Montag, 7. Oktober 2019

Der Firnis der Zivilisation

von Fragolin

Wie dünn der Firnis der Zivilisation ist, hat sich an diesem Wochenende mal wieder gezeigt. Ein vor Eifersucht zerfressener junger Tiroler dreht vollkommen durch und rottet die komplette Familie seiner Ex aus. Wieder ein Typ, der Beziehung und Besitz nicht auseinanderhalten kann. Leider konnte sich keines seiner friedlichen Opfer wehren; in solchen Situationen wünscht man sich eine aktive und letale Gegenwehr, bevor es unschuldige Menschenleben zu beklagen gibt.

Wie dünn der Firnis der Zivilisation ist, lässt sich auch an zwei weiteren Beispielen sehr gut erkennen: Einerseits dem geradezu frenetischen Abfeiern dieser Bluttat durch einen Österreicher ohne erklärten Migrationshintergrund durch linksradikale Kreise, die nun endlich – fast zehn Monate mussten sie dieses Jahr sehnsüchtig darauf warten – ein brutales Verbrechen durch einen Bio-Österreicher verbuchen können, mit dem sie die nächsten fünfzig Toten durch Zugewanderte relativieren können und zum Anderen die politische Instrumentalisierung, die aus der neuerdings ja der „Menschlichkeit“ verschriebenen und bereits über den ultralinken Rand gekippten SPÖ ausflockt und die Eifersuchtstat gar einer Partei direkt zuschreibt. Als hätte Hofer dem Täter die Waffe direkt ausgehändigt und den Schießbefehl erteilt. Man kann manche Tage nicht soviel essen, wie man kotzen möchte. Über Machos, über Medien und über die zum linksradikalen Sumpf verkommene SPÖ.

Dass es in unseren Reihen Leute gibt, denen es bei emotionaler Unbill die Sicherungen aus den für zivilisiertes Benehmen zuständigen Schaltkreisen raushaut, ist nach Jahrhunderten der Aufklärung und des Humanismus traurig genug und zeigt uns nur, wie dünn auch bei uns der Firnis der Zivilisation ist. Dass aber jene jetzt am lautesten applaudieren, die uns massenweise Zuwanderung aus Zivilisationen bescheren, die diesen Firnis erst gar nicht ausgebildet haben und denen jetzt auch noch argumentative Schützenhilfe für kommende Selbstjustiz- und Terrortaten geben, das ist noch viel trauriger. Ausgerechnet jene, die sich selbst als ach so zivilisiert und humanistisch selbstbeweihräuchern, zeigen gerade ihr wahres hasszerfressenes Gesicht, und es ist eine nicht weniger hässliche Fratze als die des Fünffachmörders. Hätten diese Gestalten noch so etwas wie ein Gewissen, sie täten sich schämen. Aber Menschen mit Gewissen findet man am politischen Rand leider nicht, und der linke Rand macht da keine Ausnahme.

Der Wähler und die stimmende Richtung

von Fragolin

Es sollte nicht lange dauern, bis die übliche Erklärung für fulminantes Wahlversagen aus der linken Reichshälfte blubbert. Nach der historischen Klatsche für die sozialistische Kleinpartei SPÖ und der von Realitätssinn und Kompetenz triefenden JoyPämmschen Analyse „Die Richtung stimmt!“ meldet sich nun also der Leiter des erfolgsgetragenen Wahlkampfes und dafür mit dem Chefsessel belohnte Christian Deutsch zu Wort und legt den Finger auf die Wunde des Versagens:


Dazu mal ein paar Gedanken.

Erstens: Es scheint ein internes Phänomen zu sein, immer wenn die SPÖ nicht weiter weiß einen Christian an die Spitze zu hebeln, der sich besonders durch einen eher nach innen gerichteten Blick bei der Betrachtung der Welt auszeichnet. Das verspricht Kontinuität im Niedergang und führt auch weiterhin zu einem Stimmen der Richtung. Es ist mir nicht bekannt, ob Herr Deutsch einen Sohn hat, aber wenn doch, hoffe ich, der wird es auch lange genug geheim halten, die Neos gewählt zu haben, bis es der Partei nicht mehr schadet. Ich jedenfalls nehme die bisherigen empfangenen Bilder und Botschaften des Herren als Kompetenzversprechen für die Zukunft und bin mal gespannt, was da den Sieg davontragen wird: Selbstgefälligkeit, Arroganz oder Ignoranz.
Warum nur muss ich beim Spitzenpersonal der Sozialisten immer an das Peter-Prinzip denken?

Zweitens: Man kann das wiederholte Abwatschen der Paddei bei Wahlen und das jedesmal aufs Neue zu erklärende „schlechteste Wahlergebnis aller Zeiten“ (was so nicht ganz stimmt, denn „alle Zeiten“ beinhalten ja auch die kommenden, und da sind noch viel brachialere Einbußen zu erwarten, wenn die stimmende Richtung konsequent genug weiter geführt wird) natürlich mal ganz ehrlich darauf zurückführen, dass die Partei einfach kein Programm hat, das noch irgendjemanden außerhalb der eigenen Filterblase hinter dem Ofen hervorlockt und die alten „Rot bis in den Tod!“-wählenden Pensionisten demografisch wie biologisch bedingt als Wählerschicht immer dünner werden, oder man kann in die Offensive gehen und den der Wähler zum Idioten erklären, der ganz einfach zu blöd war, die strahlende Weisheit und humanistische Gloriosität des Planes A der linksextremen Führungsschicht einer stramm sozialistischen Bonzenbrigade zu erkennen und sich stattdessen in typisch ostmärkischem latentem Nazitum bei der Wahl der Sozialisten gleich jene aussucht, die das Geld der Anderen nur für „unsere Leut‘!“ ausgegeben wissen wollen. Nicht die Partei ist verantwortlich für ihr wiederholtes Versagen, sondern der dumme der Wähler, der nicht begreifen will, was für ihn das Beste ist!

