Dienstag, 27. April 2021

Fußnoten zum Dienstag

von Fragolin

 

Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur Pflicht.

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Zehn kleine Schauspieler“ besingt der Chansonnier des Schwefels, und das verlinke ich jetzt einfach mal, weil man die ganze Posse um die erst leicht aufmüpfigen, und dann vom Korrektheitspöbel niedergescheißestürmten Mimen, nicht besser beschreiben kann. Und das auch noch standesgemäß in Versen.

Dazu noch ein wenig fußgenotet:

Erstens: Satire darf alles. Aber nur, solange sie entweder gegen deutsche Köterrassige gerichtet ist oder von einem staatlich verordneten Satire-Hetzer wie Jan Böhmermann kommt; den Idealfall verkörpert eine Kombination aus beidem. Im umgekehrten Falle handelt es sich um Hass und Hetze und Verhöhnung der Toten.

Zweitens: Verhöhnung der Toten ist etwas zutiefst menschenverachtendes. Diese Wertungsvorgabe stammt von den gleichen Deutungshoheiten, deren Hauptgeschäft in der Verhöhnung der Lebenden besteht. Diese können sich allerdings immer noch dagegen wehren. Nur dürfen dürfen sie es inzwischen nicht mehr, das sollte nun auch dem letzten Kulturschaffenden klar sein.

Drittens: Mein Mitleid mit den armen gebeutelten Tatort-Darstellern hält sich in recht engen und sehr überschaubaren Grenzen, denn bisher lebten diese nicht nur ganz gut von politisch korrekt durchgebügelten, als Krimi getarnten und von Zwangsbeiträgen finanzierten Bühnenstücken, sondern haben eingedenk ihrer Reaktionen auf den Shitstorm samt eifriger Distanzierung von „Rechten“ und „AfD“, was inzwischen nur noch Codewörter für „Nazis“ sind, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bisher nicht nur stramm herdenkonform gewählt, sondern werden auch im Herbst – so Merkel überhaupt noch Wahlen zulässt – lieber dem Annalenchen ihre Stimme geben, denn Clubs alter weißer Männer oder gar am Schwefelclub anstreifende Vereine sind aufrecht demokratischen Schauspielern ein Gräuel.

Also geliefert wie bestellt, nicht jammern sondern auf die Rolle in diesem Bühnenstück der Großen Transformation zurückbesinnen und sich als Mietmaul ohne eigene Meinung zur Verfügung stellen, denn nur staatlich akkreditierte meinungsfreie Propagandatransporteure sind als Kulturschaffende in Merkeldeutschland zugelassen; anderen droht – nein, nicht das Schicksal von Biermann oder Krug, denn die hatten noch einen Westen, in den sie flüchten konnten.

***

Lerne: Wer den Mächtigen in den Mastdarm kriecht, ist am Ende auch nur der Angeschissene.


Montag, 26. April 2021

Ihr letzter Liederabend

 
... im Goldenen Saal  des Wiener Musikvereins ist mir (und vielen, vielen anderen) unvergeßlich! Und es gibt, Gott sei Dank, davon eine Videoaufzeichnung, die uns an diese großartige Künstlerin erinnert (das Konzert fand meiner Erinnerung nach 1994 statt — nicht, wie im Video vermerkt, im Jahr 2003!):
 

 
Kammersängerin
 
 
ist am vergangenen Wochenende, fünf Wochen nach ihrem 93. Geburtstag, von uns gegangen. Und es war ein besonderer Zauber um diesen Abend: ein langes, anspruchsvolles Programm, das uns von Beethoven und Schubert zu Mahler und Hugo Wolf führte. Umjubelt vom begeisterten Publikum kamen noch Zugaben — von denen die beiden letzten (Richard Strauss »Morgen« und von Johannes Brahms »Guten Abend, gut' Nacht«) das Konzert stimmungsvoll-poetisch abrundeten ...

Zu ihrem Gedächtnis ihre meisterhafte Interpretation der Altrhapsodie von Johannes Brahms aus 1977 mit den Wiener Philharmonikern unter Karl Böhm:



R.I.P.


Der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp

 
... bedankte sich gestern in seiner Parteitagsrede bei den Delegierten, die ihn mit 97,86% der gültigen Stimmen gewählt hatten, und kündigte an, die FPÖ werde — nach dem katastrophalen Wahlergebnis bei den vergangenen Wiener Landtagswahlen — eine große Wähler-Rückholaktion starten. Wie zu erwarten, mangelte es in seiner Rede weder an Kritik an der Wiener SPÖ unter Bürgermeister Ludwig, der vom »Schanigartenmacher zum Lockdownjünger« mutiert sei, noch an der ÖVP und ihrem Kanzler Sebastian Kurz:
Nepp ließ auch die Besetzung der ÖBAG-Spitze mit Thomas Schmid und die in diesem Zusammenhang bekannt gewordenen Chatprotokolle nicht unerwähnt. Diese seien ein "Sinnbild der türkisen Buberlpartie", befand der FPÖ-Politiker. Die Proponenten seien dem "politischen Schoß" von (Ex-ÖVP-Vizekanzler, Anm.) Michael Spindelegger ent-sprungen. Dort habe man gelernt: "Wenns hart auf hart geht, hält man sich die Stange gegenseitig."
... schreibt DiePresse (wie üblich: von APA ab). Welche Formulierung durchaus treffend genannt zu werden verdient, wenn man sich manche Enthüllungen der letzten Wochen in Erinnerung ruft ...
 
 

So viel Zauber

 
... und hat keinen Namen! Selbst wenn ich wollte – ich könnte ihn nicht nennen, denn sogar TinEye vermerkt nur trocken: 
TinEye searched over 46.9 billion images but didn't find any matches for your search image.
 Dann eben namenlos:




Eine interessante Diskussion

 
...entspann sich zu einem Artikel von Thomas Röper, aus dessen höchst umfänglichem (und erstaunlich qualitätsvollem) Diskussionsverlauf ich ein besonders interessantes Kommentarposting zitieren will als


Gastkommentar
von bleibmirvomleib

Ja, es gibt eine Grippe ähnliche Erkrankung mit sehr unterschiedlichen Folgen, was den Grad der Erkrankung angeht.

Da sind wir beim ersten Punkt.
1. Wie viele Menschen wurden zwar infiziert zeigten aber keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
2. Wie viele Menschen zeigten Krankheitserscheinungen die wir im allgemeinen Sprachgebrauch als »ich bin erkältet« oder »ich hab' ne Grippe« nennen. Obwohl das ja medizinisch nicht korrekt ist.
3. Und wie viele Menschen zeigen einen Covid-typischen Gesundheitszustand.

zu 1. Bei 3.087.687 wurde seit März 2020 bis März 2021 ein Corona-Nachweis erbracht. Die Beant-wortung des 2. Teils gelingt nicht so leicht, denn dazu muss man eine andere Quelle nutzen.

zu 2. Wird man erst etwas genaueres sagen können, wenn sauber bei Krankschreibungen getrennt wurde. Eher gar nicht wegen der telefonischen Krankschreibung.

zu 3. Hier gibt es Zahlen, aktuell belaufen die sich auf knapp 90.000 Patienten, die so schwer er-krankten dass sie intensiver Behandlung bedurften. Also ca. 3 % aller Infizierten. 

