Samstag, 7. März 2020

Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

Bürgermeister zur Aufnahme von Flüchtlingen bereit“, so jubeltitelt der „Standard“ gestern, und ich dachte mir: Doch, jetzt, das lässt keinen Zweifel zu, macht es einer vor und nimmt selbst Flüchtlinge auf.
Doch weit gefehlt, auch diesmal wieder nur das Übliche: der grüne Bürgermeister von Innsbruck ist leider absolut nicht bereit, Flüchtlinge aufzunehmen, sondern nur, anderen Leuten zweihundert Flüchtlinge aufs Auge zu drücken, mit denen er sich dann in Wahlprospekten schmücken kann. Zahlen, leisten und die Reibungswärme ertragen sollen gefälligst alle anderen.
Bei den Grünen also wie bei den Roten.

***

Die Sozen haben für einen neuen Treppenwitz gesorgt. Im vollmundigen Kampf gegen illegale Parteienfinanzierung haben sie der politischen Konkurrenz lauthals schreiend Fußangeln gebaut, um Großspenden zu verhindern und den Pinken und den Schwarztürkisen eine reinzuwürgen.
Jetzt wurde die erste Partei wegen einer extra für sie durch Dritte ausgerichteten Großwahlveranstaltung zu einer Strafzahlung von 180.000 Euro verdonnert.
Und zwar die SPÖ selbst.
Kann man nicht erfinden.

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Die Eskalation an der türkisch-griechischen Grenze wird pikant. Was man als offene Kriegshandlung hinter einem menschlichen Schutzschild werten und verurteilen kann, ist nämlich der Konflikt zwischen zwei NATO-Partnern. Rechtlich müsste die Türkei als Aggressor schon längst draußen sein, aber Erdogan ist Trumps best Buddie. Die Griechen derweil haben die NATO-Partner aus der EU auf ihrer Seite. Nur: den Oberbefehl hat die USA. In der NATO läuft das, was Trump sagt.
Und Erdogan ist dem in den Hintern gekrochen, während Merkel, Macron und Co. Trump mit Spott, Hohn, Häme und Hass übergossen haben. Die EU hat in ihrer Präpotenz nicht nur den ihr früher wohlgesonnenen Russen mit Sanktionen, Beschimpfungen und Kriegsrhetorik den Stuhl vor die Tür gestellt und diese zugeknallt, sie haben auch ihre einzige Schutzmacht und Oberbefehlshaber des eigenen Verteidigungsbündnisses präpotent am Nasenring durch ihre Medien geschleift und permanent zum Gespött gemacht.
Sieht nicht gut aus für die EU. Der weltpolitische Kleinkriminelle aus Ankara mausert sich zum Gangster und hat sich das Wohlwollen der beiden Großmächte erschlichen, die Einfluss auf die Geschicke der EU nehmen können. Die EU hat es sich mit allen verscherzt. Den Türken wird keiner aufhalten. Der hat schon 10 Millionen Soldaten hinter dieser Front.
Und Merkel blockiert auf EU-Ebene bereits verbale Verurteilungen der Türkei, wohl befürchtend, dass ihr die Lage nach nur einer SMS des Wahnsinnigen an seine Soldaten in Deutschland innerhalb Stunden aus den Händen gleiten wird. Sanktionen, die das einzige Mittel der Stunde wären, wird es deshalb nicht geben.
Tja. Hochmut kommt vor dem Fall.
Die größenwahnsinnigen Provinzpolitiker der EU sind gescheitert. An einem größenwahnsinnigen Provinzdiktator.
Die Briten haben alles richtig gemacht.

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Als ich mir gestern im Foyer eines großen Bildungsanbieters meine Zeit mit Medienlektüre vertrieb, setzte sich ein junges Pärchen unweit auf eines der Sitzposter, musterte mich kurz, und der junge Mann bemerkte trocken: „Früher hatten alte Leute gegen kalte Beine eine Katze auf dem Schoß, heute einen Laptop.“
Tja, Kinder, so ändern sich die Zeiten.
Mal sehen, was ihr so auf dem Schoß habt, wenn ihr alt seid.

Freitag, 6. März 2020

Heute vor 150 Jahren


... wurde einer der Meister der »Silbernen Operette« geboren: Oscar Straus (ursprünglich schrieb er sich »Strauss«, ließ aber, um nicht als Mitglied der Wiener Strauß-Dynastie zu gelten, des zweite »s« in seinem Namen weg).

