Im Verlauf des 20. Jahrhunderts stiegen die Intelligenzquotienten (IQ-Werte) ununterbrochen an. Es ist ein Trend, der als Flynn-Effekt
bekannt ist. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde dieser Effekt
jedoch durch neue Studien revidiert, die einen gegenläufigen Trend in
industri-alisierten Ländern aufzeigen. Dieses Phänomen, das durch
Längsschnittforschung und aktuelle Metaanalysen bestätigt wurde, wird in
erster Linie auf umweltbedingte, soziale und insbesondere digitale
Faktoren zurückgeführt und weniger auf genetische Ursachen, wie dies die
wissenschaft-liche Literatur in den Jahren von 2024 bis 2025
verdeutlicht. Die Debatte ist heute von zentraler Bedeutung in den
Neurowissenschaften, der Psychologie und der öffentlichen Politik, da
sowohl der Rückgang klassischer kognitiver Fähigkeiten (wie Gedächtnis,
Aufmerksamkeit und abstraktes Denken) als auch das Auftreten neuer
digitaler Kompetenzen identifiziert werden, was eine Aktu-alisierung des
analytisches Rahmenkonzept erforderlich macht. Besonders auffällig ist
das Phäno-men in Europa und Nordamerika, während im globalen Süden das
Fortbestehen oder eine leichte Stagnation des Flynn-Effekts vorherrscht
und kein vergleichbarer Rückgang in hoch industriali-sierten Kontexten
dokumentiert wurde.
Die Beobachtungen decken sich weitgehend mit meinen eigenen (die, ja, ich weiß es, natürlich nicht durch ausgeklügelte Doppelblindverfahren und statistisch evaluierbare Massentestreihen gestützt sind und daher nur "anekdotischen" Wert haben ... aber dennoch!) und denen meiner Mandanten, mit denen ich hin und wieder über derlei Dinge plaudere. Ein IT-Spezialist mittleren Alters meinte, er habe vor 10-15 Jahren fast gefürchtet, demnächst von der jüngeren Generation von digital natives ins Ausgedinge geschickt zu werden und seitdem zu seiner Erleichterung festgestzt: das Gegenteil sei der Fall: die GenZ-ler können hochvirtuos am Smartphone wischen, Selfies machen, mit flotten Daumen texten etc. — aber wenn irgendwas, was nicht standardmäßig durch KI-Anfrage erledigt werden kann, auftrete, dann seien Sie fast wie die "Neandertaler" unterwegs ...
Mein schon öfter geäußerter Verdacht, daß die sogen. "künstliche Intelligenz" vor allem zu einem Anstieg der natürlichen Unintelligenz führen werden, dürfte so falsch nicht sein. Das Hirn ist eben (nicht anatomisch gemeint!) ein Muskel ... und so wie einer, der als couch potato sein Leben verbringt, als Marathonläufer oder Skispringer nicht reüsiieren wird, so wird einer schnell verblöden, der alle Texte nur mehr mit automatischer Fehlerkorrektur schreibt (bzw. sie sich aufgrund einer Stichworte von der KI schreiben läßt), nicht einmal mehr einfachstes Kopfrechnen beherrscht (bei fassungslosen Kassieren im Supermarkt, wenn ich bar zahle und daher einen möglichst passenden höheren Betrag hinlege um möglichst wenig Münzen zurückzubekommen, regelmäßig erlebt!), Texte nicht mehr liest, sondern sie sich von KI "zusammengefaßt" vorlesen läßt etc. etc.
Daß das von Seiten der Mächtigen ein durchaus erwünschter Effekt ist, versteht sich von selbst. Der böse, aber leider nicht falsche Vers von Reinhard Mey
Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
"Halt′ du sie dumm, ich halt' sie arm!"
Nur den Bischofs braucht's längst nicht mehr, der ist für die "neuen Facharbeiter" durch den Imam ersetzt und für die verblödeten Einheimischen durch die "sozialen Medien" ...