Bei 83.000.000 Einwohnern sind ca. 0,11 % wirklich ernsthaft bedroht gewesen. Der überwiegende Teil war sehr alt und oft bereits durch mehrere Vorerkrankungen geschwächt.

2020 verstarben insgesamt 985.145 Menschen. Das klingt schlimm aber das hat weniger mit Corona zu als vielmehr mit der Altersstruktur der Bevölkerung.

https://www.deutschlandinzahlen.de/no_cache/tab/deutschland/demografie/natuerliche-bevoelkerungsbewegungen/geburten-und-sterbefaelle-insgesamt?tx_diztables_pi1%5Bstart%5D=0&tx_diztables_pi1%5Bchxy%5D=0

Man könnte auch böswillig behaupten, die wilden 1968er trieben die Leute in den Tod, denn in diesem Jahr starben 62.000 mehr als 1967. So argumentiert natürlich niemand!

Aber man sieht zu dieser Zeit und danach Sterbezahlen in der Höhe von heut. Der Rückgang setzte dann 1990 ein. Zu der Zeit kamen mehr Menschen hinzu und obendrein jüngere. Dieser Effekt geht bis 2014 und mit wieder 55.000 mehr Sterbefälle in 2015.

Ich bin kein Statistiker daher kann ich nicht sagen welche Zahlen heute ohne Wiedervereinigung vorzu-finden wären.

Welche Folgen aber all die Maßnahmen haben wissen wir noch nicht da politisch motivierte Insolvenz-verschleppung, fehlende Einnahmen der Steuer- und Sozialkassen zwar da sind aber noch nicht Medien gerecht aufbereitet sind. Welche Schuldenblase bei Kleinunternehmen und Privatpersonen vorhanden sind kann man nur erahnen. Staatsschulden von offiziell über 150 Mrd. müssen zusätzlich abgetragen werden.

Der Verlust an Arbeitsplätzen und Kleinunternehmungen wird nicht mehr einfach ausgeglichen werden können.

All das wegen einer für 0,11 % gefährlichen Krankheit.

Und weil die Krankheit so gefährlich ist, hatte man kein Problem noch 20 Kliniken zu schließen. Spart Kosten und Personal, gleichzeitig baute man Notkliniken teuer auf.

Der Gesundheitsminister hatte ja angeblich keine Kenntnis über Schließungen. Der hat von nichts Kenntnis, wie wird ja seit Monaten sehen können.

https://www.labournet.de/branchen/dienstleistungen/gesund/gesund-allgemein/bertelsmann-fordert-kliniksterben-der-pflegenotstand-laesst-sich-auch-neoliberal-beseitigen/

Nun will man wieder alle wegsperren, beschafft keine Impfstoffe und bei noch mehr Firmen geht das Licht aus. Gleichzeitig landen bei uns ungehindert Flugzeuge, wo es niemanden stört dass Einreise-unterlagen fehlen. Macht ja nichts, wir testen und versorgen die auch noch und hören den Gesund-heitsweisen zu, wie gefährlich die britische oder mexikanische Variante ist.

https://www.focus.de/gesundheit/news/verstoesse-gegen-einreisebestimmungen-hunderte-im-flugzeug-die-dort-nicht-sein-duerfen-urlauber-und-fluggesellschaften-ignorieren-testpflicht_id_13162658.html

„Dabei gelten für Fluggesellschaften eigentlich strenge Regeln: Befördert werden darf nur, wer einen negativen Test hat. Bei den Verstößen der Test-Kontrolle seien unterschiedliche Fluggesellschaften aufgefallen, teilte der Bundespolizei-Chef mit. Etwa Airlines aus den USA, Großbritannien, Portugal, von der Arabischen Halbinsel – aber auch aus Deutschland.“

Während in Europa den Regierungen beinahe einer abgeht, wenn sie an die neue Impfdatenbank denken, wird z.B. die USA keine vergleichbare Datenbank anlegen.

„Dabei waren beispielsweise am Ostersonntag im Raum Rostock 63 Fahrzeuge von der Polizei zurückgewiesen worden. 191 Personen aufgefordert worden, Mecklenburg-Vorpommern wieder zu verlassen, teilte die Behörde mit. Sie hätten keinen triftigen Grund für einen Aufenthalt in dem Bundesland im Sinne der aktuellen Corona-Verordnung gehabt.“

Wer sich bei all dem nicht verarscht vorkommt, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

 

Fußnoten zum Montag

von Fragolin


Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur Pflicht.

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Mit einer einfachen Versuchsanordnung kann man beweisen, dass das Gehör eines Frosches in den Beinen sitzt. Man bringt erst einmal einem Frosch bei, auf einen Signalton hin zu springen. Ton erklingt, Frosch springt. Dann amputiert man dem Frosch die Beine. Ton erklingt, Frosch springt nicht. Logische Schlussfolgerung: der Frosch ist taub, weil ihm die Beine amputiert wurden.

Klingt bescheuert? Naja, auch nicht bescheuerter als alles, was wir zum Thema Corona oder Klima vorgesetzt bekommen...

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Wer in Merkeldeutschland die Politik der Regentin hinterfragt oder gar kritisiert, wird nicht nur in einer konzertierten Medienkampagne mit Hass übergossen sondern lebt inzwischen in einem Land, dessen Bevölkerung so tief gespalten und an den rändern radikalisiert ist, dass er sogar mit der Ermordung bedroht wird. Und das ganz ohne Aufschrei der üblichen Verdächtigen, denen doch die Freiheit der Kunst und der Meinung ach so sehr am schweren Herzen liegt, solange es um sie selbst und ihre Meinung geht.

Merke(l) dir, merkelmüder Köterrassiger: Satire darf alles, wenn sie sich gegen dich richtet oder von Systemhetzern wie Böhmermann kommt – im Idealfall eine Kombination aus beidem – aber nicht, wenn du glaubst, satirisch gegen die Regentin aufbegehren zu dürfen! Bei Kritik an Merkel hört der Spaß auf! Aber sowas von!!

Nur ultrarechtsradikale Verschwörungsschwurbler leugnen die sichere Erkenntnis, dass der Frosch seine Ohren in den Beinen hat! Auf den Scheiterhaufen mit ihnen!

