Wie dünn der Firnis der
Zivilisation ist, hat sich an diesem Wochenende mal wieder gezeigt.
Ein vor Eifersucht zerfressener junger Tiroler dreht vollkommen durch
und rottet die komplette Familie seiner Ex aus. Wieder ein Typ, der
Beziehung und Besitz nicht auseinanderhalten kann. Leider konnte sich
keines seiner friedlichen Opfer wehren; in solchen Situationen
wünscht man sich eine aktive und letale Gegenwehr, bevor es
unschuldige Menschenleben zu beklagen gibt.
Wie dünn der Firnis der
Zivilisation ist, lässt sich auch an zwei weiteren Beispielen sehr
gut erkennen: Einerseits dem geradezu frenetischen Abfeiern dieser
Bluttat durch einen Österreicher ohne erklärten
Migrationshintergrund durch linksradikale Kreise, die nun endlich –
fast zehn Monate mussten sie dieses Jahr sehnsüchtig darauf warten –
ein brutales Verbrechen durch einen Bio-Österreicher verbuchen
können, mit dem sie die nächsten fünfzig Toten durch Zugewanderte
relativieren können und zum Anderen die politische
Instrumentalisierung, die aus der neuerdings ja der „Menschlichkeit“
verschriebenen und bereits über den ultralinken Rand gekippten SPÖ
ausflockt und die Eifersuchtstat gar einer Partei direkt zuschreibt.
Als hätte Hofer dem Täter die Waffe direkt ausgehändigt und den
Schießbefehl erteilt. Man kann manche Tage nicht soviel essen, wie
man kotzen möchte. Über Machos, über Medien und über die zum
linksradikalen Sumpf verkommene SPÖ.
Dass es in unseren Reihen Leute
gibt, denen es bei emotionaler Unbill die Sicherungen aus den für
zivilisiertes Benehmen zuständigen Schaltkreisen raushaut, ist nach
Jahrhunderten der Aufklärung und des Humanismus traurig genug und
zeigt uns nur, wie dünn auch bei uns der Firnis der Zivilisation
ist. Dass aber jene jetzt am lautesten applaudieren, die uns
massenweise Zuwanderung aus Zivilisationen bescheren, die diesen
Firnis erst gar nicht ausgebildet haben und denen jetzt auch noch
argumentative Schützenhilfe für kommende Selbstjustiz- und
Terrortaten geben, das ist noch viel trauriger. Ausgerechnet jene,
die sich selbst als ach so zivilisiert und humanistisch
selbstbeweihräuchern, zeigen gerade ihr wahres hasszerfressenes
Gesicht, und es ist eine nicht weniger hässliche Fratze als die des
Fünffachmörders. Hätten diese Gestalten noch so etwas wie ein
Gewissen, sie täten sich schämen. Aber Menschen mit Gewissen findet
man am politischen Rand leider nicht, und der linke Rand macht da
keine Ausnahme.
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Es sollte nicht lange dauern,
bis die übliche Erklärung für fulminantes Wahlversagen aus der
linken Reichshälfte blubbert. Nach der historischen Klatsche für
die sozialistische Kleinpartei SPÖ und der von Realitätssinn und
Kompetenz triefenden JoyPämmschen Analyse „Die Richtung
stimmt!“ meldet sich nun also der Leiter des erfolgsgetragenen
Wahlkampfes und dafür mit dem Chefsessel belohnte Christian Deutsch
zu Wort und legt den Finger auf die Wunde des Versagens:
Erstens: Es scheint ein internes
Phänomen zu sein, immer wenn die SPÖ nicht weiter weiß einen
Christian an die Spitze zu hebeln, der sich besonders durch
einen eher nach innen gerichteten Blick bei der Betrachtung der Welt
auszeichnet. Das verspricht Kontinuität im Niedergang und führt
auch weiterhin zu einem Stimmen der Richtung. Es ist mir nicht
bekannt, ob Herr Deutsch einen Sohn hat, aber wenn doch, hoffe ich,
der wird es auch lange genug geheim halten, die Neos gewählt zu
haben, bis es der Partei nicht mehr schadet. Ich jedenfalls nehme die
bisherigen empfangenen Bilder und Botschaften des Herren als
Kompetenzversprechen für die Zukunft und bin mal gespannt, was da
den Sieg davontragen wird: Selbstgefälligkeit, Arroganz oder
Ignoranz.
Warum nur muss ich beim
Spitzenpersonal der Sozialisten immer an das Peter-Prinzip denken?
Zweitens: Man kann das
wiederholte Abwatschen der Paddei bei Wahlen und das jedesmal aufs
Neue zu erklärende „schlechteste Wahlergebnis aller Zeiten“ (was
so nicht ganz stimmt, denn „alle Zeiten“ beinhalten ja auch die
kommenden, und da sind noch viel brachialere Einbußen zu erwarten,
wenn die stimmende Richtung konsequent genug weiter geführt
wird) natürlich mal ganz ehrlich darauf zurückführen, dass die
Partei einfach kein Programm hat, das noch irgendjemanden außerhalb
der eigenen Filterblase hinter dem Ofen hervorlockt und die alten
„Rot bis in den Tod!“-wählenden Pensionisten demografisch wie
biologisch bedingt als Wählerschicht immer dünner werden, oder man
kann in die Offensive gehen und den der Wähler zum
Idioten erklären, der ganz einfach zu blöd war, die strahlende
Weisheit und humanistische Gloriosität des Planes A der
linksextremen Führungsschicht einer stramm sozialistischen
Bonzenbrigade zu erkennen und sich stattdessen in typisch
ostmärkischem latentem Nazitum bei der Wahl der Sozialisten gleich
jene aussucht, die das Geld der Anderen nur für „unsere Leut‘!“
ausgegeben wissen wollen. Nicht die Partei ist verantwortlich für
ihr wiederholtes Versagen, sondern der dumme der Wähler,
der nicht begreifen will, was für ihn das Beste ist!
