Freitag, 7. Februar 2014

»Erdogan's Cave of Wonders has sunk back into the sand«

... ist eine der vielen scharfzügig-süffisanten Charakterisierungen in einem Artikel von David P. Goldman  in den »Asia times online« über das heraufdämmernde Türkei-Chaos, das vielleicht — ja: hoffentlich — den GröTAZ vom Sessel fegen wird:
More than coincidence accounts for the visit to Iran by Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan on January 28, the same day that his economic policy collapsed in a most humiliating way.
As the Turkish lira collapsed to levels that threatened to bankrupt many Turkish companies, the country's central bank raised interest rates, ignoring Erdogan's longstanding pledge to keep interest rates low and his almost-daily denunciation of an "interest rate lobby" that sought to bring down the Turkish economy. Erdogan's prestige was founded on Turkey's supposed economic miracle.
(Hier weiterlesen)
Und wir alle sind, um die Worte der Türkei-Expertin der deutschen GrünInnen, Claudia Roth, zu verwenden, tief betroffen und ein Stück weit traurig, wenn der Führer der Türken einmal abtritt. Nicht über seinen Abtritt (dorthin gehört er!), aber über die deplorablen Folgen, die uns dann ins Haus stehen. Als ob wir in Europa nicht schon Sorgen genug hätten ...

Donnerstag, 6. Februar 2014

Heute vor 25 Jahren

... in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar 1989, um 0:15 Uhr, wurde der DDR-Bürger Chris Gueffroy auf der Flucht über die Berliner Mauer in den Westen von Grenzsoldaten erschossen.


Das »Zentrum für zeithistorische Forschung« in Potsdam spricht von 138 Menschen, die von 1961 bis 1989 beim Versuch, die Mauer zu überqueren, zu Tode gekommen sind, demgegenüber weist die »Zentrale Erfassungsstelle« in Salzgitter 114 Opfer aus, und die »Zentrale Ermittlungsstelle für Regierungs- und Vereinigungskriminalität« 122 — die exakte Zahl der Todesopfer wird sich wohl nicht mehr herausfinden lassen.

Chris Gueffroy war jedenfalls der letzte »Mauertote«. Knapp zwei Monate nach seinem Tod, am 3. April 1989, wurde der Schießbefehl (»Zögern Sie nicht mit der Anwendung mit der Schußwaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen«) von Honecker ausgesetzt.

»Ein parasitäres System, in dem sich wenige bereichern«

Politik misst man an ihren Ergebnissen. Viermal höhere Strompreise als in Texas offenbaren das deutsche Desaster. Ursache des Desasters war die Abwendung von der Marktwirtschaft: Es entstand ein neues, parasitäres System, in dem sich wenige auf Kosten aller hemmungslos bereichern. Das Grundgesetz wurde gleich mehrfach ignoriert. Voraussetzung dafür war ein planmäßig herbeigeführter Massenwahn. Dazu wurden drei „Mega-Ängste“ geschürt. Als Ausweg offeriert wird eine utopische Heilserwartung. Zeit für das Aufräumen in den Köpfen! Die Mega-Ängste sind unfundiert. … Die derzeitige ‚Energiepolitik’ beruht auf Illusionen und Selbstbetrug.
 ... ist das ernüchternde Fazit des jüngsten Ermecke-Reports zur deutschen Energiepolitik, den Klaus Peter Krause in einem höchst lesenswerten Artikel zusammenfaßt. Ach ja, und noch ein kleiner Nachschlag zur exzellenten Frau »Dr.« Schavan findet sich dort auch:
Im Ermecke-Report liest man: „Unter der Bundesforschungsministerin Schavan (CDU) begeisterten sich Wissenschaftler für Elektroautos, Windparks und „Klimaschutz“. Hätten sie es nicht getan, hätte es vielleicht keinen Ruf mehr gegeben – und für ihre Institute keine Forschungsmittel. Auf unsere wiederholten Anfragen hin konnte uns das BMBF kein einziges Forschungsprojekt benennen, in dem ein kritisches Hinterfragen des Treibhausdogmas gefordert und gefördert worden wäre. Die Tatsache, dass weltweit Tausende von Forschern der betroffenen Fachrichtungen den CO2-Kult angreifen, wurde und wird in Berlin und Brüssel konsequent ignoriert. Die Dinge haben sich bisher nicht geändert.“ (s.o.)
 Na, isses nicht nett?!