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Unter Fanfarenklängen und frenetischem Jubel und im heldenhaften Kampf gegen dumme Grundgesetzschwurbler und Lockdownleugner haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages das neue Infektionsschutz-Ermächtigungsgesetz durchgepeitscht. Jan Fleischhauer hat es sich mal genauer angeschaut und festgestellt: schon das Trinken einer Cola im Freien kann fünf Jahre Haft einbringen:

Dann las ich, dass jetzt fünf Jahre Gefängnis drohen, wenn man nachts auf der Straße angetroffen wird. Im ersten Moment dachte ich, das sei ein Witz. Kann das sein, fragte ich meinen Dokumentar, den unbestechlichen Herrn Petersen. Er schrieb zurück: Paragraf 73 und 74 des neuen Infektionsschutzgesetzes.

Ich habe mir die Paragrafen genauer angesehen. Auch wer infektionsschutzwidrig ein Ladengeschäft öffnet, wandert ins Gefängnis, wenn es dumm läuft. Selbst ein Getränk oder eine öffentlich verzehrte Speise können einen hinter Gitter bringen. Ich weiß nicht, ob allen Abgeordneten klar war, was in dem Gesetz steht, das sie am Mittwoch im Bundestag beschlossen haben.“

Ich bin mir sicher, dass es die meisten Abgeordneten nicht wissen, nicht einmal wissen wollten. Die Parteiführung hat ein Abstimmungsergebnis bestellt, das nicht wieder rückgängig gemacht müssen werden soll, und die braven Parteisoldaten heben brav das Pfötchen.



Sonntag, 25. April 2021

Was DiePresse über Meinungsfreiheit denkt

 
... läßt sich erahnen, wenn man den Kommentar »Schauspieler zur Corona-Politik: Muss man das ernst nehmen?« von Heide Rampetzreiter liest:
Diverse Deutsche und österreichische Schauspieler haben sich unter dem Hashtag #allesdichtmachen mit überspitzt-ironischen Statements gegen die Coronapolitik zu Wort gemeldet. Der Aufschrei ist nun groß: Branchenkollegen kritisieren Aktion und die Akteure. Die wiederum verteidigen oder distanzieren sich, je nachdem. 
 
Wer hinter der Aktion steckt, ist nicht ganz klar. Orchestriert wurde sie von einer deutschen Werbeagentur, manches Medium will gar eine Nähe zu Coronaleugnern ent-decken. Aber nicht nur die Frage, wer die Prominenten gefragt hat, bleibt unbeant-wortet. Auch jene, welches Gewicht man diesen Aussagen beimessen sollte: Jan Josef Liefers, der bei #allesdichtmachen heftige Medienschelte austeilte, mag zwar im „Tatort“ einen Mediziner spielen, hat aber nicht Virologie studiert. Und nur weil Nina Proll in einige Talksendungen zum Thema eingeladen war, ist sie nicht Christian Drosten.
Rampetzreiter bleibt uns leider die Mitteilung schuldig, welches Gewicht ihre Meinung als Journalistin in dieser Sache haben sollte. Hat sie mehr Virologie studiert als Jan Josef Liefers? Und ist sie, weil sie im Gegensatz zu Nina Proll nicht in Talksendungen eingeladen war, gerade deshalb Christian Drosten?

Geradezu brechreizerregend wird's, wenn Frau Rampetzreiter dann fortfährt:
Mit Aktionen wie #allesdichtmachen tun sich Schauspieler nichts Gutes. Denn es gibt Themen, bei denen man ihnen zuhören und sie ernst nehmen sollte: Wie es vielen Schau-spielern bei geschlossenen Theatern und Kinos beruflich und finanziell geht, ist dra-matisch. Wie soll es mit den Bühnen, mit der insgesamt Kultur weitergehen? Vielleicht könnte jemand Manuel Neuer oder Sebastian Vettel dazu befragen.
Herrlich, diese feine Ironie! Ja, ja, ihr doofen Schauspieler, die ihr doch bloß Texte vorlesen könnt, die ein anderer für euch schreibt, ihr kleinen Würstchen wollt was über Corona sagen? Na, dann geigen wir euch heim mit einem Rennfahrer, der über Theaterschließungen interviewt werden sollte. Bru-haha ...
 
Ein Kommentarposter (q.e.d. 24.04.2021 06:21) findet das auch nicht so prickelnd:
Hindreschen auf die Opposition oder überhaupt auf Menschen, die eine andere Meinung haben: Top.
Kritik an der Regierung: Geht gar nicht. Man beißt die Hand nicht die einen füttert. Das muss Konsequenzen haben.
Darüber sollten mal jene nachdenken, die jede Kritik an den Corona-Maßnahmen als überflüssige Majestätsbeleidung von überwiegend Rechtsextremen an der Regierung abschasseln.
Und DiePresse wurde 2020 ja von Kurz recht üppig gefüttert: über 900.000 € an Inseratenzahlungen allein aus dem Bundeskanzleramt, was gegenüber 2019 ein satte Steigerung von 1097% darstellt. Also ca. eine Erhöhung auf das 11-fache. Und aus diesem Töpfchen wird auch das Kröpfchen besagter Frau Rampetzreiter gefüttert, wie wir sehen.

Wer wird also in bissigen Kommentaren die Hand beißen, die ...

Dafür bekommt dann der Kanzler den »Freiheitspreis der Medien«. Ja, Frau Rampetzreiter: DAS wäre etwas, was Sie als Journalistin eines Kommentars würdigen könnten. Nein: sollten — oder vielmehr: müßten! Da hätten Sie als Nicht-Virologin und Nicht-Drosten nämlich die volle Kompetenz dafür. Wer, wenn nicht ein Journalist könnte denn fachkundiger über Medienfreiheit und ihren Preis in Zeiten von Corona schreiben.

Wir warten gespannt!


Der italienische Schlagersängerin Milva

 
 ... die vorgestern in Mailand, 81-jährig, gestorben ist, widmet euronews einen langen und informativen Nachruf.

Was in ihrem Nachruf — ganz sicher handelt es sich um ein unbeabsichtigtes Versehen von euronews — vergessen wurde, war die Erwähnung, daß die Sängerin vor einem Monat ihre Corona-Impfung erhielt. Das ist sicherlich nur ein Zufall, so, wie es auch bloß der Zufall wollte, daß bei den zahlreichen Nachrufen zum Tod von Dr. Hugo Portisch zu erwähnen vergessen wurde, daß dieser davor seine Corona-Impfung erhalten hatte und auch in einem Impf-Propaganda-Werbespot auftrat, der dann, sicher wieder nur zufällig, blitzartig ins ORF-Archiv wanderte (sofern er nicht irrtümlich gelöscht worden sein sollte ...).

Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich noch von weiteren älteren (und manchen gar nicht so alten) Prominenten lesen können, die — zufällig nach ihrer Corona-Impfung, deren Erwähnung möglicherweise wieder zufällig vergessen werden wird — verstarben. Und wir werden pietätvoll all dieser bedauerlichen Zu- & Todesfälle gedenken.

