Donnerstag, 4. Mai 2017
Verhältnismäßigkeit
von Fragolin
Die
Stahlhelm-Uschi packt den eisernen Besen aus und will Furiengleich
durch die verkrustete Truppe fahren. Immerhin gibt es da einen
mutmaßlichen rechtsextremen Vollidioten, der mir gewaltig nach
Popanz in Gelegenheitsbrühe stinkt, und jetzt kommt immer mehr
heraus, es soll sich ein ganzes Netzwerk von bis zu fünf
„rechtsgerichtet Denkenden“ in der Bundeswehr eingenistet haben.
Schröcklich! Was kommt als Nächstes? Dass bei den Soldaten die
grundlegende Bereitschaft besteht, mit der Waffe gegen Ausländer
vorzugehen? Äh, könnte mal jemand dieser Kompetenzgranate den
tieferen Sinn der Worte „Armee“, „Soldat“ und „Krieg“
erklären?
Aber
was noch besser ist: das Verteidigungsministerium dreht vollkommen
frei, die ministerielle Tagesarbeit wurde auf Eis gelegt,
Auslandsbesuche kurzfristig abgesagt, die ministerielle Feuerwehr
umkreist mit dröhnendem Martinshorn und stroboskopischem Blaulicht
das Betroffenheitsgesülze der Politmarionette im Standort dieses
Idioten. Katastrophenalarm auf der ganzen Linie. Dazu das komplette
Fehlen irgendwelcher Fakten, nur Behauptungen, Märchen und Legenden
aus den Vermutungsmühlen der kreativen Schreiberlinge systemtreuer
Meinungslieferanten.
Was
muss dann erst los sein, wenn herauskommt, dass, sagen wir mal, 20
fundamentalistische Islamisten und 60 weitere Gefährder die
Bundeswehr nutzen, um sich militärisch an schwerem Gerät ausbilden
zu lassen und beim Feind mal so ein bisschen in die Karten zu
schauen. Hinter den Kulissen schnüffeln und dabei auch noch eine
Gratis-Ausbildung kassieren. Hui, das wäre ein Aufreger, die
Bundeswehr würde es zerreißen, die Verteidigungsministerin könnte
ihren Hut... äh, wartet mal. Das gab's doch schon. Letzten
November.
War
da was?
Gut,
dass das Gesetz der Verhältnismäßigkeit immer beachtet wird. Ein
sanftes „Dudu“ an einen ganzen Schock mutmaßlicher
islamistischer Terroristen und die Große Show gegen einen entweder
durchgeknallten Vollidioten, der nicht von zwölf bis Mittag denken
kann, oder mühsam aufgebauten Popanz, der im richtigen Moment für
Nebelschwaden im Blätterwald sorgt, um von anderem abzulenken und
nebenbei noch ein paar Dissidenten in Uniform aus dem Weg zu räumen.
Egal,
ob dieser rotbärtige virtuelle Syrer nur eine gute Gelegenheit war
oder extra dafür aufgebaut wurde (Ob der noch mysteriös Selbstmord
begeht, bevor er was aussagen will?), die Kiste stinkt meilenweit
gegen den Wind.
Wer
mit Dutzenden Islamisten in seinen Reihen kein Problem hat, hält
auch einen Franco A. aus, ohne eine Säuberungsaktion auszurufen.
Heute vor 225 Jahren
... verstarb zu Rom einer der "wortmächtigsten Intellektuellen im damaligen Senat der Kirche" (wie ihn der deutsche Historiker Volker Reinhardt bezeichnete), Giuseppe Kardinal Garampi. Sicherlich nicht von ungefähr kommt der Titel seiner Biographie von Vanysacker, Cardinal G. Garampi (1725-1792): an enlightened ultramontane, Brüssel 1995.
