Freitag, 16. Juni 2023

Die systematische Volksverdummung durch die Medien und das Internet - Teil 2

von Helmut
 
 
2. Klimamärchen

 

Es ist fast schon unglaublich, was einem da alles unter dieser Überschrift aufgetischt wird. Jeder, der sich ernsthaft mit der Paläontologie auseinandersetzt und die Zeitalter der Erdgeschichte durchforstet, wird ganz schnell draufkommen, dass viele Informationen im Internet für den Mülleimer bestimmt sind.

Wenn man sich vergegenwärtigt, ab wann dieses Holozän mit der damit verbundenen Erderwärmung begonnen hat, dann kann man Leuten wie einem Herrn Professor Steurer nur ungläubig zuhören, wenn er meint, dass man mit der Reduzierung der Geschwindigkeit auf den Autobahnen die Erderwärmung stoppen kann.

https://de.wikipedia.org/wiki/Holoz%C3%A4n

Aber die Veröffentlichungen im Internet sind derart unterschiedlich, meist sogar konträr, und derart skurril, dass man als kritischer Leser nur den Kopf schütteln kann. Ich will dazu ein Beispiel anführen.

Man weiß, dass zwar die Polkappen bei der Arktis schmelzen, aber umgekehrt nehmen die Eisfelder bei der Antarktis zu. Hier in diesem link wird für 2050 bereits das Ende der Menschheit vorausgesagt:

https://utopia.de/klimawandel-prognose-2050-142678/

Ich zitiere daraus:

„…das Ausmaß der Zerstörungen könnte aktuelle Vorhersagen übertreffen – und bereits in 30 Jahren das Ende der Menschheit einleiten.“

Nun machen wir mal einen anderen link auf:

https://www.deutschlandfunk.de/rund-um-die-antarktis-fortschreitende-meereis-zunahme-100.html

Ich zitiere daraus:

Es ist eines der größten Rätsel der Klimaforschung. Während in der Arktis das Meereis seit Jahrzehnten zurückgeht, weil es dort viel wärmer geworden ist, ist es in der Antarktis, also am Südpol, genau anders herum: Das Meereis um den sechsten Kontinent herum nimmt seit Jahrzehnten zu.

Wir sprechen dort unten vor allem über den Winter. Und im Winter ist es dort trotz Klimaerwärmung immer noch sehr, sehr kalt. Das kann man sich genau so vorstellen, wie wenn man seinen Gefrierschrank zuhause von -18 auf -15 Grad hochdreht. Dann fängt dort auch nicht plötzlich alles an abzuschmelzen.“

Weiteres Beispiel, das Schmelzen der Polkappen und die Erhöhung des Meeresspiegels:

https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Klimafaktor_Eis_Gigantische_Schwankungen_des_Meeressspiegels

Ich zitiere daraus:

Antarktika und Grönland besitzen zusammen eine Inlandeis- und Gletscherfläche von knapp 16 Mill. Km2. Würde das im Eis gebundene Wasser von nahezu 30 Mill. Km3 völlig abschmelzen, müsste der Meeresspiegel – bezogen auf die heutige Meeresfläche von 361 Mill. Km2 – um fast 80 Meter ansteigen.

Im Gegensatz dazu kann man in dem Bericht lesen:

Vermehrte Verdunstungen über dem Meer als Folge einer wärmeren Atmosphäre haben jedoch wiederum zu stärkerem Schneefall über der Antarktis geführt und die Verluste in den Küstenregionen kompensiert. Der Eispanzer hat von 1992 bis 2003 sogar um 45 Mrd. Tonnen zugenommen. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 1,8 Zentimeter. Die Auswertung der ESA-Satelliten-Daten ERS 1 und ERS 2 bestätigen diese Tendenzen.

Also, man widerspricht sich in ein und demselben Bericht sogar selbst.

Sehen wir uns mal andere Berichte an:

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-09/erderwaermung-meeresspiegel-anstieg-antarktis-forschung-polkappen-schmelzen?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Ich zitiere daraus:

Sollte sich die Erde auch in Zukunft so erwärmen wie bereits jetzt, könnten die dann weiter schmelzenden Eismassen auf Grönland und in der Antarktis den weltweiten Meeresspiegel um bis zu 39 Zentimeter steigen lassen.

Dabei kamen sämtliche Eisschildmodelle mit Blick auf Grönland zu einem einheitlichen Ergebnis: Sofern der Treibhausgasausstoß gleichbleibend hoch bleibt, tragen die abschmelzenden Gletscher dort neun zusätzliche Zentimeter zum Meeresspiegelanstieg bei.

Mit Blick auf die Antarktis waren die Computersimulationen sich dagegen weit weniger einig. Die Vorhersagen reichten von minus 7,8 Zentimeter bis plus 30 Zentimeter bei einem gleichbleibenden CO2-Ausstoß.

In diesem Artikel wird es wieder anders dargestellt:

https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Meeresspiegelanstieg_in_Europa

Ich zitiere:

Nach dem jüngsten Bericht des Weltklimarates ist der globale Meeresspiegel zwischen 1901 und 2015 um 19,5 cm angestiegen, d.h. um 1,7 mm/Jahr.

Seit Beginn der Satellitenbeobachtungen im Jahr 1993 lag die Anstiegsrate bei ca. 3 mm/Jahr und hat sich somit gegenüber dem Mittelwert im 20. Jahrhundert nahezu verdoppelt.

Besonders auffällig sind die Unterschiede in der nördlichen Ostsee, wo der Meeresspiegel 1970-2014 teilweise um 4 mm/Jahr durch die Anhebung des Landes infolge der Eisentlastung am Ende der letzten Eiszeit gesunken ist. Ansonsten zeigen die Pegelmessungen jedoch fast überall einen Anstieg des Meeresspiegels um 1-3 mm/Jahr, der dem globalen Mittel ungefähr entspricht.

Jetzt rechnen wir mal und nehmen den oberen Wert an:

3 mm/Jahr, beginnend mit 2020, und hochgerechnet bis 2050: Das sind 30 Jahre x 3 mm, nach Adam Riese 90 mm, also 9 cm. Dem gegenüber steht die Aussage, das sich bis 2050 der Meeresspiegel weltweit um einen halben Meter, also 50 cm, anheben würde.

Trotzdem dreht man munter weiter am Polit-Schauermärchen-Leierkasten, um dem Leser einen heiligen Schauer zu präsentieren, wie z.B. hier:

https://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article119445128/Berlin-versinkt-im-Meer-wenn-die-Polkappen-schmelzen.html

Weiter unten in dieser Abhandlung schreibt man dann dazu, dass das ein Szenario für die nächsten 100.000 Jahre ist.

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Worauf will ich mit dieser Aufstellung, mit den Beispielen Corona und Klima, eigentlich hinaus?

Wir bekommen seit Jahren nur mehr gefilterte Informationen, die teilweise falsch sind, aber so formuliert werden, damit man den Verbreitern dieser Infos nichts am Zeug flicken kann. Dazu eignet sich der Konjunktiv hervorragend. Andere, wahre Informationen, werden überhaupt nicht erwähnt.

Beim Klima ist die Verwirrung durch die Infos derart extrem, dass sich derjenige, der nach seriöser Info sucht, seine Erkenntnisse über die Paläontologie und Paläoklimatologie selbst erarbeitet. Was zur Folge hat, dass er sich bei den meisten publizierten links in dieser Richtung an den Kopf greift und diese in den Mülleimer wirft.