Was kennt man noch von ihm? Heute wohl fast nichts mehr, am ehesten noch die Ouvertüre zu seiner ehedem beliebtesten Operette — »Ein Walzertraum«, voller schmissiger Melodien und eingängig-romantischer Ohrwürmer:


Doch hat er sich in jungen Jahren durchaus hoffnungsvoll auf »klassischem« Gebiet betätigt, und es ist schade, daß davon fastnichts sich in unsere Zeit retten konnte, mit Ausnahme einer Youtube-Aufnahme (von nicht gerade berauschender Klang- und Interpretationsqualität, leider!) eines wirklich Talent verratenden Klavierkonzerts, das der erst 23-jährige Straus 1893 komponierte, und das man durchaus gehört haben sollte:


Und zum Glück hat sich auch ein langes Gespräch mit dem greisen Komponisten aus dem Jahr 1953 erhalten, das den Schluß dieses kleine Gedenkartikels bilden soll:





Pathologiebefund

von  it’s  me 



Die LINKE im Krautland stellt sich als Partei der Mitte dar, was auch logisch und glaubwürdig erscheint, erhält sie die volle Solidarität von den Medien und von Mutti, die lieber mit einem Stalinisten kooperiert als mit einem FDP-Politiker, der das Sakrileg beging, sich mit den Stimmen der AfD, also mit den Stimmen des leibhaftigen Dämon, wählen zu lassen.
Nur hat sich – was aber medial nie und nimmer aufgearbeitet werden wird – der Blogger Reitschuster die Mühe gemacht, die „LINKE“ und ihre wahre Gesinnung einmal zu sezieren und ist auf einen Befund gekommen, der schwerst pathologisch ist. Nur ist jemand, den der Pathologe in die Finger bekommt, tot, die LINKE hingegen erlebt so etwas wie eine Renaissance unter Verklärung des Marxismus/Leninismus und Stalinismus, wie auch Sarah Wagenknecht durch ihre früheren Aussagen bestätigte. 

Schaut so aus, dass mit der verstrichenen Zeit Vergessen, Verzeihen und Toleranz Einzug gehalten hat, nur: Massenmord und Verbrechen gegen die Menschheit kennt keine Verjährung, und der Kommunismus hat wie der Faschismus unendliche Verbrechen begangen und Leid über die Menschheit gebrach, aber die Erinnerung kennt nur rechte Täter und nie linke. Da kommt zum wievielten Mal auch immer Danisch ins Spiel: „Es sind nicht die Maßstäbe, die mich ankotzen, aber die doppelten Maßstäbe“.
Hier der hervorragende Pathologiebefund von Reitschuster über den (leider noch lebenden) Patienten „LINKE“:
Man müsse 820.000 Reiche erschießen - diese Forderung sei ironisch gemeint gewesen, rechtfertigt sich jetzt die Linke, und obwohl der Mitschnitt der Rede ein anderes Bild zeigt, kaufen es ihr viele nur allzu gerne ab. Insbesondere in den Medien - sogar die einstmals konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung. 820.000 Menschen umbringen bzw. zu Zwangsarbeit zu zwingen - und es war nur ein Scherz? Von der Partei, die unter Ägide Stalins gegründet wurde, der Abermillionen umbringen und ins GULAG pferchen ließ? Das ist nicht mein Humor.
Wie Blog-Kollege LePenseur zu sagen pflegt: „Chapeau! Touché!

 

Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

Ein Glück, dass die Atemschutzmasken ausverkauft sind. Wenn jetzt jeder mit so einem Teil herumrennt, kommt die Polizei nicht mehr beim Abstrafen wegen Verstößen gegen das Burkaverbot hinterher.

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Im gestrigen „Kurier“ fragten die Investigativjournalisten eine Psychologin, wie man Kindern die Angst vor „dem Virus“ nehmen könne. Leider antwortete diese darauf nicht, dass sie nur aufhören bräuchten, durch effekthascherischen Sensationsjournalismus solche zu schüren.

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Kleiner Tipp für Leute mit Urlaubssperre: Einmal 1450 anrufen und herzhaft ins Telefon niesen beschert zwei Wochen häusliche Quarantäne bei voller Lohnfortzahlung. Ich spüre schon das Kribbeln in der Nase...

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Die „Linke“ hat sich endgültig von ihrer radikalmarxistischen Vergangenheit als DDR-Unterdrückungspartei emanzipiert und beschreitet einen moderaten, von Merkel offensichtlich voll und ganz mitgetragenen Weg: Den feuchten Traum einer Kongressteilnehmerin, alle Reichen zu erschießen, schwächte der Linken-Chef Riexinger nach kurzer Pause zum Abklingen der Zustimmung geschickt ab und klärte sie auf, dass man die Reichen nicht erschießen wolle sondern nur „einer nützlichen Arbeit zuführen“. Dass Arbeit frei macht, wusste ja schon einer der großen sozialistischen, wenn auch eher nationalen, Vordenker der Linken, und ließ solche Weisheit deshalb an das Eingangstor eines Lagers schreiben, in dem die revolutionären Träume dieser Faschisten einstmals aktiv gelebt wurden und vorher materiell enteignete „Geldjuden“ der finalen Befreiung entgegenmarschieren durften.
Wäre Höcke wirklich ein „Faschist“, wäre er bei der „Linken“ besser aufgehoben.

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Recep der Prächtige unterstreicht seine Sorge um das Wohlergehen der von ihm ausgesuchten "Geflüchteten" und entsendet tausende schwerbewaffnete Uniformierte an seine Grenze und in den Rücken jener menschlichen Schutzschilde für seinen Aufmarsch, um jene, die den Widerstand Griechenlands gegen ihre Einreise als Zeichen des Nicht-Willkommen-Seins deuten und enttäuscht wieder umdrehen wollen, eine gewisse Motivation zu vermitteln, es doch lieber weiter zu versuchen.
Und wie reagiert die EU auf diese offene Kriegserklärung?
Sie lädt den Erpresser zu Verhandlungen ein.

