Mittwoch, 13. November 2019

Professor Mickymaus

von Fragolin

Frage an Radio Eriwan: Handelt es sich bei Mickymaus um einen Wissenschaftler?

Antwort: Im Prinzip ja, denn immerhin hat Mickymaus neben anderen Fantasiegestalten als eine von 11.000 „Wissenschaftlern“ einen aufrüttelnden Aufruf gegen den Klimanotstand unterzeichnet, der zwar mit Phantasie statt Fakten arbeitet, gerne auch das genaue Gegenteil dessen behauptet, was von der UNO offiziell bekanntgegeben wird und damit in etwa die Seriosität einer Amazon-Produktbewertung durch den Hersteller besitzt, aber dieser Aufruf fühlt sich für jeden, dem die Weiterentwicklung der Menschheit zu einem wonnedurchfluteten Kollektiv in einer angenehm abgekühlten Zukunft ein Herzensanliegen ist, einfach gut an, und das ist die sinnstiftende Hauptsache.
Unter anderen Vorzeichen würde man das Elaborat als reinen Fake bezeichnen, aber da im postfaktischen Zeitalter die (zumindest stramm-linksgrüne) Haltung über die Fakten gesiegt hat, können unterdrückerische und diskriminierende Konstrukte wie „Wahrheitsgehalt“ oder „Glaubwürdigkeit“ vernachlässigt und der Hinweis darauf als zerstörerischer Angriff renitenter Klimaleugner und menschenverachtender rechtsextremer Weltenzerstörer betrachtet werden. Die haltungsjournalistisch durchwebten Medien haben das in ihrer demokratierelevanten Weisheit erkannt und richtig reagiert; dieser Aufruf wird in unreflektierter Kopie einer Agenturveröffentlichung als aufrüttelnder Appell tausender renommierter Wissenschaftler abgefeiert, während man mieselsüchtige Kritik dem neurechten Faschistenmilieu überlässt.
Ja, Mickymaus ist Wissenschaftler. Zweifel daran diskreditieren den Kampf gegen den menschgemachten Klimawandel und sind folglich rechtsextreme Hetze.

Dienstag, 12. November 2019

»Fünf Jugendliche vergewaltigen 18-Jährige ohne Strafe: Das ist schwer erträglich«


... titelt sogar der zurückhaltende »Münchner Merkur«, näherhin Chefredakteur Georg Anastasiadis zur Gruppenvergewaltigung in Mülheim, und schreibt in dem Artikel u.a.:
Es ist schwer erträglich, wenn 12-Jährige alt genug sein sollen fürs Vergewaltigen, aber zu jung, um dafür bestraft zu werden. Und die Fälle häufen sich. Gerade jugendlichen Migranten aus Macho-Kulturen fehlt es oft an Respekt gegenüber Frauen. Was hingegen meist nicht fehlt, ist die genaue Kenntnis der eigenen Rechte – und dass junge Täter hier nichts zu befürchten haben.
 In der Diskussion wird zwar weitestgehend ausgeblendet, um welche »Jugendliche«, die angeblich erst 12 Jahre alt sein sollen, es geht, aber es ist evident: es handelt sich um Bereicherungsgut, das durch Muttis weise Regierungshandlungen seit Jahren ins Land geschwemmt wurde und wird. Arme, traumatisierte Kinderchen halt ...

Denen natürlich kein Haar gekrümmt werden kann, aber nicht doch! Denen doch nicht!

Sorry: das ist Arschgeigentum hoch zwei! In Zeiten meiner Jugend gab es für derartige kriminelle Rotzpip'n sogenannte »Besserungsanstalten«, in welchen (nach dem, was ich hörte) der Aufenthalt kein wirkliches Honiglecken gewesen sein soll. Die jungen Früchtchen wurden später meist wieder Kriminelle (und diesmal saßen sie ein), und starteten so eine echte Verbrecherkarriere, die allerdings durch jahrelange Gefängnisstrafen sich weitgehend außerhalb der Öffentlichkeit abspielte. Verpfuschte Leben? Ja, sicherlich. Aber aus eigenem Verschulden. So what?!

Ich weiß, jetzt werden die GutmenschInnen gleich ein Tränchen zerdrücken ob meiner Harschheit. Deshalb nochmals: so what?! Jeder Mensch ist für sein Handeln verantwortlich. Und wer es toll findet, in einer Gang über ein Mädchen herzufallen und es brutal durchzubumsen, der hat sich dafür zu verantworten. Und wenn er im späteren Verlauf seines Verbrecherlebens — bspw. aus Anlaß eines Banküberfalls mit Geiselnahme — von der Polizei erschossen wird, weine ich ihm keine Träne nach.

Wird aber nicht geschehen, denn die Polizei ist — welcher Polizist will denn ein Disziplinarverfahren riskieren? Da gibt's nur Brösel mit der Frau, weil die Raten fürs Haus nicht abbezahlt werden können etc. ...— immer sehr vorsichtig, bevor sie gegen bereichernden Abschaum, und wäre er der übelsten Sorte, entschieden vorgeht.

Aber diese Vorsicht ist natürlich nur gegenüber einwandernden Steinzeitmenschen mit adäquatem Zivilisationshintergrund angebracht. Gegenüber wirklichen Schwerverbrechern, also einem FPÖ-Politiker, geht das natürlich ganz anders:
Die Staatsanwaltschaft Graz beantragt die Auslieferung von FP-Klubobmann Herbert Kickl (GZ. 25 St 124/19x), wie Staatsanwalt Hansjörg Bacher gegenüber ÖSTERREICH bestätigte. Sie will gegen den Ex-Innenminister wegen Verhetzung (§ 283) ermitteln. Bei einer Verurteilung drohen theoretisch bis zu drei Jahre Haft. 

Kickl hielt bei FP-Parteitag am 14. September in Graz eine Rede, in der er nicht nur Gegnern mit einer „Geraden oder einem rechten Haken“ drohte. Kickl hat auch von einer „Triple-A-Bewertung“ bei Flüchtlingen gesprochen: „Aggressive afghanische Asyl-werber.“ Weiter: „Ein Schub an Testosteron ist gekommen (…), diese Facharbeiter für das Hantieren unter der Gürtellinie“ gehörten „auf null down-gegradet“. Zitiert wird in dem Antrag auch der Sager von „IS-Kopfabschneidern, von diesen Massen-vergewaltigern, von diesen Terroristen“, die ein „FPÖ-Innenminister nicht auf Steuer-kosten zurückholen“ würde. 
Der ziemlich offenkundige Versuch der bekannt linksverseuchten Grazer Staatsanwaltschaft (die scheints aus ihrem donnernden Bauchfleck im Verfahren gegen die Identitären nichts gelernt hat!), noch schnell vor der steirischen Landtagswahl, bei der nach letzten Umfragen FPÖ und SPÖ Kopf an Kopf lagen, der FPÖ ein paar stinkende Fische umzuhängen, um so doch noch die SPÖ auf den 2. Platz zu retten (den ersten wird wohl uneinholbar die ÖVP mit ihrem amtierenden Landeshauptmann einfahren können), zeigt uns, wo die Justizorgane die wirklich gefährlichen Verhaltensweisen orten:

Nicht bei denen, die ein Mädchen gang-bangen, sondern bei dem, der sie dafür als »Facharbeiter für das Hantieren unter der Gürtellinie« bezeichnet.