Was ist in der heutigen Zeit der Journalismus überhaupt noch wert? Investigativen Journalismus gibt es fast nicht mehr, dafür hat das drastische Beispiel Assange gesorgt. Und wir, als die eigentlichen Profiteure von Wahrheiten, die von den Regierungen verschwiegen werden, haben entweder dem Kreuzweg des Assange mit Gänsehaut am Rücken zugesehen oder überhaupt weggesehen.

Was kann man in dieser Situation tun, resp. kann man überhaupt was tun?

Die generelle Marschrichtung muss darin liegen, dass man die angebotenen Informationen von mindestens zwei politisch gegensätzlich gerichteten Medien liest und diese dann gegenüberstellt. Dadurch kommt man der Wahrheit näher.

Es könnte auch darauf hinauslaufen, dass man die Berichte der letzten Jahre eines bestimmten Mediums, das sich mehrfach dadurch ausgezeichnet hat, abgeklopfte und überprüfte Infos zu liefern, genauer unter die Lupe nimmt und mit Hilfe dieser Erkenntnisse eine Liste zusammenstellt, auf der eben diese glaubhaften Medien aufgeführt sind. Ist eine Menge Arbeit, aber es wäre ein Weg, um der persönlichen Verdummung durch die Medien und dem Internet einen Riegel vorzuschieben.

Denn eine vernünftige Selbstzensur oder so etwas ähnliches gibt es nicht. Ich kann im Internet behaupten, dass die Sonne im Westen aufgeht und im Osten untergeht, und werde auch bei Verbreitung von diesem Unsinn von niemanden bestraft oder reglementiert.  
 

Ungleichverteilung

von it's  me 
 
80 Prozent der Mieteinnahmen fließen an das reichste Zehntel in Österreich
So übertitelt das Zentralorgan der SPÖ, die Arbeiterzeitung a.k.a. DerStandard die „Ungerechtigkeit“ in Österreich, um gleichzeitig, mantraartig die Erbschafts- und Vermögenssteuer zu fordern. Als Zugpferd wird immer die Millionärserbin Marlene Engelhorn (irgendwie passt die gut in die heutige Trans-Zeit) angeführt, die selbiges ebenfalls fordert.

Natürlich wird klassenkämpferisch angeführt, dass der für Arme ausbezahlte Mietkostenzuschuss wiederum den „Reichen“ zugute kommt – d.h. die Reichen bekommen indirekt noch mehr Geld, aber in dem Fall vom Steuerzahler.

Schauen wir uns doch einmal die Situation in der „Kaiserstadt“ an: die größten Immobilienbesitzer sind nicht Mateschitz oder Benko, sondern ... die Gemeinde Wien (d.h. de facto ihre Machthaber, die Genossen von der SPÖ), die mit 6.700 Liegenschaften auf 194 km² fast die Hälfte der Bundeshaupt-stadt (414 km²) mit 220.000 Gemeindebauwohnungen besitzt, gefolgt von der (schein)heiligen, römischen Kirche mit 1.300 Liegenschaften auf 11 km². Drittgrößter Immobilienbesitzer sind die ÖBB, die Österreichischen Bundesbahnen (bekanntlich überhaupt nicht SPÖ-nahe!) mit 380 Liegenschaften auf 11 km².

Aber typisch für dieses linksversiffte Schmierblatt wird das natürlich nicht erwähnt – da könnte ja vielleicht der Widerspruch erkannt werden, auch von den anencephalen Genoss*innen (politisch schön korrekt ausgeführt).

Diese Ungerechtigkeit wird es immer geben, denn ich könnte behaupten, dass das Medianvermögen (Immobilienbesitz plus Barvermögen) pro Kopf in Luxemburg bei 498.000 € liegt, das von uns Österreichern hingegen nur bei 83.000 €, aber immerhin noch vor Deutschland mit 70.000 €, aber weit abgeschlagen von den sogenannten armen Ländern, denen vom „reichen“ Norden das Geld nur so in den Hintern geblasen wird: Malta 236.000 €, Italien 132.000 €, Spanien 119.000 €, nur Griechenland ist knapp hinter Deutschland mit einem Medianvermögen von 60.000 €.

Frage: Wie passt das alles zusammen?

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Während Selenskyj durch Europa tourt, sich vom Papst den Segen holt, von Deutschland und Groß-britannien Waffen und Geld (ist ihm natürlich am liebsten), bekommt er von den Krauts als Zuckerl noch den Karlspreis verliehen – so zwischen Panzern und Uranmunition –, der normalerweise Persön-lichkeiten oder Institutionen verliehen wird, die sich um Europa oder um die europäische Einigung verdient gemacht haben.

Das nennt sich Chuzpe und übertrifft noch meine Lieblingsdefinition, die ich bisher verwendete: „Ein Elternmörder steht vor Gericht und bittet um ein mildes Urteil, da er ja jetzt Vollwaise sei“ (© Henryk M. Broder)

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Die Krauts versuchen weltweit, sich durch Geld Sympathie erkaufen zu wollen, aber wer mag sie schon? Niemand, denn allen gehen ihre moralischen Belehrungen auf den Wecker, wo wie kürzlich in China, als der chinesische Außenminister zu Baerbock sagte, dass man keine hochmütigen Belehrungen be-nötige und ihr den Handschlag verweigerte, auch der chinesische Präsident hatte plötzlich keine Zeit für sie – er hatte etwas Besseres zu tun (ist verständlich).

Auch die Inder zeigten, was sie von den Krauts halten, denn der Empfang für den russischen Außen-minister Lawrow war von Respekt geprägt, während die „Völkerrechtlerin“ mit den strammen Wadl’n allein am Flugfeld herumirrte und einem Wachmann und einem Gepäckträger in Ermangelung einer indischen Delegation die Hand schüttelte. Hier das köstliche Video.

Auch auf dem ESC wurde Deutschland abgeschlagen Letzter, denn allein die Schwulenfahne herzu-zeigen, macht keine Sieger, im Gegenteil, den meisten Menschen geht diese Art von aggressiver LGBTQ-Werbung bereits auf den Allerwertesten. Die „Sänger“ waren genau so „erfolgreich“ wie die sich den Mund zuhaltenden Fußballer bei der WM in Katar und man winkte ihnen freudig nach, endlich zu verschwinden.

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Heute zum Schluss eine Tatsache, die aber angesichts der Menschenrechtslage im Iran als Witz durch-gehen könnte:
  • Der iranische UN-Botschafter in Genf, Ali Bahreini, wurde zum Vorsitzenden des UN-Sozialforums für Menschenrechte ernannt.
  • Bahreini ist der erste iranische Vorsitzende des Forums, das den Austausch über Wissen-schaft, Innovation und Technologie im Zusammenhang mit Menschenrechten fördern soll.
Wo ist der Antisemitismus beheimatet? Natürlich nur bei den Räääääächten ...

Fußnoten zum Freitag

von Fragolin


Unvaccinated lives matter.

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Der neue Sozen-Kaiser Babler, obwohl nicht einmal im Besitz einer abgeschlossenen Berufsausbildung, ist ein wahrer Tausendsassa. Schaffte er vor wenigen Jahren nur ein doppeltes Kassieren als Bürgermeister und Gemeindesekretär, schafft er es jetzt, gleich vier volle Bezüge zu kassieren: Als Bürgermeister, als Bundesrat, als Parteivorsitzender und als Klubchef seiner Partei.

