China, das früher einmal einen Stall voll US-Anleihen gehabt hat, hat da bereits eine beträchtliche Menge davon abgestoßen. Bereits im Februar dieses Jahres konnte man das im Net lesen:
https://www.tabularasamagazin.de/marc-friedrich-china-verkauft-us-anleihen-droht-jetzt-...
KI hat dazu folgende Meinung:
China reduziert seine Bestände an US-Staatsanleihen seit Jahren schrittweise und hat den niedrigsten Stand seit 17 Jahren erreicht. Der Hauptgrund für diesen schrittweisen Rückzug ist die Diversifizierung der Währungsreserven und die Verringerung der Abhängigkeit vom US-Finanzsystem, um sich beispielsweise gegen mögliche Sanktionen abzusichern.
Die wichtigsten Fakten und Entwicklungen im Detail:
Aktueller Stand: China hält derzeit noch US-Staatsanleihen im Wert von etwa 690 bis 777 Milliarden US-Dollar. Damit ist China nach Japan und Großbritannien der drittgrößte aus-ländische Gläubiger der USA.
Historischer Rückgang: In der Spitze hielt China über 1,2 Billionen US-Dollar an US-Schulden. Der kontinuierliche Abbau hat sich über das letzte Jahrzehnt gestreckt und beläuft sich mittlerweile auf fast 500 Milliarden US-Dollar.
Umschichtung in Gold: Parallel zum Verkauf der US-Anleihen hat China seine Devisen-reserven breiter aufgestellt und verstärkt Gold sowie andere Rohstoffe gekauft.
Handlungsdruck für Banken: Chinesische Aufsichtsbehörden haben heimische Banken zudem dazu gedrängt, ihre Bestände an US-Dollar-Anleihen abzubauen. Als Gründe wurden Konzentrationsrisiken sowie die hohe Volatilität an den US-Märkten genannt.
Auswirkungen auf die USA: Trotz der massiven Verkäufe in den vergangenen Jahren hat der Schritt bisher nicht zu den befürchteten Verwerfungen am US-Finanzmarkt geführt. Abgestoßene Anleihen wurden problemlos von anderen Investoren aufgekauft, und China macht heute nur noch einen relativ kleinen Bruchteil der gesamten US-Staatsverschuldung aus.
Stellt sich die Frage, ob China sich aus der Klammer der USA befreien will und/oder dadurch den Yuan stärken will:
https://table.media/china/news/finanzmarkt-chinesische-staatsanleihen-taugen-bald-als-p...
Worüber aber kaum berichtet wird, das ist die Parallel-Entwicklung dazu in Japan:
https://finanzmarktwelt.de/japan-schockt-anleihemarkt-warum-das-fuer-die-usa-zum-proble...
Dieser Absatz lässt mich aufhorchen:
Die eigentliche Gefahr liegt eher in einem strukturellen Wandel. In den 2010er-Jahren halfen Japans niedrige Zinsen dabei, auch die US-Renditen niedrig zu halten. Japanisches Kapital suchte Rendite in Amerika und stabilisierte damit den US-Anleihemarkt.
Nun könnte sich dieser Effekt umkehren. Wenn japanische Renditen weiter steigen und die Inflation erneut anzieht, könnten die USA einen ihrer wichtigsten ausländischen Käufer von Staatsanleihen verlieren. Das würde nicht sofort alle Märkte erschüttern, könnte aber über Jahre hinweg für strukturell höhere Zinsen sorgen.
Natürlich hat auch Trump seine Berater. Könnte diese asiatische Entwicklung dazu geführt haben, dass Trump den Konflikt mit dem Iran vom Zaun gebrochen hat? Es ist ja nichts Neues, dass man wirtschaftliche Probleme am besten mit einem Krieg in den Griff bekommt. Trump hätte doch wissen können, dass er sich bei dem Konflikt mit dem Iran eine blutige Nase holt, was sich auch durch den sogenannten "Friedensvertrag" bestätigt.
Dazu noch eine Meinung eines Bankers, die gerade ein Jahr alt ist:
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