Drittens: Da der Wähler zu doof und nazisch ist, um die strahlende SPÖ zu wählen, sondern lieber in dumpfem Starrsinn „rrrächts“ bevorzugt, ist er auch „der Wähler“- Nicht der/die/das Wähler*_In oder Wählx oder „die Wählenden“, sondern der Wähler. Plötzlich, wenn es um geortetes vermeintliches Fehlverhalten geht, pfeifen wir auf den ganzen Genderquatsch. Wollen wir Stimmen, wird die Anrede solange genderistisch durchvermurkst, bis sich auch das letzte austroalbanische Transgender-Hindu mit homoerotischen sadomasochistischen Pädo-Sodomieträumen explizit davon angesprochen fühlt; bekommen wir sie nicht, war es der Wähler.
Einer der Gründe, so könnte man den armen an der Dummheit dieser der Wähler Verzweifelnden zurufen, wenn man ihnen (Gott behüte!) helfen wollte, warum ihr als einziger verlogener, heuchlerischer und doppelmaßstäbiger Lügenhaufen angesehen werdet, ist der, dass ihr einer seid! Aber die würden darin leider nicht die Quintessenz einer einfachen Analyse ihrer Verlautbarungen erkennen sondern nur „Hassrede!“ plärren, also lassen wir das. Denen ist eh nicht mehr zu helfen.

Viertens: Und nun kommt der wirklich unangenehme Teil, Herr Deutsch mit dem schicksalbehafteten Vornamen: Es war in diesem komplett vergeigten Wahlkampf, der nur daraus bestand, das möglichst freundlich lächelnde Gesicht der extra zu diesem Zweck gecasteten Führungsbarbie an jede Straßenecke zu nageln und groß das Wort „Menschlichkeit“ danebenzupappen, das komplette Fehlen der Erwähnung eines Programmes, das dazu führte, das niemand ein Programm auch nur vermutete. Was jetzt nicht ganz falsch ist, da ja auch in der Realität keines existiert. (Die treffende Bemerkung meiner Liebreizenden dazu: „Wie soll der Wähler wissen, wofür die Roten stehen, wenn die selbst es nicht wissen?“)
Und so fokussierte sich alles auf die zwei einzigen Aussagen von JoyPämmchen der Strahlenden, die in endlosen Elefantenrunden wochenlang das Abendprogramm beherrschten: Kurz ist der Böse und die FPÖ das Böse! Sonst noch was? Ah, ja, Menschlichkeit und so. Passt.

Wenn es denn ein Programm gäbe, das man dem dummen der Wähler irgendwie begreiflich machen hätte können (ein Parteitag der Konjunktive), dann wäre (noch ein Teilnehmer) diese Begreiflichmachung wessen Aufgabe jetzt genau gewesen? Na?? Genau: die des Wahlkampfleiters der SPÖ.
Wer war das nochmal?
Na??
Ja, ich liebe diese Momente, in denen auch einem der typischerweise entgegen dem intellektüllen Selbstbild eher mit schmaldochtigen Kerzen bestücktem Kandelaber in der Dachkammer gesegneten Parteibonzen die Erkenntnis dämmert, dass sie vor laufender Kamera gerade das eigene Versagen als einen Fehler der Anderen bejammert haben. Das JoyPämmchen bejammert das jahrelange Versagen des Gesundheitssystems, für das sie als Ministerin selbst verantwortlich war, und der Herr Deutsch bejammert das Scheitern eines Wahlkampfes, für den er selbst verantwortlich war. Immer wenn Sozialisten dort, wo sie verantwortlich sind, scheitern, waren immer die anderen schuld. Die Rrrächten, die Nazis, die der Wähler.

Kleiner Tipp: Euer Scheitern könnte auch daran liegen, dass der Wähler nicht etwa „nicht wusste, wofür die SPÖ steht“, sondern genau das nach jahrzehntelanger Erfahrung endlich sehr genau begriffen hat. Dass das Versagen des Wahlkampfleiters und seiner Menschlichkeitsbarbie nicht etwa darin besteht, dass die der Wähler nicht verstehen, wofür sie stehen, sondern es sich vor diesen der Wähler nicht länger verstecken lässt, wofür sie stehen! Nämlich Machtstreben, Bonzenwirtschaft, Postenschacher, Steuergeldverschwendung, Korruption, Lüge, Asylmissbrauch, Islamophilie, Misswirtschaft, Bauskandale, Leistungsfeindlichkeit, Doppelmoral, Heuchelei, Spaltung, Hetze und nicht zuletzt ausgiebige und genüssliche Wählerbeschimpfung.

Sucht euch mit dem billigen Anwanzen an die Pseudoreligion der Klimagretel ein neues Feld, auf dem ihr die Leistenden, die Österreicher, die Männer, die Steuerzahler, die der Wähler blöd anrotzen könnt, aber wundert euch nicht, wenn die euch dann alle nicht mehr wählen. Macht weiter so, hört auf eure Lächelmarionette, der Kurs stimmt, und bei der nächsten Wahl habt ihr dann die Last, immer wieder um ein zweistelliges Ergebnis kämpfen zu müssen, auch verloren.
Wer nicht einmal dann aufwacht, wenn nach einer Wahlklatsche ein nun nicht gerade für seine kritische Einstellung gegenüber Sozialisten bekannter Armin Wolf im ORF fragt „Worüber freuen Sie sich eigentlich so?“, der ist bereits tot, hat es nur noch nicht gemerkt.
Der Wähler anscheinend schon.

