wenig überraschenden Wahlsieg madig zu machen und kleinzureden.

Alte Füchse wissen eben, wie sauer Trauben sind, wenn man sie nicht erreichen kann ...







Judica





Ad Introitum
 
Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso éripe me: quia tu es Deus meus et fortitúdo mea. 
Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt, et adduxérunt in montem sanctum tuum, et in tabernácula tua.
Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso éripe me: quia tu es Deus meus et fortitúdo mea. 
 
 

Die Frau sollte dankbar sein, wenn ihr Mann sie schlägt.

von Fragolin

In der „Zeit“, dem Fachblatt für Verpackung maritimer Nahrungsmittel, findet sich wohltuend neutral geschrieben zur Entrechtung der Frau in dem zu einer radikal-islamistischen Diktatur verlotternden Osmanischen Reich des größenwahnsinnigen Sultans Recep des Prächtige ein interessanter Beitrag. Interessant für uns schon deshalb, weil seine Anhänger in unseren Landen diese Entwicklung begeistert mittragen. Und unsere Femanzen sich darin gefallen, empörte Suaden über Filmproduzenten zu verfassen, in deren Whirlpools sich minderbegabte Starlets für das Versprechen einer Sprechrolle das Höschen vom Hintern sprudeln lassen, aber die Entwicklung der rasant ansteigenden Gewalt gegen Frauen in muslimischen Gesellschaften maximal mit einer Forderung nach der Freiheit der Frau, ihre Burka tragen zu dürfen, beantworten. Und unserem Präsidentendarsteller aus seinem Gehege rauchgelber Zähne Empfehlungen entfleuchen, alle Frauen sollten doch das muslimische Kopftuch tragen.

„Die Frau sollte dankbar sein, wenn ihr Mann sie schlägt.“

Genau. Immerhin hat er ihr dann noch nicht die Kehle durchgeschnitten.

Brauerei

von Fragolin

Jaja, der Arik. Da versammelt man im ORF wie gewohnt eine illustre Runde sich gegenseitig betroffen die Schultern tätschelnder Empörungsfachleute, um sich der Zerknirschung ob der historisch durch unsere Großeltern auf unsere Schultern gebundene Last des versuchten Völkermordes an den Juden zu versichern. Und neben den Experten für Antisemitismus, unter denen auch der Abbas-Haberer Fischer eine recht pittoreske Rolle einnimmt, dann auch ein Quotenjude, denn es macht sich schön langsam blöd, immer nur Zerknirschung über den Holocaust zu zelebrieren und sich über Liederbücher aufzupudeln, und dann sitzt man am Ende des Tages recht einsam am Tisch. Und da man einen Gleichgesinnten weiß, der auch noch dem richtigen Glauben angehört, lädt man ihn eben ein: Arik Brauer.
Und was macht der dann undankbarerweise, nachdem man ihm minutenlang das Thema der bösen Rechten vor die Füße gelegt hat? Spielt einen Steilpass rückwärts und versenkt ihn im eigenen Tor.

„Es gibt eine Viertelmilliarde Araber, die wollen uns lieber sehen unter der Erd‘ oder am Grund vom Mittelmeer. Das ist so und ich weiß das. Und von denen gibt es viele, die hier einwandern. Und das ist eine Gefahr für Antisemitismus. Wenn mich jemand auf der Straße umbringt, dann ist das ganz bestimmt nicht einer von diesen Fechtern, die da so ein Lied singen.“

Da war dann selbst der Heinzi sprachlos.
Den ganzen Artikel kann man sich hier geben, es lohnt sich.
Und das Original-Sahnehäubchen aus dem letzten Absatz findet man hier.
Zumindest noch…

Samstag, 17. März 2018

Paradebeispiel

von Fragolin

Bei der Demonstration gegen die angeblich restriktive Asylpolitik der Regierung, die immerhin gewählt wurde, damit nicht die Auseinandersetzungen anderer in unsere Städte und auf unsere Straßen getragen werden, kam es zu „Zwischenfällen“. Es waren Syrer und Kurden, die sic da in die Wolle bekamen.
Und so wurde eine Demonstration gegen eine restriktivere Asylpolitik unfreiwillig aber erwartbar zu einem gelebten Paradebeispiel dafür...

Rechte Schulpolitik

von Bastiat


Geschätzter Leser, nicht umsonst ist der Titel dieses Artikels zweideutig: „rechts“ bedeutet hier nicht nur „politisch konservativ“, sondern auch „richtig" oder "korrekt“. Und konservative Schulpolitik ist die einzig richtige.