Dort paßt sie hin!

Was über Frau »Dr.« Schavan zu sagen ist, hat Dr. Klaus Peter Krause schon hinlänglich getan. Sie soll also deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl werden: fürwahr, eine glänzende, um nicht zu sagen bestechende Idee! Zu einem Papst, der so tut, als ob er Seine Demütigkeit wäre, paßt doch eine Ex-Wissenschaftsministerin, die so tat, als wäre sie eine Wissenschaftlerin, einfach perfekt.

Man könnte sie natürlich ebensogut nach Kreta schicken. Am besten gleich als Trio infernal mit der blöonden Silvana und dem Gutti. Und überhaupt der ganzen übrigen Mischpoche, die sich da Politiker nennt ...

Mittwoch, 5. Februar 2014

Ein erschreckend aufschlußreicher Artikel

... über die HAA findet sich auf Ortner Online. Auswandern wird schön langsam eine, nein: die Alternative ...

Quod licet Schwarzer

Alice Schwarzer hat Hunderttausende Euro Einkommen an der Steuer vorbei geschwindelt. Das löst große Aufregung aus – aber nicht wegen der Hinterziehung.
... schreibt Andreas Unterberger (Hier weiterlesen).

Hier übrigens der Link zum SPIEGEL-Artikel (falls den jemand noch nicht kennt). Putzig dabei ist nur, daß da ein Schreiberling eines der verlogensten, selbstgerechtesten und p.c.-bigottesten Desinformationsblätter der deutschen Systempresse einer Journalisten-Kollegin »Die verlogene Ehre der Alice S.« und »Bigotterie eines ehemaligen Vorbilds« attestiert! Denn
  1. Wer selbst im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen. an verlogener »Ehre« können sich Alice Schwarzgeld und die SPIEGEL-Journaille problemlos das Wasser reichen. Und
  2. Was war an Alice Schwarzgeld jemals ein »Vorbild«, das nun ihre Mutation zum ehemaligen solchen rechtfertigte? Diese untergriffige Feminazi-Kampflesbe (man denke allein an ihre unsägliche Hetze im Fall Kachelmann) als »Vorbild« — wofür, bitteschön?!
Und was war da letztes Jahr mit Alice Schwarzegelds Gejammer wegen gestrichener Fördergelder für diesen »FrauenMedia-Turm« in Köln? Ihr »Lebenswerk« war damals nach ihren Aussagen bedroht, weil die Staatsknete nicht mehr so reichlich fließen sollte in ein für die Allgemeinheit völlig nutzloses Projekt. Nun, das ist selbstmurmelnd nachvollziehbar: warum sollte sie privates Geld aus der Schweiz in ihr Schwarzer-Prestigeobjekt stecken, wenn der doofe Steuerzahler das bezahlen kann – wie er es ja schon jahrelang getan hatte ...

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P.S.: Hadmut Danisch hat heute übrigens auch recht »interessante« Neuigkeiten auf seinem Blog. Lesenswert. Eine Reihe ergänzender Informationen bringt noch Bettina Röhl.

Es geht einem dabei, wie man in Wien so schön sagt, »das Geimpfte auf« ...

Dienstag, 4. Februar 2014

»Ich habe noch nie von einem verhungerten Misereor-Mitarbeiter gelesen.«

... meint Blog-Kollege »Geistbraus« mitten in einem guten Artikel über Mut und Werte. Und Worte. Und vieles, was dazwischen liegt — speziell den Glitzertand der Werbeagenturen. Lesen!

Details zur »Revolution« in der Ukraine, die man in den westlichen Medien kaum findet

... listet Poster »Nikolay« im »Gelben Forum« auf:
In Kiev wurden über 200 Polizisten von den „friedlichen“ Ultra-Nationalisten zum Teil sehr schwer verletzt.
Darüber wird in westlichen Medien wenig oder kaum berichtet..