Drittens: Da der Wähler
zu doof und nazisch ist, um die strahlende SPÖ zu wählen, sondern
lieber in dumpfem Starrsinn „rrrächts“ bevorzugt, ist er auch
„der Wähler“- Nicht der/die/das Wähler*_In oder Wählx
oder „die Wählenden“, sondern der Wähler. Plötzlich,
wenn es um geortetes vermeintliches Fehlverhalten geht, pfeifen wir
auf den ganzen Genderquatsch. Wollen wir Stimmen, wird die Anrede
solange genderistisch durchvermurkst, bis sich auch das letzte
austroalbanische Transgender-Hindu mit homoerotischen
sadomasochistischen Pädo-Sodomieträumen explizit davon angesprochen
fühlt; bekommen wir sie nicht, war es der Wähler.
Einer der Gründe, so könnte
man den armen an der Dummheit dieser der Wähler
Verzweifelnden zurufen, wenn man ihnen (Gott behüte!) helfen wollte,
warum ihr als einziger verlogener, heuchlerischer und
doppelmaßstäbiger Lügenhaufen angesehen werdet, ist der, dass ihr
einer seid! Aber die würden darin leider nicht die Quintessenz einer
einfachen Analyse ihrer Verlautbarungen erkennen sondern nur
„Hassrede!“ plärren, also lassen wir das. Denen ist eh nicht
mehr zu helfen.
Viertens: Und nun kommt der
wirklich unangenehme Teil, Herr Deutsch mit dem schicksalbehafteten
Vornamen: Es war in diesem komplett vergeigten Wahlkampf, der nur
daraus bestand, das möglichst freundlich lächelnde Gesicht der
extra zu diesem Zweck gecasteten Führungsbarbie an jede Straßenecke
zu nageln und groß das Wort „Menschlichkeit“ danebenzupappen,
das komplette Fehlen der Erwähnung eines Programmes, das dazu
führte, das niemand ein Programm auch nur vermutete. Was jetzt nicht
ganz falsch ist, da ja auch in der Realität keines existiert. (Die
treffende Bemerkung meiner Liebreizenden dazu: „Wie soll der Wähler
wissen, wofür die Roten stehen, wenn die selbst es nicht wissen?“)
Und so fokussierte sich alles
auf die zwei einzigen Aussagen von JoyPämmchen der Strahlenden, die
in endlosen Elefantenrunden wochenlang das Abendprogramm
beherrschten: Kurz ist der Böse und die FPÖ das Böse!
Sonst noch was? Ah, ja, Menschlichkeit und so. Passt.
Wenn es denn ein Programm gäbe,
das man dem dummen der Wähler irgendwie begreiflich machen
hätte können (ein Parteitag der Konjunktive), dann wäre (noch ein
Teilnehmer) diese Begreiflichmachung wessen Aufgabe jetzt genau
gewesen? Na?? Genau: die des Wahlkampfleiters der SPÖ.
Wer war das nochmal?
Na??
Ja, ich liebe diese Momente, in
denen auch einem der typischerweise entgegen dem intellektüllen
Selbstbild eher mit schmaldochtigen Kerzen bestücktem Kandelaber in
der Dachkammer gesegneten Parteibonzen die Erkenntnis dämmert, dass
sie vor laufender Kamera gerade das eigene Versagen als einen Fehler
der Anderen bejammert haben. Das JoyPämmchen bejammert das
jahrelange Versagen des Gesundheitssystems, für das sie als
Ministerin selbst verantwortlich war, und der Herr Deutsch bejammert
das Scheitern eines Wahlkampfes, für den er selbst verantwortlich
war. Immer wenn Sozialisten dort, wo sie verantwortlich sind,
scheitern, waren immer die anderen schuld. Die Rrrächten, die Nazis,
die der Wähler.
Kleiner Tipp: Euer Scheitern
könnte auch daran liegen, dass der Wähler nicht etwa „nicht
wusste, wofür die SPÖ steht“, sondern genau das nach
jahrzehntelanger Erfahrung endlich sehr genau begriffen hat. Dass das
Versagen des Wahlkampfleiters und seiner Menschlichkeitsbarbie nicht
etwa darin besteht, dass die der Wähler nicht verstehen,
wofür sie stehen, sondern es sich vor diesen der Wähler nicht
länger verstecken lässt, wofür sie stehen! Nämlich Machtstreben,
Bonzenwirtschaft, Postenschacher, Steuergeldverschwendung,
Korruption, Lüge, Asylmissbrauch, Islamophilie, Misswirtschaft,
Bauskandale, Leistungsfeindlichkeit, Doppelmoral, Heuchelei,
Spaltung, Hetze und nicht zuletzt ausgiebige und genüssliche
Wählerbeschimpfung.
Sucht euch mit dem billigen
Anwanzen an die Pseudoreligion der Klimagretel ein neues Feld, auf
dem ihr die Leistenden, die Österreicher, die Männer, die
Steuerzahler, die der Wähler blöd anrotzen könnt, aber
wundert euch nicht, wenn die euch dann alle nicht mehr wählen. Macht
weiter so, hört auf eure Lächelmarionette, der Kurs stimmt,
und bei der nächsten Wahl habt ihr dann die Last, immer wieder um
ein zweistelliges Ergebnis kämpfen zu müssen, auch verloren.