Naja, eines haben die Christen und linken Gutmenschen gemein: Intelligenz ist keine Sache der Gene, nein, nein nie! Dieses Postulat ist zwar selten dämlich (und wider Gottes Plan, so man die Natur so nennen will) aber ein ZENTRALES Dogma beider. So entsteht der ständig fallende IQ nicht nur durch falsche Prägung bzw. Bildung, sondern auch durch biologisches "downbreading". Gleiches gilt für die genetische Gesundheit. Das wird nocht lustig, doch die Frommen aller Observanzen haben es so gewollt.
Intelligenz ist auch eine Frage der Gene, aber eben nicht nur eine solche. Ich kenne hochintelligente Menschen mit (von beiden Eltern her) "Familiengeschichte", in der es nur so vor Uniprofessoren und sonstigen Intelligenzbestien wimmelt - und die trotzdem Kinder von ... ähm ... seeehr überschaubarer Genialität in die Welt gesetzt haben.
Mit künstlerischen Begabungen sieht es kaum anders aus: Goethes Eltern waren Durchschnittsintelligenzen ohne künstlerische Begabung, sein Sohn August nicht allzu hoch über einem Trottel angesiedelt, die Enkel auch bestenfalls Durchschnitt - und er selbst: eines der größten Genies der Weltgeschichte, dessen IQ (dessen Messung es damals halt noch nicht gab), las ich einmal, von Intelligenzforschern irgendwo um die 200 geschätzt wurde ...
Das biologische "downbreeding" ist sicher ein Faktor, wobei ich allerdings auf die nicht allzu hohe Bereitschaft bspw. libaneischer, syrischer, magrebinischer & afghanischer Halschirurgen und Sozialhilfeexperten zur Heirat von Christenschlampen als Gegenargument verweise.
Was das alles mit den "Frommen aller Observanzen" zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht ganz. Mir ist weder von katholischer noch protestantischer noch freikirchlicher Seite eine Dogmatisierung des Behaviorismus' bekannt. Und daß die Kirche(n) jemals Erbfaktoren bei der Intelligenz explizit geleugnet hätte(n), wäre mir auch völlig neu!
Daß die Linken damit ein Problem haben, ist nachweisbar. Bei den "Frommen" keineswegs - die sind nur der nicht unverständlichen Meinung, daß gezielte "Verbesserungszucht" und, in die Gegenrichtung, Euthanasie letztlich menschenunwürdiges corriger la fortune sind. Wobei das mit der Euthanasie von Schwachsinnigen auch genuin linkes Gedankengut war, nur so nebenbei bemerkt ...
Forums-Trolle, die die Kommentarfunktion zugemüllt hatten, machten die Moderation von Kommentaren nötig. Da der Blogbetreiber weder Zeit noch Lust hat, ständig den Blog zu beobachten, können bisweilen auch mehrere Tage vergehen, bevor ein Kommentarposting freigeschaltet wird. Bitte um Verständnis.
Mit dem Posten eines Kommentars erteilen Sie die gem. DSGVO notwendige Zustimmung, daß dieser im Falle seiner Freischaltung auf Dauer gespeichert und lesbar bleibt. Von der »Blogger«-Software vorgegeben ist weiters, daß Ihre E-Mail-Adresse, sofern Sie sie bekanntgeben, gespeichert wird. Dasselbe gilt für für Meldung als »Follower« u. dergl. Sollten Sie nachträglich die Löschung eines Kommentars begehren, können Sie dies unter Angabe des bezughabenden Artikels, sowie von Datum und Uhrzeit ihres Kommentars tun. Ihr Kommentar wird dann innerhalb einer dem Blogbetreiber zumutbaren Zeit gelöscht wird (auch dies kann mehrere Tage dauern).