So werden Polizisten provoziert. Es soll Blut fließen, um blutige Regime zu verurteilen..
Hauptsächlich für die ukrainischen und westlichen Medien.
http://www.youtube.com/watch?v=XSRVUaQ6ikk

„Friedliche“ Demonstranten und Ultra-Nationalisten in Aktion (mit dem Traktor)
http://www.youtube.com/watch?v=HneCscU_EPc
http://www.youtube.com/watch?v=6b7o8UyAquc

Ultra-Nationalisten (die dafür ausgebildet wurden) in Aktion (Molotow-Cocktails mit Benzin)
http://www.youtube.com/watch?v=y7u6kTKDXFg

Und so werden die administrative Gebäude von Ultra-Nationalisten ("friedliche Demonstranten") nach und nach besetzt.. Erstmal überwiegend in der West-Ukraine.
http://www.youtube.com/watch?v=vi_B637FCDY

Manche ukrainische Ultra-Nationalisten (ca. 200) wurden schon seit 2006 in Estland ausgebildet (ab ca 3min.15sek).
http://www.youtube.com/watch?v=UORhHNbJIow

Ultra-Nationalisten und Neofaschisten in Anmarsch
http://www.youtube.com/watch?v=U4u4Ae_hM60
http://www.youtube.com/watch?v=0pCubKCwKsQ

Diese "Revolutionäre" wurden dafür schon seit Jahren vorbereitet und ausgebildet.
Sie sind gut organisiert, gut finanziert, und werden gut koordiniert. Diese "Revolution" wurde eigentlich für das Jahr 2015 geplant (Wahlen in der Ukraine).

Ukraine hat ca. 45 Mio. Einwohner. Davon sind ca. 8 bis 10 Mio. Russen (überwiegend in Süd und Ost-Ukraine).
Bei dieser "Revolution" wird unter anderem auch die alte Taktik verfolgt und umgesetzt — "Teile und Hersche".
Natürlich auch mit Hilfe der Medien. So wird das Land unter anderem auch destabilisiert und geschwächt.
Es werden natürlich auch andere geostrategische Ziele verfolgt.
http://www.youtube.com/watch?v=Dc8a7A6BJrU 
Es kommt noch einiges auf Ukraine zu..
Natürlich wird dieser Auflistung sofort widersprochen und Einseitigkeit vorgeworfen — ein Vorwurf, der freilich eher ins Leere geht, da in diesem Posting eben genau jene »Details [...], die man in den westlichen Medien kaum findet« ergänzt werden sollten. Mainstream-Desinformation haben wir ja fürwahr schon genug ...

»Alice Schwarzer heißt ab heute Alice Schwarzgeld«

Dieses köstliche Kommentarposting von »Politeur a.D.« auf Hadmut Danischs »Ansichten eines Informatikers« darf nicht in den Abgründen des Kommentarthreads untergehen. LOL!

»Politeur a.D.« — bitte vor den Vorhang!

Montag, 3. Februar 2014

Wem die Stunde schlägt, oder: Alice im Uhrenland

Nun ist es ja durchaus so, daß LePenseur den Wunsch ehrlich und hart arbeitender Menschen, mehr netto vom brutto zu behalten, völlig nachvollziehen kann. Daß manche dafür das Geld einen — wie sich nachträglich herausstellte — riskanten Umweg über die Eidgenossenschaft gehen ließen, soll nur verurteilen, wer den unverhohlenen Fiskalfaschismus unserer Abgabenbehörden gerecht findet. Und das werden nicht allzu viele von denen sein, die nennenswert Steuern abliefern müssen und dafür Staatsversagen auf allen Linien retour bekommen. Ein schlechtes Geschäft.