Sonntag, 6. Oktober 2019

Wort zum Sonntag: »Her mit den kleinen Iranerinnen!«

von  it’s  me  



Kurz hat dies gemacht, Hofer jenes, die linken Medien überbieten sich in Niedertracht, vergessen aber, was wirklich in der Welt abgeht:

A controversial Bill passed in Iran, it allows men to marry daughters, draws flak from other nations?

Iran Parliamentarians have moved a bill in order to protect the rights of children which includes a clause that lets a man marry his own adopted daughter considering the fact that she is 13 years old.

However, activists of the country have expressed alarm that the bill sanctioned by parliament, gives an opportunity for the caretaker of a family to marry his or her adopted child if a court orders it is in the best interests of the individual child.
(Hier weiterlesen)
Im Iran wurde ein Gesetz verabschiedet, das Männern erlaubt, ihre Adoptivtöchter zu heiraten, wenn sie dreizehn sind. 

Ist ja nicht nennenswert, solange es das Ibiza-Video gibt ...

Video zum Sonntag


von Fragolin

Weil es gerade so in aller Munde ist: Dieter Nuhr (und nicht nur der, wenn man es genau anschaut) wagt es, ohne geforderte Demut und Bewunderung von Ihro Heiligkeit Greta der Segelnden Kohlenstoffdioxidsehenden zu sprechen. Wahrscheinlich bezweifelt er sogar, dass sie den Weg zurück über den Atlantik einfach gehen kann, weil sie von skandinavischen Kirchenmännern bereits zur legitimen Nachfolgerin Jesus‘ erklärt wurde. Vielleicht fährt sie auch mit Arnies Tesla einfach durch den Graben, der entsteht, wenn sie durch reine Gedankenkraft das Meer teilt.
Ach ja, Triggerwarnung: Wer jetzt, nur weil die sich selbst zur zivilgesellschaftlichen Mitte zählenden linksradikalen Kreischbojen Nuhr jetzt weit am rechten Rand festnageln wollen, ein „rechtes“ Programm vermutet, der wird enttäuscht feststellen, dass dieses Kabarettprogramm alles andere als „rechts“ ist und auch die üblichen pflichtgemäßen Seitenhiebe gegen Rechts im Allgemeinen und die AfD im Besonderen nicht fehlen – man will das Format ja nicht verlieren.
Mal sehen, ob die Greta-Blasphemie dem brav linken Nuhr jetzt doch noch die Karriere knickt...



Samstag, 5. Oktober 2019

Linksradikale Verhaltenskreativität

von Fragolin

Die Linksradikalen in Deutschland sind außer Rand und Band. Kann daran liegen, dass deren politischer Arm, gestützt von alten SED- und Stasi-Genossen, immer mächtiger wird und sogar im Geheimdienstausschuss des Deutschen Bundestages vertreten ist. Die Unterstützer der Linksterroristen sitzen bis in höchste Ämter Merkeldeutschlands.
Begnügten“ sie sich bisher damit,
- Brandsätze und Betonsteine auf Polizisten zu werfen
- Autos und Wohnhäuser anzusprayen oder anzuzünden
- Büros und Lokale mit Bitumen auszugießen
- Sprengsätze vor Parteibüros zu zünden
- Bahnanlagen zu zerstören
- Radmuttern zu lösen
- Wahlhelfern und Funktionären des politischen Gegners aufzulauern und sie niederzuknüppeln oder zusammenzutreten;
so haben ihre „Aktivitäten“ ein neues Level erreicht:


Ob die „Bild“ auch verniedlichend von „Chaoten“ geschrieben hätte, wenn ein solcher Anschlag von „rechts“ gekommen wäre (denen man zwar permanent solche unterstellt, aber seltsamerweise nie welche zum darüber berichten findet…), darf bezweifelt werden. Dann wäre das Ganze auch irgendwie in die „ARD-Tagesschau“ oder das „ZDF-Heute“ gekommen. So natürlich nicht.
Dass diese linksradikalen hasszerfressenen Idioten auf der einen Seite mehr Wohnraum fordern, dafür aber auf der anderen Seite Großbaustellen niedersprengen, zeigt, in welcher kranken Logik die leben. Sprengen für den Aufbau, Schuleschwänzen für das Klima – Denken ist deren Stärke nicht; wie auch, wenn zwischen den Ohren 24/7 nur schrilles Hasskreischen dröhnt.

Terror von der einen Seite wird verniedlicht, von der anderen Seite wird er mangels Vorhandensein einfach erfunden. Dass diese Bundesregierung permanent vom „Kampf gegen rechts!“ plärrt, während Linksradikale inzwischen ganz offen und immer schwerere Terroranschläge verüben, zeigt den eigentlichen Zustand der Merkelrepublik. Das hat mit Rechtsstaat nicht einmal mehr in mikroskopischem Umfang noch etwas gemein. 

 

Medien an die Macht!


Im Kommentar-Thread bei Alexandra Bader (ein, leider, überaus lesenswerter Artikel ...) gefunden:


Gastkommentar
von Michael


Nun: die angebliche Rolle Russlands bei der US-amerikanischen Wahl, weicht einer tatsächlichen Rolle der Medien bei der österreichischen Wahl! Nätürlich wissen die Medien am Besten was gut für uns ist und insistieren selbstverständlich weiter, bis sie das bekommen, was die Auftraggeber der Medien wünschen!