Beim Durchblättern des Buches "Die Apostolischen Nuntien in Wien", das der erst kürzlich auf diesem Blog erwähnte frühere Nuntius in Wien, Erzbischof Donato Squicciarini, im Jahre 2000 veröffentlicht hatte, stieß ich auf seinen Vorgänger Garampi, damals zunächst Titular-Erzbischof von Berytus (also: Beirut), dann Erzbischof-Bischof von Corneto-Montefiascone, der von 1776 bis 1785 Apostolischer Nuntius beim Römisch-Deutschen Kaiser war.
Seine Verdienste als (Kirchen-)Historiker sind v.a. wegen der von ihm erstmals unternommenen systematischen Katalogisierung des Vatikanischen Geheimarchivs (das über 100-bändige Schedario Garampi gibt davon Zeugnis!) bedeutend, seine Position als aufgeklärter Geist, der einerseits den Absolutismus der damaligen Monarchen ablehnte, so wie er als zweitgeborener Sproß eines alten Grafengeschlechts in Rimini (sein älterer Bruder erbte den Titel) umgekehrt auch der Französischen Revolution ablehnend gegenüberstand, deren beginnende Greueltaten seine letzten letzten Jahre verbitterten, war sicherlich nicht einfach.
Eine lesenswerte (soferne man etwas Italienisch kann) Kurzbiographie findet sich hier. Von einer in jüngeren Jahren als Kurienprälat unternommenen Deutschlandreise (u.a. mit der Visitation des Stiftes Salem) sind durchaus interessante Aufzeichnungen vorhanden, die Ende des 19. Jahrhunderts herausgegeben wurden, und einen fesselnden Blick in jene uns heute so unendlich fern erscheinende Zeit der deutschen Reichsstifte ermöglichen.
Nach Abschluß einer Laufbahn als Nuntius mit einem Kardinalat "belohnt" zu werden war damals, als die Zahl der Nuntiaturen recht überschaubar war, durch aus nichts außergewöhnliches, insoferne hat Garampi eine für seine Stellung durchaus "übliche" kirchendiplomatische Karriere gemacht. Dennoch: er war eben mehr als bloß ein päpstlicher Diplomat, und seine kritische historische Arbeit (so sehr die Ergebnisse aufgrund geänderter Quellenlage und Forschungsmöglicheiten veraltet sein mögen) verdient unseren Respekt.
Seine Verdienste als (Kirchen-)Historiker sind v.a. wegen der von ihm erstmals unternommenen systematischen Katalogisierung des Vatikanischen Geheimarchivs (das über 100-bändige Schedario Garampi gibt davon Zeugnis!) bedeutend, seine Position als aufgeklärter Geist, der einerseits den Absolutismus der damaligen Monarchen ablehnte, so wie er als zweitgeborener Sproß eines alten Grafengeschlechts in Rimini (sein älterer Bruder erbte den Titel) umgekehrt auch der Französischen Revolution ablehnend gegenüberstand, deren beginnende Greueltaten seine letzten letzten Jahre verbitterten, war sicherlich nicht einfach.
Eine lesenswerte (soferne man etwas Italienisch kann) Kurzbiographie findet sich hier. Von einer in jüngeren Jahren als Kurienprälat unternommenen Deutschlandreise (u.a. mit der Visitation des Stiftes Salem) sind durchaus interessante Aufzeichnungen vorhanden, die Ende des 19. Jahrhunderts herausgegeben wurden, und einen fesselnden Blick in jene uns heute so unendlich fern erscheinende Zeit der deutschen Reichsstifte ermöglichen.
Nach Abschluß einer Laufbahn als Nuntius mit einem Kardinalat "belohnt" zu werden war damals, als die Zahl der Nuntiaturen recht überschaubar war, durch aus nichts außergewöhnliches, insoferne hat Garampi eine für seine Stellung durchaus "übliche" kirchendiplomatische Karriere gemacht. Dennoch: er war eben mehr als bloß ein päpstlicher Diplomat, und seine kritische historische Arbeit (so sehr die Ergebnisse aufgrund geänderter Quellenlage und Forschungsmöglicheiten veraltet sein mögen) verdient unseren Respekt.