Nun also stellt sich aufgrund einer Selbstanzeige von Alice Schwarzer heraus, daß diese seit Jahrzehnten in der Schweiz ein ebenso geheimes wie unversteuertes Konto hatte. Gerade in der patriarchalen Schweiz — also wirklich, Frl. Schwarzer! Das ist ja gerade so, wie wenn die chinesische KP-Führung ihre Gelder in der Karibik bunkern würde ...
Das Konto war ein Fehler. Den bedauere ich von ganzem Herzen“, schrieb Schwarzer am Sonntag in ihrem Blog. Unter aliceschwarzer.de erläuterte sie, für die vergangenen zehn Jahre insgesamt rund 200.000 Euro an Steuern nachgezahlt zu haben – plus Säumniszinsen. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, Schwarzer habe rechtzeitig eine Selbstanzeige erstattet.
... weiß uns »Die Presse« zu erzählen, und nicht nur das:
Ihr Anwalt, der Medienrechtler Christian Schertz, kritisierte die Veröffentlichung als „unerträgliche Verletzung des Steuergeheimnisses und der Persönlichkeitsrechte von Alice Schwarzer“ und prüft rechtliche Schritte.
Ach, »unerträglich« ist also diese »Verletzung der Persönlichkeitsrechte«? Und was ist mit den Persönlichkeitsrechten der unzähligen Opfern Schwarzer'scher Hetz- und Hämekampagnen? Hat sie sich denn je auch nur einen Deut darum gekümmert, wenn sie in ihrer vor Selbstgerechtigkeit triefenden, ideologischen Verblendung sich im Recht wähnte, einen Journalismus der verbrannten Erde zu betreiben, und jederzeit bereit war, die Existenz von Menschen zu vernichten, solang dadurch nur der pathologische Haß einer Lesbe auf die pöhsen Männer befriedigt werden konnte?

Sorry, Frl. Schwarzer: dieses Schwarzgeldkonto hat bei Ihnen, die Sie sich stets als unfehlbare Moral-Ikone der Sonderklasse stilisierten, halt eine desaströse Wirkung aufs Image — und diesen schwarzen Fleck können Sie auch mit noch so viel Mohrenwäsche nicht wegbekommen! Es ist eben ein Unterschied, ob bspw. ein Tennis-As oder ein prominenter Fußballer ein uneheliches Kind »anbaut«, oder ob man das dem Papst nachweisen könnte. Und eine Feminismus-Päpstin, die mit Schaum vor dem Mund gegen die ausbeuterische Patriarchatsgesellschaft geifert, gewinnt nicht an Überzeugungskraft, wenn sie sich für den eigenen Reibach gerne genau ebendieser Instrumente bedient.

Und noch etwas: im Gegensatz bspw. zu einem erfolgreichen Chirurgen, Textilfabrikanten oder Computertechniker haben Sie Ihr Geld nie auf ehrliche Weise verdienen müssen, sondern zum Teil von diskreter staatlicher Förderung, zum anderen aus der Vermarktung von Rufmordkampagnen bezogen. Beides ist nicht halb so »ehrlich«, wie die von Ihnen angeprangerte Prostitution. Und wird nicht ehrlicher dadurch, daß man das am feministischen Zeitgeiststrich ergaunerte Geld auf einem Schweizer Konto versteckt. Aber vielleicht erklären Sie uns noch, Sie wollten damit lediglich die Einhaltung der Frauenquote bei SteuerhinterzieherInnen sicherstellen!

Schweizer Uhren werden an Ganggenauigkeit wohl nur vom Stundenschlag des Schicksals übertroffen: und jetzt hat eben Alice Schwarzers Stündchen geschlagen — wenn auch nicht das letzte (was mancher bedauern mag). Denn die Rolle der moralinsauer dahinkeifenden Alten in der Talkshow — die kann sie ab jetzt unbesehen einmotten ...

Weisheiten aus der Wiener Hofburg

… lassen Exzellenz Hon.-Prof. Dr. Heinz Fischer, erster Hofbürger unserer Republik, via Systemmedien verlauten: er hielte es für »weiser«, wenn die FPÖ künftighin ihren Akademikerball nicht mehr in der Hofburg veranstaltetete. Nun, ebenso wie die Wahrheit nach einem bekannten Diktum oft die Tochter der Zeit ist, so ist offenbar die Weisheit eine Tochter der Ideologie — eine natürliche Tochter zwar, da diese ihre Herkunft gern verleugnet wird, aber doch unzweifelhaft ihre Tochter. Was wenig verwundert, wird doch das Symboltier der Weisheit, die Eule, gerne mit einem offenen und einem geschlossenen Auge dargestellt wird. Die Ikonographie der Malerei und Bildhauerkunst muß unseren Hofbürger prophetisch voausgedacht haben …