Das ist »Verhetzung«, meint ein — garantiert von Steuergeldern alimentierter — der Verein »Fairness Asyl«. Nun gut, was so eine linke Schmarotzerpartie meint, kann uns ja egal sein. Aber dem schließt sich auch die Staatsanwaltschaft offensichtlich aus ganzem Herzen, das bei ihren Funktionären ganz links schlägt, an. Und das kann uns allen eigentlich nicht egal sein.
 

Zufälle

von  it’s  me  


Am 23. Jänner 2018 berichtete der Falter (wer sonst!) von der "Liederbuchaffäre" ...
Am 28. Jänner 2018 waren in Niederösterreich Landtagswahlen mit Verlusten für die FPÖ.
Am 29. Jänner 2018, einen Tag NACH der Landtagswahl, berichtete die Kronenzeitung über die eine Woche zuvor erfolgte Verhaftung eines SPÖ-Politikers — wegen Pädophilie (an seinen Enkelinnen) und Sammelns von Nazi-Devotionalien.

Wer in da an Zufälle glaubt, glaubt auch noch an das Christkind und an den Osterhasen ...

Toleranzterror

von Fragolin

Frage an Radio Eriwan: Stimmt es, dass es in Berlin ständig zu schweren Terrorangriffen von Rechtsextremen gegen Parteibüros linker und demokratischer Parteien und Versammlungsorten toleranter weltoffener Bürger und Migranten kommt und dabei neben schwerer Sachbeschädigung auch schon mal die Gefährdung von Gesundheit und Leben Anderer in Kauf genommen werden?

Antwort: Im Prinzip ja, nur handelt es sich nicht um linke Parteibüros oder Versammlungsorte sondern um Werbeagenturen, Autohäuser und Geschäfte. Der Terror geht auch nicht von Rechtsextremen aus sondern von Linksradikalen. Aber ansonsten stimmt es, es passiert in Berlin.

His Master's Voice


... hat gesprochen — und schon wird nach dem Gusto dieses »Masters« eine Regierung am (linken) Reißbrett gebastelt. Alexandra Bader schreibt in unübertroffener Präzision inmitten eines Artikels über korruptive Verflechtungen und halb- bis ganz kriminelle Machenschaften unserer Systemparteien, zu denen nach den Vorstellungen dieses Herrn »Philanthropen« (Dr. Hannibal Lecter könnte man ja auch als einen solchen bezeichnen, der mag schließlich Menschen, besonders wenn sie gut schmecken ...) jetzt offenbar auch die GrünInnen gehören sollen — na klar, mit Zertifikaten auf CO2 kann man richtig fett abcashen; noch nie wurde dank geschickter Horrorpropaganda so viel an heißer Luft verdient! — und die abgetakelten Sozial»demokraten« ersetzen sollen, einen Absatz von bezwingender Plausibilität:
Am Reißbrett soll nun eine Regierung auf Schiene kommen, die  sicher auch George Soros zusagt. Dabei mischt ein Bundespräsident mit, der einst über Peter Pilz zu den Grünen kam, deren Chef wurde und 2003 mit am Verhandlungstisch saß. Damals war nicht nur Maria Rauch-Kallat für Schwarzgrün, sondern auch die heutige NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger, die bei einer entsprechenden Initiative war. Wir wissen, dass NEOS wie der Vorlänger LIF von Hans Peter Haselsteiner gesponsert wird, der wiederum mit Gusenbauer geschäftlich verbunden ist. Rauch-Kallat wiederum bekam mit ab, was man zu Recht an Alfons Mensdorff-Pouilly auszusetzen hatte, der eine Haftstrafe dank Anstellung mit Fußfessel verbüßen konnte. Kürzlich stellte sie in einem Interview den Scoop mit der „Töchterhymne“ als regelrechte Geheimdienstaktion dar, was viel über politische Spielräume aussagt. Das Türkisgrün, welches ihr und anderen vorschwebt, ist natürlich eines, in dem nicht mehr zwischen illegaler Einwanderung und Asyl unterschieden, somit auch der Sozialstat weiter demontiert wird.
Es ist einfach zum Kotzen, was bei uns an Demokratie-Simulation betrieben wird. Daß sich für Herrn Soros eine rückgratlose Karrieristenfigur wie Kurz perfekt eignet — einer seiner engen Bekannten aus der Jungen VP meinte mir gegenüber wegwerfend: »Der Basti macht alles, damit er gut dabei weiterkommt. Und drei Tage später das Gegenteil, wenn er sich davon einen Vorteil verspricht.« —. Früher hat man das einfach Opportunismus genannt, und solche Figuren nach Möglichkeit links liegen lassen, heute ist es hipp und in.

Nicht nur alle Länder, sondern auch alle Generationen bekommen offenbar genau die Politiker, die sie verdienen. Wobei es durchaus gerecht zugeht: die Generationen X, Y oder die Millenials, die alle nicht recht wissen, ob sie irgendwas hackeln sollen, oder bloß von Sprechblasen im Bobo-Café von der Mindestsicherung leben, aber dafür zeitgeistig für Gretas Klimawahn schwärmen und meinen, daß man »Flüchtlinge« doch aufnehmen und unterstützen muß, die bekommen die ersehnte Grün-Regierung. An deren Ende wird zwar der Totalzusammenbruch des Sozialsystems, der Infrastruktur und der Staatsfinanzen stehen, Europas Wirtschaft durch Hirnblähungen à la »Dekarbonisierung« (gemischt mit Gender-Speak & Quoten-Tussen allüberall, ach wie nett ...) zum Insolvenzfall, und durch fleißige »Bereicherung« jede U-Bahn-Fahrt ein Wagnis auf Leben und Tod — aber bitte! Sie haben es so gewollt. Und die Älteren, die das »Burli mit den Segeluhrli« überdurchschnittlich oft gewählt haben, dürfen sich auch nicht beklagen, wenn sich ihre Pensionen demnächst nicht ausgehen werden. Oder halt, eleganter, einfach nix mehr wert sind ...

Deprimierend ist das allerdings für die, die ein Leben lang Leistungsträger waren, und jetzt von irgendwelchen Stinkefinger-Figuren und früheren kommunistischen, maoistischen und trotzkistischen Studentenfunktionären, die schon bald die naive ursprüngliche Grün-Bewegung gekapert hatten, und nun an der Etablierung ihres aberwitzigen Öko-Bolschewismus' arbeiten, ausgesaugt werden. Wogegen der bereits erwähnte »Philanthrop« nichts einzuwenden hat — seine Schäfchen hat er ja im Trockenen ...