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Ein Oppositionspolitiker wagte es im türkischen Schauspielhaus (das man aus Tradition immer noch als „Parlament“ bezeichnet), dem Großsultan mangelnden Respekt gegenüber seinen Soldaten vorzuwerfen. Erdogans Jubelperser gerieten darob in typisch muselmanische Empörungsrage und prügelten sich wie die Wilden, die sie sind.
Der Unhold darf nun dem Prächtigen 150.000 Euro ob seiner Frechheit zahlen und bekommt ein Strafverfahren wegen Präsidentenbeleidigung an die dreiste Bcke, das im Kerker enden kann (und wohl auch wird).
Und da beschwert sich die AfD, in Deutschland dürfe man Merkel nicht kritisieren. Mimimi.
Hier verliert man doch nur den Job und die Reputation.

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Die Überraschungspräsideuse an der EU-Spitze wird einen militärischen Konflikt mit der Türkei natürlich vermeiden. Aber weniger, weil sie so ein Friedensengel ist, sondern weil sie weiß, in welchen Zustand sie das Deutsche Bundesheer versetzt hat.

Donnerstag, 5. März 2020

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin

Van der Bellen appelliert, man möge doch wenigstens die Frauen und Kinder aus der Türkei aufnehmen. Erstaunlich, wie schnell ein Grüner jedes Quotendenken aufgibt.

Woran Gandalf Gelbzahn ein Kind erkennen will, hat er nicht erklärt, denn viele bisher ankommende Kinder haben wuschelige Vollbärte und sehen aus wie über dreißig, aber wenn sie behaupten, dreizehn zu sein und ganz allein ohne Mami unterwegs, müssen wir das eben glauben und ihrem herzerweichenden Hilfserflehen auch dann noch wohlwollend Gehör schenken, wenn sie in den neuheimischen Amtsstuben neckisch mit dem Spitznamen „Derschonwieder“ benannt werden.

Warum der Verhüllungsfreund Frauen unbedingt in ein angeblich zutiefst islamophob-rassistisches Land verfrachten will, in dem er selbst allen Frauen ausrichtet, sie mögen sich aus Solidarität mit den permanent von weißen Nazimännerhorden durch die Straßen gemenschenjagten Musliminnen Kopftücher aufsetzen, ist mir auch nicht ganz klar. Hasst er Musliminnen so sehr, dass er sie zu den Kopftuchherunterreißern schicken will?

Eines hat das dampfende Kalkbergwerk mit seinen Vorgängern gemeinsam: Immer wenn man dachte, sie mögen einmal Stellung beziehen, waren sie am Klo oder im Raucherkammerl, und immer, wenn sie dann doch etwas sagten, dachte man sich, ach hätten sie doch besser geschwiegen. So gesehen füllt Van der Bellen sein Amt mit folkloristischer Würde aus.

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Ach ja, noch so ein Bonmot aus des Hofbürgers Räucherkammerl: Wir könnten Erdogans handverlesene Grenzgänger schon deshalb willkommenheißend empfangen, weil es ja leerstehende Geflüchtetenunterkünfte gäbe. Wenn man, so die Übersetzung, schon Werkzeuge für den Notfall hat, wäre es ja Verschwendung, nicht ab und zu für Notfälle zu sorgen. Das wäre ja wie eine arbeitslose Feuerwehr, die fertig betankt im Rüsthaus steht und vor sich hin poliert wird. Da könnte man ja auch ab und zu einen Brand legen, damit man das Ding nicht vollkommen sinnlos herumstehen hat...

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Die Hunger-Spiele sind um eine Facette reicher. Belohnung in Form von lebenslänglicher Alimentierung im weichesten Sozialbett der Welt bekommen nicht nur jene, die erfolgreich den Sahara-Triathlon überwunden haben ohne vertrocknet, ertrunken oder von aufgebrachten Rechtgläubigen am siebten Halswirbel amputiert zu werden sondern auch jene, die nach sorgfältiger Auslese durch den Großmächtigen Sultan von Osmanopimpistan von diesem an seine Grenze deportiert und der EU vor die Füße gekippt werden.
Jetzt bestimmt der Irre vom Bosporus also auch schon, wen wir in unser Sozialsystem aufzunehmen haben, und unsere Grünen stehen schon wieder parat und propagieren in seinem Sinne. Auf diese Dolme ist sowas von Verlass...

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Lesbos, so empörtitelten mehrere Tagesmedien, werde jetzt von „Rechtsradikalen“ erobert. Das ist erstaunlich, handelt es sich bei den „Rechtsradikalen“ doch um die vor Allem männliche Jugend der autochthonen Inselbevölkerung, die die Insel gar nicht erobern können, da es einfach ihre Insel ist. Wer „Palästina den Palästinensern!“ sagt, muss auch „Lesbos den, äh, Lesbonensern!“ sagen. Oder so. Denn diese angeblichen „Eroberer“ sind deswegen „rechtsradikal“ weil sie schnauzenvoll gegen jene NGO-Gutmenschen vorgehen, die ihre Insel mit jenen jungen Männern fluten, die täglich wirklich die Insel „erobern“ und in ein Drecksloch verwandeln, das einst vom Tourismus lebte und nun zu einem Shithole mutiert.