Zufällig las LePenseur heute in der Zeitung, daß der Staatszuschuß zur Pensionsversicherung in noch nie dagewesene Höhen geklettert sei. Nun — vielleicht liegt hier ein Schlüssel für die Beantwortung der sonst wohl immer unerklärlichen Begeisterung unserer Systempolitiker für »Impfen!-Impfen!-Impfen!« Die können schließlich nicht alle von der Pharma-Lobby bestochen sein, nicht wahr?

Vielleicht liegt ihnen, in nie dagewesenem Verantwortungsbewußtsein, auch bloß die Verringerung des Budget-Defizits am Herzen ...



Sag mir, wo die Betten sind! Wo sind sie geblie-hie-ben?

Sag mir, wo die Betten sind! Was ist geschehn?



 

 

 

Jubilate Deo

 
Damit es nicht heißt, der LePenseur-Blog bevorzuge einseitig die Kirchenmusik der Protestanten, heute ein gutes Beispiel für die kontemplative Schönheit geregorianischen Gesangs, in besonders instruktiver Weise durch passende Bilder, Noten und Texte angereichert, damit auch der nicht so »Kundige« mitkommt. Die Propriums-Gesänge der Messe vom 3. Sonnntag nach Ostern, gesungen von der Schola Bellarmina:



Und – in bewußter Juxtaposition zum frommen Gesang – eine tiefschürfende Predigt von Rev. Andrew J. Brown, Cambridge Unitarians: Cancelling my subscription to the Resurrection and truly living the death of God  (hier der Link zum Podcast).



Einbruch der Realität — in die geschützten Hallen von woke-BBC

 
Wäre die Realität der allgegenwärtigen medialen Desinformation nicht so traurig, und die daraus zu erwartenden Entwicklungen nicht so besorgniserregend  — wäre folgendes Interview höchst amüsant anzusehen und zu lesen:

Die Floyd-Festspiele sind gerade in Minneapolis zuende gegangen. Die MS-Medien versuchen im Nachgang, die Nachricht vom systemischen Rassis-mus, dem George Floyd, krimineller Drogenabhängiger, zum Opfer gefallen ist, in den Gehirnen ihrer Zuschauer oder Leser einzuritzen.

Brandon Tatum, ehemaliger Polizeibeamter und CEO von Officer Tatum, so stellt der Moderator von BBC-World seinen Interviewpartner, mit dem er über den Schauprozess gegen Derek Chauvin sprechen will, der zu den internationalen Floyd-Festspielen geführt hat, den Feierlichkeiten anlässlich des Todes eines Schwarzen und der Verurteilung eines Weißen, vor.
Uff! Man hört beinahe, wie die Schweißperlen von der Stirn des BBC-Interviewers zu Boden strömen ...


Video zum Sonntag

von Fragolin

 
Wer und wie unabhängig ist eigentlich dieser Lothar Wieler?




Samstag, 24. April 2021

Der nächste Sargnagel


Unter obigem Titel erschien ein wie stets hervorragend argumentierender Artikel von Llarian in »Zettels Raum«
Das Geschichte sich schon mal wiederholt ist eine Kalenderweisheit. Und auch diese Woche lässt sie uns nicht hängen, diesmal allerdings mit umgekehrten Protagonisten. Am 3. Oktober 1995 wurde O.J. Simpson im Prozess um den Mord an seiner Frau frei gesprochen. Im Zuge des Prozesses kam es zu massiven Unruhen, die amerikanischen Polizeieinheiten waren auf massive Ausschreitungen vorbereitet und über 100 Millionen Menschen sahen den Urteilsspruch live. Simpson wurde frei gesprochen und die befürch-teten Unruhen blieben aus.
 
Aus Sicht der Jury war das vermutlich, unabhängig von Simpsons Schuld, die auch im Laufe der kommenden Jahre immer deutlicher werden sollte, die richtige Entscheidung. Wer will schon verantwortlich sein, wenn ganze Städte in Flammen versinken und wer will sein Leben riskieren, hier einen Schuldspruch zu vertreten. Geschworene sind auch nur Menschen, und es ist im Rahmen der Aufladung dieses Prozesses nicht unwahr-scheinlich, dass die Geschworenen im Falle eines Schuldspruches entweder untertauchen oder zumindest sehr lange unter intensivem Polizeischutz hätten leben müssen.
 Ich weiß nicht, ob Kollege Llarian ein Jurist ist. Wenn ja, so hat er sein Studium nicht im Berufsleben ungenutzt versanden lassen, sich nur mehr mit dem Kleinkram konkreter Problemlösungen beschäftigt, sondern das, was jeden Juristen eigentlich antreiben sollte (!), zu bewahren gewußt: die Suche nach Recht — im Sinne von Gerechtigkeit.
 
Wenn nein: dann ziehe ich umso mehr meinen Hut. Nur zu leicht wird der juristische »Laie« von der allgegenwärtigen medialen Gehirnwäsche — und meist unbewußt, was die Sache noch gefährlicher macht — auf Abwege gebracht. Denn, Hand aufs Herz: die Medien haben kein Interesse an »Gerechtigkeit«. Für sie zählt die Sensation, die Stimmungsmache, der Appell an die Instinkte der Massen. Ein gerechtes Urteil wäre da nur lästig, weil man es den Leuten, die man vorher so schön aufgeheizt hat, erst mühsam erklären müßte. Und dabei vielleicht eingestehen, daß man vorher die Sache maßlos überzogen hat.

Journaillisten, die ja in der Regel nicht so doof sind, um ihre im Grunde ziemlich erbärmliche Rolle als Lohnschreiber der finanzierenden Strippenzieher nicht durchschaut zu haben, können sowas nicht. Denn zu wissen, daß man sich presstituiert, und es nachher noch selbst zuzugeben, würde ein höheres Maß an Anstand und Moral erfordern, als es den Mitgliedern dieser Zunft üblicherweise in die Wiege bzw. Gene gelegt wurde ...


 

Gedankensplitter zum Tag

 von  it's  me 
 
 
Die russische Polizei ist so etwas von brutal, wobei ich mich frage, warum sie sich mit Uniformen der deutschen Polizei tarnt.

Merkel will „ihre“ Bevölkerung schützen, indem sie diese durch ein verfassungswidriges Gesetz wegsperren will. Bei der Abstimmung halten sich die Angeordneten — welch Hohn — nicht im geringsten an irgendwelche Regeln, die im adaptierten Infektionsschutzgesetz niedergeschrieben sind. Quod licet ...

Eine Twitterin (Panthea) — treffend — über Krautland: Dieses Land kann sich BRDigen lassen.