Gleichzeitig in der Nationalrats-„Präsidiale“ (wo das „Arbeitsprogramm“ des Nationalrats vorbesprochen wird) und im Bundesrat zu sitzen, zeugt von einem kreativen Blick auf die Demokratie, gleich auf vier Funktionen zu kassieren die Energie, mit der man bereit ist, das Steuersäckel bei jeder Gelegenheit auszuplündern wo es nur geht.

Der vom strammen ultralinken Rand der SPÖ kommende Jungmarxist scheint auf dem richtigen Weg zu sein, seine Partei weiter abwärts zu führen. Viel Glück!

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Putzig, wie im „Standard“ und anderen linken Postillen die Empörung hochkocht, dass man jetzt aus Bablers Lebenslauf die zahlreichen linksradikalen Fehltritte seiner Jugendzeit veröffentlicht. Oh weh, mimimi, das sind gezielte Angriffe, mimimi, da werden längst vergangene Jugendsünden aufgebauscht, mimimi. Das hat einen wirklich hohen Unterhaltungswert, kommt es doch aus genau der Ecke, in der jedes Liederbuch und jede Bierbestellung des politischen Gegners vor Jahrzehnten hochgekocht, skandalisiert und laut bebrüllt wird.

Babler ist der neue Posterboy des ultralinken Randes. Ich gebe ihm keine zwölf Monate.

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„Einem neuen Bericht zufolge waren Wissenschaftler, die am Wuhan Institute of Virology an neuartigen Coronaviren forschten, die ersten COVID-19-Infizierten.“

Ach nee. Schwurbler.


Donnerstag, 15. Juni 2023

Was raucht/nimmt der Unterberger ?!

von Deliberator  Austriacus 
 
 
[...] die ÖVP ihre liberalkonservative Identität in einer Koalition mit irgendeiner Linkspartei aufreibt und dadurch immer weiter verliert.

Von welcher  "liberalkonservativen Identität" der ÖVP träumt Andreas Unterberger in seinem Artikel ?

Dr David Kelly ... Who ? !

by  Mngent 
 
 

Die systematische Volksverdummung durch die Medien und das Internet - Teil 1

von Helmut
 
 

Ich versuche, mich auf breiter Ebene zu informieren, um durch Gegenüberstellung der Nachrichten und die darauf folgende Selektion wenigstens ansatzweise zu einer seriösen Information zu gelangen.

Teilweise gelingt es mir, teilweise nicht. So richtig hat sich das bei der Covid-Berichterstattung in den letzten drei Jahren herausgestellt, welcher Unsinn da teilweise durch die Medien verbreitet wurde. Natürlich waren es die gelenkten Medien, schon dadurch gelenkt, dass sie von den jeweiligen Regierungen bezahlt wurden, mit der Auflage, genau nur das zu berichten, was der Regierung genehm ist. Ich hoffe, dass das niemand hier anzweifelt, ich kann das ganz locker beweisen, es ist leider eine Tatsache.

Nun könnte man der Meinung sein, - Covid und Corona ist vom Tisch, jetzt geht’s wieder „normal“ weiter. Mitnichten. Ich hab da wieder ein paar Themen recherchiert, und dabei ist‘s mir schlecht geworden. Zwei Themen will ich dazu als Beispiel anführen. Heute zunächst

 
1. Rückblick auf Corona
 

https://www.achgut.com/artikel/neues_zur_immunschwaeche_durch_impfung

Ich habe mir den Artikel aufmerksam durchgelesen. Gemäß meiner Eigenart hinterfrage ich die Aussage auf meine Art. Beißen wir uns mal an diesem Satz aus diesem genannten Bericht fest:

Insgesamt ist jetzt medizinisch und zellbiologisch bewiesen, dass die „Impfungen” VAEH und VAIDS erzeugen.

Ich, als einfacher Mensch vom Bau, weiß natürlich nicht, was VAEH und was VAIDS ist. Aber ich will es wissen. Nun gebe ich das der Tante Google zum knabbern, auch der Feuerfuchs wird damit konfrontiert.

Ins Suchfeld bei Google habe ich eingeben: Wissenschaftliche Erklärung für VAEH

Macht‘s mal nach, wenn Ihr Lust dazu habt! Was da an links kommt, das spottet jeder Beschreibung. Beispielsweise: Wie Zucker Entzündungen fördert - Universität Würzburg

Wenn man dann versucht, das über Duckduckgo einzugeben, dann kommt man ans Eingemachte, aber nur auf englisch — z.B. https://www.healthline.com/health/adult-vaccines/what-is-vaids

Also — hier ist bereits die erste „Sicherheitsschranke“, denn prozentual gesehen, wer kennt denn schon die Suchmaschine von „duckduckgo“? Man sucht über Google, so ist es doch.

Ich hab mir extra diesen Link herausgegriffen, weil er irgendwie symptomatisch ist. In dieser Beurteilung nennt man zwar den Begriff VAEH beim Namen, aber auch gleich, um ihn zu deskreditieren. Nun kommt noch eine andere Unart meinerseits dazu, — ich beurteile die Aussagen der Links immer nach den Kriterien, wer denn diese Organisation/Internetseite, etc. bezahlt.

Also, wenn man sich da mit dieser Seite „healthline“ intensiv befasst, da wird‘s einem schwindlig. Was da alles an Verschachtelungen beteiligt ist, das ist schon immens. Sogar die Deutsche Bank spielt hier mit.

Fazit:

Wie in dem Artikel von „achgut“ erklärt wird, hat sich diese Impfkampagne als eine Geißel der Menschheit herausgestellt. Genau das aber darf man dem typischen „Otto Normalo“ nicht zugänglich machen. Die Verheimlichung dieser Informationen geht sogar so weit, dass man auch die wissenschaftlichen Begriffe tabuisiert. 

 

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Nachtrag:


Ich habe oben geschrieben:

"Wenn man dann versucht, das über Duckduckgo einzugeben, dann kommt man ans Ein-gemachte, aber nur auf englisch — z.B. https://www.healthline.com/health/adult-vaccines/what-is-vaids
Also – hier ist bereits die erste „Sicherheitsschranke“, denn prozentual gesehen, wer kennt denn schon die Suchmaschine von „duckduckgo“? Man sucht über Google, so ist es doch."
Nicht nur der kleine Prozentsatz, der duckduckgo kennt und sich nicht mehr auf google verlässt, es geht auch noch um andere Kriterien, z.B. um die Sprache.

Natürlich gibts eine Menge Leute, die sich im Englischen genauso zurechtfinden wie im Deutschen oder in anderen Sprachen. Natürlich gibts auch dann, wenn man sich nicht so sicher auf dem Parkett z.B. im Englischen bewegt, auch die Übersetzungsmaschinen, deren Qualität sich zunehmend verbessert hat.

Alles ist möglich, aber ich stelle die Frage nach dem Prozentsatz. Nennen wir die Dinge doch beim Namen:

- wer "spielt" sich mit der englischen Sprache, auch im Handelsenglisch, und hat da überhaupt keine Probleme?

- wer ist überhaupt daran intereessiert, sich Informationen aus anderen Ländern/anderen Sprachen reinzuholen?

- wer macht sich die Mühe, für ihn einen Artikel in englisch/französisch/spanisch mit dem Übersetzungsautomaten verständlich zu machen?

Was meine ich damit: Hier sind prozentual völlig untergeordnete Zahlen im Spiel, was die Anteile in unserer Bevölkerung betrifft. Und genau das ist gewollt. Das ist Politproganda vom Feinsten, und die Wenigstens kriegen die Marschrichtung der Propaganda mit. Goebbels wäre neidisch.