Da fällt mir schon wieder einer ein:
Wer gegen „Palästina den Palästinensern!“ ist, ist ein Nazi.
Wer für „Österreich den Österreichern!“ ist, auch.

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Wenn Assad einen Angriff auf Türken startet, die völkerrechtswidrig in sein Land eingefallen sind, dann wird das von unseren Medien als eine üble Aggression angeprangert. Nach dieser Sichtweise hätten die Russen im November 1942 eine üble Aggression gegen die Wehrmacht vor Stalingrad gestartet. Heutige Medien würden dafür Sanktionen gegen Stalin fordern. Faktenchecker und Qualitätsmedien eben.

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Einen noch: der Bürgermeister von Trumau schlägt vor, man solle einfach eine Flüchtlingsfamilie aufnehmen und versorgen. Fand ich toll von ihm, so mit gutem Beispiel vorangehen zu wollen. Doch dann musste ich lesen, er meint natürlich weder bei sich noch anderen Privatpersonen, sondern in allen Gemeinden in Österreich. Die Gesellschaft soll, die Gemeinschaft soll, alle Anderen sollen – ach ja, der Guteste ist natürlich ein Roter. Erklärt dann auch wieder alles.

Mittwoch, 4. März 2020

Genosse Rameljow

 
... ist im dritten Wahlgang mit einfacher Mehrheit zum Ministerpräsidenten Thüringens gewählt worden. Wie die Kanzlerin es angeordnet hatte, wurde eine demokratisch einwandfreie Wahl mit Erpressungen, Drohungen, der Entlassung eines Spitzenbeamten und dem rasch herbeiorganisierten Mob der Straße rückgängig gemacht. Das ist gut deutsch: Führer*in befiehl, wir folgen!

In der Geschichte der Bundesrepublik wird dieses Datum eine Zäsur markieren. Der demokratische Lack der zweiten deutschen Republik ist nicht ab, aber ramponiert. Für Merkel selber war es nur ein weiterer Schritt auf dem Marsch der "Anywheres" zur Entmachtung des Souveräns.

kommentiert Michael Klonovsky in gewohner Prägnanz die aktuellen Vorgänge in Thüringen. Ja, es stimmt leider: der Lack der Demokratie ist noch nicht ab, sondern wird von vielen Kurzsichtigen immer noch für echte Demokratie gehalten. Vielleicht sollten sie sich bessere Brillen anschaffen — aber wollen sie das denn überhaupt ...?

Zum Melden rechtswidriger Postings


... fordert Andreas Unterberger in seinem Tagebuch auf. Mit durchaus nachvollziehbaren Gründen:
Wir leben bekanntlich in einem Staat und unter einer Justiz, die die Meinungsfreiheit nicht mehr sehr hochhalten. Die gegenwärtige Regierung hat angekündigt, sie sogar noch weiter einschränken zu wollen. Umso sorgfältiger sollte man sich dessen bewusst sein, dass es nicht nur ein Gebot der Höflichkeit, sondern auch der österreichischen Justiz ist, sich bei Formulierungen an Regeln zu halten. Und wenn andere das nicht tun, dann sind alle jene, denen an der Rest-Freiheit der Existenz solcher Diskussionsforen liegt, umso intensiver gebeten, Regelverletzungen zu melden.

Sei es in Hinblick auf persönliche Ehrenbeleidigungen, sei es in Hinblick auf das NS-Verbotsgesetz, sei es in Hinblick auf Kreditschädigungen, sei es in Hinblick auf den Verhetzungsparagraphen, der ja bestimmte, sehr einseitig ausgewählte Gruppen auf europäischen Wunsch unter besonderen Schutz gestellt hat. Auch wenn man etwa an diesem Gesetz Kritik übt, wie es das Tagebuch tut, so ist es doch sehr ratsam, es einzuhalten.
Nochmals betont: Unterberger hat aus legitimem Selbstschutz völlig recht, die Leser um Mithilfe zu ersuchen! Hier auf dem LePenseur-Blog ist es wegen des unvergleichlich geringeren Kommentar-aufkommens möglich, eine Vollmoderation aller Kommentare zu betreiben — aber das wäre ja bei »Unterbergers Tagebuch« mit — im Schnitt! — rund 160 Kommentaren pro Artikel (!) bereits ein Fulltime-Job, und damit faktisch das Ende dieser kostenlosen Webpräsenz, denn: »Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld« ...

Dennoch: dieser Artikel ist ein Armutszeugnis! Nicht für Andreas Unterberger, wohlgemerkt, sondern für den tatsächlichen Stand der Meinungsfreiheit in unserer, doch  vorgeblich so rechtsstaatlichen und demokratischen Alpenrepublik. Ein Kommentarposter bringt diesen deplorablen Befund exakt auf den Punkt:

Kyrios Doulos
01. März 2020 11:14

Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,

ich verstehe Ihr Ansinnen.
Ich ergänze es:

Ihre Zeilen sind ein sichtbares Zeichen, daß wir bereits in einer Diktatur leben, in der sogar die Bürger verpflichtet sind, bei der Zensur mitzuhelfen.