Dies ist sehr gut zu sehen am Beispiel der Michaela Community School in London. Es handelt sich dabei um eine öffentliche Schule, die erst 2014 gegründet wurde. Viele Schüler gehören Minderheiten an, überdurchschnittlich viele sind behindert oder haben Lernschwächen. Viele stammen aus zerrütteten Familien und haben bisher nur Gewalt kennengelernt. Es gibt Schüler, die mit 11 an diese Schule kommen und nicht lesen oder schreiben können.

Klingt wie die optimalen Voraussetzungen für ein schulisches Desaster. Das Ergebnis jedoch spricht eine andere Sprache: externe Tests der Schüler zeigen hervorragende Ergebnisse und können mit denen von Spitzen-Privatschulen mithalten. Überprüfungen durch die Regierungsbehörde Ofsted sind überschwänglich positiv.

Was ist der Grund für diese äußerst positiven Resultate? In zwei Worten zusammengefasst: rechte
Schulpolitik. Disziplin als oberste Priorität, Null-Toleranz gegenüber Fehlverhalten. Lehrer sind Respektspersonen ohne wenn und aber. Strafen bei kleinsten Vergehen, wie Zuspätkommen um eine Minute oder Umdrehen während des Unterrichts. Kinder werden nach konservativen Werten erzogen. Höflichkeit und Rücksichtnahme sind oberstes Gebot. Neu aufgenommene Schüler durchlaufen eine Art von Boot Camp, in dem ihnen grundlegende Verhaltensweisen eingedrillt werden.

Linke werden nun – wie es ihre Art ist – aufkreischen ob so einer menschenverachtenden Art von Schule, die doch seit den 1950er Jahren doch obsolet wäre, und was das Standard Blah Blah auch sein möge.

Nun, am besten kontert man Nonsense mit Fakten. Die Zufriedenheit der Schüler der Michaela Community School liegt, verglichen mit anderen Schulen im Land, im Spitzenfeld. Die Jugendlichen sind glücklich über die sichere und gewaltfreie Atmosphäre. In anderen Schulen leben sie in ständiger Angst vor Schikanierung und Misshandlungen durch andere Schüler. Hier begegnet man sich mit Respekt, was sowohl die individuelle Zufriedenheit, wie auch den Lernerfolg begünstigt. Auch die Lehrer sind glücklich über die Situation; sie haben endlich wieder Zeit und Gelegenheit zur Wissensvermittlung, anstatt permanent und meist vergeblich versuchen zu müssen, undisziplinierte Schüler unter Kontrolle zu bringen.

Die Gründerin und Direktorin der Michaela Community School, Katharine Birbalsingh, ist eine beeindruckende Persönlichkeit. 2010 war sie stellvertretende Direktorin einer der typischen öffentlichen urbanen englischen Schulen mit Schülergewalt und katastrophalen Lernergebnissen. Darauf hielt sie am Parteitag der Konservativen eine flammende Rede gegen das links dominierte Schulsystem. Dringende Hör-Empfehlung!

Nun, wie es bei Linken üblich ist, wenn sie mit der Realität konfrontiert werden, die nicht zu ihrer Ideologie passt, reagieren sie aggressiv. Birbalsingh verlor ihren Job. Daraufhin gründete sie eine eigene Schule. Der Rest ist Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte.

Es zeigt sich stets das gleiche Schema: Linke, egal wo sie tätig werden, hinterlassen Chaos und Zerstörung. Linke Wirtschaftspolitik erzeugt Rezession und Arbeitslosigkeit. Linke Sozialpolitik erzeugt Armut. Linke Sicherheitspolitik erzeugt Kriminalität. Und linke Bildungspolitik erzeugt Dummheit.

Im Interesse unserer Kinder wäre es äußerst an der Zeit, sämtliche linken Umgestaltungen im Bildungssektor wieder rückgängig zu machen, sämtliche linken Experimente konsequent zu stoppen. Stattdessen ist das rechte Bildungssystem, wie von Katherine Birbalsingh vorgezeigt, konsequent umzusetzen. Es erzeugt Spitzenleistungen im Wissensbereich und glückliche Schüler.