Hassrede

von Fragolin


Der EuGH hat in geradezu Cäsarenwahn ein Urteil erlassen, das ein weltweites hartes Vorgehen gegen jede Form von Hassrede im Netz einfordert. Leider nur hat er vergessen, eine konkrete Aussage zu machen, was genau denn jetzt unter Hassrede fällt und sich damit begnügt, irgendwas von „emotinal“ und „scharfen Formulierungen“ zu faseln; womit durch den ersten Punkt eigentlich jede Äußerung einer Person, die ja automatisch von deren Gefühlen beeinflusst und damit „emotional“ ist, als „Hassrede“ ausgelegt werden kann. Ein klassisches Gummigesetz also, das ausnahmslos jede Meinungsäußerung weltweit zur Strafsache erklärt. Wenn die EU jetzt noch eine Netzwerkdurchsetzungsüberwachungsbehörde schafft, die jede Abweichung vom Hassredeverbot mit schweren Strafen verfolgt, haben wir endlich die Inquisition zurück. Eine gewisse Frau Kahane böte sich für die Behördenleitung geradezu an.

Zu welchen Reaktionen von Forenbetreibern das führt und welche Trigger bereits zur Moderation führen, kann man hier sehen:


Ich verstehe Jouwatch vollkommen, stehen sie als „rrrächte Plattform“ doch unter besonderer Beobachtung linker Blockwarte, die seit dem EuGH-Urteil nur noch mit feuchten Höschen herumlaufen. Aber dieser Kommentar bezog sich nur auf die Aussage im Artikel, dass der kuffarschächtende „Polizist“ in Paris ein konvertierter Mohammedaner war. Drei kurze Worte, bekannt bei allen, die Louis de Funès kennen. Was hat da die Moderation getriggert? Wie kurz ist die Leine der Meinungsfreiheit bereits?

Zumindest im Internet wurde die Meinungsfreiheit ultimativ abgeschafft, und das, um sie angeblich zu retten. Als würde man jemanden erschießen, damit er keine Zahnschmerzen mehr hat.
Als voriges Jahr das verfassungs- und menschenrechtswidrige NetzDG des linksradikalen Blockwartes Maas durch den leeren Bundestag gepeitscht wurde, warnte ich schon, bis Ende des Jahres könnte das Betreiben eines Blogs unmöglich werden. Dieses Jahr scheint es wahr zu werden. Wer nicht nur über Pancake-Rezepte, Kätzchenbilder und die gesellschaftlich notwendige Jagd auf Drecksnazis berichtet, lebt zunehmend gefährlich. Wer nur in einem Zeitungsforum eine Bemerkung fallen lässt, die als abwertend aufgenommen werden könnte (außer gegen „Rechte“), und das irgendwo auf diesem Planeten, ist ab heute ein Krimineller.

Es dauert nicht mehr lange, dann ist Schluss mit Bloggen und Internet. Ich gehe jede Wette ein, dass sich bereits die ersten dem linksextremen Umfeld zuzurechnenden Anwaltskanzleien händereibend und geldtaschenstreichelnd auf eine Abmahnungslawine vorbereiten, die oppositionelles Bloggen immer unmöglicher macht. 
 
Die Merkel-Diktatur nimmt nochmal so richtig Fahrt auf.

Freitag, 4. Oktober 2019

Gastautor it’s me bewirbt sich als Nostradamus ;-)

von  it’s  me  


Totz seiner schlüssigen Analyse muss ich jetzt »Riese35« widersprechen (außerdem finde ich es spannender, wenn es verschiede Meinungen gibt ...):

Würde Kurz, dessen Primärintention es war, mit allen Mitteln stärkste Partei zu werden, mit den Grünen koalieren, würde er von seinem Koalitionspartner ständig wie die Sau durchs Dorf getrieben werden – zu unterschiedlich sind die Ansichten bezüglich Sicherheit, Migration, Arbeitszeit usw. 

Er wäre daher nur beschäftigt, den Grünen Kompromisse abzuringen, um irgendeine funktionierende Regierung auf die Beine zu stellen.

Viel logischer erscheint mir die Wiederauferstehung der großen Koalition aus mehreren Gründen:
  • Die Roten sind erst kurze Zeit des Zugangs zu den Futternäpfen der Macht beraubt, leiden aber massiv darunter, wie ihre Reaktionen täglich bestätigen.
  • Um wieder mitregieren zu dürfen, sind die Linken zu wesentlich mehr Kompromissen bereit als die Grünen.
  • Kurz kann jederzeit eine Koalition mit den Roten insofern rechtfertigen, dass die Grünen zwar massiv gewonnen hätten, die SPÖ jedoch noch immer bei über 20% liegt und damit zweitstärkste Partei in Österreich ist, und der Wählerwille nicht ignoriert werden dürfe.
  • Außerdem täte sich Kurz mit dem politischen Leichtgewicht Joy-Pamela leichter als mit einem
  • fundamentalistischen Grünen, wie Kogler einmal ist.
  • Mit den Roten hätte er, das trifft aber auch auf eine Koalition mit den Grünen zu – keinen zu großen Widerstand zu spüren vom ORF, den Medien und den sogenannen Kulturschaffenden, die zum Großteil noch immer mit der SPÖ sympathisieren.
  • Und die linken Universitäten würden sich auch ruhig verhalten und ihre Antifa-SS an die Kandare nehmen.
Wobei ich noch immer an die „Verschwörung“ glaube, dass Kurz mit irgend etwas unter Druck gesetzt wurde, eine funktionierende Koalition zu sprengen, die ohne Strache sehr wohl – unter großer Zustimmung der Bevölkerung – hätte weitergeführt werden können. Und wie die jüngere Geschichte lehrt – die größten Schmutzkübelkampagnen haben noch immer die Roten geführt – in diesem Fall vielleicht mit Erfolg.

