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Montag, 3. Februar 2025

In memoriam Dr. Johannes Hübner

von LePenseur
 
 
Mit tiefer Betroffenheit vernahm ich soeben die traurige Nachricht vom Ableben des früheren Nationalrats-Abgeordneten und dann bis 2023 Bundesrates Dr. Johannes Hübner, der im Alter von 68 Jahren viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde.


Dr. Johannes Hübner lernte ich kennen, als er in den 1980er-Jahren seine Anwaltskanzlei gründete, und über die Jahrzehnte trafen wir immer wieder zusammen, eigentlich durchwegs ohne berufliche Veranlassung, aber immer in interessanten und zugleich auch fast immer höchst amüsanten Gesprächen und Diskussionen. Hübner war nicht nur ein auf allen zur Sprache kommenden Gebieten überaus kenntnisreicher Gesprächspartner, er wußte auch, wie man auf unterhaltsame Weise informiert und durch die ihm ins Wesen gelegte Verbindlichkeit weitaus besser zu überzeugen vermag, als durch Kantigkeit und Prinzipienreiterei.

Er wäre für die Zeit der ÖVP-FPÖ-Koalition unter Kurz und Strache als Justizminister prädestiniert gewesen, wurde aber durch eine hinterhältige Intrige der linken Systempresse ausgeschaltet, die ihn aufgrund einer harmlosen Nebenbemerkung in einem Vortrag als "Nazi" zu punzieren versuchte – was jedem, der ihn kannte, geradezu lächerlich erscheinen mußte, aber in einer Medienwalze gegen die FPÖ, deren Regierungseintritt man dadurch verhindern wollte, weidlich ausgeschlachtet wurde und Hübner dazu veranlaßte, seine Kandidatur zurückzuziehen, um die Wahlchancen seiner Partei nicht zu beschädigen.

Von 2020 bis Juni 2023 gehörte er dem Bundesrat als Vertreter des Bundeslandes Wien an; er schied aus diesem Amt aufgrund einer Mandatsverschiebung von Wien nach Niederösterreich, die durch die letzte Volkszählung veranlaßt war.

Auf unserem Blog war er mehrfach mit seinen parlamentarischen Reden, die er stets frei zu halten pflegte, zu erleben. Und sie waren auch immer ein Erlebnis! Selten hat man rhetorisch ähnlich beeindruckende und – bei aller notwendiger Kritik, die ein Oppositionsvertreter naturgemäß zu üben hat! – bei allem nötigen Ernst, bei aller gebotenen Sachlichkeit dennoch ebenso humorvolle wie verbindliche Redebeiträge hören können (hier einige Beispiele).

Seiner Familie, die dieser unvermutet frühe Todesfall besonders hart trifft, gilt unser tiefes Mitgefühl. Auch seine Freunde in Politik und Kollegenschaft werden ihn schmerzlich missen und ihm ein ehrendes Angedenken bewahren!

REQUIESCAT IN PACE




Freitag, 13. Januar 2023

Einen gelungenen Rückblick

von LePenseur
 
 
... auf die EUrokratie und Österreichs Umgang mit deren Aktionen lieferte im Bundesrat Dr. Johannes Hübner knapp vor Weihnachten in gewohnter rhetorischer Brillanz:


Mindestens ebenso beeindruckend – wenngleich in weniger angenehmer Weise – war das arrogante Gesicht der »Europaministerin« Karoline Edtstadler, das zwischendurch eingeblendet wurde. Wie ein Kommentar unter dem Video richtig vermerkt:
Der weibliche Frostschrank versucht es mit einem "Laecheln" zu kaschieren, doch es biegt nur die Lippen runter. Ach wie schoen!
Es gab eine Zeit, als auch LePenseur (einerseits, zugegeben, von der damals noch weit attraktiveren Erscheinung besagter Dame vielleicht abgelenkt und andererseits auch einem grundsätzlichen benefit of doubt geschuldet, das der Verfasser »Neuerscheinungen« gegenüber einzuhalten versucht – Edtstadler war vor 2017 keine Berufspolitikerin) Karoline Edtstadler positiver einschätzte, als sie sich mittlerweile längst entpuppte: als karrieristisch-servile, eiskalte Exekutorin ihrer Stippenzieher in EUrokratie und WEF.

Es gibt die altbekanne Weisheit, daß jeder Mensch ab einem gewissen Alter für sein Gesicht selbst verantwortlich ist. Karoline Edtstadler ist (wie schon seit langem Johannes Hübner) nun drauf und dran, diesen Satz zu bestätigen. 
 