Ich wünsche mir eine Demokratie mit Meinungsfreiheit. Und die einzige Regel, daß, wer sich persönlich beleidigt, verleumdet oder diskreditiert fühlt, höchstpersönlich tätig werden soll, dagegen vorzugehen.

Ich weiß, daß das in Zeiten, in der ein Putschlanzler Kurz bestimmt, was widerlich und daher verboten und hinter Schloß und Riegel gehört, ein feuchter Traum ist und wohl weiterhin bleiben wird.

Ich werde mich am Melden nicht beteiligen. Betroffene mögen selbst tätig werden. Die Grenze zwischen Melden und Denunzieren ist fließend. Ich bin kein Jurist und in vielen Fällen gar nicht kundig genug im Erkennen von Rectswidrigem.

Vielleicht müssen wir uns drauf einstellen, daß wir entweder im Darknet untertauchen oder so heimich wie möglich analog.

Meine Adresse haben Sie, Herr Dr.Unterberger. Für Ihren Blog per Post würde ich wegen Ihrer hohen Qualität auch viel mehr zahlen als jetzt für das digitale Abonnoment. Sollte dies einmal notwendig werden, dann schreiben Sie mir bitte.

Mit besten Grüßen,
Kyrios Doulos

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PS: Ist ja schon traurig genug, daß wir unsern Klarnamen hier lieber doch nicht nennen. In meinem Fall wäre das tatsächlich geschäftsschädigend. Ist das schon (ohne Melden) ein Zeichen, wie krank unsere Demokratie schon war, bevor sie nun zur Diktatur der Zensur wurde!


Der medial allgegenwärtige Hype um das Corona-Virus


... verdeckt völlig, daß in Deutschland derzeit nicht nur eine gezielte Umvolkung in Richtung Orient und Nordafrika stattfindet, sondern auch ein ebenso gezielter Umbau eines demokratischen Rechtsstaates (bzw. dessen, was davon nach vielen Jahren Merkel-regime noch  übrig ist ...) zu einem scheindemokratischen Unrechts- und Maßnahmenstaat, in dem nicht die verfassungskonform in Kraft getretenen Gesetze, sondern die »Zentrale« die Richtung angibt, in die brav, rückgratlos und trottelig nicht nur der ganze Verwaltungs- (das ist man ja leider gewohnt!), sondern auch der Justizapparat marschiert nach dem Motto: Merkel befiehl, wir folgen ...

Das Beispiel Thüringen ist quasi die Richtschnur, nach der in Merkels künftige Wahlentscheidungen stattfinden bzw. nicht stattfinden sollen. Franz Halbritter schrieb dazu auf Vera Lengsfelds Seite einen lesenswerten Artikel:
Der Linke Bodo Ramelow soll nach Intervention von Kanzlerin Merkel demnächst zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt werden. Das wirft die Frage auf, wer dieser Mann ist und was die Kanzlerin zu ihrer schwesterlichen Hilfe veranlasst hat.

Der aus Niedersachsen stammende gelernte Einzelhandelskaufmann und frühere Gewerkschaftssekretär Bodo Ramelow, der in einer kreativ-erfrischend demokratischen Wahl für das Amt des thüringischen Ministerpräsidenten krachend scheiterte, wird in den Medien als großer Menschenfreund und politischer “Pragmatiker” gefeiert! 

Wie “demokratiefähig” der von Bundeskanzlerin Angela Merkel protegierte Bodo Ramelow mit seiner Partei Die Linke wirklich ist, zeigt nachfolgender Faktencheck ...
Touché!




Spektralrabulistik

von Fragolin

Aus dem virtuellen „Handbuch des Journalisten“ oder „Welches Wording muss ich beachten, wenn meine Karriere keinen Knick in die falsche Richtung bekommen soll?“
Auch bekannt als Spektralrabulistik.

Kritik an jemandem:
Grüne Politiker decken auf oder weisen hin.
Rote Politiker üben Kritik.
Schwarze Politiker behaupten oder patzen an.
Blaue Politiker greifen an oder attackieren.

Besorgnis über etwas:
Grüne Politiker äußern sich besorgt.
Rote Politiker warnen.
Schwarze Politiker schüren Ängste.
Blaue Politiker verbreiten Panik.

Ablehnung:
Grüne Politiker äußern Bedenken.
Rote Politiker weisen von sich.
Schwarze Politiker blockieren.
Blaue Politiker toben dagegen.

Reaktion auf Anschuldigungen:
Grüne Politiker sind irritiert.
Rote Politiker sind empört.
Schwarze Politiker schießen zurück.
Blaue Politiker schäumen vor Wut.

Bruch eines Wahlversprechens:
Grüne Politiker korrigieren ihren Kurs
Rote Politiker fallen vor den Rechten um.
Schwarze Politiker rudern zurück.
Blaue Politiker betrügen die Wähler.

Postenvergabe:
Grüne besetzen mit einem Experten.
Rote vergeben eine Verantwortung.
Schwarze schachern mit Posten.
Blaue färbeln brutal um.

Mitarbeiterverringerung:
Grüne trennen sich von Mitarbeitern.
Rote passen sich an wirtschaftliche Erfordernisse an.
Schwarze entlassen Mitarbeiter.
Blaue feuern ihre Untergebenen.