Werter Riese35, ich weiß, es ist leider unmöglich, aber ich würde sehr gerne eine Wette mit Ihnen eingehen: Einsatz ob meiner Berechenbarkeit: Eine Magnum vom besten Veltliner, den Österreich bieten kann, wenn möglich gereift. 



Tja, wie sich Zeiten und Standpunkte ändern können ...




Mutti hat's vorgehüpft, und das »Wunderburli mit den Gummi-Uhrli« (wie ihn ein vielleicht etwas boshaft, aber höchst kreativ formulierender Kommentar-Poster, dessen Namen ich allerdings leider nicht mehr weiß, genannt hat) wird es ihr nachhüpfen ...


Man stelle sich vor...

von Fragolin

Man stelle sich vor, Waldorf und Statler werden in eine Talkshow geladen und fetzen sich dort, bis einer wutentbrannt aus dem Studio rennt, während klein Beaker staunend danebensitzt. So geschehen auf puls24, wo man drei Politmumien exhumierte und genüsslich aufeinander losließ. Arm nur der kleine Beaker, dem die beiden Alten so die Show stahlen, dass sein „Mimimi“ keinen mehr interessierte...

Man stelle sich vor, die gegenrechtsaufstehende Wellkamisten-Femanze Dunja Hayali ist bei einer Razzia gegen die „Identitären“ anwesend und will den örtlichen Vereinsobmann interviewen, und der lässt ihr in näselndem Sächsisch ausrichten, reden wolle er mit ihr nicht, aber wenn sie ihm einen blasen wolle, könne sie gerne vorbeikommen. So beschrieben im „Focus“, und wen es jetzt wundert, dass die sonst eher dünnhäutige und extrem prozessierfreudige Moraloffizierin des Öffentlich-Rechtlichen darüber mit einem verschmitzten Lachen hinwegging und keinen jedes #metoo in den Schatten stellenden Ausraster bekam, liegt wohl daran, dass es nicht die „Identitären“ waren, bei denen die Razzia stattfand, sondern ein mafiöser Araber-Clan.
But some animals are not as much equal as the others...

Man stelle sich vor, ein Fernsehmoderator richtet Greta Thunberg aus: „Wie kannst du es wagen, mit einer Kohlefaser-Yacht nach Amerika zu segeln, welche du nicht gebaut hast und die 15 Millionen Pfund gekostet hat und die ein Diesel-Backup-Motor hat, welchen du nie erwähnt hast?“ Und: „Wir erschufen die sozialen Medien, die du jeden Tag nutzt, und führen die Banken, die für all das bezahlen. Also wie kannst du es wagen, dort zu stehen und uns Vorhaltungen machen, du verzogene Göre.“
Doch, ist passiert. Jeremy Clarkson kann im Lexikon neben der Beschreibung der „political correctness“ als deren genaues Gegenteil angeführt werden. Und vielleicht auch als Beispiel unter „Cojones“.

Man stelle sich vor, Waren würden im Laden nur noch dann angeboten, wenn der Hersteller von einem Blockwarte-Kommitee auf politisch korrekte Einstellung abgeklopft und für merkelkonform erklärt wurde. Hört sich ganz schön schräg an, aber im Prinzip ist das bereits gelebter Alltag unter dem Merkelregime. Es kann nicht mehr lange dauern, bis an Schaufenstern im bundesdeutschen Siedlungsgebiet steht: „Kauft nicht bei Deutschen!“

Man stelle sich vor, Donald Trump würde mehr angeblich klimarettende Politik machen, als Merkel, Macron und Greta zusammen, indem er einfach die Strafzölle ringsum dermaßen exorbitant in die Höhe treibt, dass durch den Wegfall des Importes in die Staaten der internationale Warentransport um ein paar merkbare Prozentpunkte gesenkt wird. Wäre blöd gelaufen für die kleine Göre, die erst freiwillig die Schuile schwänzt, um dann herumzubrüllen, das wäre alles die Schuld anderer, wenn ihr Hassobjekt dann auch noch mehr bewirkt als sie...

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Wer den »Falter« warum finanziert ...


... berichtet ein höchst aufschlußreicher Artikel von Werner Reichel bei Andreas Unterberger:
Wenn eine wichtige Wahl ansteht, schießt die Wiener Wochenzeitung "Falter" scharf. Ihr Ziel sind in der Regel ÖVP und FPÖ. Alles was sich irgendwie gegen die beiden Parteien und deren Exponenten verwerten lässt, wird aufgefahren und publizistisch aufbereitet. Vor der Landtagswahl in Niederösterreich im Jahr 2018 lancierte der Falter den sogenannten Liederbuch-Skandal, vor der EU-Wahl war er an der medialen Inszenierung des Ibiza-Skandals führend beteiligt.
Wenn man im Verlauf des Artikels durchliest, wer so aller durch üppige Inserate das — nur in den Papiermaßen »großformatige« — linke Skandalblatt'l finanziert, gehen einem die Augen über: Unis, Museen, »Kunst«veranstalter, Theater & Co. ...

Also allesamt Organisationen, die vom Steuerzahler gelöhnt werden und dennoch ständig über die knappen Mittel klagen. Aber Geld für Pseudo-Inserate in einem linken Propagandamedium haben. Denn daß ein derart auflagenschwaches und zugleich inhaltlich höchst dubioses Wochenblatt für die Inserenten irgendeinen Werbenutzen brächte, ist eine wohl völlig lächerliche Behauptung! Da wären bspw. für die »Agrarmarkt Austria Marketing GmbH« sogar noch Inserate in der Vereinszeitung des Österreichischen Bienenzüchterverbandes profitabler angelegt!