Nur nicht in ebenso erfreulicher Weise ...

Donnerstag, 24. August 2017

Das durch nie dagewesene Unparteilichkeit ausgezeichnete »Mauthausen Komitee«

... betätigt sich in Sachen SPÖ-Wahlwerbung zwecks Verhinderung einer schwarz/blauen (oder auch blau/schwarzen) Koalition. DiePresse schreibt (von der APA ab):
Das Komitee hat 60 Fälle "rechtsextremer FPÖ-Aktivitäten" seit 2013 gesammelt und stellt in Frage, ob es sich dabei um Einzelfälle handelt. 
Die Frage ist leicht zu beantworten: laut Wikipedia hat die FPÖ ca. 60.000 Mitglieder. Bloß 60 Fälle können daher getrost als »Einzelfälle« bezeichnet werden. Bei den aufgelisteten »60 Fällen "rechtsextremer FPÖ-Aktivitäten" seit 2013« handelt es sich außerdem

1. zu einem Teil um Aktivitäten inzwischen ausgeschlossener Mitglieder der FPÖ, und nicht um »FPÖ-Aktivitäten« (was ja eine Zustimmung der FPÖ zu diesen unterstellt). Durch den Ausschluß der Personen hat diese nämlich ihre klare Ablehnung dieser Aktivitäten dokumentiert; und

2. sind zu einem anderen Teil die beanstandeten Aktivitäten keineswegs »rechtsextrem« (wenn etwa auf jüngst kolportierte Äußerungen von Johannes Hübner verwiesen wird). Denn die irrtümliche Erwähnung eines jüdischen Familiennamens (»Kohn«) im Zusammenhang mit Hans Kelsen — die Hübner übrigens längst selbst mit Bedauern richtiggestellt hat — ist nicht »rechtsextrem«, sonst wäre bspw. Bruno Kreisky, der bekanntlich so »g'schmackige« Sätze wie z.B. »Wenn die Juden ein Volk sind, dann ein mieses!« äußerte, ein Rechtsextremer gewesen, und das wird wohl nicht einmal patentierten Berufsantifanten wie den Mitgliedern des Mauthausen Komitees in den Sinn kommen ...

Insgesamt wirft die Meldung mit diffusen Warnungen vor einer »ewiggestrigen« FPÖ um sich. Nun gut — jeder mag das ja sehen wie er will. Die Reaktionen der Presse-Leser jedenfalls deuten darauf hin, daß diese (gelinde gesagt) recht befremdet sind:
"Die ewig gestrigen" sind diejenigen die ewig über gestern reden. Die Probleme von heute sind zu lösen, nicht jene die sich vor über siebzig Jahren ereignet haben. Übrigens war es die Regierung Schüssel und Haider die die Zwangsarbeiterentschädigung durchgeführt haben. Keine spö oder linken. 
oder
Allgemeine Frage an die Presse-Redaktion:
Immer öfter werden (wohl aus Kostengründen) APA-Artikel gebracht.
Aber warum werden die nicht eindeutiger gekennzeichnet?
Sonst wird das zum Schuss ins Knie, weil die Leser sonst glauben, dass die Presse nach links-links abdriftet!
Empfehlung wäre in diesem Fall in einem Info-Fenster zu erwähnen, dass dieser Herr Mernyi Führungspositionen in SPÖ und ÖGB innehat und das durch das verbreiten dieses APA-Berichts eindeutig Wahlhilfe für die SPÖ gemacht wird. 
 oder
Wenn wir von Fairness reden, muß in diesem Licht auch das Mauthausen-Komitee gesehen werden ! Das zu den Themen "Demokratie", "Nazikeule", etc. . Korrekterweise hat ein Poster zu einem anderen Artikel mitgeteilt und das ist richtig, daß in den SPÖ-Regierungen der 1970-Jahre viele "ewig gestrige" gesessen sind ! Wie sich das mit dem Weltbild des FSG Mann Mernyi vereinbar ist, wird noch zu beleuchten sein !
Abgesehen davon, ist diese pauschalierte Feststellung des FSG Mernyi, "Hetze" im juristischen Sinn ? Wenn ja, wie steht es dann mit den staatlichen Förderungen ...  
oder
Wer sich mit Islamisten (siehe Link) ins Bett legt, sollte nicht über andere Antisemiten zu Gericht ziehen.
Von einem, der es wissen muss:
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Doenmez-prangert-Islamisten-Verbindungen-der-SPOe-an/296049334
Tja, der Schuß dürfte etwas nach hinten losgegangen sein. Das Märchen von der pöhsen FPÖ, die — kaum daß sie in die Regierung gelangt — gleich wieder Konzentrationslager einrichten würde, ist bereits durch die schwarz/blaue Koalition ab 2000 als völlig absurde Behauptung von um ihre Posten zitternden Linken enttarnt worden. Mit dem gleichen Schmäh jetzt nochmals hausieren zu gehen, ist einfach phantasielos, und wird — außer die üblichen Berufsempörten, natürlich — keinen hinter dem Ofen hervorlocken  ...