Wer nicht einmal dann aufwacht,
wenn nach einer Wahlklatsche ein nun nicht gerade für seine
kritische Einstellung gegenüber Sozialisten bekannter Armin Wolf im
ORF fragt „Worüber freuen Sie sich eigentlich so?“, der ist
bereits tot, hat es nur noch nicht gemerkt.
Der Wähler anscheinend
schon.
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Kurz
hat dies gemacht, Hofer jenes, die linken Medien überbieten sich in
Niedertracht, vergessen aber, was wirklich in der Welt abgeht:
A controversial Bill passed in Iran, it allows men to marry daughters, draws flak from other nations?
Iran Parliamentarians have moved a bill in order to protect the
rights of children which includes a clause that lets a man marry his own
adopted daughter considering the fact that she is 13 years old.
However, activists of the country have expressed alarm that the bill
sanctioned by parliament, gives an opportunity for the caretaker of a
family to marry his or her adopted child if a court orders it is in the
best interests of the individual child.
Weil es gerade so in aller Munde
ist: Dieter Nuhr (und nicht nur der, wenn man es genau anschaut) wagt
es, ohne geforderte Demut und Bewunderung von Ihro Heiligkeit Greta
der Segelnden Kohlenstoffdioxidsehenden zu sprechen. Wahrscheinlich
bezweifelt er sogar, dass sie den Weg zurück über den Atlantik
einfach gehen kann, weil sie von skandinavischen Kirchenmännern
bereits zur legitimen Nachfolgerin Jesus‘ erklärt wurde. Vielleicht fährt sie auch mit Arnies Tesla einfach
durch den Graben, der entsteht, wenn sie durch reine Gedankenkraft
das Meer teilt.
Ach ja, Triggerwarnung: Wer
jetzt, nur weil die sich selbst zur zivilgesellschaftlichen Mitte
zählenden linksradikalen Kreischbojen Nuhr jetzt weit am rechten
Rand festnageln wollen, ein „rechtes“ Programm vermutet, der wird
enttäuscht feststellen, dass dieses Kabarettprogramm alles andere
als „rechts“ ist und auch die üblichen pflichtgemäßen
Seitenhiebe gegen Rechts im Allgemeinen und die AfD im Besonderen
nicht fehlen – man will das Format ja nicht verlieren.
Mal sehen, ob die
Greta-Blasphemie dem brav linken Nuhr jetzt doch noch die Karriere
knickt...
Die Linksradikalen in
Deutschland sind außer Rand und Band. Kann daran liegen, dass deren
politischer Arm, gestützt von alten SED- und Stasi-Genossen, immer
mächtiger wird und sogar im Geheimdienstausschuss des Deutschen
Bundestages vertreten ist. Die Unterstützer der Linksterroristen
sitzen bis in höchste Ämter Merkeldeutschlands.
„Begnügten“ sie sich bisher
damit,
- Brandsätze und Betonsteine
auf Polizisten zu werfen
- Autos und Wohnhäuser
anzusprayen oder anzuzünden
- Büros und Lokale mit Bitumen
auszugießen
- Sprengsätze vor Parteibüros
zu zünden
- Bahnanlagen zu zerstören
- Radmuttern zu lösen
- Wahlhelfern und Funktionären
des politischen Gegners aufzulauern und sie niederzuknüppeln oder
zusammenzutreten;
so haben ihre „Aktivitäten“
ein neues Level erreicht:
Ob die „Bild“ auch
verniedlichend von „Chaoten“ geschrieben hätte, wenn ein solcher
Anschlag von „rechts“ gekommen wäre (denen man zwar permanent
solche unterstellt, aber seltsamerweise nie welche zum darüber
berichten findet…), darf bezweifelt werden. Dann wäre das Ganze
auch irgendwie in die „ARD-Tagesschau“ oder das „ZDF-Heute“
gekommen. So natürlich nicht.
Dass diese linksradikalen
hasszerfressenen Idioten auf der einen Seite mehr Wohnraum fordern,
dafür aber auf der anderen Seite Großbaustellen niedersprengen,
zeigt, in welcher kranken Logik die leben. Sprengen für den Aufbau,
Schuleschwänzen für das Klima – Denken ist deren Stärke nicht;
wie auch, wenn zwischen den Ohren 24/7 nur schrilles Hasskreischen
dröhnt.
Terror von der einen Seite wird
verniedlicht, von der anderen Seite wird er mangels Vorhandensein
einfach erfunden. Dass diese Bundesregierung permanent vom „Kampf
gegen rechts!“ plärrt, während Linksradikale inzwischen ganz
offen und immer schwerere Terroranschläge verüben, zeigt den
eigentlichen Zustand der Merkelrepublik. Das hat mit Rechtsstaat
nicht einmal mehr in mikroskopischem Umfang noch etwas gemein.
Im Kommentar-Thread bei Alexandra Bader (ein, leider, überaus lesenswerter Artikel ...) gefunden:
Gastkommentar von Michael
Nun: die angebliche Rolle Russlands bei der US-amerikanischen Wahl,
weicht einer tatsächlichen Rolle der Medien bei der österreichischen
Wahl! Nätürlich wissen die Medien am Besten was gut für uns ist und
insistieren selbstverständlich weiter, bis sie das bekommen, was die
Auftraggeber der Medien wünschen!