Dienstag, 3. März 2020

Bereichernder Zuschlag


Nicht nur in Schland. Nicht nur bei den Ösis. Nicht nur in Ikeastan. Sondern auch in Dänemark, das man wegen seiner etwas weniger vertrottelten Migrationspolitik eigentlich als Insel der Seligen wähnte. Zu Unrecht, wie sich herausstellt:

Danish mother tells how her teenage son was beaten into a coma by gang of migrants




Increasingly immigrant gangs are targeting young Danish boys and girls and savagely beating. Not unlike what’s been seen in other Western European countries who’ve been “enriched” with alien cultures, in Denmark, brutal and unprovoked violence against young Danes is becoming part and parcel of daily life.

On Monday, a Danish mother by the name of Karina Lindboe Wind writes on Facebook about how her son Lauritz was severely beaten by a migrant gang in Copenhagen. Her story is as follows:
Lauritz was knocked down from behind, with his head hitting the front of a moving car near Gothersgade. Having been rendered nonconscious from the blow, he was unable to break his fall with his hands, and as a result, went face-first into the pavement. After, one perpetrator is said to have jumped into the air and repeatedly stomped on Lauritz’s face.
Es ist zwar nicht lupenrein rechtsstaatlich — und vermutlich beklagenswert fern der Bergpredigt —, sich nach der Leküre eine derartigen Berichte den migrantischen Tätern exakt dasselbe Schicksal zu wünschen: von hinten niedergeschlagen zu werden und dann einen Stiefel in die Visage gedonnert zu bekommen. Aber nachvollziehbar.

Derartig atavistische Hominiden — sie explizit als Menschen zu bezeichnen fällt schwer! — lernen offenbar nur durch reziproke Aktion ...


IM Viktoria und IM Erika freuen sich!

von  it’s  me 

 
Ein Jubeltag für Merkel und Kahane, denn jetzt darf man wieder, und das hochoffiziell, inoffizielle Mitarbeiter zum Bespitzeln, Denunzieren und Vernadern rekrutieren. Ach, wie sich doch die Zeiten wiederholen:


(Dank an M. Klonovsky für den Fund)



Natürlich nur pöhse Verschwörungstheorie!


Schon schlimm, was man da im leider, leider noch nicht vom Wahrheitsministerium umfassend angeleiteten WWW so lesen kann. Das heißt: muß! Erschütternd!

Der Status nach elf toten bzw ermordeten Menschen am 19. Februar 2020 in Hanau:

Es gibt kein einziges Mordverfahren oder ein anderes Gerichtsverfahren. Die Regierung, in Form ihrer untergebenen Bundesanwaltschaft und dem Bundeskriminalamt, hat die Ermittlungen an sich gezogen. Die Version der Regierung hinsichtlich des bereits in der Nacht ausgemachten und in der Nacht zu Tode gekommenen alleinigen Attentäters, hat bereits fundamental gewechselt. Nachdem es zunächst hieß, der mutmaßliche Attentäter sei den Behörden unbekannt gewesen, rückte Generalbundesanwalt Peter Frank später damit heraus, dass sich dieser bereits seit 2002 an mehrere Behörden gewandt hatte, u.a. an seine, die Bundesanwaltschaft, Ende 2019, also vor wenigen Monaten.
Nun muß man nicht jedes Wort in diesem Artikel vollinhaltlich unterschreiben — aber daß eine stattliche Reihe von »Unplausibilitäten« in der uns bislang aufgetischten Geschichte enthalten sind, das erkennt der sprichwörtliche »Blinde mit dem Krückstock«.

Und das sollte uns zu Denken geben! Solange wenigstens das noch erlaubt ist ...




Es läuft gut

von Fragolin

Alle fragten sich seit vorgestern: Wo ist Merkel? Die SARS-Panik bricht in Deutschland aus und gleichzeitig schickt ihr Gspusi aus Ankara hunderttausende Menschengeschenke nordwärts, und wo steckt Merkel?
Nun, sie hatte gestern weit Wichtigeres zu tun: Sie traf sich mit den Migrantenorganisationen zur Lagebesprechung und kam zu dem Entschluss, mehr gegen Rassismus, Intoleranz und rechte Hetze tun zu müssen und den Menschen deutlich zu machen, dass Vielfalt eine Bereicherung sei. Also mehr Migranten ins Land holen und mehr Autos von AfD-lern anzünden. Wir haben verstanden. Es läuft glänzend für Merkel.




Montag, 2. März 2020

»Verdacht der Brandstiftung: Auto von AfD-Chef Chrupalla abgebrannt«


... schreibt die dpa (und gmx von ihr ab). Aber nix Genaues weiß man nicht, deshalb nur: »Verdacht«. Vielleicht hat der ruchlose (wenngleich nunmehr rauchgasvergiftete) AfD-Politiker sein Auto ja selbst ... ? Oder es fand eine der geheimnisvollen Selbstentzündungen statt, wie sie bei Tesla gang und gäbe sind, und sich jetzt als Modekrankheit auch in die Verbrennungsmotor-Riege verbreiten? Oder es waren grüne Männer vom Mars. Oder sonst was ...

