Der Verdächtige habe in Verhandlungen mit den Polizisten erklärt, er gehöre zu Al Kaida. Guéant, der am Ort des Geschehens ist, teilte mit, der Mann sei in der Vergangenheit in die Unruhegebiete an der pakistanisch-afghanischen Grenze gereist. Er habe "palästinensische Kinder rächen" und die französische Armee angreifen wollen. Der Verdächtige habe Verbindungen zu Salafisten- und Dschihadisten-Gruppen.... berichtet »Die Tagesschau« mit erkennbarem Bedauern. Es wär' doch so klaß gewesen, wenn man einen »Neonazi« als Täter hätte servieren können — am besten den Stiefzwilling von Marine LePen ...
Tja, herbe Enttäuschung! Wie schon in den letzten Jahrzehnten werden Juden in Frankreich nicht von pöhsen »Neonazis«, sondern vorzugsweise von Muselmanen (bzw. diesen nahestehenden Personen) umgebracht. Und der sofort kolportierte »antisemitische Hintergrund« — na, da gehört nicht viel Intelligenz dazu, das zu erkennen! Nur wäre es halt schön, wenn auch die p.t. Systempresse endlich mal zur Kenntnis nehmen wollte, daß Antisemitismus im muselmanischen »Kultur«kreis weitaus verbreiteter ist — und sich weitaus rabiater artikuliert! — als in unserer abendländischen Gesellschaft. In der wird man zwar auch noch auf gewisse antisemitische Stereotypen stoßen (Juden sind raffgierig, verschlagen etc.), aber über die Grenze eines »Mit-denen-will-ich-möglichst-wenig-zu-tun-haben« gehen die Emotionen wohl kaum hinaus. Ein fanatischer Judenhaß — wie er sich mühelos aus dem Koran und den Hadithen speist — jedoch, der dann zu Gewalttaten bis hin zu Serienmorden führt, ist in Europa schon seit Jahrzehnten faktisch ausgestorben. Europa täte gut daran, das auch nicht dadurch zu ändern, daß es Judenhaß importiert ...