Der EuGH hat in geradezu
Cäsarenwahn ein Urteil erlassen, das ein weltweites hartes Vorgehen
gegen jede Form von Hassrede im Netz einfordert. Leider nur hat er
vergessen, eine konkrete Aussage zu machen, was genau denn jetzt
unter Hassrede fällt und sich damit begnügt, irgendwas von
„emotinal“ und „scharfen Formulierungen“ zu faseln; womit
durch den ersten Punkt eigentlich jede Äußerung einer Person, die
ja automatisch von deren Gefühlen beeinflusst und damit „emotional“
ist, als „Hassrede“ ausgelegt werden kann. Ein klassisches
Gummigesetz also, das ausnahmslos jede Meinungsäußerung
weltweit zur Strafsache erklärt. Wenn die EU jetzt noch eine
Netzwerkdurchsetzungsüberwachungsbehörde schafft, die jede
Abweichung vom Hassredeverbot mit schweren Strafen verfolgt, haben
wir endlich die Inquisition zurück. Eine gewisse Frau Kahane böte
sich für die Behördenleitung geradezu an.
Zu welchen Reaktionen von
Forenbetreibern das führt und welche Trigger bereits zur Moderation
führen, kann man hier sehen:
Ich verstehe Jouwatch
vollkommen, stehen sie als „rrrächte Plattform“ doch unter
besonderer Beobachtung linker Blockwarte, die seit dem EuGH-Urteil
nur noch mit feuchten Höschen herumlaufen. Aber dieser Kommentar
bezog sich nur auf die Aussage im Artikel, dass der kuffarschächtende
„Polizist“ in Paris ein konvertierter Mohammedaner war. Drei
kurze Worte, bekannt bei allen, die Louis de Funès kennen. Was hat
da die Moderation getriggert? Wie kurz ist die Leine der
Meinungsfreiheit bereits?
Zumindest im Internet wurde die
Meinungsfreiheit ultimativ abgeschafft, und das, um sie angeblich zu
retten. Als würde man jemanden erschießen, damit er keine
Zahnschmerzen mehr hat.
Als voriges Jahr das
verfassungs- und menschenrechtswidrige NetzDG des linksradikalen
Blockwartes Maas durch den leeren Bundestag gepeitscht wurde, warnte
ich schon, bis Ende des Jahres könnte das Betreiben eines Blogs
unmöglich werden. Dieses Jahr scheint es wahr zu werden. Wer nicht
nur über Pancake-Rezepte, Kätzchenbilder und die gesellschaftlich
notwendige Jagd auf Drecksnazis berichtet, lebt zunehmend gefährlich.
Wer nur in einem Zeitungsforum eine Bemerkung fallen lässt, die als
abwertend aufgenommen werden könnte (außer gegen „Rechte“), und
das irgendwo auf diesem Planeten, ist ab heute ein Krimineller.
Es dauert nicht mehr lange, dann
ist Schluss mit Bloggen und Internet. Ich gehe jede Wette ein, dass
sich bereits die ersten dem linksextremen Umfeld zuzurechnenden
Anwaltskanzleien händereibend und geldtaschenstreichelnd auf eine
Abmahnungslawine vorbereiten, die oppositionelles Bloggen immer
unmöglicher macht.
Die Merkel-Diktatur nimmt
nochmal so richtig Fahrt auf.
Totz seiner schlüssigen Analyse muss ich jetzt »Riese35« widersprechen (außerdem finde ich es spannender, wenn es verschiede Meinungen gibt ...):
Würde Kurz, dessen Primärintention es war, mit allen Mitteln stärkste Partei zu werden, mit den Grünen koalieren, würde er von seinem Koalitionspartner ständig wie die Sau durchs Dorf getrieben werden – zu unterschiedlich sind die Ansichten bezüglich Sicherheit, Migration, Arbeitszeit usw.
Er wäre daher nur beschäftigt, den Grünen Kompromisse abzuringen, um irgendeine funktionierende Regierung auf die Beine zu stellen.
Viel logischer erscheint mir die Wiederauferstehung der großen Koalition aus mehreren Gründen:
Die Roten sind erst kurze Zeit des Zugangs zu den Futternäpfen der Macht beraubt, leiden aber massiv darunter, wie ihre Reaktionen täglich bestätigen.
Um wieder mitregieren zu dürfen, sind die Linken zu wesentlich mehr Kompromissen bereit als die Grünen.
Kurz kann jederzeit eine Koalition mit den Roten insofern rechtfertigen, dass die Grünen zwar massiv gewonnen hätten, die SPÖ jedoch noch immer bei über 20% liegt und damit zweitstärkste Partei in Österreich ist, und der Wählerwille nicht ignoriert werden dürfe.
Außerdem täte sich Kurz mit dem politischen Leichtgewicht Joy-Pamela leichter als mit einem
fundamentalistischen Grünen, wie Kogler einmal ist.
Mit den Roten hätte er, das trifft aber auch auf eine Koalition mit den Grünen zu – keinen zu großen Widerstand zu spüren vom ORF, den Medien und den sogenannen Kulturschaffenden, die zum Großteil noch immer mit der SPÖ sympathisieren.
Und die linken Universitäten würden sich auch ruhig verhalten und ihre Antifa-SS an die Kandare nehmen.
Wobei ich noch immer an die „Verschwörung“ glaube, dass Kurz mit irgend etwas unter Druck gesetzt wurde, eine funktionierende Koalition zu sprengen, die ohne Strache sehr wohl – unter großer Zustimmung der Bevölkerung – hätte weitergeführt werden können. Und wie die jüngere Geschichte lehrt – die größten Schmutzkübelkampagnen haben noch immer die Roten geführt – in diesem Fall vielleicht mit Erfolg.