Nehmen wir mal zum Vergleich ein anderes Beispiel:

Wir haben das Recht auf freie Meinungsäußerung und auf Informationsfreiheit. Zumindest steht es so in der Verfassung. Vergleichen wir das mal mit dem Recht auf einen Kostenzuschuss auf irgendwelche medizinischen notwendigen Maßnahmen.

Der Betroffene reicht seinen Antrag ein, und dann gehts los.Man verlangt ihm noch ganz andere Unter-lagen, Nachweise, usw. O.k., bringt er bei. Dann wird er an die Stelle xy verwiesen, wo er vorsprechen muss, und von dort wird er wieder zurückverwiesen , etc. etc.

Das Fazit: Derjenige, der eigentlich nichts anderes als sein Recht realisieren will, wird madig gemacht und am Ende kommt die Reaktion in die Richtung, dass der Antragsteller sagt, - l.m.a.A., ich bin satt von diesen Schikanen – ich pfeif drauf.

Sicher ist es nicht dasselbe, was man mit der Informationsfreiheit macht, aber die Marschrichtung ist sehr ähnlich. Die Zielrichtung: Die breite Masse der Bevölkerung soll dumm gehalten werden, und mit hausgemachten Schwierigkeiten dazu gebracht werden, auf ihr Recht zu verzichten.
 

Zeitungslektüre

von it's  me 
 
 
Die brandenburgische Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher ist ein Paradebeispiel für grüne Verlogenheit, indem sie die Schirmherrschaft über die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ übernommen hat. Nein, nicht die Schirmherrschaft stellt die Verlogenheit dar, sondern die Tatsache, dass sie selbst auf das Fahrrad sch...t und sehr gerne CO2 in die Luft bläst bzw. blasen lässt. Denn 2021 vergaß sie in Berlin ihre Jacke und ließ diese mit dem Dienstauto holen und nach Potsdam bringen, wobei sich die Frage stellt, warum ihr Fahrer die 37 km nicht mit dem Rad gefahren ist, eine Strecke, die sogar ich alter Mann schaffe – ohne E-Unterstützung.

Auch nahm sie am 18. April für eine Fahrt nach Ravensbrück nicht ihre E-Dienstkutsche, sondern den Benziner ihres Staatssekretärs, weil man sich angeblich nicht sicher war, dass man die 94 km (one way) mit der Batterie auch schafft. Meiner Meinung nach eine billige Ausrede, denn 200 km schafft jedes E-Auto, auch im Winter, der am 18. April nicht mehr herrschte. Quelle: hier.

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In einer Wiener U-Bahn-Station hat eine Gruppe von „Männern“ einen 31-jährigen Algerier getötet, indem man ihm mit einer Machete die Arme und Beine abhackte – eine Aktion angeblich im Drogenmilieu. Normalerweise veröffentlicht die Polizei bei Mördern Fahndungsfotos, was in diesem Fall unterblieb, obwohl es in der U Bahn-Station „Jägerstraße“ 18 Überwachungskameras gibt, die jeden Winkel erreichen. Die Frage nach dem „Warum“ ist leicht zu beantworten. Die Täter sind sicherlich einem gewissen Klientel zuzordnen, weshalb man von einer gezielten Fahndung Abstand nimmt, um keinen „Ausländerhass“ zu schüren, und weil das natürlich nur ein „Einzelfall“ ist. Wenn der Täter hingegen ein Österreicher ist, wird mit Foto gefahndet. Im roten, willkommensbesoffenen Wien nicht anders zu erwarten.

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Zufälle gibt’s, die gibt’s nicht: Nachdem Till Schweiger die Klimakleber als „Vollidioten und Plage“ bezeichnet hatte, wurden wenige Tage danach Vorwürfe gegen ihn laut – und welch Überraschung, keine sexistischen – sondern dass er sich am Set betrunken danebenbenommen hätte. Das Ganze spielte sich schon vor einem Jahr ab.

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Die ganze Welt ist gegen Russland und Putin – so der einstimmige Tenor aus den Systemmedien, der leider von zu vielen Menschen gesehen und geglaubt wird. Umso unverständlicher, dass beim BRICS- Gipfel in Südafrika gleich 19 Staaten, unter ihnen Saudi-Arabien, Iran, Ägypten, dem Bündnis, das von Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika ins Leben gerufen wurde, beitreten wollen. Allein die ursprünglichen BRICS-Länder haben eine Bevölkerung von 3,3 Milliarden im Vergleich zu 0,79 Milliarden der EU und der USA. Dementsprechend auch die Verteilung der Wirtschaftskraft. Nur mehr völlig Hirnamputierte – was sämtliche Linksextremen beinhaltet – denken noch, dass die Sanktionen etwas bewirken können. Aber Hauptsache, Nehammer und Gewessler glauben daran.

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Die USA, Australien, Neuseeland, Singapur haben keine Integrationsbeauftragten und die Integration funktioniert – manchmal kommt es sogar zu einer Assimilierung.

Sämtliche EU-Länder (von Ungarn weiß ich es nicht) haben Integrationsbeauftragte und die Inte-gration scheitert gewaltig, dabei wäre es einfach, die Agenden an den Staat abzugeben, der einfache Regeln aufstellt: Wer auch immer zu uns kommt, hat das Land mit all seinen Eigenheiten, Bräuchen, Kulturen, Religionen, Sprachen (die es zu erlernen gilt) zu akzeptieren, andernfalls „Return to sender“, sprich, „Hau ab, wenn du uns nicht akzeptierst, wie wir sind, was wir sprechen und woran wir glauben“.

Nein, unsere Regierungen erwarten im Gegenteil von uns, dass wir die Gewohnheiten der Eindringlinge inklusive Moscheen, Gebetszeiten während der Arbeit, Verschleierung usw. akzeptieren, andernfalls uns das Xenophoben – und Nazimäntelchen umgehängt wird.

Habe vor Jahren in einer NÖ-Kleinstadt mit hohem Ausländeranteil gelesen, dass die Agenden als Intergartionsbeauftragte von einer Türkin an die andere übergingen – und was die so machten: Über-setzung von behördlichen Papieren (nix wollen lernen fremde Sprache), Antrag auf Kinderbeihilfe, Heiz- und Mietkostenzuschuss, usw. Kein einziges Wort über Pflichten der Mehrheits/Gastgebergesell-schaft gegenüber. Auf Deutsch: Hilfestellung dafür, uns österreichische Steuerzahler abzuzocken.

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Wer hätte das gedacht: die „Kulturschaffenden“ kritisieren eine eventuelle ÖVP/ FPÖ-Regierung in Salzburg. Klar, sehen sie doch die üppige Alimentierung durch den „Staat“ – sprich: auch durch mich als Steuerzahler – in Gefahr. Da lob ich mir den großen Hansi Hölzl, a.k.a. Falco, der sich nie vor den gutmenschlichen, staatsnahem Karren spannen ließ. Er hatte erstens Eier und zweitens war er so über-ragend gut, dass er sich sein Geld selbst verdiente und nicht im Windschatten irgendeiner Gutmensch-fraktion mitsegeln musste.

Qualität macht Bittstellertum obsolet, aber bei unserer unüberschaubaren Masse an minderbegabten „Staatskünstlern“ breiten sich halt Existenzängste aus.

In dem Punkt bin ich für das amerikanische Modell – keine wie auch immer geartete Subvention – only the strong survive. Wenn ein Musical gut ist, läuft es Jahre am Broadway, ein Flop wird nach wenigen Wochen abgesetzt – das nennt sich unternehmerisches Risiko, wie Unternehmer einmal zu tragen haben, aber davon haben unsere „Künstler“ keine Ahnung.