Den Naivlingen, die vor der Wahl geglaubt hatten, es werde dank einer — nach wie vor eindeutigen — Mehrheit für das bürgerliche Lager in Österreich weiter eine vernünftige Politik geben, wenn sie nur dafür sorgen, daß der »brave Bua« möglichst viele Stimmen bekommt, aber die irgendwie nicht so brave FPÖ es dann billiger geben muß, damit das Ausland net so viel schimpft — tja, die dürfen sich verwundert die Augen reiben und feststellen: »Wir sind so richtig verarscht worden!«

Vielleicht begreift das sogar einmal der — sonst doch nüchtern analysierende — Dr. Unterberger, der seit Wochen eine Schwarz-Blaue Koalition herbeischreiben, ja geradezu -flehen möchte. Und dem ich nur zurufen kann: »Haben Sie's noch immer nicht geschnallt? Kurz war eine Mogelpackung, um die FPÖ, wenn sie für die Systemapparatschiks und die transnationalen Seilschaften gefährlich zu werden droht, zu demontieren. Nichts anderes!« 

Nein: ebensowenig, wie er die Balkanroute geschlossen hat (das war Orban), ist irgendeine andere Sprechblase, die er sich von der FPÖ geklaut hat, von ihm jemals ernstgemeint worden. Sie waren Mittel zum Zweck, und der war (von seinen Strippenziehern und Hintermännern klar vorgegeben): Beseitigung der FPÖ als Alternative zur korruptiven Verflechtung der Altparteien. Die Art, mit der vorgegangen wurde, läßt die Alarmglocken jedes Demokraten laut schrillen. Von der politisch instrumentalisierten Staatsanwaltschaft, die unter Vorwänden eine — wie sich bald herausstellte: inhaltlich sinnlose, aber gekonnt imageschädigende — Hausdurchsuchung inszenierte, über zufällig immer genau zum »richtigen« Zeitpunkt losbrechende akkordierte Medienkampagnen, bis hin zu der gezielten Desinformationspolitik des »Bundesamts für Verbrechensschutz und Terrorisierung« (wie man das Kürzel wohl zutreffender auflösen sollte): das System schlägt zurück. Falls die kommenden Jahre Kickl an die Spitze der FPÖ bringen sollten, können wir ihm nur gute Wünsche für ein längeres Leben mitgeben — lustig wird es für ihn nicht werden. Aber möglicherweise tödlich ausgehen. Es wäre bei weitem nicht das erste Mal, daß das System unerwünschte Politiker »ent-sorgt« ...

Ist noch was zu retten? Nun — wer gläubig ist, kann ja noch beten. Angesichts des von irgendeiner Freikirche dem Basti Fantasti gespendeten Segens wage ich keine Beurteilung, ob das hilft. Und die Leistungsträger können allerdings schon ein bisserl was machen: zivilen Ungehorsam, bspw.

Nicht auf die studentenulk-mäßige Weise der Identitären — ja, nett ... irgendwelche Transparente enthüllen und so ..., nur: wen interessiert's? Sondern gezielt Sand ins Getriebe der Bürokratie streuen — denn ohne Bürokratie sind Linke immer aufgeschmissen. Ich werde hier keine Rezepte verraten, aber rege alle Leser zu kreativem Nachdenken an.

Verloren ist ein Kampf, wenn man ihn verloren gibt. Und so einen billigen Sieg könne ich den ebenso präpotenten wie hirnamputierten GrünInnen einfach nicht. Wenn sie ihn wirklich davontragen sollten (woran ich immer noch zweifle), dann sollen sie gerne feststellen, was es mit den Siegen eines sprichwörtlich gewordenen Königs von Epirus aus sich hatte. Etwas Bildung schadet ja nie ...


Integrationserfolg

von Fragolin

Frage an Radio Eriwan: Ist es wahr, dass ein angetrunkener Somalier in Dessau am Bahnhaof randaliert, Polizisten getreten und angespuckt und als „Arschlöcher“, „Nazis“ und „Rassisten“ bezeichnet hat?

Antwort: Im Prinzip ja, allerdings kann die xenophobe Hetze, er hätte dort undankbarer Weise besoffen die Menschen und Behörden jenes Landes angegriffen, das ihm Schutz gewährt, so nicht im Raum stehen gelassen werden. Eigentlich wollte der junge Mann seine Dankbarkeit und seine Integrationsfortschritte unter Beweis stellen, indem er in einwandfreiem Deutsch die Polizisten so ansprach, wie er es von seinen Flüchtlingsbetreuern gelernt hat. Bei der Gelegenheit wollte er ein Bewerbungsvideo um eine Lehrstelle bei der örtlichen Antifa als aktiver Verteidiger einer aufrechten antirassistischen, antiheteronormativen und antisexistischen Demokratie produzieren; nachdem er schnell wieder auf den erwartbaren Freifuß gesetzt wurde, wird der entsprechende Lehrvertrag zum Wohle einer weltoffenen, toleranten und bunten Gesellschaft inzwischen wohl bereits unterzeichnet sein, denn das Beherrschen der erforderlichen Kernkompetenzen hat er offensichtlich bewiesen.

P.S. Kleiner Hinweis in eigener Sache: In nächster Zeit bin ich mit Arbeit mehr als eingedeckt und werde zur Freude meiner Familie und zur Erleichterung (oder eigentlich zum Bedauern, denn an wem sollen sie sonst ihren aufgestauten Hass abrubbeln?) unserer linksradikalen Blogtrolle und Kahane-Soldaten etwas kürzer treten müssen. Es wird daher eine Weile dieses verkürzte Format mit „Fragen an Radio Eriwan“ und ähnlichen Kurzmeldungen geben, auch mal mit nicht ganz tagesaktuellen Themen, weil ich einfach nicht jeden Tag zum Schreiben, und schon gar nicht zum ausführlichen, kommen werde. Auch bei Kommentaren in meinem „Fußnoten“-Blog kann es etwas länger dauern, bis sie freigeschaltet werden. Sorry, aber das Ranschaufeln des schnöden Mammon für meine liebreizende Fragolina und unsere wohlstandsverwöhnten weißen Kinder und, da ich ja Unternehmer bin, Ausbeuten meiner geschundenen Sklaven und Auspressen meiner armen Kundschaft hat nun einmal eine höhere Priorität. Irgendwie muss ich mir den Porsche-Drittwagen zum Gretisten-Ärgern ja finanzieren…
MfG Fragolin

Montag, 11. November 2019

Feierbilder

von Fragolin

Dieses Bild bietet sich, wenn die Franzosen feiern:

Bei Italienern sieht das dann so aus:

Die Briten übermitteln dieses Bild:
Selbst die kühlen Schweden feiern mit eigenem Stil:

Und wie sieht sowas in Deutschland aus?
Na, so:



Na, was fällt auf?
Keine Töne und keine Farben, die Merkel irgendwie zum Zittern bringen könnten.
Alles Deutsche wird abgeschafft, wenn sich Deutschland abschafft. In deutscher Gründlichkeit.
Nicht ein einziges noch so winziges Accessoire in verhasstem Schwarz-Rot-Gold.
Nicht das Allerwinzigste Winkelement.
Und keine einzige auch nur mikrobische Andeutung, dass da vor 30 Jahren ein kommunistisches Unrechtsregime versenkt wurde. Liegt wohl nicht im Interesse des aktuellen Regimes, das irgendwem in Erinnerung zu rufen...