Freitag, 3. Dezember 2021

Alpenrepublikanische Sittenbilder

von LePenseur


... sind für Angehörige nicht so »durch und durch« parteipolitisch korrumpierter Staaten durchaus Anlaß zu bodenlosem Erstaunen. Der geeichte Österreicher findet das alles weit weniger befremdlich, weiß er doch, daß es bspw. in der durchgeröteten Gemeinde Wien durchaus förderlich ist, für die Erlangung einer sogen. »Gemeindewohnung« (also einer relativ günstigen Mietwohnung in Bauten des kommunalen Wohnbaus) eine Parteimitgliedschaft vorweisen zu können. Nachteilig wäre dagegen keine SPÖ-Mitgliedschaft. 
 
Dies ist aber — farbgewechselt — im traditionell »schwarzen« Niederösterreich, wo es halt nicht um eine Gemeindewohnung geht sondern bspw. um Baugenehmigungen, keinen Deut anders. Schwarz und Rot haben sich diese Republik bis zu den höchsten Beamten-, Staatswirtschafts- und Richterpositionen ganz klar aufgeteilt. So kann man mit kurzer Recherche bei jedem Verfassungsrichter in fünf Minuten erfahren, auf welchem Parteiticket er ins Amt gekommen ist. Die Kompetenz für ein Amt ist natürlich nicht gänzlich egal, aber nachrangig gegenüber der Verbundenheit mit dem jeweiligen »Lager« und der korruptiven Geneigtheit, für dieses ggf. nicht bloß »ein Auge zuzudrücken« ...

Getreu dem Grundsatz der weltberühmten Operette »Die Fledermaus«, daß »... gücklich ist, wer vergißt, was doch nicht zu ändern ist«, wollen wir uns aber an einer fürwahr glänzenden Rede im österreichischen Bundesrat, gehalten am 30. März dieses Jahres durch Bundesrat Dr. Johannes Hübner (FPÖ) delektieren, die insbes. ab min. 5:00 nicht nur durch heitere Süffisanz fesselt, sondern auch durch faktenbasierte Darlegung des »Staates, der so ist«, wie er sich im Fall des Kurz-Intimus Thomas Schmid ja höchst schillernd den Augen einer weiteren Öffentlichkeit darbot:


Sebastian Kurz war damals (noch) Bundeskanzler, bis er dann im Herbst über die Chatprotokolle mit Thomas Schmid doch noch zu Fall kam. Letzterer ist inzwischen seine Managementfunktion in der Staatsholding los. Christian Kern, über den hier auch ausführlich geredet wird, war vor Kurz der letzte SPÖ-Kanzler Österreichs. Daß der von Hübner gestellte Antrag selbstredend in der Minderheit blieb, muß eigentlich nicht wirklich erwähnt werden.

Wer freilich glaubt, daß durch die Abgänge von Kurz und Schmid ein Reinigungseffekt eingetreten wäre, wäre naiv. Ein aristoider Kanzlerdarsteller, wie Kurz von Soros-Stiftungen ferngesteuert, ersetzte seinen Vorgänger ebenso schnell wie eine Schmid-Vertraute diesem in der Leitung der Staatsholding folgte.
 
Und die gestrige Rochade an der ÖVP-Spitze, die auf eine Obmannschaft und Kanzlerwürde für einen ebenso unfähigen wie machtgeilen Ungustl*) hinausläuft, und jene provinzielle Prölleten-Gang aus Niederösterreich, deren Doppelspitze im Bund Sobotka und im Land Mickl-Leitner einnehmen, wieder ins Zentrum der Macht zurückholt. Nach der türkisen Partie der Blender und Meuchelmörder kommt wieder der schwarze Sumpf der Packler**) und Abgreifer zu politischen »Ehren«.

So ist Österreich!


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*) für Piefkes: unsympathischer Typ
**) f. Piefkes: Kungler

Mittwoch, 24. Mai 2023

Man kann nur schwer widersprechen

von LePenseur
 
 
 ... wenn FPÖ-Obmann Herbert Kickl in seiner gestrigen zehnminütigen Parlamentsrede der Schwarz-Grün-Koalition und ihrer systemtreuen (Schein-)oppsition attestiert: 
 
Die Regierung samt Scheinopposition hinterlas-
sen in diesem Land eine Spur der Verwüstung !!



