Sonntag, 8. Februar 2026

Ein erschütternder Artikel

von Manfred Müller 
 
 
Auf der Webseite Auf der Lichtung wurde vor zwei Tagen ein betroffen machender Artikel veröfentlicht, der erklärt ... ... Nein, falsch: nicht "erklärt", sondern bewusst macht, wie es sein konnte, dass ein Epstein-Netzwerk (und nicht nur dieses) "funktionieren" konnte.
Missbrauch, Inzest überall – darum will es keiner wissen

Es gibt wohl kaum eine Familie ohne einen irgendwie gearteten Fall von Missbrauch, Inzest, Vergewaltigung. Man spricht nicht gerne über diese Familiengeheimnisse, erst wenn es Probleme macht. Ich weiß das nicht nur aus meinem beruflichen Kontext als Familienberater, der ich unter anderem bin, sondern auch aus meiner eigenen „Herkunftsfamilie“, wie man das so nennt. Und meist gibt es nicht nur einen Täter oder auch Täterin, was gar nicht so selten ist, wie manche vermuten würden, sondern etliche Wiederholungen über Generationen und in verschiedenen Beziehungskonstellationen, die aufgrund der Missbrauchserfahrungen irgendwie missbräuchlich sind – oder toxisch, was nichts anderes als eine verdeckende Modebezeichnung ist.

Bevor wir solche Fälle wie Epstein oder Dutroux in ihrer Komplexität verstehen und als Wirklichkeit anerkennen können, führt kein Weg daran vorbei, sich mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen, die nicht wirklich verdeckt in uns schlummert, aber wie eine Sepsis wirkt, die langsam unseren gesamten Körper vergiftet, die Sinne vernebelt und uns taub und stumm macht, wenn wir nicht hinsehen.

Immer wenn ein großer Fall publik wird, fragen sich alle, wie ein ganzes Netzwerk solange unentdeckt bleiben konnte, warum niemand etwas gemerkt hat? Wie konnte Natascha Kampusch solange von ihrem Entführer festgehalten werden? Warum hat im Fall Fritzl keiner etwas gehört oder Verdacht geschöpft? „Ein Teil der Antworten könnte die Bevölkerung verunsichern…“
 Nein, das Wissen darum "erklärt" nicht wirklich etwas. Aber es macht einem die Situation, in die ein Mensch, eine Familie, eine Gesellschaft verstrickt sind, "bewusst". Erklären setzt Klarheit voraus — ein unrealistisch hoher Anspruch für abgründiges Fehlverhalten. "Bewusstheit" ist das Wissen, dass es das gibt. Erst der erste Schritt, etwas dagegen zu unternehmen, wenn man will. Aber der wichtigste.
 
Leseempfehlung! 
 

14 Kommentare:

  1. Es ist am Ende sehr einfach und klar: jeder Staat, der sich nicht als katholisch definiert, und nach der Lehre der Kirche seine Gesetze macht, endet früher oder später in einem perversen Epstein-Sumpf.

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  2. In jenem Staat, der sich als katholisch par excellence definierte, nämlich im Kirchenstaat des 18. Jahrhunderts, wurden minderjährige (sehr minderjährige, um es genauer zu sagen, nämlich so zwischen 7 und 12 Jahren) Mädchen und v.a. Buben bei entsprechend angenehmem Äußeren im Volksmund als "Kardinalsbissen" bezeichnet, weil sie nämlich zum Pläsier der Purpurträger dienten.

    Es gab und gibt halt nicht nur Epstein-Sümpfe.

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    1. So ist es wohl Und dass "die Kurie" im Vatikan in so mancher Hinsicht einen Vergleich mit Epsteins "Privatinsel" standhält, ist seit 15 Jahren ja auch allerweltsbekannt. Sogar Papst Benedikt XVI. himself sprach ganz offen davon, dass der Vatikan völlig durchsetzt sei von "homosexuellen Seilschaften".
      Interessant ist dabei nur, dass der Vatikan-Sumpf im Unterschied zu Epsteins Gebaren niemanden weiter aufgeregt hat. Wie sagte ein hohen deutschen Bundesrichter schon vor 40 Jahren in einem Moment entwaffnender Ehrlichkeit: "Die katholische Kirche lassen wir unangestastet. Politisch viel zu sensibel!"

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    2. Der Vatikan ist allerdings auch seit spätestens dem frühen 19. Jh. mit Freimaurern durchsetzt (siehe Alta Vendita).
      Und seit dem Kalten Krieg auch mit Handlangern der CIA (ironischerweise ebenso mit Kommunisten).
      Nicht zufällig war Kardinal Avery Dulles der Neffe des CIA Chefs Allen Dulles.