Wohlstand

von Fragolin

Woran erkennt man Wohlstand?
Wenn man zu jenen wenigen Gegenden in der Welt gehört, in denen lauter Jubel aufbrandet, wenn von aufbegehrenden Anwohnern die Schaffung von Arbeitsplätzen erfolgreich verhindert wurde, um ein Stück ungenutzte Wiese zu schützen. In 99% der Welt wäre das Ergebnis genau anders herum ausgefallen und man hätte sich über die Jobs und die Einnahmen gefreut. Aber in 99% der Welt kommt ja auch kein Sozialamt dafür auf, wenn die Firma dann ernüchtert abwandert.
Denn Rauch und Red Bull werden sich jetzt logisch folgend wohl überlegen, in eine unternehmensfreundlichere Gegend mit besserer Verkehrsanbindung abzuwandern und sich die Leerdosen dahin anliefern zu lassen, mit Diesel-LKWs, damit die Umwelt auch was davon hat. Denn die soll ja schließlich der Gewinner sein.
Das ist Österreich, prepared for schwarz-grün.

Die Katze ist aus dem Sack


Eine Stunde vor Faschingsbeginn (11.11. um 11:11) ist die kommende Koalition verkündet worden: es wird wohl Schwarz/Grün — wenn nicht dramatische Ereignisse dies noch verhindern. Etwa ein Video auftaucht, in dem Kogler sich für Sex mit Kindern ausspricht, oder so ... aber selbst dann würde nichts passieren, da unsere Medien und unsere linke »Zivilgesellschaft« dies mit diskretem Schweigen übergehen würden, wie sie es beim Korruptionsskandal um den Es-Parteichef der Grünen, Chorherr, oder den pädophilen Fummeleien des EU-Grünen Cohn-Bendit bereits bewiesen haben.

Nun, denn — oder »Helau!« bzw. »Lei-Lei!« ...


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P.S.: die bürgerlichen Illusionisten, die da glaubten, die Wahlplakatsprüchlein à la:
„Unser Weg hat erst begonnen“
„Tun was richtig ist“
„Einer der auf unsere Werte schaut“
... hätten eine Halbwertszeit über den Wahltag hinaus, können schon beginnen, ihren Körper
geschmeidig zu machen. Um sich in den Hintern zu beißen. Oder überhaupt. Denn Geschmeidigkeit werden sie in den nächsten Jahren jedenfalls nötig haben ...


Der „Kampf gegen Rechts“

von  it’s  me  


Wie ich unlängst geschrieben habe, wird Halle die Initialzündung und Dauerausrede gewesen sein, um ungehemmt und noch radikaler als bisher den „Kampf gegen Rechts“ zu intensivieren – und das mit voller Rückendeckung der Systemparteien. Was gibt es Schöneres für linksextreme Verbrecher, als ihre primitive, auf Neid basierende, kriminellen Energien mit Sanctus von ganz oben ausleben zu können. Merkel-Bunt-Krautland macht’s möglich. Und es geht schon los, denn das Böse, das nur rechts sein kann, muss konsequent bekämpft werden.

Sogar die Kirche macht mit und hat die Menschen aufgerufen, sich der Antifa anzuschließen, da „die Politik der AfD mit dem christlichen Menschenbild nicht vereinbar“ ist. Da haben sie recht, die Pfaffen, diese pööhhse AfD zu ächten, und wer könnte das besser exekutieren als die Antifas, die ja schon die Anleitungen aus ihrem ideologischen Leitblatt „indymedia“ haben, wie man missliebige Menschen exekutiert – und das sogar mit einer Gaspistole. Und sollten Polizisten stören, werden die ebenfalls bekämpft, mit Steinen beworfen, und sollte einer sterben, dann ist es auch egal. Das erinnert
mich an den menschenverachtenden Kommentar auf Indymedia anlässlich des Todes eines Polizisten und Vaters zweier Kinder am Heiligen Abend: „Hat eine Pistole und ist zu blöd, sich zu verteidigen, das Bullenschwein“. Dieser nur entfernt menschlichenähnliche Dreck ist jetzt Handlanger für die Kirche – wobei ich mir sicher bin, dass viel mehr AfD-Wähler in einer Kirche waren als dieser linksextreme Abschaum.

In Mülheim fand vor wenigen Tagen in der Stadthalle ein Bürgerdialog mit der AfD statt, was die Organisation „Mülheim stellt sich quer“ auf den Plan rief, die Zufahrten zum Parkplatz zu blockieren, mit Trillerpfeifen und „Nazis raus“ -Rufen zu stören und im Stadtsaal Alarmsirenen ins Publikum geworfen, die 100 dB laut sein können – gesundheitsschädlich, aber im Kampf gegen rechts sind alle Mittel erlaubt. Wie groß aber muss der Unmut von Teilen der Bevölkerung sein, diese Tortur über sich ergehen zu lassen, um eine Vertreterin einer demokratischen Partei, in dem Fall Dr. Alice
Weidel, zu hören.

Szenenwechsel: Im Lager Bretzenheim an der Nahe zwischen Bad Kreuznach und Bingen wurde das letzte Aufgebot der deutschen Wehrmacht nach der Kapitulation zusammengepfercht und unter unmenschlichen Bedingungen interniert. Darunter viele alte Männer, aber auch junge Soldaten, die in letzten Kriegswochen eingezogen wurden. Und sogar Frauen, Rotkreuzhelferinnen… Alles in allem keine Überzeugungstäter. Über 4000 starben in dem viel zu engen und überfüllten Lager ohne Zelte und hygienische Einrichtungen, von Hunger geschwächt oder an Krankheiten. In der Nacht zum 1. November wurde das Mahnmal des Lagers zum wiederholten Mal von Linksfaschisten geschändet. Die Polizei spricht von „Sachbeschädigung“, auch wegen der vielen Graffitis: „Nazis raus“.

Szenenwechsel: Der 57-jährige Rainer Huchthausen hat 25 Jahre bei Roche als Feuerwehrmann gearbeitet und wurde jetzt, trotz Gewerkschaft und Betriebsrat, oder sollte man sagen WEGEN der linken Gewerkschaft, gekündigt. Sein Vergehen – er ist Mitglied der AfD, und als das bekannt wurde: weg mit dem Nazi!