Die bekannt scharfe Zunge des FPÖ-Chefs ist sicherlich nicht jedermanns Sache — aber in ebendieser hat er zweifellos recht: seit dem Antritt dieser Regierung, welcher nur ein paar Wochen dem Covid-Wahnwitz vorausging, wird auf allen Gebieten eine pronociert linke Agenda durchgezogen, wobei die Regierung — geschickt von einer durch üppige Inseratenaufträge bestochenen Systempresse unterstützt — die Wirren der Covid-Plandemie ausnutzte, um Grundrechte auszuhebeln und mit Bevormundung und strafbewehrten Verboten die Untertanen in Angst und Unterwürfigkeit zu halten.

Wer Kritik an der Bundesregierung eher doch »suaviter in modo« bevorzugt, für den verweise ich auf einige ebenso brillante wie humorvolle Wortmeldungen des Bundesrates Dr. Johannes Hübner — zum brennenden Wohnungsproblem einerseits:

und zum Ende der ältesten Tageszeitung der Welt, der Wiener Zeitung, die Ende Juni 2023 Geschichte sein wird:

Weniger unterhaltsam von der Thematik ist naturgemäß eine Rede über EU-Waffenlieferungen an die Ukraine, in der Hübner klare Worte nicht scheut:
 

Anhören lohnt sich! Und trotz der unerfreulichen Probleme, die behandelt werden: Gute Unterhaltung!
 

Dienstag, 30. Mai 2023

Was ist von unserer Neutralität übriggeblieben?

von LePenseur
 
 
Diese Frage stellt und beantwortet — mit leider ziemlich desillusionierendem Resultat — in gewohnter Eloquenz und Sachkenntnis Dr. Johannes Hübner im österreichischen Bundesrat:

 
Hörens- und sehenswert! Warum können die Politruks der Systemparteien nicht ein bisserl Nachhilfe-Unterricht bei ihm nehmen? Ein bisserl Haltung lernen, statt nur servil Washingtons Weisungen zu folgen. 
 
Es wäre wirklich kein Schaden, wenn bspw. der bisweilen etwas sonderliche, ältere Herr in der Seniorenresidenz Hofburg, bevor er in Reden im In- und Ausland zum Verfassungsbruch aufruft (was, nebenbei gesagt, einen Grund für ein Amtsenthebungsverfahren darstellt), sich von Dr. Hübner beraten ließe, wenn schon die Beamten seiner Präsidentschaftskanzlei es sich offensichtlich nicht trauen (oder, schlimmer noch: nicht können). 
 
Wird natürlich nicht geschehen! Wenn sich die Bundesregierung in Zeiten der Hygiene-Diktatur unter dem Vorwand der Covid-»Pandemie« nicht entblödete, am laufenden Band gesetzwidrige Verord-nungen zu erlassen und Grundrechte der Bürger zu schreddern, wird man sich doch durch solche Quisquilien wie dieses Bundesverfassungsgesetz vom 26. Oktober 1955 über die Neutralität Österreichs nicht stören lassen ...

Samstag, 22. Juli 2017

Offenbar schon fix: die SPÖVP-Regierung geht in die Verlängerung



Doskozil stellt FPÖ nach Hübner-Aussagen die Rute ins Fenster

Der Verteidigungsminister (SPÖ) stellt klar: "Wenn es der FPÖ nicht gelingt, sich von Ewiggestrigen zu trennen, dann können sie kein Partner sein." 

Nach den Berichten über angebliche antisemitische Codes und Anspielungen durch den FPÖ-Politiker Johannes Hübner bei einem rechtsextremen Treffen in Deutschland hat Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) von der Bundespartei Konsequenzen gefordert. Anderenfalls könnten die Freiheitlichen kein Partner sein, erklärte er in "Krone" und "Kurier" (Samstagsausgaben).
... schreibt DiePresse (wie üblich: von der APA ab).