Kopftuch und Mittelmeer
von Fragolin
Warum,
so denkt man sich, grübelt unser präsidialer Ausbund an
Altersintelligenz oder wie das heißt, öffentlich über
Aufforderungen zum flächendeckenden Kopftucheinsatz für alle!
Frauen nach?
Naja,
in seiner Weisheit kann er die Zukunft vorhersehen.
Schritt
1: Die Mittelmeerroute
muss unbedingt offen bleiben!
Schritt
2: Der Brenner darf auf keinen Fall zum Kontrollpunkt werden!
Schritt
3: Wir werden wohl alle Frauen unter Kopftücher packen müssen…
Ich
wäre für Schritt 0: Sofortiger Rücktritt dieser Unerträglichkeit.
Aber
die Mehrheit hat eben diese drei Schritte gewählt.
Nochmal das Keine Neuwahljahr
von Fragolin
Wir
sind ja als gelernte Österreicher einiges gewohnt, was die
Gegenteiligkeit von Reden und Tun betrifft.
Nicht
erst, seit der grüne Nichtgrüne als Bundespräsident angekündigt
hat, alles zu tun (vor allem Hofer verhindern) um Schaden vom Ansehen
Österreichs abzuwenden und noch nicht einmal die hunderttägige
Schonzeit zu überstehen, ohne es sich erst mit ein paar Nachbarn
brüskierend zu verscherzen, und dann auch noch Österreich
international zu blamieren. Und auch nicht erst, seit wir einen
Kanzlerdarsteller haben, der sich zwar wie ein geschniegelter Yuppie
auf Selbstdarstellungs-Showbühnen als der Große Macher präsentiert
(und damit dem geschniegelten Armleuchter im Hetzvideo der
Arbeiterkammer ähnlicher wirkt, als den Sozen das bewusst zu sein
scheint), ansonsten aber nicht unbedingt durch erfolgreiche Taten
auffällt. Und nicht erst, seit wir einen Kanzlersteigbügelhalter
haben, der eigentlich durch gar nichts auffällt; eine graue Maus die
ergeben hinter ihrem Herrn herhuscht und ihm submissest sekundiert,
egal wie abfällig sich dieser über seinen devoten Sklaven äußert.
Eigentlich
ist die Normalität in der österreichischen Politik, dass all die
vollmundig angekündigten Dinge nicht passieren, während alles, von
dem man wichtig tönt, das würde auf jeden Fall abgewehrt, schon
morgen wie selbstverständlich eintritt.
So
gesehen ist es für mich klar, was unsere Obertanen im Moment heftig
und bei jeder Gelegenheit tönen: Es ist kein Wahlkampf. Und es wird
keine Neuwahlen geben. Wie bereits gestern hier
beschrieben: Ich rechne damit, dass diese keinen Neuwahlen noch vor
November diesen Jahres stattfinden werden.
Ein
wichtiges Indiz, das in den Systemmedien maximal als Randnotiz
erwähnt wurde, obwohl es von hoher politischer Brisanz ist, ist
dieser Beschluss
der Europäischen Kommission.
Abgesehen
von der Deftigkeit, dass hier eine demokratisch nicht legitimierte
Verwaltungsbehörde angeblich demokratischen Staaten vorschreibt, was
sie zu tun und zu lassen haben, egal was deren demokratisch gewählte
Volksvertreter in den Parlamenten beschließen (soweit sie im Falle
Deutschlands von Ihrer Alternativlosigkeit überhaupt noch gefragt
werden), heißt das im Klartext, dass spätestens im November die
österreichische Regierung die Hosen runterlassen muss.