Szenenwechsel: Im Süden von Leipzig wird gerade ein Neubauprojekt realisiert, das den Links-extremen ein Dorn im Auge ist, natürlich aus dem uns bekannten Grund – Neid auf alle Erfolgreichen (vielleicht sollten sie es selbst mit Arbeit statt demonstrieren versuchen) – und schreiben in einem kommunistischen, infantilen Stil, der an die Prawda oder Neues Deutschland erinnert: Connewitz ist ein Ort des Widerstandes gegen kapitalistische Verwertung, rassistische Ausgrenzung und staatlichen Terror. Ein Rückzugsort für Menschen die sich an feministischen und sozialen Kämpfen beteiligen.

Und wie auf jeder Baustelle üblich, gibt es eine Bauleiterin, in dem Fall Claudia Pech, wobei ihr Name ihr Schicksal wurde, denn Indymedia schrieb folgendes, im schwülstigsten Kommunisten-sprech: „Claudia Pech wohnt aktuell (noch) in der Gottlaßstraße 6 in 04159 Leipzig und ist verant-wortlich für das Errichten eines Komplex von Luxuswohnungen auf der Wolfgang-Heinze-Straße in Leipzig Connewitz. Die ProjektentwicklerInnen von »Wassermühlen Immobilien« erdreisten es sich eine bereits vorher durch StadtteilbewohnerInnen genutzte Fläche zur Profitmaximierung zu nutzen“.

Und sie bekam Hausbesuch der Antifa, die sie schwerst misshandelte, indem sie ihr oft ins Gesicht schlugen. Feige Kreaturen, sich zusammenrotten, um eine wehrlose Frau, die nur ihren Job macht, zusammenzuschlagen. Dieses Verbrechen, das ja keines ist, denn es ist nur ein Kollateralschaden im „Kampf gegen rechts“, wurde ebenfalls auf Indymedia folgendermaßen angekündigt: „Wir haben uns deswegen entschieden, die Verantwortliche für den Bau eines problematischen Projekts im Leipziger Süden da zu treffen wo es ihr auch wirklich weh tut: in ihrem Gesicht“.

Übrigens: vor der letzten Bundestagswahl wurde Inymedia, da es extremst linksextrem ist, nach Ankündigung der Regierung vom Netz gewonnen, um kurz nach der Wahl wieder seinen menschen-verachtenden Dreck von sich geben zu können – als Verbündete der Kanzlerin und der Kirche muss man doch präsent sein.

Zum Schluss noch die versöhnlichen Worte der Verbündeten der Kirche auf ihrer Homepage: 
Das einzige auf das Kapitalanleger und Eigennutzer des Südcarres treffen werden, sind kaputte Scheiben, brennende Autos und kaputte Nasen. Verpisst euch aus Connewitz! 
(Nicht einmal Beistriche kann dieser linke Dreck setzen – lernen statt demonstrieren, ihr Vollidioten!)


Quod licet Iovi ...

von  it’s  me  


QUOD LICET IOVI, NON LICET BOVI

Dieser Spruch hat seit über 2000 Jahren Gültigkeit, wie der Bundespräsident vieler Österreicher unter Beweis stellt – seit 1. November. Während in der Gastronomie seit diesem Stichtag absolutes Rauchverbot herrscht – sogar in Bars darf man sich zu einem guten, 30 Jahre alten Rum keine Zigarre mehr genehmigen, wird in der Präsidialkanzlei weiter gepofelt – im Grünen Salon und im Büro von VdB (hat er keine Sekretärinnen – wegen des Passivrauchens wär's?). Damit die unteren Ränge nicht ganz auf Entzug geraten, dürfen diejenigen, die ein eigenes Büro haben, bei offenem Fenster weiterhin rauchen.

Zustände, von denen die Gastronomie nur träumen darf, denn die Vorschriften gehen sogar so weit, dass der Wirt nicht einmal mehr im Lokal rauchen darf – in seinem eigenen Besitz – wenn keine Gäste mehr anwesend sind. Bis jetzt war es nämlich schon verboten, dass an Arbeitsplätzen innerhalb von Räumlichkeiten ohne Kundenkontakt geraucht wird, wenn auch nur ein einziger Mitarbeiter des Betriebes Nichtraucher ist.Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle achtzig, die für die Präsidialkanzlei arbeiten, Raucher sind.

Wobei für mich als jemand, der nie in ein Restaurant ginge, in dem geraucht wird, es in Ordnung ist, gäbe es Raucherlokale, denn erstens ist es im Eigentum des Gastronomen (normalerweise darf man mit und in seinem Eigentum tun und lassen, was man will ) und zweitens wird niemand gezwungen, in dieses Raucherlokal zu gehen. Bei Wahlen und beim Besitz der Fahrlizenz jemandem Mündigkeit zuzumuten, aber nicht bei der Wahl des Wirtshauses – geht’s noch?

Und noch etwas stört mich als Arzt an der schon hysterisch – fast schon mit der Klimahysterie vergleichbar – geführten Diskussion:

Kein vernünftiger Mensch wird die gesundheitliche Gefahr des Rauchens in Frage stellen – nur sind die Einnahmen aus den Steuern auf Tabakwaren weit höher als die Kosten für die Folgekosten, die durch das Rauchen entstehen. Völlig vermisse ich die Diskussion über eine Krankheit, die die des Rauchens weit in den Schatten stellt – sowohl gesundheitlich als auch finanziell: die Adipositas. Die Folgen unmäßigem Fressens setze ich als bekannt voraus. Warum wird dieses Thema völlig ausgeblendet? Vielleicht, weil viele bis sehr viele Politiker selbst blad sind (wobei die belgische
Gesundheitsministerin Maggie de Block alles in den Schatten stellt)?

Völlig vermisse ich weiters die Diskussion über eine Krankheit, die das Rauchen und das Fressen in den Schatten stellt – das Saufen. Wahrscheinlich gab es wenige Verkehrsunfälle, weil jemand übergewichtig ist oder zwanzig Zigaretten raucht wie unser bundeserster Seniler (bis 2012 waren es angeblich vierzig Chesterfield), aber durch Alkohol am Steuer wurde schon sehr viel Leid verursacht, von den finanziellen Kosten der Sucht ganz zu schweigen. Außerdem sind die Steuern auf Alkohol – im Gegensatz zu Zigaretten – gering. Aber unsere Politik hat sich auf die Raucher eingeschossen, daher von mir ein Prost! 

Jetzt gibt es ein Glas guten Grünen Veltliners Reserve 2016 aus dem Kamptal (und noch immer keinen Grauburgunder aus der Südsteiermark ...).


Nazi-Nordpol

von Fragolin

Nach einem Hinweis bei Danisch habe ich mir mal diesen Artikel im „Süddeutschen Beobachter“ gegeben.