Noch ein Zusatz: Katharine Birbalsingh erhält täglich dutzende hate mails. Eine Linke hätte daraufhin wohl um Hilfe gerufen und Schutz in einem Safe Space gesucht. Die Reaktion von Birbalsingh: es ist ihr vollkommen egal.

Die Häufung


... von Toten in England just vor der Präsidentenwahl in Rußland läßt eigentlich nur einen Gedanken aufkeimen: MI6 und CIA wollen Fakten schaffen

Unsere Transatlantiker werden natürlich sofort aufheulen und zetern, wie man lu-pen-rei-ne Regime Demokratien wie die USA oder Großbritannien bloß solch krimineller Aktionen verdächtigen könne ... ... ach, geschenkt! 

Es gibt ein altes Sprichwort, das da lautet: »Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht« — warum also sollten wir notorischen Lügnern in London und Washington glauben? Man erinnert sich noch an die »Beweise« für die Massenvernichtungswaffen von Saddam, oder die »Beweise« für den Einsatz von Giftgas durch Assad, und vieles andere mehr.

Außerdem macht die Schnelligkeit, mit der die britische Regierung angeblich wissen konnte, daß die Mordanschläge von »Putin«ngeordnet wurden, jeden unbefangenen Beobachter mißtrauisch. Solche Sachen werden hochprofessionell erledigt, und Berufskiller machen üblicherweise nicht den Fehler, ihre Visitenkarten am Tatort zu verstreuen: Aufklärung solcher Verbrechen ist daher erfahrungsgemäß mühsam und langwierig!

Wer binnen Stunden einen Täter aus dem Hut zaubert, der agiert entweder nach dem alten Motto des »Haltet den Dieb!« und ist selbst der Gauner — oder er will einfach einen »günstigen« Zufall nutzen, und zur Ablenkung von eigenen Problemen einen Propagandafeldzug starten.

Jedenfalls käme für beide Regimes, sowohl das in Washington wie das in London, ein externer Feind geradezu wie gerufen. Keine sehr erbaulichen Perspektiven für unsere Zukunft ...

Sprenggefährlich

von Fragolin

In Thüringen ist die Polizei einer großen Sache auf der Spur. Bei Hausdurchsuchungen im Milieu gewaltaffiner Neofaschisten und Demokratriefeinde wurden sie fündig:

„Sprengstoff sowie kiloweise Chemikalien haben Beamte der Saalfelder Kriminalpolizei am Dienstag sichergestellt.“

Naja, seien wir doch mal ehrlich, nachdem alle verfügbaren Denunzianten Experten seit Monaten unisono trommeln, dass alle Ossis Nazis sind, wundert es uns ja nicht mehr, dass so etwas passiert.

„Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gera bestätigte auf Anfrage die Durchsuchung und das Auffinden von „diversen Chemikalien, zum Teil auch in erheblicher Größenordnung“ sowie „selbstlaborierter Sprengstoff in geringer Menge“. Nach Informationen unserer Zeitung wurden etwa 20 Kilogramm verschiedener Substanzen, die zur Sprengstoffherstellung tauglich sind, gefunden. Darunter mehrere Flaschen Buttersäure sowie Magnesium- und Schwefelpulver und Calciumcarbid. Zudem seien diverse Utensilien sichergestellt worden, mit denen aus den verschiedenen Stoffen Sprengstoff hergestellt werden könnte – und, der Auffindesituation nach zu urteilen, bereits wurde.“

Was der Faschist von heute eben in Vorbereitung auf seine verhaltenskreative Freizeitbeschäftigung im Keller hat. Damit kann er dann so richtig Rabatz machen, die besorgten Bürger vor den bösen Gesellschaftsfeinden beschützen und diese vielleicht noch, dem sprenggläubigen Surensohne gleich, in die Hölle bomben. So, wie sich die Zivilgesellschaft eben einen waschechten Nazi vorstellt. Alle Klischees erfüllt.
Und noch besser:

„Neben den Substanzen zum Sprengstoffbau wurde in einem der vier Objekte auch mindestens eine Schreckschusswaffe sowie Cannabis gefunden. Darüber hinaus stießen die Beamten auf eine Aufzuchtsanlage für Cannabis.“

Wenn schon kriminell, dann richtig, wird sich der Neonazi wohl gedacht haben. Das dreckige Kraut irgendwelcher afghanischer Untermenschen kann man eh vergessen, also züchten wir auf doitscher Mutterscholle doitschen Shit.