Lässt
sie sich von Brüssel vorschreiben, das Land faktisch schutzlos jedem
Migrantenansturm zu überlassen, egal aus welcher Richtung, also die
letzten winzigen Reste der jetzt schon kaum noch vorhandenen
territorialen Souveränität aufzugeben, würde sie eine wenige
Monate später stattfindende Wahl kaum überleben. Da könnte sogar
die Van der Bellensche Ankündigung, zur Not selbst gegen
Verfassungsrecht die Angelobung einer missliebigen Regierung zu
verhindern (also Schwarz-Blau; gegen Rot-Blau wird er nichts tun)
und die letzten Reste Demokratie auszuhebeln, zur Anwendung kommen.
Spätestes seit seinem Islamophobie-Ausrutscher und den
Judensternlügen sollte auch dem Letzten klar sein, dass der seine
Ideologie mit allen Mitteln durchdrücken wird.
Also
bleibt die einzige Rettung eine Neuwahl noch vor November. Da kann
vorher jeder großspurig ankündigen, Brüssel entschieden
entgegenzutreten, und vielleicht schreibt der Fahrdienstleiter auch
wieder einen Brief an das Christkind die Europäische
Kommission, und Kurz wird vollmundig jede Talkshow entern und mit
eloquenten Sprüchen Schlafsand verstreuen und Kickl und Vilimsky
wieder die Arbeit ihres rhetorisch eher flach gespulten
Parteiobmannes übernehmen und gegen Brüssel poltern. Am Ende geht
es nur darum, sich als möglicher Koalitionspartner der Blauen
darzustellen, um die immer genervteren Wähler zu sedieren und darauf
zu hoffen, dass sich am Ende doch irgendeine bunte Koalition ausgeht
(Afghanistan mit pink oder so), um die nächsten 5 Jahre die
Fressnäpfe zu sichern, auch wenn das Debakel im November in einer
neuen Invasionswelle endet, die von Obst und Tee verteilenden
Soldaten an der eigentlich zu beschützenden Grenze zähneknirschend
zur Kenntnis genommen werden muss.
So
gesehen, auch für Österreich gilt: Willkommen im keine Neuwahljahr!
Mal
sehen, wie viele wieder auf die Versprechungen hereinfallen, die am
Tag nach der keine Neuwahl vergessen sein werden.
Mittwoch, 3. Mai 2017
"Ich war auf der Siegerstraße bis zu dem Zeitpunkt ...
... an dem die
Kombination von Jim Comeys Brief vom 28. Oktober und das russische
Wikileaks Zweifel in den Köpfen der Leute erzeugten, die dazu neigten,
mich zu wählen, aber dann Angst bekamen"
... sagte Clinton am Dienstag bei einer Veranstaltung in New York. Nun denn ...
Leider hat sie vergessen, daß die "Siegerstraße", auf der sie sich bereits wähnte, von ihr bloß durch von "demokratischer" Seite lancierte und höchst manipulative Medienberichte zu Ungunsten von Donald Trump beschritten werden konnte. Also sollte sie sich nicht darüber aufregen, daß sie durch andere, durchaus wahrheitsgemäße, allerdings für sie weniger günstige Berichte dann ins Straucheln geriet.
Zurück aus dem Urlaub
... zog es mich nach mehrwöchiger Buch-Askese (mit Ausnahme des runden Dutzends Bücher, die ich mitgenommen hatte) natürlich gleich zu meinem Haus- & Hof-Antiquar ... bei dem es nicht nur Antiquarisches zu finden gab. Aber das ist wieder eine andere Geschichte ...
So, ertönt der Ordnungsruf von LaPenseuse, jetzt reicht's! Ab sofort wird wieder ernsthaft gearbeitet bzw. gebloggt ...
Uschi räumt auf
von Fragolin
Die
Stahlhelm-Uschi faselte gestern etwas von Ermittlungen gegen ein
„rechtes Netzwerk“ innerhalb der Bundeswehr. Mir kam da so ein
ketzerischer Gedanke:
Kann
es sein, dass der „Fall Franco A.“ eine konstruierte Geschichte
ist, um in der Bundeswehr Nester des Widerstandes zu zerschlagen,
also Soldaten, die dem Verrat am Burgtor nur noch zähneknirschend
und mit innerer Bereitschaft zum Widerstand zusehen, aus dem Verkehr
zu ziehen? So ein kleiner Erdoganscher Bonsai-Putsch an die Wand
gemalt, um im gleichen Sinne wie das Türkische Regime Säuberungen
durchzuführen?