Vor einigen Wochen wurde

von LePenseur
 
 
... des ersten Deutschen Kaisers, nämlich Wilhelm I, in einem Artikel gedacht. Falsch, werden sofort einige Habsburg-Legitimisten zornig hochfahren: Jahrhundertelang waren schließlich die Habsburger, wenn auch nicht erbliche, so doch quasi in Erbfolge »gewählte« Kaiser!

Ja, stimmt! — aber nicht Deutsche Kaiser, sondern Römische Kaiser, nämlich des »Heiligen Römishen Reichs Deutscher Nation« — und dann Kaiser von Österreich. Aber nie Deutsche Kaiser. Und so, wie sich am 9. März der Todestag jenes ersten Deutschen Kaisers zum 135. Male jährte, so jährt sich heute der Todestag seines tragik-umschatteten Sohnes, Kaiser Friedrich III, der nach nur 99 Tagen Regierung seiner heimtückischen Krebserkrankung erlag.


Der begnadete Porträtist jener Jahrzehnte des Deutschen Kaiserreichs 1871-1918, Anton von Werner, hat in obigem Gemälde den späteren Kaiser Friedrich III noch als Kronprinz, in seiner langen Zeit als Thronfolger seines fast unsterblich scheinenden Vaters, auf einem Hofball des Jahres 1878, also zehn Jahre vor seinem Tode, als stattlichen Mann voll Vitalität und straffer Eleganz dargestellt. Sicher haderte dieser ein wenig mit dem Schicksal, daß sein Vater ihm so lange den Weg zum Thron nicht freimachte, obwohl er ihm voll Pietät den legitimen Platz wohl von Herzen gönnte. Denn wenngleich der Kronprinz, sicher auch unter dem Einfluß seiner englischen Frau, der ältesten Tochter von Königin Viktoria, ohne Zweifel weit liberalere Vorstellungen von seiner Amtsführung hegte als Wilherlm I, der nicht zu Unrecht als der »letzte König von Preußen« bezeichnet wurde und in seinem Wesen sehr viel an genuin preußischem Friderizianismus verkörperte, so war doch das Verhältnis von Vater und Sohn über viele gemeinsame Jahrzehnte insbesondere militärischer Zusammenarbeit zu einem harmoni-schen Miteinander geworden.

 
Wer eine Thronbesteigung Friedrichs eher zu fürchten hatte, war Reichskanzler Fürst Bismarck, dem nicht nur der künftige Monarch, sondern v.a. auch dessen »englische« Gattin mit skeptischer Distanz gegenüberstand! So mengt sich in die gezeigte Betroffenheit Bismarcks über die Krebsdiagnose etwas von einem Gefühl, daß die erwartbar kurze Regierungszeit des Kaisers Friedrich dem Langzeit-Kanzler nicht gänzlich unerwünscht war, hoffte er vermutlich, den nächsten in der Reihe der Thronfolge, den späteren Kaiser Wilhelm II in seiner Unerfahrenheit leichter lenken zu können, als den Kronprinzen Friedrich, der in einigen Fällen sein Unbehagen über Bismarck'sche Winkelzüge und Ränke nicht ver-borgen hatte.

 
Die Frage, wie sich die Geschichte Deutschlands, ja Europas insgesamt unter einer längeren Regierung von Friedrich III entwickelt hätten, ist seriös kaum beantwortbar. Aber man kann doch davon aus-gehen, daß die – über seine Gattin – enge familiäre Beziehung zum britischen Königshof doch manche Härte in der britischen Politik gegenüber dem auftrebenden Konkurrenten Deutschland etwas gemildert hätte – und eine längere Vorbereitung auf die Regentschaft unter diesem Vater hätte auch seinen Nachfolger Wilhelm II sicherlich manch Fehlgriff vermeiden lassen und ihn vielleicht mit größerer charakterlicher Reife den Thron besteigen lassen.

So jedoch bestieg ein nur unzureichend auf das Monarchenamt vorbereiteter Endzwanziger, ein »Twen« voll Unausgeglichenheit und Flausen, den früh verwaisten Thron, zerstritt sich nach wenigen Jahren mit Bismarck, wollte als Kaiser und König das Deutsche Reich durch sein »persönliches Regiment« führen. Ein Unterfangen, dem weder die Zeitgegebenheiten, noch die Anlagen des jungen Monarchen wirklich entsprachen. Deutschlands Hoffnung auf eine solide, aber gemäßigt liberale Staatsführung lag in einem Marmorsarkophag im Mausoleum.


Im zur Seite gebettet ruht seine Frau, »Kaiserin Friedrich«, wie sie sich nannte: gehaßt von Bismarck, kalt ins Abseits geschoben von ihrem Sohn Wilhelm II – auch ein tragisches Schicksal, das sie freilich mit Würde und Unbeugsamkeit trug ...

Mittwoch, 14. Juni 2023

Pedo Dogwhistle?

von Sandokan


 
Pride Parade in den USA: Kinder sind sexy - äh, wie bitte???
Achso, Trans Kinder sind sexy, na dann ist es was anderes ...


Ex-Premier Boris Johnson, damals noch Bürgermeister von London, bei einem 
Philanthrop, Pornograph (Zeitschriften und Telefon Sex), Zeitungs-Verleger 
und Großspender der Labour- wie auch der Conservative Party.


Geduldete pädophile Netzwerke bei Instagram.

Die linke Brut gibt sehr gerne Geld aus

von it's  me 
 
 
... solange es von anderen kommt, wie auch im Burgenland, wo der hochgepriesene Wunderwuzzi und Landeshauptmann Doskozil der in finanzielle Turbulenzen geratenen, erst 2020 gegründeten Sekt-kellerei Szigeti mit 800.000 € unter die Arme griff und im Gegenzug 200.000 Flaschen Sekt bekam – an und für sich ein guter Deal, kostet doch normalerweise eine Flasche um die 15 €, aber wer soll diese Mengen saufen?

Was mich daran stört – da knallen irgend welche hypertrophen Bauern Paläste in die Pampas, auch wenn 25% von der EU finanziert werden (worauf hin eigentlich werden nur Bauern subventioniert und nicht Freunde von uns, die für den Terrassenanbau ihres Beherbergungsbetriebes 75.000 € aus eigener Tasche berappen mussten), wobei der Rest, wenn ich mir die Fotos bei Tag und bei Nacht noch immer ein Vermögen gekostet haben muss.

Warum baut man nicht so, wie es die wirtschaftliche Potenz zulässt?

Und die Ausrede, dass Corona die finanzielle Schräglage verursachte, lasse ich auch nicht gelten, denn wer subventionierte die Bäcker, die an keine Wirte ausliefern konnten, weil keine Nachfrage bestand, wer subventionierte den Zahntechniker trotz eines Ausfalls von 40%, wer subventionierte ........

Nein, es waren nur die Bauern und Gastronomen, die sich sogar in der Pandemie bereichern konnten – bei einer mir bekannten Wirtin hat die Hilfe ihren Range Rover finanziert, und das sagt der Trampel auch noch.

Wir müssen weg von diesem sozialistischen Gedankengut, dass der Staat ( sprich der Steuerzahler ) für jede Art des Missmanagements herhalten muss, weg von dieser Subventionitis, die speziell in Wien ihre Hochblüte erlebt (z.B. 350.000 € zur Förderung des Zusammenlebens im Stuwerviertel, Brigittenau) und hin zum Leistungsdenken: gute Arbeit – und das Geld kommt herein. Schlechte Arbeit – und die Insolvenz ist da – dazu bitte den Experten Habeck fragen.