Der Faschist ist kein Unbekannter. Er ist Mitglied einer einschlägigen Organisation aus diesen Kreisen und wurde von hochrangigen Vertretern ewiggestriger Demokratiefeinde für sein Unwesen hoch dekoriert.
Das liest sich dann so:

„Einer der beiden Tatverdächtigen soll Mitglied des Bündnisses „Zivilcourage und Menschenrechte“ im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und dort in der Vergangenheit auch öffentlich als einer der Sprecher aufgetreten sein. Das wurde unserer Zeitung aus Ermittlerkreisen bestätigt.
Unter anderem hatte er im Jahr 2016 für das Bündnis bei der Verleihung des Demokratiepreises des Freistaates eine Anerkennung aus den Händen der ehemaligen Bildungsministerin Birgit Klaubert (Linke) in Empfang genommen.“


P.S. Man stelle sich diesen Fund im Keller eines „Reichsbürgers“ oder „Identitären“ vor. Der schon mal die Hand von Frau von Storch geschüttelt hat. Und beantworte sich die Frage, ob es auch dann nur eine Randnotiz in einem lokalen Provinzblatt wäre...

Freitag, 16. März 2018

A most inconvenient Truth


Nein, nicht das Gelaber eines Ex-Vizepräsidenten über die schmelzende Antarktis und schwitzende Eisbärenm, sondern:
When Dealing with a Bear, Hubris Is Suicidal
The Saker

Assuming mankind finds a way not to destroy itself in the near future and assuming that there will still be historians in the 22nd or 23rd centuries, I bet you that they will look at the AngloZionist Empire and see the four following characteristics as some of its core features: lies, willful ignorance, hypocrisy, and hysterics. To illustrate my point I will use the recent “Skripal nerve-gas assassination” story as it really encompasses all of these characteristics.
 
I won’t even bother debunking the official nonsense here as others have done a very good job of pointing out the idiocy of that narrative. If you are truly capable of believing that “Putin” (that is the current collective designator for the Evil Empire of Mordor threatening all of western civilization) would order the murder of a man whom a Russian military court sentenced to only 13 years in jail (as opposed to life or death) and who was subsequently released as part of a swap with the USA, you can stop reading right now and go back to watching TV. I personally have neither the energy nor the inclination to even discuss such a self-evidently absurd theory. No, what I do want to do is use this story as a perfect illustration of the kind of society we now all live in looked at from a moral point of view. I realize that we live in a largely value-free society where moral norms have been replaced by ideological orthodoxy, but that is just one more reason for me to write about what is taking place precisely focusing on the moral dimensions of current events.
Ein lesenswerter Artikel — wenngleich ein für die Augen bzw. Ohren braver Transatlantiker höchst unwillkommener.  Werden darin doch einige Fakten tematisiert, die zu erwähnen den Strippenziehern unseres Politmarionettentheaters überaus unangenehm ist. Davon abgesehen, daß auch die Politruks und ihre Mietschreiberlinge nicht gerade unversehrt draus hervorgehen. Ein zitatwürdiger Satz findet sich jedenfalls im Artikel:
The French philosopher Alain Soral is quite right when he says that modern “journalists are either unemployed or prostitutes” (he spoke about the French media - un journaliste français c’est soit une pute soit un chômeur – but this fully applies to all the western media). Except that I would extend it to the entire Western Establishment.
Nicht nur er, würde ich sagen ...
 

Gardemaas

von Fragolin

Die Volkskommissare für Agitation und Propaganda haben den regierungsnahen Hofberichterstattern Weisung erteilt, nur in ehrfurchtsgebietender und untertäniger Weise über den Herrlichen Poeten, den Mächtigen Knebler der Hassprediger, den Befreier der Meinung von ihrer Freiheit, den Großen Aufsteherstattwegducker zu berichten.

Nicht, dass da aufmüpfige redaktionelle Kopierkräfte während dem wortgetreuen Einfügen bereitsgestellter DPA-Verlautbarungen aus dem Politbüro auf die Idee kommen, witzig sein zu wollen und blöde Bemerkungen mit dem Namen des Würdevollen Aushängeschildes der Merkeladministration zu machen. So nach dem Motto, er hätte das „Gardemaas“ nicht erreicht, oder „Maas macht mobil“.
Da auch ich mich bereits zu Wortspielen mit dem Namen des Maasmännchens hinreißen ließ, muss ich wohl Asche auf mein Haupt streuen.