Werter Riese35, ich weiß, es ist leider unmöglich, aber ich würde sehr gerne eine Wette mit Ihnen eingehen: Einsatz ob meiner Berechenbarkeit: Eine Magnum vom besten Veltliner, den Österreich bieten kann, wenn möglich gereift.
Mutti hat's vorgehüpft, und das »Wunderburli mit den Gummi-Uhrli« (wie ihn ein vielleicht etwas boshaft, aber höchst kreativ formulierender Kommentar-Poster, dessen Namen ich allerdings leider nicht mehr weiß, genannt hat) wird es ihr nachhüpfen ...
Man stelle sich vor, Waldorf und
Statler werden in eine Talkshow geladen und fetzen sich dort, bis
einer wutentbrannt aus dem Studio rennt, während klein Beaker
staunend danebensitzt. So geschehen auf puls24,
wo man drei Politmumien exhumierte und genüsslich aufeinander
losließ. Arm nur der kleine Beaker, dem die beiden Alten so die Show
stahlen, dass sein „Mimimi“ keinen mehr interessierte...
Man stelle sich vor, die
gegenrechtsaufstehende Wellkamisten-Femanze Dunja Hayali ist bei
einer Razzia gegen die „Identitären“ anwesend und will den
örtlichen Vereinsobmann interviewen, und der lässt ihr in näselndem
Sächsisch ausrichten, reden wolle er mit ihr nicht, aber wenn sie
ihm einen blasen wolle, könne sie gerne vorbeikommen. So beschrieben
im „Focus“,
und wen es jetzt wundert, dass die sonst eher dünnhäutige und
extrem prozessierfreudige Moraloffizierin des Öffentlich-Rechtlichen
darüber mit einem verschmitzten Lachen hinwegging und keinen jedes
#metoo in den Schatten stellenden Ausraster bekam, liegt wohl
daran, dass es nicht die „Identitären“ waren, bei denen die
Razzia stattfand, sondern ein mafiöser Araber-Clan.
But some animals are not as much
equal as the others...
Man
stelle sich vor, ein Fernsehmoderator richtet Greta Thunberg aus:
„Wie kannst du es wagen, mit einer
Kohlefaser-Yacht nach Amerika zu segeln, welche du nicht gebaut hast
und die 15 Millionen Pfund gekostet hat und die ein
Diesel-Backup-Motor hat, welchen du nie erwähnt hast?“ Und:
„Wir erschufen die sozialen Medien, die du jeden Tag nutzt, und
führen die Banken, die für all das bezahlen. Also wie kannst du es
wagen, dort zu stehen und uns Vorhaltungen machen, du verzogene
Göre.“
Doch, ist passiert.
Jeremy Clarkson kann im Lexikon neben der Beschreibung der
„political correctness“ als deren genaues Gegenteil angeführt
werden. Und vielleicht auch als Beispiel unter „Cojones“.
Man stelle sich vor, Waren
würden im Laden nur noch dann angeboten, wenn der Hersteller von
einem Blockwarte-Kommitee auf politisch korrekte Einstellung
abgeklopft und für merkelkonform erklärt wurde. Hört sich ganz
schön schräg an, aber im Prinzip ist das bereits gelebter
Alltag unter dem Merkelregime. Es kann nicht mehr lange
dauern, bis an Schaufenstern im bundesdeutschen Siedlungsgebiet
steht: „Kauft nicht bei Deutschen!“
Man stelle sich vor, Donald
Trump würde mehr angeblich klimarettende Politik machen, als Merkel,
Macron und Greta zusammen, indem er einfach die Strafzölle
ringsum dermaßen exorbitant in die Höhe treibt, dass durch den
Wegfall des Importes in die Staaten der internationale Warentransport
um ein paar merkbare Prozentpunkte gesenkt wird. Wäre blöd gelaufen
für die kleine Göre, die erst freiwillig die Schuile schwänzt, um
dann herumzubrüllen, das wäre alles die Schuld anderer, wenn ihr
Hassobjekt dann auch noch mehr bewirkt als sie...
... berichtet ein höchst aufschlußreicher Artikel von Werner Reichel bei Andreas Unterberger:
Wenn eine wichtige Wahl ansteht, schießt die Wiener Wochenzeitung
"Falter" scharf. Ihr Ziel sind in der Regel ÖVP und FPÖ. Alles was sich
irgendwie gegen die beiden Parteien und deren Exponenten verwerten
lässt, wird aufgefahren und publizistisch aufbereitet. Vor der
Landtagswahl in Niederösterreich im Jahr 2018 lancierte der Falter den
sogenannten Liederbuch-Skandal, vor der EU-Wahl war er an der medialen
Inszenierung des Ibiza-Skandals führend beteiligt.
Wenn man im Verlauf des Artikels durchliest, wer so aller durch üppige Inserate das — nur in den Papiermaßen »großformatige« — linke Skandalblatt'l finanziert, gehen einem die Augen über: Unis, Museen, »Kunst«veranstalter, Theater & Co. ...
Also allesamt Organisationen, die vom Steuerzahler gelöhnt werden und dennoch ständig über die knappen Mittel klagen. Aber Geld für Pseudo-Inserate in einem linken Propagandamedium haben. Denn daß ein derart auflagenschwaches und zugleich inhaltlich höchst dubioses Wochenblatt für die Inserenten irgendeinen Werbenutzen brächte, ist eine wohl völlig lächerliche Behauptung! Da wären bspw. für die »Agrarmarkt Austria Marketing GmbH« sogar noch Inserate in der Vereinszeitung des Österreichischen Bienenzüchterverbandes profitabler angelegt!