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    3. Ich halte das mit dem "Kardinalsbissen" aus dem 18. Jh für masonistische Propaganda. Kein Wunder, dass diese Mär erst mit dem Erstarken des Masonismus aufgekommen ist. Dass es in der heutigen Kirche zu solchen Missständen gekommen ist, kann nicht bezweifelt werden, wobei hier aber der innere Abfall und die masonistisch-linke Durchsetzung schuld ist. Und weil ich es selber nicht besser zuwege bringe, seien hier die guten und richtigen Zeilen monforts wiederholt: Es ist am Ende sehr einfach und klar: jeder Staat, der sich nicht als katholisch definiert, und nach der Lehre der Kirche seine Gesetze macht, endet früher oder später in einem perversen Epstein-Sumpf.
      Dem ist nichts hinzuzufügen.

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    4. Nun ja, geschätzter Herr Kollege Lechner,

      ganz so ist es auch wieder nicht! Der sich höchst "katholisch" definierende Habsburger-Staat Kaiser Franz' I. hatte bspw. den Fall des Fürsten Kaunitz-Rietberg mit seinen "Kaunitzln" (kleinen Mädchen aus einem Kinderballett, die er selbst mißbrauchte und auch auch an andere Täter weitergereicht hatte).

      Und auch der Fall eines (ebenso hocharistokratischen wie patentiert unfähigen) Kultusministers von Kaiser Franz Joseph ging in diese Richtung.

      Sie sehen: Katholizismus ist kein Schutz vor "Epstein-Syndrom" ...

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    5. Cher penseur, montfort hat nicht nur über sich katholisch definieren geschrieben, sondern auch davon, dass man sich von der katholischen Lehre seine Gesetze machen soll. Die Degeneration der Habsburger und wohl aller Fürstenhäuser sei nicht bestritten, ebenso wenig wie der Umstand, dass die gute alte Zeit so gut nicht war. Und darüber hinaus: auch wenn ich die katholische Lehre für ein gutes Regulativ halte, gibt es keine Garantie vor Missbrauch und Entartung. Leider, das liegt in der Natur des Menschen.

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  3. 20 Minuten in Form eines Videos aus facebook, wobei mir die Sachlichkeit dabei aufgefallen ist. Lohnt sich , das anzusehen.

    https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=827466570310033

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  4. Nicht nur die greisen römischen Purpurträger, auch die gerade noch rechtzeitig verewigte (?) Queen steckt den neuesten Epstein-Enthüllungen zufolge tiefer im Sumpf mit drin, als man es sich jemals hätte ausmalen können. Unfassbar.

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    1. Die Queen hat ja ebenso damals bereits Jimmy Savile zum Sir geadelt.
      BBC-Moderator, Pädo-Krimineller, Berater und enger Freund des heutigen Königs.

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  5. To hell with the Windsors!!!

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  6. Ich denke mir, dass diese Videos am besten hier hereinpassen. Leider bekomme ich nicht alles auf youtube. Aber das zumindest:

    https://www.deutschlandfunk.de/epstein-komplizin-maxwell-verweigert-aussage-und-fordert-begnadigung-durch-trump-100.html

    Das nächste: Die US-Justiz sieht keinen Anlass zur Klage:
    https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=934622242334217

    und das letzte:

    Epstein und die Verbindung zu JP Morgan und den Rothschilds.
    https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=1218030129933101

    Es wird dann zum Schutz der Großkopferten, die darin verstrickt sind, so ausgehen, dass eben nichts dabei herauskommt. Das dürfte schon in der Vorbereitung sein.

    Es kotzt mich derart an, - ich weiß nicht mehr, was ich dazu sagen soll.

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    1. Genauso läuft es auch, wie ich es vorausgesagt habe. Ganz klar in diesem Video zu erkennen:

      https://www.facebook.com/watch?v=891756330163473

      Ähnlich wie bei der Generalstaatsanwältin der EU, Frau Laura Codruța Kövesi. Sie stammt aus Rumänien sie lebte mit ihrer Familie in unserer Stadt. Hat in der Antikorruptionsbehörde in Rumänien hervorragendes geleistet, deshalb habe ich es begrüßt, dass man sie zur Generalstaatsanwältin der EU macht.

      Die Fakten: Ursula v.d.Leyen sollte schon lange angeklagt werden, und was tut sich? Nichts.

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