Eine andere Twitterin postet treffend: Draußen wird es wärmer und die Zahl der Neuinfektionen sinkt langsam. Heben sie sich diesen Tweet gut auf, denn in einigen Wochen wird man das als Erfolg des Infektionsschutzgesetzes verkaufen.

Und wieder eine andere: Man kann nur hoffen, dass der Covid-Impfstoff von einem Forscherteam entwickelt wurde, in dem gleich viele Frauen und Männer arbeiten, sonst erklären ihn Feministinnen womöglich noch für unwirksam.

Beunruhigendes von der Corona-Front aus Israel: Virus-Mutation für Geimpfte ansteckender als für Ungeimpfte.

Im KH Melk liegen gerade 2 Patienten mit Covid19 auf der Intensivstation. In heutigen Zeiten keine Seltenheit — aber dennoch eine Seltenheit, da beide Patienten bereits zweimal geimpft sind mit Pfizer/Biontech.

Papst Franziskus hat den afrikanischen Kardinal Robert Sarah aus dem Amt entfernt, da nicht sein kann, was nicht sein darf: Kardinal Sarah hatte die Einwanderung als Invasion und geplantes Verbrechen gegen Europa und Afrika anprangert.  Jobverlust in der r.k.Kirche, weil man NICHT lügt, sondern die Wahrheit spricht.

Kein Wunder, dass Dr. David Berger, Theologe und lesenswerter Blogger (Philosophia Perennis), so weit ging, eine Apostasie des Papstes NICHT ins Reich der Phantasie zu schieben.

Und diesmal vermutlich Polizisten aus Lukaschenkos weißrussischer Diktatur — aber auch die in Uniformen von deutschen Polizisten. Seltsam ...

„Habemus Mamam“ betitelt ein Blogger die Tatsache, dass Annalena Baerbock Kanzlerkandidatin der Grünen ist. Das Aufregendste im deutschen Blätterwald ist nicht die Tatsache, dass sie irgendwelche Ideen oder Programme hätte – neiN – beredet im positiven Sinn wurde nur die Tatsache, dass die gute Annalena Vulvenbesitzerin ist, was anscheinend in der IST-Zeit genug Qualifikation darstellt, deutsche Kanzlerin zu werden. Ich halte nicht viel von Habeck, aber im Vergleich zu seiner Genossin Baerbock wirkt er wie eine Reinkarnation von Einstein und Hawkins. Aber für Krautland reicht die Ahnungslosigkeit der guten Annalena allemal.

Corona rafft im Zeitraffer Menschen dahin – so die Systemmedien, die nichts anderes beherrschen als Panik und Hysterie zu verbreiten. In wessen Auftrag??????? Und da kommt ein Journalist daher ( in dem Fall Boris Reitschuster ) und recherchiert mit einem Ergebnis, das unseren Corona-Hysterikern nicht gefallen wird, speziell nicht unserem I.M. Injizierer im Ministerrang: Im März 2021 verstarben um 11% weniger Menschen als im Schnitt in den Jahren 2017-2020.

Zum Abschluss Polizisten aus Aserbaidschan, dessen Polizisten wegen ihrer Brutalität Behinderten gegenüber ebenfalls Uniform deutscher Polizisten anziehen, um nicht ins Gerede zu kommen. 
 
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 PS: Ein wundeschöner Aserbaidschan-Export:

 

P.P.S.: Und ja, werter LePenseur, ich bin fast so berechenbar wie Sie – sie ist aber (wie zu erwarten) nicht blond ...

 

Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

 

Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur Pflicht.

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Die Hotelbediensteten tragen Mundschutz, diese blauen medizinischen OP-Masken. Die Gäste müssen das nicht. Kellner in den Restaurants tragen OP-Masken. Die Gäste müssen das nicht. Einige Verkäufer tragen OP-Masken. Die Kunden müssen das nicht. Niemand trägt auf der Straße einen Maulkorb und niemand wird niedergeknüppelt, weil er es wagt, an der frischen Luft frei zu atmen. Man kann zum Friseur oder ins Cafe, ohne vollkommen Inkompetenten medizinische Nachweise vorlegen zu müssen. Und die einzigen, die hier sterben wie die Fliegen, sind die Fliegen. Erstaunlich.

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Am 12. März 2020 schrieb "Addendum" noch von "44.183 Spitalsbetten, davon 2.451 Betten in Intensivüberwachungs- und Intensivbehandlungseinheiten."

Das Dashboard der AGES kennt am 21. April 2021 nur noch 2.023 Intensivbetten. 428 Intensivbetten sind im Laufe eines Jahres einfach verschwunden. Wer ist für den Abbau von mehr als 17% der Intensivbetten während einer angeblichen Killer-Pandemie verantwortlich?

Besagtes Dashborad zeigte vorgestern auch eine Gesamtauslastung aller Intensivbetten Österreichs zu 75%. Also ein ganz normaler Auslastungsgrad. Dass an diesem Tag damit "nur" noch 510 Betten frei waren, weil eben 428 "verschwunden" sind, es also eigentlich 938 Intensivbetten hätten sein müssen, die dann aber noch weniger paniktauglich gewesen wären als die ohnehin normale Auslastung, wurde hiermit zur Kenntnis genommen. Dass man eine Auslastung von 75% (die bei einem Erhalt aller Betten sogar nur bei extrem dünnen 62% liegen würde) instrumentalisiert, um eine faktische Zwangsimpfung durchzusetzen, die Verfassung und die Bürgerrechte außer Kraft zu setzen und die Menschen über einen "grünen Pass" zu spalten und zu diskriminieren, auch.


Freitag, 23. April 2021

Be less white!

 
»Darf ein Nicht-Italiener eine Pizza machen?«, fragt sich — und wir alle uns, seit wir Woke (& Coke) sind — die »Achse des Guten«. Schließlich ist das Herstellen von Pizzas nicht in Deutschland oder Österreich erfunden worden, es trotzdem zu tun, stellt also einen eindeutig neokolonialistischen Akt übler kultureller Aneignung dar. Shame on you! (oder darf das nur ein blacklivematternder USAler sagen ...?)
 
Um den Aberwitz abzurunden (bzw. richtiger: aufzurunden), brachte der geschätzte Kommentarposter Gscheithaufen uns in einem Posting Kenntnis von einem wunderbaren Text zu diesem Thema, den wir unseren geschätzten Lesern nicht vorenthalten wollen:
 

The Potato: From Victim To Perpetrator
 
We all know it, we all love it, no questions asked; but do we know who and what we are so uncon-ditionally loving? Do we know its true face and all the facts?

For us, guardians of correctness and relentless identity warriors, the time has come to tackle this un-comfortable issue and start an open and frank conversation about the potato’s role and fault in today’s white-privileged and transphobic society.