Nein: es geht nur um dreiste Propagandafinanzierung für die Linken, und nichts anderes. Reichel hat völlig recht, wenn er schreibt:
Der "Falter" ist die publizistische Speerspitze eines mittlerweile sehr großen Teils der Gesellschaft – zu dem auch viele aus der Alt-ÖVP zählen –, deren Existenz von den Transferleistungen und dem Wohlwollen eines linken Nanny-Staats abhängig ist, sei es als Künstler, Funktionär, Wissenschaftler, Journalist, Beamter, Bediensteter oder Be-schäftigter in der Sozial- und Asylindustrie.
Genau diese Interessen, die in erster Linie finanzielle sind, vertritt der "Falter" eloquent. Worauf sich Linke gut verstehen: ihre egoistischen, wirtschaftlichen, monetären und machtpolitischen Interessen als gesellschaftliches und demokratiepolitisches Engage-ment zu verkaufen, sich als guter Mensch zu inszenieren. Weshalb man auch von Gutmenschen spricht, die nur wenig mit guten Menschen gemein haben.
Sondern mit dem exakten Gegenteil davon: nämlich den heuchlerischen Abzockern und Parasiten, die sich zwar nicht nur, aber eben ganz besonders häufig im linken Spektrum der Gesellschaft finden.



Ganz der Papa

von Fragolin

Die SPÖ ist am Boden zerstört. Vollkommen am Ende und nicht mehr reparierbar. In der Löwelstraße sitzen rote Funktionessen schluchzend am Boden und verbrennen ihr Parteibuch. „Wenn ER nicht mehr in der Partei ist, dann will auch ich nicht mehr…!“ schüttelt es eine mittelalterliche Parteisekretärin mit rot verheulten Augen.
ER sagt seine Meinung, ER fordert Konsequenzen, ER würde die Partei erneuern, aber sie haben ihn varjahahagt….!“ plärrt eine andere in ihr durchgeweichtes Tempo-Taschentuch.

Nach der Meldung in der „Krone“, dass Niko Kern, der schon immer durch konstruktive Kritik und unverkrampft bescheidenes Understatement aufgefallen ist, die SPÖ verlassen hat, um sich im politischen Arm des Unternehmens eines guten Freundes seines Vaters heimisch zu fühlen, ist für diese Partei der letzte Strohhalm zerbrochen.
Kann es noch schlimmer kommen?
Kann die Katastrophe noch größer werden?

Selbst Joy-Pämmchen soll weinend zusammengebrochen sein und das Twitterbild von Niko vor Dankbarkeit geküsst haben, weil er heldenhaft verhindert hat, dass die SPÖ noch weit mehr Stimmen verliert als ohnehin. Denn welche Frau und welcher metrosexuelle progressive linke Mann hätte noch einen Grund gesehen, die SPÖ zu wählen, wenn er/sie/es geahnt hätte, was Niko erst jetzt als international höchst beachtete Blase hat platzen lassen?

Bin bereits seit 7.6. kein Mitglied mehr. Habe es aber immer dementiert, um der SPÖ nicht vor der Wahl zu schaden.“

Man kann sich auch kaum den Schaden vorstellen, den es bedeutet hätte, wenn der Austritt einer reinen Lichtgestalt wie Niko Kern öffentlich bekannt geworden wäre. Es hätte wohl die Einstellige bedeutet.
Was für ein Held!
Was für ein Größenwahn!
Ganz der Papa eben…

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Zum Artikel »Der Pyrrhussieg«


von Andreas Unterberger, in welchem dieser Argumente vorbringt, warum gerade auch jetzt nach diesem Wahlergebnis die FPÖ einer Neuauflage der schwarz-blauen Koalition zustimmen sollte, sei ein exzellenter Leserkommentar auf diesem Blog vor dem Verschwinden in einem Kommentarthread gerettet als


Gastkommentar
von Riese35


Nein, eine Koalition mit der FPÖ schließe ich mit Sicherheit aus, und zwar nicht wegen der FPÖ, sondern wegen der ÖVP. Wie R. Kloucek in Paneuropa 5/2019 geschrieben hat, steht die ÖVP nicht hinter einer solchen Koalition, auch Kurz nicht, denn er wehrt Angriffe nicht ab. Angriffe werden aber mit Sicherheit kommen, weil eine solche Koalition viele Gegner hat. Wenn es keine berechtigten gibt, dann halt unberechtigte. Irgend etwas wird man schon mit kriminellen Mitteln konstruieren. Man denke nur an die Schutzmauer nach den Brandanschlägen, die Hofer vorgehalten wurde. Kurz steht das nicht durch, und er will es auch gar nicht. Alle Parteien dürfen Dreck am Stecken haben, vor allem die Grünen mit Chorherr etc., nur die FPÖ nicht.

Kurz genießt es, ein Getriebener zu sein, denn bei Wohlverhalten winkt Belohnung. Klenk hat prophezeit, daß Kurz Jahrzehnte lang Bundeskanzler sein wird. Na wenn der das sagt, dann werden schon die Geschütze (ORF, Medien, Logen, Theatermacher, Liedermacher, Kulturschaffende etc.) so in Stellung gebracht, daß am Ende dieses Ergebnis vorliegt. 

Man will jemanden, der sich kontrollieren und steuern läßt. Und das liefert Kurz.

Und das Programm der ÖVP paßt perfekt. Karas hat es vor der EU-Wahl explizit gesagt und Kurz hat sekundiert: die größte und stärkste Partei sein! Das ist es, das gesamte Programm der ÖVP. Alles andere ist nur Geschwafel, das morgen schon anders sein kann, wenn es dem ersten Ziel nützt.

