Sonntag, 25. Oktober 2020

Ein Kurz-Wort zum Sonntag

 

Wie lange läßt sich die österreichsiche Amtskirche von einem durchgeknallten Studienabbrecher mit Millimeternich-Allüren eigentlich noch auf den Kopf scheißen (bzw. sich dort die Scheiße verreiben, die er so absondert ...)?
„Wir sind in Österreich in einer sehr ernsten Lage, was die Ausbreitung des Corona-Virus betrifft. Jetzt geht es darum, dass wir mit konsequenten Maßnahmen diese Entwicklung bremsen. Deshalb appellieren wir an die Eigenverantwortung der öster-reichischen Bevölkerung, heuer am Allerheiligen- und Allerseelen-Wochenende auf Familientreffen und den gemeinschaftlichen Besuch der Friedhöfe und Gräber zu verzichten“, betonten Bundeskanzler Sebastian Kurz und Kultusministerin Susanne Raab.(Quelle)
Nun: unsere »Kirchenfürsten« machen bekanntlich in jede Hose, die der Staat ihnen hinhält, und wenn man auf die Karwoche gepfiffen hat, dann wird man wohl ohne Friedhofsbesuche und Gräber-segnungen auch noch auskommen (Huch! Die Gefahren des Covid19-Virus in der freien Friedhofsluft sind ja evident! Denn an den Gräbern herrscht bekanntlich ein Gedränge wie beim Freitagsgebet in der kleinen Hinterhofmoschee ...):
Dieses Anliegen ist auch am Dienstag bei einem Gespräch mit Erzbischof Franz Lackner, dem Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, in gewohnt kooperativem Dialog besprochen worden.
Und wie üblich, sind unsere Talarträger (wenn sie überhaupt noch einen tragen) im Liegen umgefallen:
Erzbischof Franz Lackner, Vorsitzender der Bischofskonferenz: „Für uns als Christinnen und Christen ist das gemeinsame Gebet für die Toten, denen wir vieles verdanken, überaus wichtig. Wir bedauern sehr, dass sich die Situation in den vergangenen Wochen derart zugespitzt hat und wir nun hinsichtlich der gemeinsamen Friedhofsfeiern Regelungen treffen müssen. Als katholische Kirche wollen wir wie bisher verantwor-tungsvoll mit der schwierigen Situation umgehen und daher dem Ersuchen der Regierung und der Landeshauptleute nachkommen, dass das christliche Totengedenken heuer nur im kleinsten Rahmen stattfinden soll.“
Mit anderen Worten: eigentlich gar nicht. Außer halt mit einem Kerzerl im Herrgottswinkel, (bzw. ersatzweise auf der Wohnzimmerkommode), na, für die Omi – paßt scho' ...
 
Ich wage mal die Prognose: Weihnachten wird vermutlich auch ausfallen. Christmette? Ach, viel zu gefährlich! Geht doch auch als Livestream aus dem leeren Stephansdom, oder nicht?
 
Weil ein paar Politverbrecher ihr Gesicht nicht verlieren wollen, daß sie ein ganzes Land durch ihre Unfähigkeit in den Ruin treiben, muß die Gruselshow halt weitergehen. Und wegen der Feigheit der Geistlichkeit wird wieder ein großes Stück aus der unser Land prägenden Kultur herausgebrochen. Wir dürfen dafür gefahrlos Wetten eingehen, daß die Situation natürlich ganz anders sein wird, wenn die muselmanischen Invasoren ihren Ramadan feiern wollen. Da wird sich unser Kurzkanzler seinerseits in die Hosen machen, sowas verbieten zu wollen, und unsere Talarträger werden schön brav beim »Fastenbrechen« Seit' an Seit' mit dem Almsascha und den roten Bonzen aus Wien mitfeiern ...

Mit so armseligen Schießbudenfiguren, wie sie derzeit unsere Kirchenzentralen bevölkern, hätte das Urchristentum vermutlich nicht einmal das erste Pfingstfest erlebt. An die Christenverfolgungen durch diverse römische Kaiser will man da gar nicht denken.

Obwohl auch die romisch-katholische Kirche (die Protestanten mit ihren vielen »Deutschen Christen« sowieso) in der Nazizeit sich des öfteren nicht mit Ruhm bekleckert hat — aber es gab in ihr doch auch Bischöfe wie Galen von Münster oder Preysing in Berlin, oder auch (weit weniger bekannt, doch hier gewürdigt) Fürst-Erzbischof Waitz in Salzburg! Erzbischof Lackner ist ein Nachfolger auf dem Metropolitanstuhl des Letztgenannten: vielleicht liest er mal kurz in der Biographie seines Amtsvorgängers — und lernt daraus, daß die Achtung vor einem Bischof nicht in der wohlwollenden Berichterstattung der Systempresse, sondern v.a. in seiner aufrechten Haltung gegenüber Politbonzen wurzelt. Zum devoten Buckeln braucht es keinen Bischof oder Kardinal ...


Kommentare:

gerd hat gesagt…

Werter Penseur,

die "Empfehlung" des "Kurzen" wird schon seid Jahren in den teutschen Kirchen konsequent umgesetzt. Das elend kleine Häufchen von "Christinnen und Christen", die an Allerheiligen oder Allerseelen noch die Friedhöfe aufsuchten um dort ihrer Angehörigen zu gedenken, ist nun doch im Laufe der Jahre sehr überschaubar geworden. Die meisten der Teilnehmer liegen im nächsten Jahr schon an der gleichen Stelle wo ihre verstorbenen Angehörigen auf die Auferstehung warten. Wenn nun ein angeblicher Killervirus auch noch den Rest der Aufrichtigen hinwegrafft, indem er ihnen die Angst in die Knochen jagt, ist das, sagen wir mal, folgerichtig. Da soll mir keiner kommen, dem Allerhöchsten eine gehörige Portion Ironie abzusprechen.

Fuck you Greta! hat gesagt…

Jeder Satz des werten Penseur ist einem hier aus dem Herzen gesprochen. Und an dieser, wenn auch nur an dieser Stelle hat man dann dcch klammheimliche Sympathien für die zupackende Art, mit der Nazis und Kommunisten mit diesen verlogen-bigotten Purpurträgern umgegangen sind.
Was allerings auch nicht verhindern konnte, dass selbige heute von Kommunisten nicht mehr unterscheidebar sind. Außer das Kommunisten immerhin ehrlich sind.

Anonym hat gesagt…

heute von Kommunisten nicht mehr unterscheidebar sind ...

Hat wohl damit zu tun, daß beides, das Sälblertum (Christos = der Gesalbte), und der Marxismus durchaus der selben Quelle entsprangen.