Nein, nicht die Auswertung der Wahlkartenstimmen bei den letzten Wahlen ist gemeint. Sondern Musik. Klassische Musik, natürlich!Ausgangspunkt ist ein mir jüngst ins Ohr gekrochener Wurm namens »Beethoven, Rondo in G-Dur, op. 51 Nr. 2«, auf den ganz en passant in meinem Gedenkartikel für Wilhelm Kempff verlinkt wurde, und der mir seither nicht aus dem Ohr und/oder Hirn geht ...Es ist ein charmantes, frühes Werk von Beethoven, 1797 komponiert, als die großen Werke noch meist in seiner Zukunft verborgen lagen (nun ja, einiges von Weltgeltung und Ewigkeitsrang hatte er da doch schon veröffentlicht, aber die majestätischen Gipfel seines Genies waren unstreitig noch unerstiegen). Und doch (der »Pianist LePenseur« weiß es mit selbstironischem Augenzwinkern zu bestätigen!) ist dieses scheinbare Nebenwerk in Beethovens Oeuvre höchst diffizil zu spielen und nur mit einem gerüttelt Maß an Können und nachschaffender Einfühlung befriedigend zu interpretieren. Beethoven hat dieses Rondo ja mal ziemlich leichtgewichtig und frei hingetupft, mal mit kräftigem Pinselstrich virtuos ausgemalt, sodaß es überaus schwierig ist, hier immer den richtigen Ton zu treffen (bei den schnellen Läufen, wenigstens für »Pianisten« wie mich, auch bereits im wörtlichen Sinne ...).Doch beginnen wir jetzt einfach mit einem Weltklasse-Pianisten [...]
Freitag, 29. Mai 2026
Interpretationssache
3 Kommentare:
Forums-Trolle, die die Kommentarfunktion zugemüllt hatten, machten die Moderation von Kommentaren nötig. Da der Blogbetreiber weder Zeit noch Lust hat, ständig den Blog zu beobachten, können bisweilen auch mehrere Tage vergehen, bevor ein Kommentarposting freigeschaltet wird. Bitte um Verständnis.
Mit dem Posten eines Kommentars erteilen Sie die gem. DSGVO notwendige Zustimmung, daß dieser im Falle seiner Freischaltung auf Dauer gespeichert und lesbar bleibt. Von der »Blogger«-Software vorgegeben ist weiters, daß Ihre E-Mail-Adresse, sofern Sie sie bekanntgeben, gespeichert wird. Dasselbe gilt für für Meldung als »Follower« u. dergl. Sollten Sie nachträglich die Löschung eines Kommentars begehren, können Sie dies unter Angabe des bezughabenden Artikels, sowie von Datum und Uhrzeit ihres Kommentars tun. Ihr Kommentar wird dann innerhalb einer dem Blogbetreiber zumutbaren Zeit gelöscht wird (auch dies kann mehrere Tage dauern).
Ob etwaige Daten eines Kommentators (IP-Adresse etc.) von der »Blogger«-Software automatisch gespeichert und/oder weiterverarbeitet werden, entzieht sich der Kenntnis des Blogbetreibers, ist von diesem aber weder beeinflußbar noch kontrollierbar. Zu diesem Fragen wenden Sie sich bitte an:
https://www.google.de/contact/impressum.html
Hier finden Sie auch einen Hinweis zur »Datenschutzerklärung«:
https://policies.google.com/privacy?hl=de
Auf diesem Blog herrscht auch hinsichtlich der Kommentare weitestgehende Redefreiheit. Gelöscht werden jedoch Kommentare
1. durch deren Stehenlassen sich der Blogbetreiber strafrechtlichen Sanktionen aussetzen würde;
2. die dazu dienen, diesen Blog öffentlich zu diskreditieren;
3. Werbeeinschaltungen (auch in Form von Schleichwerbung);
4. persönliche Beleidigungen und ähnliches (bitte argumentieren Sie möglichst sachlich).
5. weiters können Kommentare, die ohne oder nur geringen inhaltlichen Zusammenhang mit dem Artikel oder dem daran schließenden Kommentarverlauf gepostet werden (»off topic«) — evtl. nach Abwägung der Informationsinteressen im freien Ermessen des Blogbetreibers — durch den Administrator gelöscht werden.
Wem das nicht frei genug ist, dem sei dringend geraten, seinen eigenen Blog zu eröffnen.
"ist dieses scheinbare Nebenwerk in Beethovens Oeuvre höchst diffizil zu spielen und nur mit einem gerüttelt Maß an Können und nachschaffender Einfühlung befriedigend zu interpretieren." Aus meiner unangenehmen Erfahrung: Gibt es irgendwas von Beethoven, auf das dies nicht zutreffen würde?
AntwortenLöschenCher Collega,
LöschenLesen Sie Emails?
Werd mich bessern! FL
Löschen