... eines — nach Medienberichten offenbar geistesgestörten — Bosniers, der mit seinem Auto in Graz durch die Herrengasse raste, und dabei nach Augenzeugenberichten (darunter auch dem des Grazer Bürgermeisters, der selbst fast ein Opfer des Amokfahrers wurde) ganz gezielt Passanten niederfuhr, zum Teil tötete, zum Teil lebensgefährlich verletzte, dann aus dem Auto sprang und mit dem Messer auf die Umstehenden losging. Solche Amokaktionen hinterlassen jeden, der damit konfrontiert wird, mit einer verunsichernden Ratlosigkeit zurück, und die Fassungslosigkeit jener, die nun im Familien- oder Freundeskreis ein Opfer zu betrauern haben, und die hilflose Wut derer, die — vielleicht für ihr Leben gezeichnet — die Tat schwerverletzt überlebt haben, kann auch durch noch so treffliche Wortspenden unserer Politiker nicht gutgemacht werden.
Es ist die Realität des Lebens, daß solche schrecklichen Ereignisse vorkommen können, und ebenso, daß sie im Grunde nie verhindert werden können, außer um den zu hohen Preis, die Bürger insgesamt aller Freiheit zu berauben, und unseren öffentlichen Raum zu einer einzigen Überwachungszone zu pervertieren. Und selbst dann ... — es gibt schließlich auch Gefängnisrevolten, wie wir alle wissen!
Interessant freilich, daß im Fall von Amokläufen, die mit Schußwaffen verübt wurden, auf der Stelle die üblichen Verdächtigen der Gutmenschenfraktion in die Forderung ausbrechen: »Waffenbesitz muß verboten werden!« Nur: seltsamerweise erklingt jetzt die Forderung nach einem Verbot des privaten Autobesitzes — nicht. Als könne man mit Autos nie jemanden töten. Ach, warum bloß hört man da nichts gegen Autos?
Nun ganz einfach: privater Waffenbesitz ist nicht im Interesse unserer herrschenden Nomenklatura! Ist doch viel zu unbequem für unsere Politverbrecher, in ihrer Machtgeilheit möglicherweise durch eine sich wirksam verteidigen könnende Bevölkerung beschränkt zu werden! Daher sofort die Weisung an die angeblich »zivilgesellschaftlichen« und natürlich medialen Handlanger der Machthaber, hier die Stimmung für eine noch umfassendere Entwaffnung der Bürger anzuheizen.
Der Besitz von Autos hingegen, mit denen die Untertanen schließlich im Regelfall brav zur Arbeit fahren, damit die Steuern für den Machterhalt unserer Politruks pünktlich bezahlt werden, ist sehr wohl im Interesse unserer Staatsverbrecher. Also wird von Medien & NGOs stillgehalten. so einfach ist das. Wer zahlt, schafft an ...
-------------------------------------------------
P.S.: die Universität Graz hat für heute abend ihren »Multikultiball« abgesagt. Das wäre angesichts der Herkunft des Täters wohl (wie man so schön sagt) zu »kontraproduktiv« gewesen. Und »DiePresse« vermerkt unter dem Artikel:
Unter Berufung auf unsere Forenregeln wurde die Kommentarfunktion zu diesem Artikel deaktiviert.
Dürfen wir raten, warum ...?