In the beginning, the potato was good and blameless. It grew far away and protected from white colo-nialism in the still pure and peaceful Inca lands. Only after the white oppressor arrived from Spain (he is, according to the correct identity terminology, a brown oppressor – since Latinos are, in our non-binary and inclusive understanding of the world, not white. But it wouldn’t be politically correct to associate brown with evil since we all know that brown and black can do no wrong); illegally appro-priating the potato and introducing it to Europe did its nefarious transformation start.

As we know it today, the modern potato is the result of the most scandalous cultural appropriation ever. It has been a Native American product for thousands of years, that could have never been altered and commercialized by the despotic white enslaver, as it was and is. This innocent legume, who was originally and correctly eaten raw (as every food should), was raped in its essence, manipulated, disfigured and coerced into becoming such abominations as French Fries, Púree, Gnocchi, Rösti and other unspeakable misrepresentations. And all these humiliating product alterations are now sold back to the defenceless Native and African American people for profit (we have not yet found the direct correlation with African American, but it is there, we know it), which besides being exploited, suffer immensely with this affront to their cultures. Mainly African Americans who knowingly despise any kind of fried food. It is conscious bias, besides disenfranchising other vegetables and legumes.

The potato became “European“ after being forced to renounce its origins and identity, thanks to the brutal tortures it was exposed to (mainly by the inquisition, with its infamous methods, such as boiling, cutting into pieces, mashing, frying, etc.), thus making the oppressive white gain-system even more powerful. How? By stopping the White Death (formerly and incorrectly known as the Black Death) from whipping out all of evil-filled corrupt Europe. 
 
The most relevant example was saving Ireland from the famine and making Irish people strong as oxen, who then immediately went on to migrate to the USA, becoming cops with the only purpose to oppress African Americans. Likewise, the potato saved Germany and is therefore responsible for the rise of National Socialism and other aberrations, such as Fanta and warm Beer. The only exceptions being Birkenstock, who are still worn by our comrades in the German Green Party and the people who have Müsli with almonds milk for lunch.

Therefore, these are the facts; if you order anything with a side of fries or mashed potatoes, know that you are a culture-appropriating-white-privileged-supremacist-misogynistic-racist-rapist-nazi pig who promotes assault culture.

Be less white (thanks for that one Coca-Cola!)! Cancel the potato now!
 
 

Ein Arzt schreibt Klartext

 
... und riskiert seine Berufsbefugnis:
Verehrte Patienten,

ab Mitte April soll auch an unsere Praxis 10-20 Einheiten Corona Impfstoff pro Woche geliefert werden.

Wir haben jedoch keinen Einfluss darauf von welcher Firma Impfstoff geliefert wird. Die Warteliste ist jetzt bereits auf über 200 Patienten angeschwollen.

Um den täglichen Patientenanfragen und dem tumultartigen Gerangel am Tresen etwas Einhalt zu gebieten, gebe ich hier eine persönliche sachkundige Stellungnahme ab:

Entgegen der vor allem von den Medien und nicht sachkundigen Politikern (Kultus-ministern, Ministerpräsdenten und Redakteuren) vebreiteten Angst- und Panikmache bei einer Erkrankung mit überwiegend gutem Verlauf (jedenfalls vergleichbar mit der In-fluenza) und der überzogenen Erwartung an die Wirksamkeit und Nebenwirkungsarmut der Impfung bitte ich darum, sich zu entspannen, den Fernseher abzuschalten, die Bild-zeitung in den Müll zu werfen und industrienahen "Forschern" und Politikern kein Gehör mehr zu schenken.

Meiden Sie die Massenmedien und gehen Sie bei aufgetretenen Nebenwirkungen bei be-reits erfolgter Imfpung bitte zu Ihrem verantwortlichen Impfarzt – jedenfalls zu dem Arzt der Sie geimpft hat und nicht zu mir (Sie können den Impfarzt aus dem Impfzentrum nicht erreichen – und der ist auch nicht in die Nachsorge der Patienten involviert? Das sollte Ihnen zu denken geben, ich bin jedenfalls nicht bereit die schon jetzt erheblichen Anfragen zur Nebenwirkungsabklärung durchzuführen).

Ich persönlich rate aktuell von der Corona Impfung ab.

Dies tue ich als Arzt, der sich seit 20 Jahren kritisch mit Verflechtung von Industrie und Medien/Wissenschaft beschäftigt und aus der Erkenntnis dessen, was er dort gesehen und erlebt hat, die Welt der Hochglanzbroschüren und industrienahen Forschung ver-lassen hat.

Nach aktueller Datenlage erscheinen mit die derzeit verfügbaren schnell "zusammen-geschusterten" Impfungen zu risikoreich und es ergibt sich keine Impfempfehlung. 
MfG 
Dr. med. J. W.
Mutig, mutig! Na, hoffentlich überlebt er's. Nein, nicht Corona – die Rache der Behörden und seiner »Standesvertreter«, natürlich ...
 

Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

 

Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur Pflicht.

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Nur wenige tausend Kilometer vom Zentrum des Irrsinns entfernt merkt man erst, welche Dimension dieser Irrsinn inzwischen angenommen hat. Am Flughafen mit Sack und Pack und ohne Staubmaskenpflicht während des Wartens auf die Abholung durch den Vertragspartner einfach in ein Cafe setzen und einen selbigen trinken, während ringsum Leute sitzen, reden, trinken und leben. Die Polizei patrouilliert aufmunitioniert durch die Halle, aber ganz offensichtlich nicht, um renitent vor Schaufenstern verharrende Omas niederzureißen und in Handschellen zum Einsatzwagen zu schleifen oder maskenverweigernde Kranke mit Befreiungsattest niederzuknüppeln oder Frauen, die es wagen, ohne aktuellem PCR-Testnachweis einen Frisiersalon zu betreten, aufopferungsvoll wieder hinauszuzerren oder andere Verbrechen wie das Rezitieren der Verfassung mit maximaler Brutalität im Keime zu ersticken. Stattdessen wird unverhohlenes racial profiling betrieben und ein eher nachlässig gekleideter gepäckloser „Mann mit dunklem Teint“, der recht ziellos und mit stumpfem Blick durch die Halle schlurft, einer Kontrolle unterzogen. Ich bin sicher, dass dieselbe Gestalt mit „hellem Teint“ ebenso kontrolliert worden wäre, aber dann hätten die linksradikalen Neorassisten ja nichts zu heulen und zu brüllen.

Und schon beim ersten Smalltalk mit dem Vertragspartner mit US-amerikanischem Migrationshintergrund offenbart sich erstaunlicherweise, dass die Bilder und Videos, die von inoffiziellen Berichterstattern wie Reitschuster und Co. ins Internet gestellt werden, von den oben erwähnten von Schaufenstern oder Parkbänken weggezerrten Frauen und Omas, floydmäßig mit Knie im Nacken fixierten maskenverweigernden Pensionisten oder mit dem Knüppel gedroschenen friedlichen Demonstranten, sehr wohl wahrgenommen und gewertet werden. (Der niedergerungene und floydmäßig fixierte Fahrradfahrer von vorgestern war ihm neu, aber nun kennt er ihn auch. Als ich ihm erklärte, dass das kein Drogendealer oder wegen illegalem Waffenbesitz Gesuchter sondern ein demonstrativ die Verfassung rezitierender Gegner der Regierung sei, war er ein paar Sekunden sichtbar fassungslos.)