Nein: es geht nur um dreiste Propagandafinanzierung für die Linken, und nichts anderes. Reichel hat völlig recht, wenn er schreibt:
Der "Falter" ist die publizistische Speerspitze eines mittlerweile
sehr großen Teils der Gesellschaft – zu dem auch viele aus der Alt-ÖVP
zählen –, deren Existenz von den Transferleistungen und dem Wohlwollen
eines linken Nanny-Staats abhängig ist, sei es als Künstler, Funktionär,
Wissenschaftler, Journalist, Beamter, Bediensteter oder Be-schäftigter
in der Sozial- und Asylindustrie.
Genau diese Interessen, die in erster Linie finanzielle sind,
vertritt der "Falter" eloquent. Worauf sich Linke gut verstehen: ihre
egoistischen, wirtschaftlichen, monetären und machtpolitischen
Interessen als gesellschaftliches und demokratiepolitisches Engage-ment
zu verkaufen, sich als guter Mensch zu inszenieren. Weshalb man auch von
Gutmenschen spricht, die nur wenig mit guten Menschen gemein haben.
Sondern mit dem exakten Gegenteil davon: nämlich den heuchlerischen Abzockern und Parasiten, die sich zwar nicht nur, aber eben ganz besonders häufig im linken Spektrum der Gesellschaft finden.
Die SPÖ ist am Boden zerstört.
Vollkommen am Ende und nicht mehr reparierbar. In der Löwelstraße
sitzen rote Funktionessen schluchzend am Boden und verbrennen ihr
Parteibuch. „Wenn ER nicht mehr in der Partei ist, dann will auch
ich nicht mehr…!“ schüttelt es eine mittelalterliche
Parteisekretärin mit rot verheulten Augen.
„ER sagt seine Meinung, ER
fordert Konsequenzen, ER würde die Partei erneuern, aber sie haben
ihn varjahahagt….!“ plärrt eine andere in ihr durchgeweichtes
Tempo-Taschentuch.
Nach der Meldung in der
„Krone“, dass Niko Kern, der schon immer durch
konstruktive Kritik und unverkrampft bescheidenes Understatement
aufgefallen ist, die SPÖ verlassen hat, um sich im politischen Arm
des Unternehmens eines guten Freundes seines Vaters heimisch zu
fühlen, ist für diese Partei der letzte Strohhalm zerbrochen.
Kann es noch schlimmer kommen?
Kann die Katastrophe noch größer
werden?
Selbst Joy-Pämmchen soll
weinend zusammengebrochen sein und das Twitterbild von Niko vor
Dankbarkeit geküsst haben, weil er heldenhaft verhindert hat, dass
die SPÖ noch weit mehr Stimmen verliert als ohnehin. Denn welche
Frau und welcher metrosexuelle progressive linke Mann hätte noch
einen Grund gesehen, die SPÖ zu wählen, wenn er/sie/es geahnt
hätte, was Niko erst jetzt als international höchst beachtete Blase
hat platzen lassen?
„Bin
bereits seit 7.6. kein Mitglied mehr. Habe es aber immer dementiert,
um der SPÖ nicht vor der Wahl zu schaden.“
Man kann sich auch kaum den
Schaden vorstellen, den es bedeutet hätte, wenn der Austritt einer
reinen Lichtgestalt wie Niko Kern öffentlich bekannt geworden wäre.
Es hätte wohl die Einstellige bedeutet.
Was für ein Held!
Was für ein Größenwahn!
Ganz der Papa eben…
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von Andreas Unterberger, in welchem dieser Argumente vorbringt, warum gerade auch jetzt nach diesem Wahlergebnis die FPÖ einer Neuauflage der schwarz-blauen Koalition zustimmen sollte, sei ein exzellenter Leserkommentar auf diesem Blog vor dem Verschwinden in einem Kommentarthread gerettet als
Gastkommentar
von Riese35
Nein, eine Koalition mit der FPÖ schließe ich mit Sicherheit aus, und zwar nicht wegen der FPÖ, sondern wegen der ÖVP. Wie R. Kloucek in Paneuropa 5/2019 geschrieben hat, steht die ÖVP nicht hinter einer solchen Koalition, auch Kurz nicht, denn er
wehrt Angriffe nicht ab. Angriffe werden aber mit Sicherheit kommen, weil eine solche Koalition viele Gegner hat. Wenn es keine berechtigten gibt, dann halt unberechtigte. Irgend etwas wird man schon mit kriminellen Mitteln konstruieren. Man denke nur an die Schutzmauer nach den Brandanschlägen, die Hofer vorgehalten wurde. Kurz steht das nicht durch, und er will es auch gar nicht. Alle Parteien dürfen Dreck am Stecken haben, vor allem die Grünen mit Chorherr etc., nur die FPÖ nicht.
Kurz genießt es, ein Getriebener zu sein, denn bei Wohlverhalten winkt Belohnung. Klenk hat prophezeit, daß Kurz Jahrzehnte lang Bundeskanzler sein wird. Na wenn der das sagt, dann werden schon die Geschütze (ORF, Medien, Logen, Theatermacher, Liedermacher, Kulturschaffende etc.) so in Stellung gebracht, daß am Ende dieses Ergebnis vorliegt.
Man will jemanden, der sich kontrollieren und steuern läßt. Und das liefert Kurz.
Und das Programm der ÖVP paßt perfekt. Karas hat es vor der EU-Wahl explizit gesagt und Kurz hat sekundiert: die größte und stärkste Partei sein! Das ist es, das gesamte Programm der ÖVP. Alles andere ist nur Geschwafel, das morgen schon anders sein kann, wenn es dem ersten Ziel nützt.