Was mit anderen Worten bedeutet: Schwarz-Blau (oder Blau-Schwarz) wird's nicht geben, denn da wäre in den Systemmedien der Bär los und die EUrokraten würden ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich anstrengen. Das gibt es natürlich nicht, wenn die Italiens Mafia & Regierung (wo ist da eigentlich der Unterschied?) gegen alle Verträge den Massenimport von geistig und zivilisatorisch minderbemittelten Scheinasylanten fördert, und natürlich ebensowenig, wenn Frankreich und Belgien die Eurozonen-Defizitregeln ignoriert, oder uns die Griechen mit gefälschten Statistiken verarschen, aber sicher dann, wenn in Budapest ein Premierminister sich an Gesetze und Abkommen hält, in Polen eine Regierung die linken Seilschaften in der Justiz endlich zerschlagen will, oder eben in Wien ein Blauer als Bundes- (oder auch bloßVize-)kanzler »droht«. Denn dann sind nämlich die »europäischen Werte« in Gefahr, die da heißen: 
  1. Gendern, was das Zeug hält
  2. Schwuchteln im Standesamt »heiraten« lassen
  3. Museln importieren, bis das Abendland dem Bazar von Timbuktu gleicht
  4. Immer die Konzerne bevorzugen (da kann man so schön mitnaschen bei der Korruption!)
  5. Bevormunden und reglementieren, wo nur geht — von der Fritte über die Duschbrause bis zur Energiesparlampe
  6. »Haß« als Verbrechen definieren
  7. usw. usf.
Daß die »europäischen Werte« was mit Freiheit der Meinungsäußerung, mit Arbeitsamkeit und Fleiß, mit sparsamem Wirtschaften, mir Bildung und mit geordneten Familienverhältnissen etc. zu tun haben könnten, darauf ist natürlich noch keine dieser EUrokraten-Arschgeigen gekommen!

Rot-Blau wird es nach der aufschlußreichen Klarstellung Doskozils mithin wohl auch nicht geben — denn wenn wirklich einer der SPÖ-Oberfuzzis das versuchen wollte, dann zerreißt's die Partei, denn die definiert sich mangels jeglichen anderen Inhalts (außer dem der aufgehaltenen Hand), nur noch übers »Nie wieder!« ...

Da eine Mehrheit für Rot-Grün-Pink völlig, und für Schwarz-Grün-Pink eher unrealistisch ist, läuft also alles auf eine Verlängerung des SPÖVP-Elends hinaus. Es sei denn, die FPÖ bekäme im Herbst die absolute Mehrheit — was ich zwar recht amüsant fände, es aber leider nicht spielen wird, wenn ich mir die Feigheit und Korruptheit des durchschnittlichen (insbes. Ost-)Österreichers so vor Augen halte. Und Wahlen werden halt letztlich in Wien entschieden — und sehen dann auch danach aus.

Ein blick in die Kommentare zeigt, daß die Entrüstung (beim Almsascha ist's gar »Bestürzung«!) der System-Politruks und ihrer journaillistischen Entourage nur auf schaumgebremsten Beifall stößt. So meint Kommentarposter
Trinity40

Ich vergleiche nun derartige Aussagen der FPÖ, die vor der Wahl medial aufgebauscht werden mit dem was vor einigen Tagen in Hamburg stattgefunden hat. Diese Stadt wurde durch Linksextreme verwüstet, der Polizeieinsatz hat ein Vermögen gekostet. Der Vergleich? Das eine wird medial ausgeschlachtet um den Machterhalt diverser Parteien zu garantieren und über das andere wird nur berichtet. Das ist krank. Ich bitte diesen Kommentar diesmal zu posten, herzlichen Dank werte Redaktion. 
Tja, dem ist inhaltlich eigentlich nichts wirklich entgegenzusetzen ...




Samstag, 24. Juni 2023

Eine Kommission muß her!

von LePenseur
 
 
Wieder einmal eine ebenso rhetorisch billante wie inhaltlich treffende tour d'horizon über den ganz normalen Wahnsinn österreichischer Gesetzgebungsprozesse von Bundesrat Dr. Johannes Hübner — und, leider (wie man am Schluß der Rede hört) auch seine letzte:
 

Schade — denn so viele begabte Redner hat das österreichische Parlament) und speziell seine weniger bedeutsam mit Kompetenzen ausgestattete Länderkammer, der Bundesrat) ja wirklich nicht aufzu-weisen. Aber vielleicht gibt es ja mit Dr. Hübner in einer anderen Funktion ein Wiedersehen und vor allem: -hören!
 