Nun sei  selbstmurmelnd unserem exzellenten Hofbürger die Freiheit seiner weisen Meinungen und deren Äußerung nicht verkürzt, wir nehmen uns aber ebendiese, etwas anderes noch weitaus weiser zu finden. Beispielsweise, wenn der p.t. Herr Bundespräsident es in Richtung auf unsere GrünInnen noch weiser fände, nicht über ihre Jugendorganisation zum Haß gegen eine mit ca. 20% der Mandate im Parlament vertretene Partei aufzurufen (»Unseren Haß könnt ihr haben!«) und mit linksradikalen Schlägerbanden gemeinsame Sache zu machen, v.a. dann nicht, wenn es sich bei der FPÖ schließlich nicht um eine eben durch Aufruhr und Gewalt emporgekommene Protestpartei handelt, sondern um eine seit über einem halben Jahrhundert bestehende, die auf Bundesebene sowohl mit der SPÖ (von 1983 bis 1986), als auch mit der ÖVP (von 2000 bis 2006) in Regierungskoalitionen vertreten war, und seit Jahrzehnten in vielen Landesregierungen Mitglieder stellt.

Wer glaubt, daß es unter solche Umständen »weiser« wäre, wenn das Recht, sich ungestört zu einer Ballveranstaltung dieser Partei zu begeben, dem Unrecht, solches durch gewalttätige Krawalle verhindern zu wollen, wiche, und daher eine neuerliche »Kristallnacht von Wien« (diese von einem Poster auf diesem Blog geäußerte Assoziation ist angesichts der massenhaft eingeschlagenen Schaufenster und Windschutzscheiben frappant — pun intended — richtig!) zweckmäßigerweise also durch feiges Weglaufen zu verhindern wäre, sei darauf hingewiesen, daß solche Ratschläge — selbst wenn sie hinter dem Schutz einer wohlversperrten Klotüre geäußert werden — äußerst übelriechend daherkommen. Und auch völlig sinnlos sind, da sich die Schlägerbanden der linksextremen Antifa wohl ebenso gerne vor einem künftig anderen Veranstaltungsort, bspw. in den Wiener Außenbezirken, einfänden.

»De-eskalierende« Wortspenden dieser Art stehen jedenfalls im Geruch, aus parteitaktischen Gründen gewalttätige Schlägerbanden nicht zur Räson rufen zu wollen, weil man sie noch gern ge- (bzw. miß-)brauchen will, um auch künftighin politische Gegner nach dem Vorbild der Saal- und Straßenschlachten der Weimarer Republik auszuschalten. Oder aber sie sind ein jämmerliches Eingeständnis, daß dieser Staat sich und seine Ordnungsfunktion längst aufgegeben hat.

Ein Zeichen von Weisheit sind sie jedenfalls nicht.

Samstag, 1. Februar 2014

Dieses System ist nur mehr eines: krank!

Aufschrei eines Lesers auf Ortner-Online:
Ein Leser berichtet

100 % Lohnnebenkosten:
weil heute grad der 31. ist. Ich zahl gerade Gehälter für 5 Angestellte aus: Nettogehältern im Wert von 7.100 Euro stehen Sozialabgaben von 7.300 entgegen (Lohnsteuer, Sozialversicherung, DB, DZ, Kommunalsteuer). Das betrifft rein das Geld. Dazu noch Rechte- und Vorschriften aller Art.

(Hier weiterlesen)
Und wozu dient das alles? Zum größten Teil doch bloß zum Erhalt der Arbeits(?)plätze von hundertausenden Systemzecken, die als Politruks unser Gemeinwesen verwirtschaften, daß es nur so kracht, auf Beamtenärschen geruhsam (weil faktisch unkündbar) ihrer Pension entgegendösen, oder in überflüssigen Kommissionen, Verbänden und regierungsfinanzierten »Nicht-Regierungs-Organisationen« (denn genau das heißt »NGO« ja angeblich) von Steuergeldern wie die Maden im Speck bzw. die Zecken vom ausgesaugten Blut der Leistungsträger unseres Landes leben.

Katzendreck her und zuscheißen! Ich fürchte nur: genügend Katzen, allein um die Berge von alpenländischen Idioten angemessen zu verdecken, gibt's auf der ganzen Welt nicht ...

Freitag, 31. Januar 2014

Quizfrage zum real existierenden Inlandsgeheimdienst

Geheimdienstmann 1 und Geheimdienstmann 2 planen ein Bombenattentat. Wie nennt man das?

Neonaziterror!
Den ganzen Artikel hier lesen.