So gesehen spielt es keine Rolle, wenn Kurz nun das Grüne Programm kopiert, und seine Wähler werden begeistert sein, wie fortschrittlich Kurz agiert. Der angebliche Rechtskurs der ÖVP in den letzten Jahren war nicht primäres politisches Ziel, sondern Folge des Ziels, die größte und stärkste Partei zu sein. Kurz wurde erfunden, um dieses letztere Ziel zu erreichen. Wenn sich in ein paar Jahren die Rahmenbedingungen geändert haben, wird halt inhaltlich nachjustiert und notfalls jemand anderer erfunden.
Im Burgenland ist ein Windrad
abgebrannt. War ja nicht zum ersten Mal, da gab es in Deutschland
auch schon einige Fälle; elektrische Geräte können eben überhitzen
und in Brand geraten.
Die Feuerwehr ist in solchen
Fällen machtlos; die Dinger brennen nun mal leider am Kopf und der
ist ziemlich weit oben. Da reicht gewissermaßen der Schlauch nicht
mehr hin. Und so standen auch gestern die armen Rotjacken recht
hilflos in einem großen Kreis um die Fackel herum und versuchten zu
verhindern, dass herunterfallende brennende Teile vom Winde verweht
werden und noch irgendwas anderes anstecken. Wie das aussieht, wenn
die Gondelbrennend zerfällt, kann man hier
schön betrachten.
Nun frage ich mich aber schon,
was die jetzt gemacht hätten, wenn diese Windmühle irgendwo mitten
im Wald gestanden hätte. Weil doch gerade ein großer Windpark im
hessischen Reinhardswald gebaut wird, in direkter Nähe zu einem
geschützten Urwald mit tausendjährigen Eichen. Was passiert, wenn
da bei stürmischem Wind eine brennende Gondel in Einzelteilen durch
den Wald fliegt und an mehreren Herden dann Brandherde entstehen, die
durch den Wind schnell vergrößert werden. Kann dann dieser Wald
noch gerettet werden?
Da erzählen uns die Grünen,
die das übrigens mitbeschlossen haben, dass dort gebaut werden darf,
dass die Wälder durch den Klimawandel immer dürrer werden und die
Waldbrandgefahr jährlich steigt, und dann pflastern die gleichen
Gestalten den Wald mit potenziellen Fackeln zu. Klingt irgendwie
nicht gerade nach Logik, aber es geht ja auch um die Grünen.
Dass Windräder generell gerne
abfackeln, kann man in Fachpublikationen
gerne nachlesen; in die überregionalen Medien kommt das eher nicht.
Der mächtige und mit Steuermilliarden gestopfte
politisch-ökoindustrielle Komplex in Europa, sich gerade auf den
Schwingen einer euphorischen gretologischen Heiligenverehrung zu
ungeahnten Höhen des Geldabgreifens aufschwingend, will keine
schlechten Schlagzeilen sehen. Schon blöd, dass man das eine oder
andere brennende Windrad regional nicht verschweigen kann, aber
überregional hakt man das unter bedeutungslos ab.
P.S.
In der verlinkten Publikation aus 2014 steht übrigens, dass zwar
jeden Monat zehn Gondeln abbrennen, aber „Zwar
seien Menschen noch nicht zu Schaden gekommen...“.
Stimmt so nicht ganz. 2013 kamen
in Holland bei einem Brand, der während Wartungsarbeiten ausbrach,
zwei der Wartungstechniker ums Leben. Vor zwei Jahren brannte,
ebenfalls während Wartungsarbeiten, in Gols ein Windrad ab; die zwei
Techniker überlebten schwerverletzt.
Zum Glück für die Menschen
stehen die meisten Vogelschredder irgendwo in der Pampa oder draußen
im Meer, aber mit steigender Dichte besonders der Anlagen in Wäldern
steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Schäden größer werden
und irgendwann auch Menschen betreffen.
Zunächst Dank an Meister Klonovsky, der dieses Bild durch seine Acta diurna zu meiner Kenntnis brachte:
Nun, was einen Aston Martin betrifft — ich würde sowas weder »jungfräulich« noch als Zweitbesitz wirklich begehren. Sportwagen sehen ja bei einem Mann meines Alters irgendwie deplaciert aus. Der weißhaarige, beleibte Porschefahrer mit der jungen, ranken Blondine daneben — einfach: cliché ...
Nein, da lob ich mir einen gediegenen Jaguar (aber einen von früher, nicht die klotzigen der neuesten Generation!), von mir aus einen großen BMW (obwohl der von viel zu vielen Ostblock-Zuhältern gefahren wird, um wirklich seriös zu wirken), mit dem man als Herr wohl immer passend vorfährt. Denn, unter uns gesagt: Mercedes ist doch irgendwie ... spießig.
Aber um auf die appetitliche Rückansicht zu sprechen zu kommen: diese Werbung wurde sicherlich nicht in Ländern der rechtgeleiteten Gläubigen geschaltet, denn denen fiele doch vor Schrecken das Zumpferl ab, wenn sie nur daran denken, daß da vielleicht jemand bereits den Acker gefurcht haben könnte, den sie jetzt bestellen wollen (um in der blumigen Diktion von Sure 2, Vers 223 zu bleiben).
Ich hatte ja immer schon den Verdacht, daß die plakativsten Machos in Wahrheit nur kleine Wichser sind, die jeden Vergleich scheuen, weil sie fürchten, den Kürzeren zu ziehen. Und ein sehenswertes Video des deutschen Psychiaters Dr. Burkhard Hofmann ist durchaus geeignet, diese Vermutung zu bestätigen.