Wo unsere Politiker keinen Vorteil in Form von Wählerstimmen sehen, bleibt das Gedlbörsel zu, wo die Stimmen winken, wird aus dem Füllhorn geleert, und nachfüllen darf es wieder der nichtsubventio-nierte Bäcker und Zahntechniker.

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Der entbehrliche Österreich-Export Arnold Schwazenegger lud heuer wieder zu seinem Klimagipfel „Austrian World Summit“ und alle, vom grinsenden vdB bis Karli Schmähammer gaben ihm die Ehre und strahlten vom Gruppenfoto.

Hätte gerne gewusst, wie dieser Steroidjunkie, der natürlich nur in den USA eine Karriere machen konnte, an-und abgereist ist. Wieder, wie schon die letzten Jahren, in seinem Privatjet, um dann, wieder in den USA angekommen, in sein Lieblingsauto zu steigen, einen Hummer? So einem Heuchler wird auch noch der rote Teppich gelegt.

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Van der Bellen kritisiert Zögern bei Minenräumung in der Ukraine, schreibt der Standard. Warum kritisiert UHBP nicht die Messer-Vergewaltiger-Schläger-Minen aus dem Orient, die schon lange aus Österreich entfernt gehörten, spielt sich in Damaskus sogar ein richtiges Nachtleben ab und wurde sogar wieder zum Urlaubsland, wie ein Kollege am 8. Oktober 2022 postete. Warum gehen die vielen Schutzsuchenden nicht zurück, wenn es doch sicher ist? Warum macht unsere Politik nichts?

Hier der Urlaub in Damaskus:  Mit der Überschrift:Frühstück über den Dächern von Damaskus

— in Damascus, Syria.

Spätestens ab hier fühlte ich mich so richtig verarscht – wohlgemerkt Ende 2022. Wie viele Syrer waren zu diesem Zeitpunkt bereits in Österreich/ Deutschland/ und dem Rest Europas? 
 

LePenseurs Lebenshilfen (4): Marengo

 

 ... oder genauer gesagt die Schlacht bei Marengo, in der Napoleon den kriegsentscheidenden Sieg über Österreich im Zweiten Koalitionskrieg erzielte, fand heute vor  223 Jahren, also am 14. Juni 1800, statt. Die Legende berichtet, daß der Korse — der Versorgungstrupp mit den Lebensmitteln war irgendwo hängengeblieben — seinen Feldkoch in der Öde


... des Schlachtfeldes ein wenig in Verzweiflung
stürzte, da dieser beim besten Willen nicht wußte, woher er in dieser gottverlassenen Gegend so schnell Ingredienzien für das georderte Siegesmahl herbeizaubern sollte. Auch die Requirierungsmaßnahmen waren nicht wirklich erfolgreich: ein Huhn, einige Tomaten, Zwiebeln und Pilze, etwas Knoblauch, ein paar Eier, einige Scheiben Weißbrot und ein paar Flußkrebse — was soll man damit schon anfangen?!
 
Aber ein routinierter Koch weiß auch aus solch disparaten Zutaten eine Delikatesse zu zaubern! Und so wurde schnell aus dem Hendljungen (für Piefkes: Hühnerklein) etwas Suppe zum Aufgießen der Sauce gekocht, wurden Zwiebel und Paradeiser (für Piefkes: Tomaten) fein gewürfelt, die Champignonköpfe geviertelt, Weißbrot in dekorative Dreiecke geschnitten und leicht angeröstet, die Flußkrebse schnell gekocht, die Eier zu Spiegeleiern gebraten — eh voilà! Dem siegreichen Feldherrn konnte das erste Poulet à la Marengo der Geschichte serviert werden, das ihm so gut mundete, daß er bestimmte, dieses Gericht solle ihm in Hinkunft nach jeder siegreichen Schlacht serviert werden. 
 
Zutaten:
 
1 Huhn (ca. 1¼ kg)
Öl und Butter zum Braten
2 Knoblauchzehen
2 rote Zwiebeln
1 EL glattes Mehl
2 Paradeiser (für Piefkes: Tomaten)
⅛l Weißwein
⅛l Hühnersuppe
½ Lorbeerblatt
1 Gewürznelke
4 Pfefferkörner
10 g Speisestärke
250 g Champignons
4 Eier
4 Scheiben Weißbrot
Salz, Pfeffer
[optional: 4 Flusskrebse, gekocht, oder 200 g Krebsfleisch aus der Dose, oder Garnelen (gebraten und mit Salz, Pfeffer und Rosmarinnadeln gewürzt)]

Zubereitung:

Das Huhn waschen, gut trocknen und in acht Stücke teilen. In einer Kasserolle halbgar braten, sodann salzen, pfeffern; herausnehmen.
 
Knoblauchzehen zerdrücken und mit gehackter Zwiebel in heißem Öl anrösten, mit Mehl bestäuben und die gewürfelten Tomaten hineingeben. Mit der Hühnersuppe und dem Wein ablöschen und gut durchrühren. Gewürznelke und Pfefferkörner dazugeben.
 
Aufkochen, die Hühnerteile dazugeben und fertiggaren. Danach die Hühnerteile wieder herausnehmen und warmstellen, den Hühnerfonds durchseihen und mit der Speisestärke binden, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Champignons in der Sauce garziehen lassen.
 
Inzwischen Spiegeleier braten [und, optional, das gekochte Krebsfleisch in Butter erwärmen bzw. die Garnelen braten und mit Salz, Pfeffer und Rosmarinnadeln würzen], die Weißbrotscheiben toasten und in Dreiecke schneiden. Alles auf einer Platte anrichten. Wem das Weißbrot als Beilage nicht reicht, der kann dazu auch noch etwas Reis servieren.

 Bon appétit ! 

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Ein weiteres Kochrezept auf dem LePenseur-Blog finden Sie übrigens hier. Da es auf diesem Blog ja seit jeher nicht nur um niedrige Politik und hohe Kunst geht ...
 

Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin


Unvaccinated lives matter.

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Babler wurde mit 100% der Stimmen zum neuen SPÖ-Klubchef gewählt. Das schaffte als Letzter nur Christian Kern, und wie das endete ist bekannt. Vielleicht sollte Babler schon mal Pizza backen lernen.

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Bei aller medialen Empörung über den Staudammbruch in der Ukraine und den Sensationsbildern von überfluteten Häusern fällt mir bisher eines auf: nicht ein einziger Sender, auf dem ich diese Nachrichten gesehen habe, ruft zu Spenden für die betroffenen Flutopfer auf. Denn sie lassen sich zwar gut propagandistisch instrumentalisieren, aber am Ende sind es Russen in von Russland kontrollierten Gebieten, und denen hilft man nicht. Eine weitere Entlarvung der Kriegshetzer. Würde es ihnen wirklich um die Menschen gehen, würden sie den Menschen helfen und sie nicht nur für ihre Kriegspropaganda instrumentalisieren.