Bekir Alboga von der Türkisch-Islamischen Union Ditib

... ist sprachlos. Nur fast, jedenfalls. Sonst hätte er ja keine Presseerklärung geben können mit der putzig-dreisten Behauptung:
Man stelle sich vor, ein muslimischer Würdenträger in vergleichbarer Position würde diesen Satz formulieren - ein Empörungsschrei ginge durch die Gesellschaft.
Ach, Schmarrn! Da müßte die Welt täglich vor Empörungsschreien über die Äußerungen von mohammedanischen »Würden«trägern widerhallen! Und was hat Kardinal Meiser eigentlich so Erschreckliches gesagt? Daß ihm Katholiken lieber sind als Mohammedaner — ach wie überraschend! Auf einem GrünInnen-Parteitag wird ja auch nicht frohlockt, daß Sarrazin endlich die Tabuthemen Immigration und Sozialmißbrauch aufgreift. Der Aufschrei über die interessanten Aussagen eines Hamas-Führers über Juden, nämlich:
“They want to present themselves to the world as if they have rights, but, in fact, they are foreign bacteria – a microbe unparalleled in the world. It’s not me who says this. The Koran itself says that they have no parallel: ‘You shall find the strongest men in enmity to the believers to be the Jews.’

“May He annihilate this filthy people who have neither religion nor conscience. I condemn whoever believes in normalizing relations with them, whoever supports sitting down with them, and whoever believes that they are human beings. They are not human beings. They are not people. They have no religion, no conscience, and no moral values.”
(Quelle)
.... sowohl in den Medien, als auch unter über diese in geradezu tausendjähriger Tradition stehenden Aussagen empörten Mohammedanern, war ausgesprochen dezent. Auch die Meldung:
Im Süden von al-Minya in Mittel-Agypten müssen 15.000 Christen der Muslimbruderschaft der Region eine Kopfsteuer zahlen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Aina. Die Dschizya ist der vom Koran und der Scharia vorgesehene Tribut, den der islamischer Herrscher von Dhimmis verlangen kann. Dhimmis sind die nichtmuslimischen „Schutzbefohlenen“. Gemeint sind damit Christen und Juden. Sie gelten als Bürger zweiter Klasse und müssen eine Reihe von Einschränkungen in Kauf nehmen. Das islamische Dhimmi-System funktioniert auch im 21. Jahrhundert unter den Augen der Weltöffentlichkeit.

Die Muslimbrüder haben den Christen von Dalga südlich von al-Minya gewaltsam die Zahlung der Dschizya aufgezwungen. In der Gegend waren Mitte August mehrere Kirchen in Flammen aufgegangen und koptische Familien angegriffen worden.
(Quelle)
... sorgte in unseren Medien wie auch unter dem hierzulande ansässigen, selbstmurmelnd bestens integrierten (so Basti »Integration funktioniert« Kurz) Muselmanenvolk für vergleichsweise milde Empörung. Präziser gesagt: für überhaupt keine. Apropos »Integration funktioniert«:
21,9% der Muslime halten Demokratie und den Islam für unvereinbar. 14 % der Muslime lehnen die Verfassung ab. 13 % der Muslime halten die Teilnahme an Wahlen für nicht mit dem Islam vereinbar. 28,4 % der Muslime sehen einen Widerspruch darin, gleichzeitig Moslem und Europäer zu sein. 18,2 % der Muslime halten die Todesstrafe beim Abfall vom Islam für gerechtfertigt. 8,5 % der Muslime haben Verständnis dafür, wenn zur Verbreitung des Islams Gewalt angewandt wird. 32,7 % der Muslime lehnen die rechtsstaatlichen Prinzipien ab (bei 35,5 % von im Ausland und 21,3 % von im Inland Geborenen). (Quelle)
Und da regen sich irgendwelche Idioten noch auf, wenn Kardinal Meisner eine zehnköpfige Katholikenfamilie lieber ist als drei mohammedanische ...? Wunder, was!

Ansichten eines Druiden

... gefunden in den unendlichen Weiten des Internets, über die Zehn Gebote. Auf Englisch, natürlich, und durchaus geistvoll transformiert in unsere Zeit. Eh voilà, hier sind —
Ten Bits of Advice from God

Druids do not look to scientists or priests (or any small human intelligence) to follow as if they were all-knowing and all-wise. Druids look to nature herself.