Aber solche Angstneurosen kann man abtrainieren! Bspw. indem man Werbephotos wie das obige auf sich wirken läßt. Es gab vor Jahren einmal im deutschen Unterschicht-TV irgend so einen Scharlatan / Guru, der hatte eine Sendung namens »Du schaffst das!« (oder so ähnlich — vielleicht kann Mutti mir weiterhelfen, von wem sie ihren Standardsatz eigentlich geklaut hat ...), in der Menschen »wie du und ich« auf hohe Kirchtürme kletterten, sich über Schluchten abseilten, Vogelspinnen streichelten und dergleichen Unsinn mehr taten. Mein Rat daher: Erfahrung wagen (auch die der Partnerin) ...
Und vielleicht würden dann auch die Muselmachos draufkommen, daß die Vorstellung, im Jenseits tagtäglich 72 Jungfrauen zu deflorieren, wenn man nur für Allah und seinen »Propheten« ins Gras gebissen hat, irgendwie einen Touch von Unfallambulanz an sich hat, eher Alptraum als Paradies ist. Und vielleicht danach aufhören, andere Leute, die an ihrer Wüstenreligion keinen Geschmack finden, aus dem Leben zu messern bzw.zu bomben.
Wenn Aston Martin das bewirken könnte — ja dann würde ich aus Dankbarkeit auch einen fahren! Trotz Bauch und all den Schwierigkeiten, ohne Peinlichkeit und drohende Ischisgefahr aus so einem tiefgelegten Vehikel wieder rausklettern zu müssen ...
Weil ja Frauenmorde, nachdem sie
früher ja erklärtermaßen schon üblich waren und faktisch zur
gelebten Kultur hierzulande gehörten, ohne dass ein großes Tamtam
darum gemacht wurde, gerade wieder so ein Thema sind und der von
Göttingen wegen seiner Brutalität so empört, während andere, nun
ja, sagen wir mal ein medial etwas schattigeres Dasein fristen, hier
noch eine kleine Lagebeschreibung zur letzthin in Wien passierten
kleinen Auseinandersetzung unter Beteiligung eines „Mannes“,
seiner inzwischen in jeder Beziehung nur noch als Ex zu bezeichnenden
Frau und einer bis dahin eher weniger amtsbekannten und kaum negativ
aufgefallenen Holzlatte, deren Einsatz der üblichen linken
Diskussionslogik folgend nun zu einem Überdenken der freien
Verkäuflichkeit und dem Überlegen eines generellen
Holzlattenverkaufsverbotes führen müsste.
Der „Mann“, der seiner Frau
und Mutter seiner drei kleinen Kinder eine GPS-App installierte und
sie so lange verfolgte, bis er sie bei einem Treffen mit einem
Kollegen am Bahnhof „erwischte“, was ihm die restlichen schwachen
Sicherungen aus seiner auch sonst anscheinend recht hohlen Birne
fliegen ließ, war nämlich so aufmerksam, seinen drei Kindern den
Anblick ihrer nach einer umfassenden Schädelmassage mit besagter
Holzlatte aus mehreren Kopfwunden jämmerlich verblutenden Mutter zu
ersparen und holte die Kleinen deshalb aus dem Kindergarten und der
Volksschule ab und ging mit ihnen gemütlich zum Schachtelwirt; Happy
Meal mit Halbwaisen, die noch gar nichts davon ahnten, welche zu
sein.
Auch mit vollem Magen, so dachte
sich der besorgte Vater wohl, würde die Wirkung dieses Anblickes
nicht besser und ging deshalb mit den Kindern zur nächsten
Polizeiwache und äußerte seine ehrliche Besorgnis, dass es seiner
lieben Frau nicht so gut gehen könnte, da er sie bei einem
bedauerlichen Streit wohl ein bisschen verletzt hatte. Hoppala. Er
wollte ihr ja nichts Böses tun, aber es wäre nett, wenn die Beamten
doch mal vorbeischauen würden ob sie sich wieder erholt hat und er
die Kleinen nach Hause bringen kann; man wolle ja keinen Stress.
Die Beamten waren so nett.
Und fanden die aus Eifersucht
eingereichte Blitzscheidung bereits vollzogen.
Dass der arme Mann nun
vollkommen geknickt ist, denn er wollte seine Angebetete ja nur ein
wenig überzeugen und mal so anklopfen, damit sie merke, wie wichtig
sie ihm sei, kann man sich vorstellen. Er fiel aus allen Wolken, als
er erfuhr, dass der Schädelknochen seiner Holden wohl doch etwas
weniger widerstandsfähig war als eine mit voller Wucht mehrmals
daraufgedroschene Holzlatte; immerhin ist er nur Bauarbeiter und kein
Hirnchirurg, kennt sich also mit Holzlatten sehr wohl aus, aber nicht
wirklich mit Schädelknochen.
Dass es sich bei dem
sorgenvollen Mann, der zur Zurechtweisung seines angeheirateten
mobilen Eigentums schon mal eine Holzlatte einsetzt, bei aller Sorge
aber vergisst, die Rettung zu rufen, um sich das Essen beim Mäci
noch schmecken zu lassen (wenn die Alte schon nicht mehr kocht), um
einen Kosovaren handelt, ist allerdings ein zu vernachlässigender
Faktor, der nur hassgetriebenen Rassisten wichtig ist.
Was dann aber Leute sind, denen
es in der Hauptsache wichtig ist, dass der Täter von Göttingen ein
Deutscher ist und diese Erwähnung aggressiv überall einfordern, das
kann sich jeder selbst ausrechnen. Die Gedanken sind frei.