„Dabei weiß doch jeder Journalist, dass Namensjokes und Kalauer gar nicht gehen.“

Gut. Ich bin kein Journalist. Ich bin Blogger. Internetstammtischler. Wenn es bei Journalisten „gar nicht geht“, dann ist es ja geradezu meine heilige Pflicht, diese Aufgabe zu übernehmen.

Also: Was ist der Unterschied zwischen Österreich und Deutschland?
In Österreich ist Kurz der Kanzler, in Deutschland ist der Außenminister ein Kurzer.

Was ist das, wenn Maas ein Bild malt?
Kleinkunst.

Wie nennt man ein Gerät zum Verdünnen des Außenministers?
Maastrichter.

Was braucht Maas, um mit Trump auf Augenhöhe zu verhandeln?
Eine Leiter.

Wie tritt Maas der russischen Bedrohung entgegen?
Mit Trippelschritten.

Als die neue Vorsitzende der SPD gewählt wurde, saßen Gabriel, Schulz und Maas zusammen und philosophierten über deren Äußeres.
„Nette Haare“ sagte Gabriel. „Und ein nettes Kinn“, setzte Schulz hinzu. Dann meldete sich Maas: „netter Bauchnabel“.

Tyrion Maas, die Hand der Königin Angela Targaryen, der Mutter der Drachen Ursula und Annegret. Der dritte Drachen Johanna hat die Rote Karte bekommen.

Von seinem Besuch bei den Menschenfressern vom Orinoco kam Maas nicht wieder zurück. Der Häuptling dachte, Merkel hätte ihm einen kleinen Snack geschickt.

Worin ist Maas der Größte?
In einem Zelt der Pygmäen.

Warum hat Maas einen roten Hintern?
Er trägt Netzunterwäsche und das Netzwerk hat sich durchgesetzt.

Eines kann man sich bei Maas gewiss sein: er ist noch nie mit dem Kopf gegen einen Briefkasten gerannt. Außer er lief Stelzen.

Maas kommt zu Gabriel auf Besuch. Eine halbe Stunde zu spät und vollkommen zerkratzt und mit Fetzen am Leib.
„Was ist dir denn passiert?“ fragt der Siggi besorgt.
„Ein Tiger“, keucht Heiko, „in eurem Garten!“
Da schreit Gabriel in die Küche: „Anke, hast du wieder die Katze rausgelassen?“

Da kommt sicher noch was. Nichts provoziert dumme Sprüche und Kalauer mehr als das Verbot. Der politische Witz, die dumme Geschichte zum Lächerlichmachen der Großkopferten, blühte immer nur dort, wo er verboten war. Wo Politbüros Wortvorschriften herausgaben.
Merkeldeutschland, die DDR 2.0.
Das wird noch lustig.

Donnerstag, 15. März 2018

Ernste Realsatire


... liefert uns dieser Tage QPress:


NATO kann Russland-Krieg beginnen: Colin Powell liefert finalen Gift-Beweis


NATO kann Russland-Krieg beginnen: Colin Powell liefert finalen Gift-Beweis+++EIMELDUNG+++ Schöner Sterben: Die Intensität, mit der dieser Tage politisch als auch medial auf Russland eingedroschen wird, ist als starkes Indiz zu verstehen, dass Russland schuldig ist … woran auch immer. Insbesondere Theresa May kommt gar nicht mehr aus dem Gift-spritz-Modus heraus. Ihr quillt der Geifer schon aus allen Körper-öffnungen. Der Westen, respektive die NATO- Staaten, haben so massive interne Probleme, dass sie ganz dringend einen fetten externen Konflikt benötigen. Insoweit macht der aktuelle Russen Zirkus absolut Sinn und sollte für jedermann leicht nachvollziehbar sein. Das Kriegs- oder Erstschlags-Konzept liegt schon seit Jahrzehnten fix und fertig bei der NATO in der Schublade. Das was jetzt noch fehlt, eigentlich fehlt da gar nichts mehr, ist der ultimative Beweis. Immerhin wirkt selbiger für die kommenden Kriegsopfer sehr viel beruhigender, als wenn man ohne einen anscheinend validen Grund gen Russland losmarschiert.

Wirklich gelungen, der Artikel!

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P.S.: Wer das alles doch nicht wirklich lustig findet, kann statt dessen hier nachlesen, was uns droht, wenn die Vernunft nicht doch wider Erwarten siegen sollte ...