Man
sucht sich renitente Gegenredner aus, pappt ihnen per „Tagesspiegel“
oder anderen nützlichen Schreiberlingen ein „Rächtsäxträm!“
Schild auf die Stirn und entfernt sie aus dem Staatsdienst. So wird
man Bremser los, die sich nach der für den November von der EU
geforderten totalen Grenzöffnung eventuell allzu kritisch
entgegenstellen oder eventuell gar verzögernd einwirken können.
Und
es wundert mich dann nicht mehr, dass eine angebliche „Todesliste“
existieren soll (Woher hat der „Tagesspiegel“ diese Info und
diese Wortwahl? Hatte der eine Liste an der Wand, wo „zu
exekutieren“ draufstand oder was? So geht Propaganda: keine
Beweise, nur Behauptungen, immer schön mit „angeblich“ und
„mutmaßlich“ gespickt, weil man ja so wahrheitsliebend ist, dass
man sich ungern auf seine alternativen Fakten festnageln lässt. Fake
news eben.) auf der dann angeblich Hetzerinnen der Linken auftauchen
und auch das Maas-Männchen. Da steckt ein System hinter, das einem
kalte Schauder den Rücken südwärts schickt.
Ich
rechne in den nächsten Wochen mit einer kleinen „Säuberungswelle“
in der Bundeswehr, die besonders Kritiker Von der Leyens und Maas‘
erwischen wird.
Praktisch,
so ein rotbärtiger Syrer, oder? Man könnte glatt meinen, dahinter
steckt eine Schmierenkomödie…
Kein Wahlkampf
von Fragolin
Kern
macht den Pizzaboten, lässt in der Pressekonferenz Mitterlehner doof
aussehen, holt Forderungen aus der Mottenkiste des Klassenkampfes
heraus und lässt seine Knechte Hetzvideos gegen Unternehmer
produzieren. Jetzt schlägt die ÖVP zurück, lässt Kern mit Hammer
und Sichel auf einem Retro-Sowjet-Poster erscheinen – und was das
Seltsame ist, alle die rote Aktionen als Randnotiz betrachten
ereifern sich jetzt wie losgelassene Irre.
Dabei
ist doch sonnenklar: Es ist „kein Wahlkampf“. Das wird ständig
betont. Warum wird es ständig betont? Nun ja, man denke an den
schönen Hinweis: Denken Sie auf keinen Fall an rosa Elefanten! Ein
„kein“ oder „nicht“ ist irrelevant, wichtig ist nur, den
Begriff „Wahlkampf“ zwischen die Ohren des Wahlpöbels zu impfen.
Der
nächsthäufige Begriff im Floskelbingo ist „Neuwahl“. Es wird
keine Neuwahlen geben, Neuwahlen wären nicht zielführend, von
Neuwahlen zu sprechen wäre verfrüht, niemand hat die Absicht eine
Neuwahl zu errichten.
Für
mich steht fest: es ist kein Wahlkampf und es wird keine Neuwahlen
geben.
Ich
rechne mal damit, so etwa im Herbst.
Dienstag, 2. Mai 2017
"Dear Mr. President!"
... richtet Gabalier via sozialem Netzwerk das Wort an Bundespräsident Alexander Van der Bellen: "Nachdem für Sie 'der Tag in unserem Land noch kommen wird, an dem wir ALLE Frauen bitten werden müssen ein Kopftuch zu tragen, aus Solidarität anderen Kulturen gegenüber, denen es die Religion vorschreibt', habe ich mir heute schon einmal eines aus Solidarität unseren Frauen gegenüber aufgesetzt!"