I think the God of Moses was trying to tell us the same thing. Mr. I AM is not bit on long-winded explanations. He wants you to figure it out for yourself because that is the only way you are going to get smarter. The verb “I AM” alludes to simple, pure Existence. And one does well to have a look at existence in all its forms to see what is the best thing to do. In other words, follow the order of the cosmos, Nature.

I was pondering the ten commandments the other day and thought: You know all of these things are just practical advice as to how to avoid making yourself and others unhappy, how to avoid getting hurt or hurting those others — family, friends, business associates, customers, neighbors — upon whom one’s happiness depends. If you violate any of the ten commandments, you risk very likely alienating those people upon whom your whole well-being and livelihood depends, and the loneliness or even material destitution that can result from that is Hell — deprivation and torture.

Researching on Wikipedia, I found that the King James version of the “commandments” messed about with the original Jewish version, which were actually called the ten “statements” or “sayings.” The numbering has also been done different ways and the Talmudic way seems more sensible to me.

Following the Talmudic numbering, I re-worded them this way:
(Hier weiterlesen)
Zugegeben: nicht alle Gebote sind »The Weekly Owl« gleich gut in der Umsetzung gelungen — aber insgesamt ist es eine fürwahr erfrischende Lektüre, die »Gebote« als »Statements« gegen den Strich gebürstet (fast) wie neu betrachten zu können. Wenn man will.

Wer das nicht will, kann sie ja im KKK-Kompendium nachlesen (Tz 442 ff.). Oder dem BCP. Oder einem anderen derartigen Werk seiner Wahl ...

Donnerstag, 30. Januar 2014

»Der EU-Pausenapfel-Reflex«

... betitelt sich ein Artikel in der »Neuen Zürcher Zeitung« über den neuesten Schildbürgerstreich »Reflex zum gesunden Umgang mit Essen«, wie es EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos so nett umschreibt.

»Vorstellbar seien etwa Besuche auf dem Bauernhof. [...] Gleichzeitig sollen die europäischen Programme zur Verteilung von Obst, Gemüse und Milch in Schulen zusammengelegt werden. Sie sorgen dafür, dass Schüler gesunde Nahrungsmittel dank Subventionen günstiger oder umsonst bekommen. Die EU-Staaten sollen künftig in Brüssel in genauen Plänen darlegen, wie sie gesundes Essen in der Schule fördern wollen.

Die Vorschläge brauchen die Zustimmung des EU-Parlaments und der Staaten. Eine Erhöhung der EU-Zuschüsse für die Programme von bisher 197 auf 230 Millionen Euro pro Schuljahr ist bereits beschlossene Sache.«


Na klar, und sowas muß durch ein EU-Programm gefördert werden, weil Schüler ohne lichtvolle Unterweisung aus dem Rat der Volkskommissare in Brüssel nicht in der Lage sind, selbst zu entscheiden, ob sie lieber eine Wurstsemmel mit Cola, oder einen Vollkorn-Früchteriegel mit fettreduziertem Joghurt essen wollen. Das muß ja geschult werden!

Fraglos muß es das. Aber von den Müttern, die ihren Kindern eine Jause zubereiten, was aber selbstmurmelnd eine patriarchalische Vergewaltigung der Frau darstellt, die zu derlei Erziehungsmaßnahmen wegen dringlicher Selbstverwirklichung im Büro (oder als Regalbetreuerin im Supermarkt) keine Zeit hat.

Deshalb: eine EU-Förderrichtlinie — darunter tut man's nicht — für den »Reflex zum gesunden Umgang mit Essen«. Was in mir auch einen Reflex auslöst. Einen Kotzreflex nämlich ...

»Wo der Mensch im Mittelpunkt steht, ist für die meisten Leute kein Platz«

... kommentiert Poster »Am_Rande« lapidar, doch treffend einen lesenswerten Artikel von Sascha Tamm auf »Antibürokratieteam« (auch im ef-magazin veröffentlicht).

Mittwoch, 29. Januar 2014

Schöne Neue Welt

Am Montag wurde auf 3sat ein Gespräch von Peter Voß mit Frank Schirrmacher ausgetrahlt, das eine perfekte Ergänzung zu dem hier am selben Tag verlinkten Artikel auf »Tea at Trianon« bildet, an welchen sich ja eine Diskussion auch auf diesem LePenseur-Blog entspann.