Samstag, 8. Oktober 2022

Eine Parlamentsrede

von  LePenseur


... von Dr. Johannes Hübner (FPÖ) im Bundesrat, der Länderkammer des österreichischen Parlaments über die Geschichte, die Hintergründe und Wirkungen der aberwitzigen Sanktionspolitik westlicher Regierungen am Gängelband der US-Politik:


Noch selten wurde im österreichischen Parlament — oder egal welchem anderen des »Wertewestens« — so faktenbasiert und daher mit so viel Klarkeit der Heuchelei und imperialistischen Brutalität der USA die Maske heruntergerissen. Daß hinter der Vortäuschung einer Förderung des »Friedens«, der »Freiheit« und der »Demokratie« in Wahrheit nur ein einziges Ziel zählt: die absolute, bedingungslose Weltherrschaft und carte blanche für Abzocke in aller Welt und Piraterie zu Wasser und zu Lande für den Erhalt eines Regimes korrupter Politruks, verflochten mit kriminellen Bankstern und Konzern-Plutokraten in den USA. Wenn es so etwas wie eine ausgleichende Gerechtigkeit Gottes gibt, kann man hoffen:

MAY THEY ROT IN HELL !!
 

Freitag, 29. Oktober 2021

Einer der besten Redner

von LePenseur
 
 
 ... im österreichischen Bundesrat (der »Länderkammer« unseres Parlaments, die allerdings im Gegensatz zum gleichnamigen Gremium in Deutschland nicht viel zu vermelden hat!) ist zweifellos der emeritierte Rechtsanwalt Dr. Johannes Hübner, der mit ähnlich treffsicherer Rhetorik, aber größerer Verbindlichkeit (nun, da gehört nicht viel dazu ...) als sein Parteiobmann Herbert Kickl die Regierungsparteien gekonnt als Gurkentruppe enttarnt. Ach, warum gibt es nicht mehr von seiner Art! Parlamentsreden können wirklich hörenswert sein:

 
Chapeau! Touché!

Dienstag, 14. März 2023

Über das Scheitern und die Scheinheiligkeit von Politikern

von LePenseur 


... findet der FPÖ-Bundesrat Dr. Johannes Hübner über das Asyl(un)wesen in Österreich klare Worte, fortiter in re, suaviter in modo — und wie stets rhetorisch brillant:


Freitag, 4. Februar 2022

Die Abnickung der Zwangsimpfung durch die GEP

von LePenseur
 
 
...  also die Globalistische Einheitspartei fand also auch in der (im Grunde genommen von der Ver-fassung ohnehin recht zahnlos mit Pseudo-Kompetenzen ausgestatteten) Länderkammer Österreichs statt. Der wie immer brillant argumentierende FPÖ-Bundesrat Dr. Johannes Hübner — als früherer Rechtsanwalt hat er ja das nicht nur sachlich, sondern auch rhetorisch überzeugende Argumentieren im Blut! — hielt eine in Kenntnis der hiesigen Politlandschaft bisweilen etwas sarkastisch getönte Rede, die natürlich von der GEP »net amal ignoriert« (wie der Wiener sagt) wurde:


Ein zwar erwartbarer, aber deshalb nicht weniger schmerzlicher, schwarzer Donnerstag für Österreichs Demokratie: ein lupenreines Ermächtigungsgesetz, daß einem »Sprechautomaten im Ministeramt« namens Mückstein die praktisch uneingeschränkte Verfügungsgewalt über die Körper aller Öster-reicher einräumt.

All den Bundesräten, die diesem Skandalgesetz ihre Zustimmung gaben, wünsche ich ebenso wie den Abgeordneten des Nationalrates, die das vor einigen Tagen taten, daß sie höchstpersönlich an allen nur denkbaren Impfnebenwirkungen bis zum Tod leiden mögen.

KZ-Wärtern, die oft jahrelang unschuldige Häftlinge quälten und kujonierten, wurde nach dem Krieg der Prozeß gemacht, und eine ganze Reihe von ihnen endete — nicht unverdient! — am Galgen. Wir in Österreich kennen schon seit Jahrzehnten keine Todesstrafe mehr, und sie für die politischen Wärter im Hygiene-KZ der Coronazis rückwirkend einzuführen, widerspräche Grundsätzen einer zivilisierten Rechtsordnung (»Nulla poena sine lege praevia«). Aber ihnen zu wünschen, daß sie selbst am eigenen Leib jene Leiden erfahren, die sie kaltschnäuzig aus »Fraktionsdisziplin« — also in Wahrheit aus dem schäbigen Motiv, bei der nächsten Wahl wieder an den Trog zum Weiterfressen eingeladen zu werden! — ihren Mitbürgern zuzufügen gestatten, ist legitim.