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Elizabeth Gilbert, die Autorin des Bestsellers „Eat, Pray, Love“, hat ihr neues Buch „The Snow Forest“ fertig. Es handelt von einer Gruppe in Sibirien gegen das kommunistische Moskauer Regime rebellierender Umwelt-Aktivisten, könnte also gutmenschlicher gar nicht sein. Doch ach, weder der Schauplatz „Russland“ noch die Darstellung von Russen als „guten Menschen“ passen momentan in die Kriegspropaganda, und so wurde ihr „von ukrainischen Fans“ nahe gelegt, dieses Buch nicht zu veröffentlichen. Vielleicht ist es aber auch der Kampf gegen ein zentralistisches Regime, der momentan nicht beschrieben werden soll. Denn nach heutiger Lesart sind diese Aktivisten eine Mischung aus Staatsdelegitimierer und Schwurbler. Denen will man ja kein Wasser auf die Mühlen gießen.


Dienstag, 13. Juni 2023

Changes

by  Mngent 
 
 
 

Ei, warum? Ei, darum ...

Fundsachen aus dem Internet

von kennerderlage

 
USA announce 22 injured in a helicopter accident in Syria, My feeling is these seem to be conveniently timed around major actions in Ukraine and are used as cover for USA troops killed and injured. 
 
Think last month Alaska Airforce high level officers killed in an "accident" around the same time as NATO command bunker met Mr Kinzhal (MoonOfAlabama)
 
 

Von der Plandemie – das große Erwachen

von Sandokan



Originalton Englisch.
Für eine deutsche Übersetzung siehe hier.


Als Ergänzung ein interessanter Artikel von Zerohedge.

Aus der Welt des Sports

von it's  me 
 
TENNIS: FRENCH OPEN
Ofner erstmals in zweiter French-Open-Runde - Ukrainerin Kostjuk ausgebuht

Der Steirer bekommt es nach dem Drei-Satz-Sieg über Cressy erneut mit einem US-Amerikaner zu tun. Thiem am Montagnachmittag gegen Argentinier Cachin
So das sonntägige Update im Standard über die French Open, wobei das für mich kein „Update“ war, sondern eine Neuigkeit enthielt, weil ich nicht einmal wusste, dass es einen österreichischen Tennis-spieler namens Ofner gibt.

Aber sch**ß drauf, der mediale, manipulative Auftrag ist erreicht – die ukrainische Tennisspielerin wurde ausgepfiffen und genau das ist es, was den meisten Lesern der Überschrift (ein Großteil liest nur Überschriften, neudeutsch: Headlines) im Gedächtnis hängen bleiben wird.

An dieser Stelle sofort: die arme, von den bösen Russen in einem völkerrechtswidrigen Krieg (im Gegensatz zu den Russen führen die Amerikaner und die NATO per se immer nur Kriege, die mit dem Völkerrecht im Einklang stehen?) traumatisierte Ukrainerin bekommt alle Sympathie – und ihr korrupter Präsident noch mehr Waffen und Geld.

Da ich aber nicht zu den „Meisten“ gehöre, las ich den ganzen Text, und siehe da, es stellte sich etwas anders dar, als die Überschrift insinuierte: Kostjuk spielte gegen eine Weißrussin und verlor (beide sind in der Weltrangliste angeblich sehr weit vorne) und verweigerte ihrer Gegnerin den abschließenden üblichen Handschlag. Darauf hin buhten sie die Zuschauer aus, nicht wegen der Tatsache, Ukrainerin zu sein. 
 
Diese junge Sportlerin hat etwas gemacht, was im Sport nichts verloren hat: sie hat ihn missbraucht für politische Zwecke.

Vielleicht fehlt es ihr an Allgemeinbildung, denn sonst wüsste sie, dass im antiken Griechenland alle kriegerischen Handlungen ausgesetzt waren, damit alle Sportler – auch von den sich bekriegenden Parteien – zu den Wettkampfstätten reisen und dort auch gegen einander antreten konnten. Das ist der Sinn und Geist von sportlichen Veranstaltungen, dass Konflikte welcher Art und Weise für die Zeit der Wettkämpfe ruhen.

Aber das Schmierblatt Standard hat wieder einmal bewiesen, was von ihm zu halten ist – nichts. 
 

Montag, 12. Juni 2023

Rowan Atkinson

von LePenseur
 
 
... sprach goldene Worte über die PC- & WOKE-Diktatur, die uns die Freiheit der Meinungsäußerung de facto (und längst nicht mehr »schleichend«) raubt:
 

 
 

Auswandern? Die Problematik im Detail

von Helmut
 
 

Mir reicht‘s, ich hau von hier ab. Ein bekannter Spruch. Wer kann das aber in die Tat umsetzen? Die Wenigsten.

Da stehen Sachzwänge im Raum, die man kaum, oder nur selten, oder nur mit immensen Schwierigkeiten, oder gar nicht, überwinden kann. Das begründet sich mit den Familienmitgliedern, mit vielen Bindungen, die man meint, nicht lösen zu können, mit Verpflichtungen, denen man sich nicht entziehen kann. Manchmal liegts auch am Geld.

Solange der Betroffene unter 50 ist, solange ist er offen für Veränderungen, auch, seinen Wohnsitz betreffend. Nach dieser 50er Schranke (natürlich +/- gesehen) beginnt die Orientierung nach den Wurzeln. Da fragen sich viele – was ist mein Ursprung, wo sind meine Wurzeln, was ist meine Heimat?

Das Wort Heimat kann man dem Wort „Zuhause“ gegenüberstellen (gibt es in vielen Sprachen in dieser feinen Unterscheidung wie im Deutschen nicht, auch nicht im Rumänischen). Zuhause kann man sich an vielen Orten in der Welt fühlen, wo es einem gefällt, wo man sich wohlfühlt, wo man Freunde gefunden hat. Heimat ist etwas anderes, das gibt’s nur für jeden ein einziges Mal.

Wie bekommt man eine Heimat? Die natürlichste Art ist die der Geburt. Dort, wo man als Kind aufgewachsen ist, dort wird jeder seine Heimat finden. Sie wird es auch immer bleiben. Früher gab‘s noch die Möglichkeit, mit der Waffe in der Hand bei Eroberungen sich einer neuen Heimat zu bemächtigen. Diese Zeiten sind Gottseidank vorbei.

Die Erwartung, sich durch eine Heirat mit einem ausländischen Staatsangehörigen sich auch mit seiner Heimat zu verheiraten, diese Erwartung geht’s meistens ins Leere. Die eigene Heimat wird immer ihre Priorität behalten.

Dann gibt’s – oder gab’s – die Heimatvertriebenen. Diejenigen, die man aus ihrer angestammten Heimat, egal ob Sudetenland, Pommern, Schlesien, oder sonst was, vertrieben wurden und sich in Deutschland angesiedelt haben. Diese Leute haben es etwas leichter, so kurios diese Aussage auch klingen mag. Aus dem einfachen Grund, - weil sie sagen: Hätte man mich in meiner alten Heimat belassen, so wäre ich noch heute dort. Aber ich durfte nicht bleiben, ich musste weg. Sie hatten damit aus der Not eine Tugend gemacht.

Was ist aber mit denjenigen, die aus freien Stücken, aus eigener Entscheidung, ohne Druck, ihre Heimat verlassen haben? Auch ich gehöre zu dieser Gruppe. Über 30 Jahre Deutschland, und nun seit 20 Jahren in Siebenbürgen.

Mein Fazit für Deutschland: Viele gute Freunde und Bekannte hat man sich „zugelegt“, der Abschied damals war nicht leicht. Aber: Zum Land selbst konnte ich niemals eine Beziehung entwickeln. Ich blieb immer überzeugter Österreicher. Zu Beginn der 70er Jahre war es das Land, zu dem ich aufgesehen hatte. Aber im Laufe der 90er Jahre habe ich gemerkt, wohin der Stecken schwimmt, und das hat mir den Abschied leichter gemacht.