Nein, es ist — leider! — keine Panikmache aus verschwörungstheoretischer Ecke, wenn man die Datensammelgelüste der Geheimdienste und Großkonzerne als existenzielle Gefährdung unserer Freiheit ansieht: es ist nüchterner Realismus.

Hier die ganze Sendung (44 min)

Man mag über Schirrmacher in vielem geteilter Meinung sein (und LePenseur hat seine Meinung über diesen Pseudo-Bürgerlichen, Pseudo-Konservativen und Pseudo-Liberalen, der in Wahrheit bloß ein wendehalsiger Intrigant ist, des öfteren kundgetan) — aber dieses Gespräch sollte man sich trotzdem ansehen!

No Sex Please, We're British

... lautete bekanntlich der Titel einer höchst erfolgreichen Komödie aus dem Jahr 1971. Und, wie man dem »Guardian« entnehmen kann, der in all seiner gutmenschelnden Blödheit — die den Rt. Hon. Viscount Monckton of Brenchley in seinem legendären Vortrag in St. Paul zur Charakterisierung »Perhaps one of the most stupid news-papers in the world!« veranlaßte — dennoch stets eine Fundgrube für originelle Berichte ist, dürfte sich daran in den letzten 43 Jahren nicht allzu viel geändert haben:
UK porn filter blocks game update that contained 'sex'

A filter designed to catch porn and adult content inadvertently blocked a game update which contained the letters 's-e-x'

The firewall being operated by the UK's biggest internet service providers as part of David Cameron's child internet safety campaign has blocked an update of an online video game due which unintentionally included the letters "s-e-x" in its web address.

The update to online strategy game League of Legends was disrupted by the internet filter because the software attempted to access files that accidentally include the word “sex” in the middle of their file names.

The block resulted in the update failing with “file not found” errors, which are usually created by missing files or broken updates on the part of the developers.

The porn filter only takes affect on new internet connections, presented as a choice at the point of first connection, and therefore does not yet cover a majority of people.

The issue was first noted on social news site Reddit by LolBoopje showing that files named VarusExpirationTimer.luaobj and XerathMageChainsExtended.luaobj (emphasis added) were enough to trigger a block at the internet service provider level.

(Hier weiterlesen)
Das ist alles natürlich ebenso schlimm wie lächerlich. Dem »Guardian« allerdings verdorrt fast das Wort im Munde, wenn er über das wahrhaft Erschreckliche dieses Sexfilters berichten muß:
TalkTalk was forced to apologise when it incorrectly classified one of London’s oldest lesbian, gay, bisexual, and transgender charities, London Friend, as pornographic - a mistake which meant the charity's site was blocked to some users.
Un-vor-stell-bar! Da wurde eine »karitative« LesBiSchwulen-Seite geblockt, sodaß sie nicht für alle User zugänglich war. Na, da sind wir aber betroffen und ein Stück weit traurig ...

»Museum of the Living Dead«

... nennt sich ein — wie zumeist überaus lesenswerter — Artikel von Theodore Dalrymple in »Taki's Magazine«:
It took me two attempts to visit the Musée de l’histoire vivante — the Museum of Living History — in Montreuil, in the suburbs of Paris. The first time, because I was with my wife, I went in a taxi. It was not an entirely wasted journey, even though when we arrived, the man at the gate told us—not I suspect without the malice that is the only solace of minor functionaries—that it was closed.

The journey was not entirely wasted because the taxi driver, a woman, told us some interesting things on the way (on the whole I would rather spend an hour with a taxi driver than with the president of a republic): for example, that the reason she did not wear a seat belt was to prevent her passengers from pulling on it and strangling her while they robbed her. She also sometimes wore a scarf around the lower half of her face to forestall clumsy attempts at seduction by male patients in lieu of payment. This proves to me that France remains a much more cultured country than England, where, in the small town in which I live, drunk girls press their bare breasts against taxi windows in the hope of a free ride home. However, this happens only at weekends, so there is still room for deterioration.

(Hier weiterlesen)
Hat sich noch niemand gefragt, warum häßliche Gesellschaftssysteme ebenso häßliche Architektur produzieren? Und ebensolche Menschentypen? Dalrymple's Artikel ist eine Antwort darauf ...