So gesehen spielt es keine Rolle, wenn Kurz nun das Grüne Programm kopiert, und seine Wähler werden begeistert sein, wie fortschrittlich Kurz agiert. Der angebliche Rechtskurs der ÖVP in den letzten Jahren war nicht primäres politisches Ziel, sondern Folge des Ziels, die größte und stärkste Partei zu sein. Kurz wurde erfunden, um dieses letztere Ziel zu erreichen. Wenn sich in ein paar Jahren die Rahmenbedingungen geändert haben, wird halt inhaltlich nachjustiert und notfalls jemand anderer erfunden.


Fackeln im Sturm

von Fragolin

Im Burgenland ist ein Windrad abgebrannt. War ja nicht zum ersten Mal, da gab es in Deutschland auch schon einige Fälle; elektrische Geräte können eben überhitzen und in Brand geraten.
Die Feuerwehr ist in solchen Fällen machtlos; die Dinger brennen nun mal leider am Kopf und der ist ziemlich weit oben. Da reicht gewissermaßen der Schlauch nicht mehr hin. Und so standen auch gestern die armen Rotjacken recht hilflos in einem großen Kreis um die Fackel herum und versuchten zu verhindern, dass herunterfallende brennende Teile vom Winde verweht werden und noch irgendwas anderes anstecken. Wie das aussieht, wenn die Gondelbrennend zerfällt, kann man hier schön betrachten.

Nun frage ich mich aber schon, was die jetzt gemacht hätten, wenn diese Windmühle irgendwo mitten im Wald gestanden hätte. Weil doch gerade ein großer Windpark im hessischen Reinhardswald gebaut wird, in direkter Nähe zu einem geschützten Urwald mit tausendjährigen Eichen. Was passiert, wenn da bei stürmischem Wind eine brennende Gondel in Einzelteilen durch den Wald fliegt und an mehreren Herden dann Brandherde entstehen, die durch den Wind schnell vergrößert werden. Kann dann dieser Wald noch gerettet werden?
Da erzählen uns die Grünen, die das übrigens mitbeschlossen haben, dass dort gebaut werden darf, dass die Wälder durch den Klimawandel immer dürrer werden und die Waldbrandgefahr jährlich steigt, und dann pflastern die gleichen Gestalten den Wald mit potenziellen Fackeln zu. Klingt irgendwie nicht gerade nach Logik, aber es geht ja auch um die Grünen.

Dass Windräder generell gerne abfackeln, kann man in Fachpublikationen gerne nachlesen; in die überregionalen Medien kommt das eher nicht. Der mächtige und mit Steuermilliarden gestopfte politisch-ökoindustrielle Komplex in Europa, sich gerade auf den Schwingen einer euphorischen gretologischen Heiligenverehrung zu ungeahnten Höhen des Geldabgreifens aufschwingend, will keine schlechten Schlagzeilen sehen. Schon blöd, dass man das eine oder andere brennende Windrad regional nicht verschweigen kann, aber überregional hakt man das unter bedeutungslos ab.

P.S. In der verlinkten Publikation aus 2014 steht übrigens, dass zwar jeden Monat zehn Gondeln abbrennen, aber „Zwar seien Menschen noch nicht zu Schaden gekommen...“.
Stimmt so nicht ganz. 2013 kamen in Holland bei einem Brand, der während Wartungsarbeiten ausbrach, zwei der Wartungstechniker ums Leben. Vor zwei Jahren brannte, ebenfalls während Wartungsarbeiten, in Gols ein Windrad ab; die zwei Techniker überlebten schwerverletzt.
Zum Glück für die Menschen stehen die meisten Vogelschredder irgendwo in der Pampa oder draußen im Meer, aber mit steigender Dichte besonders der Anlagen in Wäldern steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Schäden größer werden und irgendwann auch Menschen betreffen.

Dienstag, 1. Oktober 2019

Einfach genial!


Zunächst Dank an Meister Klonovsky, der dieses Bild durch seine Acta diurna zu meiner Kenntnis brachte:



Nun, was einen Aston Martin betrifft — ich würde sowas weder »jungfräulich« noch als Zweitbesitz wirklich begehren. Sportwagen sehen ja bei einem Mann meines Alters irgendwie deplaciert aus. Der weißhaarige, beleibte Porschefahrer mit der jungen, ranken Blondine daneben — einfach: cliché ...

Nein, da lob ich mir einen gediegenen Jaguar (aber einen von früher, nicht die klotzigen der neuesten Generation!), von mir aus einen großen BMW (obwohl der von viel zu vielen Ostblock-Zuhältern gefahren wird, um wirklich seriös zu wirken), mit dem man als Herr wohl immer passend vorfährt. Denn, unter uns gesagt: Mercedes ist doch irgendwie ... spießig.

Aber um auf die appetitliche Rückansicht zu sprechen zu kommen: diese Werbung wurde sicherlich nicht in Ländern der rechtgeleiteten Gläubigen geschaltet, denn denen fiele doch vor Schrecken das Zumpferl ab, wenn sie nur daran denken, daß da vielleicht jemand bereits den Acker gefurcht haben könnte, den sie jetzt bestellen wollen (um in der blumigen Diktion von Sure 2, Vers 223 zu bleiben).

Ich hatte ja immer schon den Verdacht, daß die plakativsten Machos in Wahrheit nur kleine Wichser sind, die jeden Vergleich scheuen, weil sie fürchten, den Kürzeren zu ziehen. Und ein sehenswertes Video des deutschen Psychiaters Dr. Burkhard Hofmann ist durchaus geeignet, diese Vermutung zu bestätigen.