Mein Fazit für Siebenbürgen/Rumänien: Hier fühlte ich mich gleich wie „zuhause“. Wenn man an Reinkarnation glaubt, dann könnte hier ein Ansatz vorliegen, dass man in einem früheren Leben bereits hier gelebt hat. Natürlich war die Umstellung nicht einfach, auch das mit der Sprache. Aber ich kam schnell hinein, zumal rumänisch eine romanische Sprache ist und ich in der Schule Latein gehabt habe. Leider habe ich mein relativ gutes Spanisch dadurch verloren, - die beiden Sprachen sind für einen „deutsch Denkenden“ einfach zu ähnlich.

Nun gilt es, sich dieses Siebenbürgen als neue „Heimat“ einzuverleiben. Wie geht das, wenn man in diesem Land nicht geboren wurde? Es gibt einen Weg. Man muss versuchen, sich für Land und Leute einzusetzen, sie zu verstehen, ihre Interessen zu vertreten. Das läuft oft darauf hinaus, dass ich öffentlich den Finger in die Wunden lege, wo die Verwaltungen Fehler machen und das bewusst ignorieren. Derzeit „kämpfe“ ich mit einem Bürgermeister, der im Stadtzentrum einen Park mit über 100 Linden durch eine gepflasterte Steinwüste ersetzen will.

Ich habe mich öffentlich gegen die Corona-Restriktionen gewehrt, trotz Auftritt-Verbotes durch die Verwaltung haben wir vom Fenster eines Privathauses aus mit Verstärker und Boxen musiziert, nach italienischem Vorbild, und die Leute haben auf der Straße getanzt. Gegen die Unsinnigkeit der Russlandpolitik habe ich vor den Einkaufszentren Musik gemacht, neben mir ein großes Schild mit meinen Beweggründen und einem großen roten „Z“ drauf.

Diverse Kampagnen habe ich gestartet, z.B. eine Initiative für den Bau eines Lifts in der Polyklinik (so etwas wie ein großes Ärztehaus), damit es die Leute leichter haben, die schlecht zu Fuß sind.

Das alles immer über die sozialen Plattformen publiziert, und so erarbeitet man sich die neue Heimat. Es läuft darauf hinaus, dass das Land, in dem man sich angesiedelt hat, einen selbst als einen der Seinen anerkennt. Das ist der einzige Weg, um in einem anderen Land nicht nur „zuhause“, sondern auch „daheim“ zu sein. Der Effekt ist nach 20 Jahren spürbar: Von sehr vielen Leuten wird man gegrüßt; in letzter Zeit sprechen mich schon mehrere darauf an, dass ich mich bei der nächsten Kommunalwahl als unabhängiger Stadtrat aufstellen lassen soll.

Trotzdem wird man niemals seine Herkunft ablegen können, und auch ich will das nicht. Natürlich kommt Wehmut auf, wenn ich durch Wien gehe und feststelle, dass die Stadt und die Straße, in der ich gelebt habe, ganz anders aussieht, als ich sie verlassen habe. Aber damit kann man leben, und nur zum Jahresbeginn will ich ganz alleine sein, wenn ich das Neujahrskonzert mir ansehe/anhöre. Braucht ja keiner mitzukriegen, wenn die Augen dann beim Donauwalzer feucht werden, zumal man sich daran erinnert, dass man als einstiger Wiener Sängerknabe dort oben auf der Empore neben der Orgel geträllert hat. Der Einladung des Konsuls in Hermannstadt zum jährlichen österr. Staatsfeiertag komme ich natürlich immer nach.

Soviel zu den Empfindungen als „Auslandsösterreicher“. Nun sollte man aber auch die praktischen Spielregeln beachten. Einfach zu sagen: ich hab gehört, in dem Land XY geht’s wesentlich besser, also wandern wir dorthin aus, - das ist Unsinn. Man muss dieses Land, das man im Fokus hat, mehrmals bereisen, sich wenn‘s geht, auch einige Zeit dort aufhalten. Nicht nur Urlaub machen, sondern sich auch um die alltäglichen Dinge im Leben informieren. Technische Überlegungen, wie z.B. die Absicherung durch Krankenversicherung sowie Pension, sollte man erkunden, Auto ummelden, Führerschein umschreiben, etc. etc.

Dann geht’s um die Kinder und um die Ausbildung. Bei uns war‘s einfach. Die deutschen Strukturen sind auch nach dem Sturz von Ceausescu in Siebenbürgen geblieben. Ums Eck war der Kindergarten mit deutscher Sektion, es gibt die deutsche Volksschule, das deutsche Gymnasium, etc. In anderen Ländern muss man sich erkundigen, wie man dem Kind die Muttersprache festigen kann, evtl. über Goethe-Institut oder ähnliches. Wir hatten in unserer gemischten Ehe ein Grundprinzip: Ich sprach mit dem Kind generell nur deutsch und meine Frau immer nur rumänisch. So konnte das Kind zweisprachig aufwachsen.

Eine nicht ganz unbedeutende Kleinigkeit sollte man noch beachten: Solange man ein kleiner „Niemand“ ist, wird sich niemand dafür interessieren, wenn man irgendwohin auswandert. Anders stellt sich das dar, wenn man vermögend ist und vielleicht noch eine gut gehende Firma gehabt hat, die man dann „mitnimmt“.

Man erinnere sich an die Zeit unter Adolf, als man 1931 die „Reichsfluchtsteuer“ eingeführt hatte. Ich zitiere aus Google:

Die Reichsfluchtsteuer wurde 1931 gegen die Kapitalflucht ins Ausland geschaffen, wobei zunächst jene Auswander*innen, die über mehr als 200.000 Reichsmark Vermögen bzw. über ein Jahreseinkommen von mehr als 20.000 Reichsmark verfügten, ein Viertel des Vermögens abgeben mussten.

Viele haben sicher schon bemerkt, dass man so manches, was unter Adolf üblich war, auch im heutigen „dämokratischen“ System einbaut, und haben natürlich damit recht. In Deutschland gibt’s eine „Wegzugsteuer“. Obs das auch in Österreich gibt, weiß ich nicht.

https://www.wohnsitzausland.com/wegzugsbesteuerung

Abschließend:

Man sollte also eine Entscheidung in dieser Richtung gut überlegen und auch von langer Hand vorbe-reiten. Einfach über Nacht so einen Entschluss zu fassen und am nächsten Tag in die Tat umzusetzen, oftmals emotional bedingt, wird zu 99% in die Hose gehen. Aber ich persönlich – durch meine Brille gesehen – segne den Tag, an dem meine Frau und ich diese Entscheidung getroffen haben.

Als ich vor ein paar Tagen eine Woche in Österreich war, um unser Häuschen zu überarbeiten und zum Verkauf vorzubereiten, habe ich wieder die Unterschiede gemerkt, vor allem in der von oben vorgegebenen Regulierung von allem und jedem. Auch mit den Nachbarn. „Bitte, machen Sie doch die Musik leiser“. „Aber zwischen 12 Uhr und 1 Uhr arbeiten Sie bitte nicht mit der Schleifmaschine, da ist Mittagsruhe“. Beim Abladen auf dem Abfallplatz muss man trennen: Unkraut kommt auf einen extra Haufen, und wild gewachsenes Gestrüpp auf einen anderen, usw. usw. Und am Himmel immer wieder die lärmenden Flugzeuge. Gottseidank bin ich dem allem entronnen.