Auf die (in UHBPs Selbstdarstellung) selbstmurmelnd bloß ironisch gemeinte, aber doch höchst bedenkentragend rübergekommene Wortspende hat der für seinen "Töchter-und-Söhne"-Verweigerung in medial-gutmenschliche Ächtung gefallene Schlagersänger Gabalier eine wirksame Antwort gefunden: nie ist ein Lapsus besser gekontert, als durch die getreue Exekution seiner innewohnenden Hirnrissigkeit.
Ja, Ew. Exzellenz: Lächerlichkeit tötet! Und je beharrlicher man die Lächerlichkeit abzustreiten versucht, umso aussichtsloser wird es, ihr zu entkommen ...
Ach, seufzte ich, wäre ich doch noch einmal so jung ...
und mein Schreibtisch so leer ...
Ein kurzer Blick in mein Büro weckte heute in der Früh eher diese spontane Reaktion:
Auf Urlaubsfreuden folgen Urlaubsleiden.
Ottawa-Protokoll
von Fragolin
Beim
Hadmut
Dansich findet sich heute was Interessantes, was ein bisschen
nach Verschwörungstheorie müffelt, aber in sich erschreckend
schlüssig klingt. Und Geheimhaltung im deutschen Sprachraum über
internationale Abkommen müffelt jetzt um nichts besser als die
Theorien eines inteligenten Bloggers, der sich seit Jahren mit dieser
Thematik beschäftigt.
Was
mir aufgefallen ist, ist dass sich das scheinbar zeitlich deckt mit
der Strategie, bei jeder zum Opfer stilisierten Minderheit den
Vergleich mit den verfolgten Juden unter den Nazis zu bemühen. Auch
der AfD, die sich zum Thema Juden eigentlich nirgends äußert, wird
immer der Antisemitismus besonders betont, während er bei Muslimen
nie eine Rolle spielt, wenn sie „Juden ins Gas“ skandieren, aber
sofort, wenn sie mal wieder Opfer dargestellt werden. Sieht aus, als
ob man einfach alles zu „Antisemitismus“ erklärt, was einem
gerade in den Kram passt, um den Gegner kaltzustellen. Als wäre das
ein Etikett, das man einfach auf jeden draufpappt, damit er
kaltgestellt wird. Wie das Etikett „Flüchtling“ für jeden, der
zum Unantastbaren erklärt werden soll. Oder „Islamophoben“ für
jeden, der einer als Religion getarnte Eroberungsideologie lästig im
Wege steht. Ein Etikett, das ihn automatisch zum Abschuss gemäß
dieses Protokolls freigibt.
In
diesem Zusammenhang finde ich das mit diesem Ottawa-Protokoll sehr
interessant und einiges erklärend.
Lesen!
Das Ottawa-Protokoll
1.5.2017 22:27
Ein Leser hat mich auf ein ganz großes – aber sehr schwieriges – Puzzle-Stück in meinem Recherche-Puzzle aufmerksam gemacht. Damit fügt sich das Puzzle womöglich langsam zu einem erkennbaren Bild. Und dieses Bild könnte und würde weit mehr erklären, als das, was ich da erlebt habe, es wäre fast eine Theory of Everything, denn es würde auch Maas, Antifa, Political Correctness erklären.
Hadmut Danisch zu lesen ist fast eine Selbstverständlichkeit für selbst-denkende Menschen (oder: sollte es wenigstens sein)!
Aber dieser Artikel ist einer der lesenswertesten, die er je geschrieben hat. Auch wenn er am Schluß selbst einschränkt:
Ich blicke da noch nicht durch.Es dürfte aber eine Menge Dinge erklären und Zusammenhänge herstellen.Immer deutlicher zeichnet sich für mich ab, dass Leute wie Maas, Baer und Kahane nicht das sind, was sie zu sein scheinen.Immer stärker habe ich den Verdacht, dass deutsche Minister nur Strohmänner sind, die auszuführen haben, was andere ihnen vorgeben.