Ob etwaige Daten eines Kommentators (IP-Adresse etc.) von der »Blogger«-Software automatisch gespeichert und/oder weiterverarbeitet werden, entzieht sich der Kenntnis des Blogbetreibers, ist von diesem aber weder beeinflußbar noch kontrollierbar. Zu diesem Fragen wenden Sie sich bitte an:
https://www.google.de/contact/impressum.html
Hier finden Sie auch einen Hinweis zur »Datenschutzerklärung«:
https://policies.google.com/privacy?hl=de
Auf diesem Blog herrscht auch hinsichtlich der Kommentare weitestgehende Redefreiheit. Gelöscht werden jedoch Kommentare 1. durch deren Stehenlassen sich der Blogbetreiber strafrechtlichen Sanktionen aussetzen würde; 2. die dazu dienen, diesen Blog öffentlich zu diskreditieren; 3. Werbeeinschaltungen (auch in Form von Schleichwerbung); 4. persönliche Beleidigungen und ähnliches (bitte argumentieren Sie möglichst sachlich). 5. weiters können Kommentare, die ohne oder nur geringen inhaltlichen Zusammenhang mit dem Artikel oder dem daran schließenden Kommentarverlauf gepostet werden (»off topic«) — evtl. nach Abwägung der Informationsinteressen im freien Ermessen des Blogbetreibers — durch den Administrator gelöscht werden.
Wem das nicht frei genug ist, dem sei dringend geraten, seinen eigenen Blog zu eröffnen.
Naja, eines haben die Christen und linken Gutmenschen gemein: Intelligenz ist keine Sache der Gene, nein, nein nie! Dieses Postulat ist zwar selten dämlich (und wider Gottes Plan, so man die Natur so nennen will) aber ein ZENTRALES Dogma beider. So entsteht der ständig fallende IQ nicht nur durch falsche Prägung bzw. Bildung, sondern auch durch biologisches "downbreading". Gleiches gilt für die genetische Gesundheit. Das wird nocht lustig, doch die Frommen aller Observanzen haben es so gewollt.
AntwortenLöschenCher (chère?) Anonym,
LöschenIntelligenz ist auch eine Frage der Gene, aber eben nicht nur eine solche. Ich kenne hochintelligente Menschen mit (von beiden Eltern her) "Familiengeschichte", in der es nur so vor Uniprofessoren und sonstigen Intelligenzbestien wimmelt - und die trotzdem Kinder von ... ähm ... seeehr überschaubarer Genialität in die Welt gesetzt haben.
Mit künstlerischen Begabungen sieht es kaum anders aus: Goethes Eltern waren Durchschnittsintelligenzen ohne künstlerische Begabung, sein Sohn August nicht allzu hoch über einem Trottel angesiedelt, die Enkel auch bestenfalls Durchschnitt - und er selbst: eines der größten Genies der Weltgeschichte, dessen IQ (dessen Messung es damals halt noch nicht gab), las ich einmal, von Intelligenzforschern irgendwo um die 200 geschätzt wurde ...
Das biologische "downbreeding" ist sicher ein Faktor, wobei ich allerdings auf die nicht allzu hohe Bereitschaft bspw. libaneischer, syrischer, magrebinischer & afghanischer Halschirurgen und Sozialhilfeexperten zur Heirat von Christenschlampen als Gegenargument verweise.
Was das alles mit den "Frommen aller Observanzen" zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht ganz. Mir ist weder von katholischer noch protestantischer noch freikirchlicher Seite eine Dogmatisierung des Behaviorismus' bekannt. Und daß die Kirche(n) jemals Erbfaktoren bei der Intelligenz explizit geleugnet hätte(n), wäre mir auch völlig neu!
Daß die Linken damit ein Problem haben, ist nachweisbar. Bei den "Frommen" keineswegs - die sind nur der nicht unverständlichen Meinung, daß gezielte "Verbesserungszucht" und, in die Gegenrichtung, Euthanasie letztlich menschenunwürdiges corriger la fortune sind. Wobei das mit der Euthanasie von Schwachsinnigen auch genuin linkes Gedankengut war, nur so nebenbei bemerkt ...