„In Deutschland wird noch immer nationalsozialistisch buchstabiert“

Nicht nur das, sogar nationalsozialistisch gesprochen und geschrieben. Wenn auch immer weniger, dank einer Mischung aus sms und Bildungssystemversagen.
Aber was ich weit putziger finde als diese sinnlose Diskussion über von sowieso niemandem mehr alltagspraktisch angewendete Buchstabiertafeln: Da wird sich über einen „Denunzianten“ alteriert, der 1933 forderte, diese Buchstabiertafeln dem politisch korrekten Zeitgeist anzupassen, und nur wenige Zweilen später wird gefordert, diese Buchstabiertafeln dem politisch korrekten Zeitgeist von heute anzupassen. Hinweis: Wenn es jetzt klingelt, ist es nicht das Telefon.
Man tut exakt das Gleiche, nennt nur den politkorrekten Zeitgeistsittenwächter von damals „Denunzianten“ und den von heute „Antisemitismusbeauftragten“.
"In Anbetracht des nationalen Umschwungs in Deutschland halte ich es für nicht mehr angebracht, die in der Buchstabiertabelle des Telefonbuchs aufgeführten jüdischen Namen (...) noch länger beizubehalten", wird der „Denunziant“ zitiert.

„Besonders ärgerlich fand jetzt der baden-württembergische Beauftragte gegen Antisemitismus, Michael Blume, dass es in der DIN 5009 heute noch "N wie Nordpol" heißt. Da müsse wieder "Nathan" stehen, forderte er in einem Brief an das Deutsche Institut für Normung in Berlin. Denn "Nordpol" stehe in der pseudowissenschaftlichen NS-Ideologie für die Herkunft sogenannter "Arier". Für den Buchstaben "D" schlägt der Religionswissenschaftler statt David "Debora" vor, wegen der Gleichberechtigung von Mann und Frau.“

Da schreibt also wieder jemand einen Brief und fordert...

Ach ja, „Nordpol“ kommt jetzt anscheinend auch schon auf die Liste der versteckten Nazi-Codes, an denen der aufrechte Antifant die geheimen Botschaften des weltumspannenden rechtsextremen Terrornetzwerkes erkennt.

„Denn "Nordpol" stehe in der pseudowissenschaftlichen NS-Ideologie für die Herkunft sogenannter "Arier".“

Früher dachten wir ja, dort wohnt der Weihnachtsmann mit seinen Wichteln, aber das ist wohl nur der unsterbliche Hitler, dem die Rasierklingen ausgegangen sind.
Warum die Nazis auf der Suche nach den Urahnen ihrer angeblichen „arischen Rasse“ durch den Orient nach Asien reisten und dabei bis nach Tibet forschten, kann der „Süddeutsche Beobachter“ leider nicht erklären, deshalb erwähnt er es nicht und lässt dieses geistlose Antifantensprech unreflektiert in die Hirne seiner aufrechten Stammleserschaft sickern.
Die sind‘s mangels Beleuchtung in der Dachkammer anscheinend zufrieden.
Denn in der pseudowissenschaftlichen NS-Ideologie hat der Nordpol keinerlei Bedeutung, was die „Arier“ angeht. Nur in der pseudowissenschaftlichen Antifanten-Ideologie hat alles eine Bedeutung und steht für die Herkunft sogenannter „Nazis“.

Was für ein Abziehbild dessen, was sie zu bekämpfen vorgeben...

Sonntag, 10. November 2019

»Noch immer Lust am Sozialismus«

... diagnostiziert Dr. Klaus Peter Krause, der (leider schon pensionierte) Grand Old Man des FAZ-Wirtschaftsressorts:

… und am Untergang – Dabei ist der Mauerfall erst 30 Jahre her – Aber die sozialistische Ideologie trotzt aller schrecklichen Erfahrung – Die Ausein-andersetzung zwischen Kollektivismus und Individualismus – Eine Tagung des Forum Freiheit in Berlin, das Klonovsky-Buch Land der Wunder und deutsche Politiker, die die Wiedervereinigung nicht gewollt haben – Gescheitert ist die DDR an ihrem System: dem Sozialismus
Fall der Mauer vor dreißig Jahren am 9. November 1989. Das Ende des Sozialismus schien eingeläutet, in den einstigen Ostblockstaaten brachen die sozialistischen Regime zusammen und auseinander, allen voran das der Sowjetunion, die heute wieder Russland heißt. Das jahrzehntelange politische Experiment an lebenden Menschen ist eindrucksvoll gescheitert und hat Millionen von Toten auf dem Gewissen. Aber auch wenn sozialistische Regime noch so eindrucksvoll zusammenbrechen, bedeutet das noch lange nicht, dass wir damit auch die Sozialismus-Idee los sind. Tot ist sie nie, sie ist immer nur scheintot. Unbelehrbare gibt es stets, auch Menschen, die mit dieser Idee nach Macht und Einfluss streben. Und Verführbare als ihre Opfer sind ebenfalls immer mit dabei.
Es ehrt den Artikelautor, daß er auch »Verführbare als ihre Opfer« erwähnt, und sie damit natürlich nicht rechtfertigt, aber doch wenigstens teilweise entschuldigt. Nun: die »Verführten« mag es geben, aber die sind sicher in der kleinen Minderheit. Die große Mehrheit sind die Opportunisten, die jetzt Morgenluft wittern, ihre fette Schnitte vom Kuchen zu bekommen. Weil sie nämlich zu faul, und/oder blöd und/oder borniert sind, sich den Risken eines marktwirtschaftlichen Wettbewerbs zu stellen. Wozu anstrengen, wenn man »bei der richtigen Partei« auch ohne anstrengung absahnen kann.

Ein in jeder Beziehung »linkes« Geschmeiß, gegen das die Moskitos im Freibad einem noch direkt sympathisch werden ...


Video zum Sonntag

von Fragolin

Klassische Musik kann ernst sein. Muss sie aber nicht.
Toccate und Fuge in d-Moll für Orgel auf Klavier in Hamburg – oder „Bach hatte das gleiche Problem wie Kasparow – er wusste nie, soll er jetzt mit Schwarz oder Weiß weitermachen?“
Hans Liberg, ein Musik-Clown der besonderen Art.
Besonders köstlich: „Bruder Jakob auf chinesisch“….


Samstag, 9. November 2019

Neulich auf der Titanic ...






»Politik ist nicht die Lösung«



eigentümlich frei bittet: »Helfen Sie uns, die frohe Botschaft in vielen weiteren Videos und auf vielen weiteren Podcasts zu verbreiten: Politik ist nicht die Lösung, sondern das Problem!«


Aber machen wir doch gerne!


Frage an Radio Eriwan

von Fragolin

Frage an Radio Eriwan: „Handelt es sich um Mord, wenn ein Mann seine Exfrau mit 76 Messerstichen zerfleddert, dann in kleine Stücke hackt und in einen Koffer stopft, um sie zu entsorgen?“

Antwort: Im Prinzip ja, außer das Beschriebene findet in Merkelstan statt und wird von jemandem begangen, der noch nicht so lange dort wohnt. Dann findet der zuständige Staatsanwalt mit Blick auf seine eigene Karriereplanung „kein Mordmerkmal“.

