Freitag, 11. August 2017

Armlöcher

von Fragolin

Köln, das ist nicht nur die Stadt der Armlänge, sondern auch der Armlöcher. Und damit die kultursensibel kacken können, gibt es endlich Willkommensbestrebungen, die ganz offiziell für den Arsch sind.

Im „Bürgerzentrum Alte Feuerwache“ wurde jetzt auf ausdrücklichen Wunsch des Vorstandes und selbstverständlich gefödert von der Öffentlichkeit, die immer gerne die ausdrücklichen Wünsche irgendwelcher verquerdenkender Gutmenschen fördert, weil jede Gesellschaft, die so reich ist wie unsere, sich Zuschüsse zu den Therapien der an psychopathischem Helfersyndrom Erkrankten locker leisten kann, egal wie beschissen das Ergebnis am Ende aussieht, schariakonforme und damit muslimtaugliche Kacktrichter in den Boden eingelassen.

Eine solche Toilette entspricht eher dem, was in islamisch geprägten Ländern üblich ist“, sagt Konrad Müller vom Vorstand des Bürgerzentrums. „Und wir möchten den Menschen aus diesen Ländern damit das Gefühl geben, dass sie hier zu Hause sind.“

Wenn sich diese Leute hier nur wie zuhause fühlen können, wenn sie Zustände wie bei sich zuhause vorfinden, warum sind sie dann nicht zuhause geblieben? Und was sind das für Menschen, die zum Sich-Wohlfühlen die richtigen Kacktrichter brauchen? Was für eine Vorstellung von der Kulturverbundenheit unserer Merkelgäste hat dieser Bürgerzentrumsvorstandsgutmensch? Alles primitive Lochkakcker, die sich religiös diskriminiert fühlen, wenn man ihnen mitten in Europa eine mitteleuropäische Porzellanmuschel in die Kabine stellt? Ja, es gibt diese Gestalten, deren Schuhabdrücke man auf den Klobrillen findet, weil sie nur im Hocken abdrücken können und die sich lieber unter dem nächsten Baum erleichtern als Gefahr zu laufen, auf einer Schweinefresserschüssel den braunen Bolzen Richtung Mekka abzuseilen. Aber sind das jetzt wirklich genau jene Menschen, auf deren Gepflogenheiten wir jetzt ganz besonders kultursensibel Rücksicht nehmen müssen oder sind das nicht vielmehr genau jene Typen, über die man kopfschüttelnd lacht?

Dazu gehöre auch die Möglichkeit, auf Toilettenpapier zu verzichten – in islamisch geprägten Ländern säubere man sich nach dem großen Geschäft mit Wasser, weiß der Vorstand.
Also soll ein Wasserschlauch installiert oder zumindest ein Wassergefäß bereitgestellt werden“, so Müller.“

Entschuldigung, wenn meine Phantasie jetzt das eine oder andere Problem bekommt, aber wenn man sich auf eine Muschel setzt und den Hintern schwerkrafttrotzend aufwärts abduscht, kann ich die Technologie dahinter nachvollziehen, aber was man breitbeinig mit einem kackebeschmierten Hintern über einem Trichter hockend mit einem „Wassergefäß“ ohne weitere Hilfsmittel anfängt, kann und will ich mir jetzt nicht wirklich vorstellen. Ich gebe ja zu, dass die Methode mit dem Klopapier sicher umwelt- und abfalltechnsiche Schwächen hat, aber wenn ich die Wahl zwischen einem „Wasserschlauch“ und einer Rolle veredelter Zellulosefasern habe, präferiere ich eindeutig zweitere. Nicht nur aus Gewohnheit, sondern auch aus reinen Hygienebedenken. Ich ziehe aber absolut den Hut vor der Geschicklichkeit von Menschen, die sich den Hintern über einem Loch hängend selbigen mit einem Wasserschlauch ausspritzen, ohne sich die Hosen einzusauen.

Daran ist nichts falsch, und es hat nichts mit Gutmenschentum zu tun, denn unser Verein hat sich auch dem interkulturellen Lernen verschrieben. Und hier kann die einheimische Bevölkerung etwas über andere Kulturen lernen.“

Daran ist alles falsch, denn Integration funktioniert nicht über die Anpassung an die Gepflogenheiten der Herkunfstkultur Einwandernder. Aber gut, wer glaubt, dass Gutmenschentum nichts mit Gutmenschentum zu tun hat, so wie Islam nichts mit Islam oder so, der glaubt auch, eine Taube wäre kein Vogel sondern ein Frosch.
Und ja, wir können wieder etwas über andere Kulturen lernen. Nämlich dass sie oft selbst bei so nebensächlich erscheinenden Dingen wie dem Kacken nicht mit unserer zusammenpassen.

Ist das übrigens schon einmal aufgefallen? Bei jeder sich bietenden Gelegenheit wird behauptet, dass es unsere Kultur ja gar nicht gibt, aber im gleichen Moment wird gefordert, auf andere Kulturen sensibel zu reagieren. Anders als was? Sie können doch nur anders als unsere sein, aber wenn es unsere nicht gibt, kann auch keine anders sein und damit brauche ich auf gar nichts Rücksicht zu nehmen! Und mich zum Entleeren bequem auf eine mit Südseemuster und Muscheln verzierte Plastikbrille setzen und nach dem Geschäft die Reste mit Cosy wegwischen. Ich will nicht im Hocken kacken. Wer das will, soll dahin gehen, wo das üblich ist.
Von mir aus nach Köln.

1 Kommentar:

Gerd Franken hat gesagt…

>>der glaubt auch, eine Taube wäre kein Vogel sondern ein Frosch.<<

dem man natürlich über die Strasse helfen muss. Aber wie bekomme ich eine Taube in den Tunnel?
Ein Vorschlag zur Beruhigung: Wie wäre es mit feuchtem Toilettenpapier? Da ist neben verschiedenen Duftrichtungen auch Wasser drin. Und nach dem Geschäft das Spülen nicht vergessen.