"Verschwörungstheorie" werden die üblichen Flach- & Hohlköpfe plärren. So wie damals, als es um die Zweifel an den Massenvernichtungswaffen des Saddam Hussein ging. So wie damals, als es um das Unbehagen um den casus belli der Amerikaner im Vietnamkrieg ging. Wer die Geschichte der letzten Jahrzehnte übeschaut, wird sie gepflastert finden mit "Verschwörungstheorien", die sich nachher als Wahrheit entpuppten, und von Seiten der als so seriösen Politiker und "Experten" medial allerdings nach Aufdeckung blitzschnell unter den Teppich gekehrte Lügen, nein: dreiste Lügen, geradezu freche, herausfordernd unplausible Lügengebäude ... ach, was sage ich: Lügen-Wolkenkratzer!
Lesen! Und denken. Das reicht!
Kann ja sein, daß das alles reiner Zufall und pure Koinzidenz ist. Es könnte ja auch sein, daß pöhse SA-Leute "in Wahrheit" nach dem fehlgeschlagenen Röhm-Putsch Hitler einfach abgeknallt, und durch eine Sprechpuppe ersetzt haben. "Sein" kann fast alles. Man darf nur nicht versuchen, es auf Plausibilität zu prüfen.
Danisch prüft.
Das macht ihn so wichtig. Und so gefährdet ... ... Passen wir auf ihn auf, indem wir ihm aufmerksam zuhören.
Nicht jeden Freitag wird gesteinigt
von Fragolin
Die
Große Raute hat sich nach Saudi-Arabien begeben und die Aktuelle
Kamera, äh, tagesschau.de
liefert die Regierungspropaganda dazu. Denn es ist ja nicht so, dass
Saudi-Arabien ein komplett demokratiefreier wahhabitischer
Gottesstaat ist. Nein, wir wissen, dass es nur den richtigen Glauben
braucht, und schon ist 2+2=5. In Saudi-Arabien werden vergewaltigte
Frauen als Ehebrecherinnen nach dem Freitagsgebet gesteinigt, aber
eben nicht jeden Freitag. Ist das nicht toll?
Weitere
Bemerkungen zu diesem Elaborat hier.
Montag, 1. Mai 2017
Gastkommentar: Männergruppe
von Goldgräber
APA/DPA meldet:
Gruppe Männer bedrängte Frau in Münchner S-BahnstationZehn Männer umringten auf einer S-Bahn-Station eine 40-Jährige. Per Handy alarmierte sie ihren Mann. Die Polizei wertet derzeit die Überwachungsbilder aus.Eine Gruppe von etwa zehn Männern hat eine Frau in einer S-Bahnstation in der Münchner Innenstadt bedrängt. Die 40-Jährige hatte am späten Samstagabend in dem unterirdischen Bahnhof am Stachus gewartet ... (Hier weiter)
Was ist wertvoller als Gold ... aus Afrika?
Monatsanfangsfigur: Jet Lag ...
Irgendwie beneide ich das Mädel, das trotz seiner Erschöpfung ein doch halbwegs bequemes Plätzchen gefunden zu haben scheint ...
Wahlgedanken
von Fragolin
Wenn
zwei Menschen vor mir stehen und hoch und heilig versprechen, jeder
von ihnen könne ruckzuck mein brennendes Haus löschen, das ginge
aber nur ohne den jeweils anderen, werde ich mich auf keinen Fall für
den entscheiden, der es angezündet hat.
Beitrittsreif
von Fragolin
Der
Großsultan gibt uns ein weiteres Beispiel, wie man klare
Kante gegen Populisten und Meinungsverbrecher zeigt. Wenn der
Maasi und seine Privat-Stasi noch ein bisschen nachschärfen, ist
Deutschland auch bald beitrittsreif ins osmanische Sultanat.
Erstaunlichkeiten zum Feiertag
von Fragolin
Eine
Liste von Erstaunlichkeiten, von der katholischen Kirche bis zu
Palmers Unterhosenmodels, von rotbärtigen Syrern bis zu jammernden
Radikal-Linken hier.
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