„Ihr Ehemann, von dem sie nach islamischem Recht bereits geschieden war, soll zu Besuch gewesen sein.“
Anscheinend war die Scheidung noch nicht vollzogen. Also wohl nur der schariakonforme Abschluss eines islamischen Scheidungsverfahrens.

(Irgendwo habe ich mal gelesen, es gäbe keine islamische Scheidung, die Ehe könne nur mit einigen Winkelzügen und ausreichend Geld wieder annulliert werden und gälte dann als niemals existent gewesen. Reiche Saudis rechtfertigen so ihre Urlaube zu Prostituierten; sie „heiraten“ diese als Viertfrau oder so, machen sich einen schönen Urlaub mit denen, zahlen einen ordentlichen Batzen Geld und lassen dann einen Imam gegen noch einen Batzen Geld die Ehe wieder annullieren.
Leider habe ich momentan nicht die Zeit, das weiter zu recherchieren. Aber wen es interessiert, der kann es ja selbst tun.)

Freitag, 8. November 2019

Gemäßigte Moderne


... ist ein dehnbarer Begriff. In der Musik wird er u.a. durch den italienischen Komponisten Bruno Bettinelli, der am 8.11.2004, also heute vor fünfzehn Jahren, in Mailand gestorben ist, repräsentiert. Ein seltenes Bild- und Tondokument ist die Aufnahme der RAI, in der der Komponist sein 1973 entstandenes Werk »Studio per orchestra« dirigiert:


Ein sicherlich (insbesondere in den ersten Minuten) etwas »sperrig« wirkendes Werk, das aber bei längerem Hineinhören (so ca. ab 08:00) eine unbestreitbare Faszination ausübt. Sicherlich leichter zugänglich ist seine 4. Symphonie (»Sinfonia breve«) aus dem Jahr 1954, hier in einer Aufnahme mit dem Teatro-Fenice-Orchester unter Bernstein:


Faszinieren kann auch die kontemplative Atmosphäre des Violinkonzerts aus 1983, welches zwischen herbstlicher Melancholie und Aufbegehren pendelt:


Doch Bettinelli komponierte auch ganz anders — in ganz schlichter, zurückhaltender Diatonik und meisterhafter Kontrapunktik in seinen Chorwerken, von denen sein »O Jesu dolce« ans Ende dieses kleinen Gedenkartikels gestellt sei:





Feenstaub und Einhörner

von Fragolin

Italien, endlich aus der salvinischen Umklammerung der diffusen Ängste um angebliche Migrantenströme befreit und wieder weltoffener Racketenhafen, richtet seine Prioritäten neu aus und pflügt eine bildungstechnische Fahrtrinne aus, in deren Heckwelle die kommende alpine Schwarzgrüne Traumregierung fröhlich dahindümpeln wird: Gretologie wird zu einem eigenen Pflichtschulfach und soll danebst auch alle anderen Fächer sinngebend durchdringen.

„Das gesamte Bildungsministerium wird einem Änderungskurs unterzogen, um Nachhaltigkeit und Klima zum Zentrum des Ausbildungsmodells zu machen“, so Fioramonti.

Puh, das hört sich an wie aus dem „Paten“. Eine rauchige Stimme hallt durch die Flure: „Es gibt einen Änderungskurs, und der gilt für alle, verstanden Luigi? Sonst gehst du in der Bucht von Neapel nach Bimsstein tauchen, und das mit Badeschuhen aus Beton...“
„Nachhaltigkeit und Klima“. Warum nicht „Feenstaub und Einhörner“?

Die Ausrichtung des gesamten Schulwesens am allein seligmachenden Katholizismus ist überwunden, dieser hat sich nach 2000 Jahren in seinem Anspruch als Endzeitreligion abgenudelt, und da eine Ausrichtung der Bildung an Naturwissenschaft und daraus abgeleiteter Technik, also Logik, sich als schädlich im Hinblick auf die Lenk- und Regierbarkeit des Pöbels erwiesen hat, muss nun also eine neue Endzeitreligion her, an der sich die gesamte Bildung ausrichten soll. Denn es müssen Emotionen her, Bilder vermittelt werden, deshalb heißt es ja Bildung und nicht Wissung oder Könnung. Man muss nichts wissen oder können, man muss nur die richtigen Bilder im Kopf haben, damit man sich an diesen festhalten kann, wenn Haltung gefragt ist.
Also lernen die Kinder Italiens bald mehr über die menschgemacht verglühende Erde, die sich im Fieber schüttelt, bis sie vor Überhitzung im steigenden Meer versinkt, wenn, ja wenn sie nicht brav ihre Eltern bedrängen, sich nicht so verstockt an ihrem Lebensstil festzuklammern und begeistert für höhere Steuern hüpfen gehen und SUV-Fahrer mit Pflastersteinen bewerfen. Und für höhere Steuern streiken. Außerdem für höhere Steuern demonstrieren und den Politikern über alle Medien entgegenschreien, wann sie endlich das Klima retten und die verdammten Steuern erhöhen.
Wenn die Steuern erst einmal 90% betragen, dann wird die Erde beschließen, doch nicht zu verglühen oder zu ertrinken und sich auch sonst weigern, unterzugehen, wie schon viele ähnliche Male vorher. Nur die Steuern werden bleiben.
Und noch bevor diese Sau final über dem klimaerwärmten Medienfeuer gar gebrutzelt ist, wird bereits das nächste Ferkel gemästet. Denn 90% heißt ja nicht, dass da nicht noch Luft nach oben wäre…

Lösungen

von  it’s  me  


Andreas Unterberger hat auf seinem Blog einen Artikel veröffentlicht „5 Schritte, um die illegale Migration zu stoppen“, dem man zwar zustimmen kann, der aber zum Teil ausbaufähig wäre bzw. von der aktuellen Politik schon längst ad absurdum geführt wurde. Hier Unterberger’s Punkte:

1. Strenges Vorgehen (Ausweisung oder Gefängnis) gegen alle islamischen Prediger, die den Koran mit all seinen Tötungsaufrufen gegen Christen, Juden und sonstige “Ungläubige”, mit all seinen Vorschriften, sich von der Gesellschaft der Nichtmoslems fernzuhalten, wörtlich verbreiten.

2. Unterstützung für alle, die in der Dritten Welt für Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, Stabilität eintreten und gegen Islamismus auftreten: von den Kurden bis zu den (beispielsweise) nigerianischen Christen.

3. Ein intensives Programm, um Europas Frauen zu unterstützen und ermutigen, damit sie wieder mehr europäische Kinder in die Welt setzen (wie es jetzt Ungarn begonnen hat).