Eine deftige Myokarditis,
einen Herzinfarkt plus Herzstillstand, 
und zum Schluss beide Beine 
amputiert bekommen

... wie Kollege Damaszenerklinge formulierte, wäre für diese 
Brut von Politgangstern das angemessene Schicksal. Ach, das ist nicht christlich genug gedacht? Bitte keine dummen Scherze! Wenn einer dieser Verbrecher auch nur einen Fingerhut von Christentum im Leib hat, müßte ihm das Gewissen sagen, daß er so einem Gesetz seine Zustimmung nicht geben darf. Und man könnte sie nicht einmal damit entschuldigen, sie hätten nicht gewußt, was sie tun. Wenn mehr als eine Viertelmillion Stellungnahmen aus der Bevölkerung einlangen, die zu ca. 98% negativ sind, dann weiß ich, daß ich all diese Bedenken bedenkenlos in die Tonne trete, wenn ich trotzdem ohne zu denken zustimme!
 

Unser aller Schicksal war ihnen egal.
Ihr Schicksal wird uns nicht egal sein
— darauf können sie Gift nehmen ...!


Donnerstag, 11. April 2024

Schmiere ohne Komödie

 von Fragolin


In der „Tagesschau“ werden statt der nackten statistischen Daten schöngerechnete Zahlen zur Ausländerkriminalität verbreitet und dann auch noch vollmundig erklärt, diese beinhalten selbstverständlich auch Touristen und Arbeitspendler. Dass diese aber weniger als ein Promille der Tatverdächtigen ausmachen, wird verschwiegen. Wenn die linksradikale Antifa-Vertrauensperson im Innenministerium es ernst meinen würde mit ihrem „Kampf gegen Desinformation“ müsste sie sich als erstes die Teams von „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ vorknöpfen.

Dass Eingewanderte mit inzwischen nachgeworfenem deutschem Pass übrigens in der Statistik, die immerhin 41 Prozent der Straftatsverdächtigen als Ausländer listet, natürlich als „Deutsche“ und somit nicht mehr als Ausländer vorkommen, die Migrantenkriminalität also weit über dieser selbst schon üppigen Zahl von 41 Prozent liegt, kommt logischerweise noch dazu, darf aber inzwischen wahrscheinlich wegen akutem Wasseraufdiemühlenleitens nicht mehr erwähnt werden.

***

Österreich wird von einem „Spionageskandal“ erschüttert und die gesamte Medienmeute wirft sich brüllend auf die Verbindungen zwischen dem SPÖ-Spion Ott und dem FPÖ-Chef Herbert Kickl, die es zwar nirgends gibt, die man aber über unzählige Querverbindungen herbeizufabulieren versucht, weil Wahlen anstehen und man die Blauen mangels Liederbüchern und Videofilmchen noch irgendwie in den Dreck ziehen muss. Im „Standard“ tobt die verpeilte Linksbrigade bereits brüllend, man müsse die FPÖ verbieten – die Linksfaschisten in Österreich wollen ihren Kampfgenossen in Deutschland beim Zertrümmern der Demokratie ja nicht nachstehen

Besonders pikant ist ja der Versuch, über die Person Florian Stermann, einen ehemaligen Präsidenten der Österreichisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft, und dessen Kontakt über Marsalek zu dem zwielichtigen FPÖ-Gudenus, der bekanntlich Strache in die Ibiza-Falle gelockt hat, Kickl ins Zentrum der Russenspionage zu rücken. Die Kurzsche Message-Control läuft weiterhin wie geschmiert, denn während in Wahrheit Kickl offensichtlich kaum Kontakt zur ÖRFG hatte, tummelten sich dort, nicht nur über ihre Mitgliedschaft im direkten Kontakt mit Stermann sondern auch mit illustren Gästen wie dem windigen Spion Marsalek, reihenweise schwarze, rote, pinke und auch grüne Politiker bis hoch in Regierungsvertretung sowie Unternehmen aus dem schwarzen und roten Wirtschaftsimperium. Profil listete stellvertretend mal die wichtigsten auf:

„Ernst Strasser, ehemaliger ÖVP-Innenminister. Christoph Ulmer, Strassers früherer Kabinettschef. Michael Kloibmüller, ehemaliger Sektionschef im Innenministerium, heute Manager, ÖVP-nahe. Andreas Großschartner, Büroleiter von ÖVP-Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP). Harald Mahrer, Wirtschaftskammer-Präsident (ÖVP). Karlheinz Kopf, Wirtschaftskammer-Generalsekretär (ÖVP). Richard Schenz, Ex-OMV-Chef und Wirtschaftskammer-Vizepräsident (ÖVP-nahe).Christoph Matznetter, SPÖ-Abgeordneter und Wirtschaftskammer-Vizepräsident. Stefan Schennach, Bundesrat (einst Grüne, heute SPÖ). Die Rechtsanwälte und Ex-FPÖ-Mandatare Markus Tschank, Johannes Hübner und Peter Fichtenbauer; der SPÖnahe Rechtsanwalt Gabriel Lansky. Der SPÖ-nahe PR-Berater Josef Kalina. Der frühere Wiener SPÖ-Gemeinderat Heinz Hufnagl. Der 2019 verstorbene Raiffeisen-Manager Ludwig Scharinger. ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian. Maximilian Habsburg-Lothringen, Vermögensberater und Winzer. Heinrich Pecina, Investmentberater. Der ehemalige SPÖ-Abgeordnete und Salzburger Arbeiterkammer-Funktionär Johann Maier. Der Brigadier des Bundesheeres Gustav Gustenau. Langjährige politische Akteurinnen und Akteure wie Andreas Schieder und Hannes Jarolim (beide SPÖ),Roman Haider und Barbara Kappel (beide FPÖ), Ruperta Lichtenecker (Grüne). Dazu Ministerialbeamte, Lobbyisten aus der Privatwirtschaft, Honorarkonsule, Leute aus der Industriellenvereinigung, der Stadt Wien, Vertreter von Konzernen wie OMV, Strabag und Vienna Insurance Group.“

Wenn jetzt von genau dieser Namensliste und deren Kettenhunden die FPÖ niedergebrüllt und mit lautem Mediendonnern Kickls Kopf gefordert wird, der weder mit der ÖDFG noch dem roten Spion etwas zu tun hatte, dann wird damit ein neuer Rekord an Heuchelei erreicht. Dass Wahlkampf nicht immer fair und sauber geführt wird, ist ja nichts Neues, aber die Dreckskampagne, die jetzt aktuell von Schwarz, Grün und Rot samt den von ihnen dominierten Medien gefahren wird, ist sogar nach den Corona-Erfahrungen mit diesen Parteien eine neue Steigerung der Heuchelei und Unappetitlichkeit. Ob der erwünschte Effekt, Wähler von der FPÖ wegzutreiben, bevor die eigenen Verstickungen ans Licht kommen, wirklich erzielt werden kann, bleibt abzuwarten. Das Ding hat alles, um zu einem veritablen Bumerang zu werden, vor Allem für die ÖVP, denn es sind zum größten Teil ihre eigenen Netzwerke und Dunstkreise, deren Aktivitäten man jetzt der FPÖ anhängen will. Bin mal gespannt, was da noch kommt und wie gut geschmiert die Message Control weiterhin funktioniert.


Dienstag, 12. Dezember 2023

"Elites Behind The Scenery"

von LePenseur
 
 
Dr. Johannes Hübner, der leider durch eine Verschiebung von Mandatszahlen zwischen Wien und Niederösterreich im Frühjahr 2023 aus dem österreichischen Bundesrat ausgeschieden ist und daher als einer der besten und fesselnden Redner in diesem Gremium nicht mehr zur Verfügung steht, hielt vor einigen Wochen eine höchst interessante Rede über die Lage in Mitteleuropa (und darüber hinaus):


Anhören! Und abspeichern (wer weiß, wann die Zensur zuschlägt ...) – und vor allem: darüber nachdenken!

Freitag, 2. September 2022

Nicht nur mit feiner Ironie

von LePenseur
 
 
 ... und souveränem Humor, sondern auch mit gebotener Schärfe hat sich am 14. Juli 2022 der FPÖ-Bundesrat Dr. Johannes Hübner mit dem Wiener Landeshauptmann und Bürgermeister, Dr. Michael Ludwig, auseinandergesetzt – damals freilich noch in Unkenntnis des mittlerweile offen zutage getretenen Skandals um die WienEnergie-Spekulationen. 
 
Für Zuseher nördlich des Weißwurstäquators vielleicht ob der manchmal etwas ostösterreichisch-lässigen Redeweise eine kleine, aber schaffbare Herausforderung – für alle südlich dieses Äquators aber eine recht witzige Rede, die zwar Bürgermeister Ludwig sicher nicht gefallen hat (das anfänglich joviale Lachen wich schnell aus seinen Gesicht), inzwischen aber von den hohen Wogen des WienEnergie-Skandals weggespült wurde, so wie vielleicht (die Hoffnung stirbt zuletzt!) demnächst auch der Bürger-meister selbst. Jedenfalls wünsche ich gute Unterhaltung — zweifellos eine bessere als die bei der Tragi-komödie, die uns jetzt geboten wird ...