Der Ruf Deutschlands als Demokratie ist in der Welt bereits nachhaltig zerstört, in höheren Wirtschaftskreisen (mein Vertragspartner ist immerhin CEO eines international tätigen Konzerns mit über einhunderttausend Mitarbeitern) betrachtet man Deutschland mit Wehmut als ehemaligen Atomschlepper der Weltwirtschaft, der gegenwärtig wegen übermäßiger linker Schlagseite im Sinken begriffen ist und als künftiges Wrack, aus dem man nur noch die brauchbaren Reste wegplündert, um es dann dem Moder zu überlassen. Merkel hat es geschafft, die internationale Reputation eines Landes, die selbst durch ein Intermezzo von der Schwere eines irren Diktators, der es in einen Weltkrieg und den totalen Niedergang führte, noch Jahrzehnte fortbestehen konnte, nachhaltig zu schreddern. Deutschland wird im Rest der Welt als eine Mischung aus grüner Lachnummer und aufstrebender linksfaschistischer Diktatur gesehen und schlicht und ergreifend nicht mehr für voll genommen. Uninteressant für Investoren, die ihr Geld nicht verbrennen wollen. Der sukzessive Abzug aus dem Produktionsstandort steht bereits bei einigen Konzernen im Strategieplan der nächsten Jahre.

Langsam verstehe ich, warum dieses Regime und besonders sein grüner Wurmfortsatz den Bürgern die Weltreisen verbieten will: Man will verhindern, das man aus frischer, freier Luft heraus von außen auf Deutschland schaut. Die dabei sichtbare Wahrheit wäre dem Michel unzumutbar und könnte den inneren Frieden stören. Und Sehnsüchte danach wecken, nicht wieder zurückzukehren. Und das gilt für mich als Österreicher in vollem Umfang auch so. Vor allem, nachdem wir als Ersatz für den abgewrackten Gesundheitsdackel (erwartbar) einen Corona-Hardliner nachgeliefert bekommen haben.

Grüße aus einem Land, das von unseren präpotenten Politikern als junge und damit fragwürdige Demokratie betrachtet wird, die sie gerne belehren und bekehren wollen, in der die persönliche Freiheit des Bürgers und sogar des Gastes aber ein weit höheres Level besitzt als in Merkeldeutschland und dessen Mittelstand aufstrebt, während der deutsche ausgeplündert und ausgepresst bis zum Ausbluten wird.

Was inzwischen weltweit aber schon in immer mehr Staaten gilt...


Donnerstag, 22. April 2021

»Zu den Heuchlern komme ich noch«

 
FPÖ-Clubobmann*) Kickl in Hochform:



Bspw. über den neuen Gesundheitsminister mit dem coolen Schuhwerk: »Einen Statesman hätten wir gebraucht, einen Dressman haben wir bekommen ...« — so kann nicht jeder formulieren ...

Chapeau! Touché, Herr Clubobmann!


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*) für Piefkes: »Fraktionsvorsitzender«


Etwas über Architektur

von  it’s  me 
 
 
... ist auf dem LePenseur-Blog schon lange nichts mehr geschrieben worden. Also ist es Zeit, diese Lücke aus aktuellem Anlass zu schließen!

Langsam, aber sicher, nähern sich die Krauts in ihrem mangelnden Bezug zur Realität der Kanzlerin an, was die Bild-Zeitung vor wenigen Tagen unter Beweis stellte, indem sie eine Liste der angeblich 20 schönsten Gebäude der Welt veröffentlichte und dem „stolzen“ Zusatz, dass  natürlich drei Gebäude aus Deutschland darunter sind – im Gegensatz zu nur zwei aus Italien und je einem einzigen aus Frankreich und Spanien. Also wer auch immer in der Toskana, in Rom, in Andaslusien, Paris oder wo auch immer war, wird diese von den Krauts erstellte Liste nur mehr als „Unterhaltung“ betrachten und nicht ernst nehmen. Speziell einer meiner Freunde, Ehemann einer Italienerin und einen Großteil des Jahres in Italien verbringend, wird wiehern, wenn er weiterliest.

 

Aber beginnen wir mit der  Nummer 1 der angeblich weltschönsten Gebäude:

 

 1: die St. Paul's Cathedral in London. Sicherlich eine ganz schöne Kathedrale, aber Lichtjahre entfernt vom Petersdom (laut Bild nur die Nummer 12), oder der dem Petersdom ähnlichen Kasaner Kathedrale in St. Petersburg.

 

2. das Marina Bay Sands Hotel  in Singapore, sicherlich eine technische Meisterleistung, dieses Hotel mit dem 200 m langen Infinity-Pool in 196 Metern Höhe in 18 Monaten gebaut zu haben, doch es vor die Alhambra (upps, ist ja gar nicht auf der Liste, so wie Machu Picchu!), vor das Taj-Mahal oder Machu Picchu zu setzen mit all seinem geschichtlichen Hintergrund, kann nur einem Piefke einfallen. 

 

3. Westminster Abbey lasse ich durchgehen als schönes Gebäude, aber zu viele Kirchen, dafür kein einziges Schloss und keine Festung.

 

4. Burg Osaka, Japan. Dass Geschmäcker unterschiedlich sind, ist allgemein bekannt, aber dieses in Japan austauschbare Gebäude als das viertschönste der Welt zu titulieren – grenzwertig, wenn man an die chinesische Mauer oder die verbotene Stadt in Peking denkt, die beide nicht einmal gelistet sind. Außerdem ist es nicht einmal in der Liste der UNESCO-Welterbegüter, die schon sehr inflationär vergeben werden.

 

5. Die Basilius-Kathedrale mit ihren Zwiebeltürmchen ist schon etwas Besonderes, aber richtig gut erst in Kombination mit dem schönsten Sitz, den ein Präsident haben kann, nämlich dem Kreml. Generell sind die Kathedralen austauschbar schön, aber nichts kommt an die Einzigartigkeit der  Mezquita de Cordoba heran, oder die festungsartige Kathedrale von Palma de Mallorca.

 

6. Casa Mila, ein typisches Gaudi-Werk. Ich kann mir vorstellen, dass einem, wie beim Hundertwasser-Haus, die Schönheit mit jedem Jahr, in dem man dieses Gebäude sieht, abhanden kommt, denn es fehlt die zeitlose, klassische Schönheit wie z. B. die Häuser der Innenstadt von Siena.