Ach Gott, der soll sich doch nicht so haben! Soll froh sein, daß man ihm nicht das Haus abgefackelt hat, der üble Pursche!

Schland unter. Merkel, was sonst!


Da kann man nur sagen: Einfach schrecklich!


Moos Kauen: Zum wiederholten Male mischt sich Russland mit ungeahnter Brutalität in die US-Präsidentschaftswahlen ein. Jetzt geht Putin sogar so weit, dass er sich die Demokraten untereinander prügeln lässt. Das ist unerhört und ein nie da gewesenes Novum. So etwas hat es in früheren Jahren einfach nicht gegeben. Da lief das eher umgekehrt, da kauften sich die USA in Russland einfach den Jelzin, um das Land nach der Wende recht galant zu plündern. Was auch immer zu diesem Rollenwechsel führte, das schmerzliche Heulen und Zähneklappern in den USA ist international unüberhörbar.
Ich kann nur wiederholen: Einfach schrecklich! Wenn es Rußlands brutale Einmischung in den US-Wahlkampf nicht gäbe, dann müßte man sie einfach erfinden ...


Win win win

von Fragolin

Der Irre vom Bosporus tut also das, was von bösen Rechtspopulisten, die die gloriose Friedenspolitik der alternativlosen Großen Vorsitzenden schlechtreden wollten, seit Jahren als logische Folge eines Paktes mit einem Größenwahnsinnigen vorausgesehen wurde, und hat nach dem finalen Einstreifen der letzten Tranchen seiner Milliardengeschenke aus europäischen Steuerkassen sein nun wertlos gewordenes Druckmittel aufgegeben und die Grenze für die sogenannten „Flüchtlinge“ aufgemacht; also jene meist radikal-islamistischen Assad-Hasser (und nebenbei auch Kuffar-Verachter), die vor diesem zu dem Verbündeten ihrer freiheitskämpfenden Freunde von Al-Nusra und IS ausgewandert sind. Die perfekte Grundlage für die Bildung eines „moderaten Euro-Islam“ und garantiert Zuwanderung hochqualifizierter Fachleute, wertvoller als Gold.

Wer sich auf das (von mir erst dann als Wahrheit zur Kenntnis genommen, wenn sie wirklich weg ist) Ende des hosenanzüglichen Zitteraals auf dem teutonischen Kanzlerthron freut, sollte sich aber auch bewusst sein, dass die CDU anscheinend den Merkelismus und die daran gekoppelte unverbrüchliche Verbundenheit zu einem islamistischen Diktator und Kriegstreiber so verinnerlicht hat, dass sie bereits zur internen Systemlinie betoniert wurde.
NorbertRöttgen, immerhin Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses des Deutschen Bundestages und ergebener Diener seiner Herrin mit Ambitionen darauf, in ihre Fußstapfen, aus denen er bisher nur mit Begeisterung den Dreck geleckt hat, zu treten, wirft sich voll Inbrunst in die Bresche für den armen, im Interesse Europas und der Demokratie freiheitskämpfenden Ziegenfreund.

Dessen Ankündigung, die Grenzen der Türkei zur EU für Flüchtlinge zu öffnen, habe zwar „die äußere Form einer Drohung“, sei aber dem Inhalt nach „ein Hilferuf“ an Europa, sagte Röttgen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS).“

So sollten wir das verstehen und nicht als Provokation“, mahnte Röttgen. Erdogan sei mit seinem Versuch gescheitert, in Syrien mit Russland zusammenzuarbeiten, und genau das signalisiere er jetzt dem Westen. Seine Ankündigung, nun die türkische Grenze für Flüchtlinge mit dem Ziel EU offenzuhalten, bedeute: „Seht her, ich bin mit meiner Russland-Politik gescheitert, und jetzt brauche ich die Europäer.“

Nun, ein normaler Mensch hätte das seinen angeblich um Hilfe angeflehten Verbündeten genau so sagen und ihnen nicht in den Rücken fallen können, aber anscheinend gehört es zur kulturellen Eigenart dieser muselmanischen Despoten ebenso wie ihrer immer wieder hier als Schutzerflehende aufschlagenden Untertanen, ihre Hilfeschreie um Schutz und Zärtlichkeit mit Beleidigen, Zusammenschlagen und Niedermessern artikulieren zu müssen.

Eine harte Gangart gegen Erdogan sei „im Lichte unserer Interessen der falsche Weg“, warnte der Außenpolitiker in der FAS. Der Westen solle nicht „auf den Ton“ des türkischen Staatschefs eingehen, sondern „den Problemen“ gerecht werden.“

Genau. Schnell haufenweise Geld runterschicken, und noch besser Waffen und Soldaten, immerhin ist es lange her, dass deutsche und türkische Soldaten gemeinsam durch die Wüste marschiert sind.