4. Komplette Neukodifikation des Asylrechts und der zugehörigen Judikatur, sodass Asyl nur noch gemäß dem genauen Wortlaut der Flüchtlingskonvention ausgesprochen wird, also nur jenen Menschen zugute kommt, die konkrete(!) individuelle(!) Verfolgung aus politischen, religiösen oder rassischen Gründen nachweisen können. Aber auch bei denen muss bei jedem künftigen Fehlverhalten eine sofortige Entziehung des Asyls möglich werden.

5. Für alle anderen illegalen Migranten und abgewiesenen Asylwerber muss Europa endlich das schon oft angesprochene australische Beispiel zu hundert Prozent umsetzen. Das bedeutet Verbringung aller in ein geschütztes Lager außerhalb Europas, wo auch immer sie aufgegriffen worden sind. Dann – und nur dann! – würde die illegale Migration binnen kurzem wegen Aussichtslosigkeit aufhören. Aus diesen Lagern können dann die Menschen überall hingebracht werden, wohin sie wollen (und wo sie aufgenommen werden). Nur nicht in die EU. Dieses Modell würde das Aufziehen von Tausenden Kilometern an Zäunen rund um Europa ebenso wie schmierige Abkommen mit dem türkischen Diktator überflüssig machen, dem es gelingt, Europa ständig zu erpressen.

Zum ersten Punkt: Zustimmung mit der Ergänzung, dass es keine weiteren Neubauten von Moscheen geben darf – in der Türkei und Saudi-Arabien werden auch keine Kirchen errichtet.

Zum zweiten Punkt: Im Prinzip zu befürworten, aber diese Absicht bleibt eine gutgemeinte (aber schlecht gemachte) Tat, denn wie viele Jahrzehnte würde es dauern, bis Unterbergers Wunsch in Erfüllung geht? Und was können die Kurden gegen Erdogan ausrichten bzw. Nigerianische Christen gegen die geballte Unmenschlichkeit von Boko Haram? Ein netter Traum, aber Lichtjahre entfernt von der Durchführbarkeit.

Der dritte Punkt ist sehr gut, würde aber am EuGH scheitern, wegen Diskriminierung, weil nur autochthone Frauen Vorteile daraus zögen.

Zum vierten Punkt: in Zukunft muss nämlich niemand mehr „Asyl“ sagen können, um Einlass zum Futtertrog zu erhalten, da der „Global Compact for Migration“ sowieso jedem Menschen das Recht gibt, sich niederzulassen, wo immer er möchte. Dann gibt es nur mehr „Kein Mensch ist illegal“ und „No borders“ – das Paradies für alle Linksfaschisten und ihrem Ideal des Buntlandes. Aber bevor dies Realität wird, muss man nur die Genfer Flüchtlingskonvention anwenden, die besagt, dass Krieg und Bürgerkrieg KEIN Recht auf Asyl darstellen. Dies steht nur politisch Verfolgten zu.

Zum fünften Punkt: Wie bereits erwähnt, wird es de jure keine Illegalen mehr geben, Yascha Monk und Co. machten es möglich.

Jetzt zu meinen Lösungvorschlägen, bevor der Global Compact for Migration umgesetzt wird:
- Auf dem Meer nehme man sich Australien zum Vorbild und kein einziges Flüchtlingsschiff kommt
durch mit dem Vorteil, dass niemand mehr ertrinkt , denn sobald man die Aussichtslosigkeit eines
Unterfangens erkennt, nach Europa gelangen zu wollen, dies aber nicht schafft, werden die
Migrantenströme versiegen – bei gleichzeitiger Reduzierung der Asylberechtigten auf wenige
Sachleistungen.
- Auf dem Landweg – dasselbe wie Saudi-Arabien zum Nachbarn im Norden machte – eine Mauer (muss keine Mauer sein, aber ein undurchlässiges Hindernis).
- Sollte es jemand dennoch in die EU schaffen: ein Asylverfahren in wenigen Wochen und im gegebenen Fall konsequente Abschiebungen. Und da tut sich immer wieder das Problem auf, dass die Herkunftsländer ihre Leute nicht mehr zurücknehmen bzw. angeblich keine Papiere vorhanden sind, anhand derer die Personalie des Antragstellers verifiziert werden könnte. Auch dieses Problem ist lösbar, indem man Putin mit Geld zuscheißt – im Gegenzug dafür einige Quadratkilometer Land im tiefsten Sibirien verpachtet bekommt, auf dem ein Lager errichtet wird, wo diese Unidentifizierbaren untergebracht werden. Die Kosten hielten sich in Grenzen, da man keine Bewachung und Zäune benötigt, da die Wölfe, Bären und die fast Unendlichkeit der Taiga die Bewachung übernehmen. Jedes halbe Jahr bekommen sie die Chance, freiwillig in ihr Herkunftsland zu reisen oder die
Gastfreundschaft Putins – es darf auch ein Lager in Kim-Jong-Un’s Freizeitparadies sein – weiter in
Anspruch zu nehmen.
- Aufgenommene Asylanten, die kriminell werden, müssen sofort abgeschoben werden – ohne Chance auf illegale Rückkehr, wie der in den Libanon abgeschobene Schwerstkriminelle und Oberhaupt eines Clans, Ibrahim Miri, praktizierte – und gleichzeitig die Ohnmacht von Krautland unter Beweis stellte.
Ein Bonmot am Rande: eine SPD-Politikerin äußerte sich empört über Miri’s illegale Einreise insofern, dass es ein Skandal sei, dass Deutschland nicht kontrolliere, wer denn so einreist. Dass sie den Beweis für ihre Dummheit erbrachte, scheint ihr nicht bewusst zu sein, denn gegen die AfD zu sein wegen deren Forderung nach Grenzsicherung, aber in diesem Einzelfall ebenfalls eine zu verlangen, zeugt von emeplarischer Dummheit! Da bestätigt sich wieder mein: „Keine je in der Physik gemessene Halbwertszeit ist kleiner als das Denk- und Erinnerungsvermögn eines Linken“.
- Was mir bei Unterberger fehlt und was die Massenmigration reduzieren würde: Es gibt keine wie auch immer gearteten Geldtransfers, von denen viele wieder zurück in die Herkunftsländer gehen. Es gibt nur Sachleistungen bzw. neben freiem Wohnen und Essen nur eine Art Taschengeld, das aber nicht in bar ausbezahlt wird und das den Erwerb von Alkohol und Tabakwaren ausschließt. Dabei handelt es sich um keine Schikane, denn beides ist im Koran sowieso verboten, das heißt, wir würden die Muslime inihrem gottgewollten Leben sogar positivunterstützen. Da helfen wir doch gerne!

 
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PS: Die zu erwartende
Frage an Radio Mekka: Darf man an jemandem Rache nehmen, der einen beleidigt oder verletzt?
Antwort Radio Mekka: Nein, denn der Gesandte Gottes übte niemals Rache an Mitmenschen, wenn
sie ihn beleidigten, verletzten oder ihm sogar Schaden zufügten.

(Abu Dawud: Der 339. Hadith aus 401 Hadithe für den Islamunterricht)