Aber solche Angstneurosen kann man abtrainieren! Bspw. indem man Werbephotos wie das obige auf sich wirken läßt. Es gab vor Jahren einmal im deutschen Unterschicht-TV irgend so einen Scharlatan / Guru, der hatte eine Sendung namens »Du schaffst das!« (oder so ähnlich — vielleicht kann Mutti mir weiterhelfen, von wem sie ihren Standardsatz eigentlich geklaut hat ...), in der Menschen »wie du und ich« auf hohe Kirchtürme kletterten, sich über Schluchten abseilten, Vogelspinnen streichelten und dergleichen Unsinn mehr taten. Mein Rat daher: Erfahrung wagen (auch die der Partnerin) ...

Und vielleicht würden dann auch die Muselmachos draufkommen, daß die Vorstellung, im Jenseits tagtäglich 72 Jungfrauen zu deflorieren, wenn man nur für Allah und seinen »Propheten« ins Gras gebissen hat, irgendwie einen Touch von Unfallambulanz an sich hat, eher Alptraum als Paradies ist. Und vielleicht danach aufhören, andere Leute, die an ihrer Wüstenreligion keinen Geschmack finden, aus dem Leben zu messern bzw.zu bomben.

Wenn Aston Martin das bewirken könnte — ja dann würde ich aus Dankbarkeit auch einen fahren! Trotz Bauch und all den Schwierigkeiten, ohne Peinlichkeit und drohende Ischisgefahr aus so einem tiefgelegten Vehikel wieder rausklettern zu müssen ...


Noch ein Frauenmord

von Fragolin

Weil ja Frauenmorde, nachdem sie früher ja erklärtermaßen schon üblich waren und faktisch zur gelebten Kultur hierzulande gehörten, ohne dass ein großes Tamtam darum gemacht wurde, gerade wieder so ein Thema sind und der von Göttingen wegen seiner Brutalität so empört, während andere, nun ja, sagen wir mal ein medial etwas schattigeres Dasein fristen, hier noch eine kleine Lagebeschreibung zur letzthin in Wien passierten kleinen Auseinandersetzung unter Beteiligung eines „Mannes“, seiner inzwischen in jeder Beziehung nur noch als Ex zu bezeichnenden Frau und einer bis dahin eher weniger amtsbekannten und kaum negativ aufgefallenen Holzlatte, deren Einsatz der üblichen linken Diskussionslogik folgend nun zu einem Überdenken der freien Verkäuflichkeit und dem Überlegen eines generellen Holzlattenverkaufsverbotes führen müsste.

Der „Mann“, der seiner Frau und Mutter seiner drei kleinen Kinder eine GPS-App installierte und sie so lange verfolgte, bis er sie bei einem Treffen mit einem Kollegen am Bahnhof „erwischte“, was ihm die restlichen schwachen Sicherungen aus seiner auch sonst anscheinend recht hohlen Birne fliegen ließ, war nämlich so aufmerksam, seinen drei Kindern den Anblick ihrer nach einer umfassenden Schädelmassage mit besagter Holzlatte aus mehreren Kopfwunden jämmerlich verblutenden Mutter zu ersparen und holte die Kleinen deshalb aus dem Kindergarten und der Volksschule ab und ging mit ihnen gemütlich zum Schachtelwirt; Happy Meal mit Halbwaisen, die noch gar nichts davon ahnten, welche zu sein.

Auch mit vollem Magen, so dachte sich der besorgte Vater wohl, würde die Wirkung dieses Anblickes nicht besser und ging deshalb mit den Kindern zur nächsten Polizeiwache und äußerte seine ehrliche Besorgnis, dass es seiner lieben Frau nicht so gut gehen könnte, da er sie bei einem bedauerlichen Streit wohl ein bisschen verletzt hatte. Hoppala. Er wollte ihr ja nichts Böses tun, aber es wäre nett, wenn die Beamten doch mal vorbeischauen würden ob sie sich wieder erholt hat und er die Kleinen nach Hause bringen kann; man wolle ja keinen Stress.
Die Beamten waren so nett.
Und fanden die aus Eifersucht eingereichte Blitzscheidung bereits vollzogen.

Dass der arme Mann nun vollkommen geknickt ist, denn er wollte seine Angebetete ja nur ein wenig überzeugen und mal so anklopfen, damit sie merke, wie wichtig sie ihm sei, kann man sich vorstellen. Er fiel aus allen Wolken, als er erfuhr, dass der Schädelknochen seiner Holden wohl doch etwas weniger widerstandsfähig war als eine mit voller Wucht mehrmals daraufgedroschene Holzlatte; immerhin ist er nur Bauarbeiter und kein Hirnchirurg, kennt sich also mit Holzlatten sehr wohl aus, aber nicht wirklich mit Schädelknochen.

Dass es sich bei dem sorgenvollen Mann, der zur Zurechtweisung seines angeheirateten mobilen Eigentums schon mal eine Holzlatte einsetzt, bei aller Sorge aber vergisst, die Rettung zu rufen, um sich das Essen beim Mäci noch schmecken zu lassen (wenn die Alte schon nicht mehr kocht), um einen Kosovaren handelt, ist allerdings ein zu vernachlässigender Faktor, der nur hassgetriebenen Rassisten wichtig ist.
Was dann aber Leute sind, denen es in der Hauptsache wichtig ist, dass der Täter von Göttingen ein Deutscher ist und diese Erwähnung aggressiv überall einfordern, das kann sich jeder selbst ausrechnen. Die Gedanken sind frei.