Mit Blick auf Russland verlangte Röttgen, der Westen müsse über zusätzliche Sanktionen nachdenken.“

Natürlich. Denn Russland befindet sich auf Bitte des Syrischen Präsidenten auf syrischem Staatsgebiet und unterstützt diesen dabei, Städte auf seinem eigenen Staatsgebiet aus den Händen radikaler djihadistischer Terrororganisationen zu befreien Das geht ja mal gar nicht. Im Gegensatz zu Erdowahn, der zwar völkerrechtswidrig eine Invasion in Syrien durchführt, um sein großosmanisches Reich zu erweitern, aber dafür haben Deutsche ja Verständnis, die kennen diese Situation und auch die Art dieser Hilferufe.
Oh, ich spüre schon die Druckschwankungen im virtuellen Raum, wenn die Schnappatmer losjapsen, von wegen böse populistische Übertreibung und das habe niemand so gesagt – schlechte Nachrichten: doch!

Kreml-Chef Wladimir Putin habe „bisher für seinen Eroberungskrieg an der Seite Assads keinen Preis bezahlen müssen“. Deshalb habe der russische Präsident auch „keinen Anlass, auf irgendwelche freundlichen Appelle europäischer Außenminister einzugehen“.“

Nach der Röttgenschen Definition war sogar die Befreiung Stalingrads ein Eroberungskrieg Russlands. Denn Idlib, das gerade von Assad und Putin „erobert“ wird, liegt nunmal in Syrien, wo Assad hingehört, Putin zur Hilfe gerufen wurde und Erdogan etwa soviel zu suchen hat wie es Hitler in der Tschechei, Polen oder Frankreich hatte. Auch diese Länder wurden dem Ärmsten ja von einer aggressiven Eroberungsarmee wieder weggenommen, nicht wahr Nobby?
Was muss man eigentlich rauchen, inhalieren oder injizieren, um so etwas abzulassen, wenn man nicht gekaufter Knecht der nach einem Atomkrieg mit Russland lechzenden Hardcore-Falken in der NATO ist, die dort auch gerade das Ruder führen, wie man am Umgang mit einem Aggressor sieht, der laut eigenem Statut eigentlich schon längst hätte sanktioniert und rausgeschmissen gehört? Egal, es scheint nur, dass der Nachfolger Merkels eine Gestalt wird, die entweder ein Junkie oder Kriegstreiber ist. Wenn die Pegidisten wieder mit ihren „Merkel muss weg!“-Pappschildern flanieren sollten sie mal darüber nachdenken, ob damit wirklich auch nur ein einziges Problem gelöst wird.


Ach ja, ich habe da für die sich (ach, ich muss es einfach rauslassen, es drängt zu sehr: wie ich immer vorhergesagt habe) zweite Welle der Merkelschen Völkerwanderung einen Lösungsvorschlag: Wenn der Irre vom Bosporus dringend Hilfe braucht, dann machen wir doch einen Deal und lassen alle diese syrischen Männer rein in die EU und packen dafür alle türkischen Männer zusammen und schicken sie als Verstärkung postwendend dem Sultan zurück. Für jeden Syrer fünf Türken, mindestens, wenn er doch so dringend Hilfe braucht, ihr geliebter Präsident. Junge, motivierte, hochqualifizierte Kämpfer, die immerhin schon mit Türkeifahnen auf deutschen Straßen das Marschieren und Lobesparolen auf den Kalifen Brüllen geübt haben. Und ihm ausreichend illegale Wahlstimmen verschafft haben, um sicher in seinem Palast zu residieren. Wäre doch für alle Beteiligten ein Vorteil, also win-win-win. Deal, Sultan?

Sonntag, 1. März 2020

Papst Franz verkühlt sich und hustet


“Papst Franziskus hat “wegen einer Erkältung” seine Teilnahme an den traditionellen Fastenexerzitien außerhalb Roms abgesagt. Das 83-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche ist seit mehreren Tagen krank. Deshalb ließ er zuletzt einen Teil seiner Termine ausfallen.  [...] Bereits an den vergangenen Tagen hatte Franziskus blass gewirkt und gehustet. Die Krankheit wurde bekannt, als er am Donnerstag wegen “leichten Unwohlseins” bei einer Veranstaltung fehlte.” (DPA)

Lasset uns hoffen ...



Georg Philipp Telemann: Kantate zum 1. Fastensonntag





Winterstürme wichen noch nicht dem Wonnemond


... deshalb hat sich unsere Monatsanfangsfigur, eine blonde Maid (wie üblich), wenigstens eine Bluse übergezogen, wenn es am Stand erkennbar windet. Brav!






Video zum Sonntag

von Fragolin

Wer sich mit Hunden ins Bett legt, wacht mit Flöhen auf. Wer sich mit Diktatoren von der Verlogenheit und Verschlagenheit eines Erdogan einlässt und dabei nicht die sibirische Kaltschnäuzigkeit eines Putin sondern eher die kompetenzfreie Trampeligkeit einer uckermärkischen Provinzwachtel hat, wird unweigerlich scheitern.
Nur bezahlen müssen es leider andere.


Wo ist Merkel jetzt eigentlich? Plötzlich hört und sieht man mal wieder nichts von ihr, wie immer, wenn es brenzlig wird. Tingelt irgendwo durch die pommersche Provinz und blubbert irgendwelche EU-Jubelblasen ab:
Ach, Euer Hosenanzüglichkeit, wenn Ihr Eure Augäpfel so behüten würdet wie das, was wir in Europa haben, dann wärt Ihr schon stockblind!

P.S.
Danke an Danisch, das muss unbedingt dazu