 

7. Die Kathedrale von Florenz, ein monumentaler Sakralbau, der in seiner Umgebung noch schöner wirkt, wobei ich mich frage, warum bei dieser Liste die Uffizien fehlen, ein Hotel jedoch gelistet ist.

 

8. Das Taj Mahal hinter dem Gaudi-Haus und dem Hotel in Singapore ist schwer gewöhnungsbdürftig (wobei man bei dem Krautgeschmack überhaupt froh sein muss, dass es vorkommt), im Gegensatz zum Louvre, Notre Dame oder dem Pantheon in Rom – alles steingewordene Träume. Und nur einen Platz vor dem Hohn der Liste, nämlich der Nummer

 

9.  dem Tanzenden Haus in Prag, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass dieses Gebäude,  wie das Pantheon, in fast 2000 Jahren noch immer Touristen anlocken werden wird, sofern es überhaupt noch stehen wird.

 

Und jetzt ein dreifaches Hoch-Hoch-Hoch, jetzt kommt  die Nummer 

10. – „Kitsch as Kitsch can“, der deutsche Klassiker – Schloss Neuschwanstein. Kein Kulturhistoriker oder ernstzunehmender Architekt wird sich je dorthin verirren, das überlässt man eher Japanern, Chinesen und patriotischen Krauts in Sandalen und weißen Socken mit ihrem etwas gewöhnungbedürftigem Geschmack. Denn jemand, der lieber diesen steingewordenen architektonischen Dreck anschaut, als die Uffizien in Florenz oder die Hofburg und die Sezession in Wien, ist kein Maßstab.

 

Und jetzt ein Dreierpack an Kathedralen, beginnend mit dem Kölner Dom als Nummer 11, wobei ich diese Menge an Kirchen unter den Top20 nicht nachvollziehen kann, wäre diese doch gedeckt mit den 3 schönsten. Aber was soll’s, Köln liegt im Krautland, daher muss der Dom auf die Liste, und das noch einen Platz vor dem monumentalen Sakrallbau und Sitz einer Weltreligion, dem

Petersdom an Nummer 12, wobei man das ganze erweitern sollte auf den gesamten Vatikan incl. Sixt. Kapelle und Museen.

 

Wer Neuschwanstein als eines der schönsten Gebäude der Welt sieht, der sieht auch den stein-gewordenen Kitsch in Form der St. Louis Cathedral an Nummer 13 als schönes Gebäude. Dem gefällt hingegen eine Stabkirche von Borgund (Norwegen) und die Kirche von Mont St. Michel natürlich nicht

 

14. Eine kurze Beruhigung meiner Nerven in Form von Petra, wobei „Gebäude“ für diese riesige Höhle mit nettem Eingang – fragwürdig.

 

15. Kathedrale von Brasilia. Vielleicht sollte man den Verantwortlichen bei Bild einmal sagen, dass die Architektur von Brasilia out und over ist, außerdem diese in die Tage gekommene Kirche zu listen und  die romanischen Juwele Speyer und Trier zu ignorieren – ts-ts-ts-ts. Und wenn man schon etwas „Modernes“ auf der Liste haben will, dann bitte die Oper von Sydney oder das Museum of Islamic Art in Doha, bzw. alles, was der geniale I.M. Pei je geplant hat.

 

16. Die Faisla Moschee, Islamabad – eine Beleidigung für jedes halwegs ästhetische Auge. Wenn schon Moschee, dann bitte die Hagia Sophia (die ja leider wieder eine Moschee ist), diese am Registanplatz in Samarkand (wo mir jemand die letzte Packung Murati gestohlen hat – danach gab es nur russisches Zeug zum Rauchen) , die 4-Kuppel-Moschee in Bhukara, oder die Große Moschee von Djenne.

 

17. Das Weiße Haus in Washington D.C. – als Hommage an den Erlöser des Westens, Joe Biden. Wenn Regierungssitz, dann das oder der Quirinal-Palast, beides ohne pseudokitschige römische Säulen. Aber wer Merkel toll findet, der ist generell sehr leicht zufrieden zu stellen.

 

18. Und abermals ein dreifacher Tusch, denn unter den Top20 der Welt ist das klassizistische Brandenburger Tor, eine gewisse Vorlage für die späteren Prunkbauten von der Nazis. Und ich dachte, der geschichtsträchtige Arc de Triomphe würde gelistet werden, aber nein, die Krauts üben sich in exklusivem Nationalismus, daher ihr Tor.

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19. Die Großen Pyramiden von Gizeh, Gebäude, mit denen ich mich identifizieren kann. Muss den Krauts einmal zustimmen – wer hätte das gedacht.

 

20. Der Mailänder Dom, ein Prachtbau, kein Zweifel, aber unter den Top 20  9 Kirchen/Kathedralen und 1 Moschee sind zu viele, noch dazu, wenn Folgendes fehlt –  bunt gemischt:

 

Machu Picchu, Ponte Vecchio, Schloss Versailles, die Verbotene Stadt, die völlig aus Lehm gebaute Stadt Kaxgar, die Festungen von Jaisalmer und Salzburg, der einem Bambus ähnelnde 101-Tower in Taipeh, der ein Bambusgerüst imitierende Wolkenkratzer der Bank of China in Hong Kong, die Alhambra, das Sydney Opera House und das von Oslo, die Guggenheim Museen in NY und Bilbao, die Semperoper und die Elbephilharmonie, aber kein Neuschwanstein, das Museum of Islamic Art in Doha (ebenfalls von I.M. Pei), die Skisprungschanze am Holmenkollen in Oslo, der Louvre, die Sezession, Metrostation in St. Petersburg, die chin. Mauer, Angkor Wat und Abu Simbel, die  Pyramiden von Teotihuacán, die  Maya-Stadt von Chichén Itzá, das Bird's Nest - Stadion in Peking, eine Straße in Cesky Krumlov, der Palast der Winde in Jaipur, und hunderte mehr, aber bitte kein Neuschwanstein oder Brandenburger Tor. Es gibt Besseres.

 

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PS: Dass sich die Geschichte wiederholt, ist allgemein bekannt. So wie am 27.03.2021 der in der DDR produzierte Film „Der Untertan“ gebracht wurde und die Gegenwart der BRD reflektiert, wo die Krauts genau das machen, was die Kurz-Inhaltsangabe des Films aussagt: „D.H. , Sohn eines Fabrikanten im wilhelminischen Deutschland, lernt von früh auf, sich der Macht zu beugen und Schwächere zu unterdrücken.“

 
Ich denke in dem Zusammenhang sofort an all die Merkel’schen Speichellecker und Analakrobaten, wobei, und in dem Zusammenhang möge man mir einen etwaigen Zufall verzeihen, Jens Spahn als devotester „Jüngling“ auffällt.